Ich aber sage Euch: Es wird kommen eine grosse Flut…

27. März 2006

Die Vorzeichen stehen auf Flut: Es hat in diesem Winter geschneit, wie schon lange nicht mehr. Die Böden in höheren Lagen sind noch tief gefroren. Nun, seit letztem Wochenende kommt auf einen Schlag schönstes Wetter mit Temperaturen um die 20 Grad. Heute Abend fängt es an zu Regnen. Daher fürchte ich: Es wird kommen eine grosse Flut…


DesperateBusinessMan – Blinddates eines Manager`s

26. März 2006

Gestern – Samstag – erhielt ich im Büro gegen 19 Uhr eine Anruf von "Don Raul". Er wäre im Nightflight im Niederdörfli und ob ich noch in den "Uusgang" gehen würde. Klar, ein Bier (oder zwei) hatte ich mir verdient, also vereinbarten wir uns dort gegen 20:30 Uhr zu treffen.

"Peter kommt zwar immer zu spät, aber er kommt": Ich traf erst um 21 Uhr im Nightflight ein. "Don Raul" sass am Tisch – zwei hübsche Mädels ebenso. Ich setzte mich dazu und wir unterhielten uns. Raul hörte aber immer wieder den beiden Mädels zu. Sie unterhielten sich natürlich "über Männer" – bzw. über den Freund der einen dunkelhaarigen neben mir.

Don Raul – der Mann mit den 3 Problemen – ist mittlerweile ein echter Frauenkenner – unzählige Dates (auch Blinddates) haben ihn in seiner aktuellen akuten Solophase so einiges gelehrt. Da wir grad beim Thema "Dating" waren, meinte ich "Äh, Don Raul… wie wäre es, wenn Du mal endlich einen Blog anfängst?" Denn, all die Stories, die Raul da erlebt, kann er sich schon langsam nicht mehr merken. Und er möchte die Dating-Erfahrungen (Themen wie: Partnervermittlungsagenturen, erstes Date, Sex ja/nein, etc. pepe) auch an das Volk der Singles weiter geben. Fast tägliche neue Dates ermöglichen einen stetig wachsenden Erfahrungsschatz. Wie macht er das nur?

Also: "Don Raul`s Blinddate-Erfahrungs-Blog" ist seit Samstag-Nacht online!

Viel Spass beim Lesen – und viel Zeit mitbringen – und wehe jemand verlässt den Don-Blog ohne Comment: An einem Tag hat der DesperateBusinessMan 20 (!) Blogeinträge geschrieben!

Er bekommt natürlich auch sofort einen Ehrenplatz in meiner Blogroll.


Pro7 – Film gedreht in Regensburg – Zwei zum Fressen gern

23. März 2006

Gleich auf Pro7 umschalten! Da läuft ein Film, welcher in Regensburg gedreht wurde. Der Film heisst „Zwei zum Fressen gern„. Mit Christan Tramitz und Dirk Bach.

Mitch „Croc“ McDearie hat es nicht leicht: Der letzte echte Macho aus den Everglades arbeitet als Käfigputzer im Regensburger Reptilienhaus, als unverhofft Ann Berg in sein Leben tritt. Die ehrgeizige Doktorin der Rechtsmedizin hat eine unglaubliche Entdeckung gemacht: An einem Tatort hat sie neben einem Rehkadaver die Spuren eines Krokodils entdeckt. Für Mitch ein gefundenes Fressen!

  • Wer den Termin verpasst hat: Der Film wird am Samstag 25.04.06 um 13:25 Uhr wiederholt.

12.09.2006 – Der spektakulärste Radio-Treuetest – Das neue Radio Alster

23. März 2006

Neulich im EIB-Userclub – vollkommen OT (off topic) – wird von Sebastian der spektakulärste Treuetest gepostet. Tom ruft bei „Das neue Radio Alster“ an und bittet die Moderatoren seine Freundin Susanne anzurufen. Mit Susanne ist Tom schon seit 6 Monaten glücklich zusammen. Aber als die Moderatoren die Natelnummer von Susanne wählen geht ein Mann an das Telefon. Lars heisst der der Typ am anderen Ende der Leitung. Susanne würde gerade unter der Dusche stehen.

Es entwickelt sich die wohl spektakulärste Radio-Treue-Test-Sendung, bei der sogar die Moderatoren teils sprachlos werden. Prädikat „Besonders wertvoll“!

  • Wer mehr Treuetests hören will – die gibt es hier.
  • Wer jetzt vollkommen beziehungsmässig verunsichert ist und sich für den Treue-Test anmelden möchte – der klicke hier.

Das Einbürgerungsstöckchen – Kapitel 1 – Deutschland und die Deutschen

21. März 2006

"Deutscher werden nach 100 Fragen". Das "Hessisches Ministerium des Innern und für Sport" hat einen Leitfaden "Wissen & Werte in Deutschland und Europa" mit 100 Fragen entworfen. Diese Fragen haben nach nach dem Wunsch von Ministerpräsident Koch Einbürgerungswillige zu beantworten – und zwar richtig. Erst dann ist man dem Ziel den Deutschen Pass (und zwar nur den und keinen Doppelpass) zu bekommen einen Schritt näher.

Aus diesem "Ausländer-Quiz" gestalte ich ein Blogger-Stöckchen. Das läuft folgendermassen. Ich fange mal mit Kapitel "1. Deutschland und die Deutschen" an. Beantworte nach besten Wissen und Gewissen die Fragen und gebe dann das Stöckchen mit dem darauffolgenden Kapitel an 3 Blogger weiter. Diese Fragen von Kapitel 2 hänge ich dann in diesem Fall unten an meinen Betrag an.

Diese beantworten dann das Kapitel "2. Grundlinien deutscher Geschichte". Dann bitte wieder 3 Blogger einladen, die das darauffolgende Kapitel "3. Verfassung und Grundrechte" beantworten. Auch hier werden die Fragen von Kapitel 3 unten an die Antworten zu Kapitel 2 angehängt. Und so weiter. Und so fort.

Möchte sich dann ein Einbürgerungswilliger auf die 100 Fragen vorbereiten, so kann er dies über die jeweiligen Einträge in den entsprechenden Blogs tun.

Also, ich fang dann mal an:

1. Deutschland und die Deutschen
Grundlage staatsbürgerlichen Lebens und jedes verantwortlichen Handelns in einem Gemeinwesen ist die Kenntnis grundlegender Fakten eines Landes.

  1. Wie viele Einwohner hat Deutschland?
    Es geht schon los. Waren es nicht um die 75 Millionen? Mal googeln. Das Statistische Bundesamt hilft hier weiter: 82 Millionen Einwohner zählt Deutschland momentan.
  2. Nennen Sie drei Flüsse, die durch Deutschland fließen!
    Ich würde spontan "Rhein, Main, Donau" sagen. Aber handelt es sich dabei nicht um eine Fangfrage? Es heisst "durch Deutschland". Somit "Quelle ausserhalb Deutschland, Mündung ausserhalb – also durch Deutschland".
    – Der Rhein: Quelle in der Schweiz, Mündung Nordsee
    – Die Elbe: Quelle im Riesengebirge (Tschechien/Polen), Mündung Cuxhafen in die Nordsee
    – Die Oder: Quelle tschechische Beskiden, Mündung bei Swinemünde in die Ostsee
  3. Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge!
    Ich nehme mal an, dass meine Kenntnisse zu den Mittelgebirgen ausreichen:
    – Bayerischer Wald (Boarding bis der Arzt kommt)
    – Schwarzwald (Kuckucksuhr)
    – Erzgebirge (Luzerner Souvenirs)
  4. Wie heißt die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland?
    Bonn wäre falsch.
    Berlin ist richtig.
  5. Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland? Nennen Sie sieben Bundesländer und ihre Hauptstädte!
    Es sind 16 Bundesländer.
    – Bayern: München (OleOle, das war ja einfach)
    – Berlin: Berlin (hö)
    – Bremen: Bremen (höhö)
    – Hamburg: Hamburg (höhöhö)
    Mit den Stadtstaaten sind es schon mal mal 4
    – Saarland: Saarbrücken (Du kommst ins Saarland, wenn Du die Brücken über die Saar nimmst)
    – Sachsen: Dresden (ei verbibbsch)
    – Thüringen: Erfurt (Er verschloss das Haus mit den Thüringen. Dann fuhr Erfurt)
  6. Nennen Sie drei Staaten, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen!
    – Schweiz
    – Österreich
    – Frankreich
    Bekomme ich Zusatzpunkte mit
    – Dänemark
    – Polen
    – Tschechien
    – Luxemburg
    – Belgien
    – Niederlande
  7. Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um deutscher Staatsbürger zu werden?
    Äh. In Deutschland geboren zu sein?
    Es ist eher die Seite 7 des Leitfadens gemeint. Den schreib ich jetzt aber nicht ab. Oder doch?
    • Unionsbürger oder gleichgestellt, Niederlassungs oder Aufenthaltserlaubnis
    • Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung
    • acht Jahre rechtmäßiger gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland
    • Bestreitung des Lebensunterhalts ohne Sozial- und Arbeitslosenhilfe
    • ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache
    • Aufgabe/Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit
    • Bekenntnis zur deutschen Verfassungsordnung: Loyalitätserklärung
    • keine strafrechtliche Verurteilung
    • keine Anhaltspunkte für Verfassungsfeindlichkeit oder Ausländerextremismus
    • kein Ausweisungsgrund wegen Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung oder Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung
  8. Nennen Sie drei Gründe, warum Sie deutscher Staatsbürger werden wollen!
    Hmm. Das wird jetzt die schwierigste Frage. Da muss ich mich in eine Einbürgerungswilligen hinein versetzen:
    – Goethes Land ist mein Land?
    – Sehnsucht nach Sicherheit und Gesundheit?
    – Ich zahle schon so lange Steuern, war nie krank, nie kriminell, warum nicht auch mal wählen dürfen?

So jetzt schreib ich noch die nächsten Fragen des 2. Kapitels "2. Grundlinien deutscher Geschichte" hin und bitte dann 3 Blogger die Fragen zu beantworten und weiter zu geben.

2. Grundlinien deutscher Geschichte

Ohne Kenntnis von geschichtlichen und politischen Zusammenhängen ist kein sachgerechtes Urteil möglich. Wie Menschen Gegenwart und Zukunft gestalten, ist auch davon abhängig, wie sie Vergangenheit beurteilen. Die politische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland muss auch in ihrem Entstehungszusammenhang gesehen werden; geschichtlichen Kenntnissen kommt deshalb eine besondere Rolle zu. Jede(r) Einbürgerungsbewerber(in) muss über Grundwissen zum historischen Hintergrund von Verfassung und bundesrepublikanischer Staatsordnung verfügen und Grundkenntnisse zu wichtigen historischen Situationen aus der Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland besitzen. 

  1. Was verstehen Sie unter dem Begriff „Reformation“ und wer hat sie eingeleitet?
  2. Welche Versammlung tagte im Jahr 1848 in der Frankfurter Paulskirche?
  3. Die erste Republik mit demokratischer Verfassung in Deutschland wurde 1918 ausgerufen. Wie wird diese erste deutsche Republik genannt?
  4. Wann ging diese erste deutsche Republik zu Ende?
  5. In welchen Jahren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Deutschland eine Diktatur?
  6. Wie hieß die damals herrschende Partei?
  7. Erläutern Sie den Begriff „Holocaust“!
  8. Wenn jemand den Holocaust als Mythos oder Märchen bezeichnet: Was sagen Sie dazu?
  9. Erläutern Sie den Begriff „Existenzrecht“ Israels!
  10. Welches Ereignis fand am 20. Juli 1944 statt?
  11. Was geschah am 8. Mai 1945?
  12. Nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches" war Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Wer waren die vier Besatzungsmächte?
  13. In welchem Jahr wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?
  14. Wie hieß der erste Bundeskanzler?
  15. Was bedeutet „DDR“?
  16. Welches Ereignis fand am 17. Juni 1953 in der DDR statt?
  17. Was verstehen Sie unter dem deutschen „Wirtschaftswunder“?
  18. Erläutern Sie den Begriff „Mauerbau“ (1961 in Berlin)!
  19. Welcher deutsche Bundeskanzler bekam den Friedensnobelpreis?
  20. In welchem Jahr kam es zur deutschen Wiedervereinigung?
  21. Nennen Sie die Bundesländer, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existieren!
  22. Der 9. November hat in der deutschen Geschichte eine besondere Bedeutung. Welche Ereignisse fanden statt
    a.) am 9.11.1938 und b.) am 9.11.1989?

Also hatten "wir" Deutschen sogar 2x das Ereignis 9/11? Sehr interessant.

Jetzt reich ich das Stöckchen weiter an

  • Huflaikan – Er wird sicher etwas Kritische Masse hinzufügen können.
  • Geissenpeter – Mal sehen was er schon alles in Hamburg gelernt hat.
  • Sandra – Die Neu-Berlinerin kann sich gleich mal richtig vorbereiten.

Also, auf geht`s! Schön die Fragen beantworten und dann das nächste Kapitel unten dranhängen. Anschliessend drei weitere Blogger einladen! Auf dass das Einbürgerungsstöckchen seine aufklärende Wirkung entfalten kann.

Viel Spass und viel Erfolg! 😉 Den Leitfaden "Wissen & Werte in Deutschland und Europa gibt es zum weiteren Beantworten dann hier als PDF.

Stand des Einbürgerungsstöckchens (22.03.06)

2. Grundlinien deutscher Geschichte

3. Verfassung und Grundrechte


Ausländer-Quiz – Herr Koch, wer will schon Hesse werden

21. März 2006

Nein, ich habe gar nichts gegen Hessen, nur momentan scheint den Politikern in Deutschland recht langweilig zu sein. Speziell Hessen bzw. eigentlich der Ministerpräsident Koch spitzt mit einer Idee ala "Wer wird Millionär" bei der Einbürgerungsfrage nach Vorne. Er hat einen Fragebogen entwickelt – mit 100 Fragen zum Thema Deutschland. Diese müsse ein einbürgerungswilliger Neubürger richtig beantworten. Erst dann komme er eventuell in den Genuss der Deutschen Staatsbürgerschaft. Angesichts der zunehmenden Überalterung der Deutschen, dem drohenden Rentenfiasko, der exorbitant steigenden Neuverschuldung, des Akademikernotstandes, des Wissenschaftler-Exodus`irgendwie eine kontraproduktive Massnahme.

Beispielfragen aus dem Test– Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge!
– Wann ging die erste deutsche Republik zu Ende?
– Erläutern Sie den Begriff "Existenzrecht" Israels!
– Nennen Sie die Bundesländer, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existieren!
– Welches Recht schützt Artikel 1 der bundesdeutschen Verfassung?
– Was ist der Grund für die gesetzliche Schulpflicht?
– Erläutern Sie den Begriff "Mehrparteienprinzip"!
– Wie heißt das Organ der EU, das die Gemeinschaftspolitik plant und die Entscheidungen ausführt?
– Nennen Sie drei deutsche Philosophen!
– Welcher deutsche Arzt entdeckte die Erreger von Cholera und Tuberkulose?
– Wie heißt die deutsche Nationalhymne und mit welchen Worten beginnt sie?
Nein, ich will ja nicht behaupten, dass die Hessen das alleine geplant hätten. Der "Äh"-Ministerpräsident von Bayern – Edmund Stoiber war schon im Februar zusammen mit dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten an die Öffentlichkeit gegangen und hatte Berlin gedroht, dass man auch einen Alleingang in der Einbürgerungsfrage – es sind allerdings mehr – vollführen werde, wenn sich Berlin nicht zu einer Gesamtdeutschen Regelung durchringen könnte. Gut, dass ich schon mal Bayer bin.

Auch Sportkenntnisse sind gefragt:

– Wann geschah das "Wunder von Bern" und welche Deutsche Nationalmannschaft wurde 1954 Weltmeister?

Also wer schon mal etwas Üben möchte, der kann sich das "Ausländer-Quiz" hier ansehen.

Wer sich den "Einbürgerungsleitfaden" oder auch "Einbürgerungsfragebogen" als PDF herunter laden möchte, bitte sehr. Verfasst wurde dieser vom "Hessischen Ministerium des Inneren und für Denk-Sport".

Wie wäre es mal mit einem Stöckchen, bei dem wir das kapitelweise durchgehen?


SVP und Ausländer – Positionspapier 2006

20. März 2006

Au weia.. und ich bin Ausländer. 😦 Weil ich gestern grad beim Thema "Märchen" war. Ich habe wieder eines beim Obwaldner Blog unter dem Titel "Die SVP dreht durch" gefunden.

Habt Ihr das neue "Positionspapier der SVP zur Asyl- und Ausländerpolitik – März 2006" schon gelesen?

Oder heisst "Unser Recht gilt für alle!", dass ich ab sofort nicht nur in der Schweiz arbeiten darf, in der Schweiz Steuern zahle, sondern bald auch bald in der Schweiz wählen darf? Das wäre toll! 🙂


Moderne Märchen – Oder mediale Volksverdummung

19. März 2006

Mal etwas Provokantes für den Sonntag: 

Thema Vogelgrippe:
Märchen: „Die Vogelgrippe ist ein Vogelvirus, der nur Vögel befallen kann und einfach so entstanden ist“.
Richtig? Also der Virus sprang schon häufiger auf andere Tiergattungen über. Warum nicht auch mal so richtig auf „den Menschen“? Hat schon mal jemand gefragt, ob danach geforscht wurde, wie sich dieser Virus entwickeln konnte? Wo der Ursprung dieses teuflischen Virus steckt? Warum grad Vögel? Vögel als Testobjekte in gentechnischen Labors? War es etwa ein gentechnisches Labor, dass den Virus entwickelt und verbreitet hat? Tamiflu ist der Renner des Pharmakonzerns Roche. Betreibt Roche gentechnische Labors?

Thema Feinstaub:
Märchen: „Der Feinstaub wird hauptsächlich durch den Strassenverkehr – durch Autos – verursacht. Daher sind Massnahmen die Fahrzeuge betreffend am wirkungsvollsten!“
Richtig? Also 13% des Feinstaubes werden durch den Individuellen Personenverkehr verursacht. Hingegen 37% durch die Land- und Forstwirtschaft und 29% durch Industrie und Gewerbe, 7% durch Haushalte (siehe Quelle). Vergessen wird dabei, dass im Personenverkehr Bus, Bahn, LKW und PKW zusammen gefasst wird. Wieviel ist davon nun tatsächlich der private Personenverkehr mit dem Auto? Es gibt ja noch den „firmenbezogenen Personenverkehr“ angefangen bei Werksbussen, Kleintransporter bis hin zu Vertriebsmitarbeitern. Auch die SBB hat eine Untersuchung mit entsprechenden Massnahmen schon recht früh durchgeführt. Man sollte mal testweise an einem Wochenende jeglichen Verkehr mit Verbrennungsaggregaten stilllegen. Natürlich bei einer Schönwetterlage. Dann könnte man sofort feststellen, was der Personenverkehr verursacht an Feinstaub.

Thema Irakkrieg:
Märchen: „Die Iraker sind deswegen der Feind, weil am 11. September zwei von Arabern gesteuerte Flugzeuge in die Twintowers in New York gekracht sind. Ausserdem musste der Krieg gegen den Irak geführt werden, da der Irak Atomwaffen hatte!“
Richtig? Also „Iraker“ waren sicherlich nicht beteiligt am Anschlag auf die TwinTowers. Keiner hat bis heute auch nur einen Hauch von Atomwaffen im Irak gefunden. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Krieg deshalb geführt wurde, weil der Irak die drittgrössten Erdölvorkommen besitzt, welche vor dem Krieg nicht angetastet werden konnten. Rumsfeld holte sogar zu einem Nazivergleich aus. War es nicht Rumsfeld, dem nichts mehr einfällt?

Thema Arbeitslosigkeit:
Märchen: „Die Lohnnebenkosten und die Gewerkschaften sind hauptverantwortlich für die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland!“
Richtig? Lohnnebenkosten machen 33% des Gesamtlohns aus. Die Gewerkschaften haben sich jahrelang „erpressen“ lassen von Politik und Wirtschaft die Tarifverträge zu lockern und Nullrunden hinzunehmen. Im Ausland lasse sich viel billiger produzieren, argumentieren die Firmen. Na denn zieht doch mal schnell mit einer Produktion in das Ausland um. Kostet ja nix. Zahlt ja der Steuerzahler. Wie auch die Ansiedlung einer grossen Firma. Dem stehen Rekordumsätze, Rekord-Ebits und Rekord-Aktienwerte der Unternehmen entgegen. Kennt jemand das Wort „Entlassungsproduktivität“?

Thema CO2 und Klimaerwärmung:
Märchen: „CO2 wird hauptsächlich durch den Strassenverkehr – durch Autos – verursacht. Daher sind Massnahmen die Fahrzeuge betreffend am wirkungsvollsten!“
Richtig? Also in der Schweiz sieht es folgendermassen aus:
Von insgesamt 52,2 Mio. Tonnen CO2 bringt der private Strassenverkehr (PKW) 11,2 Mio. Tonnen oder 21,46 Prozent. 62,9 Prozent entfallen aber auf den Brennstoffverbrauch von Heizanlagen im privaten und gewerblichen Sektor. 
In Deutschland ist die Verteilung wie folgt: Es ist nicht der Pkw-Verkehr mit 11,9 Prozent von insgesamt 19 Prozent für „Verkehr“, der Hauptverursacher der CO2-Gase in Deutschland, sondern die Kraft- und Fernheizwerke mit 43,2 Prozent! Dann folgen Industrie, Gewerbe und Handel mit gesamt 24,8 Prozent, sowie Privathaushalte (Heizungsanlagen) mit 13 Prozent. Anders als in der Schweiz mit 21,46 Prozent entfällt in Deutschland ein Anteil von 11,9 % auf den Bereich „PKW“.

Thema Schweinegrippe und Tamiflu:
Märchen: „Die Schweinegrippe wird zur Pandemie ausarten und Millionen von Menschen dahinraffen!“
Richtig? Panikmache und Geschäftemacherei:
Die Schweinegrippe wurde durch Medien und die Pharmaindustrie künstlich aufgebauscht. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Transparency International. Die Gefahr durch die Schweinegrippe war nicht so groß, wie es die Industrie gerne gehabt hätte. Die Krankheit sei «katastrophenmässig aufgebauscht» worden und habe sich als «Papiertiger entpuppt», sagte Anke Martiny, Vorstandsmitglied der Anti-Korruptions-Organisation der deutschen Nachrichtenagentur DAPD. «Bei der Schweinegrippe habe ich den deutlichen Verdacht, dass es im Wesentlichen den Anbietern der Impfstoffe genützt hat», sagte Martiny. Damit werde das Vertrauen der Menschen in Impfungen ausgehöhlt, die ja grundsätzlich sinnvoll seien.

To be continued. Mir fällt da noch mehr ein: „Asylantenzuwanderung“, „Ausländer und Kriminalität“, „Raucher und Gesundheit“, „Die Renten sind sicher“, „Vertrauen und Banken“ ….


Feinstaubursache erkannt – Hochdruckgebiete sind schuld

18. März 2006

„Ja etz hammas!“ (bayerisch) für „Jetzt ist alles klar!“ Die Hauptursache für die Feinstaubbelastung ist erkannt: Hochdruckgebiete sind schuld! Kaum kommt so eine böse Schönwetterlage auf die Schweiz zu, schon steigen die Belastungswerte für Feinstaub über die zulässige Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Das bafu meldet und die NZZ berichtet heute, dass innerhalb der letzten 24 Stunden an sämtlichen Messstellen die Grenzwerte teils massiv überschritten wurden. Dieser Grenzwert darf nur einmal pro Jahr geknackt werden. Aber schon im Februar diesen Jahres klappte das an 9 Tagen durchgängig nicht. Dies veranlasste dann die Politiker in der Zentralschweiz die berühmte, nichts bringende Tempo80-Regelung auf Autobahnen einzuführen. Erst seit gestern steigen die Werte wieder an und halten sich auf hohem Niveau. Gestern scheinte die Sonne und das Termometer in Zürich stieg an die 10 Grad-Grenze. Auch heute sah man wenig Wolken am Himmel und es war richtig angenehm draussen an der frischen Luft, wenn da der Feinstaub nicht wäre.

Da die Hochdruckgebiete mit dem klaren Himmel, dem Sonnenschein und den warmen Temperaturen für die massive Feinstaubbelastung verantwortlich sind, fordere ich die Politik auf sofort mit extremen Massnahmen gegen diese gefährlichen Wetterlagen vorzugehen! Sturm und Regen muss ganzjährig täglich herrschen! 


Traumwetter weckt Motorradträume

18. März 2006

Ich aber sage Euch: Es wird kommen ein Traumsommer. Nach dem extrem kalten Winter mit fast durchgängig vier Monaten klirrender Kälte, bin ich davon überzeugt, dass es einen wunderbaren Frühling und einen heissen Sommer 2006 geben wird.

Schon allein durch die Bauernregeln „Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß“,  und: „Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz.“ stehen die Chancen gut.

Ich geniesse die ersten warmen Sonnenstrahlen jetzt erst mal auf meinem Töff. Schon vor 3 Wochen hatte ich mein Schmuckstück in den Service gegeben und für die Saison fertig machen lassen. Auch wenn es nur eine kurze Ausfahrt wird. Die Mühle muss bewegt werden; denn sie stand „mit laufendem Motor“ schon zu lange in der kühlen, dunklen Tiefgarage.