Altweibersommer im November – Rekordtemperaturen um die 22 Grad

26. November 2006

Die aktuelle Hochwetterlage mit kräftigem Fönwind von Nordafrika über das Mittelmeer zu den Alpen sorgt für Rekordtemperaturen in Europa. Zum Beispiel stieg in Fischen im Oberallgäu heute das Thermometer auf 21,8 Grad. Eine solch hohe Temperatur wurde seit Anbeginn der Messungen in Deutschland noch nie erfasst. Die Pflanzenwelt kommt dabei etwas durcheinander. So blüht derzeit in Seeg (Schwaben) der Löwenzahn.

Auch in der Schweiz treibt der Fönsturm die Temperaturen in die Höhe. In Bad Ragaz zeigte das Thermomenter 22,2 Grad an.

(Quelle Mittelbayerische Zeitung vom 26.11.06 und Die neue Epoche)


Vor sieben Jahren – 2x Dauerchat-Weltrekord gebrochen

22. November 2006

Durch ein Interview und durch Mam’s „40 Jahre Peter – Das Buch“ wurde ich wieder daran erinnert. Muss ich wahnsinnig gewesen sein. Vor sieben Jahren war das. So lang her? Da war ich noch jung und verrückt. Nun bin ich nur noch verrückt 🙂

1999 war ich noch regelmässig im Chat „Atlantis“ unterwegs. Der gibt es schon lange nicht mehr. Das war ein ganz „antiker“ Chat. Per Button musste noch selbst aktualisiert werden. Das hatte aber den Vorteil, dass dieser Chat für „Kiddies“ nicht interessant war. Auch gab es keine „Privates“ oder sowas ähnliches. Das hat mich bei den anderen Chats immer genervt. Man sah 153 User im Chat und in der Lobby schrieb keiner. Absolute Gruppenbildung. Das gab es im „Atlantis“ eben nicht. Jeder sah jeden und las alles von jedem. Besser war das. Viele Abende verbrachte ich vor der Mattscheibe und tippte drauf los. Daraus ergaben sich Freundschaften, die noch heute lose halten. Zu „Mr.L“ beispielsweise oder „Anaconda“ und „Lukas“. Letztere besuchte ich letztes Jahr in Heidelberg. Es fand sogar eine richtige „Chatterhochzeit: Momo und Bubu“ statt. Nein, nicht virtuell. Die beiden lernten sich im Chat kennen und lieben. Ach und „Traumtänzer“ und „Anja“ gab es damals auch noch eine Hochzeit. Regelmässige „Chattertreffen“ zu Geburtstagen in Regensburg und Viernheim waren der Hammer. Die Chatter, die man sonst nur vom Schreiben kannte einmal richtig zu treffen und zusammen zu feiern.

Ja, und dann las ich eine Pressemitteilung von Berlin.de: „Auf der IFA99 in Berlin soll der Dauerchat-Weltrekord von 59 Stunden geknackt werden. Hierfür werden 4 Teilnehmer gesucht. Bewirb Dich per Mail“. Da werden bestimmt massenhaft Leute schreiben, dachte ich. Egal, als Bayer könnte man die „Praisn“ schon mal etwas aufmischen. Also sendete ich eine Bewerbungsmail – kurz und knackig. Vergass diese dann aber auch wieder. Einige Wochen später kam Post von Berlin.de. Man bat einen Bogen auszufüllen und zurück zu faxen. Das war schnell erledigt. Und tatsächlich kam ein paar Tage später die schriftliche Einladung. Nun versucht mal 14 Tage vor der IFA in Berlin einen Flug zu bekommen. Weil, hinfahren wollte ich von Regensburg nicht. Da bin ich ja schon nach der Anreise fertig. Ich bekam einen Bussiness-Flug und besorgte mir einen Leihwagen (sogar mit Navi!). Nach der Anreise ging es zum Doktor und zum Belastungstest (EKG).

   

Dann sahen wir uns die „Aquarien“ – wie wir die verglasten 2er-Kabinen nannten – in einer der Messehallen auf der IFA an, testeten die Rechner und gingen schlafen. Am nächsten Tag um 9 Uhr ging es los.

  

Chatten bis die Finger knacken. Nein, so schlimm war es nicht. Innerhalb von einer Stunde hatte man 5 Minuten Pause. Diese 5 Minuten konnten gesammelt werden. Chatten musste man folgendermassen: Pro Minute mindestens zwei sinnvolle Sätze. Kein „Copy and Paste“.

 

Niemals den Chatraum verlassen, ausser während der Pause. Schlafen war nicht. Aber Duschen und dergleichen war dann schon mal drin. Während der Öffnungszeiten war es im Chatraum unsagbar voll. Ohne direkte Ansprache im Text ging da gar nix. Richtig langweilig war es dann erst ab 3 Uhr nachts.

  

Neben der süssen Jenni in „real“ lernte ich eine Lady „virtuell“ aus Amerika/Florida kennen. Durch die Zeitverschiebung war es für sie einfach regelmässig vorbei zu schauen. Die Presse war regelmässig da. Funk und Fernsehen belagerte die beiden Aquarien.

  

Eine weitere Auflockerung hatte ich auch rein visuell. Der Messestandbetreiber gegenüber hatte die „Miss Germany 1999 – Yvonne Wölke“ engagiert. Eine Augenweide. Nach 53 Stunden schlief der erste ein. Aber die anderen 2 und ich hielten fast 62 Stunden durch (61 Stunden 50 Minuten). „Yummy“ Susanne Clark überliessen wir beiden Männer den Sieg. Wir konnten nicht gleichzeitig aufhören.  Sie bekam einen MAC und wir Männer je zwei Tickets nach NewYork.

   

Ich wandelte dieses dann in zwei Tickets nach Florida um, wo ich dann die „Lady aus Florida“ und ihre Familie besuchte. Auf dem Rückflug von Berlin nach München hatte ich auch noch eine lustige Begegnung. Ich sass in der Business-Class linken Reihe am Mittelgang und „Beinhard Werner Brösel“ sass direkt gegenüber. Zuerst erkannte ich nur seinen Bruder, der zwar am Fenster sass, aber gleichzeitig mit mir einen Kaffee nachbestellte. Brösel grinste und ich grinste zurück. In München angekommen stand direkt neben einem Aschenbecher am Gepäckband und wartete auf auf meinen Koffer. Jemand tippte mich an und fragte leise „Haste mal ne Fluppe?“.

  

Ich dreh mich um und flüsterte zurück: „Wenn Du mir unauffällig ein Autogramm gibst!“. Unauffällig? Er zog eine Autogrammkarte aus der Lederjacke, bat mich um einen Kugelschreiber und unterschrieb auf meinem Rücken. Karte gegen „Fluppe“. Feuer gab ich ihm auch noch. Dann standen wir beide am Aschenbecher und plauderten. Er und Brüderchen sind zur Premiere von „Werner – Volles Rooääää!!!“ in München. Sein Bruder kam nach und rauchte auch erst Mal eine. So standen wir zu dritt um den Aschenbecher und frotzelten über die Leut‘ rund um uns rum, über den Zoll der uns sicher rausziehen wird und tonnenweise Bölkstoff im Koffer findet und dann selber trinkt. etc.etc. Das war im September 1999.

 

Zwei Monate später klingelte im Büro mein Telefon. „Antenne Bayern“ wär dran. Ob ich der „PeterPan“ wäre, der in Berlin den Weltrekord geknackt hätte. Ich beantwortete die Frage und der Gesprächsgegenüber teilt mir mit „Wir sind live on air“. Wie meinen? Er fragte, wie das so war, über was wir geplaudert hätten und ob ich es wieder versuchen würde. Äh! Warum nicht. Es gäbe da einen weiteren Weltrekordversuch – der würde am Donnerstag anfangen. Ich entgegenete „Wenn mein Chef mir frei gibt – klar!“ Ob der „Chef“ da sei, war die Frage. Ich blickte über die Schulter und Herr Driessle war da. Ob er den „Chef“ sprechen könnte – ich leitete das Telefon um und verband die beiden. Nicht ohne den Hinweis „Chef, Sie sind live im Radio“. Mein Chef gab mir natürlich die Erlaubnis. Und so startete ich mit 25 weiteren Chattern verteilt über ganz Bayern in verschiedene Internet-Cafés den 2. Dauerchat-Weltrekord.

  

Diesmal war die Anreise einfach. Das Internet-Café war in Regensburg in der Glockengasse. Auch die Nächte waren leichter zu „überleben“; denn ich hatte Besuch ohne Ende. Nach 62 Stunden wurde der alte Rekord von Berlin eingestellt und die Parties live im Radio übertragen. Mein Interview konnte man fast nicht verstehen, weil im Regensburger Internet-Café gefeiert wurde ohne Ende. Aber ich konnte nur kurz Pause machen; denn es galten die gleichen Regeln wie in Berlin. Aber ich hatte meine Leibspeise geschenkt bekommen: „Zwei lange Braune mit allem, a Bretzn und an Kaffee“. Und so schafften wir das Limit für Dauer-Wettbewerbe: 72 STunden! Sonntag Mittag war es vollbracht. Anschliessend gingen wir noch Pizza-Essen und ich danach für 24 Stunden ins Bett.

Antenne-Bayern-Chat-Weltrekord Pressemeldung

Die Meldung vom Chat-Weltrekord ging auch in Regensburg durch die Medien. „Blizz“ berichtete genauso wie die „Mittelbayerische Zeitung“. Ein paar Tage später war ich dann auch im Regionalfernsehen. Die Videokassette habe ich auch noch rumliegen.

Wer mich oder die anderen im Guinessbuch der Rekorde sucht, wird nix finden. Warum? Der lese hier. Nö, mir reichen die Erinnerungen. Der Eintrag ins Buch bringt mir zusätzlich nix.

Übrigens: Knacken kann man den Rekord nur noch durch die Anzahl an Personen. Die Länge des Rekordes wurde auf 72 Stunden begrenzt. Wir waren 25 beim „Antenne-Bayern“-Dauerchat-Weltrekord.


14500 Deutsche wanderten 2005 aus

16. November 2006

Gerade auf „Explosiv die Reportage“ gesehen und gehört: „14500 Deutsche wanderten 2005 aus“. Man stelle sich vor „1/10tel von Regensburg“ kehrt innerhalb eines Jahres der Stadt den Rücken. Auf einen Schlag ist die viertgrösste Stadt Bayerns menschenleer. Vertrocknete Büsche rollen vom kühlen Wind angetrieben durch die Strassen…

Interessant sind auch die Lieblingszufluchtsländer.

Hitliste der Länder

  • Schweiz
  • USA
  • Österreich

Schweiz? Ach was! Warum das denn? 🙂 In die USA zieht es mich irgendwie überhaupt nicht. Und nach Österreich fahren die Schweizer zum Skifahren. Wir übrigens auch bald wieder. Das ist absolut plausibel.

Einen Artikel dazu mit den exakten Auswandererzahlen hab ich auch gefunden.


PeterPan`s Geburtstag – Bilder von 2 Parties

13. November 2006

PeterPan wird ja eigentlich nicht älter 🙂 bis er seine Wendy findet und irgendwann küsst. Aber trotzdem feiert er jedes Jahr Geburtstag. Am 04.11.2006 – diesmal ein Samstag – war es soweit. Die erste Geburtstagsparty stieg in Regensburg.

Gute Freundinnen und Freunde fanden sich in der Wohnung von Brüderchen Mike (Hook) ein, um des Abends zusammen zu feiern. Als um 1 Uhr Morgens die letzten Gäste den Heimweg antraten, sannen die Brüder nebst Chris (de la Radde) an der Ü30er-Party an der Uni Regensburg den Abend ausklingen zu lassen.

Am letzten Freitag den 13.11.2006 gab es dann Teil 2 – einen bayerischen Geburi-Apéro – in Züri. Etwa 50 Freunde und Kollegen kamen zusammen, um bei Bayerischer Musik (Danke Mam) und Bayerischem Essen mit mir Geburtstag zu feiern.

Gefeiert wurde mit Kneitinger- und Weltenburger-Bier, es gab Weisse, Leberkäs und Händelmeier-Senf mit echten Brezen. Für Mädels organisierte ich Dirndl und ich selbst zog mal wieder eine Hirsch-Lederhose an. Auch hier lief die zünftige Party bis nach Mitternacht.

Die Bilder von beiden Geburtstagsparties sind nun online:


Events in Regensburg – Halloween-80ies-Party im Club Scala

31. Oktober 2006

Heute ist Hallo-Wien – äh Halloween – und da morgen ein Feiertag ist, findet im Club-Scala in Regensburg eine Party statt: „Remember the 80ies“. Beginn 23 Uhr. Special von Heute: „Longdrinks zu Preisen wie in den 80ern“.


Willy Astor Buchlesung in Regensburg

8. Oktober 2006

Willy Astor war letzte Woche in Regensburg und stellte sein erstes Buch „Unverrichter der Dinge“ im Bücher Pustet vor. Mike und Mam waren mit von der Partie.

Natürlich besorgte sich Mike nicht nur das Buch von Willy, sondern auch gleich eine Widmung dazu: „Für Michael“

 


Events in Regensburg – Ü30er-Party Uni-Mensa

8. Oktober 2006

Samstag 07.10.06 – Es ist wieder soweit: Ü30er-Party an der Uni.  Mike und ich sattelten die Hufe gegen 23 Uhr und fuhren zur Regensburger Universität. Schon von der Unterführung hörte man das Wummern aus der Rockarea. Im Foyer standen und ratschen die Gäste dichtgedrängt. Andrea trafen wir dort im Eingangsbereich. Bei der Foyerbar kam Bettina vorbei. Sie war mit Renate auf die Party gekommen. Nach ein paar Ratschereien wanderten wir durch den Chill-Outbereich (Cafeteria). Dort begrüsste uns Gudrun zusammen mit zwei Freundinnen.

  

Der Tanztempel war gut gefüllt, aber nicht überfüllt. Willi war auch zur Party erschienen – er hielt wie üblich einen Whisky-Cola in der Hand. Dann – nach einem Rundgang durch die Pop-Area – schlenderten wir zurück und schauten beim Rocktempel vorbei. Mane (Woodstock) sah ich leider nur, als er gegen 2 Uhr ging.  Dann kam Stefan vorbei und wir plauderten über alte Realschulzeiten, MTX, Gleitschirmfliegen und Parties. Gegen Ende der Veranstaltung bewegte ich zusammen mit Andrea etwas die Füsse auf der Tanzfläche – gute Rockmusik von Nirvana bis Bon Jovi. Irgendwann war Badeschluss und der kleine Hunger kam. Was liegt da näher als zum Würstltoni – zu Erika – zu fahren.

 

Vor der Würstltoni-Bude hatte sich schon das Early-Morning-Partyvolk versammelt und drängelte sich zur Fütterung. Serienweise gingen Schmidlburger und „Pommes weiss/rot“ *würg* über den Tresen. Wir rauchten erst mal eine und warteten bis die Theke frei wurde. Dann bestellten ich 2x zwei lange Braune mit allem, Breznstangerl und Kaffee. Das ist genau das richtige am Sonntag Morgen.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Events in Regensburg – Ü30er-Party in der Uni-Mensa am 07.10.2006

2. Oktober 2006

Nach der Sommerpause startet am kommenden Samstag – also am 07.10.2006 – wieder die „legendäre“ Ü30-Party an der Universität Regensburg. Genauer in den „heiligen Hallen“ der Uni-Mensa treffen sich die ehemaligen Headbanger in der Rockarena (Arena 1). In der grossen Mensa (Arena 2) legt der DJ Venyls und Silberscheiben aus den 70ern bis in die „moderne Zeit“ auf. Wer es aber eher paarweise im „Schritt-Schritt-Step“ angehen möchte, der ist in Arena 3 genau richtig. Dort schweben zu „BlueSystem-Sounds“ die Tanzwütigen über das Parkett und gehen auf Tuchfühlung.

Neu gibt es eine „Chill-Out-Area“ – sicherlich ist damit die Kaffeebar am Eingang gemeint – in welcher der Psychotherapeut vom Bezirksklinikum gegenüber Physiotherapeut Karl Wierer die durchgetanzten Gliedmassen wieder in Form kneten wird. Einlass in die Tanz-Mensa wird um 20 Uhr nur denen gegeben, welche sich gnädigst um Eintrittskarten entweder an den bekannten Vorverkaufsstellen (z.B. MZ-Pavillon DEZ) oder im Container vor der Tür besorgt haben. Start ist um 21 Uhr – dann geht das Licht aus und der Spot an.

Ü30 Parties Party Regensburg Uni Mensa

Der Werbetexter auf www.kult.de hat sich echt Mühe gegeben motivierende Worte zu finden: „Endlich mal ne Party, wo man(n) und auch Frau sich nicht als Grufti fühlt!…Tanzwütige können sich auf der Tanzfläche austoben und eine rauschende Partynacht mit hohem Spaßfaktor erleben.“

Ja, ham mir glacht! Eines ist sicher, die Digitalkamera ist sicher mit dabei! Treffpunkt (Schw.dt. Besammlung) für den Sperlix-Clan and Friends ist 21 Uhr bei Mike im Hafen.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Handy-TV – Regensburg in den nächsten 2 Jahren Modellstadt

25. September 2006

N24-Online meldet heute: „Die bayerische Stadt Regensburg wird in den kommenden zwei Jahren eine internationale Modellregion für Handy-TV. Bei dem Forschungsprojekt soll geprüft werden, wie regionale Fernseh- und Radioangebote von Handy-Besitzern angenommen werden. Am Donnerstag soll das mobile TV in der Oberpfalz an den Start gehen.“

Gesamter Artikel hier.


Events in Regensburg – Der Papst kommt mit Webcam

11. September 2006

Alles spricht davon: Der Papst ist seit heute Abend in Regensburg – meiner Heimatstadt. Deshalb möchte ich auch nicht gross drüber schreiben. Das tun andere zur Genüge. Daher nur ein Link für alle, die Morgen live dabei sein wollen, wenn „Benedetto“ rund um Regensburg sämtlichen Verkehr zum erliegen bringt.

Termin: 12.10.2006

Webcam http://www.webcam-regensburg.benedikt-in-bayern.de/

Ort: Islinger Feld bei Regensburg