Tod eines Feuerwehrmannes bei Grossbrand in Zürcher Altstadt

16. November 2007

Ein tragischer Arbeitsunfall ereignete sich am Mittwoch direkt an der Limmat. Das Zunfthaus „Zur Zimmerleuten“ stand am Mittwoch-Abend in Flammen. Ein Grossaufgebot der angerückten Feuerwehr versuchte das Feuer zu löschen. Dabei stürzte plötzlich der brennende Dachstuhl ein und begrub einen der 44-jährigen Rettungskräfte unter sich, welcher noch vor Ort verstarb. Weitere 7 Personen erlitten teils schwere Verletzungen.

Polizeinews.ch vom 15.11.2007 „Feuerwehrmann gestorben“ (mit Bildern vom Brand)

Polizeinews.ch vom 15.11.2007 „Tod eines Feuerwehrmannes“ mit neuen Informationen


Ein WE in Regensburg im November

13. November 2007

Ja, letztes WE war es wieder soweit. Mike und ich machten uns auf die Räder und fuhren nach Regensburg. Und wie es der liebe Wettergott so wollte, regnete es in Strömen – und zwar ab St. Gallen. Aber es kann noch schlimmer kommen: Es schneite ohne Ende im Allgäu. Gut, dass Mike nagelneue Winterreifen aufgezogen hat – auf das Auto.

Wir starteten gegen 21:30 Uhr in Zürich. Es hatte verhältnismässig wenig Verkehr bis zur Grenze in St. Margreten. Nur der Regen störte die Sicht. Die „Mühle“ von Mike hatte nämlich ein Leck in der Scheibenwaschanlage, aber neue Wischerblätter. Was zuerst aber wenig half. Erst als es so richtig zu schütten begann, verschwanden die Schlieren auf der Scheibe. Als es dann bei Memmingen so richtig schneite, brauchte es eigentlich keine Wischer mehr. Nur dann, wenn wir einen LKW überholten. Aber die neuen Wischer arbeiteten gut. Ab und zu musste bei offenem Fenster bei gemässigter Geschwindigkeit mit einem Sprutz aus der Scheibenreinigerflasche nachgeholfen werden. Es wird Zeit für ein anderes Auto. Aber noch braucht Mike die Mühle noch für den „allfälligen“ Umzugskram, der scheibchenweise aus Regensburg im Opel Omega antransportiert wird und langsam die freien Flächen in unserer Wohnung in Zürich füllt.

Trotz der miesen Wettersituation kamen wir flüssig voran und erreichten Regensburg nach nur 4 Stunden – also gegen 0:30 Uhr. Wir überlegten kurz, ob wir zuerst in die Wohnung von Mam fahren sollten, entschlossen uns aber zuerst anzurufen. Mam war eben nicht zu Hause, sondern auf der Jahninsel beim dortigen traditionellen Bauerntheater. Ergo entschlossen wir uns in die Regensburger Innenstadt zu fahren. Ich hatte nämlich mit Andrea abgemacht – und zwar im Scala. Dort fand am Freitag eine „80ies-Party“ statt.

Somit parkten wir in der Bismarckplatz-Tiefgarage und wanderten die Gesandtenstrasse zur Pustet-Passage. Beim „Gaffel“ kondensierte die feuchte alkoholschwangere Luft an den kalten Glasscheiben, was auf eine miese Klimaanlage schliessen lässt. Nachdem vor dem „Scala“-Eingang eine Menschentraube in laut diskutierender Runde stand, entschlossen wir uns zuerst ins „Paletti“ zu gehen. Erstens um nicht in der Reihe zu stehen, zweitens um uns aufzuwärmen und drittens um uns ein wohlverdientes Regensburger Bier zu genehmigen.

Leider stellte ich im „Paletti“ fest, dass ich meine Digicam im Auto vergessen hatte. Somit gibt es von diesem Abend keine Fotos, weil es mir einfach zu kalt war, wieder zum Parkhaus zurück zu gehen. Pech! Nach dem Bier hatte sich die Schlange vor dem „Scala“ gelichtet. Vor uns standen lediglich vier Frauen mit leichtem Kalorienabbaudefizit – händchenhaltend – und direkt vor der Tür liess sich der Türsteher den Ausweis von einer offensichtlich noch nicht ganz 18-Jährigen zeigen. Sie hatte nur einen Schülerausweis, den er nicht akzeptierte. Dafür erklärten gleich zwei Damen davor auf das Mädchen aufzupassen – Erziehungsberechtigte? Der Türsteher wies die vier mittlerweile eng umschlungenen Damen ab und wir schlängelten uns zwischen Tür und Türsteher durch. Wir sind in Regensburg, odrrr?

Wir stiegen ungehindert die Treppe hinauf, aber dann: Vor der Garderobe standen bereits die Leute an. Ein Blick über das Steingeländer Richtung Discothekenbereich bestätigte unsere Befürchtungen. Das „Scala“ ist proppevoll. Ein Durchkommen unmöglich. Die Menge waberte unkontrolliert – Hineindrängende und Hinausdrängende verstopften die letzten freien Poren zwischen den stehenden oder wankenden Discogängern. Aussichtslos hier Andrea zu finden. Hoppla! Wer winkt da? An der rechten Säule gelehnt und zwischen ihrer Freundin und zwei Unbeteiligten eingeklemmt. Wir begrüssten uns kurz und versuchten uns zu unterhalten. No Chance. Immer drängte Jemand von hinten oder von der Seite vorbei. Ende! Mike besorgte an der Bar neben der Garderobe zwei Bier. Aber sogar das Trinken war ein Akt für sich. Man musste sich vor dem Anheben der Flasche vergewissern, dass einem Niemand in den Ellbogen läuft oder man sich mit dem Flaschenhals die eigene Lippe blau schlägt.

Nix wie raus hier! Wir verabschiedeten uns von Andrea und – vielleicht kommen wir wieder so gegen 3 Uhr. Wir verliessen das proppevolle „Scala“ und wanderten durch das nächtliche feucht-kalte Regensburg die Gesandtenstrasse entlang an der frisch renovierten Schnupftabakfabrik. Dann bogen wir in die Obere Bachgasse ein und schlenderten am Bäcker „Schwarz“ zum Augustinerplatz. Dort stand die Tür vom „Zap“ halb offen. Wir begrüssten die Tür-Runde – wo ist Michi? Michi sei krank, hätte eine Sehnerventzündung, seit der „Grauer Panther“-Party am 12.10.2007. Na, denn gute Besserung!

Im Gegensatz zum „Scala“ führt hier die Treppe in das Kellergewölbe. Direkt hinter der Glastür traf ich auf einen guten Bekannten und wurde gleich auf meinen Blog angesprochen. Er würde regelmässig lesen, aber hätte noch nicht kommentiert. Zeit wird’s! Er wäre mit weiteren Vätern einer Kindergarten-Runde unterwegs. Die Frauen würden schon länger regelmässig in den Ausgang gehen. Dann hätten die Männer sich zusammen getan und wären heute das erste Mal unterwegs.

Mike war schon an die mittlere Bar gegangen und hatte zwei Radler besorgt. Das „Zap“ war locker gefüllt. Was sich hier hoffentlich nie ändert, ist die Musik. Egal welcher DJ auflegt. Das Portfolio bleibt das gleiche. Auch so mancher Gast verändert sich offensichtlich nie. Die Atmosphäre ist gemütlich. Wo waren wir eigentlich am 12.10.2007? Da war doch der „Graue Panther„? Nach der traditionellen Weihnachtsparty am 24.12. das eigentliche Hauptevent im „Zap„. Auch nach längerer Überlegung konnten wir nur feststellen „Da war irgendwas“. Den Termin hätten wir nie vergessen, oder? Keine Ahnung.

Wir setzten  uns auf die Bank bei der mittleren Bar und plauderten mit den Stammgästen. Rainer war auch da, schien aber keine Zeit zu haben. Nach der erwähnten Radler und zwei „Tex“ verliessen wir das „Zap“ wieder und schauten noch einmal im „Scala“ vorbei. Die Reihen hatten sich zwar einigermassen gelichtet. Wir bezogen unseren Platz zur guten Aussicht. Andy legte gute Songs aus den 80ern und danach auf. Es war aber immer noch gut voll. Mike hatte ein nettes Erlebnis. Ein Lady verwechselte ihn offensichtlich nach einem WC-Besuch mit ihrem Begleiter und plauderte über intime Dinge aus dem Leben ihrer Freundin. Schliesslich machte Mike sie darauf aufmerksam, dass ihr Begleiter direkt auf anderen Seite rechts neben ihr stehen würde. Erst dann bemerkte die Lady das Missverständnis. Sachen gibt’s in Regensburg. Ist da irgendwas im Wasser (oder Red Bull?) drin? Was rauchen manche Mädels hier?

Wir blieben bis Badeschluss – bis das Licht anging und verabschiedeten uns dann schnell, schlenderten zurück zur Tiefgarage und fuhren zur Wohnung von Mam. Mam war noch wach – natürlich. Sie hatte noch Kaffee gemacht und wir plauderten noch ein Weilchen. Dann bezogen wir die Schlafgelegenheiten, während Draussen immer noch der Wind blies und Schneeregen zusammen mit der Kälte den Winter nach Regensburg brachte.

Am Samstag wurde zuerst ausgeschlafen. Dann Nachmittags gefrühstückt. Und anschliessend fuhren Mike und ich zum Einkaufen. Natürlich kurz vor Ladenschluss – zwei Stunden davor um 18 Uhr trafen wir im „Arcaden“ ein. Mein Haar verlangte nach einer Verkürzung. Ich eigentlich nicht. Mit den kurzen Mecki-Haaren fühle ich mich einfach nicht wohl. Aber es musste wieder einmal sein. Mike wollte zwar ebenfalls seine kurzen Haare noch kürzer schneiden lassen, jedoch zog sich sein Einkauf durch eine Nichtakzeptanz der Schweizer-Post-Scheckkarte und der dadurch erzeugte Gang zum Geldautomaten etwas in die Länge. Wir entschlossen uns dann „Schöppelen“ zu gehen. Mike besorgte sich neue schwarze Turnschuhe mit drei weissen Streifen und ich besorgte mir ein weisses Hemd mit dünnen schwarzen Streifen. Dazu ein „Longhornteeschört“.

Pan Hook und Katze

Diese anstrengende Einkaufstour von doch fast zwei Stunden schrie förmlich nach Entspannung, welche wir in Mam’s Wohnzimmer bei Kaffee, Katze, Buch und Sofa liegend verbrachten. Mam hatte mir zum Geburtstag ein Buch von Dieter Nuhr geschenkt mit dem Titel „Gibt es intelligentes Leben?“ und amüsierten uns köstlich.

Zum Beispiel über die oft gestellte Frage nach den Dingen, welche man auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Dieter Nuhr empfiehlt: 1. Einen Apache-Hubschrauber mit Pilot, welcher einen bei Gefahr sofort von der Insel evakuieren und vor Komodowarane rettet. Ausgewachsen über drei Meter gross könnten diese Überbleibsel aus der Urzeit einen Menschen mit nur einem Schwanzhieb töten, was umgekehrt unmöglich wäre. 2. Eine Brücke zu einer voll funktionsfähigen Grossstadt mit Nachtleben und Gesundheitswesen 3. Damen. Voll überzeugend, logisch und intelligent logisch urteilten wir lachend.

So verstrich der Abend und auch die Nacht in trauter Viersamkeit. Mam regte sich nur riesig auf, dass der Kater Felix nur bei Mike rumlag und ihr untreu war. Wir ratschten und blödelten bis in die frühen Morgenstunden.

Temporäre Dauerwelle

Der Sonntag war kalt und kurz in Regensburg. Trotzdem kam nie Langeweile auf. Mike fuhr mit dem Opel Omega zu seiner Wohnung und besuchte das andere Geburtstagskind Claudia. Mam richtete sich für ihren Besuch her: Mit einer temporären Dauerwelle – auch „Donauwelle“ genannt. Ich durfte das erste Mal Mam’s Opel Corsa fahren und begab mich zu Mane und Tina nach Neutraubling, um die T-Shirts für Adrian abzuholen. Zwischenzeitlich hörte es auf etwas weniger stark zu regnen. Es war saukalt für die Jahreszeit. Die Wolkenformationen hatte ich sonst nur im Fernsehen gesehen bei Filmen über Tornados in Florida. Trotzdem kam ich ohne Komplikationen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern auf der Autobahn voran. Mane, Tina und Sabinchen hatten sich vor Kurzem ein Häuschen mit Gaststätte gekauft. Die Gaststätte wird momentan entkernt und umgebaut. Im März soll die Wirtschaft als Wohnung im neuen Glanz erstrahlen und bezugsfertig sein. Mit schwedischen Kanonenofen samt neuem Kamin, neuer Küche und viel Freiraum im Wohn-Ess-Zimmer. Unter der Wohnung ist eine Kellerbar. Eigentlich direkt unter dem Schlafzimmer. Eigentlich genial, odrrr? Wenn der eine Kopfweh hat, kann der andere derweil ein Weissbier trinken.

Es gibt KuchenTee und Rum

Nach der Besichtigung der Baustelle und einem ausgiebigen Ratsch sattelte ich den Corsa und fuhr durch das Novembersturmwetter zurück nach Regensburg – die T-Shirts im Kofferraum zusammen mit Mam’s Sommerreifen und diversen Sträuchern aus Mam’s Gärten. Ich traf bei Mam ein, als diese grad nach allen Regeln der Kunst ihren Besuch aus der Nachbarschaft bewirtete. Es gab (mitbrachten) Kuchen und Tee? Ich besorgte mir einen Kaffee und setzte mich dazu. Der Tee wurde allerdings mit Zucker und Rum gewürzt. Teekultur inspirativ – aber bitte mit Sahne.

Mike traf gegen 19 Uhr wieder ein. Das Auto mit den letzten Kleinigkeiten beladen. Wir verabschiedeten uns eine Stunde später und machten uns auf den Weg zurück nach Zürich. Es regnete fast durchgängig. Bei Lindau stand dann der traditionelle Boxenstopp (Wasser ablassen und Kaffee nachtanken) an – ja, im McDonald. Sorry, aber um die späte Uhrzeit bekommt man nirgends sonst was. Die Fahrt durch autoleere Strassen durch Bregenz verlief vollkommen problemlos. Es schüttete nur wie aus Eimern. Wir schlossen eine Wette ab, ob bei dem Sauwetter ein Zöllner an der Grenze stehen würde. Ja, er stand dort warm bekleidet – nur direkt bei der Tür zum Zollhaus gut überdacht im Windschatten – und winkte uns durch. Bei St. Margreten ging der Schnürdlregen in Schneeregen über. Die Temperatur sank auf 1 Grad Celsius. Erst bei Winterthur liess der Regen nach. Um ein Uhr Morgens trafen wir zu Hause ein. Tja, es wird wirklich Zeit, dass es Sommer wird.


Hat es schon Schnee in der Schweiz?

12. November 2007

Das war am letzten Wochenende in Regensburg die am meisten an mich gestellte Frage. Ja, es hat Schnee in der Schweiz! Es kommt nur drauf an wo!

In der Lenzerheide (Webcam) hat es auf jeden Fall mal genug. Im Tal sind es bereits 60 cm Neuschnee und am Berg schon glatte 100 cm – das meint zumindest der Wintersportbericht dort. Allerdings wird man momentan noch richtig Schwierigkeiten haben auf eben den Berg zu kommen; denn es fährt noch kein einziger Lift hinauf. Es sei denn man schnappt sich Schneeschuhe und steht früh auf.

Hingegen liegt in Zürich noch gar kein Schnee (Webcam). Auch wenn es in den letzten beiden Tagen in den Alpen viel geschneit hat. Aber das kann sich bis Ende der Woche für Zürich noch ändern; denn die Wetterfrösche melden sinkende Temperaturen und ab Dienstag Abend in der Nordschweiz auch in tieferen Lagen Schnee.

Es wird endlich Zeit, dass es Sommer wird 😉


Martina Hingis gibt Rücktritt bekannt – Kokain-Konsum angeblich nicht der Grund dafür

2. November 2007

Soeben bei ZDF-Sport gefunden:

Die glanzvolle Tennis-Karriere des einstigen Wunderkindes Martina Hingis hat ein von Dopingvorwürfen begleitetes unrühmliches Ende genommen. Die 27-jährige Schweizerin, Nummer 19 der Weltrangliste, gab in einem Züricher Hotel ihren Rücktritt bekannt.

Gleichzeitig räumte sie ein, unter Dopingverdacht zu stehen: „Ich werde beschuldigt, während Wimbledon Kokain eingenommen zu haben.“ 

und weiter:

Hauptgrund für den Rücktritt der einst weltbesten Tennisspielerin und jüngsten Nummer eins aller Zeiten ist die Kokain-Affäre aber angeblich nicht. „Tatsache ist: ich werde des Dopings verdächtigt“, sagte Hingis in Zürich: „Daneben haben die anderen Faktoren wie mein Alter und die Probleme, die ich diese Saison mit der Hüfte hatte, dazu beigetragen, dass ich mich entschieden habe, nicht mehr länger auf der Tour Tennis zu spielen.“ Außerdem habe sie keine Lust, „mich mit den Anti-Dopingbehörden zu streiten“.

Währenddessen kündigt V-Zug den Sponsor-Vertrag:

Der Haushaltgeräte-Hersteller V-Zug stoppt die Ausstrahlung des TV-Spots mit der ehemaligen Nummer 1 des Damentennis, Martina Hingis, nachdem diese gestern Abend mitgeteilt hat, sie sei positiv auf Kokain getestet worden.


NZZ-Artikel: (Die Deutschen) Jetzt gehen Sie wieder

1. November 2007

Soeben stellte ich fest, dass einige Besucher meiner Site auf der Suche nach „Katrin Wilde Podcast“ auf meiner Seite gelandet waren. Ja, was macht die ehemalige Radio Energy-Moderatorin denn nun? Also startete auch ich eine Suche. Fand aber zuerst einmal einen anderen interessanten Artikel – und zwar im Onlinebereich der NZZ: „Jetzt gehen Sie wieder“ von Sacha Batthyany. Prädikat „sehr lesenswert“.

Und: RadioEnergy-Geschäftsführer gab Inhalte einiger Beispiele für „leicht rassistische E-Mails“ bekannt, welche an Katrin Wilde gesendet worden sind:

Viele mies und ein bisschen rassistisch. Büchi: «Und weitere fünfzig waren unter jeder Sau. Drei davon lebensbedrohend.»

Ein Auszug: «Ihr Deutschen seid eine Epidemie.» Oder: «Frau Wilde, wenn Sie das nächste Mal in Ihr Land fahren, nehmen Sie den Viehtransporter, pferchen all Ihre Landsleute rein und bleiben, wo Sie herkommen.» Oder: «Schade, dass die Gasöfen in Deutschland abgestellt wurden. Denn da gehören Sie hin.»

Tja, was soll man dazu noch sagen ausser „unter aller Sau!“? 

Mal sehen, ob ich auch herausfinde, was Katrin Wilde aktuell treibt. (Nein, leider gar nix gefunden)

UPDATE 02.11.2007: Bei Jens-Rainers „Blogwiese“ läuft momentan eine interessante Diskussion zum Thema „Die Schweiz ist kein Ausland – denken alle Deutsche so?„


Kameruner nach „Wash-Wash-Verfahren“ ausgeschafft

31. Oktober 2007

Dass die Schweizer Rechtssprechung heute schon über die Rechtmittel verfügt kriminell aufgefallene Ausländer des Landes zu verweisen, zeigt folgender Fall aus der heutigen Polizeipresse:

Die Überschrift hört sich bereits kurios an. Was bitte ist ein „Wash-Wash-Verfahren“? Ganz einfach: Es handelt sich um ein Betrugsdelikt. Der Polizeireport erklärt den Tathergang folgendermassen:

Mitte Juni 2007 nahm ein 34-jährige Kameruner über einen Vermittler Kontakt zu zwei Personen auf und gaukelte diesen vor, dass er im sogenannten Wash-Wash-Verfahren mit Hilfe von echtem Geld sowie chemischen Substanzen Notengeld herstellen könne.

Den Geldgebern stellte er hohe Gewinne in Aussicht. Am 20. Juni 2007 kam es in einer Wohnung im Zürcher Unterland zu einer Zusammenkunft. Dabei nahm der Schwarzafrikaner von den beiden Bargeld im Betrage von rund 82’000 Euro entgegen.

Die echten Noten sowie weisses Papier bestäubte er dann mit Puder und fertigte daraus mit Folie und Klebebändern ein Paket an. In einem günstigen Augenblick tauschte der Kameruner das Paket mit den Euroscheinen gegen ein gleich aussehendes Bündel mit wertlosen Papierschnitzeln aus.

Das Wash-Wash-Verfahren hat also nichts mit Geldwäsche zu tun – auch nicht mit irgendeinem Voodoo-Zauber. Interessant ist die Tatsache, dass „zwei Personen“ in Zürich mit insgesamt 82 000 Euro (??) durch die Gegend laufen und glauben, dass ein Kameruner dieses durch Handauflegen und „chemische Substanzen“ vermehren könne. Eigentlich ist die Scheck- oder Kreditkarte das gängige Zahlungsmittel in allen Lebenslagen in der Schweiz. Aber Plastikgeld lässt sich offenbar nicht so leicht „vermehren“.  Sei’s drum. Weiter im Text:

Anschliessend erklärte er, dass der chemische Prozess eine Weile dauern würde und er zwecks Kontrolle nochmals zurückkehren werde. In der Folge wurde ein Zeitpunkt für ein neues Treffen vereinbart.

Zwischenzeitlich hatte der Vermittler von einer Drittperson den Hinweisen erhalten, dass es sich beim Kameruner um einen Betrüger handeln würde. Daraufhin informierte er die Kantonspolizei Zürich.

Fahnder verhafteten den Kameruner zwei Tage nach seinem Betrug, als er bei einer Garage in Zürich einen Geländewagen abholen wollte, den er mit einem Teil des erbeuteten Geldes gekauft hatte. Weil der Garagist das Auto zurücknahm, konnte bis auf wenige Tausend Franken praktisch das ganze «investierte» Geld sichergestellt werden. Der fehlende Teil hatte der Mann für persönliche Aufwendungen ausgegeben.

Na klar. „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“. Der chemische Prozess der wundersamen Geldvermehrung dauert natürlich eine gewisse Zeit. Ein Vollwaschgang dauert ja auch ungefähr 45 Minuten. Und von der Zeugung bis zur Geburt eines humanoiden Erdlings dauert der Teilungsprozess sogar 9 Monate. Somit war die Erklärung logisch. Schliesslich wird der Vermittler von einer Drittperson aufgeklärt „Hallo! Das ist Geld! Keine Zellteilung!“ Gut, dass es die Polizei gibt.

Der Kameruner verlegt sich zwischenzeitlich auf das, was man mit Bargeld am besten macht: Shopping. Und damit man sich im Grossstadt-Dschungel zurecht findet und er nicht mehr mittels Liane von Geldvermehrung zu Geldvermehrung hangeln muss, besorgt er sich einen passenden SUV mit Navigationssystem. Gut angelegt, wie ich finde. Dumm nur, dass die Polizei bei der Wagenabholung für die direkte Zulassung bereitstand. Die paar Tausender, welche für (weitere) persönliche Aufwendungen zwischen den Fingern zerlaufen sind, kann man als Kolateralschaden bezeichnen. Die Scheine haben einfach die chemische Reinigung nicht überlebt.

Aber nun folgt das Eigentliche:

Das zuständige Bezirksgericht verurteilte den in der Untersuchung geständigen und kooperativen Kameruner zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten; der Mann wurde zwischenzeitlich ausgeschafft.

Nachdem die qualitätstechnisch nicht ausgereifte Vollreinigung nicht mehr geleugnet werden konnte, verhielt sich der Kameruner kooperativ und voll geständig.

Das alles half aber nichts: Der Kameruner wurde ausgeschafft.

Ja, wie jetzt? Ich dachte dafür braucht es eine Ausschaffungsinitiative? Das Wahlvolk wurde doch wochenlang vor der Wahl informiert, dass es derzeit so wenig Handhabe gegen kriminelle Ausländer gibt? Die Wahlbeteiligung war zwar lausig. Aber die rechts-konservative Partei, welche diese Initiative lauthals vertrat, wollte doch glaubhaft machen, dass genau das Rechtsmittel der „Ausschaffung“ nicht richtig funktionieren würde? War das „viel Wind um gar nichts“?

Also halten wir fest: Ein Kameruner wurde wegen Betruges ausgeschafft. Ohne die zusätzliche Initiative. Das Rechtsmittel existiert bereits. Punktum.


Events in Zürich – 01.11. – 04.11.2007 „Auto Zürich Car Show 2007“ mit vielen Promis aus der Motorsport-Szene

31. Oktober 2007

Die erfolgreiche Automobilmesse und grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz wird auch in ihrer 21. Ausgabe in idealer Weise durch einen Mix aus Prominenz, Show-Elementen, Comedy und informativen Talks abgerundet.

Toni Liuzzi (Scuderia Toro Rosso, Samstag 3.11.07 ab 15:00 Uhr), Jarno Trulli (Toyota F1, Donnerstag 1.11.07 ab 10:30 Uhr) und BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld (Sonntag, 4.11.07 ab 13:00 Uhr) haben ihr Kommen angekündigt.

BMW-Sauber Formel 1

Nick Heidfeld F1

In diesem Jahr dürfen die Besucher der grössten Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz sich ausserdem unter anderem über den Besuch von Fussball-Nationalcoach Köbi Kuhn (Donnerstag, 1.11.07 ab 18:30 Uhr), Moderatorin und Rennfahrerin Christina Surer (Freitag, 2.11.07, ab 17:00 Uhr).

Christina Surer

(Bilder mit freundlicher Genehmigung Wolfgang Lindner)

Mr. Schweiz Tim Wielandt (Samstag, 3.11.07, ab 13:15 Uhr), den Wintersportlern Sarah Meier, Didier Defago und Mike von Grüningen sowie der neuen Miss Schweiz Amanda Ammann (Sonntag, 4.11.07 ab 14:00 Uhr) freuen. Am Samstag, 3.11.07 findet mit den „Swiss Internationals 2007“ das traditionelle Stelldichein der Schweizer Motorsport-Elite statt, die Jahr für Jahr in verschiedenen internationalen Rennserien ihr eidgenössisches Talent unter Beweis stellen.

Besonders beliebt ist auch der Besuch der attraktiven weiblichen Motorsportprominenz aus der Schweiz. Die „Swiss Racing Ladies 2007“ treffen sich am Sonntag, 4.11.07 um 14:10 Uhr auf der Event Plaza. Und noch mehr holde Weiblichkeit ist an der «Auto Zürich Car Show» zu finden: Am Samstagnachmittag findet die Wahl zur «Miss Auto Zürich 2007» statt, ein Publikums- und Medienereignis der Sonderklasse.

Auto Zürich Car Show 2007 (Website)

Die „Auto Zürich Car Show“ in der Messe Zürich ist am Donnerstag und Freitag (1. und 2. November) von 10.00 bis 21.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag (3. und 4. November) von 10.00 bis 19.00 Uhr durchgehend geöffnet. Der Eintritt kostet 17 Franken. Schüler, Studenten, Lehrlinge bezahlen 10 Franken und AHV/IV-Bezüger 12 Franken. Neu gibt es zudem ein Abendticket, gültig am Donnerstag oder Freitag ab 18.00 Uhr, für 10 Franken.


Events in Zürich – 29.10.07 „Mezzanotte“ im Kaufleuten

29. Oktober 2007

Für Kurzentschlossene: Heute Montag findet die sich zur regelmässigen „Einrichtung“ etablierte Party „Mezzanotte“ für Leute ab 30 im Kaufleuten statt. Start ist um 22 Uhr.


27.10.2007 Bilder und Bericht von der Monster-Halloween-Party im Mellow-Club Zürich

28. Oktober 2007

Am letzten Samstag stieg die „Halloween-Party“ von P@ im Mellow-Club. Mike und ich verabredeten uns bereits um 18 Uhr dort. Die Location musste zuerst gruselig dekoriert werden. Pat und Anne hatten diverse Utensilien besorgt, welche kurzerhand den Saal in eine Halloween-Höhle verwandelten.

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Dann fuhren wir nach Hause, um uns umzuziehen – mit bayerischen Lederhosen und entsprechenden Hemden kamen wir locker als „Volksmusik-Terroristen“ durch. Allein der Gedanke daran ist schon erschreckend. Gegen 22 Uhr betraten wir die Höhle also erneut. Und einige weitere Halloween-Gäste hatten sich bereits eingefunden.

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Neben Knochenbäckern und schwarzen Prinzessinnen fanden sich auch „Du hast die Haare schön“-Ladies ein. Was der Pater-Noster-Berry allerdings mit der Hand bei der Domina-Tatjana macht unterliegt dem Schweigegelübte. Er führt auf jeden Fall teuflisch-extra-tief.

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Neben Batman kam auch ein Pärchen, das extra ihre verrottete viktorianische Villa verlassen hatte. Cara-Mia Morticia A. Addams und ihre kürzlich verstorbene Schwester Ophelia.

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Irgendein teuflischer Schwur belegte im Laufe des Abends meine Digital-Kamera und liess diese morbiden Fotos entstehen. Es mag fast scheinen, dass dadurch Geister sichtbar werden, welche sich scheinbar unbemerkt auf die Party Einlass gewährten ohne dafür auch nur einen Silber-Schilling bezahlt zu haben.

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Zur Geisterstunde landete dann Kapitän Vallo – bekannt als der rote Korsar – mit einem Teil seiner Crew im Mellow Club an und labte sich an den Rumvorräten. Erst als der Morgen dämmerte und die anwesenden Vampire zum Aufbruch drängten verlief sich die Partygemeinde in den schummrigen Gassen im aufziehenden Morgennebel rund um den Party-Location.


27.10.2007 Monster-Halloween-Party im Mellow-Club Zürich

23. Oktober 2007

An Halloween ist es Brauch sich zu verkleiden. Zum Beispiel als Hexe, Geist, Vampir, Fledermaus, Skelett oder Fee. Und es wird gefeiert – gruselig. Nein, eher mit Spass und guter Musik – und Kürbis-Chreme. Am besten mit privatem Charakter.

P@ (sprich „Pat“) ist nicht nur Kenner der Szene in Zürich seit Anbeginn der Zeit, nein, er versteht es auch Parties zu feiern. Diese seltenen Events in besonderem Ambiente und erlesener Musik darf man sich nicht entgehen lassen. Denn wer weiss ob es nach Halloween eine weitere gibt.

So wohl an – hier der Text zur Monster-Halloween-Party im Mellow-Club Zürich am 27.10.2007:

Dear Monstress, dear Monster,

Here is your invitation to our private Halloween-Party in the Mellow-Club Zurich.

Date: Saturday October 27th 2007

Time:

  • 9pm Chill Music
  • 11pm Dance Music

Place:

Mellow Club
Albisstrasse 84
8038 Zürich

www.mellowclub.ch

Entrance: CHF 25.—

And very important, don’t forget a crazy costume!

Bitte Voranmeldung mit Anzahl Personen an: halloween@tap.ch (as there is limited place – 150 persons)

Monster Greeeeez

Dr. Frankenstein jr. alias P@