10.07.2026 – Ich hab‘ es gewagt: Huawei Pura 80 Pro

10. Juli 2026

Seit etwa einer Woche suche ich so mit einem halben Auge ein neues Mobile. Mein HUAWEI P30Pro ist in die Jahre gekommen. 2019 auf der IFA in Berlin habe ich es mir zusammen mit einem Telekom-Vertrag geleistet. Es hat Dual-SIM. Also konnte ich die Schweizer und die Deutsche Karte gleichzeitig nutzen. 2019 war es das TOP-Modell von den Kameras her und ich bin immer noch voll zufrieden damit. Wenn da nicht langsam die Android-Version dahinsiechen würde. Manche Apps laufen entweder gar nicht mehr oder mit Behinderungen. Updaten ist nicht möglich. Also ist das künstliche Ende meines schönen gewohnten Mobiles gesichert.

Die Auswahl ist riesig. Einerseits bin ich durch mein aktuelles Telefon ein absoluter HUAWEI-Fan geworden. Von der Kamera her sind die aktuellen Modelle unschlagbar. In den aktuellen Top-Modellen ist ein 1 Zoll Kamerasensor installiert! Wahnsinn. SLR-Funktionen in Mobiles. Nur durch den Boykott der USA kann HUAWEI die Modelle nicht mehr mit Android ausliefern. Auf neueren Huawei-Smartphones sind der Google Play Store sowie Apps wie Google Maps oder YouTube nicht mehr standardmässig vorinstalliert. Man hat ein eigenes Betriebssystem entwickelt. Die HUAWEI-Modelle sind ausserhalb Europas und Nordamerika sehr beliebt. Und es gibt mittlerweile mehrere erprobte und erfolgreiche Möglichkeiten Google-Dienste und andere nötige APPs auf einem kleinen Umweg zu installieren.

Die halbe vorletzte Nacht war ich bei DIGITEC und YOUTUBE online und verglich die verschiedenen Mobile-Modelle. Ich pendelte zwischen dem HUAWEI PURA 80 ULTRA (1070 CHF) und dem OPPO FIND X9 PRO (1000 CHF). Das XIAOMI 17T PRO (660 CHF) wäre ein Vernunftkauf gewesen. Das XIAOMI 17T Pro hat allerdings das „etwa“ schlechtere Kamera-System im Vergleich zu den beiden HUAWEI-Varianten. Das XIAOMI läuft auf Android. Die HUAWEI eben nicht. Aber man kann da was drehen. Und das sollte sogar ich als purer Anwender schaffen.

Dann blieb ich jedoch bei einem Vergleich zwischen HUAWEI PURA 80 ULTRA (1070 CHF) und einem HUAWEI PURA 80 PRO (680 CHF) hängen. Das ULTRA besitzt zwei SIM-Slots. Das PRO nur einen. Und das HUAWEI PURA 80 PRO kostet 400 CHF weniger. Der Unterschied liegt sowohl in geringfügigen Details bei der Zoomkamera, wie auch bei der Sicherheit des Displays und den Ladezeiten. Das kann ich verkraften.

Da ich gestern eh in Winterthur etwas zu erledigen hatte, stattete ich dem DIGITEC/GALAXUS-Laden am Hauptbahnhof einen Besuch ab. Nach kurzer Diskussion mit dem Verkäufer überzeugte mich die Möglichkeit das Telefon bei Nichtgefallen in einem Zeitraum von 30 Tagen zurückgeben zu können. Ich muss lediglich auf 10% des Kaufpreises verzichten, wenn ich das Telefon pfleglich behandle. Somit bestellte ich das HUAWEI Pura 80 Pro abholbar für den nächsten Tag – also heute.

Bisher hatte ich noch keine Zeit das Telefon auszupacken. Ich möchte das in aller Ruhe erledigen. Also wird das neue Telefon am Wochenende in Betrieb genommen. Dann „schau mer mal“! Jetzt kann ich es 30 Tage testen und bei Nichtgefallen zurückgeben. Ich werde berichten. Und Fotos wird es damit auch ausreichend geben.


02.02.2011 – Neues aus dem Internet: Hygrometer und Samsung NaviBot Staubsaugerroboter

2. Februar 2011

„Hallo erstmal. Ich weiss nicht, ob Sie es schon wussten…“ So fängt Rüdiger Hoffmann seine Einleitung an. Er ist nicht mein Lieblingskomiker, weil er ist einfach zu langsam – man schläft regelrecht ein, wenn er spricht. Aber das ist ein anderes Thema. Eigentlich befand ich mich auf der Suche nach einem „Hygrostaten“ oder „Hygrometer„- das ist ein Luftfeuchtemessgerät. Unsere Wohnung besitzt eine Luft-/Luft Wärmepumpe und die frische Luft wird von Aussen über gefilterte Öffnungen über den Fenstern eingesaugt. Das mag ja im Sommer ganz praktisch sein (wenn man nicht heizt), aber im Winter ist das sauunpraktisch. Zum einen saugt es einen die ganze Zeit die kalte Luft in die Räume und man hat immer den Eindruck, „dass es zieht!“. Kalte Luft besitzt recht wenig Luftfeuchtigkeit. Und wenn diese dann noch aufgewärmt wird, entzieht die Luft allem „Wasser“, was überhaupt irgendwie feucht werden kann oder ist; Pflanzen, Aquarien, menschliche Haut etc. und das ist – um es vorsichtig auszudrücken – „ungünstig“.

Und da such-surft oder surf-sucht man so durch’s Web auf der Suche nach einem möglichst busfähigen Hygrostaten. Wieso heisst das eigentlich „Hygrostat“ und nicht „Hydrostat“? Wasserkulturen – die mit den Tonbällchen – heissen ja auch „Hydrokulturen“? Wenn etwas austrocknet – also Wasser verliert – dann nennt man das doch „Dehydrieren„. Egal, man erfährt auf jeden Fall, dass der „elektrische Hygrostat“ oder auch „Humidistat“ von Warren Johnson im Jahr 1900 erfunden wurde und ein Humidor mit Zedernholz ausgeschlagen ist, da dieses Holz die Luftfeuchtigkeit gut hält und so das tropische Klima in der Box zu gewährleisten. Das erste Haarhygrometer wurde 1783 von Horace-Bénédict de Saussure demonstriert. Er benutzte dazu ein blondes Frauenhaar. Nur habe ich gerade keines zur Hand. Auch erfährt man, dass „Hygro“ griechisch für „feucht, nass“ ist. Alles klar. Wichtig ist auf jeden Fall: Für Wohn- und Büroräume wird eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50% bis 60% empfohlen, wobei unterschiedliche Quellen Bereiche von 40% bis 65% angeben.

So, nachdem ich am Wochenende eine Gardena Springbrunnenpumpe und ein grössere Korbpflanzengefäss gekauft habe, sollte die Luftfeuchtigkeit zusammen mit den beiden offenen Aquarien ja zu steigern sein. Aus den Aquarien verdampfen jeweils um die 10 Liter Wasser pro Woche, was nicht nur zu Kalkrändern am Glas führt. Nur möchte ich den „Erfolg“ ja schliesslich messen. Wo wir wieder beim Hydrostaten wären.

Bei der Suche landete ich dann auf einer Website mit dem seltsamen Namen „Galaxus.ch„. Aber ich las Erstaunliches: „Galaxus ist der neue Online-Shop der Gründer von digitec.ch. Während das Produktsortiment und die Funktionen des neuen Shops laufend erweitert werden, gelten die Stärken von digitec unverändert…“ Digitec ist mein Haus- und Hoflieferant für alles rund um Computer und Digitalkameras. Ich kaufe schon seit Jahren dort ein und ich finde das gesamte Geschäftsmodell einfach absolut optimiert. Mittlerweile hat sich digitec.ch vergrössert und expandiert freudig in der Deutschschweiz weiter. Günstige Preise, Online-Shop, kostenloser Versand, Abholung möglich, geniales Shopkonzept, mittlerweile über 30.000 Artikel, optimiertes Lagerkonzept. Könnte ich wie ich wöllte, würde ich das genauso machen. Und nun haben die Gründer von Digitec.ch ein neues Marktsegment im Auge – mit den gleichen konsequenten Methoden. Sehr fein.

Samsung Navibot Staubsaugroboter

Und ich fand beim Stöbern ein interessantes Gadget – einen echten Testsieger: Den Staubsaugerroboter der Firma Samsung mit dem Namen „NaviBot“. Nicht zu verwechseln mit der Schweizer Firma Navyboot. Ich besitze noch den „Roomba„. Aber der „Navibot“ hat gleich zwei seitliche Bürsten, eine eingebaute Digitalkamera und für Automatisierer äusserst interessant: Eine Fernbedienung! Ich bin mir fast sicher, dass in den entsprechenden Foren bald Spezialisten auf die Fernbedienung und auf die Kamera zugreifen werden. Hack my Robot!