Nachtrag – Bilder von der Ü30er-Party in Regensburg

7. Februar 2007

Ich hatte ja versprochen, dass ich etwas mehr fotografiere auf der nächsten Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg. Sooo viele Bilder sind es dann leider doch nicht geworden. Aber hier kommt der Nachtrag – also die Pics.

Zusammen mit Claudia und Klaus fuhren Brüderchen Mike und ich zur Uni. Das war gegen 22 Uhr. Vor den Parkhäusern stauten sich die Fahrzeuge. 

   

Und es ging schon gut los. Im Parkhaus kamen uns gleich 3 Autos entgegen! Die Herrschaften hatten die Hinweisschilder „Ausgang“ und „Ausfahrt“ verwechselt, dafür aber das „Einfahrt verboten“-Schild übersehen.

Es war wieder einmal witzig und wir trafen einige gute alte Bekannte.

 

Zuerst besorgten wir uns ein Bier und ratschten im Foyer. Bis es uns zu voll wurde. Dann schlängelten wir uns durch den Kaffee-Bereich zum „Mainfloor“. Dort trafen wir auf Wolfgang, der noch immer ein harter Rockmusiker ist. Er spielt heftig in der Cover-Band „Staid as Quo“ und der Gaudiband „Die 7 Sinalcos„. Und der Ulli war auch wieder auf der Jagd. 

 

Dann traf ich die schüchterne 🙂 Marion wieder und Claudia, Klaus, Mike und ich wanderten zur Bar im hinteren Bereich um einen „Prosecco“ zu trinken. Klaus und Claudia wechselten zum GinTonic – Mike besorgte sich ein Bier.

Ralph ist eigentlich auch immer dort, wo man sich trifft. Ob Zap oder Altstadtfest oder Ü30. Einfach „A-da-bei“ 🙂 Nachdem die Musik unserem Geschmack entsprach, schwangen wir das Tanzbein.

Allerdings schienen immer dann genau sämtliche Gäste ebenso auf die Tanzfläche strömen zu müssen – dementsprechend eng ging es zu.

Gegen 3 Uhr checkten wir den Rockbereich, welcher sich mittlerweile personenmässig bequem gelichtet hatte. Auch die Musik war diesmal wieder hörenswert. Gruss an „Cousine Dani“! 😉

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    30. Januar 2007

    Ja, liebe im Web-Suchende aus Regensburg und den angrenzenden Landkreisen. Es ist wieder soweit. Schon ist wieder ein Monat vergangen. Das Partyvolk wartet gespannt auf das berühmt-berüchtigte Event in Regensburg, welches die Dorfdisko leerfegt, weil die Märchenprinzen sich in den Mercedes-Diesel setzen und in die Grossstadt fahren. Die wohl angesagteste „Hin-Und-Mit“-Location in der Region Niederbayern/Oberpfalz wird am nächsten Samstag den den 03.02.2007 wieder proppevoll sein: Die Mensen an der Universität Regensburg rüsten sich mit ausgefallener Dekoration (der Fasching naht unaufhaltsam) und die drei Dancefloors (Rock, Pop, Fox) sind frisch gewischt, das Bier ist kaltgestellt und die DJs sammeln die letzten heissen Scheiben aus den 70ern bis heute zusammen. Es ist Zeit für die Ü30er-Party – das Original, an dem sich Singles und natürlich auch Pärchen treffen und es so richtig krachen lassen. Bügelt die Hemden und bringt die Jeans in die Reinigung! Es wird höchste Zeit!

    Ü30 Parties Party Regensburg Uni Mensa

    „Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock, E-Werk Erlangen) sowie unserer neuen Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan.“ Mal sehen, ob die Jungs etwas drauf haben. 

    Kult.de das Party-Portal verlost noch bis zum 01.02.2007 genau 20×2 Karten für die Ü30er-Party. Also muss man sich beeilen, um noch welche zu ergatter. Man muss nur Mitglied sein bei Kult.de.

    Eigentlich wollten Mike und ich dieses Mal aussetzen, aber da ich am Montag einen geschäftlichen Termin in Regensburg habe, schauen wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit doch auf der Ü30er-Party vorbei. Und ich verspreche, dass ich dieses Mal so richtig viele Bilder schiessen werde. So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Hossa!

    Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


    Events in Regensburg – Stromberg liest Vollidiot am 19.01.2007

    8. Januar 2007

    Wen kennt das Publikum mehr? Den kleingeistigen Versicherungsvertreter Stromberg oder Christoph Maria Herbst? Beim Versicherungsvertreter Stromberg hat sich jeder schon mal gedacht „Was für ein Vollidiot“! Daher liegt es nahe, dass eben der Schauspieler und Comedy-Experte aus dem Buch „Vollidiot“ von Tommy Jaud vorliest. Keiner könnte es ihm besser abnehmen. 

     

    Was? Christoph Maria Herbst liest „Vollidiot“ von Tommy Jaud.

    Wo? Kulturspeicher Regensburg

    Wann? 19.01.2007

    Einlass ab 19 Uhr – Beginn 20 Uhr


    Coming Home und Bilder von der Ü30er-Party an der Uni-Mensa in Regensburg

    8. Januar 2007

    Nach dem Kurzurlaub auf Mallorca und dem damit verbundenen Kulturschock während der Rückreise, machte es uns schliesslich überhaupt nichts mehr aus zur monatlichen Ü30-Kultparty an der Uni-Mensa in Regensburg zu gehen. Schlimmer als im Flieger kann es nicht mehr werden. Denkste. Aber der Reihe nach.

    Was kann an einem Rückflug sooo schlimm sein. Na, als Erstes der Rückflug an sich. Wir hetzen zum Airport. Eine Stunde vor Abflug erreichen wir den Checkin. Alles ganz locker, keine Schlange vor dem Schalter und auch beim Durchleuchten verläuft alles reibungslos. Wir hasten zum Gate und dann hatte der Flieger 40 Minuten Verspätung. Was tun? Beobachten und Kommentieren. Wir setzen uns etwas abseits auf eine Bank. Ein Pärchen schmust eng umschlungen – eine auf dem anderen sitzend. Ein Schnullerkind läuft jauchzend quer über den Gang an uns vorbei und spielt dann mit dem Getränkeautomaten. Nichts aussergewöhnliches eigentlich, nur die Wartenden sehen so anders aus. Nach 20-minütiger Verspätung beginnt das Boarding. Es dauert eine Ewigkeit, bis sich die Schlange am Schalter lichtet. Logischerweise verlangt die Boardingstewardess nochmals den Reisepass, was die Normalfamilie mit 2,25 Kindern vor uns noch nicht mitbekommen hat. Ach was, wir haben ja Zeit; denn am Ende der Gangway stehen wir ja wieder.

    Das Einsteigen dauerte ewig, weil jeder erst Mal ganz in Ruhe seinen Platz sucht und immer noch nicht mitbekommen hat, dass die Sitzreihen von VORNE nach HINTEN durchnummeriert sind und Reihe 29 nicht kurz nach dem Cockpit sein kann. Mike und ich hatten Reihe 9 und stiegen nach geschlagenen 20 Minuten als letzte ein – dachten wir. Aber als wir das Flugzeug betraten kramten immer noch die Leute in den Gepäckfächern herum oder suchten sich für den wahnsinnig langen Flug (1 Stunde 50 Minuten) 5 bis 6 Zeitschriften aus den Fächern (Geiz ist geil!). Bei Reihe 9 angekommen stellen wir fest, dass ich rechts in der Mitte genau vor dem jauchzenden Schnullerkleinkind und dessen Vater sitze. Der mammelt schon die ganze Zeit, was Condor für eine Fluggesellschaft sei und ihn nicht mit der Schnullerbacke nach vorne in Reihe 1 lässt. Na toll. Mike hat es viel besser erwischt. Er sitzt direkt beim Gang – hat aber eine etwas vollschlanke Dame neben sich, welche natürlich sofort ein „Cola-light“ bestellt zu ihren Pommes – nein – zum Sandwich. Das Klapptischchen bleibt unbenutzt – aus Platzgründen.

    Nachdem sich der Schnullerbacken-Vater ausgiebig bei einer der Stewardessen beschwert und diese es dann möglich macht, dass sich die Familie mit samt der Kinder in Reihe 1 niederlässt, keimt in mir Hoffnung auf einen angenehmeren Sitzpartner auf. Fehlanzeige. Ein hagerer beohrringter Jeansjackenträger Mitte 50 setzt sich Bierfahne-schwenkend neben mich. Dann fällt mein Blick auf die scheinbar schlafende Dame neben mir. Wenigstens hab ich Platz im Vergleich zu Mike. Während der Startphase rutscht der Kerl neben mir mehrmals hin und her und versucht sogar aufzustehen – mit angeschnalltem Gurt. Kaum haben wir die Reisehöhe erreicht, ordert der Jeansohrringträger sein erstes Bier – Entzugserscheinungen? Na, denn Prost. Und das beste: Das verschmuste Pärchen sitzt nur durch den Gang getrennt direkt vor mir. Händchenhaltend geniessen beide den Flug – hach, wie süss.

    In München angekommen – viel zu spät – wird unserem Flieger der Terminal 2 zugewiesen. Das Gate ist vollkommen abseits und der Terminal menschenleer. Es ich dachte schon, dass der Münchner Airport zur Evakuierungszone erklärt worden sei. Kein Laufband lief und die Beleuchtungen waren grösstenteils ausgeschaltet. Nachdem wir unsere Koffer hatten, verliessen wir den Airport und wurden von Dad empfangen. Er wartete auch bereits seit einer Stunde und war zuerst im richtigen, dann falschen Terminal; nämlich im Terminal 1. Glücklicherweise durfte ich Dad’s BMW nach Regensburg lenken, so kam der 8-Zylinder auch mal wieder auf Touren und wir verkürzten so die Reisezeit.

    Was kann eigentlich noch Schlimmeres kommen? Eigentlich nix mehr – dachten wir. Zu Hause angekommen, entleerte ich den Memory-Stick der Digitalkamera auf die mobile Festplatte – wie immer. Als ich die Bilder allerdings nachbearbeiten wollte, kam eine Fehlermeldung. Schnell fand ich heraus, dass zwar die Dateiinfos auf der Festplatte vorhanden sind, aber der Inhalt komplett fehlt. Klasse, die Bilder vom letzten Tag sind weg! Hurra! Neiiiin!

    Himmeherrgottsakramentzefixhallelujanomal! Ach was, es ist ja erst 2 Uhr morgens. Da findet man doch locker irgendein kostenloses Recovery-Programm im Internet. Das Programm war schnell gefunden, aber die Rekonstruktion der gelöschten Daten auf dem Memorystick und das anschliessende Sichern brachten die Dateistruktur auf meiner mobilen Festplatte durcheinander. Schon glaubte ich an einen Festplattencrash. Das hatte ich ja erst nach dem Bali-Urlaub. Also Checkdisk ausgeführt. Und das dauerte und dauerte. Mike schlief leise rüsselnd auf dem Wohnzimmersofa. Selbst ein Erdbeben hätte ihn nicht mehr geweckt. Um 6 Uhr morgens beschloss ich in die Badewanne zu gehen. Ich las zwei Fachzeitschriften und entstieg nach 7 Uhr der Wanne in der Hoffnung „Der Checkdisk ist sicher fertig!“ Fehlanzeige: 28% Status. Egal, ich geh ins Bett. Um 13 Uhr stand ich auf und rannte zum Computer. Festplatte in Ordnung und Bilddateien gerettet. Alles fit für den Samstag.

    Am Samstag Abend hatten wir zwei Dinge geplant: Abendessen im „Tapas“ am Ölberg mit Andrea und anschliessend kultmässig auf die Ü30er-Party zur Uni-Mensa. Was ich vergessen hatte: Einen weiteren Termin um 14 Uhr und ausserdem hatte uns Dad zum Kaffeetrinken um 17 Uhr eingeladen. Na klasse. Alles verschiebt sich. Kaum wieder in Regensburg, schon geht der Terminstress los. Abends trafen wir uns wie erwähnt mit Andrea. Zusammen mit Freundin Susanne wartete sie bereits im „Tapas“ am reservierten Tisch. Nur unwesentlich – 15 Minuten – zu spät trafen wir ein. Dann bestellten wir Wein, Wasser und Tapas, erzählten von Mallorca und träumten von Sonne. Auch wenn es in Regensburg etwas zu mild für Anfang Januar war. Gegen 23 Uhr sattelten wir die Hufe und fuhren zur Regensburger Universität.

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Im Eingangsbereich der Uni-Mensa brodelt es speziell an der Getränkeausgabe.

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Der dümmste Anmachspruch des Tages.
    Er: „Sog amol, kummst Du au vo Rengschburg?“
    Sie: „Na, i kumm vom Woid daher, vo Nabburg“.
    Er: „Und wos machst Du do?“
    Sie: „Bled schaugn!“

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    „Beobachten und Kommentieren“ Die Lieblingstätigkeit von Andrea und Mike

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Susanne flirtet mit der Kamera

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Gotcha! Hab die Heike wieder erwischt! Und ich stelle es natürlich logischerweise auch unter Drohungen ins Web. Bätsch!

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Zwei andere DJs in der Rockarena – dafür andere Musik und mehr Herumstehende. Wo? In der Rockdisko (Nach dem Motto „Area 51 – I have seen some Extraterrestrians“).

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Blümchen-Bluse, Ponyhaarschnitt und Karohemd. Die Mode im Frühjahr 2007. Passt ideal zu „I’m your Turbolover“ von Judas Priest und Headbanging. (Na, heut ned. I hab Migräne!)

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Dancefloor Bluesystem – oder auch Hosentürdlwetzerbereich oder „Hin und Mit“ genannt. Es roch nach Schweiss und die Musik verursacht Mittelohrkrebs. Foto schiessen und wieder raus.

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Der „Mainfloor“ der Regensburger Ü30er-Party in der Unimensa. Das Beste von den 70ern bis zur Neuzeit. Was auffällt: Es stehen deutlich mehr Frauen rum und schauen den Jungs zu. Früher war das umgekehrt.

    Ü30er Party an der Universität Regensburg Uni Mensa Bilder

    Nochmal der „Mainfloor“ der Regensburger Uni-Mensa aus einem anderen Blickwinkel. Man beachte: Leuchtende Erdfarben scheinen in diesem Frühjahr wieder im Kommen zu sein.

    Ich glaube das nächste Mal setzen wir aus. Es muss doch noch etwas anderes geben…..

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    Feiertage an Weihnachten – X-Mas-Party beim Anderen Rieu

    26. Dezember 2006

    Nein, es handelt sich in der Überschrift um keinen Rechtschreibfehler. Gestern – am 2. 1. Weihnachtsfeiertag – fand eine Hammerparty in Regensburg statt. Peter Strassberger alias „der Andere Rieu“ hatte nicht nur Geburtstag, sondern auch noch eingeladen. Schätzungsweise 60 Freunde, Verwandte und Bekannte trafen zur traditionellen Party an der Ladehofstrasse ein. Das Event bildet auch jedes Jahr den Rahmen für ein Klassentreffen. Die Grills, Kamine und Kochplatten glühten. Sein Team hatten Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle vorbereitet und vertrieben so die Kälte aus den Gliedern. Regensburger lagen auf dem Rost – Flammkuchen hatte ich auch noch gesehen. Einer der Höhepunkte war das Konzert mit Violine und Schifferklavier. Mit Wein, Prosecco und Ramazotti versehen fuhren Andrea, Markus, Mike und dorthin und ich durften mitfeiern. Hier also die Pix vom Event.

     

    Herzlichen Dank für das tolle Event an Peter und sein Team und kommt gut rüber!


    Muffdivers in der Alten Mälze in Regensburg

    24. Dezember 2006

    Am Samstag tätigten Mike und ich noch unsere letzten Weihnachtseinkäufe in den Arcaden. Gegen 16 Uhr fuhren wir zur Alten Mälzerei. Ich wusste zwar dass die Jungs von „Muffdivers“ heute Abend auftreten, aber nicht wann. Ich erfuhr, dass der X-Mas-Gig um 21 Uhr beginnt. Die „Muffdivers“ als 3. Band dann etwa um 23 Uhr dran wären. Wir fuhren nach Hause und erholten uns vom Weihnachts-Shopping-Wahnsinn. Um 22 Uhr begaben wir uns zur Alten Mälzerei.

    Wir trafen die die Jungs von Muffdiver in der Bar und plauderten bei ein paar Bier ein wenig. Dann ging der Gig los. Hier kommt die Band – also die Pix von der Band.

    Nach der Show fuhren wir noch mit Hans, Tina, Simon und Andy ins Zap. Wir blieben bis Badeschluss. Anschliessend genehmigten sich Mike und ich noch zwei lange Braune mit Kaffee beim Würstltoni. Den Bericht liefere ich nach. Jetzt geht’s erst mal zu Mam zum Weihnachtsessen.


    Ein Wochenende in Regensburg – Deggendorf, Christkindlmarkt, Doschauher.tv, DEZ, Arcaden, Fürstin Thurn&Taxis, Kneitinger

    17. Dezember 2006

    Schon vor Wochen vereinbarten Chris mit mir an einem der Dezemberwochenenden nach Regensburg zum Christkindlmarkt zu fahren. Dieses Wochenende war es dann soweit. Seine Frau nette Frau Jacky war natürlich mit von der Partie und verband den Wochenendausflug mit einer ausführlichen Shoppingtour durch Regensburger Einkaufszentren. Aber der Reihe nach:

    Schönes Spätherbstwetter im DezemberChris telefoniert bei einer kurzen Pause mit Robert

    Am Freitag den 15.12.2006 starteten wir gegen 13 Uhr von Wallisellen bei schönstem Wetter. Unterwegs rief dann Robert an und wir entschlossen uns einen Schlenker über Deggendorf zu fahren.

    Eine wilde Katze am Fenster von Roberts HausDer Deggendorfer WeihnachtsmarktRobert, Jacky und Chris am Deggendorfer WeihnachtsmarktPeter, Robert, Jacky und Chris am Deggendorfer Weihnachtsmarkt

    Der Navigator lotste uns Zielsicher zum Haus von Robert in Deggendorf. Nach einem Begrüssungs-Kaffee wanderten wir zum kleinen feinen malerischen Deggendorfer Christkindlsmarkt. Dort genehmigten wir uns einen Heidelbeerglühwein und eine Wurstsemmel.

    Das Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in Deggendorf

    Anschliessend zeigte uns Robert das Fersehstudio von Doschauher.tv in der Nähe der Fachhochschule Deggendorf.

    Das Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfIm Ratskeller Deggendorf

    Dort baute eine Rockgruppe gerade das Set um, damit ein Musikvideo gedreht werden konnte. Danach verspürten wir Hunger und Robert führte uns in die Gewölbe des Deggendorfer Rathauskeller zum Essen aus.

    Die Wohnung von MikeEine Katze sonnt sich

    Frisch gestärkt verabschiedeten wir uns von Robert und Deggendorf und fuhren nach Regensburg weiter. Jacky begeisterte sich sofort für die Wohnung für Mike. Nach ein wenig Plaudern gingen wir früh zu Bett – gegen Mitternacht. Jacky wollte sich ja am Samstag in den Weihnachtstrouble stürzen und ausgiebig „schöppelen“ gehen.

    Jacky und Chris beim Einkaufen in den Regensburger ArcadenJacky und Chris beim Einkaufen in den Regensburger ArcadenEinkaufsstau am Parkhaus Peterstor

    Schon um 9 Uhr standen Jacky und Chris auf und begaben sich in das Donau-Einkaufs-Zentrum in Regensburg. Mike und ich schliefen uns aus und stiessen dann in den Regensburger Arcaden zu den beiden „Schöppeler“. Dann liessen wir das Auto in den Arcaden stehen und gingen zu Fuss am Peterstor vorbei – Ziel der Weihnachtsmarkt im Hof des Fürstlichen Schlosses von Gloria von Thurn&Taxis. Das Auto in den Arcaden stehen zu lassen, war die richtige Wahl. Vor dem vollkommen überfüllten Peterstorparkhaus staute sich der Verkehr bis zur Maximilianstrasse hinauf.

    Weihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&Taxis

    Dort bezahlten wir 3,50 Euro pro Person Eintritt und schauten uns um.

    Weihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&Taxis

    Vor den vielen Ständen und im Innenhof des Schlosses tummelten sich massenweise Touristen und versorgten sich mit Ess- und Trinkbarem.

    Chris und Jacky beim NateltäschchenkaufChris und Jacky beim NateltäschchenkaufChris und Jacky beim Nateltäschchenkauf

    Vom Schloss wanderten wir die Obere Bachgasse entlang. Jacky entdeckte neben einem „Kinder-Second-Hand“-Shop (gibt es nun schon gebrauchte Kinder) einen netten kleinen Laden. Dort lag in der Auslage eine Schweizer Nateltasche, für welche sie sich sofort begeisterte und diese erstand.

    Peter, Jacky und Chris am Regensburger ChristkindlmarktPeter, Jacky und Chris am Regensburger ChristkindlmarktPeter, Jacky und Chris am Regensburger Christkindlmarkt

    Anschliessend stürzten wir uns in den Regensburger Christkindlmarkt am Neupfarrplatz und besorgten uns je eine original „Regensburger Knackersemmel mit allem“ zusammen mit einem weiteren Glühwein. Jacky suchte auf dem Weg zurück noch das ein oder andere Schuhgeschäft auf, konnte aber leider kein passendes paar Schuhe für sich finden.

    Peter, Jacky und Chris am Regensburger Christkindlmarkt

    Gegen 18 Uhr begaben wir uns auf den Nachhauseweg, um uns für den Abend ein wenig auszuruhen; denn um 20 Uhr würde uns Markus mit dem Auto abholen.

    Mike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am ArnulfsplatzMike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am ArnulfsplatzMike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am ArnulfsplatzMike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am Arnulfsplatz

    Zum Abendessen führte ich Jacky, Chris, Markus und Mike in das Traditionslokal Kneitinger aus. Das Kneitinger-Bier ist legendär und über die bayerischen Landesgrenzen bekannt. So liessen wir uns eine Halbe zusammen mit 6 Bratwürstl auf Kraut schmecken.

    Mike, Chris, Jacky, Markus, Martina und Peter in der Oscar-BarMike, Chris, Jacky, Markus, Martina und Peter in der Oscar-BarMike, Chris, Jacky, Markus, Martina und Peter in der Oscar-Bar

    Am späten Abend stiess dann Martina – die Freundin von Markus – zu uns dazu und wir entschlossen uns auf den ein oder anderen Cocktail in die „Oscar-Bar“ in der Roten-Hahnen-Gasse zu gehen. Dort ergatterten wir den Fensterplatz und plauderten bis kurz 1 Uhr Morgens.

    Dann verabschiedeten wir uns von Martina und Markus und besorgten uns nach einer kurzen Wanderung durch die altehrwürdige Altstadt von Regensburg am Domplatz ein Taxi zurück zu Mike’s Appartement.

    Am heutigen Sonntag um 13 Uhr beluden Jacky, Chris und ich das Auto und verliessen Regensburg. Die Fahrt zurück verlief vollkommen reibungslos – ohne Stau, nur regnete es ohne Ende. Aber das konnte den Gesamteindruck der Schweizer Gäste nicht trüben: Es war wieder ein fantastisches vorweihnachtliches Wochenende in Regensburg.

    Nun kommt die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr auf mich zu. Am kommenden Samstag „sattele ich die Hühner“ und reite wieder nach Regensburg. Weihnachten und Sylvester stehen an.


    Exklusive Bilder – „Woidboyz – The Muh Vieh“ vom Filmdreh

    17. Dezember 2006

    Heute morgen habe ich von den Woidboyz exklusive Fotos vom Filmdreh zu „Woidboyz – The Muh Vieh“ erhalten. Schon vor der mit absoluter Spannung erwarteten Premiere ist sicher, dass der Film epochale, unwiderrufliche Einflüsse auf unser zukünftiges Leben haben wird.

    Durch die Dreharbeiten wurde eine von Wissenschaftlern bisher in die Märchenwelt verdammte bzw. als ausgestorben klassifizierte Lebensform in den bayerischen Wäldern wiederentdeckt: Die Waldfee! Die Woidboyz konnten die junge blonde Schönheit durch ihre geballte Manneskraft für eine Hauptrolle im Film überreden. Mit etwas Glück stöbern die beiden auch noch den ein oder anderen Woipertinger auf.

    Auch modisch wird sich in der Filmbranche durch den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ alles verändern. Von noch völlig unbekannten Modedesignern entworfen und in geheimen Bekleidungsmanufakturen im tiefen Bayerischen Wald gefertigt, wird die im Film von den Woidboyz und den auftretenden Filmkollegen getragene Bekleidung die Mode im Sommer 2007 massgeblich beeinflussen. Dagegen stinkt der vor Werbung strotzende neue James-Bond-Film absolut ab.

    Wir dürfen weiter gespannt sein.

    Related Links:

    Ausserdem:


    Hot-News zum Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ aus erster Hand

    15. Dezember 2006

    Heute bekam ich von den Woidboyz einen Kommentar zu meinen Thread „Woidboyz – The Muh Vieh„, in welchem sie mir mitteilten, dass sich die URL geändert hätte: http://www.woidboyz.com/ . Natürlich wollte ich mehr über den aktuellen Stand des Films erfahren und klickte die Seite an. Leider stellte ich fest, dass lediglich der mir schon bekannte Trailer zu „Woidboyz – The Muh Vieh“ vorhanden war – allerdings als Flash. Dann sah ich mir den Quellcode der Seite an. Vielleicht steht da ein Autor drin? Nein, leider nicht. Keine Metatags. Dafür fand ich heraus, dass das Trailer-Flash auf einer anderen Domain gehostet wird: www.muff-music.com. Das ist die Website einer Rockband namens „Muffdivers“: Hans Ebnet (Bass), Simon Vogl (Guitar), Ulrich Schöpe (Drums) und Andreas Weindl (Vocals).

    Muffdive? Das war der Lieblingsdrink in der Regensburger Rockdisco „Factory“. Die ist doch seit einiger Zeit wiedereröffnet worden? Gibt es zwischen den Woidboyz, der Rockband „Muffdivers“, der Rockdisco „Factory“ eine Verbindung? Also auf der Website www.muff-music.com mal auf „News“ geklickt.

    Tatsächlich, die Jungs sind in der „Suite15“ am Peterstor aufgetreten – am 27.04.2006. Die „News“ sind allerdings nicht mehr ganz aktuell. Keine weiteren Gig-Termine. Weiter zu den „Pics“. Hmm… nicht sehr aussagekräftig. Zwar scheinen die Jungs ganz schon abzurocken und klasse feiern zu können, aber einen der Woidboyz zu erkennen, fiel mir schwer.

    Also weiter zu „Media“. Auf einen der Musiksamples geklickt: „Silent Mile – Muffdiver“ und „You Rockstars – Muffdiver“ rocken ja ned schlecht! Leider ist das Dokument zur Bio der Band „verstorben“. Eine Sackgasse? Also weiter suchen. Die Links unter „Links“ sagen mir nix. Also dann bleibt nur noch der direkte Kontakt.

    Outlook gestartet und schnell eine Mail an Simon Vogl und Andreas Weindl geschrieben – und kurze Zeit später bekam ich eine Mailantwort: Der Mailserver von Simon ist nicht erreichbar. Dann 20 Minuten später antwortete Andreas Weidl. Hier also exklusiv „The latest News about the Woidboyz„:

    • Andreas Weindl von „Muffdiver“ hat nicht nur gute Kontakte zu den „Woidboyz“ – er ist einer von ihnen!
    • Der Trailer-Flash ist nur vorübergehend auf der Domain der „Muffdiver“ gehostet und wird demnächst auf www.doschauher.tv umziehen.
    • Die Band „Muffdiver“ hat allerdings den (noch nicht veröffentlichten) „Woidboyz-Titelsong“ gemacht, der ungefähr mit erscheinen des Films zu haben sein wird.
    • Der Film „Woidboyz – The MuhVieh“ wird voraussichtlich irgendwann im Januar fertig werden.
    • Premiere ist dann, zunächst in Deggendorf (Kino Schwali) in Zusammenarbeit mit DonauTV.
    • Eventuell gibt es einen „Woidboyz-Abend“ in Regensburg in der Suite15 – was allerdings noch nicht offiziell ist.
    • Bei der nächsten Doschauher-Sendung am 21.12.2006 (ab 18 Uhr) gibts auch ein „Woidboyz-Weihnachtsspecial„, das dann auch kurz darauf auf der Homepage, YouTube, usw. zu sehen sein wird.

    Auf meine Frage, ob es eine „Woidboyz-Serie“ beim Bayerischen Fernsehen geben wird, antwortete Andreas: „Leider glaube ich, das das Bayerische Fernsehen noch nicht so viel von uns gehört hat. Deswegen wirds, bis es soweit ist noch ne Weile dauern. 😉 “   

    Zu „Muffdiver„:

    • Der nächster Gig ist eigentlich am 23.12.2006 in der Alten Mälzerei in Regensburg, wo auch der andere Woidboyz mit von der Partie ist. Allerdings ist der Gig momentan wegen eines plötzlichen Todesfalls in der Familie eines Bandmitglieds noch nicht sicher.

    Ein Wochenende in Regensburg – Walhalla, Honigmet, Papst, Orphee, Heuport, Vino, Tapas, Zap, Christkindlmarkt

    12. Dezember 2006

    Letztes Wochenende begleitete mich Moni nach Regensburg. Wir fuhren gegen 18 Uhr in Zürich ab. Der Verkehr auf der Nordtangente behinderte uns aber erheblich – zähfliessend ging es bis hinter Winterthur und wir verloren fast eine Stunde. Dann lief es aber vollkommen reibungslos weiter über St. Gallen, St. Margreten und Bregenz. In Lindau stand der der obligatorische Stopp bei McDonalds an. Dort hatte man das Konzept ergänzt und einen McCafe mit gemütlichen Loungesesseln, Kaffee und Kuchen eingerichtet. Wir nahmen drei Tiramisu-Stücke mit und einige Burger zur Stärkung für unterwegs. Dann begann es zu regnen, aber das hielt uns nur kurz auf. Nach genau 5 Stunden erreichten wir Regensburg. Wir verliessen bei Prüfening die Autobahn und ich fuhr für Moni eine Sightseeing-Tour durch die Innenstadt – am Dom vorbei und am Emmeramsplatz. Anschliessend rief ich Mike an und bestellte den obligatorischen Begrüssungs-Kaffee.

    Felix nahm sofort Moni in Beschlag und liess sich verwöhnen. Danach genehmigtenwir uns eine gute Flasche Wein und planten die Ziele für Samstag.

    Am Samstag regnete es englisch. So fuhren wir gegen Mittag nach Donaustauf zur „Ruhmeshalle der Teutschen – Die Walhalla„. Erbaut über der Donau von König Ludwig den I. im Stil eines griechischen Tempels. Als Vorbild diente das Parthenon auf der Akropolis in Athen. Wir standen allerdings erst mal eine halbe Stunde vor verschlossener Tür – wir waren zu früh dran. Erst um Punkt 13 Uhr öffnete sich die schwere Kupfertür und man liess und ein in die Marmorhalle. In der Walhalla sind über 120 Köpfe und 64 Tafeln berühmter Persönlichkeiten der deutschen Geschichte verewigt. Die Reihe der Büsten beginnt mit dem deutschen König Heinrich I. (»der Finkler«) und endet vorerst mit Sophie Scholl (Mitglied der »Weißen Rose«; Aufnahme der Büste: 22.02.03). In den warmen Monaten trifft sich auf unter den Säulen auf den Stufen mit herrlichem Blick über die Donauauen die Jugend – aber auch für Frischverliebte ist dieser romantischer Fleck ein beliebtes Ziel. Auf der Rückfahrt nach Regensburg schilderten Mike und ich einige Begebenheiten aus früheren Zeiten. 😉

    Dann nahmen wir das DEZ – das Donaueinkaufszentrum – in Augenschein. Während ich mir einen Haarschnitt verpassen liess, gingen Moni und Mike „schöppelen“. Wir trafen uns im im Stamm-Café „Café-Centro“. Gegen 14 Uhr fuhren wir in die Innenstadt und fanden in all dem vorweihnachtlichen Einkaufswahnsinn zufällig im Innenhof der Regierung der Oberpfalz einen Parkplatz. Wir schlenderten durch den Regen mit dem Ziel den Regensburger Christkindlmarkt am Neupfarrplatz zu besuchen.

    Es regnete immer noch und so war der Christkindlmarkt bedeckt von unzähligen Regenschirmen. Wir wanderten kurz durch die Stände und zogen es dann vor zum Lucrezia-Markt beim Alten Rathaus zu gehen. Der Lucrezia-Markt ist der Kunsthandwerk-Christkindlmarkt in Regensburg. Dort genehmigten wir uns zum Aufwärmen einen heissen Honigwein (Met) und sahen uns die verschiedenen schönen Marktstände an.

    Als es langsam dunkel wurde, gingen wir bei der „Bodega Vinos y Tapas“ vorbei. Wir wollten für den Abend einen Tisch reservieren, was sich als etwas schwierig heraus stellte. Es wurde uns dann vorgeschlagen, etwas später am Abend zu kommen – da wäre dann sicherlich etwas frei. OK, kein Problem. Wir schwenkten durch das „Hotel Orpheé“ und bewunderten die lustigen Wandplakate und das interessante Angebot Miesmuscheln und Champagner zu geniessen. Der Regen und die Kälte, sowie der Hunger trieben uns in trockenere Gefilde. Wir hatten die Entscheidung zwischen „Kneitinger“ und „Gravenreuther“. Wir entschieden uns zu letzterem, was sich später als Fehler herausstellte. Das Schild „geschlossene Veranstaltung – graue Panther“ hätte uns warnen sollen. In der gemütlichen Gaststube war alles reserviert – sogar die „Sonntagsmaler“ waren da. So mussten wir mit dem Wintergarten Vorlieb nehmen. Auch war die Bedienung scheinbar etwas gestresst. Hinzu kam, dass es keine „Pfannengerichte“ mehr gab. Aber Schweinebraten gab es noch – und den wollten wir haben – mit Kraut und Reiberknödl. Leider hatte es nur „Bischofshof-Bier“. Dafür am Tisch sassen im Eck scheinbar „die, die immer da sitzen“ und da war eine echte Stoiber-Karikatur dabei.

    Vor dem Abend wollten wir uns zuerst etwas vom Ausflug erholen und ausruhen. Auf dem Nachhauseweg fuhren wir noch beim C&C-Meister vorbei. Ich besorgte noch eine Kiste Weltenburger Weissbier und Mike fand für die Betriebsweihnachtsfeier einen Weihnachtsmann „mit Gebläse“ für gerade 20 Euro.

    Der sich selbst aufblasende Weihnachtsmann wurde während sich Moni in die Decke einmummelte sofort ausgepackt und im Wohnzimmer vor dem Fenster ausprobiert. Mit einem Kaffee wärmten wir uns auf und legten eine Pause ein. Erst um 21 Uhr rappelten wir uns auf und machten uns für den Abend fertig. Mit dem Taxi fuhren wir zum Domplatz.

    Wir besuchten das „Haus Heuport“ und genossen das Ambiente bei einem Chüpli bzw. zwei Bier. Das „Heuport“ liegt genau gegenüber der Hauptportale des Doms und befindet sich in einem mittelalterlichen Patriziergebäude (erbaut im 12. Jahrhundert) mit grossem Innenhof. Glücklicherweise konnte um 1900 verhindert werden, dass das Gebäude einer Strassenbaumassnahme zum Opfer fiel und so erstrahlt das Gebäude nach mehreren Restaurierungen wieder im alten Glanz. Zum Lokal „Heuport“ zählt der grosse Ballsaal – der gotische Festsaal.

    Gegen 23 Uhr wechselten wir die Location und gingen in die „Bodega Vinos y Tapas„, welche sich im ehemaligen Club „Sudhaus“ befindet. Moni bestellte an der Theke die Tapas in ausreichender Stückzahl und wir nahmen einen Rotwein dazu. Dann liessen wir uns es so richtig schmecken. Wir verratschten uns unendlich und so bemerkten wir beinahe nicht, dass wir auf einmal die letzten Gäste waren.

    Wir verliessen die spanische Beiz und wechselten ins „Zap„. Das „Zap“ ist eine Institution im Nachtleben von Regensburg. Die Parties legendär. Edo legte gute Musik auf, Barkeeper Alf versorgte uns durchgehend mit Getränken und Türsteher Michl war etwas grantig, weil er keinen Tex trinken durfte, was auf einen aussergewöhnlichen Termin bei der Staatsmacht am Morgen zurückzuführen war. Auch hier blieben wir bis zum Badeschluss gegen 5 Uhr morgens und wanderten zum Kornmarkt mit dem Ziel „Würstl-Toni“. Allerdings belagerte eine Hundertschaft ausgehungerter Partygänger den Würstlstand, was uns bewog gleich das nächste Taxi zu besteigen und zu Mike’s Hütte zu fahren.

    Moni fand ihren Lieblingsplatz gemütlich und schlummerte nach kurzem Aufbäumen bald ein. Mike hielt etwas länger durch, was man ihm am nächsten Morgen Mittag ansah.

    Ich hatte mich mit Andrea verabredet und so holten wir sie gegen 15 Uhr ab. Von Regen keine Spur und nur wenige Wolken verdeckten die Sonne. Wir fuhren wieder in die Innenstadt, um diesmal wirklich den Christkindlmarkt zu geniessen. In der Arnulfsplatz-Tiefgarage fand ich glücklicherweise einen der begehrten Parkplätze. Die Strassen füllten Unmengen an Sonntagsausflüglern, aber es hatte eigentlich nie ein grösseres Gedränge. Zuerst stärkten wir uns mit je einer Knackersemmel „mit allem“ (sau’re Gurkerl, süsser Senf und Meerrettich). Anschliessend führten wir uns noch je ein Paar Bratwürstl mit Kraut in ein original Regensburger Schwarzer Kipferl gezwängt zu Gemüte. Glühwein liessen wir aus. Stattdessen zogen wir es vor dem Trubel zu entgehen und ins „Café Paletti“ etwas auszuspannen.

    Gegen 18 Uhr brachen. Wir fuhren Andrea und Mike nach Hause. Dann packten wir unsere sieben Sachen und starteten auf die Heimreise nach Zürich. Leider war das Wochenende in Regensburg viel zu kurz. Aber nächstes Weekend begleiten mich Jacky und Chris und dann „schau mer amal“.