EU und Schweiz verbietet Motorfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ab 2010

16. März 2007

04.10.2009 Brüssel: Wie die Sprecherin Renate Künast des Europäischen Parlamentes soeben exklusiv mit einer Pressemitteilung veröffentlichen liess, nahmen die Delegierten einstimmig den historischen Beschluss an ab 01.01.2010 sämtliche Motorfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren von Europas Strassen zu verbannen. Die 8 monatige Debatte war heftig und kontrovers geführt worden. Doch der Winter 2008/09 mit einer gemessenen Durchschnittstemperatur von 21 Grad und dem darauf folgenden heissesten Sommer seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen hatte die letzten Zweifler aus Deutschland, Frankreich und Italien letztlich überzeugt. Schon im Sommer 2008 schmolzen die Polkappen von Nord- und Südpol erstmals komplett ab und der um 30 Zentimeter erhöhte Meeresspiegel sorgte für katastrophale Zuständen durch Überschwemmungen in Holland, an der Deutschen Nord- und Ostseeküste, sowie in Italien. Hamburg und Venedig evakuierten die Bewohner nachdem die Frischwasserversogung für fast 6 Wochen zusammenbrach. Die Ozon, Feinstaub und Stickoxyd-Belastung stagnierte von Ende Februar bis heute (Oktober) dauerhaft erheblich über den 2005 verschärften Grenzwerten. In der Folge starben allein in Nordbayern an einem Tag 26 Personen am heissesten Tag des Jahres (20.07.09 mit 43 Grad gemessen in Nürnberg). Ausgenommen von der Entscheidung seien lediglich Fahrzeuge der Not- und Rettungsdienste, sowie die Einheiten der Polizei und des Militärs.

Auch der Schweizer Bundesrat schloss sich einstimmig nur Minuten später in einem Eilantrag dem Beschluss des Europäischen Parlamentes an. Der ehemalige Stadtpräsident von Zürich und neue Ratspräsident Ledergerber äusserte, dass man seit 2 Jahren über diesen für die Autoindustrie einschneidenden Entschluss diskutiere – und sich bereits seit Dezember 2008 zu einem Konsens durchgerungen hatte. Schneelose Alpengipfel und komplett enteiste Gletscher hätten zu dieser Entscheidung gedrängt.

Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien und neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten Arnold Schwarzenegger unterbrach nach der Meldung spontan die Einweihungsfeier des ersten Weltraumhotels und gratulierte dem Europäischen Parlament zu dessen Entscheidung. Er war Wegbereiter eines Förderprogramms mit dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Am UN-Umwelttag am 1. Juni 2005 unterzeichnete er eine Durchführungsverordnung, wonach die Treibhausgasemissionen in Kalifornien bis 2010 auf das Niveau des Jahres 2000 und bis 2020 auf das von 1990 reduziert werden müssen. Nachdem die Werte von 2020 durch einschneidende Massnahmen in Industrie und Wirtschaft bereits im Januar 2009 deutlich unterschritten wurden, folgte ein fulminanter Wahlsieg und der ehemalige Bodybuilder wurde vom Volk förmlich mit 63 Jahren zur Präsidentschaft gezwungen.

Die Umweltorganisation Greenpeace sprach von einer bahnbrechenden Entscheidung und von der letzten Chance den offensichtlichen Klimawandel doch noch aufhalten zu können.

feinstaub

Lediglich der Präsident der Volksrepublik China – Co Nox Soxid – welcher sich derzeit in Nordkorea aufhält, verhielt sich mit seinen Kommentaren zurückhaltend. „Man werde sich momentan nicht zu einer ähnlichen Entscheidung zwingen lassen“ war seine einzige Aussage. Die Lobbyisten der Automobilindustrie nahmen den Beschluss mit Protest entgegen und kündigten Massnahmen zur Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge an. Nur die Reittierhändler reiben sich die Hände und verzeichnen hingegen schon seit Monaten eine rasant ansteigende Nachfrage an Pferden und Ponys. Man importiere derzeit massiv aus dem Nahen Osten und Argentinien und versuche so den Engpass auszugleichen. Auf dem Schwarzmarkt würden horrende Preise bezahlt und es sei im Gespräch übergangsweise Kamele aus Marokko zu beziehen. Nur die Versorgung und Pflege der Reittiere bereite diesem neuen Wirtschaftszweig Sorge, da der massiv gesunkene Grundwasserspiegel und der extrem trockene Sommer 2009 zu einem Engpass an Wasser und Futter gesorgt hatte. Man hoffe aber, dass sich die Situation durch die vom Meteorologischen Institut angekündigte Regenzeit in Mitteleuropa in den Wintermonaten entspannen würde. So hätte es bereits im Süden des Kaukasus vereinzelt Gewitter mit erheblichen örtlichen Niederschlägen gegeben.

Mit dem Beschluss des Schweizer Bundesrates steuert die Schweiz auf die Situation von 1925 zu. Damals herrschte im Kanton Graubünden ein allgemeines Fahrverbot für Kraftfahrzeuge.
Zitat aus der Eröffnungsrede des Bundespräsidenten Samuel Schmid anlässlich der Eröffnung des 75. Automobilsalons in Genf 2005:

1905 waren in der Schweiz rund 1’500 Autos zugelassen – heute sind es über vier Millionen! Dass die Strassen damals in einem eher erbärmlichen Zustand waren, muss ich nicht speziell betonen. Im Kanton Graubünden herrschte bis 1925 ein allgemeines Fahrverbot für Automobile. Wer trotzdem fahren wollte, hatte einen Ochsen vorzuspannen.
Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht. Aber wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, frage ich mich manchmal, wie viele dieser Ochsen nun hinter dem Lenkrad sitzen…


Siemens-BenQ – Sauerei ist das Wort, das am häufigsten fällt…

30. September 2006

Bericht der Tagesschau vom 29.09.2006 als Video.

„3300 Mitarbeiter von Insolvenz betroffen
Nachdem der Handyhersteller BenQ Mobile in München Insolvenz angemeldet hat, gerät der frühere Eigentümer Siemens bei Mitarbeitern und auch in der Politik immer mehr unter Druck. Die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat wollen den früheren Mutterkonzern Siemens verklagen. In Deutschland sind 3300 Mitarbeiter betroffen.“

Das Video gibt von der Amtsübergabe von Heinrich von Pierer an Klaus Kleinfeld gibt es hier. Man beachte die Einleitung zur Reportage.


Handy-TV – Regensburg in den nächsten 2 Jahren Modellstadt

25. September 2006

N24-Online meldet heute: „Die bayerische Stadt Regensburg wird in den kommenden zwei Jahren eine internationale Modellregion für Handy-TV. Bei dem Forschungsprojekt soll geprüft werden, wie regionale Fernseh- und Radioangebote von Handy-Besitzern angenommen werden. Am Donnerstag soll das mobile TV in der Oberpfalz an den Start gehen.“

Gesamter Artikel hier.


Bilder vom Papstbesuch von Benedikt XVI in Regensburg vom 12.09.2006

12. September 2006

Der Besuch des Papstes Benedikt XVI. in Regensburg vom 12.09.2006. Die Bilder stammen von Mike. Zusammen mit Chris und Astrid. Sie waren live dabei – am Domplatz, in der Goliathstrasse und am Alten Rathaus.

Höhere Auflösungen der Bilder gibt es auf Anfrage.

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ideesuisse.ch – Archiv der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft online

7. Juli 2006

Bei heise.de habe ich einen Artikel von Tom Sperlich gefunden. Darin wird berichtet, dass die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse ihr reichhaltiges Angebot an Radio- und Fernsehsendungen online zur Verfügung stellt. Die SRG SSR wurde 1931 gegründet und archivierte seitdem sämtliche Beiträge zum täglichen Geschehen in der Schweiz und der Welt. Diese Schweizer Chronik aus dem Blick der Medien steht nun auf der Website der SRG SSR idée suisse der Öffentlichkeit zur Einsicht bereit.

Zitat: „Die neu eingerichtete audiovisuelle Archiv-Site umfasst derzeit neun Rubriken zu den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport sowie zum Alltag in der Schweiz. Jede Rubrik umfasst mehrere Dossiers aus verschiedenen Themenbereichen mit Ausschnitten aus Radio- und Fernsehsendungen in den vier Landessprachen der Schweiz sowie aus Schweizer Filmwochenschauen. Sie sollen, so die SRG, „regionale Besonderheiten und Sichtweisen zu wichtigen Ereignissen und gesellschaftlichen Debatten zeigen“.

Ideesuisse.ch gibt auch Einblick in die Mediengeschichte und verdeutlicht, wie sich die Radio- und Fernsehberichterstattung seit Einführung des Radios in den 30er Jahren und des Fernsehens in den 50er-Jahren entwickelt hat. Hintergrundtexte in den Rubriken liefern Zusatzinformationen, mit einer Suchfunktion kann nach AV-Dokumenten gefahndet werden. Die Clips werden in einem separaten Real-Player-Fenster abgespielt, die Videos sind in 450 oder 160 kBits/s codiert. Das Angebot soll laut SRG SSR idée suisse laufend erweitert werden, bis Ende des Jahres sollen rund 400 Ausschnitte online gestellt sein.“

Die Rubrik „Beliebteste Clips“ sortiert – wie der Name schon sagt – die Videos nach deren Abrufzahlen. Eine Suche nach Begriffen vervollständigt das Angebot.

Beispiele aus dem reichhaltigen Archiv:

Beispiele aus den Dossiers:

Das Angebot wird laufend erweitert.


Moers und das kleine Arschloch Adolf

7. Juli 2006

Das Fundstück des Tages – nein der Woche – über das bin ich grad beim Blog Statler und Waldorf gestolpert. Dort wird geschrieben, dass Walter Moers – durch den Comic „Das kleine Arschloch“ bekannt geworden – seinen 3. Band seiner Adolf-Reihe mit dem Titel „Der Bonker – Adolf Du alte Nazisau kapitulier doch endlich“ auf den Buchmarkt gebracht hat. Zum Buch gibt es als Zugabe noch eine DVD, auf welcher ein Musikvideo enthalten ist. Hier also ein kleiner Ausschnitt aus dem Musikvideo:


Das Einbürgerungsstöckchen – Kapitel 1 – Deutschland und die Deutschen

21. März 2006

"Deutscher werden nach 100 Fragen". Das "Hessisches Ministerium des Innern und für Sport" hat einen Leitfaden "Wissen & Werte in Deutschland und Europa" mit 100 Fragen entworfen. Diese Fragen haben nach nach dem Wunsch von Ministerpräsident Koch Einbürgerungswillige zu beantworten – und zwar richtig. Erst dann ist man dem Ziel den Deutschen Pass (und zwar nur den und keinen Doppelpass) zu bekommen einen Schritt näher.

Aus diesem "Ausländer-Quiz" gestalte ich ein Blogger-Stöckchen. Das läuft folgendermassen. Ich fange mal mit Kapitel "1. Deutschland und die Deutschen" an. Beantworte nach besten Wissen und Gewissen die Fragen und gebe dann das Stöckchen mit dem darauffolgenden Kapitel an 3 Blogger weiter. Diese Fragen von Kapitel 2 hänge ich dann in diesem Fall unten an meinen Betrag an.

Diese beantworten dann das Kapitel "2. Grundlinien deutscher Geschichte". Dann bitte wieder 3 Blogger einladen, die das darauffolgende Kapitel "3. Verfassung und Grundrechte" beantworten. Auch hier werden die Fragen von Kapitel 3 unten an die Antworten zu Kapitel 2 angehängt. Und so weiter. Und so fort.

Möchte sich dann ein Einbürgerungswilliger auf die 100 Fragen vorbereiten, so kann er dies über die jeweiligen Einträge in den entsprechenden Blogs tun.

Also, ich fang dann mal an:

1. Deutschland und die Deutschen
Grundlage staatsbürgerlichen Lebens und jedes verantwortlichen Handelns in einem Gemeinwesen ist die Kenntnis grundlegender Fakten eines Landes.

  1. Wie viele Einwohner hat Deutschland?
    Es geht schon los. Waren es nicht um die 75 Millionen? Mal googeln. Das Statistische Bundesamt hilft hier weiter: 82 Millionen Einwohner zählt Deutschland momentan.
  2. Nennen Sie drei Flüsse, die durch Deutschland fließen!
    Ich würde spontan "Rhein, Main, Donau" sagen. Aber handelt es sich dabei nicht um eine Fangfrage? Es heisst "durch Deutschland". Somit "Quelle ausserhalb Deutschland, Mündung ausserhalb – also durch Deutschland".
    – Der Rhein: Quelle in der Schweiz, Mündung Nordsee
    – Die Elbe: Quelle im Riesengebirge (Tschechien/Polen), Mündung Cuxhafen in die Nordsee
    – Die Oder: Quelle tschechische Beskiden, Mündung bei Swinemünde in die Ostsee
  3. Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge!
    Ich nehme mal an, dass meine Kenntnisse zu den Mittelgebirgen ausreichen:
    – Bayerischer Wald (Boarding bis der Arzt kommt)
    – Schwarzwald (Kuckucksuhr)
    – Erzgebirge (Luzerner Souvenirs)
  4. Wie heißt die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland?
    Bonn wäre falsch.
    Berlin ist richtig.
  5. Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland? Nennen Sie sieben Bundesländer und ihre Hauptstädte!
    Es sind 16 Bundesländer.
    – Bayern: München (OleOle, das war ja einfach)
    – Berlin: Berlin (hö)
    – Bremen: Bremen (höhö)
    – Hamburg: Hamburg (höhöhö)
    Mit den Stadtstaaten sind es schon mal mal 4
    – Saarland: Saarbrücken (Du kommst ins Saarland, wenn Du die Brücken über die Saar nimmst)
    – Sachsen: Dresden (ei verbibbsch)
    – Thüringen: Erfurt (Er verschloss das Haus mit den Thüringen. Dann fuhr Erfurt)
  6. Nennen Sie drei Staaten, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen!
    – Schweiz
    – Österreich
    – Frankreich
    Bekomme ich Zusatzpunkte mit
    – Dänemark
    – Polen
    – Tschechien
    – Luxemburg
    – Belgien
    – Niederlande
  7. Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um deutscher Staatsbürger zu werden?
    Äh. In Deutschland geboren zu sein?
    Es ist eher die Seite 7 des Leitfadens gemeint. Den schreib ich jetzt aber nicht ab. Oder doch?
    • Unionsbürger oder gleichgestellt, Niederlassungs oder Aufenthaltserlaubnis
    • Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung
    • acht Jahre rechtmäßiger gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland
    • Bestreitung des Lebensunterhalts ohne Sozial- und Arbeitslosenhilfe
    • ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache
    • Aufgabe/Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit
    • Bekenntnis zur deutschen Verfassungsordnung: Loyalitätserklärung
    • keine strafrechtliche Verurteilung
    • keine Anhaltspunkte für Verfassungsfeindlichkeit oder Ausländerextremismus
    • kein Ausweisungsgrund wegen Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung oder Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung
  8. Nennen Sie drei Gründe, warum Sie deutscher Staatsbürger werden wollen!
    Hmm. Das wird jetzt die schwierigste Frage. Da muss ich mich in eine Einbürgerungswilligen hinein versetzen:
    – Goethes Land ist mein Land?
    – Sehnsucht nach Sicherheit und Gesundheit?
    – Ich zahle schon so lange Steuern, war nie krank, nie kriminell, warum nicht auch mal wählen dürfen?

So jetzt schreib ich noch die nächsten Fragen des 2. Kapitels "2. Grundlinien deutscher Geschichte" hin und bitte dann 3 Blogger die Fragen zu beantworten und weiter zu geben.

2. Grundlinien deutscher Geschichte

Ohne Kenntnis von geschichtlichen und politischen Zusammenhängen ist kein sachgerechtes Urteil möglich. Wie Menschen Gegenwart und Zukunft gestalten, ist auch davon abhängig, wie sie Vergangenheit beurteilen. Die politische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland muss auch in ihrem Entstehungszusammenhang gesehen werden; geschichtlichen Kenntnissen kommt deshalb eine besondere Rolle zu. Jede(r) Einbürgerungsbewerber(in) muss über Grundwissen zum historischen Hintergrund von Verfassung und bundesrepublikanischer Staatsordnung verfügen und Grundkenntnisse zu wichtigen historischen Situationen aus der Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland besitzen. 

  1. Was verstehen Sie unter dem Begriff „Reformation“ und wer hat sie eingeleitet?
  2. Welche Versammlung tagte im Jahr 1848 in der Frankfurter Paulskirche?
  3. Die erste Republik mit demokratischer Verfassung in Deutschland wurde 1918 ausgerufen. Wie wird diese erste deutsche Republik genannt?
  4. Wann ging diese erste deutsche Republik zu Ende?
  5. In welchen Jahren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Deutschland eine Diktatur?
  6. Wie hieß die damals herrschende Partei?
  7. Erläutern Sie den Begriff „Holocaust“!
  8. Wenn jemand den Holocaust als Mythos oder Märchen bezeichnet: Was sagen Sie dazu?
  9. Erläutern Sie den Begriff „Existenzrecht“ Israels!
  10. Welches Ereignis fand am 20. Juli 1944 statt?
  11. Was geschah am 8. Mai 1945?
  12. Nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches" war Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Wer waren die vier Besatzungsmächte?
  13. In welchem Jahr wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?
  14. Wie hieß der erste Bundeskanzler?
  15. Was bedeutet „DDR“?
  16. Welches Ereignis fand am 17. Juni 1953 in der DDR statt?
  17. Was verstehen Sie unter dem deutschen „Wirtschaftswunder“?
  18. Erläutern Sie den Begriff „Mauerbau“ (1961 in Berlin)!
  19. Welcher deutsche Bundeskanzler bekam den Friedensnobelpreis?
  20. In welchem Jahr kam es zur deutschen Wiedervereinigung?
  21. Nennen Sie die Bundesländer, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existieren!
  22. Der 9. November hat in der deutschen Geschichte eine besondere Bedeutung. Welche Ereignisse fanden statt
    a.) am 9.11.1938 und b.) am 9.11.1989?

Also hatten "wir" Deutschen sogar 2x das Ereignis 9/11? Sehr interessant.

Jetzt reich ich das Stöckchen weiter an

  • Huflaikan – Er wird sicher etwas Kritische Masse hinzufügen können.
  • Geissenpeter – Mal sehen was er schon alles in Hamburg gelernt hat.
  • Sandra – Die Neu-Berlinerin kann sich gleich mal richtig vorbereiten.

Also, auf geht`s! Schön die Fragen beantworten und dann das nächste Kapitel unten dranhängen. Anschliessend drei weitere Blogger einladen! Auf dass das Einbürgerungsstöckchen seine aufklärende Wirkung entfalten kann.

Viel Spass und viel Erfolg! 😉 Den Leitfaden "Wissen & Werte in Deutschland und Europa gibt es zum weiteren Beantworten dann hier als PDF.

Stand des Einbürgerungsstöckchens (22.03.06)

2. Grundlinien deutscher Geschichte

3. Verfassung und Grundrechte


Ausländer-Quiz – Herr Koch, wer will schon Hesse werden

21. März 2006

Nein, ich habe gar nichts gegen Hessen, nur momentan scheint den Politikern in Deutschland recht langweilig zu sein. Speziell Hessen bzw. eigentlich der Ministerpräsident Koch spitzt mit einer Idee ala "Wer wird Millionär" bei der Einbürgerungsfrage nach Vorne. Er hat einen Fragebogen entwickelt – mit 100 Fragen zum Thema Deutschland. Diese müsse ein einbürgerungswilliger Neubürger richtig beantworten. Erst dann komme er eventuell in den Genuss der Deutschen Staatsbürgerschaft. Angesichts der zunehmenden Überalterung der Deutschen, dem drohenden Rentenfiasko, der exorbitant steigenden Neuverschuldung, des Akademikernotstandes, des Wissenschaftler-Exodus`irgendwie eine kontraproduktive Massnahme.

Beispielfragen aus dem Test– Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge!
– Wann ging die erste deutsche Republik zu Ende?
– Erläutern Sie den Begriff "Existenzrecht" Israels!
– Nennen Sie die Bundesländer, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existieren!
– Welches Recht schützt Artikel 1 der bundesdeutschen Verfassung?
– Was ist der Grund für die gesetzliche Schulpflicht?
– Erläutern Sie den Begriff "Mehrparteienprinzip"!
– Wie heißt das Organ der EU, das die Gemeinschaftspolitik plant und die Entscheidungen ausführt?
– Nennen Sie drei deutsche Philosophen!
– Welcher deutsche Arzt entdeckte die Erreger von Cholera und Tuberkulose?
– Wie heißt die deutsche Nationalhymne und mit welchen Worten beginnt sie?
Nein, ich will ja nicht behaupten, dass die Hessen das alleine geplant hätten. Der "Äh"-Ministerpräsident von Bayern – Edmund Stoiber war schon im Februar zusammen mit dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten an die Öffentlichkeit gegangen und hatte Berlin gedroht, dass man auch einen Alleingang in der Einbürgerungsfrage – es sind allerdings mehr – vollführen werde, wenn sich Berlin nicht zu einer Gesamtdeutschen Regelung durchringen könnte. Gut, dass ich schon mal Bayer bin.

Auch Sportkenntnisse sind gefragt:

– Wann geschah das "Wunder von Bern" und welche Deutsche Nationalmannschaft wurde 1954 Weltmeister?

Also wer schon mal etwas Üben möchte, der kann sich das "Ausländer-Quiz" hier ansehen.

Wer sich den "Einbürgerungsleitfaden" oder auch "Einbürgerungsfragebogen" als PDF herunter laden möchte, bitte sehr. Verfasst wurde dieser vom "Hessischen Ministerium des Inneren und für Denk-Sport".

Wie wäre es mal mit einem Stöckchen, bei dem wir das kapitelweise durchgehen?


SVP und Ausländer – Positionspapier 2006

20. März 2006

Au weia.. und ich bin Ausländer. 😦 Weil ich gestern grad beim Thema "Märchen" war. Ich habe wieder eines beim Obwaldner Blog unter dem Titel "Die SVP dreht durch" gefunden.

Habt Ihr das neue "Positionspapier der SVP zur Asyl- und Ausländerpolitik – März 2006" schon gelesen?

Oder heisst "Unser Recht gilt für alle!", dass ich ab sofort nicht nur in der Schweiz arbeiten darf, in der Schweiz Steuern zahle, sondern bald auch bald in der Schweiz wählen darf? Das wäre toll! 🙂


Moderne Märchen – Oder mediale Volksverdummung

19. März 2006

Mal etwas Provokantes für den Sonntag: 

Thema Vogelgrippe:
Märchen: „Die Vogelgrippe ist ein Vogelvirus, der nur Vögel befallen kann und einfach so entstanden ist“.
Richtig? Also der Virus sprang schon häufiger auf andere Tiergattungen über. Warum nicht auch mal so richtig auf „den Menschen“? Hat schon mal jemand gefragt, ob danach geforscht wurde, wie sich dieser Virus entwickeln konnte? Wo der Ursprung dieses teuflischen Virus steckt? Warum grad Vögel? Vögel als Testobjekte in gentechnischen Labors? War es etwa ein gentechnisches Labor, dass den Virus entwickelt und verbreitet hat? Tamiflu ist der Renner des Pharmakonzerns Roche. Betreibt Roche gentechnische Labors?

Thema Feinstaub:
Märchen: „Der Feinstaub wird hauptsächlich durch den Strassenverkehr – durch Autos – verursacht. Daher sind Massnahmen die Fahrzeuge betreffend am wirkungsvollsten!“
Richtig? Also 13% des Feinstaubes werden durch den Individuellen Personenverkehr verursacht. Hingegen 37% durch die Land- und Forstwirtschaft und 29% durch Industrie und Gewerbe, 7% durch Haushalte (siehe Quelle). Vergessen wird dabei, dass im Personenverkehr Bus, Bahn, LKW und PKW zusammen gefasst wird. Wieviel ist davon nun tatsächlich der private Personenverkehr mit dem Auto? Es gibt ja noch den „firmenbezogenen Personenverkehr“ angefangen bei Werksbussen, Kleintransporter bis hin zu Vertriebsmitarbeitern. Auch die SBB hat eine Untersuchung mit entsprechenden Massnahmen schon recht früh durchgeführt. Man sollte mal testweise an einem Wochenende jeglichen Verkehr mit Verbrennungsaggregaten stilllegen. Natürlich bei einer Schönwetterlage. Dann könnte man sofort feststellen, was der Personenverkehr verursacht an Feinstaub.

Thema Irakkrieg:
Märchen: „Die Iraker sind deswegen der Feind, weil am 11. September zwei von Arabern gesteuerte Flugzeuge in die Twintowers in New York gekracht sind. Ausserdem musste der Krieg gegen den Irak geführt werden, da der Irak Atomwaffen hatte!“
Richtig? Also „Iraker“ waren sicherlich nicht beteiligt am Anschlag auf die TwinTowers. Keiner hat bis heute auch nur einen Hauch von Atomwaffen im Irak gefunden. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Krieg deshalb geführt wurde, weil der Irak die drittgrössten Erdölvorkommen besitzt, welche vor dem Krieg nicht angetastet werden konnten. Rumsfeld holte sogar zu einem Nazivergleich aus. War es nicht Rumsfeld, dem nichts mehr einfällt?

Thema Arbeitslosigkeit:
Märchen: „Die Lohnnebenkosten und die Gewerkschaften sind hauptverantwortlich für die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland!“
Richtig? Lohnnebenkosten machen 33% des Gesamtlohns aus. Die Gewerkschaften haben sich jahrelang „erpressen“ lassen von Politik und Wirtschaft die Tarifverträge zu lockern und Nullrunden hinzunehmen. Im Ausland lasse sich viel billiger produzieren, argumentieren die Firmen. Na denn zieht doch mal schnell mit einer Produktion in das Ausland um. Kostet ja nix. Zahlt ja der Steuerzahler. Wie auch die Ansiedlung einer grossen Firma. Dem stehen Rekordumsätze, Rekord-Ebits und Rekord-Aktienwerte der Unternehmen entgegen. Kennt jemand das Wort „Entlassungsproduktivität“?

Thema CO2 und Klimaerwärmung:
Märchen: „CO2 wird hauptsächlich durch den Strassenverkehr – durch Autos – verursacht. Daher sind Massnahmen die Fahrzeuge betreffend am wirkungsvollsten!“
Richtig? Also in der Schweiz sieht es folgendermassen aus:
Von insgesamt 52,2 Mio. Tonnen CO2 bringt der private Strassenverkehr (PKW) 11,2 Mio. Tonnen oder 21,46 Prozent. 62,9 Prozent entfallen aber auf den Brennstoffverbrauch von Heizanlagen im privaten und gewerblichen Sektor. 
In Deutschland ist die Verteilung wie folgt: Es ist nicht der Pkw-Verkehr mit 11,9 Prozent von insgesamt 19 Prozent für „Verkehr“, der Hauptverursacher der CO2-Gase in Deutschland, sondern die Kraft- und Fernheizwerke mit 43,2 Prozent! Dann folgen Industrie, Gewerbe und Handel mit gesamt 24,8 Prozent, sowie Privathaushalte (Heizungsanlagen) mit 13 Prozent. Anders als in der Schweiz mit 21,46 Prozent entfällt in Deutschland ein Anteil von 11,9 % auf den Bereich „PKW“.

Thema Schweinegrippe und Tamiflu:
Märchen: „Die Schweinegrippe wird zur Pandemie ausarten und Millionen von Menschen dahinraffen!“
Richtig? Panikmache und Geschäftemacherei:
Die Schweinegrippe wurde durch Medien und die Pharmaindustrie künstlich aufgebauscht. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Transparency International. Die Gefahr durch die Schweinegrippe war nicht so groß, wie es die Industrie gerne gehabt hätte. Die Krankheit sei «katastrophenmässig aufgebauscht» worden und habe sich als «Papiertiger entpuppt», sagte Anke Martiny, Vorstandsmitglied der Anti-Korruptions-Organisation der deutschen Nachrichtenagentur DAPD. «Bei der Schweinegrippe habe ich den deutlichen Verdacht, dass es im Wesentlichen den Anbietern der Impfstoffe genützt hat», sagte Martiny. Damit werde das Vertrauen der Menschen in Impfungen ausgehöhlt, die ja grundsätzlich sinnvoll seien.

To be continued. Mir fällt da noch mehr ein: „Asylantenzuwanderung“, „Ausländer und Kriminalität“, „Raucher und Gesundheit“, „Die Renten sind sicher“, „Vertrauen und Banken“ ….