Das Navi schickt mich nach meinem KNX Secure Workshop in Kiel auf dem Rückweg an Berlin vorbei nach Hause. Da es schon spät ist, entscheide ich mich in Potsdam zu übernachten. Beste Idee ever. Sitze grad im „Augustiner im BürgerBahnhof“ in Potsdam und nehme ein Radler und dazu eine Breze.

Die erste Ladepause führte mich an Supercharger an einer Tankstelle bei Wittstock/Dosse. Auf dem Tesla-Display erkannte ich eine Altstadt in runder Form umringt von einer Stadtmauer und sah in Wikipedia nach.
Die Geschichte der Stadt machte mich neugierig. Somit fuhr ich in die Altstadt von Wittstock und sah mir ein paar Gebäude an. Die Stadt selbst ist sehr alt und die ersten Erwähnungen stammen aus vor 1000 vor Christi.
Im Dreißigjährigen Krieg siegten 1636 in der Schlacht bei Wittstock am Scharfenberg die Schweden über kaiserliche und sächsische Truppen. Während des Krieges gegen Napoleon erklärten die Truppen die Stadt 1812 zur Festung.
Beide Ereignisse kamen mir aus der Historie von Regensburg bekannt vor:
Von 1632 bis 1643 kämpften Schweden gegen das kaiserlich-herzögliche Heer in und um Regensburg. Die Stadt wechselte mehrmals den „Besitzer“. Die Steinerne Brücke und Statt-am-Hof wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.
Napoleon Bonaparte eroberte Regensburg am 23. April 1809 und erlitt dort seine einzige Verwundung in einer Schlacht, als er von einer Gewehrkugel am Fuß getroffen wurde. Sein Gegner war Maximilian I. Joseph König von Bayern. Französische Soldaten stürmten die Stadtmauern mit Leitern, nachdem zuvor eine Bresche beim Peterstor in die Befestigung geschossen worden war. Die Stadt wurde teilweise beschädigt, geriet in Brand und wurde anschließend geplündert.







Nach seiner einzigen Verwundung im Gefecht am 23. April 1809 bei der Erstürmung von Regensburg wurde Napoleon im Schloss Pürkelgut vor den Toren der Stadt von Gardeärzten versorgt. Später wurde er in der fürstprimatischen Residenz (Ringlerhaus) am Domplatz in Regensburg einquarters, wo ihn der Regensburger Arzt Dr. Pförringer behandelte.


Das Neue Palais ist eine ehemalige Sommerresidenz der Könige von Preußen im Park Sanssouci in Potsdam. Die Dreiflügelanlage wurde 1763 bis 1769 durch Friedrich den Großen von Johann Gottfried Büring, Heinrich Ludwig Manger und Carl von Gontard im Rokokostil erbaut. Hervorzuheben sind der Grottensaal, das Schlosstheater und der Marmorsaal. Als Teil der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin wurde es 1990 in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben.
Beim Aufenthalt in Wittstock dachte ich bereits darüber nach irgendwo auf dem Weg ein Hotel zu suchen, denn es war bereits 19 Uhr. Das Navi schickte mich nach Leipzig/Magdeburg an Potsdam vorbei. Dort hatten wir von den KNX Professionals im Juli 2013 mal ein Sommertreffen in einem Seminarhotel am See. Ausserdem könnte ich mir so am nächsten Tag den Einsteinturm ansehen.




Anschliessend checkte ich in das Seminarhotel am See ein und ruhte mich vom langen Tag aus. Morgen geht es dann zuerst zum Einsteinturm und dann weiter nach Regensburg.
Also buchte ich mich in das Seminarhotel ein. Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick auf eine Gebäude mit „Augustiner“-Schirmen und einer beleuchteten Werbeschrift: „Alt Bayern“. Also parkte ich gegen 21:30 Uhr dort und bestellte ein Radler und dazu eine Breze, denn die Küche war bereits geschlossen.





Gegen 22 Uhr kam ich im „Seminaris Seehotel Potsdam“ an, checkte ein und parkte in der Tiefgarage. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Seminarhotel. Sogar mit Wellnessbereich und Pool. Das schaue ich mir Morgen am Vormittag an.
Auf dem Weg zum wirklich grossen Zimmer (mit Frühstück) und Seeblick kam ich an PopArt Kunstwerken vorbei. Bei einem sehr schönen Bild bewegte sich etwas! Es handelte sich um eine grüne Gottesanbeterin, die zum Licht klettern wollte. Von wem die Kunstwerke sind, versuche ich Morgen in Erfahrung zu bringen.







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