23.01.2009 – Thailand/Bangkok: Rückflug nach München mit Temperatursturz

24. Januar 2009

So, und schon bin ich wieder in München. Aber der Reihe nach: Heute morgen wollten wir beide irgendwie nicht aus dem Bett. Zwar weckte uns der „Wakeupcall“ pünktlich um 8:30 Uhr, aber die Bettdecke hing so schwer an uns. Wir kamen erst gegen 10 Uhr nach mehrmaligem Seufzen und Umdrehen und „Weitermummeln“ aus den Federn. Draussen scheint die Sonne bei geschätzten 30 Grad und leise dringt der Verkehrslärm durch.

Aber dann ging alles ziemlich schnell – zwangsläufig. Mein Taxi zum Airport Bangkok wartete schliesslich um 11 Uhr vor dem Hotel „Le Fenix“ Sukhumvit. Duschen, Anziehen, Fertig-Packen, Auschecken, Verabschieden, alles lief fliessend, auch die Zeit. So blieb uns nur eine Zigarettenlänge in der Smoker-Corner vor dem Hotel für die kurze Verabschiedung. Dann kam mein Taxi, noch einmal fest Nanee drücken, Einsteigen, kurz zurück Winken und schon stürzte sich der Taxifahrer in das allgegenwärtige Verkehrschaos im Sukhumvit. Mich wundert immer wieder, wie die Fahrer die Abmessungen der Taxis und die Ecken und Kanten der engen Strassen so gut kennen ohne einen Kratzer abzubekommen, noch dazu, wenn zwischen den Autos noch die Roller unterwegs sind. Und schon fehlte mir Nanee neben mir – ungewohnt sass ich allein im Taxi auf der Rücksitzbank, während das Taxi den Highway erreichte und sich zwischen den anderen Fahrzeugen einmal links einmal rechts vorbei schlängelte.

Nanee verblieb beim Hotel und wartete auf ihren Schulkollegen – jetzt Taxifahrer – um noch etwas für Ommi einzukaufen und ihren Bruder in seinem Restaurant in Bangkok zu treffen. Ihr Flug geht zwar erst um 16 Uhr, aber wie sie das alles schaffen möchte ist mir ein Rätsel. Sie schafft es aber noch den Flug zu bekommen, wie ich später erfahre. Währenddessen erreiche ich den Airport Bangkok kurz vor 12 Uhr. Mir bleibt noch Zeit in der schwülen warmen Luft beim Eingang eine Zigarette zu rauchen. Die letzte für lange Zeit. Dann checke ich bei „Thai International Checkin J“ ein, wandere durch die Immigration, wo mein Visa entwertet wird und mache mich gemütlich auf den langen Weg durch den Dutyfree-Bereich des Flughafens zum Gate C5. Es bleibt noch Zeit für einen Kaffee vor der Sicherheitskontrolle und so sitze ich da grübelnd und nachdenklich. Die gemeinsamen Urlaubstage mit Nanee, ihren Freunden und Verwandten im Norden von Thailand, mit Ruedie, Patrizia, Hans und Brigitte in Khaolak, vergangen wie im Fluge und mein Flieger zurück wartet bereits.

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Ich setzte mich beim Gate C5 in eine der letzten Reihen und wartete gemütlich auf das Einsteigen, welches 15 Minuten vor 14 Uhr sehr geordnet begann. Ich bestieg die Maschine als einer der letzten Passagiere und fand mich alleine auf einer 3er-Fensterreihe wieder. Die Maschine war somit nicht einmal halb besetzt und ich konnte mich mit meiner Zeitung – der Frankfurter Allgemeinen – richtig breit machen. Kurz nach 14 Uhr rollte die Maschine zur Startbahn und hob wenig später in den strahlend blauen Himmel ab. Bangkok unter mir wurde immer kleiner und es lag ein 11-Stunden-Flug vor mir – zurück mit der Zeit – da wir gen Westen flogen. Als wir die Flughöhe erreichten, gab es sofort das erste Essen. Thai Airways ist hier lobend zu erwähnen. Einmal wegen der sehr guten Beinfreiheit und andererseits wegen des wirklich reichhaltigen Menüs.

Zwar hatte ich es wirklich mit meinen drei Plätzen gemütlich, aber schlafen konnte ich trotzdem im Gegensatz zum Hinflug nicht. Wahrscheinlich war der Kaffee Schuld daran; denn beim Hinflug hatte ich ja mit Armin und Kollegen einige Halbe Bier und da schläft es sich ja bekanntlich wesentlich besser. Somit bekam ich trotz regelmässigem Genuss von „Wine Red“ das volle Programm der drei Filme nebst Trailer und zwei bis drei Kurzfilme mit. Auch wenn mir ab und zu die Augen zufielen, kam mir der Flug sehr lange vor. Das nächste Mal bestelle ich wieder ein Bier 🙂

Pünktlich um 19 Uhr landete ich in München und erschauderte beim Blick aus dem Fenster. Ist das Schnee? Ja! Tatsächlich! Die Rollbahn ist nass und auf dem Grün lag Schnee! Saukalt hier! Als wir den „Finger“ erreichten und ich zum Terminal 2 hinüberging konnte ich die Kälte leicht fühlen. Nein, das ist nix für mich. Wir hatten scheinbar einen Andockplatz am anderen Ende bekommen. Somit liefen wir kreuz und quer durch den Terminal 2 auf dem Weg zum Gepäckband. Während ich auf meinen Koffer wartete, schaltete ich mein Natel wieder ein und bekam eine wirklich nette SMS von Nanee. *seufz*

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Dann schnappte ich mir meinen Koffer und verliess den Terminal 2 und fand mich plötzlich vor dem Checkin der Thai Airways wieder. Dort gab ich vor meinem Urlaub meinen Koffer ab und bekam das Ticket für die Hinreise. So schloss sich der Kreis mit einem Abschlussfoto, welches genauso aussieht, wie eines der ersten Bilder. Wartende Passagiere beim Checkin Thai Airways. Kurz spielte ich mit dem Gedanken mir gleich wieder ein Ticket zu besorgen, noch wäre Zeit, hmmmm… Dann wandte ich mich wehmütig ab und ging durch die Drehtür zum Innenhof. Saukalt! Eisiger Wind durchfuhr meine Wärme gewöhnte Bekleidung. Schnell noch eine Rauchen und dann ab zum Ticketschalter; denn ich brauche noch ein S-Bahn-Ticket, um zum Hauptbahnhof zu fahren.

Gegen 20 Uhr bestieg ich die S-Bahn Richtung Hauptbahnhof und kam dort etwa 40 Minuten später an. Kein Ort um sich länger aufzuhalten. Ich fragte nach dem Weg zur Dachauer Strasse und ging ohne Umwege durch die Unterführung. Oben angekommen pfiff mir sofort wieder der kalte Wind um die Ohren. 30 Grad Temperatursturz in 12 Stunden muss erste einmal verkraftet werden. Ich eilte durch die ungemütliche Szenerie zur Hausnummer 21 und erreichte das IBIS-Hotel. Endlich wieder etwas wärmer. Nun schlafe ich ein wenig und morgen Mittag geht mein Zug nach Zürich. Aber ob ich mich so schnell an diese Temperaturen gewöhnen kann? Eher nicht.


17.01.2009 – Thailand/Khaolak: Küste der Ruhe im Land des Lächelns

17. Januar 2009

Jajaja! Yippiiiiee! Ich bin drin! Ich hab‘ wieder Internet! Und das unlimitiert und kostenfrei. Nur den Netzwerkschlüssel benötigte ich und schon war ich drin. Eine Steckdose habe ich im Restaurant am Strand auch gefunden! Genial!

Gerade sind wir umgezogen. Für zwei Nächte logierten Nanee und ich im „Nangthon Bay Resort (No. 1)„. Ein ganz netter Resort mit kleinen Pavillons und einem zweistöckigen Hotelhaus an der Strasse. Die Räume sind grosszügig und modern eingerichtet. Es fehlte an nichts. Pool, Strand, Sand, Meer, Palmen, blauer Himmel, und gutes Essen üppiges im Restaurant. Die Übernachtung kostet geradeaus 2000 Baht für ein Appartement.

Nun sind wir also gerade umgezogen in den „Nangthon Beach Resort 2“, welcher gerade mal 300 Meter die Strasse entlang liegt. Auch diese Anlage ist modern und mit allen angenehmen Dingen ausgestattet, was der nach Ruhe suchende Urlauber benötigt. Im Grunde eignen sich die Resorts speziell für Familien und der Hektik von Phuket oder Krabi entflohenen Reisenden. So finden sich auch grösstenteils eben Familien und Langzeiturlauber bzw. Rentner ein. Junge vergnügungssüchtige Partygänger sind hier komplett fehl am Platz.

Warum wir umgezogen sind? Ich möchte einen Freund und Kollegen überraschen. Er traf heute hier mit seiner Frau und Freunden ein. Schon gestern haben wir mit der Rezeptionistin vereinbart, dass wir einen Pavillon direkt neben Rudie (so heisst er) haben möchten. Und das klappte natürlich, weil es eben momentan nicht viele Thailandurlauber gibt und die Resorts nicht ausgebucht sind. So bekommt man auch ohne langfristige Reservierung jederzeit in jedem Resort hier einen Platz.

Rudie ist ein (Noch-)Arbeitskollege und guter Freund von mir. Vor dem Urlaub plauderten wir über die Weihnachtsferien und er erzählte, dass er vom 17. Januar an in Khao Lak sein wird. Er gab mir die Flugdaten und den Namen des Resorts. Aber ob Nanee und ich dann tatsächlich auch dort sein würden zum gleichen Zeitpunkt stand ja überhaupt noch nicht fest. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt im Dezember lediglich ein paar Tage das „Le Fenix“ in Bangkok geplant. Heute gegen 10 Uhr kam also Rudie hier im Resort an. Sicherlich ruhen sie sich noch aus von der anstrengenden Reise und ich bin mal auf seine Reaktion gespannt beim ersten Zusammentreffen.

Ja, es ist sehr ruhig hier und entspannt. Das komplette Gegenteil zum lebhaften Samui rund um Chaweng oder Lamai. Auch haben sich die Unruhen durch die Sperrung des Flughafens vor Weihnachten auf die Buchungszahlen ausgewirkt. Langzweiturlauber bzw. regelmässige Thailandreisende stört das wenig. Sie kommen trotzdem und erbringen so die Grundauslastung der Resorts. Jedoch seien die Buchungszahlen um glatte 40% zurück gegangen. Somit ist es in Khao Lak noch ruhiger und entspannter.

So, und jetzt lade ich mal die Bilder von gestern aus der Kamera. Eventuell kann ich ja sogar noch welche auf den Server laden. Wenn nur das Sortieren nicht wäre. Es sind sooo viele schöne Bilder geworden – Sonnenuntergang – feuerrot.

Nangthon Bay Resort 1
Khaolak, Takuapana, Phangnga, Thailand
Tel: +66 (0)76 485088-9
Fax: +66 (0)76 485090
Mail: nangthon1@hotmail.com
www.nangthong.com

Nangthon Beach Resort
13/8 Moo 7, T. Khukkhak, A. Takuapa, Phang-Nga
82190 Thailand
Tel: +66 (0)76 485911
Fax: +66 (0)76 485912
Mail: nangthon2@hotmail.com


12.01.2008 – Thailand: Gruesse aus einem Dorf im Nordosten

12. Januar 2009

Nur mal kurz eine Rueckmeldung: Also von wegen kein Strom und kein Telefon. Bin grad im Dorf von Nanee. Ihre Nichte hat einen kleinen Internet-Laden mit Internetverbindung natuerlich. Wir waren heute zusammen mit Kom (Schulfreund von Nanee) einen Wat (Tempel) in den Bergen ansehen. Anschliessend gemuetlich im Nachbardorf in einer Dorfkneipe gesessen und typisch Thai-maessig gegessen. Also uns gehts hier gut. Die Sonne scheint, es hat am Tag um die gefuehlten 25 Grad, aber in der Nacht wirds kalt – etwas um die 10 Grad. Nanee friert sofort nach Sonnenuntergang ohne Ende. Aber es liegt ja nicht am Wetter, wenn man friert, sondern an der Kleidung. 🙂
Zur Sonne: Einen Sonnenuntergang gibt es eigentlich nicht. Die Sonne scheint hier den Horizont durchschlagen zu wollen. Mir kommt es zumindest so vor. Nur manchmal, wenn die Sonne meint wirklich einmal ganz schoen und feuerrot untergehen zu wollen, dann verharrt sie kurz fuer die Fotografen und zeigt sich in den schoensten Rottoenen.
Was faellt mir sonst noch (fuer ein Schmarrn) ein (wo ist hier auf der Tastatur das Fragezeichen). Ah, eine kleine Anektode zur Belustigung: Nanee steht vor einer grossen Landkarte beim Tempel. Ich frage: Wo sind wir. Sie meint You are here. Und zeigt auf das Legendensymbol am Rand der Karte. Wir kringeln uns beide vor lachen. Ja, wir haben es lustig hier und es gibt fuer mich viel zu entdecken. Das wirklich schoene hier im Nordosten von Thailand: Es hat wirklich ueberhaupt keine Touristen. Die Saison faengt erst im April an um das Songkran-Fest. Dann wird es hier lebhafter. Und viel viel heisser. Nanee meinte um die 40 Grad. Das ist mir dann doch etwas zu warm. Aber fuer sie genau richtig.
Zum Essen: Gut, ich bin vorsichtig, aber bisher habe ich aus jeder Kueche – egal ob vom Restaurant oder vom Wegesrand im Dorf – alles gut vertragen. Es wird durchwegs koestlich gekocht, tja, und halt auch scharf. Uebrigens: Auch fuer Schilli-erprobte Thais ist das Essen scharf und die schwitzen und blasen dann auch wirklich richtig, wenn es sein muss. Wer es mag, kann ja noch nachwuerzen. So, jetzt aber erst einmal Schluss. Es gibt Essen. Prost.


07.01.2009 – Thailand/Bangkok: Kurze Rückmeldung

7. Januar 2009

So, ich hab nur noch wenige Minuten meines Onlinezugriffs, welcher auf 2 Stunden begrenzt ist. Der Rest ging für den Upload der Bilder und für die Flugbuchung nach Udon Thani im Norden Thailands drauf.

Die Anreise war ziemlich spannend. Der Flieger hatte ein „Klappenproblem“. Die Gepäckladetür ging zuerst nicht zu, was für schlappe 2 Stunden Verspätung bei der Abreise in München sorgte und dann nicht mehr auf, was dann auch noch 1 Stunde Wartezeit auf das Gepäck verursachte. Somit verliess ich erst um 17 Uhr den Airport Bangkok – am 05.01.2009. Nanee holte mich mit ihrem Freund den Taxifahrer vom Airport ab und wir fuhren sofort zum Hotel Le Fenix im Sukhumvit.

Abends gingen wir zuerst in den „Bed and Supper Club“. Wir wollten was essen, waren aber nicht begeistert von der Auswahl (nur 3 Menüs), wechselten dann in eine neue Pizzeria gleich nebenan. Dort war die Auswahl grösser und das Essen wirklich lecker.

Am 06.01.2009 fuhren wir zum Einkaufen. Nanee benötigte Tischdecken für ihr Restaurant. Der Taxifahrer geleitete uns zu einem Viertel in Bangkok, das rein aus Stoffgeschäften bestand. Ein ganzer Strassenzug nur Stoffrollen und auf der Strasse Stände mit allerlei Endprodukten. Danach ging es ins „Central World Plaza“ und wir besuchten das „Fuji“, um ein paar Sushi-Leckereien zu schlemmen. Was folgte, war ein reihenweiser Besuch von Schuhgeschäften – klar, Mädels stehen auf Schuhe – im wahrsten Sinne.

Dann trafen wir uns Abends mit Silvio. Mit ihm weilte ich 2005 in Dubai für ein paar Tage. Er holte uns vom Hotel ab und wir fuhren die paar Meter zu einer angesagten Pizzeria ums Eck. Es kamen noch ein paar Freunde von Silvio dazu und wir blieben bis spät in der Nacht dort. Abschliessend ging es noch zu einem Absacker ins „Nest“. Das ist die Open-Air-Bar auf dem Rooftop vom Hotel „Le Fenix“.

Hier also die Bilder von den letzten Tagen. Es sind nicht viele. Tja, kommt noch 🙂


01.01.2009 – Thailand/Bangkok: 60 Tote bei Brand in Santika Pub Night Club

1. Januar 2009

„Good Bye Santika (Trailer)“ hiess die Neujahresparty im bekannten und luxuriösen „Santika Pub“ in Bangkok, in welchem regelmässig bekannte Musikgrössen (z.B. Juni 2008 Global-DJs) auftraten. „Good Bye“ deshalb, weil der Besitzer die Location im neuen Jahr wechseln wollte und sozusagen eine Abschiedsparty gab. Über 800 Gäste versammelten sich gegen Mitternacht, als gerade eine Tanzgruppe die Bühne betrat.

Den Auftritt begleitete ein Feuerwerk und dieses setzte nach bisherigen Zeugenaussagen die Deckendekoration in Brand. Das Feuer breitete sich rasant aus und liess brennende Dekorationselemente auf die Partygäste fallen. Sofort entstand eine unkontrollierte Panik, weil die Menschen versuchten den einzigen bekannten Ausweg zu erreichen: Den Hauptausgang.

Das Feuer forderte so kurz nach Mitternacht 60 Tote und über 250 Verletzte. Von den Toten konnten bisher 25 nicht identifiziert werden, da sie durch das Feuer bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. 54 der Verletzten befinden sich nach Aussage des Thailändischen Gesundheitsministeriums in kritischem Zustand und davon befinden sich 13 in kritischem Zustand. Das Gesundheitsministerium sicherte den Verletzten bestmögliche Krankenversorgung und Hilfe zu und wird auch für die entstehenden Kosten aufkommen.

Der Gesundheitsminister Witthaya Kaewparadai kümmerte sich noch in der selben Nacht persönlich um die Verlegung Verletzter in hierfür speziell geeignete staatliche Hospitäler. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Rauchvergiftungen, Schnittwunden durch gesplittertes Glas und Brandverletzungen verschiedener Grade. Die Verletzten werden in insgesamt 19 privaten und öffentlichen Hospitälern in der Hauptstadt versorgt.

Die gesamte Gegend um das auch bei Ausländern beliebte Nachtschwärmerviertel entlang der Soi Ekamai 9 ist zum Katastrophengebiet erklärt worden und weiträumig abgesperrt. Es dauerte knappe zwei Stunden um das Feuer einzudämmen. Laut aktuellen Informationen befindet sich auch ein Schweizer Staatsbürger unter den Toten. China bot Thailand mittlerweile an Spezialisten für die Behandlung von Hautverbrennungen zu entsenden.

Quellen: The Nation (Video); MCOT.net (Article 2); SF-Tagesschau; (Video)


04.12.2008 – VOD Video of the Day „Lamai Beach Road 1992“

4. Dezember 2008

Soeben fand ich ein neu bei Youtube eingestelltes Video von udom95. Darauf sieht man, wie Lamai auf Koh Samui  vor 16 Jahren aussah.

Als kleine Zugabe noch ein weiteres Video aus dieser Zeit – sogar noch älter: Chaweng Beach 1990


03.12.2008 – Thailand/Bangkok: Thai Airways und andere Airlines starten erste Maschinen von Suvarnabhumi Airport

3. Dezember 2008

Thai Airways International ist die erste Fluglinie, die vom Suvarnabhumi Airport bereits heute – Mittwoch – die ersten Passagier-Sonderflüge startet, seit der Schliessung am 25. November 2008:

  1. TG 9939 to Sydney, leaving at 5.25pm
  2. TG 3159 to New Delhi, leaving at 7.50pm
  3. TG 6409 to Narita, leaving at 10.35pm
  4. TG 9209 to Frankfurt, leaving at 11.40pm
  5. TG 6589 to Seoul, leaving at 11.45pm
  6. TG 9509 to Copenhagen, leaving at 0.50am

Passagiere, welche bestätigte Tickets besitzen, werden gebeten sich 7 Stunden vor Abflug im BITEC für den Check-In einzufinden.

Bereits in der Nacht auf Mittwoch landete die erste Thai Airways Maschine am Suvarnabhumi Airport – um 2 Uhr morgens – welche vorher in Phuket gestartet war.

THAI said in a statement that it is considering to have more flights land at Suvarnabhumi. For more information, passengers can call 02-356-1111 or 02-545-4000 or check http://www.thaiair.com or www.thaiairways.com.

Ein Offizieller von Thai Airways International gab ein Statement ab, in welchem er massiv mehr Zusatzflüge in Aussicht stellte. Für weitere Informationen wird gebeten die Rufnummern 02-356-1111 oder 02-545-4000 bzw. die Website www.thaiairways.com zu kontaktieren.

Tassapon Bijleveld, chief executive officer of Thai AirAsia Co, said the airline would resume all of 108 daily flights at Suvarnabhumi Airport from December 5, 2008 onward.

Tassapon Bijleveld kündigte an, dass am 05. Dezember 2008 die Abfertigung von insgesamt 108 Flügen von Suvarnabhumi Airport erfolgen wird. Der erste Flug (FD3232) wird den Flughafen um 6.20 vormittags Richtung Chaig Mai verlassen.

Ethiad – die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate – flog in den vergangenen Tagen über 2000 Reisende von U-Tapao nach Abu Dhabi. Von dort aus gelangten die Reisenden in Sonderflügen nach Europa, Afrika und angrenzende arabische Staaten. Ein weiterer Sonderflug sei bereits für den 04. Dezember früh morgens geplant. Der Vizepräsident – Richard Hill – kündigte an, dass zur Unterstützung der bereits vor Ort befindlichen Bodencrew weitere Mitarbeiter eingeflogen werden, um die Abfertigung der Reisenden möglichst schnell und reibungslos zu gestalten.

Alle Reisenden, die durch die Streichung der Ethiad-Flüge betroffen sind, sollen sich mit der Kontakt-Office unter er Nummer +66 2 253 0099 in Verbindung setzen. Es besteht auch die Möglichkeit das Büro in Bangkok (11. Stock, Tonson Tower, Ploenchit Road) zu besuchen, um die logistischen Details für den Rückflug zu erfahren. Fluggäste der Ethiad werden gebeten nicht auf eigene Faust zum Flughafen U-Tapao zu reisen ohne ein bestätigtes Ticket in Händen zu halten.

Quelle: The Nation „Thai and other airlines resume flights“


03.12.2008 – Thailand/Bangkok: PAD beendet Belagerung von Suvarnabhumi Airport – Regulärer Flugbetrieb voraussichtlich ab 15. Dezember

3. Dezember 2008

Die PAD-Demonstranten begannen letzte Nacht dem Flughafen Suvarnabhumi auf Wiedersehen zu sagen. Somit endet die acht Tage andauernde Belagerung des grössten und wichtigsten Flughafen in Thailand, welcher einen unbezifferbaren Schaden für das Land und die Wirtschaft verursachte.

Die Flughafen-Verantwortlichen beeilen sich nun den internationalen Flughafen wieder flott zu machen, der seit 25. November von den Aktivisten gekapert war. Seriat Pasutanond, amtierender Präsident der Airports of Thailand (AOT), dass der Suvarnabhumi Airport voraussichtlich am 15. Dezember seinen relgulären Flugbetrieb wieder aufnehmen könne. Dieser Termin hinge aber davon ab, wie schnell die PAD-Anhänger den Flughafen komplett räumen. Eine definitive Aussage könne er aber erst treffen, wenn eine Inspektion des Flughafens den Umfang der Schäden an der Anlage und den System definiert hätte.

Nachdem die Regierungsgegner ihren „finalen Fight“ gewonnen hatten – das Verfassungsgericht verbot die regierende PPP (People Power Party) und zwei weitere Koalitionspartner, was die Entlassung des Premierministers Somchai Wongsawat zur Folge hatte – verliessen diese den Airport.

Offizielle Fachleute der verschiedenen Airlines und der International Air Transport Association werden heute damit beginnen die Sicherheitsanlagen und weitere Systeme unter die Lupe zu nehmen. Vor den Toren des Airports warten mittlerweile über 200 000 gestrandete Touristen und Thailändische Reisende seit der Schliessung der beiden wichtigsten Flughäfen in Thailand – Suvarnabhumi und Don Mueang.

Am härtesten hat es aber das internationale Image von Thailand getroffen, sowie den Tourismus und die damit zusammenhängenden Industriezweige mit einem Schaden der 100 Milliarden Baht übersteigt.

Suwannee Samrongwattana, Stellvertretender Airport Direktor, sagte, dass die Demonstranten letzte Nacht begannen die ersten drei Ebenen des Flughafens zu verlassen. Die Besetzer des vierten Stocks konnten nach langatmigen Verhandlungen dazu bewegt werden am heutigen Vormittag das Gebäude zu verlassen.

Ein Team der Flughafen-Sicherheitskräfte begann bereits letzte Nacht damit die Inspektion der wichtigen Bereiche innerhalb des Flughafens durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitvorkehrungen getroffen werden könnten und die ersten Schritte zur Aufnahme des Flugbetriebes einzuleiten.

Übersetzt aus dem Artikel „Suvarnabhumi siege ends“ des Thailändischen Newsdienstes „The Nation“

UPDATE 03.12.2008 (10:30 Uhr MEZ): Erste reguläre Flüge angeblich ab 04.12.2008 möglich!

In der Nacht zum Freitag wird der reguläre Flugverkehr in Bangkok wieder starten können. Der amtierende Präsident der Flughafenbehörde, Serirat Pasutanong, teilte mit: „Der Flughafen wird am 4. Dezember Mitternacht wiedereröffnet, aber ist dann noch nicht 100 Prozent im Einsatz“.


01.12.2008 – Thailand/Bangkok: Fliegen die Flieger wieder nach Bangkok Suvarnabhumi !!??!!

1. Dezember 2008

Soeben stöbere ich eher zufällig auf der Suche nach einer Webcam für den Suvarnabhumi Airport in Bangkok auf einer Website herum und finde:

„Real Time Flight Arrivals at Bangkok Suvarnabhumi Airport“ – Und wie es aussieht landen und starten wieder die verschiedensten Fluglinien regelmässig. Kann das mal bitte jemand bestätigen?

Suvarnabhumi-Airport

Auf dieser Real Time Liste des Suvarnabhumi Airport’s sind reihenweise ankommende Flüge „scheduled“ – also „planmässig“ – eingetragen. Auch Starts sind bis auf wenige Flüge alle planmässig gelistet.

Suvarnabhumi Flight Information Click here for Flight Arrivals
Real Time Click here for Flight Departures

Noch weiss ich nicht, ob es sich um einen „Systemfehler“ handelt oder ob es sich tatsächlich um „Real Time“ Informationen dreht. So weit ich bisher über andere Medien herausbekommen habe, ist der Airport Bangkok nämlich immer noch gesperrt.

Lediglich 88 Fliegern ist die Abreise von Suvarnabhumi durch die Luft erlaubt worden von der PAD – und zwar leer. 40 Maschinen sollen schon gestartet sein. Die restlichen können dann abheben, wenn die Crew und nicht zuletzt der Pilot (vom Pool weggegangen und) eingetroffen ist und seine Anweisungen erhalten hat.

Stand 01.12.2008: Es gelten noch die Fluginformationen der einzelnen Airlines


16.03.2008 – Urlaub auf Koh Samui – Tipps, Links und Wissenswertes rund um die Insel

16. März 2008

(to be continued)

Was nimmt man nach Thailand mit?

Wie bereits in einem der Beiträge beschrieben, ist die Antwort sehr einfach: Nichts! Gut, die Reiseunterlagen nebst Reisepass, Geldbeutel, Digicam, Natel und Laptop sollte man dabei haben. Alles andere ist in Koh Samui (im TESCO) wesentlich günstiger zu kaufen, als bei uns.
Ich für meinen Teil hatte mit 10,8 Kilogramm Koffergewicht auf dem Hinflug zu viel Klamotten dabei. Neben den Sachen, die ich angezogen hatte (Turnschuhe, Socken, Unterhose, lange Jeans, T-Shirt, langärmliges Hemd, Ledersakko), kamen folgende Dinge in den Koffer:

Waschzeug (Zahnbürste, Rasierer, Schweizer Sackmesser, etc.)

  • 3 T-Shirts
  • 3 kurze Hemden
  • 1 langärmeliges Hemd
  • 1 kurze abgeschnittene Jeanshose
  • 1 lange Jeans
  • 1 Badehose
  • 1 grosses Handtuch
  • 1 elektrischer Mosquito Killer
  • Diverse Ladegeräte für Natel und Digicam

Zusätzlich noch eine leichte Laptoptasche inkl. Laptop und Digicam.

Auf dem Rückflug waren es übrigens 19,1 Kilogramm. Das waren die Bekleidungsstücke, die ich bei zwei Einkäufen im TESCO erstanden hatte. Auch Haarwaschmittel, Duschmittel und Aloe Vera Creme kaufte ich im TESCO, was allein schon 1 Kilogramm ausgemachte.

Mike liess sich für etwas mehr als 280 Euro vom „local Schneider“ neue massgeschneiderte Sakkos, Hemden aus tollen Stoffen und Lederschuhe anfertigen:

  • 3 massgeschneiderte Sakkos
  • 4 massgeschneiderte Langarmhemden
  • 2 paar massgeschneiderte Lederschuhe

Wäsche waschen

Bitte outen Sie sich nicht mit vor dem Bungalow aufgehängter Wäsche als „Selbstwäscher“! Das ist wirklich peinlich und zieht nicht nur das Gelächter der anderen Gäste, sondern auch die Resort-Mitarbeiter grinsen sich dann einen ab.

  • An jedem Eck in Lamai gibt eine „Laundry“, die pro Kilogramm 30 bis 40 Baht verlangen. Frisch gewaschen, gebügelt und perfekt zusammengelegt. Man gibt die dreckige Wäsche an einem Tag ab und am nächsten Tag ist diese fertig!

Ich fliege das nächste Mal nur mit Handgepäck. Den Koffer für die Rückreise kaufe ich dann in Koh Samui im Grossmarkt. So komme ich schneller aus dem Flughafen und muss nicht erst auf den dämlichen Koffer warten. Den von mir verwendeten „schwarzen Stoff-Trolley“ gibt es wie Sand am Strand von Bo Phut. Deshalb wird es sicher ein etwas einzigartiger werden. Es nervt einfach den Koffer auf dem Fliessband nicht sofort zu erkennen.

Wichtige Reisedokumente und Kreditkarten

Das gehört in den Hotel-Safe. Ich glaube zwar nicht, dass sich ein Mitarbeiter eines Resort es sich karrieremässig leisten kann, etwas zu entwenden. Ausserdem müsste er befürchten, dass er sein Gesicht verliert, was viel schlimmer für einen Thai ist. Wir hatten unsere Laptops im Hotelzimmer an Kensington-Locks gehängt, wenn ich ihn nicht irgendwo dabei hatte. Auch hier glaube ich nicht, dass die Beine bekommen hätten.

Essen und Trinken

Ich gurgelte mit dem Wasser aus der Leitung beim Zähneputzen – einfach aus Gewohnheit. Ich lebe noch. In unserem Hotel bekam man täglich pro Person einen Liter Trinkwasser auf das Zimmer. Nutzen Sie es zum Zähneputzen oder um evtl. Medikamente einzunehmen. Bitte nehmen sie diese Hotelflaschen nicht zum Strand mit (Blamage Effekt); denn das erinnert mich an die Zeit, als man im Skiurlaub in Österreich beim Frühstücken die Semmeln gerafft hat, um diese mit der Wurst vom Buffet in von zu Hause mitgebrachten Frischhaltebeuteln auf den Berg mitzunehmen. Nur: Eine Flasche Wasser kostet im Restaurant am Strand zwischen 10 und 30 Baht. Dafür lohnt es sich nicht die Flasche einzupacken.

Das Essen schmeckte uns (bis auf eine Ausnahme) in Koh Samui überall sehr gut. Wir sind absolute Fans von „originalem“ Thai-Food. Das heisst, wir meiden, wenn möglich touristisch entschärftes flach schmeckendes thailändisches Essen. Die „originalen“ Speiserestaurant findet man, wenn man sich die Gäste ansieht. Überwiegen thailändische Gäste, dann ist das eines der von uns bevorzugten Restaurants. Befindet sich in der Speisekarte kein „Wiener Schnitzel“ oder eine spezielle Seite gespickt mit „altdeutschen Gerichten“, sind wir richtig. Am „originalsten“ sind Lokale, in welchen die Bedienung kein englisch versteht und die Speisen in der Karte nicht übersetzt sind.

Essen konnten wir (fast) alles. Wir verzichteten nur auf die fahrenden Händler, da es uns (noch) nicht zusagte, das frittierte Krabbeltierzeug zu probieren. Thais knabbern die Sachen aber bei jeder Gelegenheit und leben auch noch. Dieses Experiment wage ich vielleicht das nächste Mal. Soll ja sehr kalorienarm und nahrhaft sein und angeblich nach Kartoffelchips schmecken.

Trinkgelder

Eigentlich steht auf jeder Rechnung, dass die Preise inklusive Steuern und Trinkgelder zu verstehen sind. Trotzdem gaben wir stets einen kleinen angemessen Betrag als Trinkgeld – abhängig vom „Nasenfaktor“ (Nasenfaktor = Ambiente x Essensgenuss x freundliche Bedienung). Wir finden das mehr als richtig, speziell dann, wenn man selbst einmal im Gastgewerbe gearbeitet hat. Mike sagte manchmal: „Ihnen tut’s gut, und uns tut’s nicht weh!“.

Strandverkäufer und Animierer

Äusserst positiv ist uns das Verhalten der Strandverkäufer und sonstigen „Animierer“ aufgefallen. Im Gegensatz zu Teneriffa (Los Cristianos) oder Bali (Kuta Beach, Padang Padang), wo man förmlich belagert wird, reicht ein nettes Lächeln und kurzes Kopfschütteln, um ein freundliches Abwenden inkl. Verabschiedung zu erreichen. Rudelbildung entsteht erst überhaupt nicht. Umso grösser ist aber dann die Freude, wenn man dann doch beim nächsten Vorbeikommen winkt und eventuell ein Eis oder einen frisch gepressten Saft kauft – zu einem geringen Preis und etwas Trinkgeld.

Sonnenbrand oder Sonnebräune?

Auf keinen Fall die bürogebleichte Haut in den ersten beiden Tagen direkt der Sonne aussetzen. Die Sonne scheint hier in Äquatornähe nahezu senkrecht vom Himmel. Zusammen mit der indirekten Reflexion vom Meer her hilft kein Sonnenschutzfaktor die Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Bitte bleiben Sie in den ersten beiden Tagen gut eingekremt unter einem Sonnenschirm oder im Schutz von Palmen. Rote glänzende Gesichter sahen wir reihenweise in unserem Urlaub. Und ist der Sonnenbrand einmal da, dann ist es erst einmal aus mit Strandaktivitäten. Zudem schält sich nach ein paar Tagen bekanntlich die Haut fetzenweise, was dem Aussehen beim Ausgang in leichter Bekleidung einen negativen Reiz verleiht. Bleiben Sie gemütlich im Schatten in den ersten beiden Tagen. Sie haben genug Zeit sich die knackige Bräune während ihres Urlaubs vorsichtig anzufärben.

Scooter, Motorräder und andere Gefährte

Roller, Motorräder, Autos und Jeeps gibt es an jeder Ecke. Am besten fragt man nach unserer Erfahrung direkt beim Hotel nach. Warum? Dann ist das Teil sicher zugelassen und versichert. Das erkennt man an einem roten Aufkleber irgendwo am Fahrzeug und an den Kennzeichen. Fehlende Kennzeichen deuten auf ein eben nicht zugelassenes Fahrzeug hin. Die Gefährte sollten neuerer Bauart sein. Verrostete oder verbogene Fahrzeuge sollten sie nicht mieten. Wie im „richtigen Leben“ auch. Die Preise fangen bei 200 Baht für einen kleinen Roller an und gehen bis 1000 Baht und mehr für einen Jeep pro Tag. Wenn sie von vornherein wissen, dass sie das Fahrzeug länger nutzen möchten, dann lässt sich immer ein wenig Feilschen. Aber bedenken Sie: 50 Baht sind ungefähr ein Euro.

Man sollte ausserdem beim Ausleihen immer bedenken, dass man für etwaige Schäden – verschuldet oder unverschuldet – selbst aufkommen muss. Bei einem Umfaller (Motorrad) oder einem Totalschaden möchte der Verleiher den Schaden ersetzt – und zwar „Neuersetzt“ beim Totalschaden. Also sollte man als Noch-Nie-Harley-Fahrer oder noch schlimmer, als Noch-Nie-Motorrad-Fahrer dessen bewusst sein, dass nach einem Wheely und anschliessendem Abflug des Motorrads auf den Beton nicht nur die Mühle, sondern auch die Urlaubskasse erhebliche Dellen erleidet.

Motorradfahren mit oder ohne Helm:

Am liebsten würde ich mich in der Schweiz und in Deutschland Helmbefreien lassen. Nein, ich bin nicht plemplem oder lebensmüde. Denn mit einer Helmbefreiung „darf“ man ohne Helm fahren – muss aber nicht. Ich weiss durchaus, was passiert, wenn ich selbst abfliege oder eher wahrscheinlich, mich irgendein netter vollverblechter und verknautschzonter Verkehrsteilnehmer vom Töff holt. Und deshalb fahre ich auch so vorsichtig. Als Töff-Fahrer beachtet man sogar den rückwärtigen Verkehr im Spiegel automatisch. „Man muss immer mit der Dummheit der anderen im Strassenverkehr rechnen!“ hatte mir mein Fahrlehrer eingetrichtert.

Auf längeren Strecken fuhr ich auch in Koh Samui mit Halbschale und Visier. Man bekommt dann einfach den mal kleineren oder auch mal grösseren Feinstaub der vor einem Fahrenden nicht ins Gesicht oder die Augen. Mund auf jeden Fall schliessen, sonst knirscht es zwischen den Zähnen. Aber es gibt trotzdem nichts Schöneres, als ohne Helm auf wenig belebten Strassen des nächtens gemütlich im letzten Gang mit 60 bis 80 dahin zu tuckern.

Eigentlich existiert nach meinen Informationen eine Helmpflicht auf der Insel. Bei den Strassenkontrollen, welche wir beobachten konnten, wurde aber keiner der Roller- und Motorradfahrer wegen des Nichttragens des Helms irgendwie belangt. Wir sind lieber mit Motorrädern gefahren, auch wenn das soooo gefährlich sein soll. Gut, Mike und ich fahren seit dem 15. Lebensjahr motorisierte Zweiräder in verschiedensten Grössen – und das unfallfrei bis heute (toitoitoi). Und das soll auch so bleiben.

Auf Koh Samui benötigt man nur einen Pass beim Ausleihen eines Motorrads. Diesen behält der Verleiher bis zur Rückgabe. Kopien werden nicht akzeptiert. Es wird somit nicht kontrolliert, ob man tatsächlich einen Motorrad-Führerschein besitzt. Deshalb fahren dann eben Typen auf den Rollern und noch schlimmer auf den Motorrädern jeglicher PS-Stärke und Gewichtsklasse, die keinerlei Erfahrung mit den Geräten haben.

Die konzentrieren sich in den ersten Tagen darauf, ob man nun zuerst den Gang runter- oder rauf und mit welchem Fuss und ob man die Kupplung oder den Bremshebel oder vielleicht erst einmal aufblenden muss. Dabei passiert es zwangsläufig, dass eben nicht auf Strasse und die Schlaglöcher geachtet wird oder auf den fliessenden Verkehr samt kreuz und quer sich einsortierenden Fahrzeugen.

Auch trägt meist ein gewisses männliches Brunftverhalten bei der Beförderung einer Teilzeitliebschaft dazu bei, dass über die Verhältnisse von Strassenbelag, Reibungswiderstand, Bremsvermögen und eigenem fahrerischen Können, dümmsten Falles vermischt mit etwas Alkohol im Blut gefahren wird. Etwas Sand in der Kurve oder ein plötzlich zum Überholen ausscherender Minivan und schon ist es passiert.

TukTuk und Sammeltaxis

Das eigentliche Verkehrsmittel für den schnellen unkomplizierten Transfer überall hin auf der Insel sind die bunten Sammeltaxis. Man vereinbart vorher den Fahrpreis mit dem Fahrer, der auf der rechten Seite im Auto sitzt und setzt sich dann hinten auf die etwas harten Bänke. Gut festhalten ist angesagt. Für Fahrten zahlt man egal zu welcher Tageszeit um die 100 Baht. Und sie kommen auf der Insel wirklich überall damit hin ohne sich zu verfahren; denn die Strassenkarten – besonders die kostenlosen – sind zwar kostenlos, aber unbrauchbar und nur mit Werbung vollgepflastert.

Taxis mit Taximeter und Taxiroller haben wir nicht genutzt, daher keine Bewertung und kein Kommentar.

ACHTUNG: Die immer mehr beliebter werdenden Quads sind für den thailändischen Strassenverkehr nicht zugelassen! Also besser nicht ausleihen. (Link zum Artikel bei Der-Farang.com)

Drogen auf Koh Samui

Wir bekamen eigentlich nur auf der „Escape“-Party welche angeboten. Was für welche? Keine Ahnung. Wir haben freundlich aber bestimmt abgelehnt. Drogenbesitz oder gar Drogenverkauf in Thailand ist eines der am härtesten Bestraften Vergehen überhaupt. Trotzdem wird es doch immer wieder angeboten. Ob es sich bei den Anbietern oder von der Regierung/Polizei eingesetzte verdeckte Ermittler handelt, war uns auch egal. Wir haben nicht gefragt. „Nein, danke“ ist der beste Satz in diesem Fall.

Andernfalls drohen mehrere Tage Knast und eine Geldstrafe von mindestens 2000 US-Dollar. Ausserdem in jedem Fall sofortige Ausweisung und man wird in eine Schwarze Liste eingetragen. Somit wird man nie mehr Thailändischen Boden betreten können. Was schade wäre. Wir hatten selbst das passive Vergnügen eine Waffen- und Drogenkontrolle vor unserem Hotel zu beobachten. Und Polizei geht bei eventuell Verdächtigen nicht freundlich mit den Herrschaften um. Es wird alles durchsucht inklusive kompletten Ausziehen auf offener Strasse bis auf die Unterhose. Sollte nur ein Joint in der Zigarettenschachtel gefunden werden, dann ist der Urlaub schnell vorbei. Für Leute, die im Urlaub nicht auf „ihr Gras“ verzichten möchten, denen rufe ich hiermit einfach nur zu „Good Luck!“.

Alkohol und Fahrzeug auf Koh Samui

Das verträgt sich auf einer Ferieninsel genauso wenig, wie in jedem anderen Land. Nur mit dem Unterschied, dass in Thailand die Null-Promille-Grenze gilt. Verkehrskontrollen gibt es seit den steigenden Unfallzahlen in den letzten Jahren ebenso häufig und regelmässig. Wer mit Alkohol im Blut erwischt wird, der darf sofort sein Fahrzeug stehen lassen und kann mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

Kommt es zu einem Unfall, egal wer die Schuld daran trägt, muss ausserdem damit rechnen, dass ihm die Fahrerlaubnis für ganz Thailand entzogen wird. Komisch, warum schreibe ich das? Ist in jedem anderen Land auch so. Müsste eigentlich jedem klar sein. Lassen sie das Fahrzeug im Hotel und schnappen sie sich ein Sammeltaxi. Das kostet dann nicht den Führerschein, sondern lediglich zwischen 50 und 200 Baht. Und man fährt mitunter genauso schnell.

Kameras und Fotografieren

Wo immer ich ausserhalb meiner Wohnung bin, die DigiCam gehört in die linke Hosentasche. Es gibt so viel zu fotografieren auf Koh Samui, dass es einem eigentlich innerhalb von 2 Wochen die Festplatte sprengt. Aussortieren ist dann angesagt. Es kann alles fotografiert werden. Nur bei Personen sollte man bitte vorher fragen. Es wird meist mit einem Lächeln geantwortet. Bei Tempelanlagen bitte auch vorher fragen.

Internetzugang und WLAN

Unser Hotel besass einen WLAN-Zugang. Dieser kostete pro Woche 500 Baht (10 Euro). Einschränkungen gab es bei uns nur im Hotelzimmer, da er Empfang stark nachliess. Daher schrieb ich oftmals im Strandrestaurant. Da gab es einen Access Point und „volle Balken“. Jedes mir bekannte Hotel besitzt mittlerweile WLAN. Und ich war nicht der einzige mit einem Laptop unter dem Arm.

Internet Cafés hat es an fast jeder Ecke. Die Preise sind passabel. Aber irgendwie konnte ich für mich persönlich mir nicht vorstellen einen schönen Urlaubstag im Internet Café – zwar klimatisiert – vorstellen. Aber wer eben keinen Laptop mitnehmen möchte, der kann jederzeit Skypen oder Chatten oder Mailen.

Schuhe ausziehen!

Sehr sympathisch ist die Gewohnheit beim Betreten von Räumlichkeiten die Schuhe auszuziehen. Ob im Hotelzimmer die sandgefüllten Strandschuhe, im geschlossenen Restaurant (Mr. Samui), Massagesalon oder in der Apotheke. Wenn vor der Lokalität schon Schuhe stehen, dann bitte ausziehen. Wer Angst vor Fusspilz hat, der kann sich gleich in der Apotheke ein Spray kaufen. Wir hatten keinerlei Befürchtungen.

An den Stränden stehen oftmals hölzerne offene rechteckige oder quadratische Gebäude, die wie Unterstände aussehen. Das sind aber keine! Es handelt sich dabei um buddhistische Tempel. Auch hier gilt es vor dem Betreten die Schuhe abzustellen, wie bei allen anderen Tempeln auch. Handtuch ausbreiten und in den Schatten legen, kommt hier äusserst ungut an.

Schlangen und andere Tierarten

Es soll in Koh Samui durchaus giftige Schlangen geben. Wir haben nur eine gesehen und die hat Chris auf der Strasse nach Lamai überfahren. Auch auf unsere etwas anderen Dschungel-Tour sahen wir keine. Die Viecher sind einfach zu scheu. Von „handtellergrossen“ Spinnen können wir auch nicht berichten. Die waren offensichtlich schon aus. Eine winzige Spinne befand sich bei Nanee auf dem Armaturenbrett. Nach etwas freundlichem Bitten, empfahl sich diese durch das geöffnete Fenster. Chris erzählte von einer einzigen Kakerlake in seinem Bungalow und wir hatten eine auf dem Rücken liegende und strampelnde Riesenkakerlake auf dem Balkon. Und das in drei Wochen. Enttäuschend.

Was wirklich mitunter nervt, sind die Mücken. Unser Hotelzimmer hielten wir durch nur kurzzeitiges Öffnen der Eingangs- und Balkontür möglichst Blutsaugerfrei. Ausserdem vernichteten wir eventuell doch eingeschmuggelte Ministukas in den ersten Tagen mit der mitgebrachten elektrischen Fliegen-Tennisschläger-Klatsche. Das sprach sich dann in der Mückenwelt herum und die restlichen beiden Wochen hatten wir Ruhe.

Zusätzlich besorgten wir uns in der Apotheke in Lamai „Autan“. Damit sprühten wir uns des Abends die frei zugänglichen und nicht von Bekleidung verdeckten Extremitäten ein. Dann war auch hier Ruhe und wir konnten ungestört auf der Bungalow- oder Restaurant-Terrasse sitzen und geniessen.

Die Katzen und speziell die Strandhunde hatten es uns angetan. Selbst Hunde, die hierzulande als „Kampfhunde“ verrufen sind, zeigten eine Zutraulichkeit von erster Kajüte. Siehe zum Beispiel die interessanten Mischlinge vom Restaurant „Gecko“ beim Strand in Bo Phut.

Muscheln und Krebstiere sind eher ungefährlich, frisch, schmackhaft und können gegessen werden.

Geld und Geldautomaten

Wir fanden überall und immer einen funktionierenden Geldautomaten. Überhaupt kein Problem die Angelegenheit. Man sollte allerdings etwas die englische Sprache beherrschen.

Verhaltensregeln in Thailand

  • Schuhe ausziehen beim Betreten von entsprechenden Locations und speziell bei Tempeln (hatten wir oben)
  • Sauber anziehen. Thais achten speziell auf saubere passende Bekleidung. Rippshirts und andere „Flodder“-Bekleidung evtl. auch noch schmutzig immer vermeiden. Gepflegtes sauberes Auftreten wird geschätzt.
  • Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ist unüblich.
  • „Oben Ohne“ liebe Damen bitte unterlassen. Auch wenn es schmerzt.
  • Sei immer nett und freundlich. Lautes Auftreten, Anschreien, Beschweren, Beleidigen oder Schimpfen gilt als Gesichtsverlust.
  • Der Kopf gilt als reinstes Körperteil. Also unterlassen Sie es diesen anzufassen.
  • Der Fuss gilt hingegen als unreinstes Körperteil. Niemals mit dem Fuss auf jemanden zeigen oder über jemanden steigen.
  • Mit dem Finger auf jemanden zeigen sollte ebenso unterlassen werden.

Koh Samui Airportcode: USM

  • Für Schweizer ist der Airportcode leicht zu merken; denn der Schweizer Highend Designermöbel Hersteller heisst USM

Flüge nach Koh Samui buchen

Nicht jeder kennt einen PTA (Personal Travel Agent) und kann auf diesen jederzeit zugreifen. Diese Websites werten verschiedene Anbieter aus und liefern ein umfassendes Suchergebnis.

Wettervorhersagen für Thailand und Koh Samui

Währungsumrechnung Baht in sämtliche Währungen

Günstig Telefonieren von der Schweiz nach Thailand

  • Mobil Telefonieren mit Lebara:
    Seit gut 2 Jahren telefonieren wir mit dem PrePaid-Tarif von Lebara.ch
    1 Minute ins Thai-Festnetz kostet 0.07 CHF
    1 Minute ins Thai-Mobilnetz kostet 0.11 CH
    Es können Verbindungskosten entstehen.
    Die SIM-Karte ist bei „Kiosk“ oder „Mobilezone“ erhältlich.
    Wir laden die Karte bequem via Internet.
    www.lebara.ch

    (Stand 14.08.2010)

Günstig Telefonieren von der Thailand in die Schweiz

Informationen über Koh Samui (online)

Online-Zeitungen und Zeitschriften

Webcams Koh Samui

Wer mal kurz einen Blick nach Koh Samui werfen möchte, der ist bei „Samuicam“ genau richtig. Die Webcams liefern Live Streaming Videos und sind sogar teils mit Remote Control ausgestattet. Verfügbare Orte: Lamai Beach, Lamai Beach Road, IT Complex Samui, Chaweng Beach, Chaweng Beach Road, ITC-Plaza Cam und eine zeigt Bangkok.

Blog „Samui? Samui!“ – Must-Read-Before-Entering-the-Island

Einen absolut empfehlenswerten deutschsprachigen Blog fand Mike gerade. Auf „Samui? Samui!“ schreibt der auf eben diese Insel ausgewanderte und nun im Nordwesten der Insel (Bang Por) lebende Patrick Kollitsch über seine Erlebnisse und das ganz alltägliche Leben auf Samui, die er oftmals zusammen mit seinen beiden Hunden Pokki und Soosie erlebt. Und zwar auf lustige ironische Art und Weise. Wir kringelten uns vor Lachen und wischten uns bei den letzten Beiträgen bereits die Tränen aus den Augen.

Blog von Khun Ebi (Betreiber von samui-finder.com)

Onlinewörterbücher Thai in verschiedene Sprachen (dt.)

Software zum Erlernen der Thailändischen Sprache (dt.)

  • Thaitrainer111 ist auch eine Software um Thai zu lernen, die Sharewareversion reicht zum ausprobieren. Hier kann man auch Thainumbers (Zahlen lernen) herunterladen.
    http://www.thaitrainer111.de

Podcasts und Websiten zur Thailändischen Sprache (engl.)

Sprachlinks gefunden bei Jokkel http://jokkel.wordpress.com/2008/02/23/links-zur-sprache/

Beziehung zwischen Farang und Thaifrau

Der Autor von Samufinder.com beschreibt die beiden Seiten in der Beziehung zwischen Farang/Westler und Thaifrau in einem sehr lesenswerten und witzigem Schreibstil.

Am Ende des Textes wird auf ein Buch verwiesen, welches auf der einen Seite in Deutsch und auf der anderen Seite auf Thailändisch geschrieben ist. Das Buch heisst „Thailand Fieber“. Das Buch ist in Deutsch, English, Holändisch und Italienisch erhältlich.

Weitere Links als Reminder

(to be continued)

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