02.08.2010 – Only in Thailand: Mit dem Gepard beim Imbiss

2. August 2010

Fährt man längere Strecken in Thailand, so hält man ab und zu an einer der Raststätten mit angeschlossener Tankstelle und integriertem 7/11. Der Vorteil der Angelegenheit: Während man im 7/11 zum Beispiel das Mobiltelefon nachladen kann und anschliessend im Imbiss nebenan ein kühles Getränk nebst Zigarette zu sich nimmt, wird das Auto wieder vollgetankt. Manche Reisende lassen ihre Hunde „mal kurz raus“ – andere wiederum binden ihren Gepard an einen Tisch und geben dem Nachwuchs die Flasche. Why not? Alles easy.

Für eine „Savannah„-Katze ist mir das liebe Tierchen auf dem Tisch zu klein. Und ein „Serval“ hat einen deutlich kleineren Kopf. Auch die Zeichnung passt nicht. Von der Zeichnung und der Grösse her, vermute ich fast, dass es sich um einen „Amurleopard“ handelt. Wenn das zutrifft, so handelt es sich dabei um eine fast gänzlich ausgestorbene Rasse, von welchen nur noch wenige in Russland, China und Nordkorea in freier Natur vorkommen. Man schätzt den Gesamtbestand auf weniger als 100 Tiere.


01.08.2010 – Only in Thailand: Führerscheinprüfung in Bangkok – Galileo recherchiert

2. August 2010

Galileo-Reporterin Elena Bruhn macht den Test: Bekommt sie den Führerschein in Thailand? Wie funktioniert das Verkehrssystem dort? Und wie schwer ist die Führerscheinprüfung?

Es hat keine Fahrstunden in Thailand, die Führerscheinprüfung kostet 5 Euro, der Praxistest erfolgt auf einem abgesperrten Platz, man muss Einparken können und der Thai-Führerschein ist in Deutschland akzeptiert. Wer Bangkok’s Strassen überlebt? (via Jokkel)

Galileo – Führerscheintest in Bangkok (Video)


31.07.2010 – Vanessa Mae startet 2014 für Olympia auf Ski für Thailand

1. August 2010

Die Star-Violistin Vanessa Mae kündigte nun an 2014 für Thailand an den Winterspielen 2014 in Sochi (Russland) teilnehmen zu wollen.

Die Violinistin, die mit vollständigem Namen Vanessa-Mae Vanakorn Nicholson heißt, ist britische Staatsbürgerin, hat aber einen thailändischen Pass, weil ihr Vater Vorapong Vanakorn thailändischer Staatsbürger ist. Dafür muss Vanessa Mae jetzt natürlich fleissig üben. Den geeigneten Trainingsplatz muss sie aber nicht mehr suchen. Schliesslich wohnt sie seit fast einem Jahr im Schweizer Skiparadies Zermatt. «Hier kann ich das ganze Jahr auf dem Gletscher trainieren.»

Quelle GlanzundGloria.sf.tv


31.07.2010 – Koh Samui: Demonstration gegen geplante Öl- und Gasexploration nahe der Ferieninsel „Kill the Drill“

31. Juli 2010

Nur 42 Kilometer von Koh Samui sind nach Angaben der Bangkok Post und der Regierung Bohrungen nach Öl und Gas geplant. Die Bohrungen und Exploration soll die Thailandische Firma „NuCoastal“ übernehmen. Hiermit soll geprüft werden, ob das Öl- und Gasfeld im Golf von Thailand an dieser Stelle für eine Exploration lohnt.

Picture by Bangkok Post

Picture by Bangkok Post

Daraufhin fanden heute zwischen 10 und 12 Uhr die grössten Demonstrationen, die Koh Samui je gesehen hat statt. Rund um die Ring Road demonstrierten Einwohner auf einer Länge von 52 Kilometern. Die Veranstaltung endete mit einer Grossdemonstration im Süden der Insel bei Ang Thong.

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31.07.2010 – Koh Samui: Demonstration gegen gep…, posted with vodpod

30.10.2010 – Only in Thailand: Call a Gasbottle – Der etwas andere Transportservice

30. Juli 2010

Wer auf Thailands Strassen unterwegs ist, entdeckt die unterschiedlichsten Kuriositäten beim Vorüberfahren. Dass mehr als 2 Personen auf einem Roller fahrenm gehört zum Dorf-/Stadtbild. Auch sperrige Möbel oder andere Dinge des täglichen Lebens werden mit dem Roller transportiert. Darunter auch Gefahrgüter. Gelten in anderen Ländern ausgefeilte Richtlinien für den Transport von Gefahrgütern, dienen diese Verordnungen in Thailand eher als Leitplanken, die es einfach zu umgehen gilt. Hier ein Beispiel für einen Service der anderen Art: Call a Gasbottle.


28.07.2010 – Only in Thailand: Bäcker kreiert Brot in Form von Körperteilen

28. Juli 2010

Nachdem ich bereits über so viele thailändische Eigenarten gestolpert bin, habe ich mich entschlossen eine neue Kategorie einzuführen: „Only in Thailand“. Dies ist ist der erste Beitrag aus der neuen Serie.

Einen etwas ausgefallenen Einfall hat ein thailänder Bäcker aus Ratchaburi. Kittiwat Unarrom bezeichnet sich als Künstler und gestaltet aus Brot lebensechte Körperteile, wie Köpfe, Hände, Arme, Füsse aus Brot. Die Brote sehen tatsächlich aus, als würden sie aus dem Leichenhaus kommen. Seiner Aussage nach ziehen seine essbaren Kunstwerke täglich hunderte von Kunden aus Nah und Fern an.

Quelle Shortnews und Youtube


Events um Zürich: 13.08. – 15.08.2010 – 2. Thai Foodland Openair Weekend & Night Plaza in Bülach

23. Juli 2010

Vom 13. und 15. August 2010 findet zum 2. Mal in der Grossregion Zürich ein 3-tägiges Foodland Openair Weekend mit Samstagabend-Konzert auf dem Stadthalle Areal in Bülach statt. Das Event bietet vielfältige Attraktionen, wie Thaifood-Marktstände, traditionelles Kunsthandwerk, Sportsdarbietungen (Sepak Takraw und Muay Thai), traditionelle Tanzshows und am Samstagabend ein Livekonzert bekannter thailändischer Stars.

Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche Marktstände mit frischem Thaifood Spezialitäten aus den vier kulinarischen Hauptteilen Thailands: Norden, Bangkok, Süden und Nordosten (Isaan). Ergänzt werden die Foodstände mit Früchte- und Gemüseschnitzereien und einer Ausstellung über Produktionsprozesse typisch thailändischer Lebensmittel.

Ausserdem besteht die Möglichkeit mit anzusehen, wie thailändische Handwerkskunst entsteht. „OTOP – One Tambon One Product“ (Eine Gemeinde – Ein Produkt) ist ein Programm zur Förderung privaten Unternehmertums in Thailand. OTOP umfasst eine Vielzahl verschiedener thailändischer Produkte, wie Kunsthandwerk, Webstoffe und Kleidung aus Baumwolle und Seide, Töpferei, Mode-Accessoires, Haushalts-Gegenstände, Kosmetik, Möbel aus Rattan und Bambus sowie Lebensmittel. www.thai-otop-city.com

Wer sich sportlich betätigen möchte, kann „Sepak Takraw“ und „Muay Thai“ kennenlernen. Bei „Sepak Takraw“ handelt es sich um eine asiatische Ballsportart, die seit etwa 1500 nach Christus in Thailand und Malaysia beliebt ist. Vereinfacht gesagt, eine Art Fussball-Volleyball, bei dem ursprünglich einem geflochtenen Ball aus Rattan mit den Füssen gespielt wird. Thaiboxen oder „Muay Thai“ ist eine Kampfkunst und der Nationalsport Thailands. Gezeigt werden die Kampfkünste des «Muay Thai Boran» und des «Wai Khru Ram Muay» vom «Muay Black Dragon» Thun.

DoodlandOpenAirThaiFestivalBulach2010

Am Samstag Abend geben sich bekannte thailändische Musikgrössen die Ehre. Darunter die Sängerin „Jintara Poonlap„, „Pongsit Kampee & Band“ und die Newcomer „Phanthai Band“.

Ort:
Stadthalle Bülach,
Allmendstrasse 8,
CH-8180 Bülach ZH (nähe Airport Zürich)
Grosser Parkplatz direkt bei der Stadthalle vorhanden! (vis-à-vis Schwimmbad)

Freitag, 13. August 2010, 18:00-22:00 Uhr
Samstag, 14. August 2010, 11:00-22:00 Uhr
Sonntag, 15. August 2010, 11:00-20:00 Uhr
Eintritt zum FOODLAND ist GRATIS !

Samstag, 14. August 2010, 18:00-02:30 Uhr live in concert
JINTARA POONLAP: Die wohl bekannteste Morlam und Lukthung Sängerin in Thailand.
PONGSIT KAMPEE & BAND: Eine der besten «Songs for life» Musikgruppen Thailands.

Eintritt Konzert am Samstag: CHF 46.– / Vorverkauf CHF 42.– p.P.
Vorverkaufsstellen bei den Thai- & China-/Asiashops in Ihrer Region.
Informationen: tom_maithai@hotmail.de und bosshardd@hispeed.ch


23.07.2010 – Kino-News: Hangover 2 wird in Thailand gedreht

23. Juli 2010

Die wohl beste Komödie 2009 war meiner Meinung „Hangover“. 4 Cracks feiern Junggesellenabschied in Las Vegas. Mit Nebenwirkungen; denn keiner der Akteure kann sich hinterher an die Nacht erinnern. Filmriss – Hangover eben. Traumhaft: Bei Produktionskosten von 35 Mio US Dollar spielte der Film 400 Mio. ein – bisher.

Und nun wird natürlich Teil 2 gedreht. So wie die Gerüchteküche verkündet sieht es so aus, dass der Drehort in Thailand liegt. Dort werden die 4 Freunde sicherlich wieder „heisse“ kuriose Abenteuer erleben. Mal sehen, ob der Film genauso gut wird wie Teil 1. Und ob Mike Tyson wieder zuschlägt? Schaumermal. Hier nochmal der Trailer zu „Hangover“ (Teil 1)


29.06.2010 – ThaiRiver: Thai-Mangroven im Aquarium (Rhizophora apiculata)

29. Juni 2010

Im letzten Thailand-Urlaub sammelte ich am Strand von Koh Chang einige der Thai Mangroven-Samen (Rhizophora apiculata) ein. Die Samen lagen am touristisch verlassenen Strand (wegen der Unruhen in Bangkok, wie berichtet) zu hunderten herum. Im Koffer transportierte ich die Mangroven-Sämlinge in einer PET-Flasche, welche ein wenig Leitungswasser enthielt. Online informierte ich mich über die Thai-Mangrove und stellte fest, dass diese in Süsswasser sehr wohl gedeihen. Ausserdem sollen die Mangroven ausgezeichnet Nitrit, Nitrat und Phosphat verarbeiten können. In Web-Shops werden Mangroven-Samen im Preisbereich von 15-50 Euro angeboten. Wer möchte kann sich sogar speziellen Mangroven-Dünger (Mangrove Mud) kaufen (klar Mama, oder?). Aber ich denke, dass dies nichts anderes als Schlamm aus den Mangrovenwäldern ist.

Nach meiner Ankunft versetzte ich die Mangroven-Samen in unterschiedliche Behältnisse. Zum Einen durch die unterschiedliche Länge bedingt und zum Anderen wollte ich testen, ob diese Samen auch in nicht absolut günstiger Umgebung anwachsen. Optimal wäre nämlich 100% Sonneneinstrahlung oder möglichs HQI-Beleuchtung, Temperaturen um die 25-30 Grad, sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Aber was soll’s. Drei Mangroven-Samen steckte ich ins Thairiver. Weil ich in Thailand gesehen hatte, dass die Mangroven in Schlamm wachsen, setzte ich diese in die Töpfe der Seerosen ein. Ich liess die Samen mit der Spitze aus dem Wasser schauen; denn ich hatte gelesen, dass sie eingehen und verfaulen, wenn sie hundertprozentig mit Wasser bedeckt wären.

Ein Sämling kam in das ehemalige „Green-Gras“-Becken. Ich legte es einfach schräg hinein ohne es „einzupflanzen“, denn hier habe ich keinen „Schlamm“ oder Lehm von einer Seerose, sondern Kies am Boden. Die zwei kleinsten Mangroven-Stengel setzte ich in einen dichten Topf und dort in einen Seerosentopf deren Seerosenblätter schon länger etwas kärglich vor sich hin fristen. Aber den Schlamm konnte man ja noch als Substrat gebrauchen. Dies geschah also um den 25. Mai 2010. Dann wartete ich und tat überhaupt nichts. Nur ab und zu schaute ich nach, ob sich an der rötlichen Spitze etwas tat.

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Nun entdeckte ich nach einem Monat zuerst an der kleinsten der Mangroven-Samen, dass sich an der Spitze hellgrüne Blättertriebe bildeten.

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Daraufhin sah ich natürlich gleich mal bei den anderen Sämlingen nach. Und tatsächlich. Die Mangrove im „GreenGras“, welche einfach so schräg im Becken lag, hatte Wurzeln getrieben (links im Bild). Daraufhin „pflanzte“ ich diese vorsichtig im Kies ein, sodass der Trieb senkrecht stand. Das Becken ist oben offen und bekommt auch „nur“ von den waagrecht stehenden Jalousien gesiebte Sonne von Osten her mit. Meine beiden Orchideen stehten links und rechts neben dem Becken und blühen zum wiederholten Male. Somit geht es den Orchideen dort gut und mich wunderte dann auch nicht, dass die Mangrove anfängt sich zu entwickeln.

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Das sind die beiden Mangroven im Seerosentopf in der rechten „Ring“-Ecke im grossen „ThaiRiver“-Becken. Die Seerosen sind übrigens noch vom letzten Überwintern vom ersten Versuch des „TerraCottaBeckens“ übrig. Die Seerosen entwickelten sich aber so gut im ThaiRiver, dass ich für die beiden neuen „TerraCottaBecken“ neue Seerosen kaufte. So verblieben diese Seerosen im Becken und bilden nun das scheinbar ideale Substrat für das Anwachsen der Mangroven. Die Töpfe erleichtern mir das Umgestalten im Becken, falls es denn mal sein muss oder ich mich entscheide die Seerosen umziehen zu lassen.

Schaut man auf dem Bild oben ganz genau hin, so erkennt man, dass aus den roten Spitzen ganz hellgrüne kleine Blattsprossen herausschauen. Offensichtlich bilden sich zuerst die Wurzeln aus und anschliessend fängt die Pflanze an Blätter zu bilden. Wie auch sonst?

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Das „ThaiRiver“ ist übrigens oben seit einiger Zeit mit zwei dicken Plexiglasplatten verschlossen; denn es war recht mühsam die wöchentlich verdunstenden 10 Liter Wasser immer nachzufüllen. Die Luftfeuchtigkeit unter den Deckeln ist dadurch wesentlich höher als im Wohnzimmer selbst. Aber dies scheint nicht der ausschlaggebende Punkt zu sein, dass sämtliche Mangroven-Samen nun langsam austreiben. In den beiden Bildern oben sieht man die bisher am besten ausgetriebene Mangrove. Die Bilder sind nicht recht gut geworden durch das Gegenlicht. Aber der Trieb stösst bereits an die Plexiglasabdeckung.

Wie es weitergeht, weiss ich noch nicht; denn ich möchte nur ungern die Abdeckung verschieben. Wahrscheinlich werde ich den Pflanzentopf drehen und so irgendwie für mehr Deckenfreiheit sorgen. Aber früher oder später werde ich mir etwas einfallen lassen müssen. Auf jeden Fall sind seit meiner Heimreise aus Thailand exakt 30 Tage vergangen bis die Mangroven-Samen anfingen auszutreiben. Was sich wieder einmal bewährt hat: Einfach nichts tun – es wird schon. In der Ruhe liegt die Kraft.


27.06.2010 – Koh Phangan: Speedboat Horror Crash auf dem Weg zur Full Moon Party

28. Juni 2010

Bei schlechter Sicht, schlechtem Wetter und schwerem Wellengang sind am Samstag 20 Minuten nach Mitternacht zwei Schnellboote etwa 2 Kilometer vor dem Partystrand Rin Beach auf Koh Phangan frontal ineinander gekracht. 39 Personen – überwiegend Touristen – und ein Offizieller – der „Samui Marine Transport Office chief Prawet Supachai“ wurden teils schwer verletzt.

Die „Phetcharat 59“, ein Speedboat, war mit 25 Touristen auf dem Weg zurück nach Samui vom Rin Beach als sie Bug voraus mit der „Sawasdi Chalerm Choknava 5“ besetzt mit 39 Touristen kollidierte.

„Samui Marine Transport Office chief Prawet Supachai“ sagte er war an Bord der „Phetcharat 59“ als der Unfall passierte. Durch den Unfall zog er sich einen tiefen Schnitt im linken Bein zu. Er berichtete, dass es ziemlich laut krachte und die Bordwände splitterten, so dass beiden Boote in zwei Teile zerbrachen und sehr schnell zu sinken begannen.

Prawet meinte, dass es ein echtes Glück gewesen sei, dass die Patroillienbote der Marine-Polizei in der Nähe stationiert gewesen seien und so den im Wasser schwimmenden Touristen schnell helfen konnten. Auch halfen sofort Schnellboote, welche sich am nahen Strand befanden.

Wie nun bekannt wurde, war die „Sawasdi Chalerm Choknava 5“ bereit 2005 in einem Crash verwickelt, der 15 Personen das Leben kostete – auf dem Weg zur Full Moon Party. Ausserdem stellte die Polizei vor Ort fest, dass die Lizenzen, sowie die Versicherungen seit März abgelaufen zu sein scheinen. Die Untersuchungen sind noch im Gange.