Die aufgezeichnete Geschwindigkeit war 312 km/h. Nach der Anwendung des technischen Margens war die behaltenen Geschwindigkeit 300 km/h, was eine Überschüssige Geschwindigkeit von 170 km/h ist.
Bei 312 km/h fuhr dieser Fahrer fast 87 Meter pro Sekunde, unter anderem unter den anderen Verkehrsverkehrsbeteiligten.
Unverschämte? Sucht Adrenalin? Egal. Die Konsequenzen sind jedoch sehr real.
Der Fahrer, ein Ausländer, hatte sein Fahrzeug in ein Verwaltungsbeschlagnahmen gebracht und seine Führerscheinung sofort gestrichen. Bevor er den Kontrollstandort verließ, musste er auch eine Geldstrafe von 1.500 € zahlen, die er noch vor dem Prozess zahlen musste.
⚠️ Als Erinnerung: Überschüssige Geschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor bei Verkehrs- und Autobahnfällen.
Die Straße ist kein Kreislauf. Lasst uns die Grenzen respektieren. Lasst uns Leben schützen.
Wie fange ich an? Es war einmal: Im Februar dieses Jahres reiste ich nach Teneriffa, um das Musikprojekt „Los de La Guapa“ zu begleiten. Zufällig bekam ich so den Carneval in Puerto de la Cruz mit. Eines Abends lief ich mit Lykke durch die Strassen und sah eine etwas grössere Prinzessin mir entgegenkommen. Tinkerbell!! So entstand das Foto links.
Tinkerbell ist etwas gewachsen! Carneval PDLC 2026Peter und Fernando im Parador (Tinkerbell a la Chef de Cuisine)
So, wie komme ich jetzt da drauf? Zwei Zufälle fielen diese Woche zusammen.
Erstens: Christian und seine Freundin Sandra hatten sich ins „Parador de Las Cañadas del Teide“ eingemietet für 4 Nächte. Das ist das schöne Hotel auf den Canadas Del Teide. Wir sehen uns sonst alle zwei Jahre auf der Messe „Light&Building“ in Frankfurt. Und nun zufällig auf Tenerife! Sehr cool!
Christian und Sandra an der Bar im Parador
Zweitens: Die Prinzessin/Tinkerbell traf ich im Juli erneut vor dem „La Guapa“ mit seiner Frau. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir, dass beide oben im „Parador“ arbeiten würden. Er sei der „Chef de Cuisine“. Und wenn ich mal auf den Canadas wäre solle ich ihn besuchen.
Und genau das taten wir heute. Zuerst ging es ja gegen Mittag nach Bajamar zum Essen mit Nuria. Danach zurück nach Puerto de la Cruz. Und von dort aus gegen 16 Uhr rauf in den Nationalpark Teide. Bei blauem Himmel und Sonnenschein. Bestes Wetter.
Christian hatte für 18:30 Uhr einen Tisch im Parador reserviert und sich beim Staff des Restaurants rückverichert, dass am Dienstag die „Prinzessin“ anwesend sei. Aber verraten würde nix.
Lykke und ich schossen viele Fotos vom Teide und von der 11 Kilometer durchmessenden Caldera del Teide.
Dann ging es pünktlich zum „Parador“ zum Essen. Es gab nette Unterhaltungen mit Christian und Sandra. Beide sind erfahrene Teneriffa-Kenner und bleiben noch bis Sonntag auf der Insel.
Und schließlich fragte ich, ob meine Tinkerbell da wäre. Der Kellner nahm mich mit in die Küche.
Die Überraschung war gelungen und die Freude gross! Natalia und Fernando freuten sich enorm. Er organisierte unser leckeres Essen und am Ende gab es Cava und gemeinsame Fotos.
Ausserdem noch tolle Fotos von der Caldera nach Sonnenuntergang. Als es ganz dunkel wurde sah man massenhaft Sterne durch die klare Luft auf 2200 Metern. Sogar die Milchstraße war mit bloßem Auge zu erkennen.
Ein toller Nachmittag im Nationalpark Teide mit Freunden aus der Branche und aus Puerto de la Cruz ging zu Ende. Ein rundum gelungener Tag. Danke Christian für die Einladung! Ich werde mich bald revanchieren.
Wer möchte, kann sich gerne das Hotel Parador de Las Cañadas del Teide ansehen. Man kann auch als „Auswärtiger“ einen Tisch im Restaurant buchen. Ausserdem hat es einen Kiosk mit Terrasse für Jedermann.
Heute fuhren Lykke und ich nach Bajamar im äußersten Nordosten der Insel. Dort trafen wir Nuria und Enrique zum Mittagessen im „Restaurant Cofrida“ direkt bei den Naturpools am Meer.
Hey, cool Man! Nur keine Panik! Es ist nur Meerwasser.
Nach dem Essen gingen wir entlang der Pools. Es war gerade Gezeitenwechsel. So gab es trotz eigentlich ruhiger See sehr gute Wellen. Eine sehr starke passierte genau hinter uns, als Nuria mich und Lykke fotografierte.
… zum Bierpreis. An einer (günstigen) Tankstelle oberhalb von Puerto de la Cruz kostet ein Liter Sprit so viel, wie ein Bier im Restaurant. Gut, es ist ein kleines Bier. Eine Schweizer „Stange“.
Aber setzen wir das mal in Relation zu den Verbraucherkosten. In Winterthur kostet eine „Stange“ Bier zwischen 5 und 5,50 CHF. Das sind heute 5,30 – 5,80 Euro. Der Sprit kostet heute in Winterthur 2,04 CHF im Schnitt. Dafür bekommt man kein kleines Bier. Der Sprit ist in Teneriffa also in Relation viel teurer!
Sarah durfte eine Laudatio auf Angela Merkel halten, als diese am Freitag in Augsburg mit dem Elisabethpreis der Caritas geehrt wurde.
Angela Merkel sei eine Frau, die „ihr Ego weit hinter ihren Job stellt“, die „schon 2015 das Wort WIR ausspricht und alle Menschen im Stadtbild meint“. Und die als Physikerin an Wissenschaft glaube und „an so was Abgefahrenes wie Menschenwürde und Anstand“, konstatierte Bosetti und erhielt dafür einen langen Applaus der Gäste im voll besetzten Goldenen Saal.
.. dann bist Du im Teno-Gebirge im Norden von Teneriffa. Leider bekommt man heute im Auto keine Düfte und Gerüche der Außenwelt mit. Bei Motorradfahren ist das anders. Beim Fahren riecht man sowohl Abgase in der Stadt, wie auch alles in Wald und Wiese. Das macht auch einen Teil des Hypes um Motorräder aus, weil man die Natur hautnah erlebt.
„Artemesia“ ist der Geruch Teneriffa’s, der einen Besucher im Norden unterschwellig überall hin begleitet. Die Wanderer im Teno-Gebirge kennen den Geschmack. Speziell wenn es sehr warm ist oder nach einem kurzen Regen. Dann entfalten sie die etherischen Öle in der vorbeiströmenden Luft. Die Teneriferas nehmen den Geruch nicht mehr wahr, weil er allgegenwärtig ist.
Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula)
Im Gegensatz zu den europäischen Beifuß-Arten verströmen seine silbrig-grauen Blätter einen intensiv balsamischen, fruchtigen und leicht süßlichen Duft, der stark an Weihrauch und warme, mediterrane Erde erinnert. Das ätherische Öl hat durch den Inhaltsstoff Chamazuleen oft eine faszinierende, hellblaue Farbe.
Als ich das erste Mal die kurvige, schmale Strasse TF-436 von Buenavista del Norte nach Maska fuhr, hielt ich am „Mirador Altos de Baracan“ an. Dort war ich einerseits überwältigt von der scharfen „Wetterscheide“, denn hier strömt je nach Wetterlage die Wolken vom Norden her kommend durch das Ventil, welches der Pass geologisch ergibt. Haben die Wolken den Pass überwunden, so lösen sie sich in Wellen gleich auf der Südseite auf.
Auch die Vegetation trennt sich hier. Auf der Nordseite üppiges Grün. Auf der Südseite Buschlandschaft mit gelbem Ginster und eben mit „Artemesia“. Und diese beiden Pflanzen geben ihre Düfte in die Luft ab und konzentriert sich hier am Pass. Bläst der Wind von der anderen Seite aus Süden, so verstärkt sich der Geruch, weil Wärme Luft die Öle viel besser aufnimmt.
Bei der Pflanze auf dem Bild handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Art aus der Gattung der Beifußgewächse (Artemisia), genauer gesagt um Wermut (Artemisia absinthium) oder den nahen Verwandten, den Baum-Wermut (Artemisia arborescens). Auf den Kanarischen Inseln ist zudem der endemische Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula) stark verbreitet, der ein fast identisches Erscheinungsbild besitzt. [1, 2]
Das in der Hand gehaltene Pflanzenteil zeichnet sich durch seine charakteristischen, fein fiederschnittigen Blätter und die typische silbrig-graue Behaarung aus. Wenn Sie an den Blättern reiben, sollten Sie einen sehr intensiven, aromatischen und krautigen Duft wahrnehmen.
Verwendung und Eigenschaften von Wermut
– Heilkunde: Wermut ist seit der Antike als klassisches Bitterkraut bekannt. Die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle werden traditionell zur Förderung der Verdauung, bei Appetitlosigkeit oder zur Unterstützung der Galle eingesetzt.
– Küche & Spirituosen: Die Pflanze ist die namensgebende Zutat für den Wermutwein (Vermouth) sowie für die berüchtigte Spirituose Absinth.
– Garten: Aufgrund des silbrigen Laubs und der extremen Trockenheitsresistenz ist sie eine beliebte Zierpflanze für Steingärten oder mediterrane Beete
Heute schlief ich mal etwas länger. Sonntag. Tag des Herren. Aber vor meinem Appartment hörte ich seit 8 Uhr laute Musik und Klatsch und Lautaprecheransagen. Denn in Puerto de la Cruz ist jedes Wochenende etwas los. Diesmal der „Muelletlon de Puerto de la Cruz„.
Bei extremst angenehmen 27 Grad und leichtem Nieselregen hatte es perfektes Läuferwetter. Dabei geht es um Schwimmen im Meer und anschliessend es Laufen in der Altstadt rund um den „Muelle Piscina“ in PDLC. Gestern liefen bereits die Jugendlichen und heute die Erwachsenen und Veteranen.
Irgendwann fang ich auch wieder mit dem Laufen an. Zeit wird es.
Gegen 16 Uhr traf ich mich mit Lilli zum Brunch. Bei mir gegenüber ist ein Italiener eingezogen „Memy’s„. Und er bietet leckere frische Salate an. Lilli nahm Chicken und ich Tuna.
Sie kam vom Sport im neuen Schwimmbad von PDLC. Dort ist auch ein Gym. Das muss ich mir die Tage mal ansehen. Es hat lange gedauert, bis das „Centro deportes de Acuaticos de Tenerife“ nach langer Bauzeit, hohen Kosten und vielen Komplikationen fertig geworden ist.
Anschliessend unternahmen Lilli und ich einen gemütlichen Spaziergang auf der Kaimauer der „Explanada del Muelle„. Lilli will Englisch lernen. Und ich Spanisch. Also übersetzten wir gegenseitig Begriffe aus dem täglichen Leben. Wir gingen bis zum Castillo San Felipe. Der Strand „Playa Jardin“ ist gesperrt wegen starker Brandung.
Wir saßen eine Weile und beobachteten die Wellen am Playa Jardin. Danach trennten sich unsere Wege.