Marathon Man Mike

30. Mai 2006

Ja wer hätte das gedacht. Brüderchen Mike (Hook) hat am letzten Wochenende am Regensburger Marathon mitgemacht und ist erst Mal die Halbmarathon-Distanz gelaufen. Zum ersten Mal in seinem Leben über 21 km durchgehend auf den Beinen. Gut, er trainiert schon ne Weile mit Peter (Somali), aber dass er die ganze Strecke durch gehalten hat, trotz 2 Schachteln Zigaretten am Tag. Ned schlecht! Respekt! Die Nettozeit von Mike ist übrigens 2:33:30

Michael Sperlich Regensburg Marathon 2006


30.04.2006 – Fotoshooting im Regensburger Hafen – Katze im Trafohäuschen und Hitzler-Werft

30. April 2006

Brüderchen Mike fuhr heute – Sonntag – mit zwei Kollegen zu einer Trafostation im Gelände der Hitzler-Werft. Die Trafostation musste abgeschaltet werden, da eine Reinigung anstand. Er rief mich an, ich solle meine Digicam mitnehmen, eine tote Katze wäre in der Trafostation. Makaber, aber ich fuhr trotzdem hin. Das „Katzen-Shooting“ entwickelte sich dann aber in eine Fotodoku mit dem Thema „Hitzler-Werft vor dem Abriss“; denn die Schiffsbauhallen werden demnächst abgerissen und sollen einer Lagerfläche für Schrottmaterial eine Händlers weichen.

Die Katze lag dort schon länger und musste einem Stromschlag bei 11 KV zum Opfer gefallen sein.

CSI-mässig wurde der Leichenfund vermessen und dokumentiert, um den Unfalltathergang zu rekonstruieren. Wie kann auch eine Katze so unvorsichtig sein, sich in den Traforaum zu wagen ohne den Hauptschalter zu betätigen. Tja….

Die Schalttafel auf im Werkraum muss ungefähr aus dem Jahr 1946 stammen. Man fühlt sich direkt in den Film von Charlie Chaplin „Moderne Zeiten“ oder an Jules Verne`s Klassiker „Die Reise zum Mond“ versetzt.

Amperemeter, riesige Hauptschalter, Drehräder für die Trafospannung – alles antik. Ich konnte gar nicht glauben, dass diese Gerätschaften tatsächlich noch intakt und noch in Gebrauch und Funktion sind.

Die Schalttafel Marke „antik“ steht in einem alten verlassenen Schweissraum auf dem Gelände der Hitzler-Werft.

Da wir auf den Rewag-Mann warten mussten, der die Anlage nach der Reinigung wieder einschalten sollte, ging ich das kurze Stück hinunter zur Donau. Dort liegt ein Betankungsschiff festgemacht direkt vor der Marina-Regensburg.

In der Marina-Regensburg liegen kleine und grössere Sportboote vor Anker.

Nachdem der Trafo wieder zugeschaltet war, begutachteten Mike, Kollege Peter (genannt „Somali“) und Willi die funktionierende, prähistorische Elektroanlage.

Ich dreht schon mal am Rad, welches die Trafospannung dereinst veränderte. Links die Maschine ist ein Notstromdiesel.

Anschliessend sahen wir uns noch die Schiffbauhallen der Hitzler-Werft an, welche demnächst der Abrissbirne zum Opfer fallen. Im Grunde genommen bin ich der Meinung, dass diese der Nachwelt als Industriedenkmal erhalten werden sollte. In Zürich hat sich der Schiffbau ja auch zu einem kulturell sehr wertvollen Bestandteil der Stadt entwickelt.

In der zweiten Schiffbauhalle liegen Anker herum und die Elektrik ist stark renovierungsbedürftig.

Im Ersatzteillager stapeln sich die Requisiten und sogar ein Biotop entdeckte ich in einer Ecke der Halle: Pilze spriessen bei den klimatischen Verhältnissen schon im April hier.


Crazy Harry – oder wie organisiert man sich ein Handy

3. April 2006

Mit meinem Kumpel Harry hatte ich mich am Samstag Nachmittag in Regensburg am Neupfarrplatz vor dem "Alex" getroffen. Er hatte ein nettes Erlebnis nach dem anderen. Es herrscht ja momentan Hochwasser – die Donau ist somit ein begehrtes Ausflugsziel. Auch Harry wanderte am Donnertag mit seiner Freundin an die Donaustrudel an der Steinernen Brücke. Er erhielt einen Anruf und telefonierte rege. Als das Telefonat beendet war, steckte er das Handy in seine Jacke. Im festen Glauben dieses in die innere Jackentasche gesteckt zu haben, liess er es los. Die Jacke hatte aber ein herausnehmbares Innenfutter und steckte eben nicht in der Innentasche. Es flutschte aus der Jacke, schlug auf dem Boden auf und machte einen geraden Satz in die Donau – das Handy verschwand in den dunklen Fluten.

Am Freitag kam Harry auf die gnadenlos gute Idee "Da geh ma doch zur Telekom und da hol ich mir a neue Karte, weil die Nummer will ich behalten". Also stapfte Harry – unterstützend begleitet von seiner lieblichen Holden – zum T-Punkt. Die Blondie hinter der Theke grüsste freundlich und fragte nach Harry`s Begehr. Er erzählte die Story vom Tauchgang des Handy`s und bat um eine Doppelkarte. Da die Telekom-Blondie in Wirklichkeit zwar dunkle Haare, aber noch blonder als Stroh war, fragte sie "Können sie wirklich nicht mehr auf die alte Karte zugreifen?". Harry schaute die Dame mit offem Mund und Augen an, überlegte kurz, ob es sich lohnen würde eine Taucherausstattung zu leihen und in die reissenden Fluten der Donau zu tauchen. Schliesslich gibt es ja Möglichkeiten die Stadt Regensburg aus aktuellem Anlass um eine weitere Attraktion zu bereichern "Diving Crazy Harry". Dann erklärte er dem Dummchen den Verlust des Handy`s und den aktuellen Standort dessen auf eine einfacher zu verstehendende Weise: "Handy einsteck, Jacke Loch, Handy rausrutsch, Bumm-Platsch, Handy in Donau, Karte auch, kapiert?" Die Teledoof-Lady verstand und nickte. Nach etwas Schreibkram in doppelter Ausführung inklusive Kohlepapiersuche bekam Harry die Doppel-SIM-Karte ausgehändigt.

Nur ein Problem besteht weiterhin. Crazy Harry hatte die Telefonnummern im Handy und eben nicht auf der Karte gespeichert. Das ist äusserst tragisch, wenn man Harry kennt und bedenkt, dass 99% seiner 200 Handynummern weibliches Klientel umfassen. Ausser der Nummer vom "Alex" und meiner natürlich. Daher ist es momentan etwas schwierig für Harry bei einem Anruf zu erkennen, wer denn nun letztendlich am Phone ist. Aber Harry hat vorgesorgt – er hat sich eine speziellen Organizer konfiguriert. Auf Karopapier mit edelstem Kugelschreiberblau beschreibt er nun jede eingehende und erkannte Nummer mit Namen. So halten sich die Verwirrungen in Grenzen.  

PS: Crazy Harry legt des wochenends in der Rockdisco "PeterPan" in Plattling auf.  


1. April 2006 – Hochwasser in Regensburg (I)

1. April 2006

Das Auto parkte ich am Fischmarkt. Es hat Hochwasser und die Enten begutachten die Lage. Im HIntergrund das Museumschiff, der Salzstadl und die Steinerene Brücke.

Vom eiserenen Steg aus fotografiert: Dom, Museumsschiff und rechts der Salzstadl mit der Wurstkuchl.

Lady mit DigiCam. Die Donau fliesst in den Garten.

Der Regensburger Dom und im Vordergrund die Donau.

Die einzelnen Donauarme sind zusammen gewachsen. Im Hintergrund die Steinerne Brücke.

Aber die Enten stört das wenig.


Schild des Tages – Wenn Männer alleine einkaufen wollen

1. April 2006

Wenn Mann alleine Einkaufen gehen möchte, dann weist dieses Schild den Weg zu den Orten, an denen man(n) seine Dame abstellen kann.


Funny Pix – Neulich in der Drogerie

31. März 2006

Neulich beim "Pöstele". Es lohnt sich die DigiCam immer bei sich zu haben. Auf dem Einkaufszettel steht "Fruchtschalen", "Essigessenz" und "Zahnpaste". Habe zwar in der Drogerie nur letzteres bekommen, aber zusätzlich noch folgende Aufnahmen geschossen:

 

In der DM-Drogerie im Einkaufszentrum "Arcaden" in Regensburg. Schon interessant wie die Ware angeordnet ist. Oben rechts "Präser", gleich rechts daneben der Schwangerschaftstest, links unten Desinfektionsmittel und rechts daneben Vitaminpillen in allen Schattierungen. Das in der Mitte ist übrigens ein Kirschkernsäckchen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 🙂

Auch in der DM-Drogerie in den "Arcaden" aufgenommen. Mike und ich hörten zwei Mädels kichern. Da ich die Digicam eh griffbereit hatte, schoss ich eine der Damen gleich mal beim Reiten ab. 😉 "Ich will doch nur spiel`n….". Da macht man sich so seine Gedanken, odrrr?


Some Pix – Driving Home for the Weekend

31. März 2006

Stürmicher April? Auf der Autobahn A3 Nürnberg-Regensburg stürzte zwischen Laaber und Nittendorf ein Baum auf die Autobahn. 3 Kilometer Stau. Wäre ich nur 10 Minuten eher dran gewesen…

Aufgenommen beim "Uniberg" über Regensburg. Die Wolken lassen schlagartik ihre Last los, als sie mit der wärmeren Luft über Regensburg kollidieren.

Das Bild bekommt etwas "Weltuntergangsstimmung" bei dem Himmel. Im Hintergrund die Regenfront.

Das Lagergebäude rechts war der Drehort der Schlussszene "Zwei zum Fressen gern".


Regensburg ich komme – auch zur Ü30er-Party in der Uni-Mensa

28. März 2006

Heute ist Dienstag – zwar nicht mehr lange – aber noch. Von Sabine erhielt ich heute eine Mail, dass sie am nächsten WE auf die Ü30er-Party in der Uni-Mensa geht. Da bin ich erst drauf aufmerksam geworden. Ja, stimmt. Dieses WE bin ich ja wieder Mal in Regensburg.

Wann war ich eigentlich das letzte Mal in Regensburg? Über Weihnachten! Sakra ist das lang her. Jetzt ist scho wieder gleich April. Kaum zu glauben, wie die Zeit verfliegt. What shells…

Vorher mache ich aber eine Süddeutschland-Rundreise: Donnerstag von Zürich nach Frankfurt, Freitag weiter nach Nürnberg/Fürth, anschliessend geht es nach Regensburg.

Ü30 Parties Party Regensburg Uni Mensa

Die nächste Party findet ab 21 h in den Uni-Mensen der Universität Regensburg am Samstag den 01.04.06 statt. Die Digicam ist diesmal auf jeden Fall dabei! 🙂 Brüderchen Mike besorgt die Eintrittskarten. Chris und Mario sind sicher auch wieder mit dabei, odrrr?

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Pro7 – Film gedreht in Regensburg – Zwei zum Fressen gern

23. März 2006

Gleich auf Pro7 umschalten! Da läuft ein Film, welcher in Regensburg gedreht wurde. Der Film heisst „Zwei zum Fressen gern„. Mit Christan Tramitz und Dirk Bach.

Mitch „Croc“ McDearie hat es nicht leicht: Der letzte echte Macho aus den Everglades arbeitet als Käfigputzer im Regensburger Reptilienhaus, als unverhofft Ann Berg in sein Leben tritt. Die ehrgeizige Doktorin der Rechtsmedizin hat eine unglaubliche Entdeckung gemacht: An einem Tatort hat sie neben einem Rehkadaver die Spuren eines Krokodils entdeckt. Für Mitch ein gefundenes Fressen!

  • Wer den Termin verpasst hat: Der Film wird am Samstag 25.04.06 um 13:25 Uhr wiederholt.

Neulich im Sprachkurs – Was heisst das?

27. Februar 2006

Also das ist Bayerisch: „Wennst mi weider mit dei`m Bleschl tratz`d, nacha wer` i fei gamsad!“

Das heisst auf Hochdeutsch „Wenn Du mich weiterhin mit Deiner Zunge neckst, dann werde ich wirklich wild (auf Dich)!“

Aber wie sagt man es auf Züridüütsch?