Im Cabrio nur noch mit Helm die Sonne geniessen

26. November 2007

… oder mit Gurt. Zumindest wenn es nach einem Leipziger Polizeibeamten geht. Die Strassenverkehrsordnung (in Dütschland) ist regelmässig Änderungen unterworfen. Entweder spricht die EU mit oder neue Vehikel brettern über die Strasse, welche eine Anpassung erfordern.

Soeben hörte ich bei „Wiso“ einen aktuellen Fall: Herr Gocht ist stolzer Besitzer eines Schmuckstückes. Ihm gehört nämlich eine fünfeinhalb Meter langer Cadillac Series 62 von 1961 mit üppigem Chromschmuck und furchterregender Heckflosse inkl. V8 unter der Motorhaube. Dieses Fahrzeug sieht man nicht oft auf Ostdeutschen Strassen. Herr Gocht macht zusammen mit seiner Frau und dem am darauffolgenden Wochenende heiratenden Pärchen eine Probefahrt. Der Cadillac ist ein Cabrio und so fährt man offen. Herr Gocht ist es gewöhnt, dass sein Fahrzeug auf sächsischen Strassen auffällt – in den Dörfern und in Leipzig sowieso.

So stört es auch nicht, wenn ein entgegen kommendes Polizeiauto urplötzlich wendet und kilometerweit hinter dem schmucken Oldtimer her fährt. Auch als die Ordnungshüter mit Blaulicht überholen und die Gochts zum Anhalten bewegen, witzelt Herr Gocht noch, dass die jungen Kommissare sich sicher nur das Auto ansehen wollen. Mit Nichten!

Der Kommissar kontrolliert zuerst die Fahrzeugpapiere und den Führerschein. Dann fragt er, ob Herr Gocht wüsste, warum er aufgehalten wurde und erntete nur Kopfschütteln. Der Kommissar klärte die Gochts auf, dass sie nicht angegurtet in einem offenen Fahrzeug fahren würden. Zudem seien die Insassen in diesem Fall laut Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung verpflichtet, einen Helm zu tragen. Dieser Paragraph gilt aber eigentlich für Trikes und Quads. Dort heißt es sinngemäß, dass Insassen zwei- oder mehrrädriger offener Kraftfahrzeuge, die schneller als 20 km/h fahren, entweder einen Helm tragen oder einen Gurt anlegen müssen. Der Oltimer ist zwar zweifellos 4-rädig und offen und kann bauartbedingt selten langsamer als 20 km/h fahren, aber dafür Baujahr 1961 und somit ein Oldtimer. Gocht kontert und zitiert Paragraph 35a der Straßenverkehrs- Zulassungsordnung. Dort steht, dass vor dem 1. April 1970 zugelassene Personenkraftwagen keine Gurte aufweisen müssen. Tja, und wo sind die Helme?

Aber davon lässt sich Herr Kommissar nicht beeinflussen und versieht Herrn Gocht und dessen Fahrzeug mit einer Ordnungsbusse von 15 Euro. Nach einem Einspruch wurde das Verfahren allerdings wieder eingestellt. Der Paragraph 21a gilt nämlich wirklich nur für Quads und Trikes.  Oder?


Die Schweiz erklärt – Was ist eine „Degu-Station“

18. November 2007

Eine Tramstation oder Krankenstation kennt ja jeder. Fährt man in der Schweiz durch die Lande, so trifft man ab und zu auf Schilder, welche eine „Degustation“ ankündigen. An einer Tramstation hält die Tram und man kann dann zu- oder aussteigen. In einer Krankenstation steigt man weniger gerne als Kranker zu – lieber steigt man als Gesunder wieder aus. Was ist aber eine „Degu-Station“? Wer steigt da ein? Oder aus? Was ist überhaupt ein „Degu“? In Wikipedia findet sich folgender Eintrag (Auszug):

Der Degu oder Gewöhnliche Degu (Octodon degus) ist eine Nagetierart aus der Gattung der Strauchratten innerhalb der Familie der Trugratten (Octodontidae). In jüngerer Zeit ist er auch in Europa als Heimtier beliebt geworden. Degus sind etwas kleiner als Ratten, mit denen sie trotz geringer Ähnlichkeit immer wieder verwechselt werden. Die Größe der Tiere schwankt erheblich, was auf die Herkunft von Vorfahren aus unterschiedlichen Populationen zurückgeführt wird. Sie sind meist agouti-farben („wildfarben“), selten gibt es Mutanten mit blaugrauem, silbernen, weiß-geschecktem oder sandfarbigem Fell. Degus stammen aus Chile. Man findet sie dort an der Küste, im Wald und in der Hochebene bis in etwa 1200m Höhe. Auch auf der Isla Mocha, die vor der Küste Chiles liegt, wurden Degus gefunden.

Wie das kleine possierliche Tierchen aussieht? Hierzu ein Link auf die Bilder-Suche bei Google: Degu-Fotos. Ah, jetzt, ja! Jetzt ist alles klar. An der „Degu-Station“ treffen sich die „Degu„-Liebhaber. Tja, wieder was gelernt. Jetzt ist mir auch klar wieso das Verb „degu-s-tiere-n“ heisst.


Edelweiss aus der Dose – Für Schweizer und Bayern

10. November 2007

Warum noch in den Bergen kraxeln? Edelweiß gibt es jetzt aus der Dose!Ein solches Geschenk kommt bestimmt super an. Ein Tipp: Schenken Sie dazu eine Flasche Enzian. Die Aufzucht ist ganz einfach: Dose öffnen, Wasser auffüllen ….. der Rest wird in einer jeder Dose beiliegenden Anleitung genauestens beschrieben.Die Dose gibt es in der Bayerischen und in der Schweizer Variante

Mit geklautem Laptop im Laden CD kopiert

9. November 2007

Sie glauben nicht, dass die Headline stimmt? Ich hab mich grad gekringelt vor lachen! Es ist wahr! Beides! Bei princo fand ich grad seine nette Umschreibung des Tatsachenberichtes des Tatherganges, der dann schliesslich zur Ergreifung des Übeltäters führte. War es Dummheit? Dreistigkeit? Oder einfach nur Pech?

Einen Laptop zu klauen, gehört sich einfach nicht. Auch wenn er in einem unverschlossenen Auto gelegen hat. Das ist Böse.
Sich mit dem Teil dann in der Öffentlichkeit zu bewegen, ist zwar ziemlich frech, aber auch des Diebes Berufsrisiko.
Mit dem Gerät in (einen) Elektronikmarkt rein zu spazieren, ist immer noch frech.
Sich dort dann eine Musik-CD zu greifen, um sie gleich vor Ort zu rippen, gibt Megapunkte für guten Stil und die ausgefallene Idee. 
Diese werden dann wieder abgezogen, weil er sich dabei hat erwischen lassen.

Polizeibericht „Dreister Dieb„


Sandra Maischberger = Joachim Bublath vs. Nina Hagen

2. November 2007

Gerade bei Stoibär gefunden. Nina Hagen sprengt die Sendung „Menschen bei Maischberger“ mit dem Titel „Ufos, Engel, Außerirdische – sind wir nicht allein?“.  Nina leitet ein „Es gibt ja oben sowie unten auf unserer schönen Erde sehr sehr viele böse, kranke, gewalttatige und perverse Menschen“.

Mit ihren schrägen Sprüchen und Meinungen veranlasst sie schliesslich Joachim Bublath nach einer total wirren Argumentation von Nina Hagen die Runde zu verlassen.

Die Videos mit dem Abgang von Joachim Bublath gibt es bei Stoibär zu sehen.

Eine Aufzeichnung der gesamten Sendung „Ufos, Engel, Außerirdische – sind wir nicht allein?“ ist auf der ARD-Seite zu sehen: Link.

Die Sendung wird am Samstag, 3. November um 23:30 Uhr auf 3sat wiederholt.


Burgersturm 2.0 – Weltrekord mit 3617 Burgern wieder in Berlin

1. November 2007

Wie mir soeben per Kommentar mitgeteilt wurde, hat Berlin den Burgersturm-Weltrekord wieder gegessen! Wie auf der Website der Organisatoren www.sturm-crew-berlin.de zu lesen ist, wurden dieses mal am 13.10.2007 folgende Anzahl von McDonald-Leckereien „zum Hier-Essen“ bestellt und verteilt:

  • 596 Hamburger
  • 2170 Cheeseburger
  • 851 Chickenburger
  • und ein Happy Meal ! 

Das ergibt: 3671 Burger und somit neuer Weltrekord!

Eine parallel in Leipzig organisierte Burgersturm-Aktion ergab 250 Burger.

Burgersturm Berlin Burgersturm Berlin Burgersturm Berlin Burgersturm Berlin

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, drängten sich Hunderte von Hungrigen im Einkaufszentrum Alexa in Berlin im/vor/um den McDonald-Store. Die McDonald-Mitarbeiter schienen anfangs etwas verwirrt. Und auf dem letzten Bild dürfte das „Happy Meal“ gereicht worden sein. (Bilderquelle Stepke) 

Als Beweis für den Weltrekord dient der Kassenbeleg mit der detaillierten Aufstellung über die jeweilige Stückzahl.

PS: Am 04.11.2007 findet eine riesige Kissenschlacht in Berlin am Alexanderplatz statt.  Pünktlich um 15 Uhr! Treffpunkt „Galeria Kaufhof“. Das Spektakel dauert ganze 5 Minuten – also nicht verpassen 🙂


Nette Werbung – Danke mein Freund

29. Oktober 2007

Soeben erhielt ich eine Mail nur mit dem Betreff „Eine tolle Werbung.. “ von Insulaner Thom  – Inhalt ein Link. Was dann passiert ist wirklich supergut: Ein Video startet. Eine hübsche Spanierin hat sich den Namen „Thomas“ auf die Schulter tätowieren lassen. Aber nicht traurig sein, der Kollege von ihr hat auch ein hübsches Tattoo – am Hintern. Da steht dann „Peter“. Hähä 🙂

Das geht natürlich auch anders herum. Dazu tauscht man lediglich die beiden Namen im Link hinter „seunome“ und „nomeamigo“ aus – oder füllt das E-Mail-Formular aus.

Dieser nette Clip kann auch dazu genutzt werden, wenn man seiner Freundin nach einem ausgelassenen Wochenende mitteilen möchte, dass sie ab sofort die Ex-Freundin ist. Die Namens-Verwendungs-Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.


Reif für den Darwin-Award – 6 betrunkene Elefanten sterben durch Stromschlag

24. Oktober 2007

Gauhati/Indien. AP/baz. Nach dem Genuss von Reisbier haben sechs indische Elefanten in trunkenem Zustand einen Elektrizitätspfeiler niedergetrampelt und dabei einen tödlichen Stromschlag erlitten.Insgesamt fielen fast 40 Elefanten in das Dorf Chandan Nukat im nordostindischen Unionsstaat Assam ein, wie Wildhüter am Dienstag mitteilten. Auf der Suche nach Nahrung gerieten sie auch an die Behälter, in denen die Bauern Reisbier brauen, und liessen sich den Trunk schmecken.Für sechs Tiere der Herde endete dieses Vergnügen tödlich. In Assam und dem Nachbarstaat Meghalaya leben noch etwa 7000 Elefanten in freier Wildbahn. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen, weil der Mensch immer tiefer in den natürlichen Lebensraum der Tiere eindringt.

Quelle BAZ.ch (Orginalartikel on „newKerala.com – Six drunk wild elephants electrocuted in Meghalaya„) 

Würde es einen Darwin-Award für Tiere geben, dann hätten sich die Elefanten hiermit nominiert.


Video des Tages – „Rayman Raving Rabbits“

17. Oktober 2007

Mehr gefällig? Guckst du hier!


Gleichberechtigung für Spätaufsteher – Dänin gründet Verein

15. Oktober 2007

In Dänemark kämpft ein Verein gegen die normalen Arbeitszeiten. Mit Erfolg. Es gibt bereits die ersten Verträge ab zehn Uhr.«Am Anfang dachten einige Leute wohl, das sei ein guter Witz», sagt Camilla Kring, Gründerin der B-Society. Doch die Dänin meint es ernst. Sie will mit ihrem Verein Nachteulen und Langschläfern Respekt verschaffen. «Jeder sollte gemäss seinem individuellen Rhythmus arbeiten dürfen», sie überzeugt. «Wir leben nicht mehr in einer industriellen Gesellschaft, in der man mit den Kühen aufstehen muss.»

Quelle Tagesanzeiger.ch

… und ich hab‘ Ferien!