Schweizer Nationalrat diskutiert Wiederzulassung von Formel-1 Rennen in der Schweiz

10. Juni 2007

Die Schweizer schwärmen im Sport für zwei Dinge: Schweizer Nati und Schweizer Nati. Und wir erinnern uns: Die nächste Fussballeuropameisterschaft findet eben in der Schweiz (und a bisserl au in Öschtriich) statt. Fährt man über Schweizer Strassen und Autobahnen und denkt an die vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Blitzautomaten, so stellt man im Gegensatz dazu überrascht fest, dass die Schweizer ein weiteres Hobby haben: Rennen fahren! Nirgends wird so schnell von 0-50 km/h (Innerorts) und 0-120 km/h (Autobahn) beschleunigt wie hierzulanden. Und die PS-Dichte pro Fahrzeug ist meiner Einschätzung nach auch nirgends in Europa so hoch wie hier. Bei Fahrzeugen mit unterdurchschnittlichen Pferdestärken wird dann eben äusserlich mit Designelementen nachgeholfen.

Etwas verwirrt nahm ich schon vor Monaten die Information am Rande auf, dass die Schweizer ernsthaft darüber nachdenken einen Formel-1-Grand-Prix auszutragen. Nein, nicht nur das. Es liegen schon bereits ernsthafte Pläne vor eine Formel-1-Rennstrecke zu bauen! Dafür muss aber erst ein Gesetz geändert werden. Wie das genau heisst, weiss ich nicht. Es ist von einem „Verbot von Rundstreckenrennen seit 1958“ die Rede. Deshalb gibt es nur Punkt-zu-Punkt-Rennen, wie „Bergrennen“. Das Verbot war die Folge eines Unfalls auf der Rennstrecke im französischen Le Mans, bei welchem 1955 ein Rennwagen in die Haupttribüne fuhr und über 80 Zuschauer ums Leben kamen.

Das erste Rundkursrennen in der Schweiz fand am 26. August 1934 ausgetragen. Gewonnen hat dies der Deutsche Hans Stuck, dessen Sohn Hans Joachim Stuck heute noch aktiv Rennen fährt.

Der letzte „Grosse Preis der Schweiz“ wurde am 22. August 1954 auf der extra 20 Jahre vorher angelegten Rundstrecke durch den Bremgartnerwald bei Bern statt. Gleichzeitig war das auch der letzte Formel-1-Auftritt. Das Rennen gewann der legendäre argentinische Rennfahrer J. M. Fangio auf einem Mercedes Silberpfeil.

Erinnerungen an den Berner Grand-Prix

Dauer: [01’34“] Schweizer Filmwochenschau

Anlässlich des Abbruchs der Tribüne zum Berner Automobil-Grand-Prix berichtet die Schweizer Filmwochenschau über die «glorreichen Zeiten» der Berner Autorennen: Fahrer wie Rudolf Caracciola,  Jean-Pierre Wimille, Alberto Ascari oder Juan-Manuel Fangio feierten auf dieser Strecke wichtige Erfolge.

Im September 2004 gab der Nationalrat mit 88 zu 75 Stimmen einer Initiative Folge, mit welcher der Aargauer SVP-Vertreters Ulrich Giezendanner die Wiederzulassung von Formel-1-Rennen verlangte. Die daraufhin von der Verkehrskommission (KVF) ausgearbeitete Gesetzesvorlage wurde nun nach mehrfacher Verschiebung vom Plenum angenommen.

Projekte für Rennstrecken in der Schweiz gibt es mehrere. Eines davon ist der Circuit Moudon-Lucens im Kanton Waadt. Das Konzept aus dem Jahre 2000 sieht eine Rundstrecke von 4,2 Kilometer Länge vor zwischen Lucens, Moudon und Curtilles. Weitere Projekte für Rundstreckenrennen gibt es im Wallis und im Kanton Jura. Nirgendwo ist die Finanzierung derart geklärt, dass man Sponsorennamen nennen könnte.

Wer die Genehmigungsphase eines solchen Projektes in der Schweiz kennt (Siehe Hardturmstadion), der weiss, welch langer Weg noch bis zum 1. Formel-1-Rennen der Neuzeit zu bewältigen ist.

Quellen:


09.06.07 Miss Kittin bei „10 Jahre Rohstofflager“

9. Juni 2007

10 JAHRE ROHSTOFFLAGER techno/electro/minimal

MISS KITTIN (Nobody’s Bizzness / Paris F) und GREEN VELVET (Relief rec. Chicago USA)
Live: UR presents INTERSTELLAR FUGITIVES (U.R. Detroit USA)
Live: ALEX SMOKE (Soma rec. / Vakant rec. Glasgow UK)
+ swiss rsl allstars: Deetron, Styro2000, Gangsta, Mikky B, Bang Goes, Dani Koenig, P.Bell, Rx, Shaka
visuals: scheinwerfer.li
open air garden

www.rohstofflager.ch

duttweilerstrasse (ecke pfingstweidstrase)
toni-areal
8005 zürich


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Sisal-Reinigung Hardcore

4. Juni 2007

Brrrrr.. es ist kalt geworden. Hoffentlich kommt bald der Sommer.

Und ich hab das erste Mal in 4 Jahren Schweiz eine Erkältung. Nein, das zweite Mal. Im Januar hatte es mich nach dem Arbeitsurlaub auf Mallorca das erste Mal erwischt. Heute Mittag fing es an. Die Nase fing an zu laufen und das Niesen. Brrrr! Es ist zu kalt! Und jetzt sitz ich gut eingemummelt auf meinem Sofa und trinke Früchtetee.

Aber: Der Sisal-Matte hab ich es heute nach der Arbeit so richtig gegeben. Ok, nach dem Apero. „Apero“ ist „Schweizer gemütliches Beisammensein und irgendwas feiern“. Heute hatte ein Kollege 50. Geburtstag und da sassen oder standen wir ab 18 Uhr gemütlich bei Wein und Bier zusammen und es wurde geratscht und geblödelt. Erst geben 20 Uhr fuhr ich dann gemütlich nach Hause. Da war schon rund um Zürich eine Gewitterfront aufgezogen. Per Natel (Händi) hatte ich eine Unwetterwarnung erhalten. Hagel und Starkregen wurde angekündigt. Es blies auf dem Weg nach Hause zwar kräftig, aber scheinbar drückte die warme Luft das Unwetter an Zürich rechts und links vorbei.

Nun zurück zur IKEA-Sisal-Matte. Wie erwähnt: „Der hab ich es gegeben!“ Es ist schon unverschämt von IKEA eine Vorlegematte aus Sisal offensichtlich mit Pflanzenschutzmittel zu imprägnieren. Auf dem Etikett stand nix davon. Und so ist mein 1. „Mehr-Grün!-Projekt“ so richtig im wahrsten Sinne des Wortes „eingegangen“. Kein Gräslein spriesst nach 14 Tagen bester Hege und Pflege. „Na gut!“ dachte ich „entweder ich schmeiss das Teil weg oder wasche die Erde raus und benutze das Teil als das was es eigentlich sein soll – einen Vorleger für den Balkon“. Aber wenn ich das Teil dann schon auswasche, dann richtig.

Zuerst beutelte ich die nun trockene Erde samt „Wiesenblütensamen“ auf dem Balkon aus. Dann kehrte ich die Reste mit meinem Besen aus und packte das Teil in die Badewanne. Und nun griff ich zu rigorosen Reinigungsmitteln: „Vanish Oxi Action Max“! Davon hatte ich noch etwas in petto. Die Sisal-Matte sollte nicht nur sauber, sondern klinisch rein werden. Aus die Maus mit „Imprägnierungen“. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen *Harharhar!*

Zuerst mit der Dusche die feine Erde raus gewaschen – das Wasser schön heiss aufgedreht. Dann die Matte in der Wanne ausgelegt und mit „Vanish Oxi Action Max“ bestreut. Anschliessend wieder mit der Dusche heisses Wasser drauf. Das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Mal erledigt – und ich hoffe damit auch die Imprägnierung erledigt zu haben. Der Sisal quillt auf jeden Fall schön auf. Und ich überlege mir abschliessend noch mit Essigessenz dem Rest der Imprägnierung den Garaus zu machen.

Anschliessend teste ich Morgen dann noch einmal die „Wandwiese Teil 1“ sozusagen „Das zweite Experiment“. Ich gebe dem Teil dann genau 10 Tage – voraussichtlich. Wächst dann überhaupt nix oder nur unzureichend etwas Grün, dann schmeiss ich das Teil „über den Jordan“ oder zünde es an – ganz feierlich. Wenn die Sisalmatte das wüsste, so würde der Sisal selbst zu blühen anfangen. Ganz ohne „Wiesenblütensamen“. Odrrrrr?


Nachtrag – Video von der „80sforever“-Party im BBQ

3. Juni 2007


Events in Zürich – 02.06.07 „80sforever“ im Club BBQ

1. Juni 2007

Diesen Samstag, 2. Juni 2007 ab 22.00 Uhr findet die 80ies-Party mit den Videoclips präsentiert von DJ/VJ Pete G & Spidi im Club BBQ statt.

Der „Club BBQ“ ist nicht gross, aber sehr übersichtlich aufgebaut. Die Tanzfläche ist abgesetzt und es gibt nur eine Bar. Ich empfinde die Räumlichkeit als „grösseres Wohnzimmer“, was aber überhaupt nicht abwertend verstanden werden darf – ganz im Gegenteil. Das Besondere an den 80ies-Parties ist, dass nicht einfach nur die Konserven von der CD-Rom gespielt werden, sondern Musikvideos gezeigt werden aus der Zeit 1980 bis 1990.

Angefangen beim ersten jemals in MTV gezeigten Video von „The Buggels – Video killed the Radiostar“ über „A-HA – The Sun always shines on TV„, „David Bowie – China Girl„, „Tears for Fears – Change„, „Blondie – Atomic„, „Brian Adams – Run to You„, „Billy Idol – White Wedding„, „Bronski Beat – Smalltown Boy„, „Queen – An Otherone bites the dust“ (Queen vs. Miami Project), „Ann Clark – Our Darkness„, „Gary Numann – Cars„, „Depeche Mode – Everything Counts„, „Nik Kershaw – The Riddle„, „Camouflage – The great Commandment“ (Maximus 3000 ex Vid Mix), „Genesis – Land of Confusion“ bis „Everything but a Girl – Miss You“ (Terry Todd Club Mix) und „Visage – Fade to Grey„.

Lounge Reservation
Habt ihr etwas zu Feiern? Geburtstag, Polterabend oder was auch immer! Eine Sitzecke nur für dich und deine Freunde! Die kannst du bei uns gratis reservieren.
>> mehr Infos

Der Club BBQ befindet sich direkt neben dem Toni Areal im UG vom Parkhaus West. Der Eingang ist neben dem Lift bei der Ausfahrt. Für Parkgelegenheit ist also gesorgt!
Mit ÖV: Tram 4 bis Haltestelle Fischerweg

80’s forever!
Club BBQ
Förrlibuckstrasse 151
8005 Zürich
ab 22.00 Uhr
Einlass ab 25 Jahren
Eintritt 20 CHF
www.80sforever.ch


Events in Zürich – 02. bis 03.06.07 BMW Motorrad-Testival auf dem Albis

1. Juni 2007

Die Arrigoni Sport GmbH präsentiert an diesem Wochenende vom 02. bis 03.06.07 das „BMW Motorrad-Testival“ auf dem Albispass.  

BMW Motorrad-Testival auf dem Albis

Die Arrigoni Sport GmbH ist auch dieses Jahr mit allen BMW Motorradmodellen auf dem Albispass zum Probefahren.
Samstag und Sonntag jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr können die neuesten BMW Motorradmodelle getestet werden. Die Töffs stehen, wie ich annehme, wie letztes Jahr auf dem Parkplatz des „Restaurant Hirschen„.


Pfingsmontagsbesuch – Thom aus Mallorca

28. Mai 2007

Heute Morgen kam Thom aus Mallorca für einen Tag nach Zürich geflogen. Jedes Mal, wenn er meine Wohnung betritt, schaut mein Wohnzimmer nach wenigen Minuten wie ein Serverraum aus.
Komisch 🙂

Alles wird verkabelt! Ich hasse Kabel! Und ich hab einfach zu wenig Steckdosenleisten! Was die Anlage dann zusammen mit uns CO2 ausstösst! Der Hammer!


02.06.07 Ein Mythos lebt auf – Red Bull Jungfrau-Stafette

27. Mai 2007

Nach 68 Jahren findet eines der bedeutendsten Schweizer Sportereignisse der 30er-Jahre seine Fortsetzung. Die Red Bull Jungfrau-Stafette führt an einem Tag von Zürich über das Jungfraujoch, durch das Wallis und via Lausanne zurück nach Zürich. Spitzensportler und historische Flugzeuge, Rennwagen und Motorräder jagen den silbernen Adler und den Streckenrekord von 1939.

Die Jungfrau-Stafette war in den 30er-Jahren eines der grössten Sportereignisse der Schweiz. In einem Tag eine Tour de Suisse von 530 km zurückzulegen war für damalige Mobilitätsbegriffe unerhört und mit einem Flugzeug das 3.454 m hohe Jungfraujoch zu überqueren ein aviatisches Abenteuer. Die Läufer, Radfahrer und Skifahrer wurden für ihre Ausdauerleistungen und Parforceritte über Gletscher, Stock und Stein bewundert. Die Auto- und Motorradrennfahrer waren ohnehin Helden ihrer Zeit. Die Zeitung «Sport» organisierte die Jungfrau-Stafette alle zwei Jahre zwischen 1931 und 1939. Der Zweite Weltkrieg verhinderte die Fortsetzung.

68-jähriger Streckenrekord
Am 2. Juni 2007 kehrt der polysportive Wettlauf als Red Bull Jungfrau-Stafette aus dem Reich der Mythen auf den Schweizer Boden zurück. 43 Equipen haben sich zum Abenteuer gemeldet. Läufer und Radfahrer bringen den Stafettenstab ihrer Teams vom Landesmuseum in Zürich auf den Flugplatz Birrfeld. Piloten in historischen Flugzeugen werfen ihn über dem Jungfraujoch ab. Skifahrer, Gletscherläufer, Bergläufer, Gleitschirmflieger und Mountbainbike-Downhiller tragen ihn via Eggishorn hinunter ins Wallis. Motorradfahrer und Rennwagenpiloten auf Maschinen aus der Vorkriegszeit fahren – im Gegensatz zu den 30er-Jahre unter Einhaltung aller Verkehrsregeln – nach Lausanne. Per Flugzeug und Velo kommen die Staffelhölzer zurück bis kurz vor Zürich, wo der Schlussläufer Richtung Landesmuseum geschickt wird. 1939 stellte der Skiclub Wengen den Streckenrekord von 7 Stunden 17 Minuten und 45 Sekunden auf – allerdings mit Lang-, Berg- und Talläufern zwischen der Skistrecke am Jungfraujoch und dem Motorradstart in Fiesch. Die Flug-, Auto- und Motorradstrecken werden innerhalb einer Sollzeit zurückgelegt, das Rennen wird quasi neutralisiert. Auf allen anderen Abschnitten wird Tempo gemacht. In Aktion sind durchwegs leistungsorientierte Athleten, darunter viele Schweizer Spitzensportler. «Die Jungfrau-Stafette ist ein Rennen, es geht darum, als Erster ins Ziel zu kommen», hält Bernhard Brägger, Initiant der Veranstaltung, fest. Genau genommen ist sie Oldtimer-Happening und polysportiver Wettkampf in einem. Auch wenn wie damals Sportsgeist und das Erlebnis im Vordergrund stehen, die Siegestrophäe, einen silbernen Adler, holt man sich nur mit einer athletischen Spitzenleistung.

Adolf Ogi und die Weltmeister
Diverse Weltmeister stehen am Start: von den Radfahrern Bruno Risi, Oskar Camenzind, Alex Zülle und Urs Freuler über die Skifahrer Franz Heinzer und Urs Lehmann bis zum Seilzieher Ernst Rütter. Nestlé-CEO Peter Brabeck ist als Motorradfahrer mit von der Partie und der Zürcher Polizeisprecher Marco Cortesi als Downhillbiker. Weitere Olympia- und WM-Medaillengewinner sowie Persönlichkeiten aus Sport und Gesellschaft gehören einer der 43 Equipen an. Schirmherr der Red Bull Jungfrau-Stafette ist Altbundesrat und UNO-Sonderbeauftragter für Sport, Adolf Ogi.

Die attraktivsten Zuschauerplätze
Am attraktivsten für die Zuschauer sind die Übergaben. Auf dem Jungfraujoch verfolgen sie von der Aussichtsterrasse aus, wie die Piloten anfliegen und den Stab, markiert mit einem Stoffband, über dem Gletscher abwerfen, woraufhin sich die Skifahrer talwärts stürzen. Am meisten Wechsel werden in der Region Fiesch-Eggishorn geboten: Von der Bergstation Eggishorn aus sieht man die Übergabe vom Gletscherläufer zum Bergläufer, welcher dann zur Bergstation hochrennt und den Gleitschirmflieger lanciert. Bei der Mittelstation Fiescheralp wechselt der Stab vom Gleitschirmflieger zum Downhillbiker, welcher in Fiesch den Motorradfahrer ins Rennen schickt. Die Flugzeuge, die in Lausanne erneut übernehmen müssen, fliegen über dem Aletschgletscher auf Augenhöhe der Zuschauer am Eggishorn vorbei.

Am späteren Nachmittag werden die Teams im Ziel in Zürich eintreffen. Festlicher Abschluss wird die Siegerehrung im Hof des Landesmuseums sein. Den Rekord von 1939 zu brechen dürfte schwierig werden, da damals auf den Strassen voll auf Tempo gefahren wurde. Zudem ist die Strecke von 2007 26 km länger als die Originalstrecke. Die Red Bull Jungfrau-Stafette wird zeigen, ob der technische Fortschritt die Verlangsamung durch vollere Strassen und strengere Gesetze wettmacht – ein interessanter Nebeneffekt der abwechslungsreichsten Tour durch die Schweiz seit 68 Jahren.

Red Bull Jungfrau-Stafette www.jungfrau-stafette.ch

Datum Samstag, 2. Juni 2007
Strecke Zürich – Jungfraujoch – Eggishorn – Sion – Lausanne – Zürich
Start/Ziel Landesmuseum, Zürich
Distanz 556 km
Disziplinen Laufen, Radfahren, Flugzeug, Auto, Motorrad (mit historischen Flug- und Fahrzeugen), Ski, Gletscherlauf, Berglauf, Gleitschirm, Mountainbike Downhill
Teams 43 Teams à 13 Teilnehmer + Teamchef

Schirmherr Adolf Ogi, Altbundesrat und UNO-Sonderbeauftragter für Sport
Prominenz Peter Brabeck (CEO Nestlé), Michel Jordi, Marco Cortesi (Sprecher Stadtpolizei Zürich), Matthias Remund (Direktor Bundesamt für Sport), Bruno Risi, Urs Freuler, Alex Zülle, Oscar Camenzind, Franz Heinzer, Urs Lehmann, Dani Mahrer, Walter Tresch, Martina Schild, Corinne Schmidhauser, Art Furrer, Markus Ryffel, Anita Belz-Brägger, René Wildhaber, Neel Jani etc.
 


16.05.07 Club X-Tra – More than Mode – Oder: Mit der Zeitmaschine 20 Jahre zurück

17. Mai 2007

Mittwoch vor „Auffahrt“ – einem Feiertag – erzählte sie am Abend mit „Patch“ auf eine Party gehen würde. Die Party heisst „More than Mode“ und diese würde im „X-Tra“ in Zürich an der Limmatstrasse steigen. Die Musikrichtung sei irgendwas in Richtung „Depeche Mode“, daher der Name der Party. Na gut, dann schau mer uns die Sache halt mal an. Digicam geladen und gegen 23 Uhr ausgangsfertig gemacht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Es schüttete wie aus Eimern. Ich war patschnass, als ich beim Auto war. Ich fuhr zur Limmatstrasse und parkte in der Nähe. Ich folgte einigen Leuten, welche Richtung „X-Tra“. Spinnenwebendekoration und rotes Licht im Eingangsbereich. Schwarze Bekleidung im Gothic-Style war klar in der Überzahl. Auch in den Treppenaufgängen hingen masseweise Spinnenweben herum. Wo bitte geht’s zu Dracula?

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Ich betrat den riesigen Mainfloor. Waren das 10 Meter Deckenhöhe? An den Deckentraversen hingen riesige Beschallungsanlagen und die Beleuchtungsanlage warf fantastische Lichteffekte in den dunklen nebligen Raum. Irgendwie war ich unpassend angezogen. Alle anderen waren in tiefschwarz unterwegs. Sogar schwarze Umhänge sah ich hier und da. Die kurzen Minis samt Inhalt gefielen mir recht gut 🙂

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Aber erst einmal eine Quelle besorgen. Die Musik erinnerte mich schwerstens an gute alte „M“-Zeiten. Das war eine Disco in Regensburg in der Ostengasse. Wie lange war das her? Ach nur 22 Jahre. Äh, da lief doch gerade „Ann Clark – Our Darkness„. Stimmt, ich hatte eine Zeitmaschine bestiegen und war über 20 Jahre in der Vergangenheit gelandet.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Ich fragte mich nur, wie ich bei dem Andrang Anne und Patch finden sollte. Egal, erst einmal einen guten Platz mit Aussicht und Quelle suchen. Es gab zwei Möglichkeiten: Entweder von der „oberen Bar“ auf der Vorderseite oder auf der gegenüber liegenden Seite auf der linken Seite der Bühne. Ich entschied mich für letzteres. Dort lockten auch gemütliche Sitzgelegenheiten. Diese waren allerdings voll besetzt. Aber das kann sich ja noch ändern, vielleicht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Ich stellte mein Bier auf die Theke bei der Bar und rauchte erst einmal eine. In der Mitte der Bühe stand ein überdimensionales Kreuz. Also eine christliche Veranstaltung. Ja ham mir glacht. Die gesamte Bühne überspannte eine riesige Spinnenwebe. Und das schien der ein oder andere nicht ganz überrissen zu haben; denn es verfingen sich doch tatsächlich ein Paar Gäste im klebrigen Gewebe. Ich wartete auf die überdimensionale Urzeitspinne. Die kam aber leider nicht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Als ich mein Bier wieder nehmen wollte, hielt ein „Langzoderter“ mein Glas in der Hand. Ich fragte freundlich, ob es denn schmecken würde. Er verstand mich nicht. Ich wiederholte „Na? Schmeckt mein Bier?“. Er schien etwas abwesend zu sein, so nahm ich ihm mein Bier freundlichst wieder ab. Er schien es nicht zu merken; denn seine Hand umschloss hinterher immer noch das virtuelle Glas, als ich mich abwandte. Ja, ist schon lustig hier.

Ich schaute den Leuten auf der Tanzfläche zu. Wie vor zwei Jahrzehnten war der „Schreit-Stil“ die vorherrschende Methode der Körperbewegung. Was das ist? Na ganz einfach. Man geht zwei/drei Schritte nach vorne und anschliessend wieder zurück. Das macht es auch Gästen ohne Taktgefühl einfach sich auf der Tanzfläche zu bewegen. Das Publikum war altersmässig und typmässig kunterbunt gemischt. Von der kleinen Lady ganz in Schwarz mit Mini, schwarzen Plateau-Stiefeln und Dracula-Umhang bis zum Pfeiffe-rauchenden Kollegen mit Cowboystiefeln und „St. Pauli“-T-Shirt war das modemässige Outfit vielfältig. „St. Pauli“-T-Shirt? Ich grübelte kurz. Egal, auch recht.

X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode X-Tra club Zürich Bilder More Than Mode

Kurz darauf winkte mir Anne. Sie stand nur wenige Meter von der Bar entfernt bei den Sitzgruppen mit Patch und der gesamten Clique. Deniz und Roswita trafen kurz nach Mitternacht ebenfalls ein – ganz ohne Bissspuren 🙂 Gegen 2 Uhr lichtete sich die Tanzfläche etwas, so dass ich mir auch etwas die Beine vertrat. Die Musik wechselte freudig zwischen Wave, Metall und Gothic hin und her. Viele der Songs kannte ich von meiner Zeit im „M“. Gegen 4 Uhr morgens löste sich die Clique dann langsam auf. Auch ich verschwand dann irgendwann. Es regnete immer noch wie aus Eimern. Alles im Allem eine nette und sehr interessante Party „More than Mode“ im „X-Tra„.


Forecast auf eine Woche Regensburg – zwei Wochenenden, Ü30, zwei Tage Ferien und drei Tage Schulung

4. Mai 2007

Nach der teils erlebnisreichen, teils stressigen letzten Woche, steht nun eine hoffentlich erholsamere Woche in Regensburg an. Die aktuelle Planung sieht vor, dass „Brüderchen“ Mike und ich am Samstag gegen Nachmittag gemütlich hier in Zürich abfahren. Das Wetter hatte sich pünktlich zum Feierabend am Freitag eingetrübt und es beginnt leicht zu Regnen. Das braucht es ja auch, aber es darf gerne morgen wieder schön werden.

Für den Samstagabend steht die „Ü30er-Party“ an der Regensburger Universität wieder fest im Terminplan. Mal sehen, ob die Mädels – die „Coole Gang – Annette, Bettina, Karina und Regina“ wieder mit dabei sind. Vorgemerkt haben die vier Hübschen den Termin laut E-Mail bereits. Vielleicht stossen noch Chris und Beat dazu. Dann kann eigentlich am Samstag nix mehr schiefgehen.

Regensburg Bilder Ü30er Party Uni Mensa Universität

Der Sonntag – Tag des Herren – wird dann sicherlich zur Erholung genutzt, zumindest am Vormittag. Montag und Dienstag habe ich frei genommen – Kompensation. Meine ersten beiden freien Tage in diesem Jahr. Die erste Januarwoche ausgenommen. Ab Mittwoch stecke ich dann in einer Produktschulung, die am Freitag endet. Am Donnerstag ab 18 Uhr hat Robert bereits einen Termin gesetzt. Mike und ich sind live bei der nächsten Sendung von „Doschauher.tv“ in Deggendorf dabei. Erst am darauf folgenden Wochenende fahre ich am Sonntag dann wieder zurück nach Zürich.

Schau mer amal 😉