11.10.2009 – Thailand/Bangkok: Koreanisch Essen, Kampffische im Glas, ein Beutel Guppy

12. Oktober 2009

Der Tag in Kurzform: Termin mit Franz zum Mittagessen. Franz kontaktierte mich via XING und arbeitet für eine Neutraulinger Firma in Bangkok. Er wartet gegen 13:15 Uhr vor dem Hotel. Wir aber noch nicht fertig. Somit zuerst auf einen Kaffee in die Bar des Le Fenix. Warten auf Nanee. Gegen 14 Uhr geht’s los.

Koreanisch Speisen

Dann fuhren wir zum Sukhumvit Center und gingen lecker koreanisch Essen – ins Stammlokal von Franz. Seine koreanische Frau hatte leider keine Zeit und legte mit Freundinnen einen Wellnesstag ein.

Anschliessend besuchten wir den „JatuJak“-Markt (Chatuchak). Dürfte einer der grösseren in Bangkok sein. Auf jeden Fall gibt es eine riesen Abteilung für Aquarienfische dort. Zum Beispiel hat es Kampffische im Glas für satte 10 Baht (20 Cent/30 Rappen)

Kampffisch im Glas für 10 Baht (20 Cent)

Oder man nimmt gleich einen Beutel Guppy: 100 Stück für 100 Baht (2 Euro/3 CHF)

100 Guppys = 100 Baht = 2 Euro

Auch etwas grössere Fischlein hatte es in den unzähligen Becken.

Grosse Salmler?

Oder gar bunte mit geteiltem Schwanz?

Papageifisch schwimmt mit gespaltenem Schwanz

Man könnte auch weniger friedvolle auswählen, wie diese Aligatorhechte

Aligatorhecht mit vielen scharfen Zähnen

Ich suchte lange, und fand dann doch was ich wollte: Seemandelbaumblätter. Die Tüte für satte 10 Baht! Darf sich jetzt jeder selbst ausrechnen 🙂

Als gegen 18 Uhr die Verkaufsstände langsam aufräumten und schlossen, besorgten wir uns zur Abkühlung noch einen Eiskaffee und Franz brachte uns durch den Verkehr in Bangkok wieder zurück zum Hotel. Danke vielmals!

Nach einer kurzen Erholung beendeten Nanee und ich den Abend gemütlich auf dem Dach des Le Fenix – im Nest – bei einem Wasser (Nam Plau) und einem Bier.


10.10.2009 – Thailand: Flug Zürich – Bangkok

10. Oktober 2009

18:40 Uhr, Bangkok, Gewitter, das Haar sitzt. Gestern Abend ging der Flug von Zürich nach Bangkok kurz vor 23 Uhr. Mike und Mam brachten mich zum Airport. Kleines Handgepäck – Handgepäckkoffer – Laptop und Digicam. Am Swiss-Schalter meinte, dass der Flug wohl überbucht sei, ich hätte die Möglichkeit auf morgen umgebucht zu werden mit Gratifikation. Zuerst meinte ich „eher nicht“, aber dann überlegte ich kurz und fragte nach. Zu spät: Einer der Anschlussflüge aus Prag hätte Verspätung und die Passagiere würden wohl den Bangkok-Flieger nicht mehr rechtzeitig erreichen. Pech für sämtliche Parteien.

Momentan geht ein heftiges Gewitter auf Bangkok hernieder. Als ich gegen 14:30 Uhr aufsetzte (nein, natürlich die Maschine) schien die Sonne durch die Wolken bei 32 Grad und die Luftfeuchtigkeit tat ihr übriges. Angenehmerweise schwitzte ich nicht, als ich (um den Nikotinpegel wieder auf Normalniveau zu bringen) vor dem Airport Bangkok eine rauchte. Obwohl ich T-Shirt, Langarmhemd, leichtes Sakko trug. Dehydriert? Eher nicht; denn mindesten 1 Liter Wasser nahm ich während des Fluges zu mir.

Bangkok - Taxi

Schlafen konnte ich die Hälfte der Zeit. Zuerst sah ich mich „IceAge Folge 45b“ an (irgendwas mit Dinosauriern) und dann zog ich mir die Decke über den Kopf. Bis es Abendessen gab: Chicken mit steamed Rice. Nur über die Konsistenz konnte man unterscheiden, was was ist. Eine Folge „Two and a half Men“ rettete mich in die nächste Runde. Dann nickte ich ein. Ich erwachte, als wir gerade die Nacht/Tag-Grenze überschritten – und versuchte weiter zu schlafen.

Die Platzverhältnisse sind in der Swissmaschine als „gering“ zu bezeichnen. Zumindest in der Hühnerstall-Economy-Class. Selbst bei meiner Grösse, wusste ich nicht wohin mit den Beinen. Kein Vergleich zur ThaiAir. Aber ich überstand den Flug – und sogar die extrem sanfte Landung pünktlich um 14:30 Uhr Ortszeit Bangkok.

Gemütlich verliess ich die Maschine und wanderte zur Immigration, wo mich lange Schlangen erwarteten – Menschen! Vor mir ein Pärchen mittleren Alters, welches immer wieder Richtung Gepäckband lugte – ganz nervös. Nein, der Koffer wird sicherlich nicht geklaut – sind eh nur selbstgehäkelte Ganzkörper-Bikini drin und Plastikstrandschlappen – neben den Winterkleidern. Frau weiss ja nie.

Ich schnappte mir meinen Koffer und verliess das Flughafengebäude, rauchte eine, wanderte zum Taxistand, fragte nach Taxameter, der Fahrer nickte, lud ein und es ging zum Hotel „Le Fenix“ im Sukhumvit. Unser Stammhotel in Bangkok.


20.09.2009 – Thailand: König Bhumibol mit „Erkältung“ ins Krankenhaus eingeliefert

20. September 2009

AFP meldet soeben, dass der thailändische König Bhumibol Adulyadej ins Siriraj Hospital eingeliefert wurde. Der 81-Jährige werde zudem wegen einer „Erkältung“ mit Antibiotika behandelt. Er habe an Fieber sowie unter Müdigkeit gelitten und keinen Appetit mehr gehabt. Das Krankenhaus in Bangkok habe Bhumibol auf den Rat seiner Ärzte hin aufgesucht. Es sei aber alles „kein Problem“. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erklärte vor Journalisten, nach Angaben der Ärzte gebe der Gesundheitszustand des Königs keinen Grund zur Besorgnis.


15.09.2009 – Die zweite Episode von „Big Trouble in Tourist Thailand“ ist online – Auswirkungen und Folgen der ersten Episode

15. September 2009

Gestern lief die zweite Episode der 8-teiligen Bravo-TV Serie der Reportage „Big Trouble in Tourist Thailand“ über die Flimmerkiste. Auf Youtube ist diese ebenso in 4 Teilen online:

Weitere Infos, Reaktionen und Berichtertattungen zur 1. Episode auf

Auf jeden Fall führte der erste Teil neben der Verhaftung des Jet-Ski-Verleihers „JJ“ zu verschiedenen Aktionen der Thailändischen Verantwortlichen:

1. Die im ersten Teil der Serie auf Koh Phangan festgenommene 19-jährige „Micha“ (Misha), welche mit einer geringen Menge Canabis festgenommen wurde, bekam sehr schnell ihre Verhandlung und wurde mit einer (milden) Strafe von umgerechnet 50 Britischen Pfund freigelassen. Neben der monitären Strafe wird sicherlich die „Urlaubsverlängerung“ um 3 Wochen in einem Gefängnis ein deutlicher Denkzettel sein.

2. Die Verantwortlichen von Koh Phangan werden nach eigener Ankündigung dafür sorgen, dass die berüchtigten „Full Moon Parties“ in Zukunft drogenfrei sein werden.

3. Wie oben bereits verlinkt „Phuket acts to clean up jet-ski woes“ lud der Bürgermeister von Phuket sämtliche Jet-Ski Verleiher zu einer Veranstaltung ein, auf welcher er ihnen unmissverständlich klar machte, dass er keine weiteren „Tourist Scams“ mehr akzepieren würde.

4. Auch am Bangkok Airport „Suvarnabhumi“ würden die Verantwortlichen verstärkt jegliche Touristenbelästigungen oder Vorkommnisse verfolgen. Hier kam es in den letzten Monaten zu sog. „Tax-Free-Scams“. (Touristen wurde Ware untergeschoben, anschliessend festgenommen, des Diebstahls bezichtigt und nur bei einer Zahlung einer hohen Summe freigelassen).

Nachlesen unter Phuket Wan


14.09.2009 – TV-Serienstart „Big Trouble in Tourist Thailand“ führt zur Verhaftung

15. September 2009

Schon der erste Teil der 8-teiligen Doku-Serien von Bravo TV über Thailand – ausgestrahlt in England am letzten Montag – schlägt hohe Wellen und führte schliesslich zu einer Verhaftung eines Jetski-Verleihers. Was war geschehen? Ein British Marine lieh sich einen Jetski aus. Als er diesen zurück brachte, liess der Verleiher verlauten, dass er diesen beschädigt hätte. Die Angelegenheit eskalierte schliesslich bis der Verleiher mit einer Waffe drohte. Dies vor der laufenden Kamera der Dokumentatoren.

Die erste Episode lief am Montag, 7. September um 22 Uhr (britische Zeit). „Big Trouble In Tourismus Thailand“ [Arbeitstitel] ist ein 8 x 60-Minuten-Fly-on-the-wall Serie von Vera Productions. Die gezeigten Szenen reichen von Drogenkonsum, dem organisierten touristischen Betrug, verschmähte LadyBoys, gewalttätige Auseinandersetzungen, Bordell, Bar-Schlägereien, brutale Morde, Straße Raubüberfälle und sexuelle Übergriffe.

Die Serie wird hauptsächlich vor Ort in den beliebten touristischen Brennpunkten von Koh Samui, Phuket, Bangkok, Pattaya und Chang Mai geschossen. Eine sehenswerte Geschichte ist die eines 19-jährige Mädchen, deren geplanter zwei Wochen Urlaub mit ihrem Freund sich dann zu einem zwei Jahre Aufenthalt verlängert, nachdem sie im Besitz von Cannabis bei einer der berüchtigten Vollmondpartys auf Koh Phangan festgenommen wird.

Zurück zum Jetski-Verleiher – „JJ“: Kurz nachdem der erste Teil der Doku-Serie in England über den Bildschirm flimmerte, wurde JJ von der Thailändischen Polizei verhaftet, weil er die British Marines mit der Waffe bedrohte.

UPDATE: Hier geht’s zu „Big Trouble in Tourist Thailand“ Teil 2


09.09.2009 – Buchtipp: Roger Willemsen – Bangkok Noir

9. September 2009

Etwa drei Monate lang lebte Roger Willemsen in Bangkok, verließ seine Bleibe allabendlich um 18 Uhr und kehrte im Morgengrauen zurück. In den Nächten durchstreifte er mit dem in Bangkok lebenden Fotografen Ralf Tooten die Stadt: die Nachtclubs, Karaoke-Bars und Massage-Salons, die Kickbox-Studios, Nachtmärkte, Tempel und Baustellen. Er besuchte Wahrsager, Tätowierer und Aura-Fotografen, den Amulett-Markt, den Jahrmarkt der Gastarbeiter, das Straßenkino. Er aß bei den Insektenverkäufern, fand die geheimen Schlafplätze der Arbeitselefanten und campierte unter den Demonstranten. Er fand Zugang zu Nobel-Clubs, aber ebenso zu den Glücksspielern aus den Armen-Wohnblocks. Unterlegt wird die Lesung mit authentischen Bangkok-Geräuschen. (Quelle Amazon.de)

Rezession auf Zeit.de

Buch: Roger Willemsen und Ralf Tooten – Bangkok Noir


21.08.2009 – Die „Steinis“ gehen auf Reisen – mit der Transsibirischen in den Fernen Osten (und zurück)

21. August 2009

Judith (Fernsehredaktorin) und Sam (Softwarespezi und Sharepointprofi) Steiner – die Steinis – gehen auf Reisen und das gleich für ein paar Monate.  Wohnung und Job haben beide Teilzeitaussteiger bereits aufgegeben und am 30. September geht es in den Fernen Osten.

IMG_0995 von Magganpice.

Die transsibirische Eisenbahn wird die Beiden von Moskau durch Sibirien und die Mongolei nach Peking bringen. Nach einem Aufenthalt in China soll es dann weiter nach Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand, Burma und eventuell nach Indien gehen. In welcher Reihenfolge und wie weit sie kommen ist beiden noch nicht klar. Auf jeden Fall wird es sicher spannend die „Steinis“ auf ihrer Reise zu begleiten. Das kann man auf deren eigens eingerichteten Reiseblog OrientImpress.

Ich wünsche beiden viel Spass, viele Erfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes und viel Glück auf der Reise.


03.08.2009 – Thaksin Shinawatra kauft für 100 Millionen Euro Insel vor Montenegro

3. August 2009

Ach Leute, was regt Ihr Euch über Politiker-Diäten oder Manager-Löhne oder Bänker-Boni auf? Man muss nur ein paar Jahre Premierminister von Thailand sein und schon kann man sich im Exil eine Insel kaufen. Wie „derStandard.at“ heute meldet, hat sich der Ex-Premier Thaksin Shinawatra eine Insel mit dem fantasievollen Namen „Hawaii“ vor der Montenegrischen Küste gekauft – 100 Millionen Euro hat er hierfür „hinterlegt“. Die Insel ist noch unbebaut. Aber Thaksin lächelt milde mit einem Montenegrischen Pass in der Hand. Diesen besitzt er neben einem Diplomaten-Pass von Nicaragua seit etwa 2008.


22.07.2009 – TV-Tipp: SF1 Einfach luxuriös „Java und Nordthailand“

22. Juli 2009

Andrea Jansen ist unterwegs auf der Insel Java in Indonesien. Das grösste islamische Land der Welt besteht aus über 17’000 Inseln, Java ist eine der grössten davon. Die ehemalige holländische Kolonie liegt im tropischen Klimagürtel und fasziniert mit einer reichen Vegetation. Bekannt ist Java auch für seine mehr als 300 Vulkane, wovon mehr als ein Drittel als ausbruchgefährdet gilt. In Java kommt die Erde nicht zur Ruhe, jedes Jahr werden weit über 500 Erdbeben registriert.
In früheren einfachluxuriös-Sendungen musste unter anderem auch Mona Vetsch im Tigertempel oder Denise Langenegger, die sich in Thailand wörtlich durchboxen musste. Zusammen mit dem Maler John van der Sterren besteigt Andrea am frühen Morgen den Borobudurtempel in Zentraljava, der grösste buddhistische Tempel in Südostasien. Zum Schluss besuchen Andrea und John zusammen einen Wayang-Puppenmeister.

Infos zur Sendung und Wiederholungen

Website: http://www.sf.tv/sendungen/einfachluxurioes/


22.07.2009 – Asien: Sonnenfinsternis begeistert Millionen – die Bilder

22. Juli 2009

Die längste Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts hat in Asien trotz Regens und teils dichter Wolkendecke Millionen Menschen in ihren Bann gezogen. Das Himmelsschauspiel war am Mittwoch von Indien über Bangladesch und Birma bis nach China und Japan zu sehen. Damit überzog die Sonnenfinsternis einige der meistbewohnten Gegenden der Welt und dürfte die größte Beobachterschar in der Geschichte der Menschheit gehabt haben.

Als erstes konnten Frühaufsteher im westindischen Bundesstaat Gujarat die Sonnenfinsternis beobachten. Dort verfinsterte sich die Sonne um 06.30 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MESZ). In der ostchinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai war das Spektakel 36 Minuten später zu sehen. Insgesamt hatte die Sonnenfinsternis einen Korridor mit 258 Kilometern Breite und 15.000 Kilometern Länge. Über dem Pazifik war die Sonne sechs Minuten und 39 Sekunden lang komplett vom Mond verdeckt – eine Rekordzeit, die nach Berechnungen von Astronomen erst wieder im Jahr 2132 erreicht wird.

Die Bilder von der Sonnenfinsternis in Asien (stern.de)

Bilder der Sonnenfinsternis in Asien (Flickr.com)

Viele, viele Bilder bei Flickr