Schweizer Eigenheiten – Von Zugfahrten und Irrtümern

17. Februar 2006

Er wankte verschlafen frühmorgens in den Bahnhof, durchschritt taumelnd die Halle „Ich bin sicher zu spät“ dachte er und lief eiligen Schrittes weiter. Als er die Treppen hinauf zum Bahnsteig hastete, war der Zug schon eingefahren und die Passanten beeilten sich zuzusteigen. Er erreichte gerade noch die sich schliessende Tür und schlängelte sich hinein. Dann liess er sich auf einen Sitz fallen und lehnte sich zurück. Kurz darauf schlummerte er ein.

Sanft wurde er geweckt – er spürte eine Hand auf seiner Schulter und blickte erschrocken in die Augen einer Fahrkartenkontrolleurin. Er griff in die hintere Hosentasche und zog sein Billet heraus, reichte es der jungen Dame und lehnte sich zurück. „Sie sind im falschen Zug!“ Plötzlich war er wach! Er sah aus dem Fenster und musterte die langsam vorbei ziehende Landschaft. Nein, er war hier tatsächlich falsch. Das da draussen sieht nicht nach der Region Zug aus. „Wo wollten Sie denn hin?“ fragte die junge Dame mit einem leichten Lächeln. „Nach Zug mit dem Zug“ entgegneter er und verkniff sich „ich mache eine Winterthur und möchte dorthin Davos am schönsten ist„.

„Durch Zug sind wir schon gefahren, Sie müssen in Luzern aussteigen und dann Zürich zurück!“ Er schaute auf die Uhr und merkte, dass er zu spät zum Termin kommen würde. „Ich stelle Ihnen ein Billet für eine Irrtümliche Zugsfahrt aus„. Er nickte stumm, nahm das Billet und bezahlte es.

 


Motorradmesse Swiss-Moto in Zürich vom 16. bis 19. Februar 2006

15. Februar 2006

Ab nächsten Donnerstag startet im Messezentrum Zürich die Swiss-Moto und öffnet ihre Pforten für alle diejenigen, die sich jetzt schon auf die schönste Jahreszeit vorbereiten wollen: Die Zeit der Töff-Fahrer!

Die Motorradmesse findet von Donnerstag 16. bis Sonntag 19. Februar statt. Gezeigt wird alles, was sich auf 2 Rädern fortbewegt. Aber auch Trikes und Quads sind mittlerweile fester Bestandteil der Show.

Sicher von Interesse werden die Neuheiten 2006 der Motorradbauer sein; denn alle namhaften Firmen sind vertreten: BMW, Aprilia, Buell, CF-Moto, DUCATI, Honda, Jialing, Husaberg, KawasakiFibag, Harley-Davidson, KTM, Moto-Guzzi, Morini, Zeta, Swissjet, URAL, Peugeot, Suzuki etc.

Für Chopperfans auch wieder viel geboten sein. Cowboystiefel sind also willkommen! 

Ausserdem findet zeitgleich die Swiss-Performance statt. Es lohnt sich also nach Zürich zu kommen.


02.11.2006 – Kostensenkungsmassnahme – Die etwas anderen Beratungsgebühren

11. Februar 2006

Allerorts hört und liest man von Firmen und Unternehmen, welche über Kostenoptimierung, Sparmassnahmen und Konzentrationen auf das Kerngeschäft nachdenken. Die ständig steigenden Erzeugerpreise und Aufwendungen für Personal, erfordern die Suche nach Kostenoptimierungsmöglichkeiten (auch Kostensenkungsmassnahmen genannt) und Einführung von abgestimmten Prozessen. Somit steigert das Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit und erreicht einen Mitbewerbervorteil. Ein Kernthema ist dabei der Service und Support. Es werden Callcenter eingerichtet und diese nehmen dann die Anfragen zu Reklamationen und Problemen der Kunden zentral auf. Die Bearbeitung ist meistens für den Kunden kostenlos, aber intern doch ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Ich habe ein preisoptimiertes Konzept erarbeitet, welches ich hier zur Verfügung stelle. Anhand von Beratungsgebühren, welche für Callcenter die sog. „Backofficedienstleistungen“ auf Grund des Aufwandes berechnet ist, können somit Gebühren erhoben werden. Diese müssen den Kunden transparent gemacht werden, damit er im Voraus weiss, was welche Beratung kostet.

Beispiele aus der Preisliste „Beratungsgebühren – Callcenter-Dienstleistungen„:

  • Grundpreis Antwort………………………… 2,50 Euro

Zuschläge für Sonderleistungen:

  • Antwort, die Denken erfordert ………………………….+ 5,50 Euro
  • Antwort, die intensives Denken erfordert……….+ 9,50 Euro
  • Richtige Antwort…………………………………………………..+ 19,50 Euro
  • Brauchbare Antwort…………………………………………….zur Zeit nicht lieferbar
  • Zusätzliche Antwort…………………………………………….auf Anfrage
  • Höflichkeitszuschlag……………………………………………+ 75%

Die komplette Preisliste der Beratungsgebühren ist im unten stehenden Link verfügbar.

UPDATE: Die Beratungsgebühren gibt es mittlerweile auch für unsere Schweizer Kollegen und für Kollegen in englischsprachigen Ländern

We proudly present: The “a little different” Consulting Fees!

Hier geht’s zur Deutschen und Schweizer Version


James Bond-Auto Aston Martin DB 5 versteigert – Schweizer erhält Zuschlag

8. Februar 2006

Der legendäre Aston Martin DB 5 welchen Sean Connery alias James Bond in den Filmen „Goldfinger“ und „Feuerball“ über die Leinwand fuhr wurde am 22.02.2006 in Phoenix (USA) versteigert. Ein Schweizer Sammler von James-Bond-Film-Utensilien erhielt für die sagenhafte Summe von 2,1 Mio. Dollar den Zuschlag. (2,7 Mio CHF) Artikel


Cowboystiefel sind OUT – Stallions von Pedro Muñoz sind in Zürich IN

7. Februar 2006

Ich stehe auf Cowboystiefel, das hatte ich ja schon mal erwähnt. Und es wurde munter darüber diskutiert, wie nun Männer ticken, die diese Boots tragen. Ja klar, Cowboyboots sind OUT, wenn ich nicht in der Bilanz vom 31.01.2006 (Ausgabe 02/06) einen netten Artikel über einen ganz gewissen Pionier der Lederstiefel überhaupt gelesen hätte. Pedro Muñoz

Und speziell die Zeilen „Doch für diesen Winter ist die Mode-Devise klar: Cowboy-Boots sind das Hipste, was man an den Füssen tragen kann.“ Ja was, da gehe ich ja mit der Mode! Und weiter: „Stilmix ist vielmehr die Devise – fast alles ist möglich. Pedro Muñoz’ Boots mit dem Namen «Stallion» (auf Deutsch: Hengst) sind die exklusivste Variante und seit zwei Jahren auch bei uns erhältlich.“ Bei uns? Ja wie denn, wo denn, was denn? „Die edlen Treter gibt es in der Boutique Trois Pommes an der Storchengasse 16 in Zürich. Hier werden die Stallions neben St. Moritz exklusiv in der Schweiz verkauft.“ Ja was, in Züri? Ja da legst die nieder.

Weiter im Text: „Wenn er (Pedro Muñoz) davon schwärmt, wie grossartig man sich in diesen Boots fühlt, so ist das kein reines Lippenbekenntnis. Er selbst trägt fast nichts anderes – auch nicht zum Smoking. Einzig für den Sport hat er sich zu Turnschuhen bekehren lassen. «Boots geben dir Leichtigkeit, sie sind äusserst komfortabel, und man unterstreicht damit seinen eigenen Stil», schwärmt er. Zudem meint er, Boots würden nicht von Fashion Victims getragen, sondern von Menschen, die wissen, wer sie sind.“

„HörtHört“ und ein bayerisch verstärktes „fei Jawoll!“ 🙂

Den gesamten Artikel gibt es hier 🙂

Es gibt übrigens ein Männerversteher-Buch für Frauen mit dem Titel „Wie Männer ticken“ von Hauke Brost. Hauke schreibt in seinem Bestseller nicht nur über „Cowboystiefeltragende Männer“, sondern auch über Themen wie „Der Mann und die Liebe, seine Firma, die Freizeit, das Geld, sein Statussymbol, die Familie, der Alltag, und vieles mehr. Hauke beantwortet zum Beispiel die Fragen „Warum hören Männer nie zu?“ und „Wie trenne ich mich friedlich von ihm?“ Und das mal ernsthaft und mal weniger.

Ausserdem bereitet er gerade zusammen mit seiner Co-Autorin Marie-Therese Kroetz-Relin das nächste Buch vor, welches im Herbst 2006 erscheinen soll: „Wie Frauen ticken„. Man(n) darf gespannt sein…


Feinstaub und kein Ende – Doch!

7. Februar 2006

Die Feinstaubsituation hat sich plötzlich und unerwartet entspannt. Man beachte das Nord-Süd-Gefälle. Hat das Tempo80Gebot doch geholfen?

Nein, denn von Nord-Osten her kommt eine Schlechtwetterzone mit Regen und IndustrieSchnee. Somit wäscht es die Staubpartikel langsam aber sicher aus der Luft. Welch eine Überraschung! Den Politikern Gott sei Dank! Endlich wieder tief und erleichtert durchatmen! *ziggianzünd*
Wer nun glaubt, dass die unsinnige nichtsbringende Tempo80-Aktion der 12 Kantone auch ein Ende hat, der irrt! Nur im Kanton Luzern darf 120km/h gefahren werden – die anderen Kantonsräte wellnessen in den Bergen: Skiferien!

 

(Verification-Pic for anaximander) Ich sah heute nach Einbruch der Dunkelheit von meinem Baumhaus aus geheimnisvolle Kreaturen in seltsamen Gewändern ziel- und planlos, sowie verwirrt mit sich raufenden Haaren leise vor sich hinfluchend durch das Nimmerland irren. Verlorene Reporter Jungs auf der Suche nach der nächsten Katastophe Schatzkiste? Oder waren es doch nur Politiker Piraten….


Happy Slapping im Kinderzimmer – Clips zum Download

7. Februar 2006

Ja, ich weiss, der Titel ist etwas reisserisch. Aber nachdem der Sonntagsblick im Artikel über Happy Slapping vom 05.02.06 schon die (gestellten) Szenen von Morphi klaut (Urheberrechtsverletzung, meiner Meinung), dann erlaube ich mir das Mal mit dem "reisserisch". 😉  Ihr werdet gleich merken warum.

Heute morgen war ich schon recht früh wach. Zu früh für meine Verhältnisse: 5 Uhr! Und es kommt noch dicker: Ich stand auf und machte Kaffee, da ich befürchtete, dass ich sonst in die 2. Tiefschlafphase verfalle und den dämlichen Radiowecker überhöre. Mit einer Tasse Kaffee bewaffnet, setzte ich mich ins Wohnzimmer, startete den Laptop. Dann scrollte ich durch blog.ch.

Scheinbar konnte Captain durch aufgewühlte Kindheitserinnerungen nicht schlafen; denn um kurz vor 3 Uhr morgens hatte er einen Beitrag über "Lego vs. Playmobil" ins Net gestellt. Dem kann ich nachfühlen. Beide Firmen, besser gesagt die Produkte der Firmen, sind mir seit frühester Jugend bekannt. Dad hatte dereinst zu Weihnachten eimerweise Lego – gebraucht – gekauft, welche dann in der Badewanne gewaschen wurde. Unter dem Christbaum sah es dann aus wie in einem Erlebnispark. Vielleicht finde ich noch einen Papierabzug von dem Fest. Playmobil bekamen wir oft von Oma geschenkt – zu Ostern, Geburtstag, zum Besuch. Einzelne Figuren müssten noch irgendwo in Umzugskisten im Keller bei den Setzkastenbefüllungen gut verpackt stecken. Sagte ich, dass ich schon fast 4 Jahre hier wohne? Egal, weiter im Text.

Captain hatte einen (sehr kurzen) Beitrag veröffentlicht. Neugierig klickte ich auf einen der Links und landete bei Tomiland. Dieser schwelgte in Jugenderinnerungen – im speziellen in seiner wieder aufgeflammten Liebe zu Playmobil. Er kaufte sich sogar daraufhin ein Piratenschiff und bastelt daran rum. UND: Er drehte einen kurzen Stopmotion-Film zum Thema "Wilder Westen" mit dem Titel "North&South". Dieser animierte Kurzfilm animierte mich wiederum zum Titel dieses Beitrages: "Happy Slapping im Kinderzimmer" – womit sich der Kreis schliesst.

Also sofort aufs Handy laden! Wer mehr von den gestellten "animierten Stories" sehen möchte, der schaut bei Sven van der Hart vorbei (Achtung FSK16). Ein Video-Clip erinnert mich an meine Kindheit: An die Sprengung des Playmobil-Indianer-Camps kurz nach Neujahr auf der Terasse im Schnee mit übrig gebliebenen Sylvester-Krachern. Heute würde man meinem Bruder und mir einen Kinderpsychologen zur Seite stellen, der uns in vielen Sitzungen über verborgene Gewaltbereitschaft ausfragen würde. 😉

So, der dämliche Wecker ist jetzt auch wach – einen schönen Dienstag wünsche ich.


Die Zickenjäger haben ein Zuhause – Die Zickenstube

6. Februar 2006

Heute habe ich ein tolles Geschenk bekommen – von Petra und André. Nun haben die Zickenjäger ein Zuhause: Die Zickenstube!! Die beiden waren im MIGROS und Petra ist dort über das Schild gestolpert, hat sofort an die Zickenjäger gedacht und André hat es mir heute mitgebracht. Klasse!

Das Heim der Zickenjäger

Die nächsten Termine sind schon gebucht (Streetparade 2006 und Tenerife 2006). Aber jetzt schwelgen wir erst mal in Erinnerungen und ich freue mich über das Schild.

Danke Ihr Zwei! War ganz lieb von Euch!


Rexel übernimmt die Elektro-Material AG

3. Februar 2006

Der französische Kabelproduzent Nexans hat die nicht zu seinem Kerngeschäft gehörende Elektro-Material AG per 1. Februar 2006 an den weltweit führenden Elektro-Großhandelskonzern Rexel verkauft.

Mit der Unterzeichnung eines Vertrages zwischen Rexel und Nexans vom 20. Januar 2006, wodurch Rexel das gesamte Stammkapital von Elektro-Material AG erwirbt, konnte die Transaktion am Mitwoch, den 01.02.2006 abgeschlossen werden. Elektro-Material AG ist der führende Schweizer Großhandels-Elektrovertrieb und hat im Jahr 2005 einen Umsatz in Höhe von 292 Mio. CHF (rund 189 Mio. €) mit seinen sieben Niederlassungen und 396 Mitarbeiter erwirtschaftet. Das Produktangebot von Elektro-Material AG ist mit dem von Rexel vergleichbar: Elektro-installationsmaterial, Kabel und Leitungen, Beleuchtungsprodukte, Kommunikationsgeräte und sonstigen Elektrokomponenten. Das Kundenportfolio setzt sich aus Elektro-installationsunternehmen (74 % des Umsatzes), Industriegesellschaften (11 %), Energie-Versorgungsunternehmen und andere professionellen Kunden (15 % des Umsatzes) zusammen. Der elektronische Handel macht 34 % des Umsatzes von Elektro-Material AG aus. Zusammen mit den aktuellen Aktivitäten von Rexel, die das Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Transelectro ausführt, wird das Vertriebsgeschäft in der Schweiz einen jährlichen Umsatz von 364 Mio. CHF (rund 235 Mio. €) generieren.


Feinstaub mit Elektroautos bekämpfen – mit Hybrid- und Elektroautos

3. Februar 2006

Smog, Feinstaub, Industrieschnee, Tempo 80 – diese Themen gingen heute durch alle Medien. Keine Zeitung liess diese Themen auf der Titelseite aus; denn die Politiker hatten diverse Vorschläge, um das populäre Thema mit Lösungsvorschlägen zu behandeln. Die Autobranche reagiert auf diesen Trend und stellt alternative Aggregate zur Fortbewegung in Aussicht.

Die „Kleine Zeitung Kärnten“ berichtet über eine rundum glückliche Familie und ihr neues Gefährt – einen Peugeot 106 electric. Die Familie könnte damit sogar bei einer verordneten Sperrung für Motorfahrzeuge verursacht durch Feinstaub munter weiter fahren; denn ein Elektromotor mit 22 KW treibt den Kleinwagen bis an die 90 Stundenkilometergrenze. Nach durchschnittlich 120 Kilometern muss der Akku allerdings wieder an die Steckdose. Familie Hromada bewegt das Fahrzeug 19200 Kilometer im Jahr und kommt damit auf Kosten von 480 Euro, was einem „Verbrauch“ von 2,50 Euro auf 100 Kilometer gleich kommt. Die Haftpflichtversicherung beläuft sich jährlich auf günstige 120 Euro. Nur der Reifenabrieb sorgt bei diesem Fahrzeug für Feinstaub. Leider konnte ich auf keiner Website von Peugot in irgendeiner Preisliste den Peugeot 106 electric finden.

Nicht ganz soweit geht Peugot in der Mittelklasse. Erstens ist die Technik nicht ganz feinstauberzeugungsfrei und zweitens liegt die Serienreife in der Zukunft. Zusammen mit Citroën entwickelt Peugoet laut einem Bericht in der Autobild einen Diesel-Hybrid-Motor. Dieser steckt in je einem Citroën C4 und einem Peugeot 206. Bis 50 km/h schiebt der Elektromotor das Fahrzeug an. Erst darüber übernimmt der Diesel die Arbeit. Dabei soll der Verbrauch auf 100 Kilometer durchschnittlich bei 3,4 Liter Sprit liegen. Nur man scheint es nicht eilig zu haben; denn die Serienproduktion soll erst 2010 anlaufen. Im Gegensatz zum bekannten Toyota Prius, der allerdings mit einem Benzin-Hybrid-Motor befeuert wird, aber auf dem Markt bereits seit einiger Zeit erhältlich ist.

Möchte man heute und sofort zur Feinstaubreduzierung beitragen, so steige man entweder auf öffentliche Verkehrsmittel um oder entscheide sich für den Drahtesel. Ersteres erhöht die Kommunikationsfähigkeit und letzteres sogar noch die Fitness.