Halloween – Kommerz? Kitsch? Tradition? Blödsinn? Spass!

1. November 2007

Hmmm… Da surfe ich beim Hasen RogerRabbit vorbei und sehe ein Warnschild hinter dem sich ein Kürbis versteckt. Roger legt ein „Veto“ ein. Für was eigentlich? Er mag kein Halloween? Der Hase mit den langen Ohren mag sich nicht verkleiden? Mag keinen Spass? Keine Kinder? Kann ich ja fast nicht glauben. Also ich kenne den Hasen anders.

Halloween Nein Danke

Ich folge dem Link und lande auf einem anderen Blog. Die Idee der Halloween-Verweigerer-Initiative stammt also von Frau Schlangenbaum. Sie hängt sich das Bild an die Haustür. Bei den Kommentaren finde ich bekannte Gesichter. Hmm.. da wäre zum Beispiel StoiBär.

Er verweist auf den Kalender und darin steht nix von „Helloween“ *lächel* – Das ist nämlich eine bekannte Rockband (Roger: Helloween kommt am 29.11.2007 zusammen mit AXXIS nach Dietikon). Aber er hat recht. „Halloween“ steht auch nicht drin. Dafür der „Reformationstag“ (Der Tag an dem Martin Luther vor 490 Jahren die 95 Thesen an eine eichene Kirchtür nagelte, um Ablasshandel und Bussewirtschaft der katholischen Kirche anzuprangern – darauf folgten die Reformationskriege, weil die Katholiken natürlich die beliebte Einnahmequelle nicht versiegen lassen wollten. Aber es geschahen ja Gott-sei-Dank „Wunder“. Ulrich Zwingli – der Schweizer Reformator – ist übrigens gerade zwei Monate später geboren als Martin Luther). Dabei könnte der Oberpfälzer StoiBär doch mit einer Lederhose auch als Volksmusik-Taliban äh… -Terrorist in der Halloween-Nacht durchkommen. Gruselig!

StoiBär führt weiter an, dass „Halloween“ nur deshalb nach Europa aus Amerika reimportiert (Keltischer Brauch „Samhaim„) wurde, um für die Wirtschaft neue Umsätze zu generieren und Eltern in Konsumzwang zu bringen.

Das ist natürlich beim Nikolausi seit Jahrhunderten ganz anders. Da werden nur kleine Kinder vom imaginären Nikolaus (einem studentischen Schauspieler Fachbereich Sozialpädagogik) die Leviten gelesen und von seinem Gehilfen „Krampus“ (Bilder) (Studiengang Jura und Kollege vom anderen) geängstigt. Anschliessend erhalten die kleinen weinenden Zwergerl dann ein paar Nüsse und Orangen (und von der Oma einen 10er in die Hand), wenn diese zukünftig die Hausaufgaben zuverlässig machen und den Müll runtertragen. Na, toll! Also ein echtes „Nightmare before Christmas“

Bei Halloween ist das natürlich viel schlimmer. Da stehen überall diese grässlichen Kürbisse rum. Meistens mit Kerzen drin. Die Kleinen im Kindergarten lernen Kürbisse aushöhlen und dürfen sich fantasievolle Masken basteln und von Haus zu Haus laufen. Und bekommen dann überall Süssigkeiten (oder so was ähnliches) geschenkt. (Die sind sicher schlecht für die Zähne). Also wenn ich noch jung wäre und nicht PeterPan heissen würde und die Wahl hätte…

Und dass Halloween Eltern (und Erwachsenen) Spass macht, kann man auf so manchem Video (hier, hier)  und so mancher Bilderserie durchaus betrachten (hier, hier).


Po-WM in Bayern – and the winner is

1. November 2007

.. ein bulgarischer Hintern mit „Arschgeweih“ (siehe unten der Link zum Bild). Ich fasse es nicht. In München wurde am Mittwoch 31.10.2007 der weltweit attraktivste und knackigste weibliche Popo gewählt: Die Po-WM gewann die Bulgarin Kristina Dimitrowa und nahm das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro mit. Zusammen mit einer Po-Versicherung, die sicher sinnvoll ist.

Die deutschen Hintern fielen schon in der ersten Runde auf die hinteren Plätze. Ebenso wie die schweizer Vertreterin Jessica Matzig. Lediglich der Züricher Jean-Dominique Placy kam bei den Männern immerhin unter die ersten 10.


Burgersturm 2.0 – Weltrekord mit 3617 Burgern wieder in Berlin

1. November 2007

Wie mir soeben per Kommentar mitgeteilt wurde, hat Berlin den Burgersturm-Weltrekord wieder gegessen! Wie auf der Website der Organisatoren www.sturm-crew-berlin.de zu lesen ist, wurden dieses mal am 13.10.2007 folgende Anzahl von McDonald-Leckereien „zum Hier-Essen“ bestellt und verteilt:

  • 596 Hamburger
  • 2170 Cheeseburger
  • 851 Chickenburger
  • und ein Happy Meal ! 

Das ergibt: 3671 Burger und somit neuer Weltrekord!

Eine parallel in Leipzig organisierte Burgersturm-Aktion ergab 250 Burger.

Burgersturm Berlin Burgersturm Berlin Burgersturm Berlin Burgersturm Berlin

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, drängten sich Hunderte von Hungrigen im Einkaufszentrum Alexa in Berlin im/vor/um den McDonald-Store. Die McDonald-Mitarbeiter schienen anfangs etwas verwirrt. Und auf dem letzten Bild dürfte das „Happy Meal“ gereicht worden sein. (Bilderquelle Stepke) 

Als Beweis für den Weltrekord dient der Kassenbeleg mit der detaillierten Aufstellung über die jeweilige Stückzahl.

PS: Am 04.11.2007 findet eine riesige Kissenschlacht in Berlin am Alexanderplatz statt.  Pünktlich um 15 Uhr! Treffpunkt „Galeria Kaufhof“. Das Spektakel dauert ganze 5 Minuten – also nicht verpassen 🙂


Muss ich haben: Jungbauernkalender 2008 – German Girls Edition

21. Oktober 2007

In Österreich bereits Kult, wurden mit der Bayern Girls Edition 2006 die schönsten bayerischen und österreichischen Jungbäuerinnen präsentiert. Das grenzüberschreitende Projekt der Bayerischen und Österreichischen Jungbauernschaft geht nun in die nächste Runde. Die German Girls Edition 2008 ist eine Hommage an alle jungen Bäuerinnen in Deutschland und Österreich, die sich selbstbewusst und mit Spaß an der Arbeit für die Landwirtschaft einsetzen.

Die Bayerische Landjugend – speziell die Mädels – sehen ned schlecht aus muss ich sagen. Die Jungs kann ich nicht direkt beurteilen.

Jungbauernkalender 2008

Es läuft übrigens ein Casting: Für den Kalender 2009! Wer sich für den nächsten Jungbauern- oder Jungbäuerinnen-Kalender ablichten lassen möchte, der kann sich hier bewerben.

Es gibt drei Versionen:

  • Jungbauernkalender 2008 German Girls Edition
  • Jungbauernkalender 2008 Men (from Austria)
  • Jungbauernkalender 2008 Girls (from Austria)

Jedes Stück kostet 25 Euro und kann hier bestellt werden. Für unsere österreichischen Freunde gibt es hier ebenfalls eine Bestellmöglichkeit.


Oerlikon-Flugabwehrkanone tötet in Südafrika bei Übung 9 Soldaten und verletzt 15 weitere schwer

20. Oktober 2007

.. und das alles in einem Bruchteil von Sekunden – 1/8 oder 125 Millisekunden. Solange braucht nämlich die  „Oerlikon 35mm Twin Field Air Defence Gun – Type GDF-005“ um ca. 20 Schuss abzufeuern. (via Gap-News-Kurznachrichten)

Each gun had a crew of four. The gun on which the incident occurred was the one on the far right, at the east end of the line.„As all guns commenced firing, the gun on the far right … had a stoppage. This is something that happens from time to time. Technicians repaired this gun, while all the other guns continued firing. This is a very normal drill.

„As they continued firing, after the gun was fixed, it swung completely to the left, and one barrel fired off a burst of 15 to 20 shots in one-eighth of a second. The … gun immediately to the left was hit.

„This fatal burst then killed or injured members of all the guns to the left. The effect was therefore that all of those killed or injured [were hit] from the right and lost right hands, or right legs, or lost their lives.“

Die Meldung auf „Mail&Guardian-Online“ vom 16. Oktober berichtet in einer Breaking-News darüber.


26.03.2008 Fussball EM 2008 Testspiel: Schweiz gegen Deutschland

16. Oktober 2007

Diesen Termin sollte man sich schon heute im Kalender dunkelrot anstreichen: Am 26. März 2008 gibt es voraussichtlich in Basel ein Testspiel der Superlative. Der bereits als Gruppenerster gepunkteter Nachbar Deutschland gegen einen der Veranstalter der Fussball-Europameisterschaft 2008: Die Schweiz! Nun fehlt nur noch, dass der Schiedsrichter aus Österreich kommt 🙂


Ulrich Kring, die Schweizermacher und die Waschküchenordnung

15. Oktober 2007

Jens-Rainer Wiese (blogwiese.ch) schreibt täglich über interessante Themen und Kuriositäten aus der Schweiz. Heute fiel mir ein Betrag in die Hände auf den Monitor: Flup ist Schweizer — Der Deutsche Ulrich Kring muss erst einen Test machen. Darin geht es um einen Deutschen. Er heisst Ulrich Kring, ist in der Schweiz geboren und lebt seit 70 Jahren in der Schweiz. Er möchte sich einbürgern lassen. Doch der zuständige Gemeinderat von Dielsdorf fordert von ihm einen sog. „Deutschtest“ zu absolvieren. Es gibt tatsächlich noch „Schweizermacher“! Um was geht es in diesem „Deutschtest“?

Während eineinhalb Stunden wird unter anderem anhand von Haus- und Waschküchenordnungen das Sprachverständnis nach Kriterien des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) eingestuft. Beim zweiten Termin wird während einer Stunde das staatskundliche Wissen getestet. Wer weniger als 60 Prozent der Fragen richtig beantwortet, muss entsprechende Kurse besuchen und anschliessend beim jeweiligen Gemeinderat wieder vorstellig werden.

Eineinhalb Stunden lang wird die Haus- und Waschküchenordnung zerlegt und hinterfragt? Ich fasse es nicht! 🙂 Bei der Vorbereitung für den zweiten Teil „Staatskundliches Wissen“ kann ich durchaus helfen. Gestern fand ich zufällig auf der Informationsseite für Auslandsschweizer (swissinfo.org) die hierfür nötigen Informationen.

Dort findet man Erklärungen für „Panaschieren„, das nur indirekt etwas mit einem Getränk zu tun hat. Streichen kann man auch ohne Pinsel. Was „Konkordanz“ mit Gewichten und Ausgleich zu tun hat. Dass auch nicht militärischen Einrichtung Tätige die Majorzwahl haben. Und sogar eine eine „Zauberformel“ gibt es im politischen System der Schweiz! Warum steht das eigentlich auf der Website für Auslandsschweizer?

Zur „Haus- und Waschküchenordnung“ und wie wichtig dem Schweizer (Vermieter) das Vermitteln der darin enthaltenen Informationen sind:

Im interkulturellen Kontext gehören Lärmemissionen durch Kinder und Besuche, intensive Kochgerüche, Waschküchenbenutzung und Belegung von Abstellplätzen und Podesten sowie Abfallentsorgung zu den häufigsten Ursachen von Reklamationen. Um der ausländischen Mieterschaft die in der Hausordnung enthaltenen Bestimmungen zu verdeutlichen, wurden vom Hauseigentümerverband Hausordnungen in mehreren Sprachen produziert. Konflikte und Kündigungen in Folge des Nicht-Einhaltens von Haus- und Waschküchenordnungen scheinen aber nicht ausgerottet zu sein.

Quelle: Dossier „Integration im Treppenhaus“ aus „Immobilia Mai 2005“ (Seite 12 ff.)

Wissenswertes vermittelt hingegen die „Eidgenössische Ausländerkommission“ zu Einbürgerungsfragen:

Die EKA unterhält zwei Websites: www.eka-cfe.ch und www.terra-cognita.ch. Die Website zu «terra cognita» bietet alle Artikel aus der Zeitschrift in PDF-Form und enthält bei der Online-Version der Infothek viele interessante Links. Die Site «eka-cfe» bietet einen umfassenden Service an: Sämtliche Publikationen der Kommission können bestellt, am Bildschirm gelesen oder heruntergeladen werden. Zu wichtigen Themen der Integration und Migration werden Dossiers zusammengestellt.

Und hier etwas, was mich absolut überrascht hat, weil ich das bisher nirgends gelesen, gehört oder sonst irgendwie mitbekommen habe. Unter „Politisches Recht für Ausländerinnen und Ausländer“ steht im Jahresbericht 2006 der „Eidgenössischen Ausländerkommission“:

Mit einer bemerkenswerten Initiative geht die Stadt Bern voran. Sie stellt allen niedergelassenen Ausländerinnen und Ausländern auf Wunsch die Abstimmungsunterlagen zu. Davon machen rund 2400 Personen regelmässig Gebrauch.

Auch der Zürcher Regierungsrat begrüsst das Ausländerstimmrecht. Er stimmte im Juni 2 006 einer Einzelinitiative zu, welche es den Gemeinden frei stellen würde, den Niedergelassenen aktives und passives Wahlrecht und Stimmrecht zu erteilen.

Der Kanton Neuenburg ist der Pionierkanton in Sachen Ausländerstimmrecht. Seit dem 19. Jahrhundert dürfen sie in der Gemeinde abstimmen. Aber gewählt werden können sie nicht. Das möchte eine im Dezember 2 004 eingereichte Initiative ändern: Wählbarkeit für alle, auf gemeindlicher und kantonaler Ebene. Der Neuenburger Staatsrat beantragte im Oktober 2 006, die Wählbarkeit auf kommunaler Ebene einzuführen.

Im Kanton Waadt fanden die Gemeindewahlen 2 006 erstmals mit Beteiligung der rund 85’000 ausländischen Mitbürger statt. 2 7 Prozent machten von der neuen Möglichkeit Gebrauch, 310 wurden gewählt. Die Stimmbeteiligung war höher als erwartet, tendenziell auch höher als in anderen Kantonen. In Epalinges gaben sogar 49 Prozent der stimmberechtigten Ausländerinnen und Ausländer ihre Stimme ab.

Im Kanton Glarus wandte sich eine überparteiliche Gruppe mit einer «Erklärung für ein Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Glarus» an die Öffentlichkeit. Falls genügend Unterstützung zusammen kommt, soll das Thema auf die offizielle politische Agenda des Kantons gesetzt werden.

Übersicht Politische Rechte 2006 Schweiz

Quelle: Eidgenössische Ausländerkommission Jahresbericht 2006 Seite 20, welche komplett absolut lesenswert ist.

Weitere Informationen zum Thema:


Katrin Wilde – Ein Deutsches Mädel aus dem Saarland moderiert bei Radio NRJ in Zürich

14. Oktober 2007

Moment bitte noch. Ich bin noch am Fakten-Sammeln. Bisher weiss ich, dass 22-jährige Katrin Wilde bei Radio NRJ (Energy) in Zürich als Moderatorin seit einigen Monaten arbeitet. Dieses hatte zu regem Medienrummel nicht nur in Zürich geführt.

Energy Zürich gibt den vielen Deutschen in der Limmatstadt eine Stimme: Ab sofort moderiert die Deutsche Katrin Wilde die Morgenshow des Senders gemeinsam mit den Moderatoren Roman Kilchsperger und Reto Peritz. Wie 20 Minuten schreibt, wird sie beispielsweise das Wetter verlesen und bei tagesaktuellen Themen mitmoderieren. Zudem berichtet sie über ihre Erfahrungen als neu in die Schweiz gezogene Deutsche. 

(Quelle: werbewoche.ch)

Auch in der Blog-Welt rauscht es. Beispielhaft die Diskussion bei 3rdfloor. Blogger und Moderator von Radio Zürisee Gerry Reinhard äussert sich mit der Überschrift „Der einzige Job, den kein Deutscher wegnehmen kann“ folgendermassen:

Ich finde es toll, ausländische Arbeitskräfte bei Jobs einzusetzen, wo man keine Schweizer findet. … Jetzt hat doch das Energieradio aus Zürich diese Deutsche als Moderatorin eingesetzt. Und sie schafft es innerhalb von einer Woche in fast alle Zeitungen: “Heute”, “20minuten” , in den Tagesanzeiger und in den “Talk Täglich” von Tele Züri (wie verzweifelt müssen denn die sein?). Dies, weil ihr Auto beschädigt wurde. Angeblich weil sie eine Deutsche ist.
Ich kann den Ärger über Deutsche schon verstehen, wenn sie Schweizern etwas wegnehmen, was sie gerne hätten: Parkplätze in der Innenstadt (gut, da regt man sich auch über fremde Autos aus anderen Kantonen auf) oder Krippenplätze. Doch zurück zum Thema: Mein Job scheint nicht mehr sicher zu sein. Falls sich diese deutsche Moderatorin im Energieradio behauptet, könnten schon bald nur noch deutsche Moderatoren bei uns eingesetzt werden. Viele kleinere Lokalradios würden damit einen Haufen Geld sparen. Da man Praktikanten noch nicht gleich moderieren lassen kann (eingestellt für ca. 500 Franken im Monat), holt man sich einen relativ guten Deutschen, der zum Minimallohn sein Bestes gibt. Mir kommt das Grauen…

Höre ich da etwa Neid, weil die Lady schon nach 3 Wochen in so jeder Tageszeitung und sogar im Fernsehen war? Woher weiss er die Entlohnung bei Radio NRJ (für Saarländerinnen)? Hat er sich selbst beworben? 🙂

Interessant finde ich die Äusserung des Chefredakteurs von „Radio Zürichsee“:

Tony Immer, Chefredaktor von Radio Zürisee, wird in absehbarer Zeit ebenfalls keine deutschen Moderatoren einstellen: «Das würde von den Hörern nicht geschätzt. Wir legen Wert darauf, dass unsere Moderationsleute aus dem Sendegebiet stammen.» Die lokale Verankerung sei für seinen Sender sehr wichtig, so Immer weiter. Bei Moderatoren mit anderen Schweizer Dialekten achte man darauf, dass sie von der Radio-Zürisee-Hörerschaft als angenehm wahrgenommen werden, wie beispielsweise der Berner Dialekt. Weniger goutiert werden Baseldeutsch und starke Ostschweizer Dialekte. «Ausserdem kanns auch mal zu praktischen Problemen kommen: Wenn ein Berner eine Meldung auf Mundart schreibt, versteht es der Zürcher kaum», erklärte Immer.

(Quelle: werbwoche.ch) 

Also bei den Dialektproblemen swissmade scheint Energy-Zürich-Geschäftsführer Dani Büchi der Saarländer Dialekt als angenehm zu empfinden?

Also Leute, macht mal halblang. Sooo billig sind die „Dütschen“ nun auch wieder nicht. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass Headhunter gezielt auf Mitarbeiterjagd sind/waren. Auch Abwerbungen hat es schon gegeben. Komisch, bei Schweizern, die in Deutschland arbeiten gibt es nicht so ein Aufheben. („Nik Niethammer wird neuer Sat.1-Chefredakteur“ Quelle tvmatrix.ch vom 05.10.2007, siehe auch ProSiebenSat.1 Medien AG)

Und lasst Euch mal nicht von der Masse an Mediengewalt ala „Mein neuer Job“ und sonstige Serien mit dem Motto „Deutschland wandert aus“ beeinflussen. Das ist eine selbst gemachte Medienwelle mit Kalkül. Abwarten, vielleicht kommt so eine Serie auch bald unter dem Titel „Schwiizer im Uusland“ auf einem Schweizer Kanal.

Immerhin leben rund 600.000 Schweizer im Ausland und werden „Die Fünfte Schweiz“ genannt. (Quelle EDA „Eidgenössisches Department für auswärtige Angelegenheiten„) Da könnte eine Produktionsfirma schon Mal auf eine gute Idee kommen. Es gibt sogar eine spezielle Zeitung für Auslandsschweizer: „Schweizer Revue„. Die spezielle Website für Auslandsschweizer: „Swissinfo.ch„. Und sogar einen eigenen Musikkanal im Internet für die im Ausland lebenden Schweizer (Swissmusic). Empfehlenswert hierbei :

Hat schon mal jemand gefragt, warum Katrin Wilde sich entschlossen hat den Job anzunehmen? Antworten darauf wären wichtig, würd‘ ich meinen. Ausserdem entscheidet in diesem Fall das Hörer-Publikum durch die Quoten, odrrr?

Latest News 08.10.2007 (20min.ch): Katrin Wilde krankgeschrieben?

Hoffentlich lässt sich weder der Chefredakteur noch Katrin von dem Trouble beeinflussen.

Sammlung aktueller News über Katrin Wilde

Wer sich wirtschaftlich und politisch informieren möchte:

Mehr als 4.000 deutsche Wissenschaftler sind an Schweizer Hochschulen tätig. Der Anteil ausländischer Professoren an Schweizer Universitäten beträgt insgesamt rund 1/3. Daran haben deutsche Professoren in der Deutschschweiz mit rund 2/3 den weitaus größten Anteil. Deutsche Studenten stellen den größten Teil ausländischer Studierender an schweizerischen Universitäten vor Frankreich und Italien.

Mit 33% der Einfuhren und 20% der Ausfuhren war die BRD für die Schweiz auch 2005 der weltweit wichtigste Handelspartner.


„Wetten, dass…“-Sendung und leicht bedüdelter Thomas Gottschalk

6. Oktober 2007

Also, eigentlich hab‘ ich schon Ewigkeiten keine Sendung „Wetten, dass…“ mehr angesehen. Aber heute ist/war es wirklich wieder so richtig lustig. Ursache? Thomas Gottschalk brachte extreme Komik, ungehemmt. Er erwähnte irgendwann am Anfang, dass er etwas Leichtes getrunken hatte. Tja, und das merkte man an so manchem lockeren Spruch und an diversen kuriosen Ereignissen.

Beispiel gefällig? Vasili Vitali und Vladimir Klitschko betraten den Saal. Thomas Gottschalk wusste offensichtlich nicht, wer von den beiden wer ist. Die beiden sind ja auch schwer auseinander zu halten. „Also Vladimir ist der mit der Bandscheibe und Vasili Vitali der Weltmeister“? Antwort der Klitschkos: „Vladimir ist der mit dem dunklen Anzug und Vitali der mit dem hellen!“ (oder umgekehrt).

Wette „Ziegelsteine mit dem Daumen gegen die Wand drücken“: Der Österreicher ist Bergbauer und im Winter Skilehrer und Snowboardlehrer. Ausserdem in der Bergrettung tätig. Thomas: „Rettet Ihr dann auch Deutsch?“. Der Bergbauer: „Aber natürlich!“. Gottschalk: „Ned dass das dann so läuft: A des is a Deutscher. Den lass ma lieg’n!“. Einen unpassenden Ziegelstein kickt er locker mit dem Fuss auf die Seite.


„Gleich und Gleich gesellt sich gern“

1. Oktober 2007

20min.ch meldet heute:

SVP-Schafe grasen für deutsche Neo-Nazis:

Drei weisse Schafe bugsieren ein schwarzes über die Grenze. Diese mittlerweile europaweit bekannte Kampagne, mit der die SVP für ihre Ausschaffungsinitiative wirbt, hat einen weiteren Nachahmer gefunden: die Sektion Hessen der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). Unter dem Slogan «Sozial geht nur national» werben die Neonazis für die Landtagswahlen im kommenden Jahr.

Das gönne ich Euch.