15.03.2011 – Wir bauen uns ein Atomkraftwerk oder Super-GAU für das Elektroauto

15. März 2011

Nach den letzten Ereignissen rund um die langsam heiss werdenden Atomkraftwerken in Japan, welche durch das Megabeben und den Tsunami geschädigt wurden, bricht auf der ganzen Welt schlagartig die Atomkraft-Diskussion los. Da fragt man sich schon: „Geht’s noch?“.

Nur wenige Tage zuvor rollte die Elektroautowelle über den Autosalon in Genf. ALLE Kraftfahrzeughersteller präsentierten stolz ihre Konzepte für die nahe ach so CO2-freie Zukunft. Klar, der Benzinpreis steigt und steigt – egal ob der Ölpreis fällt oder nicht.

Das Problem bei den Elektroautos ist nur: Es fährt mit Strom! Und wo kommt der her? Aus der Steckdose! Letztere holt sich den Strom allerdings aus Atomstrom, Öl und Gas. Der Anteil an „erneuerbarer Energie“ – welche Kunstwortschöpfung – ist marginal bis homöopatisch. In Europa gibt es über 200 Atomkraftwerke. Aber keiner will sie haben! Zumindest nicht nebenan wohnen.

Nachdem in Japan ein Atomkraftwerk nach dem anderen explodiert, funktioniert auch ganz schnell die Kehrtwende von der Kertwende der Kertwende! Sämtliche Parteien wenden sich mittels „Moratorium“ (Aufschub) betreffend der Laufzeitverlängerung von AKWs von der Energieversorger-Lobby ab und schwenken die „Atomkraft? Nein danke!“-Fahne.

Von einer Laufzeitverlängerung von überalterten Atomkraftwerken redet keiner mehr, vorerst. Die Energieversorger schalten sofort bereitwillig 7 Atomkraftwerke in Deutschland ab. Nein, nicht nur das: Sie begründen das damit, dass sie ja eh über Überkapazitäten verfügen! Klar, es sind ja bald Wahlen.

Wobei wir wieder bei den Elektroautos wären. Mit was laufen die nochmal? Mit Atomstrom, richtig! Ich hoffe, dass dem ein oder anderen doch irgendwann mal klar wird, dass ein Umschwenken auf Elektrofahrzeuge nur eines bedeutet: Mehr Atomkraftwerke und steigende Stromkosten – und Erpressbarkeit!

Lasst uns doch die Atomkraftwerkgeschichte dezentralisieren! Wer ein Elektroauto kauft, bekommt per Gesetz ein Atomkraftwerk für zu Hause! So ein kleines Atomkraftwerk im Keller, das wär’s doch!


07.03.2011 – Aus was besteht eigentlich Jägerschnitzel?

7. März 2011

Fleisch vom Schwein? Oder vom Kalb? Oder vom Wild? Weit gefehlt! Dabei ist es so einfach: Aus Jäger!

Auf diesem Video wurde erstmals überhaupt festgehalten, wie ein hungriger Hirsch einen Jäger in seinem natürlichen Lebensraum aufspürt, überrascht und erlegt. Ich frag mich grad: Aus was bestehen eigenlich „Kinder-“ bzw. „Seniorenteller“?


02.03.2011 – Überarbeitung der „etwas anderen Beratungsgebühren“ (Update)

2. März 2011

Am letzten Wochenende setzte ich mich hin und überarbeitete die so sehr beliebten „etwas anderen Beratungsgebühren„. Nichts wird vom Server so oft heruntergeladen, wie dieses Dokument. Nichts wird per Mail regelmässiger angefragt, als diese nützliche Kostenausgleichsgebührenaufstellung. Damit die Beratungsgebühren für Service-Abteilungen und Callcenter im Schweizer Währungsraum genutzt werden können, erstellte ich eine zusätzliche Gebührentabelle in Schweizer Franken. Nein, ich hab mir nicht die Mühe gemacht Euro in Schweizer Franken umzurechnen; denn wenn es so weiter geht, bekommen wir eh bald eine „Währungsparität“.

Hier also nun die „etwas anderen Beratungsgebühren“ in Euro (klick on Image to Download)

Beratungsgebühren_D

Und hier die „etwas andere Auskunftsgebührentabelle“ in Schweizer Franken (klick on Image to Download)

Beratungsgebühren_CHF

Links:

Anmerkung:


02.02.2011 – Neues aus dem Internet: Hygrometer und Samsung NaviBot Staubsaugerroboter

2. Februar 2011

„Hallo erstmal. Ich weiss nicht, ob Sie es schon wussten…“ So fängt Rüdiger Hoffmann seine Einleitung an. Er ist nicht mein Lieblingskomiker, weil er ist einfach zu langsam – man schläft regelrecht ein, wenn er spricht. Aber das ist ein anderes Thema. Eigentlich befand ich mich auf der Suche nach einem „Hygrostaten“ oder „Hygrometer„- das ist ein Luftfeuchtemessgerät. Unsere Wohnung besitzt eine Luft-/Luft Wärmepumpe und die frische Luft wird von Aussen über gefilterte Öffnungen über den Fenstern eingesaugt. Das mag ja im Sommer ganz praktisch sein (wenn man nicht heizt), aber im Winter ist das sauunpraktisch. Zum einen saugt es einen die ganze Zeit die kalte Luft in die Räume und man hat immer den Eindruck, „dass es zieht!“. Kalte Luft besitzt recht wenig Luftfeuchtigkeit. Und wenn diese dann noch aufgewärmt wird, entzieht die Luft allem „Wasser“, was überhaupt irgendwie feucht werden kann oder ist; Pflanzen, Aquarien, menschliche Haut etc. und das ist – um es vorsichtig auszudrücken – „ungünstig“.

Und da such-surft oder surf-sucht man so durch’s Web auf der Suche nach einem möglichst busfähigen Hygrostaten. Wieso heisst das eigentlich „Hygrostat“ und nicht „Hydrostat“? Wasserkulturen – die mit den Tonbällchen – heissen ja auch „Hydrokulturen“? Wenn etwas austrocknet – also Wasser verliert – dann nennt man das doch „Dehydrieren„. Egal, man erfährt auf jeden Fall, dass der „elektrische Hygrostat“ oder auch „Humidistat“ von Warren Johnson im Jahr 1900 erfunden wurde und ein Humidor mit Zedernholz ausgeschlagen ist, da dieses Holz die Luftfeuchtigkeit gut hält und so das tropische Klima in der Box zu gewährleisten. Das erste Haarhygrometer wurde 1783 von Horace-Bénédict de Saussure demonstriert. Er benutzte dazu ein blondes Frauenhaar. Nur habe ich gerade keines zur Hand. Auch erfährt man, dass „Hygro“ griechisch für „feucht, nass“ ist. Alles klar. Wichtig ist auf jeden Fall: Für Wohn- und Büroräume wird eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50% bis 60% empfohlen, wobei unterschiedliche Quellen Bereiche von 40% bis 65% angeben.

So, nachdem ich am Wochenende eine Gardena Springbrunnenpumpe und ein grössere Korbpflanzengefäss gekauft habe, sollte die Luftfeuchtigkeit zusammen mit den beiden offenen Aquarien ja zu steigern sein. Aus den Aquarien verdampfen jeweils um die 10 Liter Wasser pro Woche, was nicht nur zu Kalkrändern am Glas führt. Nur möchte ich den „Erfolg“ ja schliesslich messen. Wo wir wieder beim Hydrostaten wären.

Bei der Suche landete ich dann auf einer Website mit dem seltsamen Namen „Galaxus.ch„. Aber ich las Erstaunliches: „Galaxus ist der neue Online-Shop der Gründer von digitec.ch. Während das Produktsortiment und die Funktionen des neuen Shops laufend erweitert werden, gelten die Stärken von digitec unverändert…“ Digitec ist mein Haus- und Hoflieferant für alles rund um Computer und Digitalkameras. Ich kaufe schon seit Jahren dort ein und ich finde das gesamte Geschäftsmodell einfach absolut optimiert. Mittlerweile hat sich digitec.ch vergrössert und expandiert freudig in der Deutschschweiz weiter. Günstige Preise, Online-Shop, kostenloser Versand, Abholung möglich, geniales Shopkonzept, mittlerweile über 30.000 Artikel, optimiertes Lagerkonzept. Könnte ich wie ich wöllte, würde ich das genauso machen. Und nun haben die Gründer von Digitec.ch ein neues Marktsegment im Auge – mit den gleichen konsequenten Methoden. Sehr fein.

Samsung Navibot Staubsaugroboter

Und ich fand beim Stöbern ein interessantes Gadget – einen echten Testsieger: Den Staubsaugerroboter der Firma Samsung mit dem Namen „NaviBot“. Nicht zu verwechseln mit der Schweizer Firma Navyboot. Ich besitze noch den „Roomba„. Aber der „Navibot“ hat gleich zwei seitliche Bürsten, eine eingebaute Digitalkamera und für Automatisierer äusserst interessant: Eine Fernbedienung! Ich bin mir fast sicher, dass in den entsprechenden Foren bald Spezialisten auf die Fernbedienung und auf die Kamera zugreifen werden. Hack my Robot!


16.01.2011 – iPhone nicht für Minusgrade geeignet, sagt Apple

16. Januar 2011

„Extreme Kälte“ von Minus 14 Grad verursachte eine Explosion eines iPhones in Norwegen – und Apple lehnte die Reparatur oder einen Ersatz ab. Die Begründung: Das iPhone besitze einen „Arbeitsbereich“ von Null bis +35 Grad.

Einer Norwegerin explodierte nach einem Spaziergang in der Norwegischen Kälte ihr iPhone 4, nachdem sie im Auto das Mobiletelefon aus der Tasche nahm, um Musik zu hören. Nach Angaben des News-Blogs „Feber“ (reported) gab es einen hörbaren Knall und das iPhone zeigte seine Innereien. Bei einem Besuch im Apple-Store teilte man dann der Dame mit, dass es keine Garantie für die Nutzung des iPhones unter Null Grad geben würde. Auch über 35 Grad entfällt die Garantie für Defekte. Auch warnt das iPhone den Nutzer, wenn es der Elektronik zu warm wird. Allerdings gibt es keine „App“ für zu tiefe Temperaturen.

Aber ich denke es wird sehr bald eine Klimahülle im Zubehörhandel geben und eine Minus-Temp-App im App-Store, damit sowas nie wieder passiert. Jetzt schalten wir um zu Shrotty ins Raumschiff Entensteiss.

via MobileCrunch und Claus


16.01.2011 – Raserblitzgewitter – Ergebnis vom Samstag: 1. Türkei, 2. Italien, 3. Schweiz

16. Januar 2011

Wer es noch nicht wissen sollte: Auf Schweizer Autobahnen gilt die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Zugegeben, in manchen Kantonen scheint man zwar mit dieser Geschwindigkeit ein Verkehrshindernis zu sein (gefühlsmässig Thurgau, Luzern, Schwyz), speziell auf der linken Fahrspur beim Überholen, aber laut Gesetz ist es so. Was in der Schweiz leider verboten ist, sind sog. Rundenstreckenrennen – und zwar seit dem tragischen Unfall 1955 in Le Mans. Auch ist es ungünstig ein Bett auf der Autobahn zu verlieren. Aber das ist eine andere kuriose und tragische Geschichte. Auch blitzen Ampeln nicht nur bei Rotlicht, sondern auch wenn man zu schnell fährt (schweizweit 159 Stück / Stand 2007)! Wer es nicht glaubt, probiere es aus.

Zurück zur Story: Trotz des „rigorosen“ Verkehrslimits von 120 km/h gibt es trotzdem immer wieder Eid- und Zeitgenossen, die gerne mit dem Schein (Führerausweis) spielen. Es hat sogar schon Mitarbeiter der Kontrollbehörde selbst erwischt, und zwar richtig. So ergab es sich am heutigen Samstag, dass gleich 3 Kurzzeitrennfahrer in das polizeiliche Blitzlicht gelangten. Nach dem Motto: „Kann man in der Schweiz schneller als 120 km/h fahren?“ Antwort: „Ja, man kann! Als Risiken und Nebenwirkungen besteht Führerausweis-Entzug“. Der Schnellste Türke heute fuhr mit satten 208 km/h auf der A3 in die Radarfalle – Schein weg. Platz 2 ging an einen Italiener im Bezirk Bremgarten mit 197 km/h. Den 3. Platz errang eine flotte Schweizerin im Kanton Zürich mit schlappen 181 km/h.

Ach und übrigens: Was man noch wissen sollte ist, dass man mittlerweile die Vignette für 2011 für die Schweizer Autobahnen benötigt. Meiner Erinnerung nach kostet der Nichtbesitz 100 Franken Strafe plus 40 Franken (Vignette). Fahren ohne Licht kostet übrigens 60 Franken, aber das nur nebenbei. Hält man allerdings nicht an einem Fussgängerüberweg (Zebrastreifen) an, wenn jemand über die Strasse will, kostet das sofort 140 Franken.


27.11.2010 – Die Wintersaison ist eröffnet: „Bierfondue bei den Sperlix-Brothers“

28. November 2010

Am Samstag war es wieder soweit: 16 geladene Freunde versammelten sich in der „Sperlix-Brothers-WG“, um einen der letzten kulinarischen Höhepunkte in diesem Jahr mit uns zu begehen. Frei nach dem Motto „Bavaria meets Switzerland“ behandelten wir das Thema „Fondue“ und servierten ein klassisches „Bierfondue“. Beim Rezept ersetzten wir den Weisswein im Fonue mit bayerischem Weissbier. Dazu gab es neben dem klassischen Weissbrot und den gekochten Kartoffeln eben noch frische Brezen.

Bierfondue

Da wir es gerne Thailändisch „hot & spicy“ mögen, durfte auch das Chilli-Öl samt weissem Thai-Whisky neben dem Kirsch nicht fehlen. „Multikulti in Highperformance“ – so international wie die Gäste – neben Bayern und Schweizern, Freunde aus Österreich, Spanien, Italien und Sachsen – so gestaltete sich auch das Dinner. Und es mundete allen vorzüglich.

Die Fotos von Myri sind bereits bei Facebook online. Meine eigenen folgen demnächst.


21.10.2010 – Neues von den Woidboyz: Ugly Dance World Cup 2010

21. Oktober 2010

Neues von den legendären Woidboyz: Sie sind im Finale des „2.nd Ugly Dance World Cup„! Und dieses Jahr sind die Woidboyz auf Weltmeisterkurs. Sie haben es ins Finale geschafft! Im Interview äussern sich sich zu ihren Chancen den Titel zu holen. Dabei trainieren die Jungs absolut oberhart und für Tränen bleibt keine Zeit – auch Muskelkater ist ein Fremdwort. Ernst wird es am Samstag: Dann müssen sich die Woidboyz den Gegnern stellen und ihr Schlechtestes Tanzen zeigen!

Hier geht es zur Offiziellen Website des „Ugly Dance World Cup“.

Hier das Bewerbungsvideo:

Letztes Jahr – beim 1. Ugly Dance World Cup – belegten die Woidboyz den 2. Platz:

2nd annual Ugly Dance World Cup
October 23rd 2010
Terrace Hill, Hamburg (Germany)
Doors open at 20:00h
The battle begins at 22:00h
Entrance fee: € 10,00

After the competition: freak out with shining light DJ Rowe.

http://www.myspace.com/woidboyz

Woidboyz on Facebook


02.10.2010 – Bankdatendieb stirbt unter mysteriösen Umständen in Schweizer Gefängnis

2. Oktober 2010

Der Stoff aus dem Spionage-Thriller gestrickt sind: Ein gebürtiger Tiroler (42 Jahre alt), der in Wil/SG eine Webdesign-Firma betreibt wird von Zivilbeamten der Schweizer Polizei vor zwei Wochen festgenommen und in U-Haft genommen. Dort verstarb er am letzten Mittwoch in der Zelle. Die Polizei geht von Suizid aus. Er sei unter dem Verdacht des wirtschaftlichen Nachrichtendienstes Verhaftet worden, da er anscheinend der Mittelsmann beim Verkauf von 2000 Kundendaten der UBS und der CS-Bank an das Deutsche Bundesland Niedersachsen gewesen sei. (Quelle Tagesanzeiger.ch)


12.09.2010 – „Kriminalitätsstatistik Schweiz“: Deutsche braver als Schweizer

12. September 2010

An der Spitze dieser „Kriminal-Statistik“ für das Jahr 2009 liegen Angolaner. Sie werden 6,3 mal häufiger verzeigt als Schweizer. Auf Rang zwei liegt Nigeria. Für Sri Lanka ergibt sich eine Quote von 4,7. Für Serbien, Montenegro und Kosovo 3,1. Weniger Strafanzeigen als die Schweizer bekommen Österreicher und Franzosen. Am wenigsten verzeigt werden die Deutschen.

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Die Grafik zeigt nur eine Auswahl der erhobenen Länder auf. Insgesamt werden 24 Nationalitäten miteinander verglichen. Die Studie liegt seit dem 23. August 2010 vor. Verschiedene Sonntagszeitungen haben die Zahlen nun veröffentlicht. Die Studie erfasst Männer zwischen 18 und 34 Jahren.

Quelle tagesschau.sf.tv

Hitliste der „Kriminalität Schweiz“ und der Länder finden Sie hier

Der Kracher ist allerdings der Subtitel in der SonntagsZeitung: „Für die SonntagsZeitung erhobene Deliktquoten überraschen: Deutsche halb so auffällig, wie Schweizer“!!

Jaja.. liebe Schweizer. Integriert Euch mal bitte anständig in die Schweiz! Ich fordere politische Sofort-Massnahmen!

Wie üblich bei solchen Themen fehlt es bei den Zeitungen an der nötigen Gesamtrecherche zum Thema, denn:

a) In die Statistik flossen ausschliesslich Delikte gegen das Strafgesetzbuch ein, welche Übertretungen bei welchen Nationen auftreten, wurde allerdings nicht ausgewiesen.

b) Weil in den Gruppen Frauen und Junge(n) ungleich vertreten sind, basieren die Werte auf der Kriminalität von Männern zwischen 18 und 34 Jahren bei Delikten aus dem Strafgesetzbuch (StGB)

c) Der genaue Quellenverweis mit detaillierten Zahlen fehlt generell und ist nicht ausgewiesen.

d) „verzeigt“ ist nicht „verurteilt“.

Hinweise: