Wikileaks.org von US-Gericht abgeschaltet – Ursache Enthüllungen über verstecktes Geld?

20. Februar 2008

Ob dieser Schuss nicht doch nach hinten losgeht?

Heise.de meldet heute 19.02.2008 (Auszug):

„Wer heute die Seite Wikileaks aufruft, erhält nur eine Fehlermeldung: Der Domainname wurde nicht gefunden. Grund ist eine Verfügung gegen den US-Registrar Dynadot, die den Provider nicht nur zur Löschung des Domainnamens der Whistleblower-Webseite verpflichtete, sondern auch die Offenlegung sämtlicher Account-Daten anordnete. Der Registrar wurde ebenso angewiesen, den Umzug der Domain zu einem anderen Provider zu verhindern. Dennoch sind die Inhalte von Wikileaks weiter verfügbar, zum Beispiel über die Ausweich-Domain wikileaks.cx.
Vorausgegangen war ein Rechtsstreit mit der Niederlassung des Schweizer Bankhauses Julius Baer auf den Cayman Islands. Wikileaks hatte im Januar mehrere hundert Dokumente veröffentlicht, die Steuerhinterziehung und Geldwäsche in dem Bankhaus belegen sollen. Darunter sind interne Schreiben, Korrespondenz und Kalkulationen.
Kurz nach der Veröffentlichung der Dokumente aus der Niederlassung des Bankhauses hatte eine Anwaltskanzlei die Löschung verlangt, wie Wikileaks auf einer eigenen Seite dokumentiert. Darin führt der Anwalt aus, dass es sich bei den Dokumenten um illegal veröffentlichtes Material handele, und fordert die Löschung der Dokumente.“

Telepolis.de berichtet über das gleiche Thema unter dem Titel „Schweizer Bank geht gegen Whistleblower-Seite vor“ (Autor Florian Rötzer ebenso im Auszug)

„Bei den auf der Webseite veröffentlichten Dokumenten geht es um Geschäfte, die mit Steuerhinterziehung verbunden sind – auch Deutsche sollen hier beteiligt sein
Während in Deutschland mit dem Kauf der DVD durch den BND, und die Razzien gegen Steuersünder Liechtenstein wieder einmal als Paradies für Steuerhinterziehung ins Visier geriet, geht es bei der gerichtlich durch eine einstweilige Verfügung gegen die 2006 gegründete Website wikileaks.org um einen ähnlichen Fall (
Bestrafe einen und warne hundert). 
Erwirkt hat die Verfügung gegen die Whistleblower-Seite, auf der allerdings für die Informationen kein Geld angeboten wird (Anm. d. Red. Der BND zahlte angeblich 5 Millionen Euro für die DVD), die Schweizer Bank Julius Baer, die auch eine Niederlassung auf den Cayman Islands besitzt. Wikileaks hat Dokumente über die Geschäfte der Bank auf den Cayman Islands veröffentlicht, wobei es auch um Steuerhinterziehung und Geldwäsche gehen soll.
Ein kalifornischer Richter verfügte nicht nur, dass die Webseite durch den Provider vom Netz genommen werden muss, sondern auch, dass der Domainname nicht an einen anderen Besitzer übertragen werden darf. Über die URL ist die Seite zwar nun nicht mehr zu finden, wohl aber über die IP-Adresse 88.80.13.160/wiki/Wikileaks, da sie in Schweden gehostet ist. Dort sind dann auch alle Dokumente zu finden. Zudem sind andere Websites des Whistleblower-Netzwerkes wie wikileaks.de oder wikileaks.be noch zugänglich und berichten über den Vorfall.“

Mittlerweile berichtet auch „Der Spiegel“ (Schweizer Bank bekämpft Enthüllungs-Wiki), sowie erste Schweizer online-Medien. Es werden stündlich mehr News.
Aber nicht nur deutschsprachige Medien berichten aktuell. Auch die internationalen Nachrichtenmagazine reagieren. 

Zum Beispiel NBC11.com unter der Schlagzeile „Judge Shuts Down SF Based Whistleblower Web Site„. Die „New York Times“ schreibt über diesen einmaligen Fall der Internet Zensur (Auszug):

„Web Site That Posts Leaked Material Ordered Shut
In a move that legal experts said could present a major test of First Amendment rights in the Internet era, a federal judge in San Francisco on Friday ordered the disabling of a Web site devoted to disclosing confidential information.
…
The case in San Francisco was brought by a Cayman Islands bank, Julius Baer Bank and Trust. In court papers, the bank claimed that “a disgruntled ex-employee who has engaged in a harassment and terror campaign” provided stolen documents to Wikileaks in violation of a confidentiality agreement and banking laws. According to Wikileaks, “the documents allegedly reveal secret Julius Baer trust structures used for asset hiding, money laundering and tax evasion.” „
 

Ihr kennt Wikileaks nicht? Wikileaks wurde 2006 gegründet, um jedem die Chance zu geben, anonym brisante Dokumente zu veröffentlichen. Das Motto der Seite ist: „Wir schützen Ihre Identität und maximieren die politische Wirkung.“ Auf der Seite wurden schon mehrere brisante Dokumente veröffentlicht. Die Gruppe gibt an, Geldwäsche in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar aufgedeckt zu haben. Im Dezember sorgte die Gruppe für Schlagzeilen, als sie aufdeckte, wie vom US-Stützpunkt Guantanamo Informationen in der Wikipedia manipuliert wurden.
Auch veröffentlichte Wikileaks im Januar vertrauliche Dokumente, in welchen ersichtlich sein soll, was es sich der Freistaat Bayern kosten lässt, um Skype-Telefonaten und Skype-Buddy-Listen online auszuspionieren. Auch bekannt unter dem Namen „Bayern-Trojaner“.

Schliesslich bringt es „blogs.mediapost.com“ auf den Punkt:

„But despite Julius Baer’s preliminary court victory, the bank may well have already lost the public relations war. As of Tuesday morning, Wikileaks is still accessible online here, while its description of the court case is available here. Even if Julius Baer should succeed in taking down those links, the documents are also available via BitTorrent.“


POD – Picture of the Day „Ausserirdische Katze entdeckt“

19. Februar 2008

Am letzten Freitag fuhren wir (Astrid, Mike und ich) ins „Rhiiital“. Lippi feierte Geburtstag – seinen 33. Eine Schnapszahl! Dabei entstanden viele Fotos und sogar ein Video. Zwei Exemplare der „Picture of the Day (POD)“ möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Ausserirdische Katze

Und zwar ist nun der Nachweis erbracht: Es leben Ausserirdische unter uns! Einen davon konnte ich fotografieren – in Gestalt einer lieben süssen langhaarigen Katze! Gerade als das ausserirdische Wesen Manu mit den Augen via „rot/grünem Farbspiel“ hypnotisierte, konnte ich den Auslöser drücken. Die Hypnose wirkte bei Manu sofort und führte zu Übelkeit und dem Drang sofort ins Bett zu gehen.

Lippi Highlander

Wenig später erwischte es auch das Geburtstagskind Lippi. Es erklangen sphärische Klänge, die an wilde Gitarrenriffs erinnerten. Und plötzlich zogen aus unterschielichen Richtungen Rauchschwaden durch den Raum, welche sich schliesslich über Lippi’s Kopf konzentrierten. Das ganze erinnerte etwas an die Szene aus dem legendären Film „Highlander“ – nur die Blitze fehlten.

Leider verschwand die Katze wenig später auf geheimnisvolle Weise und entzog sich so einer wissenschaftlichen Untersuchung. Auch ist vollkommen unklar von welchem fernen Sonnensystem die ET-CAT stammt. Also Vorsicht! ET-CAT ist unter Euch! Kommt ihr nicht zu nahe! Streicheln kann schwere gesundheitliche Folgen verursachen!


„Auto abgesoffen“ – Im wahrsten Sinne des Wortes

18. Februar 2008

polizeinews.ch meldet heute (18.02.08):

„Meilen/ZH. Am Montagnachmittag ist in Meilen ein Personenwagen beim Auffahren auf die Fähre ins Wasser gestürzt. Der Lenker konnte sich aus eigener Kraft aus dem Wagen befreien und unverletzt an Land schwimmen.“

Und weiter:

„Das Fahrzeug liegt zur Stunde auf dem Grund des Zürichsee. Es dürfte sich in einer Tiefe von weit über 40 Metern befinden, so dass es Taucher der Kantonspolizei Zürich nicht ausfindig machen konnten. Morgen Dienstagvormittag (19.2.2008) wird die Suche mit dem Kamera-Schiff an die Hand genommen. Wenn der Personenwagen geortet und gesichert ist, wird er mit Hilfe eines Kran-Schiffes hochgehoben und geborgen.“

Es geht nichts über eine gründliche Vollwäsche. Oder hat der Fahrer sein Brot im Fondue verloren?

UPDATE 19.02.2008: Das versunkene Auto wurde am Nachmittag aus einer Tiefe von rund 15 Metern geborgen (Artikel mit Bildern)


Nicht nur in England fährt man links – auch in Österreich?

30. Januar 2008

„46 Kilometer auf Schweizer Autobahn in der falschen Richtung unterwegs“ könnte man eine Meldung aus dem Polizeibericht zusammen fassen:

„Die aufgebotenen St.Galler-Patrouillen versuchten danach erfolglos, die fehlbare Fahrzeuglenkerin anzuhalten. Erst nach einer Geisterfahrt von 46 Kilometer konnten Angehörige der Kantonspolizei Zürich unter Mithilfe der Schwyzer Kollegen den Wagen beim Reichenburger-Kreuz mittels einer Strassensperre zum Anhalten zwingen. Bei der Lenkerin handelt es sich um eine 38-jährige Österreicherin, welche in Bad Ragaz falsch auf die Autobahn einfuhr.“

Wer es nicht glaubt, kann es bei polizeinews.ch nachlesen.


13 Wildschweine von Zug erlegt

30. Januar 2008

Aus dem Polizeibericht vom 29.01.2008:

„Was den Jägern oft stundenlange Geduld abverlangt, gelang einem Zug in Sekundenschnelle: Das Erlegen von «Schwarzkitteln». Auf dem Bahntrassee des «Läufelfingerli», Fahrstrecke Olten-Läufelfingen-Sissach, 300 Meter nach der Haltestelle Diepflingen (auf Gemeindegebiet von Thürnen), kam es zu einer Kollision zwischen einer Bahnkomposition und einer Rotte Wildschweine. Dabei wurden 13 Tiere auf der Stelle getötet. An den Bahnwagen entstand kein Sachschaden.“

Kompletter Bericht und Bilder in Grossansicht bei polizeinews.ch


Züri West – es schwiizer stöckli

27. Januar 2008

Mir ist ein Copy-Paste-Fehler passiert. Kein Wunder, wenn man Nachts um 2 noch rumbastelt. Um die Träckbäcks und dergleichen wieder auf den richtigen Post zu leiten, hab ich einen neuen Thread angelegt.

Das „Züri-Wescht-Stöckli“ findet man nun HIER!


Claus von Wagner – Das Tagebuch des täglichen Wahnsinns

16. Januar 2008

Mittlerweile bekomme ich regelmässig von guten Freunden per Mail Vorschläge für meinen Blog zugesendet. Heute erhielt ich z.B. eine Mail von Klaus. Hierbei handelt es sich um Hörbeiträge von Claus von Wagner – einem Moderator des Radiosenders „Bayern 3“. Hierbei kommentiert er kurz auf lustig/ironische Weise die Themen in seinem „Tagebuch des täglichen Wahnsinns“.

Hier einige Hörbeispiele:

Und hier geht’s zur Seite:

http://www.br-online.de/bayern3/comedy/artikel/tagebuch-des-taeglichen-wahnsinns/

Danke Klaus!


Weibliche Strategie

11. Januar 2008

Ein Polizist stoppt eine junge Frau, die in einer 30km/h-Zone mit 80km/h erwischt wird, und es kommt zu folgender Unterhaltung:
 
P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
F: Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar Wochen entzogen, da ich zum dritten Mal betrunken Auto gefahren bin.
P: Aha! Kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?
F: Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen.
P: Der Wagen ist geklaut??
F: Ja – aber lassen Sie mich kurz überlegen… Ich glaube die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als ich meine Pistole reingelegt habe.
P: Sie haben eine Pistole im Handschuhfach??
F: Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe.
P: Waaaaas? Eine Leiche im Kofferraum????
F: Ja!
 
Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von ihm Unterstützung bekommt.
 
Das Auto wird umstellt. Der Vorgesetzte trifft ein, geht langsam auf die Fahrerin zu und fragt nochmals:
 
P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
F: Sicher, hier bitte.
(Fahrerin zeigt gültigen Führerschein
 
P: Wessen Auto ist das?
F: Meins, hier sind die Papiere.
P: Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich möchte kurz prüfen, ob Sie eine Pistole dort deponiert haben.
F: Natürlich gern, aber ich habe keine Pistole.
(Natürlich war dort auch keine Pistole)
P: Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum werfen? Mein Mitarbeiter sagte mir, Sie haben darin eine Leiche.
(Kofferraum auf: keine Leiche drin)
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist, der Sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein, das Auto gestohlen, eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im
Kofferraum hätten…
 
F: Na suuper! Und ich wette, er hat auch noch behauptet, dass ich zu schnell gefahren bin!!

(Danke Manu!)


Neulich bei IKEA – Ram(m)berg als Bett gefällig?

19. Dezember 2007

Nachtrag: Letzten Samstag fuhren Mike und ich spät am Abend nach Spreitenbach. Eigentlich wollten wir ins Einkaufszentrum – aber das hatte bereits seine Pforten geschlossen. Tja, zu spät dran. Da uns der Hunger überkam, entschlossen wir uns im IKEA einzukehren. Ja, das ist mal was anderes. Also Auto in der riesigen Tiefgarage geparkt und die Treppe zum Restaurant erklommen. Dann stellten wir uns in die Reihe und assen original Schwedisch – und günstig. Kaum 10 Franken pro Mahlzeit.

Dann schlenderten wir 30 Minuten vor Ladenschluss durch die wohl überlegt geplanten Gänge. Es hatte kaum noch vorweihnachtlich Kaufwütige, so konnten wir die Möbel und die Hintergrundmusik in Ruhe geniessen. In der Bettenabteilung hielt ich plötzlich inne. Die Namen der Möbel sind ja wohlbekannt. Aber das ist nun wirklich ausgefallen.

Ikea Ramberg
Ikea Ramberg 2 Spreitenbach

Für ein metallenes Bettgestell wählten die Benamsungsgestalter doch tatsächlich Ram(m)berg! Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Lässt der Name auf die Stabilität schliessen? Oder auf ganz was anderes. Das wäre doch sicher wieder eine Story für den Michel Mittermeier.


Feedback des Tages – Maurer möchte intelligentes Haus bauen

12. Dezember 2007

Gerade per Mail als Reaktion auf meine andere Website erhalten:

So möchte auch gern ein haus bauen und wenn ich schon mal ein haus bauen möchte ich auch ein intelligente Haus
Wer baut mir die häuser ? Ich möchte viel in eigenarbeit machen da ich maurer bin.

Was soll ich darauf antworten? Mir fehlen die Buchstaben 🙂 Irgendwelche Tipps Eurerseits?