Dubai – Brand im Hochhaus fordert Tote und Verletzte

19. Januar 2007

Heute telefonierte ich mit Heiko. Er arbeitet seit fast einem Jahr in Dubai. Er erzählte mir, dass gestern (18.01.07) ein Feuer in einem Hochhaus „Fortune Towers“ an der Shaikh Zahed Road ausgebrochen war. Das Feuer sei entstanden, als Arbeiter unsachgemäss mit einem Schweissgerät hantierten und dabei leicht enzündliche Stoffe in Brand setzten. Durch die Winde im fast fertigen Gebäude hätte sich das Feuer rasch ausgebreitet. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers befanden sich etwa 350 Arbeiter in den oberen Stockwerken. 50 von ihnen war der Weg nach unten abgeschnitten. Einer der Arbeiter sei aus dem 37 Stockwerk gesprungen, um sich zu retten. Etwas über 30 Arbeiter erlitten Rauchvergiftungen. Es hätte über eine Stunde gedauert, bis Rettungskräfte am Hochhaus eintrafen.


Klimaerwärmung – ach was – nur ein Januar-Herbst-Sturm

19. Januar 2007

Nur keine Panik. Das ist sicher nicht die Klimaerwärmung, die uns einen grossflächigen Herbststurm mit dem Rennernamen „Kyrill“ im Januar beschert. Nein, nein, niemals. Ja das kommt schon mal vor, dass am Flughafen Frankfurt 300 Flüge storniert werden und der Bahnverkehr in ganz Deutschland zum Erliegen kommt. Es ist auch ganz normal, dass wir den wärmsten Herbst seit 326 Jahren hatten, ein Tornado über London fegt und die Gletscher abschmelzen. Es ist alles bestens! Von Feinstaub ist auch weit und breit nichts zu lesen und zu hören. Daran sind eh die Hochdruckgebiete schuld – und bei Sturm kollidiert dies meist mit einem Tiefdruckgebiet.

 

Und so eine rote Wetterkarte sieht doch auch mal ganz hübsch aus.  

Ausserdem, wo kann man schon ohne Porsche-Motor oder Rakete im Heck den Geschwindigkeitsrausch von über 200 km/h erleben? Die Schüler in Bayern bekommen so einen schulfreien Tag am Freitag. Nein, nicht wegen des Stoibers Rücktritt.

Gott sei Dank hat die Klimaerwärmung damit nix zu tun.


Gadget gegen fliegende Ungeziefer – Die Elektrische Fliegenklatsche

18. Januar 2007

Dieser Winter ist viel zu warm. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Skigebiete aus, sondern auch auf die Flora und Fauna. Speziell die Fauna wird im Frühjahr erbarmunglos auf die Verursacher der Klimaerwärmung zurückschlagen. Unzählige Mücken, Wespen, Motten, Fliegen suchen dann die bewohnten Gebiete auf, um ihren Hunger nach Nahrung zu stillen. Hierfür muss man entsprechend modern gerüstet sein.

In Bali stolperte ich über ein recht nützliches Gerät, welches mein Bruder Mike bereits kannte: Die elektrische Fliegenklatsche „Mosquito-Killer“ in Form eines Tennisschlägers. Wir kauften uns beide für glatte 3 Euro so ein Teil und probierten es sogleich Abends am Hotelbalkon aus. Per Knopfdruck werden die Gitter elektrostatisch mit Hochspannung aufgeladen. Entdeckt man einen oder mehrere der lästigen Plagegeister, so spielt man einfach Tennis. *Pratz!* Und schon hat sich der Fall. Leider scheinen die Viecher die Gefahr schnell erkannt zu haben; denn ab diesem Zeitpunkt wurde unser Balkon von den Mücken gemieden. Wir empfehlen die „Mosquito-Killer“ mit Akku und Stecker direkt am Griff.


Technikstress und verlorene Arbeitsstunden

17. Januar 2007

Kennt Ihr das: Man kommt Morgens ins Büro und schaltet den Laptop ein. Es dauert 5 Minuten bis das Teil inkl. Login gestartet ist. Dann klickt man auf Outlook, um die Mails zu holen, aber das Programm reagiert nicht. Dann streikt der Drucker und wirft das Papier schon zerknüllt aus, bevor man merkt, dass es sich um das falsche Dokument handelt Oder Acrobat-Reader erzeugt eine Fehlermeldung und lässt sich nur über den Taskmanager „abschiessen“.

Die Zeit bringt genau über das Thema einen Artikel samt kunstvoller Grafiken:

„Konkrete Zahlen, welcher Schaden entsteht, wenn Software uns überfordert, wir Rechner falsch bedienen oder ganze Systeme abstürzen, gibt es nicht. Hochrechnungen von 2004 gehen von 900 Millionen bis 6,3 Milliarden verlorener Arbeitsstunden im Jahr in Deutschland aus. Eine Studie der Universität von Maryland schätzt sogar, dass mindestens ein Drittel der Zeit, die Mitarbeiter vor dem Computer verbringen, durch frustrierende Erlebnisse verloren geht. Noch unklarer ist, wie oft aus frustrierenden Erfahrungen Stress und aus Stress Krankheiten werden. Nachgewiesen ist allerdings, dass Computerfrustration die Arbeitsmotivation stört und sich sogar negativ auf die Lebenszufriedenheit von Menschen auswirken kann.„

Kompletter Artikel „Nichts funktioniert – Technikstress“ auf der Website der Zeit.


Turit Fröbe schuf einzigartigen Abreisskalender – Weg damit!

14. Januar 2007

Seit 4 Jahren fotografiert die Kulturhistorikerin Turit Fröbe Bausünden oder Architektursünden. Der normale Abreisskalender ist wirklich spiessig. Daher sortierte Turit Fröbe aus ihren Fotos genau 356 Bilder heraus und schuff so einen Abreisskalender der besonderen Art. „Weg damit – Abreisskalender 2007“ – Statt Augen zu empfielt Turit Fröbe „Augen auf“ und jeden Tag ein neues Blatt/Haus abzureissen – aus dem Kalender.

ISBN: 3-551-68303-4
Erschienen bei: Carlsen Verlag
Reihe:Kalender
Illustrator:Turit Fröbe
Erscheinungstermin:06.2006
Einband: Kalender Deutschlands Bausünden – weg damit! 366 farbige Blätter Format 11,5 x 16,5 cm


Google Patent Search erleichtert die Suche nach Amerikanischen Patenten

13. Januar 2007

Die neue Beta-Version von „Google Patent Search“ reorganisiert all die Einträge, welche in USPTO (US Patent and Trademark Office) gelistet sind. So ist eine wesentlich einfachere Recherche nach Patenten möglich, als auf der eigenen Website von USPTO.

Hier zum Beispiel die eingetragenen Patente zu „intelligent home“


Apple erfindet das Handy neu: iPhone

9. Januar 2007

Vor wenigen Stunden stellte Steve Jobs auf der Messe MacWorld in San Francisco ein revolutionäres neues Handy(Natel)Konzept vor: Das iPhone! Das Gerät verbindet iPod mit Mobiletelefon und verfügt über keine Tasten mehr, sondern über ein „Multitouch-Display“ mit 9 Zentimeter (3,5 Zoll) Bildschirmdiagonale. Apple greift mit dem nur knapp 11,6 mm dicken iPhone ein für Apple bisher unbekanntes Marktsegment an. Marktführer Nokia besitzt etwa 30% und Apple möchte im ersten Jahr 2007 10 Millionen Geräte absetzen. Das wären 1% des Marktes. Preis des iPhone mit 4 GB Speicher liegt bei 499 Dollar und mit 8 GB bei 599 Dollar.

Mehr Infos und Bilder über das Apple iPhone auf Stuttgarter-Nachrichten.de


Kassensturz.ch meldet: Asbest-Gefahr für Elektriker

9. Januar 2007

Zitat aus dem Artikel

In Tausenden von Haushalten hängen asbesthaltige Schalttafeln. Elektriker montieren darauf oft ohne Schutz Sicherungen. Eine grosse Gefahr! Doch Suva und Arbeitgeber tun zu wenig für den Schutz der Arbeitnehmer.
Eliane Gerbers Mann starb vor einem Monat nach einer schlimmen Leidenszeit. Er litt unter Brustfellkrebs. Eliane Gerber: „Für ihn war der Tod eine Erlösung. Er wollte nicht mehr weiterkämpfen – die Krankheit war so schlimm“. Eliane Gerbers Mann war pensioniert. Jahrelang arbeitete er als Betriebselektriker. Dort kam er mit gefährlichen Asbestfasern in Kontakt. Diese Asbestfasern führten bei Francis Gerber schliesslich zum tödlichen Brustfellkrebs. Über die Asbest-Gefahr für Elektriker hatte der Kassensturz im November 2006 berichtet. In vielen Häusern hängen immer noch asbesthaltige Elektrotableaus. Der Asbest ist in den Asbestzement-Platten gebunden. Gefährlich wird es, wenn Elektriker darin bohren und den Staub einatmen. Kassensturz machte viele Elektriker auf diese Gefahr aufmerksam.

Jakob Marggi kennt die Gefahr heute. Dem pensionierten Elektriker fällt das Atmen beim Gehen schwer. Er leidet unter einer asbestbedingten Krankheit: an Asbestose, einer Form von Staublunge. Bei seiner Arbeit war er dem Asbeststaub während Jahren ahnungslos ausgesetzt. „Die Staublunge ist eine Belastung, die bleibt. Die kann man medizinisch nicht korrigieren. Ich muss damit leben bis zum Ende“.

Zum kompletten Artikel zur Sendung vom 09.01.2007 „Asbest-Gefahr: Elektriker nicht gewarnt“

Die Sendung Kassensturz wird am 10.01.2009 auf SF1 wiederholt.


Musik-Video-Set – ClassicRock Tribute Judas Priest

9. Januar 2007

Weil wir grad beim Thema Rock-Musik sind. Ein kleines Musik-Tribute an Judas Priest. Holt die Luftgitarre aus der Ecke und stellt Rheumapflaster für das Kreuz und Kopfschmerztabletten nach dem Headbanging bereit.

Und weil es so schön reinpasst:


Music for the Car – Mercedes-Benz Mixed Tapes

8. Januar 2007

Auf meinen Fahrten zwischen Zürich und Regensburg hat mich eines enorm genervt: Der Sound aus dem Radio. Alle paar Kilometer fühlte ich mich gezwungen den Sendersuchlauf-Knopf zu drücken und den nächsten Radiosender einzustellen. Das Schlimme (für mich) dabei: Man kommt dem chronischen Top-20-rauf-und-runter-georgel überhaupt nimmer aus. Dann die immer künstlich witzigen Moderatoren samt Werbejingels und Dauergewinnspielen. Das Programm wird aufdoktriniert. Arg!

Da ich mir eh schon länger ein Navigationssystem vorschwebte, schlug ich bei einer Aktion im November gleich doppelt zu: TomTom 910 mit integrierter 20 GB-Festplatte. Über EBAY noch einen Kassetten-Adapter ersteigert und fertig ist die Maus. Auf die Festplatte spielte ich dann ratzfatz MEINE Musik drauf. Nun bin ich der Programmgestalter und die Fahrten laufen deutlich entspannter ab. Je nach Stimmungslage läuft House, Dance, Trance, Hardrock oder Chillout.

Zufällig stolperte ich im Web an einer Seite über kostenlose Downloads, an der ich es eigentlich in dieser Soundqualität und Mischung überhaupt nicht erwartet hätte: Bei Mercedes-Benz! Der Service nennt sich „Mixed Tape“ und aktuell steht die 15. Auflage im Web zum Anhören und Herunterladen bereit. Wirklich empfehlenswert der Sound – und garantiert kostenlos, sowie in keiner Top-irgendwas-Liste. Von Elektronik über Jazz, sowie Klassik und Pop ist die gesamte Bandbreite abgedeckt. Die je 15 Musikdateien sind alle als MP3-Dateien einzeln oder gesamt inklusive Cover verfügbar.

Auch für noch unbekannte Künstler und Bands ist der Service interessant, da diese ihre Musikstücke oder Demotapes direkt über diese Seite an Mercedes-Benz schicken können.