17.11.2006 – ÖKO-Test November 2006 – Vibratoren

17. November 2006

Ja, ihr habt richtig gelesen: Unter dem sinnigen Titel „Dreck am Stecken“ veröffentlicht „ÖKO-Test November November 2006“ eben einen Test über Vibratoren. Auf dieses Netzfundstück bin ich bei Cassandra gestossen. Da fragt man sich (als Mann): Was hat bitteschön „Öko“ mit Silikon, Plastik und Batterie zu tun? Egal. Ich zitiere aus dem Artikel:

„Mittlerweile werden Vibratoren nicht nur in Stab- oder Penisform angeboten, sondern auch als Delphine, Kolibris und Enten. In Sexshops stehen sie dutzendweise im Regal, Versender wie Orion lassen die Qual der Wahl zwischen 54 Vibratoren, 36 Jellyvibratoren, 33 Naturburschen, 26 Perlenvibratoren, 24 Klassikern, 22 Specials und 19 Sets. Selbst der Otto-Versand, nicht unbedingt die erste Adresse für Sexspielzeug, hat 43 Vibratoren in unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen im Sortiment, die er auf der Rechnung diskret als „Gesundheitsartikel“ ausweist.“

Delphine, Kolibris und Enten??? Die armen Tiere 🙂 Heisst das Model „Delphin“ mit Vornamen „Flipper“? Man stelle sich einen Kolibri mit Batterie vor. Pfeifft der? Schlägt der beim Einschalten rasend schnell mit den Flügeln? Wurde die Ente vor dem Verkauf ausgenommen? Fragen über Fragen…

Auf die Frage zu den Auswahlkriterien antwortet der Dildofachverkäufer:

„Am wichtigsten ist die Optik, also ob der Vibrator schon beim Anblick gefällt. Dann: Wie fühlt er sich an? Die wenigsten Frauen greifen zu brettharten Materialien. Gefragt sind weichere Oberflächen. Wir raten dann vor allem zu Silikon. Und schließlich spielt auch die Lautstärke eine Rolle: Wenn das Gerät viel Krach macht, wird das als störend empfunden.“

Interessante Kauftipps gibt es auch noch ganz hinten im Artikel:

„Fünf Zentimeter Durchmesser klingt nach nicht viel, sind in natura aber riesig. Am einfachsten ist es, die Größe anhand einer Gurke oder einer Zucchini abzumessen.“

No comment…

Zum „Öko-Test Vibratoren“ fällt mir doch glatt der Öko-Vibrator ein:

Man nehme eine Bambus-Stange (Durchmesser unter 30mm), einige Hummeln aus freier Wildbahn, sperre diese mit 2 Korken (Letztes Weingelage) in die Bambusstange. Und fertig. Ab und zu mal nachladen. 🙂


Der Drucker druckt nicht – Schiiisdreckch

17. November 2006

Kennt Ihr das auch? Eine Abteilung mit Gemeinschaftsdrucker. Mittlerweile gibt es ja ganz geile neue. Die können nicht mehr nur Drucken, sondern gleich Faxen, Kopieren, Sortieren, Bügeln und Kaffeekochen! Und das in Farbe! Diese Laserteile sind aus dem Büroleben nicht mehr wegzudenken. Aber die Teile vernichten nicht nur Regenwald und Tropenholz, sondern senken die Produktivität und zerren an den Nerven.

Den ganzen Tag laufen Kollegen zwischen deren Arbeitsplatz und Drucker hin und her. Dann druckt man doch mal schnell selbst ein einziges Dokument und das Desaster beginnt: Plötzlich pfeifft es ungemein laut. Ich spurte zum Drucker und schaue auf das Display. „FehlerFehler Nummer Wurzlausdonnerstag„. Dann wird nach dem Papier geschaut *ratsch*. Sichtbar ist welches drin – Also wieder zuschieben. *ratsch-ratter-piep-piep-piep*. Der Fehler noch nicht gefunden. Der Deckel wird gelupft *klapp*. Im Einzug steckt keine zerfranste Briefleiche.  Zuklappen *pflapp-piep-piep-piep*.  Also nochmal bücken und das andere Papierfach öffnen *ratsch*. Auch noch halbvoll. *pfiiiip-piep-piep-piep*. Mittlerweile steht eine Kollegin und zwei Kollegen hinter und neben mir – auf deren Dokumente wartend – und versuchen zu helfen. Nach 5 Minuten geben wir auf.

Ich habe dem Drucken nun abgeschworen und sämtliche Treiber bis auf einen gelöscht. Ab sofort wird nix mehr gedruckt! Und wenn dann nur noch als PDF. Viva la revolution!

Kaum „gegooooogelt“ und schon gefunden: Ein Cartoon bei Schnutinger zum Thema „Drucker“.


Formulierungshilfen für den Geschäftsalltag

17. November 2006

Diese Woche arbeite ich in der Hotline .. äh.. am TAC.. nein.. am ADAC… oder war das AC, Support-Line, Technical-Assistance, Support? Egal! Kollege Roger schickte mir per Mail heute eine dieser Spampowerpoints, die ich hier in kreativ ergänzter Form vorstelle. Auf jeden Fall passt die Formulierungshilfe hier neben meinen „etwas anderen Beratungsgebühren“ perfekt dazu. Und natürlich lässt sich so auch das Arbeitsleben zum Beispiel während kontroverser Besprechungsdiskussionen diplomatischer bewältigen.

  1. 😦 Das ist mir absolut gleichgültig!
    😮 Das tangiert mich absolut peripher.
    🙂 Ich sehe das vollkommen emotionslos.
  2. 😦 Das geht mich überhaupt nix an.
    🙂 Ich war nicht in das Projekt involviert.
  3. 😦 Das ist absoluter Mist!
    🙂 Ziel und Ergebnis sind inkongruent.
  4. 😦 Das mache ich sicher nicht!
    😮 Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe momentan verunmöglichen.
    🙂 Die momentan geplanten Kapazitäten (gerne auch „Prioritäten“) lassen eine kurzfristige Umsetzung nur mit einem hohen Mass an Aufwand zu.
  5. 😦 Mir hat keiner was gesagt!
    🙂 Durch Beschränkungen in der aktuellen internen Kommunikation muss diese wertvolle Information an mir vorbei gegangen sein.
  6. 😦 Dieser Trottel versteht überhaupt nix!
    🙂 Der Kollege hat für die Lösung noch kein Problem.
  7. 😦 Dafür hab ich jetzt keine Zeit.
    🙂 Bedauerlicherweise kann ich ihnen in genau diesem Punkt nicht weiterhelfen.
    :-)) „Mach i nöd!“ (Quelle Claudi)
  8. 😦 Dieser Idiot macht einen Krampf nach dem anderen!
    🙂 Möglicherweise haben wir für ihn noch nicht die richtige Herausforderung gefunden.
  9. 😦 Na? Hast Du mit dem Chef geschlafen?
    🙂 Wie ich sehe, hat man endlich Deine versteckten Qualitäten und Kompetenzen entdeckt.
  10. 😦 Das Projekt ging absolut schief!
    🙂 Der Produktivitätsindex unserer Abteilung zeigt einen sensiblen Rückgang.
  11. 😦 Ich habe geahnt, dass dieses Projekt ein Reinfall wird.
    🙂 Verzeihung, ich hätte Sie warnen können, wenn Sie mich eher involviert hätten.
  12. 😦 Sie kennen sich überhaupt nicht aus!
    😮 Dich hat man wohl mit dem „Klammersackl“ gepudert!
    🙂 Gehört das zu Ihren Kernkompetenzen?

Wem fällt noch irgendwas ein?


14500 Deutsche wanderten 2005 aus

16. November 2006

Gerade auf „Explosiv die Reportage“ gesehen und gehört: „14500 Deutsche wanderten 2005 aus“. Man stelle sich vor „1/10tel von Regensburg“ kehrt innerhalb eines Jahres der Stadt den Rücken. Auf einen Schlag ist die viertgrösste Stadt Bayerns menschenleer. Vertrocknete Büsche rollen vom kühlen Wind angetrieben durch die Strassen…

Interessant sind auch die Lieblingszufluchtsländer.

Hitliste der Länder

  • Schweiz
  • USA
  • Österreich

Schweiz? Ach was! Warum das denn? 🙂 In die USA zieht es mich irgendwie überhaupt nicht. Und nach Österreich fahren die Schweizer zum Skifahren. Wir übrigens auch bald wieder. Das ist absolut plausibel.

Einen Artikel dazu mit den exakten Auswandererzahlen hab ich auch gefunden.


DJ Tatana at Youtube

15. November 2006

Nachdem ich heute von Fercho gefragt wurde „Bist Du noch ein Tatana-Fan?“ und ich nun endlich heraus gefunden habe, wie man Youtube-Videos in den Blog einbaut…. mach ich das grade jetzt nicht. Warum? Da suche ich mal spasshalber bei Youtube mit dem Suchbegriff „Tatana“ und bekomme eine ganze Latte an Musik-Videos. Und da konnte ich mich nicht entscheiden. Ob ich von ihr „ein Fan“ bin? *Tztzt* Meet you at the Streetparade 2007!

Und als kleine Einstimmung auf eben die Streetparade 2007 – hier die Streetparade-Hymne aus dem letzten Jahr. Und zusätzlich meine Bilder vom letzten Jahr. Reserviert Euch schon mal das 1. Wochenende im August.


Vergessen Sie Domino-Day und Daniel Düsentrieb

15. November 2006

… hier kommt das absolute „Guten Morgen Familie! Das Frühstück ist gemacht“-Video aus Japan! Und alles beginnt mit einem Wecker um 7 Uhr!


Netzfundstück – Cats the total Fun-Collection

15. November 2006

Sie lieben Katzen? Sie hassen Katzen? Sie haben eine ausgeprägte Katzenhaarallergie? Sie fühlen das Verlangen beim Anblick einer Katze einen Toaster zu kaufen? Dann leiden Sie unter „Caturday“! Egal! Hier kommt die Complete Picture Collection of Cats!

 

(Klick on Image – Fundstelle hier)


Die Woidboyz – Der Bayerische Wald, unendliche Langeweile

15. November 2006

Mit diesen Worten fängt das erste Video der „Woidboyz“ an. Die in diesem Video mitwirkenden Chaoten parodieren einfallsreich die MTV-Sendung „Wildboys“ auf Niederbayerisch.

Die beiden fetzen durch den Bayerischen Wald, testen mit dem blossen Hintern die bayerische Brennnessel, die schärfste Brennnessel der Welt, rauchen bayerisches Gras, das magische Kräfte verleiht und die Akteure in rosa rammelnde Häschen verwandelt, stellen das einzig wahre Fortbewegungsmittel vor (eine Zündapp), treffen bei einer wilden halsbrecherischen Fahrt auf typisch bayerische biertrinkende Ordnungshüter, werden von diesen zum Bierholen geschickt, zapfen frische Milch aus dem Euter friedlicher Kühe, schmusen mit echten Frauen, und hauen im nahen Misthaufen „so richtig auf die Kacke!“

In Teil 2 der Bayerischen Woidboyz-Serie surfen die Darsteller auf einer Gummipuppe auf der perfekten Welle, ziehen hart eine Enthaarungpackung durch die Oberschenkel für eine blanke Bikinizone, kraulen zu „Titanic-Sound“ durch einen Baggersee und liefern sich eine wilde Bierverfolgungsjagd mit der grünen Obrigkeit, retten nach Baywatch-Mannier einen der Verfolger aus den Fluten samt anschliessender Wiederbelebung. Im Abspann läuft dann ein professionelles „Making of“.

Die Woidboyz arbeiten auch in der für sie typischen Art die Fussball WM 2006 auf.

Mit „Schau hi, Schau wer – 3 Räume, 3 Männer, 1 Frau, 1 Entscheidung“ wird von den Woidboyz die Sendung „Roomraiders“ auf das niederbayerische Korn genommen. Die gschammige Joseffa im rosa Dirndl schaut sich die Singlebuden vom Metzger „Jaques“, dem Import-Export-Fachmannes „Jay“ und und vom superweichgespülten Hairstylisten „Justin“ an, um sich am Ende für ihren Trammann zu entscheiden.

Nach etwas Suchen im Internet fand ich bei Chapi:de heraus, dass die Filme aus der FH Deggendorf kommen, Fachbereich/Studiengang Medientechnik. Äh, das kenne ich doch!

Erstens vom Studienbereich Elektrotechnik durch das Fach Gebäudesystemtechnik EIB und zweitens ist dort Freund und Kollege Robert bei eben diesem Studiengang mit dem Internetsender doschauher.tv aktiv. Hier noch ein Presseartikel zu einer der Sendungen aus der „Deggendorfer Zeitung“

Was beweist: Die Welt ist sooo klein.


Tele-Sin – TV-Piratensender bei RTL 2? Oder kuriose Werbeeinblendung?

15. November 2006

Dienstag 14.11.06 kurz nach Mitternacht – eigentlich schon Mittwoch. Ich sitze im Wohnzimmer, Laptop auf dem Glastisch vor mir, surfe grad mal wieder etwas im Internet herum, lese www.donau.de – also die Mittelbayerische Zeitung Regensburg online – neben mir läuft wie immer der Fernseher. Programm RTL 2 – „Exclusiv die Reportage – Die Schnäppchenjäger“.

Plötzlich wird der Monitor schwarz. Nein, nicht der Laptop. Der Fernseher wird dunkel. Hat mein schöner Toshiba-Fernseher mit 86er Diagonale den Geist aufgegeben? Ich greife zur Fernbedienung, um in ein anderes Programm zu schalten. Doch just in dem Moment blitzt es zwei/drei Mal kurz und folgendes Bild erscheint (Nummer und speziell Dame teilweise geschwärzt wegen nicht jugendfreiem Inhalt):

??? Bitte was? Ich hatte noch auf gar keinen Knopf auf der Fernbedienung gedrückt. Was ist das denn? Im 10 Sekundentakt wechselt das Bild und immer neue Damen räkeln sich auf dem gleichen Sofa. „Was sind das denn für Nummern? Was heisst Goracy? Wieso polnisch? Was ist Tele-Sin?“ schiesst es mir durch den Kopf. „Ein Piraten-TV-Sender!?! Oder gar ein neues Bildstörungsbild? Wo ist die Digitalkamera?“ Ich springe auf und nehme die Kamera aus der Laptoptasche. Stelle mich vor den Fernseher und kann grad noch ein Bild von der kuriosen Werbeeinblendung schiessen. Ich löse aus und kurz darauf wird die Röhre wieder schwarz.

Es flimmert kurz und RTL 2 sendet wieder. Nun stellt sich mir die Frage: Ist das eine neue Werbemassnahme von RTL 2? Ziel der Massnahme: Durch das plötzliche Einblenden von Callsex-Nummern nebst Bilder einer leicht bekleideten Dame mit vorherigem Blackscreen sollen die Zuseher während langweiliger und inhaltsloser TV-Sendungen aufgeweckt werden? Oder hat sich gar ein polnischer Piraten-TV-Sender mal kurz in die Sendeleitung eingeklinkt?
Die Internet-Suche hat bisher zu keinem Ergebnis geführt.


Gadget für Pärchen – Das Kondom für Eilige

13. November 2006

Oder Zittrige. Oder Ungeübte. Oder… Egal. Der Kondomhersteller mit dem findigen Namen „Pronto“ wirbt mit dem Slogan „The best way to get it on“ und meint damit die kleinen reissfesten Verhüterli. Aber irgendwie erinnert mich das an die „Ritsch-Ratsch-Klick“-Kameras….

Mit einer patentierten Verpackung haben die Herrschaften ein Ziel im Auge: Den Rekord im schnellen Kondomüberziehen zu brechen. Ihr glaubt es nicht? Anschauungsunterricht-Video hier klicken.