„Die CSU-Landrätin Gabriele Pauli hat eingeräumt, ihren provokanten Vorschlag zur Ehe auf Zeit von einem Kabarettisten übernommen zu haben. Zuvor hatte der fränkische Kabarettist Frank-Markus Barwasser, bekannt unter dem Künstlernamen Erwin Pelzig, Anspruch auf Urheberschaft des Vorstoßes der Bewerberin um den CSU-Vorsitz erhoben. „Frau Pauli hat bei mir geklaut“, sagte er der Münchner „Abendzeitung“. Er habe sein Ehemodell bereits 2004 erstmals vorgestellt.
Pauli bestätigte am Freitag im ARD-Morgenmagazin, dass ihr Vorschlag, Ehen zunächst auf sieben Jahre zu befristen, tatsächlich auf einen Radio-Sketch des Kabarettisten zurückgeht: „Das ist seine Idee gewesen“, sagte die CSU-Politikerin. Sie schätze Pelzigs fortschrittliche Gedanken auf dessen bayerische Art, fügte sie hinzu. Der Kabarettist erklärte, er sei von Paulis Vorgehen
begeistert: „Eine Politikerin lässt sich von einem Kabarettisten inspirieren“, sagte Barwasser. Normalerweise laufe es umgekehrt.“
(Mehr dazu auch hier.)
Ehemodell der Gabriele Pauli eigentlich Idee des Kabarettisten Erwin Pelzig
26. September 2007Gabriele Pauli for President – Vorstellung des Programmes für die Kandidatur als CDU-Vorsitzende
20. September 2007Die Medien stehen Kopf und die Konkurrenten/Mitbewerber auf das Amt des CDU-Vorsitzenden stehen verwirrt vor der Kamera, während Reporter die Frage beantwortet haben möchten, was diese von der „Ehe auf Zeit“ halten. In Bayern ist „der Teufel los“. Edmund Stoibers graues Haar wird noch weisser – und das eine Woche vor seiner offiziellen Verabschiedung. Die Erbprinzen Wirtschaftsminister Erwin Huber und Bundesagrarminister Horst Seehofer fordern den Austritt von Frau Pauli aus der CDU.
Um was geht es liebe Leser? Gabriele Pauli hat ihr Programm für die Kandidatur als CDU-Vorsitzende in München der Öffentlichkeit vorgestellt – Im berüchtigten Löwenbräukeller. Und Punkt 5 enthält für die Presse natürlich viel Zündstoff:
5. Familie: überall, wo Kinder sind
Viele Ehen werden in unserem Staat nur zum Schein geführt. Jede zweite Ehe wird geschieden, die Tendenz ist steigend. Viel mehr Ehen sind jedoch in Wirklichkeit keine liebevollen Beziehungen mehr, sondern werden nur nach außen aufrecht erhalten. Die Frage der finanziellen Abhängigkeit der Partner, Steuervorteile oder auch Angst vor einer Trennung sind keine schützenswerten Grundlagen. Überlegenswert wäre, die Ehe auf Zeit einzuführen (z.B. für 7 Jahre), die dann aktiv erneuert und jeweils für einen bestimmten Zeitraum verlängert werden kann. Fragen des Unterhalts müssen somit gleich zu Beginn einer Ehe geregelt werden. Auch so ist eine lebenslange Bindung möglich. Paare, die sich jedoch trennen wollen, können dies ohne großen Scheidungsaufwand nach Ablauf der Ehezeit. Die Möglichkeit der kirchlichen, lebenslangen Trauung ist dadurch nicht berührt. (Quelle: Wahlprogramm Gabriele Pauli)
Tja, was soll ich sagen. Die Argumentation finde ich ehrlich und die Aufnahme in ein Wahlprogramm mutig. Warum? Ich bin da etwas vorbelastet. Allein 4 Scheidungen in einer Familie mit 4 Personen ist leicht über dem Durchschnitt. Wobei ich der Einzige bin, der nicht zwei Mal „Ja“ gesagt hat. (1x zur Hochzeit und 1x bei der Scheidung). Rechnen wir kurz durch: (Ehe-1-Jahr) plus (Ehe-1-Jahr) plus (Ehe-5-Jahre) plus (Ehe-38-Jahre) geteilt durch 4 ergibt eine durchschnittliche Ehedauer von 11 Jahren und 3 Monaten. Mit „z.B. 7 Jahren“ liegt Gabriele Pauli also gar nicht so daneben. Nur marketingtechnisch das Thema gerade in Bayern nicht von Vorteil.
Zündstoff: Bayern ist derzeit eh wieder in aller Munde. Das Paradeklischee des Bayern mit Lederhose, Mass in der Hand und Filzhut auf dem Kopf wird aktuell ja extrem strapaziert; denn das Oktoberfest in München naht. Bayern ist laut Klischeevorstellungen klar „schwarz und katholisch“. (Schwarz ist die Farbe der CDU und katholisch muss ich nicht erklären). Das Oberhaupt der Katholiken – der Papst – kommt aus Bayern. Wie kann eine rothaarige schwarze Ducati-fahrende Könige-stürzende CDUlerin, welche für das Amt des Oberhäuptlings der Bayern kandidiert, nur an den Urfesten der Zweisamkeit rütteln? Und das noch im offiziellen Wahlprogramm? Und das 10 Tage vor dem entscheidenden Parteitag, an dem sich 1200 Delegierte zwischen den 3 Kandidaten entscheiden werden.
Dabei gehen die anderen wichtigen und in weiten Teilen von der breiten Masse der Bürger in Bayern meiner Meinung nach ohne schlechtes (katholisches) Gewissen unterstützungswerten Punkte des Wahlprogramms von Gabriele Pauli im Medienstimmen-Gewirr grösstenteils unter:
Pauli betont, dass sie in weiten Teilen mit der CSU-Programmatik übereinstimme und deshalb auch nicht aus der Partei austreten wolle. Sie habe heute nur jene Punkte deutlich machen wollen, an denen sie sich unterscheide. Etwa die Frage eines EU-Beitritts der Türkei, den sie „nicht kategorisch für alle Zeiten“ ablehnen will. Oder den Beamtenstatus, den sie insbesondere bei Lehrern überdenken möchte. Den in München geplanten Transrapid bezeichnet sie als „Prestigeprojekt, das für weite Teile Bayerns wenig bewirkt“. (Quelle Spiegel.de)
Das Wahlprogramm von Gabriele Pauli findet sich auf ihrer Website.
Von Ehrensenf zu Polylux – Katrin Bauernfeind feiert Einstand
14. September 2007Gerade schalte ich auf ARD um. Dort läuft Polylux und wen sehe ich da? Das Gesicht und die Stimme kenne ich doch! Auch das Muttermahl! Das ist Katrin Bauernfeind! Wer das ist? Die hübsche heute 25-Jährige moderierte das Online-TV-Blog www.ehrensenf.de
Dann schau ich bei Ehrensenf vorbei und prompt steht dort etwas über den Einstand von Katrin bei Polylux. Somit sieht man die Lady jetzt also öfter. Das freut doch! Und ich gratuliere auf diesem Weg herzlichst!
Bei Polyblog hat Katrin einen eigenen Blog. Und bei Polylux gibt es weitere Informationen zu Katrin und ihre Sendung.
Weiter Infos:
Na gut – und Deutschland gewinnt das erste Spiel im neuen Wembley-Stadion gegen England
22. August 2007Nachdem Deutschland schon das letzte Spiel im alten Wembley-Stadion vor dem Abriss gegen England gewann, ging die Deutsche Mannschaft im neuen für 1,4 Milliarden Dollar gebauten Stadion heute auch siegreich vom heiligen grünen Rasen. Endergebnis 1:2. Torschützen der Debütant Christian Pander und der Stürmer und Torjäger Kevin Kuranyi. Der 5. Sieg der Deutschen Nationalmannschaft in Serie im Wembley-Stadion.
Und hier die Zusammenfassung mit sämtlichen Höhepunkten und Toren:
Sonntag 22.07.2007 – Wohl an Ihr Ritter lasst Euch schlagen! Die Kaltenberger Ritterspiele
22. Juli 2007Am Sonntag-Morgen verpassten Mike und ich (wie üblich) das Frühstück. Willi war nach wenigen Stunden Schlaf bereits topmunter. Er hatte gleich zwei Mal gefrühstückt. Ja, der Buddha-Bauch braucht Brennstoff. Claudia sah gegen 11 Uhr immer noch etwas müde aus. Die ganze Nacht hatte es gestürmt und geregnet. Scheinbar beeinträchtigte dies den Schlaf von Claudia. Bei Mike und mir kann in der Nacht die Welt untergehen – wir merken das erst hinterher.
Nachdem Willi buddha-mässig nett die Bedienung gefragt hatte, bekamen Mike und ich noch ein ausgiebiges Frühstück. Nur mit dem Kaffee stimmte etwas nicht. Schon am Vortag hatten wir gedacht, dass das Pulver oder die Bohnen ausgegangen zu sein schienen. Nein, es war ein Dauerthema: Bodensee-Kaffee! Oder wie bei „Asterix in Britannien“ üblich: „Etwas Milch in das heisse Wasser?“
Egal, auf jeden Fall hörte es gegen Mittag auf zu regnen und der Himmel wurde bayerisch: Weiss und blau! Wir bezahlten die Übernachtung, verliessen „Den Oberen Wirt zum Queri“ und steuerten Dank Navi zielgerichtet Kaltenberg an. Wir fuhren am Ammersee vorbei und erreichten nach 30 Minuten Fahrt den riesigen Parkplatz unterhalb des zum Schloss Kaltenberg gehörenden Festgeländes.
Wir durchschritten die Kontrollen am Tor und wurden sofort mit den ersten Rittern konfrontiert. Vollkommen planlos versuchten wir uns zuerst ein Gesamtbild der Situation zu schaffen. Irgendwie äusserte sich das Festgelände als Mischung aus bayerischem Disney-World und Robin-Hood-Film-Set. Von Ferne hörten wir Trommelwirbel. zwischen typische Touristen mit Sandalen, kurzen Hosen, weissen Socken und Baseball-Kapi erkannte man viele verschiedene liebevoll bekleidete Mittelalter-Darsteller. Sogar ein Drache war mit von der Partie!
Verschiedenste Fress-Stände mit original zubereiteten Speisen sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Met und original königlich bayerisches Kaltenberger-Bier aus der schlosseigenen Brauerei (König Ludwig Schlossbrauerei) rundete das Mahl ab. Auf mindestens 5 Bühnen sangen die Spielleute, jonglierten Gaukler oder tanzten bunt bekleidete Gruppen. Auf dem Weg zum Schloss Kaltenburg kamen wir an verschiedensten Standerl vorbei, die von Schwertern bis zu Holzschnitzereien alles anboten, was es im Mittelalter auch schon gab. Das Schloss ist heute Wohnsitz von Luitpold Prinz von Bayern (Urenkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III..), und dessen Familie. Im Schlossinnenhof warfen sich Fahnenschwinger (und -innen) aus Italien eben die Fahnen zu. Das hatte ich in Sienna schon einmal gesehen und bewundert.
Wir schlenderten an der grossen Arena vorbei und sahen uns den Königssaal an. Anschliessend ruhten wir uns im Rittercamp aus und beobachteten die Vorbereitungen der Hauptakteure, wie „Schwertklinge schleifen“ oder „Wamps am Feuer trocknen“. Ja, am Abend zuvor hatte es ja massiv geregnet und gehagelt. Die Kleidung musste nun in der Sonne getrocknet werden. Um 15 Uhr trat die uns unbekannte, aber offensichtlich sehr berühmte Band „Corvus Corax“ auf der Hauptbühne auf.
Anschliessend bezogen wir unsere Plätze in Block C genau gegenüber der Haupttribüne. Der Himmel zeigte sich bayerisch in blau und die Sonne brannte auf den Pelz. Nur Mike riskierte eine dicke Lippe: Und schon stach ihn eine Wespe in eben diese. Aber mit einer Mass (Radler) konnte eine erste Linderung herbei geführt werden. Dann liefen und ritten die Kontrahenten in die Arena ein. Ein BR3-Moderator moderierte moderat das Treiben und das Schauspiel konnte beginnen. Nur der Schwarze Ritter musste natürlich wieder einmal die mittelalterliche Geschichte stören. Mit seiner Lanze stiess er einen nach dem anderen aus dem Sattel.
Bis der Bayerische Oberritter die Hufe seines Pferdes in den Sand setzte und den Schwarzen Unhold herausforderte. Wie es so ist: Das Gute besiegt das Böse (zumindest im Märchen) und der Bayer gewinnt demokratisch nach Abstimmung des Publikums, obwohl die zwei Dreikäsehoch neben uns sich die Kehle heiser plärrten, um den Schwarzen Ritter zumindest kehlkopfstimmliches Übergewicht zu verleihen. Aber es half nix. Der Bayer wurde zum König gekrönt und die Mittelalterlichen Massen feierten. Der Auszug aus dem Stadion dauerte etwas. Ich wollte mir gar nicht ausmalen, wie es am Samstag bei dem Unwetter zugegangen sein muss. Aber wir hatten Zeit – Nur kein Stress – Es ist Sonntag – Tag des Herren – Und die Herren haben Zeit.
Wir schlenderten zurück zum Rittercamp und hielten an einem Knödelstand. Ja, richtig gelesen. Es gab dort gefüllte Semmelknödel mit Sauerkraut oder süsse Knödel mit Fruchtmarmelade (oder ähnlich). Aber das Wichtigste: Es gab Kaffee! Naja, das was man hier in der Umgebung zumindest dafür hält. Ich schüttete etwas Milch in das heisse Wasser und etwas Zucker. Dann ging es schon.
Nachdem der erste Abwanderungsschwall abgeebbt war, wanderten auch wir gemächlich durch die Standerl zurück zum Parkplatz. Willi organisierte sich noch eine „Regensburger-Knacker-Semmel“ für den kleinen Hunger zwischendurch – also einen „McRegensburger“ – und dann bestiegen wir die Fahrzeuge.
Zum Abschluss fuhren wir noch nach Schondorf am Ammersee und genehmigten uns im Restaurant „See Post“ ein gemütliches Abendessen (Obatzda mit Brezn) mit Blick auf eben den abendlichen Ammersee. Dann starteten Claudia, Mike und Willi gen Nordosten und ich entgegengesetzt nach Südwesten. Ein spannendes und erlebnisreiches Wochenende neigte sich dem Ende.
Ausgewählte Bilder von den „Kaltenberger Ritterspielen“ findet Ihr auf meinem PICASA-Account.
23.06.2007 – Hochzeit von Annette und Robert
24. Juni 2007Am Samstag fuhr ich morgens nach Deggendorf. Freund und Kollege Robert traute sich sich zu trauen! Die Angetraute heisst Annette. Das Paar kennt sich schon 17 Jahre. Nach der Standesamtlichen Trauung um 11 Uhr lud das Paar den engsten Kreis der Verwandten und Freunde zu einem kleinen Apéro ein.
Auf diesem Wege wünsche ich dem glücklichen Hochzeitspaar Annette und Robert alles erdenkliche Gute!
16.05.07 ab 23 Uhr – Sudhaus Revival in Regensburg
16. Mai 2007Die Regensburger Disko-Legende kehrt zurück! Für eine Nacht – und zwar am 16.05.2007 um 23 Uhr treffen sich die „alten“ Sudhausgänger und -Stammgäste im ehemaligen Gloria-Kino in der Simadergasse 2A. Das original Sudhauspersonal serviert original Sudhaus-Drinks zu original Sudhaus-Preisen. Und: Natürlich gibt es original Sudhaus-Musik auf die Ohren! Schade, dass ich nicht dabei sein kann 😦
Event: Sudhaus Rivival
Wann: Mittwoch 16.05.07 ab 23 Uhr
Wo: Gloria, Simadergasse 2A in Regensburg
An alle die hingehen: Trinkt ein/zwei Bier für mich mit!
12.05.2007 „Woidboyz – The Muh Vieh“ im Regina-Kino Regensburg
13. Mai 2007Wie bereits angekündigt, stieg gestern die Premiere in Regensburg: „Woidboyz – The Muh Vieh“ – der Heimatfilm – lief zur besten Sendezeit um 21:15 im Regina-Kino in Regensburg an. Zur Feier des Tages erschienen die Darsteller Ulli, Andi, Bastian und Tom und feierten mit den zahlreich erschienen Kinogästen den Einstand des Films in der Oberpfälzer Hauptstadt. Die Filmvorstellungen in Deggendorf waren gleich viermal ausverkauft und zeigte so den grossen Erfolg des Films auf.
Diese Geschichte durften wir uns also nicht entgehen lassen. Mit dem Taxi erreichten Mike und ich das Regina-Kino gegen 20:45 Uhr. Vor dem Kino versammelten sich bereits ca. 50 Gäste und ich war froh, dass ich die Kinokarten noch telefonisch reservieren liess. Kollege Chris erschien ebenso mit zwei Freunden und so besorgten wir uns wie die meisten zum „Warm-Up“ ein Eichhofener Gebräu, standen bei bestem Premierenwetter vor dem Kino und harrten der Dinge, die da kommen sollten.
Kurz nach 21 Uhr strömten die Gäste in den Kinosaal. Anschliessend stellte Herr Goldermann – der Geschäftsführer des Regina-Kino’s – die Woidboyz auf der Bühne vor. Nach einer kurzen Einleitung und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Film’s durch die Darsteller startete die Vorführung mit den bekannten Kurzfilmen, welche auf Youtube Berühmtheit erlangten und den Ansporn für den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ gaben.
Der Film selbst erzählt die Geschichte, wie die Woidboyz sich hart den Traum vom Besuch des Münchner Oktoberfestes im Bayerischen Wald erkämpfen. Dabei werden lange geheim gehaltene Hintergrundinformationen zum Bayerischen Wald selbst, Flora und Fauna, Waldgeister und Feen, der Ursprung so mancher kulinarischen Seltsamkeit, wie „Neger, Russ und Radler“ und sogar äusserst private Geheimnisse („Wer sind die Väter der Woidboyz“), sowie über die Verwandschaft gelüftet.
Der Film schien das zahlreich erschienene Publikum (ca. 120 Gäste) begeistert zu haben; denn keiner stand direkt nach dem Film auf, sondern alle blieben sitzen und sahen sich den Abspann an und hörten der Filmmusik zu. Es gab anschliessend rauschenden Applaus und das Publikum feierte den Film und die Darsteller. Diese hatten vorsorglich Premiere original „Woidboyz T-Shirts“ machen lassen, welche im Foyer für einen geringen Unkostenbeitrag erstanden werden konnten. Als besonderes Schmankerl unterschrieben die Darsteller die T-Shirts.
Herr Goldermann zeigte sich vom Erfolg des Filmes und der Premierenveranstaltung anhand der Besucherzahlen sehr zufrieden. Für ein als „Heimatfilm“ angekündigtes Erstlingswerk Deggendorfer Medientechnik-Studenten übertraf die Resonanz die Erwartungen vollkommen. Auch die Begeisterung und das Engagement der Darsteller wurde hoch angerechnet. Leider musste die spontane After-Premiere-Party im Lokal „Klappe“ ausfallen, da die „Woidboyz“ allesamt anschliessend dringend nach München weiterfahren mussten.
Wer also die Premiere verpasst, verschlafen oder vergessen hat und sich den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ noch ansehen möchte, hat noch diese Woche Gelegenheit dazu. Vom 17.05. bis 19.05.2007 läuft der Film jeweils um 19 Uhr als „Dult – Warm-Up“ im Regina-Kino. Soweit mir bekannt ist beläuft sich das Eintrittsticket „Parkett“ 4 Euro und „Balkon“ 5 Euro. (Ohne Gewähr). Die Mass auf der Dult kostet 6 Euro 40 (auch ohne Gewähr). Reservierung (natürlich die Tickets und nicht das Bier) entweder online über die Website des Regina-Kino’s oder telefonisch unter 0941 / 4 16 25.
PS: Ich von den Darstellern gebeten richtig zu stellen, dass die Aussage im Artikel der „Regensburger Rundschau“ falsch ist, dass die gesamten Gelder aus den Kinovorführungen direkt an die „Woidboyz“ gehen würden. Dem ist nicht so.
PS2: Falls Jemand die Bilder in Originalauflösung und -Format haben möchte, bitte ich um kurzes Feedback (Kommentar).
PS3: Falls Jemand ein original „Woidboyz – T-Shirt“ kaufen möchte – ebenso. Ich leite die Anfrage an die „Woidboyz“ weiter.
PS4: In Straubing läuft ebenso der Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ in diesen Tagen an. Leider habe ich bisher keine weiteren Informationen dazu.
11.05.2007 – Bilder von der Regensburger MaiDult 2007
12. Mai 2007Wie bereits im vorangegangenen Thread beschrieben, waren Mike und ich am Eröffnungsfreitag am Abend auf der Regensburger Dult. Die Videos vom Hahn-Zelt und vom Glöckl-Zelt sind ja bereits online – und hier kommen die Bilder von der Maidult.
Zwei Bilder vom Hahn-Zelt.
Die Bedienungen können die Massen gar nicht schnell genug zu den Massen bringen. Ja und Allgäuer Emmentaler samt Brezn hat es auch genug. Allerdings sollte man auf den Salzgehalt der Portion achten und ggf. selbst nach Geschmack würzen. Sonst helfen auch noch so viele Massen nicht den anschliessenden Durst zu löschen.
Das linke Bild zeigt eine Fischbraterei. Hier gibt es eine weitere Regensburger Dult-Spezialität, die man nicht auslassen sollte.
Derndl in Dirndl sah man am Eröffnungsabend einige. Die hübschen Jungfern waren am traditionellen Umzug dabei, den wir wieder einmal verpasst haben. Tja, man kann nicht alles haben.
Die beiden Bilder oben stammen vom Glöckl-Zelt. Ich sie zeigen die Stimmung im Zelt recht eindrücklich.
Bei der Runde zurück, kommt man nicht nur an der Geisterbahn vorbei, sondern auch an einem Fahrgeschäft, das wir schon aus frühester Kindheit kannten. Nun ist mir klar, warum ich mir schon damals ein Cabrio gewünscht habe.
Es waren Tausende von Leuten auf der Dult unterwegs und wen trifft man? Willy mit Tochter Emily. Und Emily hing sofort im wahrsten Sinne des Wortes an Knuddelbär Mike und zog ihm die lange Nase lang.
Wir beschlossen im Hahn-Zelt eine Radler-Mass zu genehmigen. Willy besorgte den oben erwähnten Emmentaler mit Brezn, den Emily gleichmässig an die anwesenden verfütterte. Allerdings war eine Unterhaltung im Zelt fast nicht möglich. Die Band heizte den Anwesenden gehörig ein. Somit verabschiedeten wir uns von Willy und Emily nach der Mass und wanderten mit Unmengen von Menschen über die Donaubrücken zur Innenstadt.
Die Videos von der Stimmung in den Festzelten gibt es im vorangegangenen Thread.
11.05.2005 – Eröffnung der Dult in Regensburg 2007
11. Mai 2007Ich hab noch sooo viel von letzter Woche „nachzuschreiben“. Der Hammer! Aber schön langsam und immer mit der Ruhe. Also, am Freitag stand die offizielle Eröffnung der Regensburger Maidult an. Mike und ich kamen erst recht spät weg. So liessen wir den Umzug vom Haidplatz wieder einmal sausen und ruhten uns auf dem Sofa aus. Schliesslich wollten wir nach der Dult noch in die Innenstadt.
Erst um 21:30 Uhr schwangen wir uns ins Auto und fuhren zum Eisstadion – zum Parkplatz des alten Eisstadions wohlgemerkt. Was hinterher betrachtet vollkommen schwachsinnig war, weil das kurze Stück hätten wir auch laufen können. Unterwegs war uns nämlich eingefallen, dass zum Feuerwerk um 22 Uhr immer „die Hölle los“ ist und Parkplatz-mässig hat man dann rund um die Dult überhaupt keine Chance.
Glücklicherweise fanden wir überhaupt einen Parkplatz beim Eisstadion – direkt bei der Haltestelle des „Dult-Busses“, der vom Festgelände die einzelnen „Park-and-Ride“-Plätze abfährt. Ich lehnte an einer Laterne und hielt eine Zigarette. Der Bus stand bereits da, nur der Busfahrer fehlte. Mike rempelte mich an und sagte: „Den kennst Du doch!“. Klar! Es war „Cat“! „Cat“ kenne ich schon seitdem ich „unterwegs“ bin in Regensburg. Er gehört zum harten Kern der Clique, welche seit Urzeiten vom durch die Häuser zogen. „Laternchen“, „Rock-Cafe“, „Factory“, „Tangente“, „Zap“ und Guggenberger-Weiher waren das Stammgebiet. Aber das ist einige Zeit her.
Nach einem kurzen Ratsch bestieg „Cat“ den Fahrersitz und wir zusammen mit weiteren Fahrgästen den „Dult-Bus“. Fast pünktlich fuhren wir ab. Über die Nibelungenbrücke fuhren wir zur Haltestelle des „DEZ“. Dort stiegen weitere Dultgänger ein. Dann ging es links weg am KFC vorbei in die Frankenstrasse stadtauswärts. Als wir über die Regenbrücke fuhren, begann das Feuerwerk – es war 22 Uhr.
Schon per Funk bekam „Cat“ mitgeteilt, dass die Brücke über den Donau-Kanal abgesperrt war. Somit endete unsere Fahrt an der Kreuzung zur „Alten Nürnbergerstrasse“. Wir stiegen aus und verabschiedeten uns. Die letzte Rakete stieg zusammen mit einem Böller in den Himmel. Das Feuerwerk war zuende. Uns kamen Unmengen von Menschen entgegen. Wir gingen über die Brücke und ich schoss noch ein paar Fotos von der nächtlichen Dult. Dann stiegen wir die Treppe hinab und betraten das „Hahn-Zelt“. Das Zelt war dichtgedrängt mit lauter fröhlichen Menschen, welche zur Gaudimusik schunkelten oder auf den Bänken standen.
Dann verliessen wir das Zelt und schlängelten uns durch die Menschenmassen Richtung „Glöckl-Zelt“. Auch dort war „die Hölle los“. Viele Mädel mit Dirndl liefen noch herum. Die waren sicher beim Festumzug dabei gewesen. Zusammen mit ihren feschen Lederhosen-tragenden Jungs. Auch im „Glöckl-Zelt“ stand die Mehrheit des Publikums auf den Bänken und hielt mehr oder weniger sicher die Bierkrüge („a Mass“) in den Händen.
Wir entschlossen uns aber die Dult in der allgemeinen Marschrichtung (links herum) zu verlassen. Wir hatten noch etwas vor.
Veröffentlicht von PeterPan 










































































