Wie es aussieht, wenn weisse Schafe über einfache Bürger egal welcher Konfession und Nationalität herfallen, habe ich auf der Website zum australischen (Komik-)Horrorschocker „Black Sheep“ gefunden:
Der bekannte Zoologe Prof. Bernhard Grzimek würde sagen: „Das possierliche Tierchen treibt sich in Rudeln oder einzeln auf Auen und Wiesen herum“.
Doch nach einer politischen Genmanipulation verwandelt es sich in ein reissendes Monster!
Sogar die kleinsten einst so herzigen Tierchen schrecken nicht vor hinterhältigen Überfällen zurück.
Apropos „Schwarze Schafe“ und „Australien“ – Einen hab ich noch (für heute): Die Australische Regierung schickt sich an das Vorbild überhaupt im unsäglichen CO2-Klimakiller-Aufräumen zu werden. Zuerst kündigt die Australische Politik-Mannschaft im Februar dieses Jahres an, sämtliche Glühbirnen zu verbieten, weil die ja soooo umweltfreundlich sind (eigentlich sind die Dinger Restmüll) und nun holt man zum ultimativen Schlag aus, um die Welt das Klima zu retten.
Worum geht es: Laut einem Artikel auf ABC-News denkt eine Kommission der Regierung von Australien darüber nach ein „6 Sterne Energie-Effizienz-Label“ zu erfinden – Zieltermin der Einführung im Jahr 2011. Das Dumme für alle Gadget-Junkies in Australien ist hierbei jedoch, dass nur ganz wenige der bisher auf dem Markt befindlichen Plasma- und LCD-Fernseher (Flatscreens) dann noch verkauft werden dürfen! Denn der Bedarf an den flachen Fernsehern ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Blöd nur: Die Flachfernseher benötigen wesentlich mehr Strom und somit kostbare Energie, welche noch mehr CO2 erzeugen, als konventionelle Röhrenfernseher. Und das muss verhindert werden!
Jetzt mach ich mir ein bayerisches Bier mit Kohlensäure (CO2) auf und dann geh‘ ich in die Heia (und halte die Luft an).
(Warum heisst das eigentlich „unsäglich„? Leitet man das Wort vom „Sägen“ ab? Klar: Es bedeutet ja eigentlich „Ding, Zustand oder Meinung das/der/die nicht geteilt werden kann„.)
Darf ich in diesem Zusammenhang an den Horrorfilm aus Australien erinnern? „Black Sheep“
In weiser Vorraussicht hatte ich hierzu einen Thread bereits am 24. März 2007 erstellt. Sollte der Komik-Horror-Streifen jemals in die Schweizer Kinos kommen, dann wird das sicher ein Klassiker!
PS: Auf der Website kann man übrigens zur Abwechslung auf wahnsinnige, genmanipulierte, weisse Schafe schiessen! Klickt auf den rechten unteren Bildrand. Dort steht „Sheep / You“. Und dann sollte man/frau schnell sein; denn sonst frisst Dich das Schaf.
Freie Sicht auf die Berge haben wohl die Chefs der im Nachbarort Domat-Ems, fast 7000 Einwohner, international tätigen Ems-Chemie-Holding AG. Sie zählt zu den wichtigsten Industriebetrieben in Graubünden und gehört der Familie von Christoph Blocher, dem Chemiefabrikanten und Milliardär, dem rechtsextremen Politiker und Populisten, Bundesratsmitglied der konservativen Schweizerischen Volkspartei. Dieser wettert gegen Gleichheit und Ausländer, Sozialausbau und Sozialismus und kämpft gegen jede Wiedergutmachung der Schweiz für ihre Rolle in der Nazizeit. Was nicht erstaunt, da Blochers Ems-Chemie, die frühere »Hovag«, nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich vom Know-how eines Auschwitz-Managers profitierte: Johann Gieser, Ems-Forschungsleiter, war während des Krieges Leiter des IG-FarbenWerks Leuna, plante und überwachte die neuen Produktionsanlagen in Auschwitz, wo der Konzern ein großes Chemiewerk errichtete – mehr als 30000 KZ-Häftlinge starben auf der IG-Farben-Baustelle. Dies sei ihm nicht bekannt, sagt Blocher.
Die Ems-Chemie macht heute Rekordgewinne, von der Sonderdividende profitiert die Familie Blocher gewaltig. Für die Ems-Angestellten wurde dafür die wöchentliche Arbeitszeit von 42 auf 43 Stunden verlängert, wogegen die Gewerkschaft Unia Ende März vor den Betriebstoren protestierte. Es sei eine »Sauerei«, empört sich der Regiosekretär der Unia, Stefan Schmutz, und eine »unverschämte Ausbeutung«. Üblich seien in der Chemiebranche 36 bis 38 Arbeitsstunden die Woche. Blocher-Familie wie Aktionäre kassierten viel Geld – dabei werde die Firma »ausgeblutet«. Arbeiteten hier Ende der achtziger Jahre noch 2500 Menschen, seien es heute nur noch 1200.
Zitiert aus einem Artikel von Aldo Clerici in der Zeitschrift „Moneta“ vom 21. Juni 2004 Seite 14 von 24 (PDF)
Es geht um den Auftrag, empfangen im Dunkeln wie die Jungfrau ihr Kind, auserwählt von höchster Stelle, um den Auftrag, von dem dieser Mann ständig spricht. Dieser Pfarrerssohn, dessen Vorfahren im 19. Jahrhundert in die Schweiz eingewandert sind und sich hier niedergelassen haben. Nicht als Asylanten.
Und weiter….
Er gaukelt seiner Gefolgschaft eine Welt vor, die er sich in seinem Schloss als Millionenwert verankert hat. Eine Welt, die es längst nicht mehr gibt, als angeblich noch wahre Werte galten und nicht der Wert der Ware wie der seinigen (welche auch Bestandteile für die Waffenproduktion sind).
So seien sehr viele Leute von der mächtigen Unternehmung irgendwie abhängig, sagen Beobachter. Kein Wunder, dass man beim Thema Ems-Chemie gern höflich bleibe. SP-Präsident Peyer sieht in der Bevölkerung eine Art «Hassliebe». Personalabbau, die 2005 verfügte Arbeitszeitverlängerung von 42 auf 43 Stunden und Tiraden gegen «Scheininvalide» hätten die Identifikation mit dem Unternehmen aufgezehrt. Wenn man verspricht, keine Namen zu nennen, reden Leute, die das Unternehmen von innen kennen, von Geringschätzung der Mitarbeiter. Bei längeren Arbeitszeiten und real sinkenden Löhnen zeigt man sich von den steigenden Unternehmensgewinnen und vom von der Zeitschrift «Cash» auf 2 bis 3 Milliarden Franken geschätzten Vermögen von Christoph Blocher verärgert. Die neue Konzernchefin, so wird berichtet, sei in Ems präsenter als ihr Vater und führe die Unternehmung kalt rechnend an kurzer Leine. Auch Leute, die mit der Führung der Bündner Sektion der Gewerkschaft Unia Mühe haben, finden es inakzeptabel, dass der Blocher-Konzern die Beziehungen mit dieser Gewerkschaft abgebrochen hat und nur noch mit «zahnlosen» Personalverbänden redet.
Gemäss der letzten BZ (Betriebszählung) waren in der Schweiz Ende September 2005 knapp 3,7 Millionen Beschäftigte in rund 373’000 Arbeitsstätten im 2. und 3. Wirtschaftssektor tätig. Verglichen mit 2001 stieg die Zahl der Beschäftigten um 26’500 (0,7%), während die Arbeitsstättenzahl um 10’000 (2,7%) sank. Die Lehrlingszahl stieg um 4000 (2,3%) auf zirka 175’000. Am meisten Lehrlinge (28’000) wurden in der Baubranche erfasst.
Zwischen 2001 und 2005 sank die Anzahl Beschäftigten im 2. Sektor um 37’500. Hingegen wurden im 3. Sektor mehr als 64’000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Das stärkste Wachstum der Beschäftigtenzahl erzielten das «Gesundheits- und Sozialwesen» (+44’000) und «unternehmensbezogene Dienstleistungen» (+18’000). Der Detailhandel sowie die Beherbergungs- und Gaststätten registrierten die bedeutsamsten Abnahmen der Beschäftigtenzahlen (je -14’000). Der Detailhandel registrierte auch den grössten Verlust an Arbeitsstätten (-3000).
Immer mehr Personen arbeiten Teilzeit (30% im Jahr 2005), sowohl Männer als auch Frauen. Der Unterschied zwischen dem Anteil Männern (13%) und Frauen (53%) blieb jedoch gross. Der Anteil an ausländischen Beschäftigten stieg ebenfalls und erreichte 24%. Ausserdem arbeiteten in der Schweiz 2005 mehr als 170’000 Grenzgänger.
Ende September 2005 zählte man rund 307’000 Unternehmen d.h. 8000 weniger als 2001. Davon waren 99,6% kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Vollzeitäquivalenten und 87% Mikrounternehmen mit weniger als 10 Vollzeitäquivalenten.
Arbeitslosigkeit im September 2007. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende September 2007 99’681 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1’076 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2,6% im August 2007 auf 2,5% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 22’195 Personen (-18,2%).