Regensburger Dom endlich ohne Gerüst

19. August 2006

Seit 17.08.2006 ist das Westportal des Regensburger Doms St. Peter endlich wieder ohne Gerüst zu bewundern. Nach langjähriger Restauarationsarbeit wurde das Gerüst komplett abgebaut. Somit kann der Papst das Westportal blank und sauber bewundern, wenn er Regensburg besucht.

 

Oben ein Bild von heute – bei schönstem Wetter. Das Bild ist mit einer Webcam verlinkt.


Samstag auf dem Brückenfest 2006 in Regensburg

16. Juli 2006

Das Wetter war weltklasse. Blauer Himmel und nicht eine Wolke zu sehen. Am Freitag hatte ich Andrea bei der 80ies-Party im Scala getroffen und wir hatten uns um halb Zwölf zum Brunchen verabredet. Trotz nur 4 Stunden Schlaf, kam ich recht gut aus den Federn. Schnell geduscht und einen Kaffee gemacht. Dann fuhr ich in die Stadt. Andrea hatte verschlafen und wir verabredeten uns um 1 Uhr. Die nette Maus Andrea kenne ich schon sooo lange – noch aus der „Factory“-Zeit. Sie hat eine passable CD- und LP-Sammlung und wir schwelgten ausgiebig in Erinnungen. Anschliessend fuhr ich zum DonauEinkaufZentrum. Meine Haare verlangten nach einer Kürzung.

Regensburg Brückenfest 2006 Event Konzert Donau Disko Zap Kneitinger Ringlstetter Steinerne Brücke Thundorferstrasse Regensburg Brückenfest 2006 Event Konzert Donau Disko Zap Kneitinger Ringlstetter Steinerne Brücke Thundorferstrasse

Frisch gestylt machte ich mich um 19 Uhr zu Fuss auf den Weg an der Donau entlang zum Donaumarkt. An der Donaulände hatte eine Flusskreuzfahrtschiff aus der Schweiz festgemacht.

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Entlang der Thundorferstrasse waren die üblichen Fress- und Trinkstände. Auf zwei Bühnen begannen die Konzerte. Hannes Ringelstetter alias „Schinderhannes“ war grad beim Soundcheck, als ich die Fotos schoss.

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Da ich mich mit Chris und Beat vor dem Reisebüro Venus verabredet hatte, schlenderte ich an der „Historischen Wurstkuchl“ vorbei weiter Richtung Goliathstrasse. Auf den Strassen rund um die Steinerne Brücke drängelten sich die Massen.

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Chris, Beat und meine Wenigkeit wanderten dann über die Steinerne Brücke. Dort gaben Apache-Indianer ein Konzert. In StadtamHof spielte die GongFM-Band. Aber ab 22 Uhr war musikalischer Feierabend. Überhaupt keine Musik mehr! Nirgends! Keiner der Stände hatte auch nur einen Radiowecker dabei. Das hatte ich noch nie erlebt. War das Fest zu einem Trink und Fressgelage umfunktioniert worden? Schade. 😦 So verlagerte sich das Festgeschehen bei schönstem Wetter in die geschlossenen Räumlichkeiten der Lokale in der Stadt. Falls man reinkommt. Wenn das beim „Jazzweekend“ nächstes Wochenende in Regensburg genauso ist, dann wird das eine traurige Angelegenheit am Abend.

Apropos „Reinkommen“: Bestes Beispiel für „provinzielles Bemühen im Rahmen der Fähigkeiten eine VIP-Selektion durchzuführen“ zeigte sich bei der „Orange-Bar“. „Hier kommen nur Stammgäste rein“, war die dumpfe Antwort zweier Türsteher – einer davon allerdings mit militaristischem Äusserem und wenig Weiblichem an sich. Die „Orange-Bar“ ist angeblich die „In-Lokalität“ momentan. Wobei die Betonung auf „momentan“ steht. Es ist auffallend, wie häufig Lokale in Regensburg mal schnell aufgemacht werden – sich zur In-Lokalität entwickeln – und anschliessend in die Bedeutungslosigkeit fallen oder wieder schliessen. Die Gäste wandern scheinbar immer mit – die Stammgäste. Das ist eben der Unterschied zu Zürich: Dort etablieren sich die „In-Lokalitäten“ durch ansprechende kulturelle Angebote, gutes Essen oder Veranstaltungen. Nicht durch „Schnell eröffnen – Pseudo-In – Wieder schliessen“.  

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Mike stiess gegen 23 Uhr zu uns und wir besorgten uns an einem Stand eine Halbe Kneitinger. Anschliessend gingen wir noch auf einen KubaLibre ins „Peaches“.

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Als die letzten Stände schlossen, entschlossen wir uns ins „Zap“ zu gehen. Dort trafen ich die „Wilde Hilde“ zusammen mit ihrem Freund (*heul* Name vergessen *tztztz*).

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Wir blieben bis zum „bitteren Ende“. Gegen 5 Uhr morgens wanderten wir noch zum Frühstücken zum „Würstl-Toni“. So gemütlich, wie es am Freitag dort war – so ungemütlich war es an diesem Morgen. Die Meute schien schon tagelang nichts mehr Festes zu sich genommen zu haben. Die Drängelei und die dämlichen Sprüche toppten diesmal alles. Die Krönung aber war eine Gruppe von jungen Amis. Speziell die „Witzfigur“ auf dem letzten Bild rechts stach durch seine Arroganz und Dämlichkeit alles aus. Gibt es eigentlich auch eine PISA-Untersuchung in den Staaten?

Um 6 Uhr morgens nahmen wir uns ein Taxi und fuhren nach Hause.

Anmerkung: Sehr interessant ist die Tatsache, dass mein Blog regelmässig von Freunden und Bekannten gelesen wird. Rainer – Chefe vom Zap – z.B. meinte, er lese meinen Blog ab und zu und ich solle etwas über das ZAP schreiben. Michel Gabler hatte ich am Freitag am Haidplatz getroffen. Er sei regelmässiger Leser meines Blogs. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von meinen Lesern (am Freitag waren es über 600) einen Gruss per Comment bekommen würde 😉 Also auf geht`s!


80ies-Party am Freitag im Scala Regensburg

15. Juli 2006

Freitag um 17 Uhr startete ich von Zürich aus nach Regensburg. Es dauerte geschlagene 50 Minuten bis ich von Altstetten das Autobahnkreuz-Nord erreichte. Ab Hardturmbrücke ging nichts mehr. Der Rosengarten war komplett überlastet. Bei Winterthur staute es sich dann erneut. Zähfliessender Verkehr zu Beginn des Wochenendes. Über St. Margrethen ging es weiter nach Bregenz. In Bregenz die gleiche Story. 50 Minuten durch Bregenz – StopAndGo. Die Lindauer Autobahn erreichte ich also nach erst 3 Stunden. Sonst bin ich in der Zeit schon kurz vor München. Vor der ersten Bundesstrassenstrecke erneut Stau. Also runter von der Autobahn und über die Umfahrung weiter. Für die Heimfahrt benötigte ich 6 Stunden – Rekord. Kurz vor 23 Uhr kam ich bei Mike in Regensburg an.

Während der Staus hatte ich Zeit Markus anzurufen. Spontan verabredeten wir uns auf ein Bier in der Stadt. Also kurz das Auto ausgeladen, ein Taxi gerufen und zum Domplatz gefahren. Dort wartete Markus mit Martina. Wir setzten uns vor das „Haus Heuport“ und ratschten ein wenig. Markus sah von der Arbeitswoche etwas mitgenommen aus uns so verabschiedeten sich die Beiden um 1 Uhr morgens.

Mike und ich überlegten – wohin nun und was tun mit dem angebrochenen Abend. Ins „Zap“? Naja. Schau mer amal. Wir schlenderten durch die Fussgängerzone am Rathaus vorbei Richtung Haidplatz. Dann ging es in die „Schinkenstrasse“ – Pustetpassage. An der Tür des „Scala“ hing ein Plakat: „Freitag 14.07.2006 80ies-Party“. Na das ist doch schon mal was. Wir betraten das Scala, begrüssten den Türsteher und stiegen die Treppe hinauf. Das „Scala“ war gut gefüllt, aber noch nicht übervoll. Die Musik passte und so bestellten wir ein Bier. Maik, mein Kollege aus der 80er-Zeit war auch anwesend. Wir hatten uns das letzte Mal im mittlerweile wieder geschlossen Lokal „Die ganze Wahrheit“ getroffen. 

 

Andrea tippte mich an und wir begrüssten uns. Sie war mit ihrer Nachbarin und Freundin Susanne ins Scala gekommen. Vorher hatten Sie das Brückenfest besucht und schon mal mit einigen Caipis vorgebaut.

 

Der Abend verlief recht unterhaltsam und lustig. Die Musik aus den 80ern war klasse und die Stimmung ebenso. Somit blieben wir bis zum „bitteren Ende“ – das war kurz vor 5 Uhr morgens. Auf dem Nachhauseweg überfiel uns der Hunger. Da könnten wir doch noch beim „Würstl-Toni“ vorbei schauen. Gesagt – getan.

 

Wir stellten uns an unseren Stammplatz und ich bestellte „2x zwei lange Braune mit allem, zwei Stangerl und zwei Kaffee“. Dann liessen wir es uns schmecken. Gegen 6 Uhr bestiegen wir ein Taxi und fuhren nach Hause. Mike hatte eine etwas kürzere Nacht: Um 9 Uhr klingelte das Handy. Seine Kollegen riefen an; denn es stand der Betriebsausflug nach Nürnberg an. Dort legt Mike momentan Musik auf und ich hoffe er hat den Tag gut überlebt.

So jetzt zieh ich mich um; denn ich treffe mich um 21 Uhr mit Chris in der Stadt. Dann schau mer Mal, wie es mit dem Brückenfest aussieht. Pix und Eintrag folgt. 🙂


UNESCO ernennt Regensburg zum Weltkulturerbe

14. Juli 2006

Nach jahrelangem Engagement hat die UNESCO die Altstadt von Regensburg als 32. Welterbestätte in die UNESCO-Liste der Denkmäler von „außergewöhnlichem universellen Wert“ aufgenommen. Die Entscheidung wurde vom Welterbekomitee in Litauens Hauptstadt Vilnius getroffen. Als besterhaltene mittelalterliche Großstadt in Deutschland ist Regensburg von der Unesco zum Welterbe erklärt worden.

Die von den Römern gegründete Donaustadt hat einen fast komplett erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit 1.400 denkmalgeschützten Häusern. Wahrzeichen sind der gotische Dom und die im Jahre 1146 fertig gestellte Steinerne Brücke über die Donau, die damals als Weltwunder galt. Einzigartig sind auch die von reichen Fernhändlern nach Vorbildern aus der Toskana erbauten Wohntürme.

Neben Regensburg sind unter den Neuaufnahmen auch das italienische Genua, Minen in Chile und Großbritannien, die Jahrhunderthalle („Hala Ludowa“) des deutschen Architekten Max Berg in Breslau sowie die Brücke Vizcaya im spanischen Bilbao. Ferner wurden Stätten in China, Iran, Oman und Syrien ausgewählt.

Link zum Artikel bei Stern.de und Bilder von Regensburg


Regensburger Brückenfest 2006 vom 14. bis 16. Juli

11. Juli 2006

Regensburg verwandelt sich jeden Sommer an jedem Wochenende entweder in eine Kulturhauptstadt oder in eine Partymeile. Am nächsten Wochenende findet z.B. das Brückenfest 2006 statt. Das Brückenfest wechselt sich mit dem Altstadtfest jedes Jahr ab. Es werden Hundertausende von Gästen erwartet.

Regensburg Brückenfest 2006 Steinerne Brückel

Rund um die Steinerene Brücke geben auf 6 Bühnen Dutzende Bands Vollgas. Vom Donaumarkt, Arnulfsplatz, Weissgerbergraben bis zur Eisernen Brücke und auf der anderen Seite Stadtamhof sind die Strassen und Plätze überfüllt und brodeln. Auf der Thundorferstrasse zeigt Hannes Ringlstetter alias „Schinderhannes“ gegen 20 Uhr an allen drei Tagen was abgeht. Weitere Highlights: Just like That (Fr. 20 Uhr Arnulfsplatz), Gong-FM-Band (Sa. 20 Uhr Stadtamhof), Luis Trinkers Höhenrausch (So. 20 Uhr Stadtamhof). 

Regensburg Brückenfest 2006 Steinerne Brückel

Hoffentlich hält das Wetter; denn sonst fällt der Höhepunkt – das Strudelrennen – sprichwörtlich ins Wasser 🙂 Auf selbstgebastelten Kähnen paddeln Matrosen und Kapitäne gegen die Strömung an und müssen einen Parcour bewältigen. Der schnellste und kreativste gewinnt! Das Strudelrennen ist tatsächlich ausgefallen! Aber nicht wegen Regen – Bürokratie und Auflagen verhinderten die Durchführung.

Den Start bildet ein Umzug am 14. Juli um 19 Uhr. Und ein Feuerwerk wird das Event am 16. Juli feierlich abschliessen. Da gleichzeitig bei Fürstin Gloria die Thurn & Taxi Schlossfestspiele stattfinden, wurde das Feuerwerk ausnahmsweise auf 23 Uhr verschoben. Um den Galaabend des Opernstars Rolando Villazon nicht durch Böllerschüsse zu stören.


Marathon-Mike und der Sommerlauf in Bernhardswald

18. Juni 2006

Mike mutiert langsam zum Tier. Heute war ich bei Fercho zum Grillieren eingeladen. Grad als das Fleisch auf dem Teller landete, klingelte das Natel. Brüderchen Mike war dran. Er erzählte mir, dass er heute beim 21. Sommerlauf – einem Halbmarathon – in Bernhardswald zusammen mit seinem Freund und Kollegen "Somali"-Peter mitgemacht hatte. Respektabel bei den heissen Temperaturen. Ausserdem kenne ich Berhardswald und dessen Umgebung eben nicht als ebenes Gelände, sondern eher als Berg-auf-Berg-ab-Gegend (Laufstrecke als PDF mit Höhenkennlinie). Er schilderte mir die Laufstrecke als Feldweg mit Stock-und-Stein und Steigungen/Gefälle bis 18 Prozent. Respekt! (Laufstrecke als Flug-Film-avi)

Da fällt es dann auch weniger ins Gewicht, dass die beiden mit einer respektablen Zeit von 2:40:00 den Halbmarathon auf Platz 152 (Mike) und 153 (Somali-Peter) gelaufen sind (von 153 Teilnehmern). Mike erreichte in seiner Altersklasse (67-71; M35) den respektablen 15. Platz. Die beiden Freunde haben sich der schweren Aufgabe gestellt die zurück fallenden Läufer anzufeuern. Auf der Wegstrecke stand zum Trinken auch nur Wasser und zum Essen Energieriegel oder Bananen bereit. Weder das angeforderte "Radler" noch "Wiener-Schnitzel mit Pommes" konnte zur Stärkung der beiden Kämpfer gereicht werden, was der Motivation nur wenig Auftrieb gab. Zwischendurch unterhielten sich die beiden mit Läuferschönheiten, welche sich aber nur kurz aufhalten liessen und schlanken Schrittes davon zogen.

Mike und Peter die Marathon-Kämpfer

Marathon-Mike und Somali-Peter nach dem 21. Sommerlauf in Bernhardswald


Nachschlag Pic U-Bar Regensburg

16. Juni 2006

Soeben hab ich meinen Geldbeutel ausgeräumt und von Kassenzetteln und dergleichen befreit. Dabei fand ich auch eine Karte von Cityoffers.de . Ja, da war doch was? Stimmt, am ersten Wochenende im Juni war ich in Regensburg, mit Chris, Beat und Mike unterwegs. In der U-Bar! Und da hat uns ein Fotograph von Cityoffers.de abgelichtet. Hier also der Nachschlag:

Cityoffers.de Peter, Chris, Beat und Mike in der U-Bar

Beat, Mike, Peter und Chris in der U-Bar (Regensburg)


Ü30er Party in der Regensburger Uni-Mensa

4. Juni 2006

Ja gestern waren Mike und ich wieder Mal auf der Ü30er-Party an der Regensburger Uni-Mensa. Ja mei. Des is halt auch nimmer des was scho mal war. Schon im Parkhaus war anhand der Autokennzeichen zu erkennen, dass das Landvolk zur Landflucht ansetzte und an der Uni einfiel. *Klar, sogar aus der Schweiz kommen die Leut daher*
Wir waren offensichtlich zu früh dran, da die Hallen noch sehr überschaubar gefüllt waren. Wir besorgten uns je eine Flasche Radler, welches aber eher abgestanden schmeckte. Ob das an der Biermarke liegt? Die Soundanlage in der grossen Mensa war mies oder überhaupt nicht eingestellt. Die Musiktitel konnten  anhand des dumpfen „BumBumm“ nur schwer getrennt werden. In der Rockmensa stand ein gelangweilter DJ hinter den CD-Playern. Es fehlte nur noch, dass ein Pärchen foxtrott-tanzend zu „Highway to Hell“ über das Parkett schwebt.
Ab Mitternacht füllten sich die Tanztempel mehr und mehr mit Mitgliedern der Schnurrbartträgerfraktion *ja, hatte ich auch mal, aber da war ich 21*, VoKuHiLas *lieber länger als gar kein Haar mehr* und mit WaschbärbauchnabelPiercerinnen. Die DurchdieTanzflächeSchlenderer und BierflascheInHosentascheträger häuften sich. Auf der Tanzfläche erigierten ChronischAussertaktTänzer mit WildumsichFuchtler. Es war Zeit für ein weiteres Bier – der Weg zur Bar wurde von PlanlosHerumsteher und ZiellosUmherlaufer erschwert. Mike und ich schauten uns weiter um und verfielen in unsere Lieblingstätigkeit: Kommentieren. Man/Frau sollte einfach keine enge Stretchhose zu rosa bauchnabelfreiem Shirt tragen, wenn der Bauchnabel die Gürtelschnalle wulstig verdeckt. Auch die Anziehungskraft eines halbdurchsichtigen Top verkehrt sich ins Gegenteil, wenn das Training für die Strandfigur ausnahmslos durch zu viel Sahne auf dem Tortenstück sabottiert wird. Am meisten aber freute ich mich darüber, dass – egal wo man sich hinstellt – es keine Minute dauert, bis irgendein StarrUmsichgucker einen über den Haufen läuft. 
Die Luft roch entweder nach Pommes oder nach WC-Reiniger. Um eine Erfahrung reicher verliessen wir gegen 2 Uhr morgens den Laden der Begegnung und nahmen den Abschlusskaffee zu Hause.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Heute gibt es Rehragout – sauberer Plattschuss ohne Pirsch

4. Juni 2006

Am Freitag waren Mike und ich bei Dieter`s 50-ten Geburtstag eingeladen. Gratulation und herzlichen Dank an dieser Stelle! Gefeiert wurde in Rieden bei Amberg bis in den frühen Morgen. Gegen halb vier morgens brachen wir auf und fuhren über das Naabtal zurück nach Regensburg. Nach Kallmünz an der Kreuzung nach Wolfsegg stand ein Auto mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Wir fuhren langsamer und hielten neben dem Auto. Der Fahrer meinte, dass er grad ein Reh erlegt hätte. Ich fuhr ein Stück rückwärts mit eingeschaltetem Aufblendlicht und Mike erblickte das Reh rechts im Strassengraben liegen.

Reh Autounfall

Der Fahrer telefonierte mit der Polizei. Diese meinte nur lappidar "Wir kommen nicht vorbei – lassen Sie das Reh einfach liegen!?". Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass man die Polizei informieren müsse, um ein Protokoll für die Versicherung zu bekommen. Oder den Förster – am Besten beides. Sicherheitshalber schoss ich ein paar Digitalbilder; denn die Cam hab ich ja immer dabei. Wir tauschten noch die Mailadressen und die Adressen aus – sicherheitshalber, falls die Versicherung Zeugen benötigt.

Rehunfall Autoschaden

Das Auto hatte das Reh voll frontal getroffen. Der Kunststoffkühlergrill lag auf der Strasse, der linke Frontscheinwerfer war gesplittert und die Motorhaube eingedellt. Der Fahrer hatte Gott-sei-Dank keine Chance zu erschrecken oder zu falsch zu reagieren – war also auf der Strasse geblieben. Das hätte auch schlimmer enden können. So konnte der Fahrer seine Fahrt zur Arbeit fortsetzen.


Alles Gute zur 2. Scheidung

4. Juni 2006

Seit 01.06.2006 um 12:10 Uhr ist Brüderchen Mike erfolgreich geschieden – zum 2. Mal!

Mike Strandbar Regensburg

Also Mike, ich gratuliere Dir recht herzlich zur 2. Scheidung. Die Formalitäten beim Amtsgericht dauerten keine 10 Minuten und liefen vollkommen komplikationslos ab. Jetzt hast das Theater hinter Dir und kannst noch entspannter das Leben geniessen. Auf diesem Planeten gibt es sicherlich noch das ein oder andere Mädel, welches einen netten zuverlässigen und ehrlichen jungen Kerl mag.