09.04.2009 bis 20.04.2009 – „Pictures of a Journey“ oder „In 10 Days to Neverland and back“

21. April 2009

Es kostete mich zwei Tage die über 800 Bilder zu sortieren, nachzubearbeiten und schliesslich in einem Album auf den Server zu laden. Hier also nur ein Ausschnitt der Fotos vom Kurzurlaub auf Koh Samui als kleine Bildergeschichte.


„The Piers“


„Invitation to Relax“


„Traditional Welcome Drink“


„Looking for some Seashells“


„PeterPan and the Lost Boys“


„Nang Far“


„My Easy Rider“


„Wellcome to the Jungle“


„Look away – Look away“


„Smile for me“


„Getting wet!“


„I shoot you!“


„Taking a shower“


„Songkran Casting“


„Playing with Water“


„Rolling Bathtube“


„I believe i can fly“


„Stranded Goods“


„Into the Blue“


„Neverland Island“


„The Water is gone to Europe“


„No! My Name is NOT Nemo!“


„Room with a View“


„Frangipani Plumeria“


„Singapore Sling“


„Got ya!“


„Colour up my Life!“


„Look into my Eyes“


„The Photographer“


„Chair’s Back to Back“



„High Noon“


„The Rock“


„The Walk of Life“


„Mobile Phone Lady“


„The Island in the Sun“


„Fruitshakes“


„Thunderstorm aproching“


„Carwash“


„Having a Break“


„Angel Eyes“


„Springtime Sundowner“


„Silent Lake“

Alle Bilder sind hier zu finden in 10 Alben.


19.04.2009 – Koh Samui – Say Good Bye to Neverland

19. April 2009

So, schon sind die Tage auf Samui wieder gezaehlt. Gerade checkte ich aus dem Resort aus. Meine Tasche nahm Nanee soeben im Auto mit. Die Zeit heute verfliegt regelrecht, aber ich werde jede Sekunde der restlichen geniessen. Mein Flug geht um 20:50 Uhr Ortszeit von Samui nach Bangkok. Dann weiter nach Zuerich. Am Montag um 6:10 Uhr lande ich dann in Zuerich, Mike holt mich ab und es geht gleich weiter in die Arbeit. Schock pur 🙂

Chris, Beat und Mario sind am Strand beim Samui Yachting Club. Dort schaue ich noch vorbei. Dann gebe ich den Chopper bei Jonathan und Lee (Easyrider Bikes) ab und wandere zum Restaurant von Nanee.

Der WLAN-Access lief die ganze Woche nicht. Soweit ich diagnostizieren konnte laufen die festen Rechner an der Rezeption auf der 1er IP-Adresse und der Access Point auf der 2er. Das kann nicht klappen. Zwar versuchte der Techniker das mehrmals umzukonfigurieren, aber nach wenigen Minuten war wieder die alte 2er IP drin. Tja, besser was gescheites gekauft.

Seit etwa 4 Tagen nutze ich zum Mobil Telefonieren eine Thaikarte von 1-2-Call. Die ist zum Nachladen. Vollkommen unkompliziert. Beim Tesco Telefonshop besorgte ich mir eine Karte und beim Shop nebenan bzw. bei 7/11-Shops bekommt man 300 Baht Nachladekarten, die dann bei der haeufigen SMS Frequenz zwischen Nanee und mir so um die 2 Tage ausreichen.

Und nun trinke ich meinen Kaffee aus, rauche meine Zigarette fertig, setze mich auf den Bock und fahre gemuetlich ueber die Ringroad nach Lamai. Last ours in Neverland.


14.04.2009 – Events in Thailand: Songkran Music Festival 2009 in Koh Samui

24. März 2009

Das Songkran Music Festival 2009 bietet die Bühne für das erste internationale Dance Music Festival am 14. April 2009 während der heissesten Reisezeit in Thailand. Es werden mehr als 5000 Besucher beim grössten Openair Event erwartet und diese dürfen sich auf ein tolles Festival mit Seeblick an der Chaweng Beach freuen. Das Songkran Music Festival 2009 bietet darüber hinaus genügend Möglichkeiten so richtig nass zu werden: Pools, Schaummaschinen, Cabaret und Casino.

Es treten bekannte DJs auf. Darunter DJ Judge Jules, Graham Gold, Gary Gecko, Asambai, Simon Solo, Adam Matson, David Sambor, Kris Oliver und DJ A. Tickets gibt es im Vorverkauf für 400 Baht. Denn das 12 Stunden Musik- und Entertainment-Event beginnt um 18 Uhr und endet erst um 6 Uhr morgens.

Songkran ist das Thailändische Neujahrsfest, welches immer zwischen dem 13. und 15. April zelebriert wird. Und da es im thailändischen Sommer stattfindet, wird mit kühlendem Wasser nicht gespart. Einen zweiteiligen Bericht findet man hier und hier.

Via Thailand-Travelonline.com Danke Christian!

Die deutschsprachige Online-Zeitung Thailandtip.de meldet allerdings Folgendes: „Trockenes Songkran? Totales Alkoholverbot über die Neujahresfeiertage?
Nach Beratungen hat das Gesundheitsministerium der Regierung zwei Möglichkeiten vorgeschlagen, wie das Alkoholverbot über die Songkran-Feiertage gehandhabt werden soll. Premierminister Abhisit wird entscheiden, ob es zwischen dem 12. und 14. April eine Prohibition gibt, d. h. es darf überhaupt kein Alkohol verkauft werden. Die zweite Möglichkeit ist, das Totalverbot einzuschränken. Restaurants und Unterhaltungsetablissements dürften dann zwischen 18 Uhr und Mitternacht Drinks servieren.


09.03.2009 – Koh Samui: Tochter von Peter Alexander bei Verkehrsunfall getötet

9. März 2009

Update 12.03.2009: Nach den letzten Erkenntnissen aus dem Unfallprotokoll fuhr Susanne Haidinger-Neumayer das Auto selbst. Auf der Rückfahrt vom „Four Seasons“-Resort verriss sie den rechtsgesteuerten Geländewagen und trat auf das Gas anstatt auf die Bremse. Ob Alkohol im Spiel war, ist noch nicht letztendlich geklärt. (Quelle Live-PR.com)

Update 11.03.2009: Bild.de zeigt heute unter dem Titel „In diesem Wrack starb die Tochter von Peter Alexander“ ein Bild des Unfallwagens.

In der Nacht auf Sonntag verunglückte die Tochter  von Peter Alexander – Susanne Neumayer-Haidinger (50) – auf der thailändischen Insel Koh Samui bei einem Verkehrsunfall tödlich. Die näheren Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt.

Quelle SF-Tagesschau

Update: Laut eines Berichts von kurier.at verlor der Ehemann von Susanne Neumayer-Haidinger in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen – ein Toyota Fortuner Offroaders. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann sei Susanne Neumayer-Haidinger nicht angeschnallt gewesen und wurde bei dem Aufprall im Strassengraben gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Sie erlag ihren schweren Kopfverletzungen. Das Ehepaar führte auf Koh Samui ein Reisebüro und investierte in Hotels und Häuser.


04.12.2008 – VOD Video of the Day „Lamai Beach Road 1992“

4. Dezember 2008

Soeben fand ich ein neu bei Youtube eingestelltes Video von udom95. Darauf sieht man, wie Lamai auf Koh Samui  vor 16 Jahren aussah.

Als kleine Zugabe noch ein weiteres Video aus dieser Zeit – sogar noch älter: Chaweng Beach 1990


02.12.2008 – Thailand/Samui: Koh Samui zur Katastrophen Zone erklärt – Ursache: Anhaltende Regenfälle

2. Dezember 2008

Über Koh Samui und zwei weitere Destrikte in der Provinz Suratthani wurde nun nach Tagen heftigsten Monsunregens mit weit reichenden Schäden über den gesamten Süden der Notstand ausgerufen. Dies verkündete der Gouverneur Boonsong Techamaneesathit.

Die am härtesten betroffenen Gebiete seien Koh Samui, Koh Phangan und Don Sak. Dort seien viele Einwohner in ihren wasserumfluteten Häusern gefangen. Notfalldienste und mobile medizinische Einheiten würden zu den drei betroffenen Distrikten als erste unterstützende Massnahme gesendet.

Auf Koh Samui stehen weite Bereiche bis zu 70 cm unter Wasser. Viele Hauptstrassen seien so unpassierbar wegen Unterspülungen geworden. Boosong schätzt, dass etwa 800 Einwohner und über 2300 rai (368 Hektar) Landwirtschaftliches Gelände ernsthaft von der Flut betroffen sind.

Am stärksten betroffen ist die Gegend um Chaweng, Maret Distrikt, Village Moo4; Maenam Distrikt, Village Moo 1 und Bohput Distrikt, Moo1 und 2 inklusive Dao Market. Vor dem Bophut Tempel stand das Wasser zeitweise bis zu 30 cm. Der Speedboot-Verkehr zwischen den Inseln musste aufgrund der schweren aufgewühlten See eingestellt werden – nur grosse Fähren blieben im Verker.

In Koh Phangan wird berichtet, dass acht Dörfer von den Fluten komplett überschwemmt sind. Allerdings liegen keine Berichte von Verletzten oder Todesfällen vor.

Koh Samui Bezirkschef Adisorn Kamnerdsiri macht Leute für die jährlich schlimmere Situation verantwortlich, die Häuser errichteten, welche die Abflusswege der Regenmassen versperren. Der zunehmende Aufbau der Gebäude und die Expansion der Wohngebiete versperrt den Wasserstrom zu den niedrigeren Bereichen, sagte er.

Es gäbe mittlerweile 10 Bereiche auf Samui mit blockierten Wasserabflusswegen gibt. „Samui ist so schnell gewachsen, dass wir die Bauvorhaben nicht steuern können, die den natürlichen Fluss des Wassers zum niedrigeren Bereich und schließlich zum Meer stören. Wir müssen mit anderen Abteilungen diskutieren, um dieses Problem langfristig zu lösen und in Angriff zu nehmen,“ Er stellte Ausserdem fest, dass das Kanalisations- und Entwässerungssystem auf der Insel unzulänglich ist und für die wachsende Anzahl der Einwohner ungeeignet ist.

Übersetzt aus dem Presseartikel „Samui declared distaster zone“ (Quelle SamuiExpress.net)

Aktuelle Informationen über die Situation auf Koh Samui fand ich auch auf YouTube:

Pekka „Beck“ aus Helsinki lebt seit 2000 auf Koh Samui. Jeden Montag um 9 Uhr veröffentlicht er ein 10-minütiges Youtube-Video über Nachrichten aus Koh Samui. Hier sein aktueller Beitrag vom 01.12.2008

This weeks Top stories:
Rains Stop in Time – More Predicted-
People (Tourists) Stuck on Samui-
Bangkok Airways Loses 50 Million-
Major Accident Tons of Luck-
New Airport Road Mess Already-
Church Build in Record Time

Made by samuinews


20.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Seitenwechsel Koh Samui nach Bangkok

20. Oktober 2008

Gegen 9 Uhr schälte ich mich widerwillig aus der Bettdecke – Abreisetag von Koh Samui. Um 12:35 Uhr startet die Maschine vom Flughafen und bringt uns nach Bangkok. Zuerst setzte ich mich auf den Balkon und rauchte eine. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust meine Sachen zu packen. Ich blickte über die Grünanlage auf das Meer und den leicht bewölkten Himmel. Nur eine leichte Briese brachte Abkühlung. Lufttemperatur um die 28 Grad bereits um diese Zeit.

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Ich duschte – kalt – um meinen inneren Motor zu starten, als mein Natel einen SMS-Eingang vermeldete. Mike schrieb nur „Kurze Lagebesprechung bei Dir?“. Dann zog ich mich an, zog den Koffer aus dem Staufach und warf einfach meine Habseligkeiten mehr aber weniger sortiert hinein. Mike klopfte und sah noch leicht verschlafen, aber gestresst aus. Er musste das Motorrad noch zu Jonathan fahren, aus dem Hotel auschecken und bis um 11 Uhr wieder da sein. Unmöglich. Meinen Chopper brachte ich bereits am Tag zuvor abends zurück – Princess Nanee verschob extra ihre Reise zu ihren Eltern, um noch einen Tag länger mit mir auf der Insel zu bleiben (ganz lieb von ihr). Ich wollte wirklich nicht am Tag der Abreise früh morgens aufstehen und dann noch durch die Gegend kurven, um das Motorrad zurück zu geben.

Mike stand ein wenig ratlos vor mir. Klar, wie immer, er war zu spät dran. Also, hiess es nun: „QuickQuick!“. Wir berieten uns kurz und legten fest, dass er zuerst die Koffer an der Rezeption abgibt und dann schnell aber vorsichtig zu Jonathan und Lee fährt, um das Töff abzugeben. Im Anschluss würde er zum Hotel zurück kommen. Zeitlich eigentlich nicht machbar (Plan Nummer 31). Er verschwand und ich packte meinen Koffer fertig, kontrollierte noch einmal das Zimmer auf Vergessenes und checkte an der Rezeption aus.

An der Rezeption kam mir Chris mit verträumten Augen entgegen. Er kam grad mit dem Motorrad von Lamai, um einmal nach Saa zu sehen (sie hatte „nur“ ein wenig Kopfweh von gestern Abend) und bei Jonathan sein Motorrad zu „verlängern“ bis zum 24.10. – er entschloss sich nämlich schon vorgestern in Samui zu bleiben bis zum letzten Tag. Nach dem Auschecken gingen wir zum Restaurant, damit ich endlich gegen 10:30 Uhr meinen ersten Kaffee bekam.

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Kiddy, der Masterservice, brachte mir zwei Kaffee und den obligatorischen Mangoshake. Er hatte nicht nur seine Crew im Griff, sondern wusste auch, was das Herz bzw. der Körper seiner Gäste benötigt. Während Chris sich eine Pepsi zuführte, erschien Mike mit Muay. Er war immer noch nicht unterwegs zu Jonathan. Zumindest hatte er ausgecheckt. Muay sah extrem Müde aus. Sie meinte Kopfweh zu haben. Ich scherzte, dass sie nicht so viel trinken und rauchen sollte. Doch weder rauchte sie, noch trank sie einen Tropfen Alkohol. Der letzte und einzige Versuch ging gänzlich daneben und brachte neben Kopfweh auch eine vollständige Magenentleerung mit sich. Sie hing im Stuhl und stützte den Kopf auf eine Hand. Man sah ihr an, dass sie nach dem Urlaub erst richtig Erholung brauchte. Tja, wir waren gestern wieder die letzen Gäste im „Bangkok Restaurant“. Endlich startete Mike mit dem Töff zu Jonathan – 11 Uhr.

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Gegen 11:15 Uhr bezahlten Chris und ich die Rechnung im Hotelrestaurant und gingen zur Rezeption. Mike sendete den Statusbericht „Komme zum Flughafen“ (Plan Nummer 32). Gut, also hiess es für uns: Taxi rufen und ab zum Abflugbereich des Flughafens Samui. Chris organisierte das Taxi und fuhr dann mit dem Töff hinter uns her. Der Taxifahrer fuhr wieder eine ganz andere Strecke. Eine echte Flughafenzufahrt gibt es ja nicht. Es geht über „Stock und Stein“ quer über schmale Strassen – alle Wege führen zum Airport. Chris verlor uns unterwegs an irgendeiner Ampel oder Kreuzung.

So kam ich Muay alleine am Flughafen an. Da standen wir nun und warteten: Klar, auf Mike. Nichts zu sehen von ihm. Aber alles kein Problem – er bekommt einfach ein paar Boxhiebe auf seinen „bubui“ (dicken) Bauch. 11:40 Uhr: Jonathan kommt mit einem Pickup angefahren. Mike steigt aus. Wir schnappen uns die Koffer und eilen (eigentlich eile nur ich; denn Muay hat nur ein paar Schuhe dabei – hochhackige Pömps) zum Checkin. Beiläufig meine ich zu Mike, dass er eventuell Muay tragen könnte 🙂

Die Flughafenhalle empfängt und: leer. Keiner steht an, kein Lärm, alles easy. Die Dame meint 35 Minuten vor unserer eigentlichen Maschine, ob wir noch eine frühere Maschine nehmen wollen. Checkin 11:50 Uhr (es ist 12 Uhr!) Gate 1 (das am weitesten entfernte) Start 12:35 Uhr. „Von mir aus“ dachte ich kurz und schon klebten die Bänder an unseren Koffern und wir eilten (ich eilte) zum Gate. Auf dem Weg dorthin kam uns Chris entgegen. Er sei über den Ankunftsteil des Flughafens zu uns gelaufen. Er begleitete uns noch das Stück zum Sicherheitscheck am Gate und wir verabschiedeten uns. Er würde Saa heute Abend treffen. Wir schickten ihr via Chris Grüsse und „Küsse“ und gingen gemütlich zum Gate 1.

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Mike blieb allerdings nicht einmal die Zeit eine zu rauchen; denn der Checkin erfolgte just in dem Moment, als wir am Gate 1 eintrafen. Mit Nikotinmangel bestieg er den offenen Trolley, der uns zum Flieger brachte. Kaum sassen wir, schon hob die nicht ganz besetzte Maschine ab. Ich wechselte auf einen der freien Fensterplätze und Mike nahm die „Kotztüte“ – aber nur zum Schein; denn darauf stand „Liebe die Erde – Schütze die Erde“. Zum über den Kopf ziehen ist diese allerdings zu klein.

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Kaum erreichte die Maschine die Reiseflughöhe, schon bekamen wir unser Mittagessen (einen Fischburger) nebst Kaffee und Orangensaft. Ich lehnte mich zurück und las ein wenig in meinem Buch (Das Peter-Prinzip). Der Flieger setzte nach nur 50 Minuten zum Sinkflug an, als ich den letzten Schluck O-Saft mitnahm. Schon landeten wir in Bangkok. Wir durchwanderten den riesigen Flughafen immer den „Baggage“-Schildern folgend und fanden unser Band auf Anhieb. Sogar unsere Koffer kamen nach kurzer Zeit und wir gingen zum Ausgang. Wir schnappten uns ein Taxi und fuhren bei 36 Grad Aussentemperatur und Sonnenschein vom Airport Bangkok durch belebte Strassen und interessantem Smalltalk zum Hotel „Le Fenix“ Sukhumvit 11.

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Dieses Mal informierte ich den in Bangkok lebenden Silvio, dass ich mich ein paar Tage in Bangkok aufhielt. Silvio lernte ich 2005 auf meinem Geschäftstrip nach Dubai kennen. Er teilte mir zwar mit, dass er erst am Donnertag von Singapore zurückkehren würde, aber gab mir die Info, dass der Generalmanager des „Le Fenix“ (Daniel) ein guter Freund von ihm sei. Ich solle mich mit Daniel gleich nach der Ankunft in Verbindung setzen.

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So traf ich den Generalmanger des „Le Fenix“ wenig später im Café des Hotels. Er kommt ursprünglich aus der Schweiz – aus dem Rheintal – lebt aber schon seit 16 Jahren in Asien. Er würde im Dezember allerdings wieder in der Schweiz weilen, da er auf „die Schule“ geht. Während wir uns kennen lernten, gab er uns gleich eine ganze Reihe von Tipps rund um Restaurants, Clubs und andere Wellnesstempel – für morgen lud er uns zum Beispiel zu einer Cluberöffnung (DIVA) in der Nachbarschaft ein. Mike hat allerdings mit seinen Badschlappen keine Chance dort hinein zu kommen. Seine Turnschuhe entsorgte er vor der Abreise. Also heisst es morgen: Schuhe kaufen! Aber das dürfte im Einkaufsparadies Bangkok überhaupt kein Problem sein.

Nach dem Kaffee mit Daniel zogen sich Mike, Muay und ich auf die Zimmer zurück, um zu duschen und uns ein wenig zu erholen. Es regnet nun in Bangkok und die Sonne ist bereits untergegangen. Klar, es ist ja schon nach 18 Uhr. Nebenbei läuft der thailändische Musiksender (natürlich pausenlos Lovesongs *rak* 🙂 ), ich denke an „Princess Nanee“ *look into my eyes*, die mir morgen nach Bangkok folgt und ich tippe ein wenig. Klar, endlich regnet es! *smile* Und ich kann den hoteleigenen WiFi-Onlineaccount ein wenig ausnutzen. Irgendwann im Anschluss sehen wir uns einen kleinen Teil vom Stadtteil Sukhumvit an. Irgendwann…

Hotel „Le Fenix“ Sukhumvit
33/33 Sukhumvit Soi 11
Klong Toey Nua, Wattana
Bangkok, Thailand, 10110
Tel: +66 (2) 305 4000
Fax: +66 (2) 305 4005
reservation@lefenix-sukhumvit.com
www.lefenix-sukhumvit.com

Tja, und schon ist der erste Tag „Bangkok“ rum. Ich verplappere mich schon die ganze Zeit und verwechsle „Bangkok“ mit „Hongkong“. Warum? Keine Ahnung! Schon bei der Flugbuchung vor ein paar Monaten wollte ich scheinbar über Hongkong fliegen. Und das blieb mir hängen bis heute (oder noch länger). Egal. Die 30 Millionen Einwohner Stadt (registrierte Einwohner) heisst nun einfach mal „Bangkok“.

Was lief bisher? Mike und Muay (Moui gesprochen) schliefen ein wenig und erholten sich. Gegen 19 Uhr schrieb ich dann eine SMS und Mike meldete sich. Wir trafen uns auf dem Dach des Hotels. Dort befindet sich eine wirklich sehr schöne offene Bar mit vielen Relax-Möglichkeiten in Form von Korbmöbel und Himmelbetten. Im Hintergrund spielt gemütliche Chillout- oder kultige Rockmusik der ruhigen Art.


Wir schnappten uns eines der Korbbetten und schon waren sie da die Plagegeister: Mücken! Zefix! Trotz der Ventilatoren, die überall herumstanden, scheinen die Viecher im Sturzflug die Beute (mich!) zu finden. Es juckt zuerst und dann bildet sich so ein noch mehr juckender „Bommel“. Aber ich habe mittlerweile eine Gegenmassnahme ergriffen: „Boots Insect Repellent Lotion with natural Citronella and Eucalyptus oils“. Die Wirkung hält ca. 4 Stunden an. Das Mittel gibt es für um die 80 Baht in jeder Apotheke und hält zuverlässig die fliegenden Plagegeister fern, die sogar durch Jeansstoff durch stechen können. (Zefix!).

Ich bestellte mir einen „Gin Tonic“ und Mike natürlich einen „Singapore Sling“ – schliesslich waren wir ja in Hongkong – äh – Bangkok. Das Ambiente in der Rooftop-Bar namens „Nest“ ist wirklich einwandfrei. So eine Bar würde ich mir in Zürich wünschen – aber Mike meinte, dass man dann einen Wintergarten drum herum bauen müsste. Ok, dann nehmen wir eine Gärtnerei und bauen so eine Bar rein, odrr? Hier braucht’s das nicht. Der Taxifahrer meinte „In Bangkok hat es zwei Jahreszeiten: Im Winter ist es heiss und im Sommer sehr heiss! Ab und zu regnet es heftig!“.

Nach dem ersten Drink entschlossen wir uns die nähere Umgebung zu erkunden. Wir verliessen das Hotel und steuerten den nächstbesten „7/11“ an. Die „Thai-Tante-Emma-Läden“ gibt es in jeder „Soi“ (Gasse) mindestens einmal und es hat seine Vorteile, rund um die Uhr geöffnet zu sein (für uns). Mit ein paar notwendigen Artikeln versorgt (2 Schachteln Ziggis für 126 Baht) wanderten wir die Querstrasse zwischen Soi 11 und Soi 13 eben um zur letzteren Gasse zu gelangen; denn dort sollte ja ein Stammplatz für „Farangs“ vorhanden sein: „Der Bayrische Biergarten“ (eh klar: Erdinger). Nur dort angekommen, fanden wir lediglich einen Bauzaun vor. Nein, natürlich noch mehr „Stände für Allerlei“ säumten die Strasse, aber kein Biergarten in Sicht.

Mike meinte, dass hier offensichtlich alle Gebäude einfach mal weggerissen und dann moderne Häuser aufgebaut werden. So ein altes Haus steht gegenüber dem Hotel „St. Moritz“. Ja, wirklich. So etwas gibt es hier! Neben Altbauten stehen nagelneue Gebäude und leere Abbruchflächen wechseln sich mit im Aufbau befindlichen Häusern ab. Die Stadt befindet sich offensichtlich in einem ständigen Abbruch/Umbruch.

Was allerdings wirklich auffällt: Wir sind die einzigen, die zu Fuss gehen. Kein Thai scheint gerne zu „gehen“. Gut, in den Seitenstrassen (Soi) gibt es nicht wirklich so etwas Ähnliches wie „Gehsteige“. Wir liefen mehr auf der Strasse bzw. auf irgendetwas, was sich „holpriger Seitenstreifen“ nennt. Mike mit seinen Strandschlappen – eine Herausforderung.

Wir gingen die Sukhuvit ein Stück entlang. Links fliegende Händler, die „alles!“ verkaufen, was wir nicht brauchen: Modeschmuck, kopierte CDs (100 Baht), zwischendurch eine fliegende Küche (fliegt nicht wirklich), leichte Mädchen – alle lächeln, wir gehen über die Hochbahn-Brücke wieder zurück. Was noch auffällt: Es ist eigentlich um diese Uhrzeit überhaupt nix los! Wir dachten an eine brodelnde Stadt, aber der Tourismus scheint um diese Jahreszeit extrem eingeschlafen zu sein. Schon Hotelmanager Daniel bestätigte rückläufige Besucherzahlen aufgrund der „Unruhen“ rund um Thailand und in Bangkok selbst. Davon merken wir aber gar nichts.

Da wir beide seit dem Flug nach Bangkok nichts gegessen hatten, beschlossen wir eines der 24h Restaurant aufzusuchen. Wir setzten uns in den klimatisierten Innenbereich und betrachteten die reichhaltige Speisekarte. Als Getränk wählten wir „young Coconut“ und eine der Damen nahm unsere Getränkebestellung auf. Dann kam die nächste (hübsche Dame) und Mike bestellte Pork-Sticks mit scharfer Sosse und ich einen Chicken-Burger mit Zwiebelringen. Die nächste nette Lady brachte dann kurz darauf die Getränke und eine weitere unsere kleinen Menüs. Als wir grad zu essen begannen, kam der Chefkoch und stellte noch einen Teller mit Reis, Würstchen, Schinken und einem Ei darüber. Da weder Mike noch ich das bestellt hatten, dachten wir an ein Missverständnis. Wir sahen uns um, aber wir waren die einzigen Gäste im Lokal. Mike schaufelte noch die zusätzlich Mahlzeit bis auf den Reis.

Allerdings stellte sich dann heraus, dass im Aussenbereich eine „bubui“ (vollschlanke) Dame auf ihr Essen wartet. Zuerst gab es leichte Unruhen in der Küche und dann Gelächter; denn der Koch hatte die Dame draussen nicht gesehen und den Teller zu uns gestellt. Die Ladies lachten sich kringelig und Mike grinste mit noch etwas Ei um den Mund. Natürlich bezahlten wir die Mahlzeit und der Koch musste für die Dame im Aussenbereich noch einmal in den Kochtopf greifen. Die Mahlzeit kostete dann doch wirklich 480 Baht (etwa 10 Euro).

Wir verliessen das Restaurant und eine der (wirklich hübschen) Ladies hielt uns lächelnd die Tür auf. Wir grinsten zurück und gingen das letzte Stück zurück zum Hotel. Nicht ohne noch einmal beim „7/11“ vorbei zu schauen. Mike nahm noch eine Mikrowellenkost für Muay mit, die schon den ganzen Tag ein wenig herumkränkelte und sich im Hotelzimmer ausruhte. Auf dem Weg zurück zum Hotel vereinbarten wir noch auf den Rooftop zu gehen bzw. mit dem Lift zu fahren. Aber diesmal mit Laptop, damit wir Bangkok für morgen virtuell erkunden könnten.


Wenig später trafen wir uns auf in der Bar „Nest“ auf dem Dach des Hotels und suchten uns ein Himmelbett aus. Wir bestellten unsere Stammdrinks und liessen es uns gut gehen. Nur der Mond sah etwas komisch aus, so als ob jemand mit einem Samurai-Schwert eine Orange in zwei gleiche Teile geschnitten hätte. Egal, der DJ liess „Eyes without a Face“ von Billy Idol laufen. Passt schon! Zumindest sind jetzt (endlich) sämtliche Bilder online inkl. Aussortierung und Nachbearbeitung. So ein Homeoffice auf dem Rooftop würde mir Spass machen, odrrr? Nur für die Mücken müsste ich mir etwas Dauerhaftes einfallen lassen. Die Aussicht ist übrigens genial! Ich meine beide Aussichten 🙂

Die Bilder zum Reisetag „Koh Samui – Bangkok“

Mehrwert gefällig?


12.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Relaxing means „Sabai“

12. Oktober 2008

Nachdem ich nicht dazu komme täglich einen kurzen Tagesbericht zu verfassen (z.B. grad klopfte Mike an die Tür, dann kam eine SMS von Nanee, vorher am Strand, dann wegen Onlineaccount den Hotelmanager gesprochen, mit ihm einen Kaffee getrunken), habe ich gestern und heute zumindest die Bilder auf den Picasa-Account geladen. Im Gegensatz zur Bilderflut der letzten Tage, schoss ich gerade ein Bild heute (siehe unten).

Ein Problem ist auf jeden Fall, dass hier pünktlich um 18 Uhr die Sonne untergeht. Das wirft meinen ganzen Biorhytmus durcheinander; denn um 6 Uhr (Sonnenaufgang) bin ich noch nicht einmal in der ersten Tiefschlafphase. Es gäbe viel zu erzählen – auch kuriose Dinge.

Zum Verlängerte ich den Hotelaufenthalt um eine Woche. Die Damen hinter dem Tresen nahmen einen grossen „Taschenrechner“ mit Solarzelle und versuchten im Halbschatten „8 mal 995 Baht“ zu rechnen. Durch das schlechte Licht funktionierte aber der Taschenrechner nicht. Nachdem ich die Szene leicht in mich hineingrinsend beobachtete, schrieb ich 7960 Baht auf einen kleinen Notizzettel, der auf der Theke lag. „You are right!“ entgegnete mir die Lady lachend und zeigte mir das Ergebnis auf dem Taschenrechner-Display.

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Mein Online-Account funktionierte letzte Nacht irgendwann nicht mehr. „Nacht“ ist gut gesagt; denn wir waren bis 5 Uhr bei einer Poolparty in Lamai – „Buddy’s“ heisst die Lokalität. Der obligatorische „Heimkehrerkaffee“ auf dem Zimmer liess mich jedoch diesmal nicht wie sonst sofort einschlafen. Also versuchte ich die Bilder vom Abend zu bearbeiten und ins Web zu laden. Ich konnte mich weder mit Mike’s noch mit meinem Account einloggen.

Somit ging ich heute, nachdem ich etwa eine Stunde am Strand lag und im Buch „Das Peter Prinzip – oder die Hierarchie der Unfähigen“ weiterlas, zur Rezeption und traf dort zufällig den Managingdirector des Hotels. Er „managte“ dann auch sofort kompetent und rasch den Zugang zum Internet für mich. Übrigens: Kapitel 3 „Scheinbare Abweichungen“ Absatz „Eine Frage des Massstabes“ ist äusserst aufschlussreich (Seite 42 oberer Absatz) – wie vieles in diesem Buch. Der Name „Peter Prinzip“ passt übrigens rein zufällig.

Chris holte heute nach einer Woche „Schwuler-Roller-Fahren“ endlich seinen Chopper bei Jonathan („Easy Rider Lamai“) ab. Und sofort war er auf Tour. Zuerst in Lamai und anschliessend rund um Chaweng. Nach ein paar kurzen Stunden Schlaf am Nachmittag setzte er sich gleich wieder auf den Bock – eine Honda Phantom 200 ccm schwarz mit rattenscharfer Flammenbemalung am Tank *lach* – und ging gegen 20 Uhr wieder auf Tour.

Mike kam grad – wie oben kurz in Klammern erwähnt – bei mir auf dem Zimmer vorbei. Er fährt mit Mauy (so schreibt man den Spitznamen von seiner Maus aus Bangkok wirklich) ins „Bangkok Restaurant“. Eh klar. Dort kann man gut essen, es sind keine Farangs dort und zudem gibt es gute Musik.

So, und ich starte nun nach Lamai und statte meinem Lieblingsrestaurant einen Besuch ab. Im grossen und ganzen ist heute im Vergleich zu den vorangegangen Tagen herzlich wenig passiert. Das Wetter ist immer noch traumhaft, das Meer ist immer noch ruhig und blau. Sagte ich, dass nebenbei der Fernseher läuft? „Catwomen“ auf Englisch ist auch ganz interessant – aber nicht wirklich wichtig auf der Trauminsel. Also hier sind zumindest die Bilder. 🙂 Und wech….

Tja, und hier bin ich wieder. Zuerst fuhr ich nach Lamai zu Nanee ins Restaurant, bestellte mir eine „schön scharfe“ Fischsuppe und nahm noch einen Gin Tonic während Jaeb mit mir plauderte. Dann gegen 23 Uhr räumte die Crew die Tische ab und Nanee und ich beschlossen – eigentlich – nach Hause zu fahren. Sie zu sich und ich ins Hotel. Die langen Nächte und zeigten langsam bei uns beiden ihre Wirkung. Nanee führt ja nicht nur ein Restaurant, sondern steht früh morgens gegen 7 Uhr auf, um das Gästehaus eines Engländers zu bewirtschaften – und dann noch der Einkauf für’s Restaurant und Behördengänge und…. Egal. Wir waren beide müde.

Also verabschiedeten wir uns und ich setzte mich auf meinen Chopper, während Nanee zum Parkplatz zum Auto ging. Ich fuhr am „roten Platz“ vorbei, es kamen mir Roller in der Lamai-Beach-Road entgegen, obwohl eigentlich Einbahnstrasse, und bog dann in die Querstrasse zur „Samui RingRoad“ ab. Eigentlich besass ich einen netten Vorsprung, doch am Pass zwischen Lamai und Chaweng Noi sah ich zwei helle Punkte im Rückspiegel, die ziemlich schnell näher kamen und schliesslich überholte an einer Engstelle Nanee.

Ja, es gibt durchaus Geschwindigkeitslimite und entdeckte ich auch die zugehörigen runden Schilder mit rotem Ring und „45“ drauf. Aber darüber sorgt sich eh keiner. Der ganze Pass verfügt im Übrigen über eine gelbe durchgezogene Linie zwischen den Fahrspuren – interessiert auch keinen. Dafür bittet man ja am Aussichtspunkt beim Vorbeifahren an den unzähligen Totenstehlen um Beistand von den dort ums Leben gekommenen durch Drücken auf die Hupe.

Ich fuhr dann Nanee eher gemütlich mit Sicherheitsabstand hinterher – schliesslich machte sie „den Weg frei“. Am Ende hielt sie nahe dem Einkaufszentrum „Big C“ und besorgte sich noch etwas zum Naschen für die Nacht. Wir verabschiedeten uns noch kurz und als sie die Wagentür schloss, fuhr ich an ihr vorbei. Nur etwa 500 Meter später sah ich Mike’s Chopper auf der gegenüber liegenden Strassenseite stehen. Er befand sich offensichtlich immer noch im „Bangkok Restaurant“. Ich blieb am Strassenrand stehen und wartete auf Nanee. Auf ein Bier können wir den beiden noch Gesellschaft leisten.

Mike und Mauy kamen uns halb entgegen – eigentlich wollten die beiden gerade aufbrechen. Aber was soll’s. Die Band machte Pause und so setzten wir uns an einen der Tische im Aussenbereich. Nanee bestellte einen Gin Tonic und Mike und ich nahmen uns ein Bier.

Bild oben: Das ist übrigens der noch nicht ganz volle Mond dort droben. Sternenklar und wolkenlos bei gemütlicher Schwüle und etwa 28 Grad inklusive Frangipani Plumeria in der rechten Bildhälfte samt weissen Blüten – und das im Herbst bzw. in der Regenzeit. Ach ja, und die beiden „Grinsekatzen“ sind Mike und Mauy bzw. „Dingdong und Kinky“.

Die Band begann wieder zu freudig thailändische Liebeslieder und Rockmusik zu spielen. Langsam habe ich da so eine Vorahnung warum die „Lovesongs“ immer von Trauer und Trennung handeln und so extrem melancholisch wirken. Zwar verstehe ich nur die Übersetzungen von Nanee, aber der Hintergrund der Story im Song scheint oft „similar“ zu sein.

Bild oben: Nanee mit Frangipani Plumeria im Haar. Zusammen mit einem Kugelschreiber, mit welchem sie sich das Haar irgendwie kunstvoll hoch knüpfte.

Wir blieben bis Badeschluss gegen 3 Uhr – bis die Lichter ausgingen. Zwei der Bandmitglieder gesellten sich zu uns und wir plauderten über Rockmusik und deren Auftritte. Dann tranken wir aus und während Mauy bei Mike’s Töff aufsattelte, fuhr Nanee nach Hause – und ich folgte Mike’s Töff zum Hotel. C u tomorrow.

Jetzt lese ich noch die ein oder andere Geschichte eines Münchner’s in Bangkok zum Beispiel mit dem Titel „Der romantische Idiot„. Das ist wieder einmal eine der Websites (Bangkok für Singles), die es sich zu lesen lohnt.


09.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Lazy Times am Hotelstrand

9. Oktober 2008

Ein Klopfen an der Tür weckte mich. Vor der Tür stand eine Roommate. Die Frage von ihr, ob ich wünschte, dass sie meinen Room „upcleante“ wehrte ich freundlich ab. Ich wankte zurück zum Bett und sah auf die Uhr: 12 Uhr Mittags. Doch mal 6 Stunden geschlafen. Dann nahm ich das Natel und fand eine SMS von Mike. Er sass mit Moey und Nanee in der hoteleigenen Strandbar. Die SMS war etwa 30 Minuten „alt“.

Somit stellte ich mich unter die Dusche und versuchte wach zu werden. Ohne Kaffee – keine Chance. Ich schlüpfte in die nächstbesten greifbaren Kleidungsstücke und stopfte die „wichtigen Dinge“ (Natel, Geldbeutel, Ziggis, DigiCam) in die Hosentaschen. „Zimmerkarte nicht vergessen!“ So einen Zettel sollte ich mir an die Türinnenseite kleben. Schon zwei Mal verliess ich das Zimmer ohne die Karte mitzunehmen. Diesmal nicht.

Das Wetter zeigte sich das erste Mal etwas anders. Es windete etwas unangenehm vom Meer her und Wolken hingen am Himmel. Ich setzte mich zu Mike und den beiden Mädels und bestellte bei unserem Stammservierer per Handzeichen „das Übliche“: Mangoshake and Coffee (strong). Nanee naschte ein Portion Früchte. Sie sei bereits um 10 Uhr aufgestanden und seit 11 Uhr an der Strandbar – allerdings sah man ihren Augen noch den Rest an GinTonic im Blut von gestern Abend ein wenig an. Sie lächelte und feixte, unterhielt sich abwechselnd mit Moey auf Thai oder auf Englisch mit Mike und mir.

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Das Bild zeigt die Aussicht von meinem Zimmer aus auf die Hotelanlage und das Meer. Links die Strandbar, Mitte verschieden Tiefe Pools, rechts nicht im Bild der Massagepavillon.

Chris war noch nicht aufgetaucht. Seit etwa 3 Tagen fühlte er sich nicht so gut. Ihn plagte eine leichte Erkältung. Er antwortete auf eine SMS von mir, dass er sich im Hotelzimmer befinde und sich noch auszukurieren plante mit frischen Säften und Erkältungsmedikamenten, die er im Notfallpack immer dabei hätte.

Gegen 2 Uhr nachmittags zog es Nanee und mich an den Hotelstrand, während sich Mike mit Moey noch ein wenig Schlaf nachholten. Es war zwar windig, aber nicht kalt. Das Wasser sowieso nicht. Von der Windseite her verzogen sich die Wolken langsam und liessen die Sonne und blauen Himmel wieder durch. Nanee sprang mit „vollen Klamotten“, wie bei Thaimädels so üblich in die leichten Wellen. Dann legten wir uns auf die Strandliegen und dösten vor uns hin. Gegen 4 Uhr tauchte Chris dann auf und meinte, dass er sich etwas zu essen bestellen würde. Wir gesellten uns zu ihm und Nanee bestellte sich etwas Vegetarisches – allerdings schön scharf – und einen GinTonic (?), der ihr allerdings nicht schmeckte und ich dann austrinken durfte.

Als Chris sich in sein Zimmer zum Auskurieren seiner Erkältung zurück zog, gingen wir ebenso ins Zimmer. Nanee duschte und richtete sich für ihre tägliche Einkaufstour für ihr Restaurant her. Gegen 17:30 Uhr verabschiedeten wir uns und vereinbarten uns später telefonisch zu verabreden. Zwischendurch stand noch der Techniker vor meiner Tür und meinte, dass es im Restaurant unter mir eine Leckage gäbe. Ich zeigte ihm die Dusche bzw. den etwas dichten Ablauf und wenig später kamen zwei Mann und pumpten mit einen Plömpel den Abfluss frei. Tja, das neue Hotel Ibis muss sich wirklich erst noch ein wenig „einlaufen“ – im wahrsten Sinne des Wortes.


08.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Starfish&Coffee, Zazen, Irish Times Pub und Bangkok Restaurant

8. Oktober 2008

Momentan nur der Abend getippt (ohne Bilder):

Moey, Mike und ich verabredeten uns am Abend im „Irish Times Pub“ / „Bangkok Restaurant“ mit Nanee und Jaeb gegen 23 Uhr. Wir parkten unsere Chopper davor auf der Strasse und stiegen die kurze Treppe zur Terrasse hinauf. Die Location befindet sich direkt an der Hauptstrasse von Bophut kommend auf der linken Seite nach dem neu eröffneten riesigen Einkaufstempel „Big C“. Das „Irish Times Pub“ ist eher für Farangs von der englischen Insel konzipiert – rustikale dunkle Holzausstattung mit einem wuchtigen Tresen, Sportsouvenirs and den Wänden und im Eck hängt der obligatorische Flatpanel, auf welchem immer Fussballspiele stupide vor sich hin plätschern (Manu vs. Leeds zum Beispiel).

Direkt neben dem „Irish Times Pub“ befindet sich das „Bangkok Restaurant“. Der grosse offene Gastraum enthält eine Bühne, auf welcher sich eine Thailändische 3-Mann-Combo die Finger warm spielte. Direkt darüber hängt ein grosser Flatpanel-TV – er zeigt abwechselnd Werbung und eine Thai-Game-Show. Ist die Musik zu langweilig, was aber wirklich nicht der Fall war, so könnte man Fernsehen. Der grosse Gastraum ist zur Strasse und zum Einkaufszentrum hin offen, rechts vom Eingang befindet sich die Theke und dahinter die Küche. Es befanden sich im locker gefüllten Restaurant lediglich Thais, was sehr angenehm war – Mike und ich die einzigen Farangs.

Wir setzten uns an einen der Tische zur Strasse hin und bestellten uns etwas Thailändisches gegen den späten Hunger. Die Thai-Band spielte währenddessen thailändische Lieder, welche immer von verlorener Liebe, der Trauer darüber oder dem Abschied handeln. Moey kannte einige davon und sang leise mit. Nach etwa 20 Minuten trafen Jaeb und Nanee ein und gesellten sich zu uns an den Tisch. Da wir uns der Musik wegen nur schwerlich verständigen konnten, wechselten wir die Stellung an einen Tisch im äusseren Terrassenbereich. Dort nahmen wir unser Essen ein.

Moey trinkt von Haus aus nur Wasser und überhaupt keinen Alkohol. Bekam aber von Jaeb einen Cocktail mit Baileys offeriert, den sie nur extrem widerwillig mit kleinen Schlucken trank. Es ging ihr hinterher auch ganz schlecht. Sie schien gar kein Gen zum Abbau von Alkohol zu besitzen. Nanee bestellte einen Gin-Tonic, Jaeb trank „Redwine“ und Mike und ich blieben beim „Singha Bier“. Wir plauderten viel und lachten. Dann hörte ich plötzlich bekannte E-Gitarren-Klänge. „Die spielen von Queen Bohemian Rhapsody?“. Einwandfreie Interpretation von der Band, stimmige Gitarrenriffs und dann die Stimme! Es schien mir, als ob Fredy Mercury in gestalt eines Thais wiedergeboren wäre.

Gleich im Anschluss stand Jaeb plötzlich auf und ging zur Bühne. Er kannte die Bandmitglieder und hatte vorher in einer Pause vereinbart, dass er einen Song selbst singen würde. Natürlich handelte er von Liebe. Jaeb fragte uns, was wir gerne hören möchten. Worauf Mike und ich unisono antworteten: „No Women – No Cry“. Alle lachten. Er meinte, dass er diesen nicht geübt hätte und sang einen seiner Lieblings-Love-Songs – perfekt übrigens (fast).

Wir blieben im „Bangkok Restaurant“ bis die Lichter erloschen und trollten uns gegen 2 Uhr morgens. Vorher genossen wir noch die Gesellschaft der gesamten Band und lachten viel. Mike und ich bestiegen die Chopper und fuhren ins Hotel zurück, während Jaep und Nanee nach Lamai zurückkehrten. Letztere beiden allerdings nicht mehr ganz so nüchtern.

Ich liess mir von Mike die Zugangsdaten zum hoteleigenen WiFi-Netz geben und rief das erste Mal meine Mails ab. Dann sortierte ich die Bilder der letzten beiden Tagen und bearbeitete diese nach. Das dauerte dann doch bis kurz vor 6 Uhr morgens. Zwischendurch ergoss sich der erste nächtliche Tropenregen während unseres Urlaubs über der Insel. So fiel ich erst ins Bett, als der Morgen graute. Ein weiterer wirklich traumhafter Tag ging zu Ende, während die Sonne sich ihren Weg durch die morgendlichen Wolken bahnte.