14.10.2008 – Schweiz: 36 000 Deutsche mehr in der Schweiz in einem Jahr

14. Oktober 2008

36’000 Deutsche seit einem Jahr

Am grössten war die Zuwanderung von Personen aus Deutschland. Ende August lebten rund 224’000 Deutsche in der Schweiz, über 36’000 mehr als noch vor Jahresfrist. Am zweitgrössten war die Zuwachsrate bei Staatsangehörigen aus Portugal mit einem Plus von rund 14’000 Personen, gefolgt von denjenigen aus Frankreich, Grossbritannien und Österreich. (Quelle Nzz-online)

Nur mal so zum Mitrechnen: 36 000 Deutsche im Jahr als Zuzügler bedeutet pro Tag 100 Umzüge – an jedem Tag im Jahr.


13.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Dampfbad, gutes Essen und Cabaret-Show

13. Oktober 2008

In der Nacht zog früh morgens ein Gewitter über „unsere“ Insel. Es regnete, wie in einer voll aufgedrehten Dusche. Am Morgen sah man allerdings keine schweren Gewitterwolken mehr – nur noch leichte Bewölkung und die üblichen Temperaturen. Nach dem obligatorischen Urlaubsgedeck „Mangoshake + Kaffee“ fuhr ich gegen 14 Uhr Richtung Lamai, um mich mit Nanee und Jaeb zum Wellness zu treffen; und zwar im „Radiance – The Spa Resort“. Dieser liegt vor Lamai gleich neben dem „Buddy’s“/“Sharks Bar“.


Ich durchschritt die offene Eingangshalle und folgte der Beschilderung Richtung Restaurant. Nanee teilte mir mit, dass sie sich bereits im Spa-Bereich befänden. Somit ging ich nach einem weiteren frischen Mangoshake zu ihnen. Sie erklärte mir den Ablauf, wie ich zu meinem Umhang und einem Badehandtuch komme und wie es bezahlungstechnisch abläuft. Beide schlürften heissen Tee und ich bekam ebenso ein Tässchen.

An der Kasse traf ich zufällig Jonathan – dem Chopper-Verleiher („Easy Rider“). Er besorgte für sich und seine Frau Lee eine Monatskarte für den Wellnessbereich. Dann zog ich mich um und wir starteten den Wellnesstag im Dampfbad mit thailändischen Düften. Es kam mir anfänglich verrückt vor in einem tropischen Land in ein Dampfbad zu gehen mit Temperaturen um die 45 Grad und einer Luftfeuchte nahe 100%. Aber überraschenderweise machte es Spass und die Abkühlung weckte die Lebensgeister.


Während Nanee und Jaeb im Anschluss noch auf den Markt in Lamai fuhren, um für das Restaurant einzukaufen, hielt ich kurz vor dem Restaurant „Sri Nuan“. Dort hielt ich nach Sà Ausschau, konnte sie aber nicht gleich entdecken. Erst als mir ein Mädchen hinter der Fischtheke zuwinkte, erkannte ich sie wieder. Ohne Brille und richtig hübsch hergerichtet lächelte sie mich an und deutete mir an doch herüber zu kommen. So stellte ich den Bock ab und setzte mich auf einen Kaffee in den Aussenbereich – dort darf man rauchen. Sie brachte mir nicht nur einen Kaffee, sondern zusätzlich einen „Mangoshake“ und setzte sich zu mir an den Tisch. Sie meinte, dass momentan nichts los sei und natürlich freute mich ihre Gesellschaft. Sie fing von Null auf Hundert an zu erzählen und wir lachten viel.

Man sah es ihr an, dass sie sich freute mich wieder zu sehen. Chris war schon vor ein paar Tagen da und Mike hätte sie auch schon gesehen, sie plant im Januar einen Geschenkeshop in Bangkok zu eröffnen, so wäre sie von den Tourismusgezeiten unabhängig, sie hat einen Englischkurs besucht und spreche aber ihrer Meinung immer noch nicht genug, vorher hätte sie in der Fabrik gearbeitet und nun schon seit 4 Jahren sei sie in Lamai, ihre Cousine würde heiraten und sie wäre eifersüchtig, weil die Cousine vor ihr heiraten würde, aber sie freut sich für sie, es wäre schwierig „den Richtigen“ zu finden, sie hätte ihn noch nicht gefunden (aha *lach*). Auf meine Frage, wo sie gerne ausgehen würde, meinte sie nervös, dass sie kein „Butterfly“ wäre. Ok, die Frage war missverständlich. Ich klärte sie auf, dass ich eigentlich nur wissen wollte, wohin sie ausgeht, wenn sie ausgeht. Mit knallroten Backen meinte sie dann, dass sie mit ihren Freundinnen am liebsten zum Thai-BBQ geht und dort plaudert bis die Lichter ausgehen. (aha *lach*).


Das oben ist übrigens mein Töff. Darunter die Mühle von Mike. Nach zwei Mangoshake und einem Kaffee verabschiedete ich mich dann von der süssen Sà und fuhr zum Restaurant von Nanee.

Während ich auf Mike und Mauy wartete, bestellte ich mir einen kleinen Apetizer: Flühlinglolle mit Schrimps (Deau Ghung); denn ich hatte die Wahl in die Tischkante zu beissen, oder etwas zu essen. Some times it is better to be late.


Als Mike mit Mauy eintraf, bestellte ich mir RedSnapper süss/sauer mit „boiledLeis“, welches Nanee mit „viel Liebe“ herrichtete und servierte. Dann setzte sich die kleine strickte Vegetarierin zu uns und kaute an einem kleinen Teller „deepfried Bambussprossen“. Wie man davon satt werden kann ist mir ein Rätsel.



Gegen 22 Uhr besuchten wir dann die Cabaret-Show im „Zodiac“ in Lamai. Und ich sag euch Mädels, da bekommt ihr Depressionen, wenn schon die Ladyboys so gut aussehen. Und sollte ein Kerl so eine Schönheit in einer Bar oder Diskothek kennen lernen, dann gehen bei ihm im Anschluss alle Lichter aus – spätestens im Hotelzimmer *lach*.

Wir genossen die Show sichtlich und während Nanee nach Hause fuhr und ich mit Jaeb noch auf einen Drink gingen und plauderten, wechselte Mike mit Mauy bis in die frühen Morgenstunden ins nahe „Seed“ – einer Diskothek. Dort hatten sich Mike und May im Frühjahr kennen gelernt. Mauy befand sich im Urlaub und Mike ebenso.

Was sich damals schon bewahrheitete: „Some times it is better to be late“; denn Mike und ich waren damals schon zum Auftritt der thailändischen Band zu spät dran. Ohne das Zuspätkommen, hätten sich die beiden nie getroffen. Wie auch mit Nanee und mir: Nach einer Oil-Massage bekamen wir noch zu später Stunde Hunger. Das einzige Lokal in Lamai, welches nach 22 Uhr noch offen hatte, war das Restaurant von Nanee.


12.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Relaxing means „Sabai“

12. Oktober 2008

Nachdem ich nicht dazu komme täglich einen kurzen Tagesbericht zu verfassen (z.B. grad klopfte Mike an die Tür, dann kam eine SMS von Nanee, vorher am Strand, dann wegen Onlineaccount den Hotelmanager gesprochen, mit ihm einen Kaffee getrunken), habe ich gestern und heute zumindest die Bilder auf den Picasa-Account geladen. Im Gegensatz zur Bilderflut der letzten Tage, schoss ich gerade ein Bild heute (siehe unten).

Ein Problem ist auf jeden Fall, dass hier pünktlich um 18 Uhr die Sonne untergeht. Das wirft meinen ganzen Biorhytmus durcheinander; denn um 6 Uhr (Sonnenaufgang) bin ich noch nicht einmal in der ersten Tiefschlafphase. Es gäbe viel zu erzählen – auch kuriose Dinge.

Zum Verlängerte ich den Hotelaufenthalt um eine Woche. Die Damen hinter dem Tresen nahmen einen grossen „Taschenrechner“ mit Solarzelle und versuchten im Halbschatten „8 mal 995 Baht“ zu rechnen. Durch das schlechte Licht funktionierte aber der Taschenrechner nicht. Nachdem ich die Szene leicht in mich hineingrinsend beobachtete, schrieb ich 7960 Baht auf einen kleinen Notizzettel, der auf der Theke lag. „You are right!“ entgegnete mir die Lady lachend und zeigte mir das Ergebnis auf dem Taschenrechner-Display.

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Mein Online-Account funktionierte letzte Nacht irgendwann nicht mehr. „Nacht“ ist gut gesagt; denn wir waren bis 5 Uhr bei einer Poolparty in Lamai – „Buddy’s“ heisst die Lokalität. Der obligatorische „Heimkehrerkaffee“ auf dem Zimmer liess mich jedoch diesmal nicht wie sonst sofort einschlafen. Also versuchte ich die Bilder vom Abend zu bearbeiten und ins Web zu laden. Ich konnte mich weder mit Mike’s noch mit meinem Account einloggen.

Somit ging ich heute, nachdem ich etwa eine Stunde am Strand lag und im Buch „Das Peter Prinzip – oder die Hierarchie der Unfähigen“ weiterlas, zur Rezeption und traf dort zufällig den Managingdirector des Hotels. Er „managte“ dann auch sofort kompetent und rasch den Zugang zum Internet für mich. Übrigens: Kapitel 3 „Scheinbare Abweichungen“ Absatz „Eine Frage des Massstabes“ ist äusserst aufschlussreich (Seite 42 oberer Absatz) – wie vieles in diesem Buch. Der Name „Peter Prinzip“ passt übrigens rein zufällig.

Chris holte heute nach einer Woche „Schwuler-Roller-Fahren“ endlich seinen Chopper bei Jonathan („Easy Rider Lamai“) ab. Und sofort war er auf Tour. Zuerst in Lamai und anschliessend rund um Chaweng. Nach ein paar kurzen Stunden Schlaf am Nachmittag setzte er sich gleich wieder auf den Bock – eine Honda Phantom 200 ccm schwarz mit rattenscharfer Flammenbemalung am Tank *lach* – und ging gegen 20 Uhr wieder auf Tour.

Mike kam grad – wie oben kurz in Klammern erwähnt – bei mir auf dem Zimmer vorbei. Er fährt mit Mauy (so schreibt man den Spitznamen von seiner Maus aus Bangkok wirklich) ins „Bangkok Restaurant“. Eh klar. Dort kann man gut essen, es sind keine Farangs dort und zudem gibt es gute Musik.

So, und ich starte nun nach Lamai und statte meinem Lieblingsrestaurant einen Besuch ab. Im grossen und ganzen ist heute im Vergleich zu den vorangegangen Tagen herzlich wenig passiert. Das Wetter ist immer noch traumhaft, das Meer ist immer noch ruhig und blau. Sagte ich, dass nebenbei der Fernseher läuft? „Catwomen“ auf Englisch ist auch ganz interessant – aber nicht wirklich wichtig auf der Trauminsel. Also hier sind zumindest die Bilder. 🙂 Und wech….

Tja, und hier bin ich wieder. Zuerst fuhr ich nach Lamai zu Nanee ins Restaurant, bestellte mir eine „schön scharfe“ Fischsuppe und nahm noch einen Gin Tonic während Jaeb mit mir plauderte. Dann gegen 23 Uhr räumte die Crew die Tische ab und Nanee und ich beschlossen – eigentlich – nach Hause zu fahren. Sie zu sich und ich ins Hotel. Die langen Nächte und zeigten langsam bei uns beiden ihre Wirkung. Nanee führt ja nicht nur ein Restaurant, sondern steht früh morgens gegen 7 Uhr auf, um das Gästehaus eines Engländers zu bewirtschaften – und dann noch der Einkauf für’s Restaurant und Behördengänge und…. Egal. Wir waren beide müde.

Also verabschiedeten wir uns und ich setzte mich auf meinen Chopper, während Nanee zum Parkplatz zum Auto ging. Ich fuhr am „roten Platz“ vorbei, es kamen mir Roller in der Lamai-Beach-Road entgegen, obwohl eigentlich Einbahnstrasse, und bog dann in die Querstrasse zur „Samui RingRoad“ ab. Eigentlich besass ich einen netten Vorsprung, doch am Pass zwischen Lamai und Chaweng Noi sah ich zwei helle Punkte im Rückspiegel, die ziemlich schnell näher kamen und schliesslich überholte an einer Engstelle Nanee.

Ja, es gibt durchaus Geschwindigkeitslimite und entdeckte ich auch die zugehörigen runden Schilder mit rotem Ring und „45“ drauf. Aber darüber sorgt sich eh keiner. Der ganze Pass verfügt im Übrigen über eine gelbe durchgezogene Linie zwischen den Fahrspuren – interessiert auch keinen. Dafür bittet man ja am Aussichtspunkt beim Vorbeifahren an den unzähligen Totenstehlen um Beistand von den dort ums Leben gekommenen durch Drücken auf die Hupe.

Ich fuhr dann Nanee eher gemütlich mit Sicherheitsabstand hinterher – schliesslich machte sie „den Weg frei“. Am Ende hielt sie nahe dem Einkaufszentrum „Big C“ und besorgte sich noch etwas zum Naschen für die Nacht. Wir verabschiedeten uns noch kurz und als sie die Wagentür schloss, fuhr ich an ihr vorbei. Nur etwa 500 Meter später sah ich Mike’s Chopper auf der gegenüber liegenden Strassenseite stehen. Er befand sich offensichtlich immer noch im „Bangkok Restaurant“. Ich blieb am Strassenrand stehen und wartete auf Nanee. Auf ein Bier können wir den beiden noch Gesellschaft leisten.

Mike und Mauy kamen uns halb entgegen – eigentlich wollten die beiden gerade aufbrechen. Aber was soll’s. Die Band machte Pause und so setzten wir uns an einen der Tische im Aussenbereich. Nanee bestellte einen Gin Tonic und Mike und ich nahmen uns ein Bier.

Bild oben: Das ist übrigens der noch nicht ganz volle Mond dort droben. Sternenklar und wolkenlos bei gemütlicher Schwüle und etwa 28 Grad inklusive Frangipani Plumeria in der rechten Bildhälfte samt weissen Blüten – und das im Herbst bzw. in der Regenzeit. Ach ja, und die beiden „Grinsekatzen“ sind Mike und Mauy bzw. „Dingdong und Kinky“.

Die Band begann wieder zu freudig thailändische Liebeslieder und Rockmusik zu spielen. Langsam habe ich da so eine Vorahnung warum die „Lovesongs“ immer von Trauer und Trennung handeln und so extrem melancholisch wirken. Zwar verstehe ich nur die Übersetzungen von Nanee, aber der Hintergrund der Story im Song scheint oft „similar“ zu sein.

Bild oben: Nanee mit Frangipani Plumeria im Haar. Zusammen mit einem Kugelschreiber, mit welchem sie sich das Haar irgendwie kunstvoll hoch knüpfte.

Wir blieben bis Badeschluss gegen 3 Uhr – bis die Lichter ausgingen. Zwei der Bandmitglieder gesellten sich zu uns und wir plauderten über Rockmusik und deren Auftritte. Dann tranken wir aus und während Mauy bei Mike’s Töff aufsattelte, fuhr Nanee nach Hause – und ich folgte Mike’s Töff zum Hotel. C u tomorrow.

Jetzt lese ich noch die ein oder andere Geschichte eines Münchner’s in Bangkok zum Beispiel mit dem Titel „Der romantische Idiot„. Das ist wieder einmal eine der Websites (Bangkok für Singles), die es sich zu lesen lohnt.


09.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Lazy Times am Hotelstrand

9. Oktober 2008

Ein Klopfen an der Tür weckte mich. Vor der Tür stand eine Roommate. Die Frage von ihr, ob ich wünschte, dass sie meinen Room „upcleante“ wehrte ich freundlich ab. Ich wankte zurück zum Bett und sah auf die Uhr: 12 Uhr Mittags. Doch mal 6 Stunden geschlafen. Dann nahm ich das Natel und fand eine SMS von Mike. Er sass mit Moey und Nanee in der hoteleigenen Strandbar. Die SMS war etwa 30 Minuten „alt“.

Somit stellte ich mich unter die Dusche und versuchte wach zu werden. Ohne Kaffee – keine Chance. Ich schlüpfte in die nächstbesten greifbaren Kleidungsstücke und stopfte die „wichtigen Dinge“ (Natel, Geldbeutel, Ziggis, DigiCam) in die Hosentaschen. „Zimmerkarte nicht vergessen!“ So einen Zettel sollte ich mir an die Türinnenseite kleben. Schon zwei Mal verliess ich das Zimmer ohne die Karte mitzunehmen. Diesmal nicht.

Das Wetter zeigte sich das erste Mal etwas anders. Es windete etwas unangenehm vom Meer her und Wolken hingen am Himmel. Ich setzte mich zu Mike und den beiden Mädels und bestellte bei unserem Stammservierer per Handzeichen „das Übliche“: Mangoshake and Coffee (strong). Nanee naschte ein Portion Früchte. Sie sei bereits um 10 Uhr aufgestanden und seit 11 Uhr an der Strandbar – allerdings sah man ihren Augen noch den Rest an GinTonic im Blut von gestern Abend ein wenig an. Sie lächelte und feixte, unterhielt sich abwechselnd mit Moey auf Thai oder auf Englisch mit Mike und mir.

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Das Bild zeigt die Aussicht von meinem Zimmer aus auf die Hotelanlage und das Meer. Links die Strandbar, Mitte verschieden Tiefe Pools, rechts nicht im Bild der Massagepavillon.

Chris war noch nicht aufgetaucht. Seit etwa 3 Tagen fühlte er sich nicht so gut. Ihn plagte eine leichte Erkältung. Er antwortete auf eine SMS von mir, dass er sich im Hotelzimmer befinde und sich noch auszukurieren plante mit frischen Säften und Erkältungsmedikamenten, die er im Notfallpack immer dabei hätte.

Gegen 2 Uhr nachmittags zog es Nanee und mich an den Hotelstrand, während sich Mike mit Moey noch ein wenig Schlaf nachholten. Es war zwar windig, aber nicht kalt. Das Wasser sowieso nicht. Von der Windseite her verzogen sich die Wolken langsam und liessen die Sonne und blauen Himmel wieder durch. Nanee sprang mit „vollen Klamotten“, wie bei Thaimädels so üblich in die leichten Wellen. Dann legten wir uns auf die Strandliegen und dösten vor uns hin. Gegen 4 Uhr tauchte Chris dann auf und meinte, dass er sich etwas zu essen bestellen würde. Wir gesellten uns zu ihm und Nanee bestellte sich etwas Vegetarisches – allerdings schön scharf – und einen GinTonic (?), der ihr allerdings nicht schmeckte und ich dann austrinken durfte.

Als Chris sich in sein Zimmer zum Auskurieren seiner Erkältung zurück zog, gingen wir ebenso ins Zimmer. Nanee duschte und richtete sich für ihre tägliche Einkaufstour für ihr Restaurant her. Gegen 17:30 Uhr verabschiedeten wir uns und vereinbarten uns später telefonisch zu verabreden. Zwischendurch stand noch der Techniker vor meiner Tür und meinte, dass es im Restaurant unter mir eine Leckage gäbe. Ich zeigte ihm die Dusche bzw. den etwas dichten Ablauf und wenig später kamen zwei Mann und pumpten mit einen Plömpel den Abfluss frei. Tja, das neue Hotel Ibis muss sich wirklich erst noch ein wenig „einlaufen“ – im wahrsten Sinne des Wortes.


Koh Samui II 08.10.2008 – Samui Superstar Jaeb sings at Bangkok Restaurant

9. Oktober 2008


08.10.2008 Urlaub Koh Samui II – Starfish&Coffee, Zazen, Irish Times Pub und Bangkok Restaurant

8. Oktober 2008

Momentan nur der Abend getippt (ohne Bilder):

Moey, Mike und ich verabredeten uns am Abend im „Irish Times Pub“ / „Bangkok Restaurant“ mit Nanee und Jaeb gegen 23 Uhr. Wir parkten unsere Chopper davor auf der Strasse und stiegen die kurze Treppe zur Terrasse hinauf. Die Location befindet sich direkt an der Hauptstrasse von Bophut kommend auf der linken Seite nach dem neu eröffneten riesigen Einkaufstempel „Big C“. Das „Irish Times Pub“ ist eher für Farangs von der englischen Insel konzipiert – rustikale dunkle Holzausstattung mit einem wuchtigen Tresen, Sportsouvenirs and den Wänden und im Eck hängt der obligatorische Flatpanel, auf welchem immer Fussballspiele stupide vor sich hin plätschern (Manu vs. Leeds zum Beispiel).

Direkt neben dem „Irish Times Pub“ befindet sich das „Bangkok Restaurant“. Der grosse offene Gastraum enthält eine Bühne, auf welcher sich eine Thailändische 3-Mann-Combo die Finger warm spielte. Direkt darüber hängt ein grosser Flatpanel-TV – er zeigt abwechselnd Werbung und eine Thai-Game-Show. Ist die Musik zu langweilig, was aber wirklich nicht der Fall war, so könnte man Fernsehen. Der grosse Gastraum ist zur Strasse und zum Einkaufszentrum hin offen, rechts vom Eingang befindet sich die Theke und dahinter die Küche. Es befanden sich im locker gefüllten Restaurant lediglich Thais, was sehr angenehm war – Mike und ich die einzigen Farangs.

Wir setzten uns an einen der Tische zur Strasse hin und bestellten uns etwas Thailändisches gegen den späten Hunger. Die Thai-Band spielte währenddessen thailändische Lieder, welche immer von verlorener Liebe, der Trauer darüber oder dem Abschied handeln. Moey kannte einige davon und sang leise mit. Nach etwa 20 Minuten trafen Jaeb und Nanee ein und gesellten sich zu uns an den Tisch. Da wir uns der Musik wegen nur schwerlich verständigen konnten, wechselten wir die Stellung an einen Tisch im äusseren Terrassenbereich. Dort nahmen wir unser Essen ein.

Moey trinkt von Haus aus nur Wasser und überhaupt keinen Alkohol. Bekam aber von Jaeb einen Cocktail mit Baileys offeriert, den sie nur extrem widerwillig mit kleinen Schlucken trank. Es ging ihr hinterher auch ganz schlecht. Sie schien gar kein Gen zum Abbau von Alkohol zu besitzen. Nanee bestellte einen Gin-Tonic, Jaeb trank „Redwine“ und Mike und ich blieben beim „Singha Bier“. Wir plauderten viel und lachten. Dann hörte ich plötzlich bekannte E-Gitarren-Klänge. „Die spielen von Queen Bohemian Rhapsody?“. Einwandfreie Interpretation von der Band, stimmige Gitarrenriffs und dann die Stimme! Es schien mir, als ob Fredy Mercury in gestalt eines Thais wiedergeboren wäre.

Gleich im Anschluss stand Jaeb plötzlich auf und ging zur Bühne. Er kannte die Bandmitglieder und hatte vorher in einer Pause vereinbart, dass er einen Song selbst singen würde. Natürlich handelte er von Liebe. Jaeb fragte uns, was wir gerne hören möchten. Worauf Mike und ich unisono antworteten: „No Women – No Cry“. Alle lachten. Er meinte, dass er diesen nicht geübt hätte und sang einen seiner Lieblings-Love-Songs – perfekt übrigens (fast).

Wir blieben im „Bangkok Restaurant“ bis die Lichter erloschen und trollten uns gegen 2 Uhr morgens. Vorher genossen wir noch die Gesellschaft der gesamten Band und lachten viel. Mike und ich bestiegen die Chopper und fuhren ins Hotel zurück, während Jaep und Nanee nach Lamai zurückkehrten. Letztere beiden allerdings nicht mehr ganz so nüchtern.

Ich liess mir von Mike die Zugangsdaten zum hoteleigenen WiFi-Netz geben und rief das erste Mal meine Mails ab. Dann sortierte ich die Bilder der letzten beiden Tagen und bearbeitete diese nach. Das dauerte dann doch bis kurz vor 6 Uhr morgens. Zwischendurch ergoss sich der erste nächtliche Tropenregen während unseres Urlaubs über der Insel. So fiel ich erst ins Bett, als der Morgen graute. Ein weiterer wirklich traumhafter Tag ging zu Ende, während die Sonne sich ihren Weg durch die morgendlichen Wolken bahnte.


Urlaub Koh Samui II 07.10.2008 – Kurze Rückmeldung

7. Oktober 2008

18 Uhr Ortszeit. Hiermit liefere ich die erste Meldung aus Koh Samui. Warum erst nach 4 Tagen? Daran sind mehrere Ursachen Schuld: Einmal zeigt sich die Vermutung in der Regenzeit auf die Trauminsel zu fliegen bestätigt: Seit unserer Ankunft am Sonntag 05.10.2008 gegen 11 Uhr morgens scheint unablässig die Sonne, es herrscht lediglich eine leichte Briese, das Meer ist Urlaubprospekt-mässig blau und von einer noch nicht einmal am Zürisee gesehenen Wellenfreiheit, Wassertemperatur 26 Grad, Lufttemperatur über den Tagesverlauf ab 9 Uhr bei über 30 Grad, Abends traumhaufte Stille bis auf die Chillout-Musik im Hintergrund des Hotelrestaurantes (www.ibishotels.com) oder im „Gekko“. 

Zum anderen trafen wir bereits „alte“ Freunde vom Frühjahr, assen original scharfes Thaifood inklusive frischen Meeresfrüchten und sonstigem frischen Allerlei, besuchten den ein oder anderen märchenhaften Resort inklusive feinem Sandstrand, kristallklarem Wasser und traumhafter Aussicht mit Paradiesinselambiente, erlebten die ein oder andere Kuriosität, organisierten uns wieder fahrbare laute Untersätze mit zwei Rädern, schlafen mal mehr oder weniger, sind mal aktiver oder liegen einfach faul auf der noch hellen Haut.

Wo sind die Fotos? Heute morgen sortierte ich zwischen 7 (!) und 9 Uhr beim Frühstück über 300 Bilder und Impressionen aus zwei Digitalkameras, wegen Mangel an Festplattenspeicher löschte ich den ein oder anderen alten Kram respektive Gigabyteleichen, um Freiraum für die aktuellen Traumbilder zu schaffen. Langsam kapieren wir drei, dass wir wirklich angekommen sind, nachdem das Anreisedilirium der 18-Stunden-Tortur überwunden ist. Zum Schreiben kam ich aus den genannten Gründen eben noch nicht. Es will einfach nicht regnen in der Regenzeit auf Koh Samui.

Kurz: Es geht und blendend und minütlich immer besser.


Urlaub Koh Samui II 03.10.2008 – Koffer-Packen und Abreise nach Regensburg

3. Oktober 2008

Endlich ist es soweit: Der jährliche Oktober-Urlaub beginnt. Da wir morgen – am Samstag – von München abfliegen, nahmen Mike und ich bereits den Freitag frei. Nach unserer Erfahrung ist es nämlich immer so, dass in der Woche vor dem Urlaub in der Arbeit am meisten los ist. Und dann bleibt einfach keine Zeit mehr, um die Reisevorbereitungen zu erledigen.

Was soll’s! Der Urlaub beginnt – mit Aufräumen und Packen. Aufräumen ist einfach. Aber was packt man für 2 Wochen Koh Samui und eine Woche Bangkok ein? Im Frühjahr befanden wir uns ja schon einmal auf Koh Samui und ich schrieb mir eine Packliste „Was nimmt man nach Thailand mit„. Das hilft mir jetzt das Benötigte abzuhaken.

 


Mike ist wie üblich im Reisefieber und fetzt nur so durch die Wohnung, wie man auf den Bildern oben leicht erkennt. Natürlich ist „fetzt“ eher ironisch gemeint. In seinem Koffer befindet sich bereits das Badehandtuch. Und das am Nachmittag. Der Rest seines Krams liegt auf einem „klar sortierten“ Haufen auf dem Wohnzimmersofa.

Und mein Koffer? Der ist noch leer. Zum einen weiss ich ganz genau, was ich einpacken werde (siehe Packliste oben) und zum einen stellte ich fest, dass sich eher nur „Technik“ mitnehmen werde. Laptop, 2 Digicams, Natel und diverse Ladegeräte. Sonst hält sich der Kofferinhalt eher im Rahmen. Man(n) braucht eigentlich nur die Reiseunterlagen, den Pass, Geldbeutel nebst Kreditkarten und die Klamotten, welche man(n) am Leibe trägt – basta! Badehose? Selbst dieses wichtige Strandutensil ist natürlich in einem Einkaufszentrum auf der Insel erhältlich.


Wettervorhersage Zürich


Wettervorhersage Koh Samui

Zum Wetter: Momentan kommt etwas blauer Himmel durch, aber es hat den ganzen Tag geregnet. Die Vorhersage ist eigentlich für Zürich und Koh Samui von der Bewölkung und dem Niederschlag gleich. Während es in den nächsten Tagen in Zürich am Tag zwischen 9 und 19 Grad haben wird, bleibt es in Koh Samui „lediglich“ bei Temperaturen um die 32 Grad. Im Frühjahr reisten wir während der „Trockenzeit“ nach Thailand und erhielten eher durchwachsenes Wetter. Daher hoffen wir in der angehenden Regenzeit auf Sonnenschein.

So, und jetzt werde ich meinen Koffer packen. Das ist gleich erledigt. Gegen 20 Uhr ist die Abreise nach Regensburg geplant und morgen geht es zusammen mit „Reiseleiter“ Christian Nachmittags zum Airport München und direkt nach Bangkok. Ab in die Wärme! Hopefully.

<– Inhaltsverzeichnis Urlaub Koh Samui II

–> Urlaub Koh Samui II 04.09.2008 – I believe i can fly


30.09.2008 – „SekSchuelSchliere“ oder „Man muss sich anpassen“

1. Oktober 2008

Netzfundstück via Luca! 🙂 Danke!


26.09.2008 – Schweiz: Pornoverbot auf Handys

27. September 2008

Schweizer Parlament beschliesst Pornoverbot auf Natels:

Nach der kleinen Kammer, dem Ständerat, hat sich nun auch die große Kammer des Schweizer Parlaments, der Nationalrat, mit 103:52 Stimmen bei 18 Enthaltungen dafür ausgesprochen, dass die Regierung (der Bundesrat) gegen ihren Willen Gesetzesbestimmungen für ein Verbot von Pornografie und Gewaltdarstellungen auf Handys ausarbeiten muss.

Kompletter Artikel bei Heise.de (Autor Tom Sperlich)