Events um Zürich – 15.05. – 17.05.2008 Harley-Davidson meets Porsche in Schinznach Bad

6. Mai 2008

Diesen Termin streiche ich mir ganz dick und rot im Kalender an:

Harley meets Porsche

Harley-Davidson und Porsche – eine Begegnung der anderen Art bei der AMAG in Schinznach. Harley-Heaven und Porsche in Schinznach lädt vom 15. bis 17.Mai zu einem Zusammentreffen der besonderen Art ein: die deutsche Sportauto-Edelmarke trifft auf amerikanisches Kultmotorrad ! Wer mag, kann sogar eine Testfahrt mit einer Harley-Davidson oder Buell oder gar mit einem aktuellen Porsche wagen…

Porsche Showroom Schinznach-Bad
im Porsche Zentrum
5116 Schinznach -Bad
Tel: +41 56 463 9391Reservierungen unter:
stefano.ginesi@amag.ch
philip.kessler@amag.ch
Harley-Heaven
Felix Bächli AG
8953 Dietikon
Tel: +41 744 30 44Reservierungen unter:
info@harley-heaven.ch

Weitere Infos: http://www.hdb.ch/default2.htm


04.05.2008 – POD Picture of the Day (2) „Heisse Öfen und kühler Chrom“

5. Mai 2008

LoveRide16_15

Seen at the „LoveRide16


04.05.2008 – POD Picture of the Day „JU Sky“

5. Mai 2008

Kurzer Name – aber traumhaftes Bild. Warum der Titel „JU Sky“ heisst? Das ist meine Wortkomposition mit „Blue Sky“ und „Junkers JU-52“ – einem echten Oldtimer der Lüfte. Drei der vier auf dem Airfield von Dübendorf stehenden Maschinen sind auf dem Bild zu sehen. Ich fuhr dort auf den Parkplatz, um am Nachmittag die „LoveRide 16“ zu besuchen – das grösste Motorradtreffen in der Schweiz.

Ich schoss das Bild während der Fahrt „blind“ über die Windschutzscheibe des offenen Boxsters. Ein Glücksschuss sozusagen. Erst zu Hause stellte ich fest, dass das Gesamtbild es bei mir auf den Rang „POD Picture of the Day“ bringen muss. Was meint Ihr?

LoveRide16_JU-Sky

Mit den schönen Flugzeugen aus lang vergangenen Zeiten kann übrigens noch (mit-)geflogen werden. Man melde sich einfach bei JU-Air.


04.05.2008 – LoveRide16 – Das grösste Motorradtreffen der Schweiz oder „Ich war doch noch dabei“

4. Mai 2008

Nach der etwas längeren Nacht gestern mit „Abflieger Steve“ dachte ich schon, dass es ein etwas längerer Morgen wird. Somit kam ich erst um 13 Uhr aus den Federn. Nicht schlecht, wenn man erst um 7:30 Uhr ins Bett gekommen ist. Allerdings stand eher mein Körper auf, der Geist wollte weiterschlafen. Somit gab ich ihm eine kalte Dusche, was zwar die Grundkörperfunktionen wieder mit Koordination anlaufen liess. Aber erst zwei Kaffee liessen mich restlich wach werden. Somit holte ich erst um 14 Uhr das Cabrio aus der Garage und öffnete das Dach. Schönstes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein, die Temperaturanzeige schnellte auf 23 Grad hoch – Rekord in diesem Jahr?

Schon auf der Autobahn kamen mir grössere Gruppen von Motorradfahrer entgegen. Kein Wunder. Die Veranstaltung „LoveRide16“ läuft schon seit 8 Uhr morgens. Offensichtlich nutzten einige der Töfffahrer das Wetter für eine Zusatzausfahrt nach der Ausfahrt auf der LoveRide. Gegen 15 Uhr kam ich auf dem Airfield Dübendorf an. Ich durchfuhr das Gate und hielt an der Kasse. Die Herrschaften knöpften mir 40 Franken ab. 20 für den Parkplatz und 20 für meinen Eintritt. Egal. Ich wollte eh nur „China“ hören. Allerdings begann deren Auftritt halt genau um 15 Uhr. Und ich musste erst einen Parkplatz ergattern. Somit fuhr ich schnell durch das gesamte Airfield und parkte auf einem der ersten Parkplätze.

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Dann beeilte ich mich zum Festival-Gelände zu kommen. Und ich lief etwa 10 Minuten vom Parkplatz dorthin. Auf dem Weg dorthin kreuzte ich ein Taxiway, über welches die sich verabschiedenden Motorradfahrer samt wunderschöner Töffs vom Motorradparkplatz zum Ausgang fuhren. Diesmal standen die Motorräder auf der grossen Landebahn schön aufgereiht, aber weit weg vom eigentlichen Festival-Gelände.

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Trotz meiner späten Ankunftszeit entdeckte ich noch massenhaft schöne Zweiräder, Dreiräder (Trikes) und Vierräder (Quads), welche sich auf Bits und Bytes bannen liessen. Chopper und dort speziell Harleys waren glatt in der Überzahl. Schön umgebaute – customized – Harleys gab es ohne Ende.

„China“ spielte bereits, als ich den Bereich vor der Bühne mit vielen langen Holzbänken erreichte. Jedoch verwunderte mich extrem, dass es personenmässig recht locker zuging. Offensichtlich war das Gros der Besucher bereits abgereist oder dabei sich auf den Heimweg zu machen. Ich schlenderte Richtung Bühne, als ich jemanden Pfeifen und Winken sah: Roger.

Er sass mit Rockgöre und Hans zusammen etwa 50 Meter von der Bühne entfernt an einem der langen Holzbänke. Auf der Bühne gab „China“ ein Revival an guten alten Rocksongs aus „unserer Zeit“.

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Nach etwas Plauderei über den vergangenen Tag – Roger und Hans waren bei der grossen Ausfahrt mit dabei – ging ich zur Bühne und schoss ein paar Fotos. 10 000 Motorräder seien es diesmal gewesen. Etwa 5000 davon fuhren auf der „Grossen Ausfahrt“ mit. Kann sich jemand 10 000 Motorräder auf einem Haufen vorstellen? Nein, dann sollte er unbedingt nächstes Jahr mal nach Dübendorf fahren. Viel Chrom und Lack. Schöne Oldtimer und Marken und Motorgrössen aller Facetten.

Als „China“ den Auftritt beendete, packten wir unsere Sachen mit dem Ziel zur Restauration „Sonnental“ nach Dübendorf zu fahren. Hans und Roger sattelten die Pferde. Mussten aber locker 2 Kilometer zu den abgestellten Töffs auf der Landebahn laufen. Ich begleitete Rockgöre zum Auto. Wir hatten aber einen nur unwesentlich kürzeren Weg.

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Dann fuhren „Rockgöre“ und ich mit den beiden „Rockern“ Roger und Hans noch auf einen Kaffee / ein Panasch ins Restaurant Sonnental in Dübendorf. Allerdings schienen die Bedienungen ein wenig „von der Rolle“ zu sein (unaufmerksam, falsche Lieferung, flüssiges Eis am Teller, zu viel Getränke und Speisen auf der Rechnung), was aber den schönen Ausklang und der guten Laune bei Ratsch und Bier/Kaffee nur unwesentlich beeinflusste.

Einen Bericht von Roger findet man HIER. Er war das erste Mal mit dem Töff dabei und einer derjenigen, die bereits um 8 Uhr (!!!) dort auftauchten.


30.04.2008 – „Roger auf BMW“ oder „BMW K1200 GT zu verkaufen“

1. Mai 2008

Kollege Roger bekam in der Arbeit mit, dass ich die BMW hergeben möchte. Er ist ebenso ein eingefleischter Töfffahrer seit Jahren/Jahrzehnten. Und da er am Freitag frei hat (Bäääh! Ich muss arbeiten!), fragte er, ob ich ihm mein schönes Stück für das Wochenende ausleihe für eine ausgiebige Probefahrt.

Somit verschwanden wir am Mittwoch über Mittag und bauten gemeinsam die neue Batterie in die BMW K1200 GT ein. Dann ging es schnell zurück in die Arbeit und anschliessend düste er ab auf kurvige Strassen, um das hoffentlich schöne Wetter und die BMW zu geniessen.

Roger auf BMW 02 K1200 GT zu verkaufen

Schwerem Herzens trenne ich mich von meiner BMW. Aber es hat keinen Zweck. Das schöne Stück steht einfach zu lange in der Garage. Seit ich genau vor einem Jahr meinen Traumwagen – einen (gebrauchten) Boxster S – erstand, wähle ich lieber den „kleinen Schwarzen“ bei schönem Wetter. Somit steht meine 2003er BMW K1200 GT zum Verkauf.

Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich dem „Zweirad“ verfallen. Mein erstes motorisiertes Zweirad war eine „Velo-Solex“ Baujahr 1966. Ein echtes Unikat schon damals. Irgendwas um die 0,5 PS, der Tank und der Motor vorne auf dem Vorderrad. Der Motor trieb über eine Reibwelle die Mühle auf der Geraden locker an den damals als „IN“ bezeichneten Herkules-Mofas vorbei.

Dann tauschte ich die Solex gegen ein Vespa-Mofa ein. Wirklich ein Fehlgriff und unverzeihlicher Fehler. Die hatte ich auch nicht lange. Mit 16 gehörte ich zu den Ersten, welche die gerade eingeführten „80er“ fahren durften. Ich besorgte mir eine Honda MTX – natürlich in schwarz! Die fuhr ich dann auch zwei Jahre lang. Bis ich endlich den „grossen Führerschein“ machen durfte.

Da ich im November Geburtstag hatte, war es saukalt zur Führerscheinprüfung. Den Motorradschein bestand ich zwei Wochen vor dem Autoführerschein und meine Honda FT500 stand bereits im Schuppen. Dann folgte irgendwann eine Honda CBX750four Baujahr 1985. Die ich dann an Mike vererbte, als ich mir vor zwei Jahren die BMW K1200 GT leistete.

Gekauft hatte ich mir die schöne BMW, weil ich regelmässig damit nach Regensburg fahren wollte. Oder eben auf „Tour“ gehen. Die Mühle hat alles, was man sich wünscht. ABS (Teilintegral), beheizbarer Sitz und Griffe, Side-Cases, Top-Case, sogar elektrische Fensterheber (Frontscheibe höhenverstellbar). Baujahr 2003.

Roger auf BMW 01

Über all die Jahre fuhr ich komplett Unfallfrei. Nicht mal einen „Umfaller“ hatte ich. ToiToiToi! Man sollte halt immer für die „anderen“ mitdenken. Und eigentlich sollte jeder Führerscheinanwärter erst mal ein Jahr Motorrad fahren müssen, bevo er den Autoschein bekommt. Denn dabei lernt man das „umsichtige“ Fahren im wahrsten Sinne des Wortes. Mit all dem elektronischen Schnickschnack und in Airbags gehüllt fühlen sich die Autofahrer oft zu sicher und fahren manchmal einfach zu leichtsinnig. Meine Meinung.

Die K1200 GT ist in diesem Modell die meiner Meinung schönste BMW. Schön geschwungene runde Formen und guter Fahrerschutz. Ich sag immer „Bei Regen wird man oberhalb von 50 km/h nicht mal nass!“. Keine Kanten. Kein Schnickschnack. Runde chromgefasste Instrumente. Einzig den Lenker hab ich mir höher machen lassen. Da sitzt man schön entspannt und auch längere Fahrten gehen nicht auf die Handgelenke.

Überhaupt zieht der Reihenvierzylinder mit 136 PS aus jedem Drehzahlbereich extrem kräftig und gleichmässig. Das kommt mir als „schaltfauler“ Fahrer extrem entgegen. Vibrationen? Hat der Motor nicht. Dafür einen schönen Sound, wenn man von unten her raus beschleunigt. Das typische BMW-Pfeifen geht dann in ein sattes Grollen über. Höchstgeschwindigkeit? Keine Ahnung. Hab ich nie ausprobiert. Irgendwas über 200 km/h. Man kommt schneller in diesen Geschwindigkeitsbereich als man denkt; denn man merkt gar nichts davon. Das Fahrwerk steuert kerzengerade und zielsicher in jeder Geschwindigkeit und nimmt sicher jede Kurve durch leichte Gewichtsverlagerungen.

Die Bremsen sind legendär. Roger merkte das bei der ersten Bremsung. Bei seiner eigenen Kiste muss er richtig zugreifen, um die Mühle zum Stehen zu bringen. Die BMW kippt nicht nach vorne, dafür packen die Bremsen sofort ohne Ende zu. Natürlich mit ABS. Alles in Allem ist die BMW K1200 GT immer noch mein Traummotorrad. Aber eben: Ich fahre sie viel zu selten. Wer also interessiert ist an dem schönen Stück, der meldet sich einfach bei mir.


Events um Zürich – 04.05.2008 Grösstes Töffmeeting der Schweiz – „Love Ride 16“ Fliegermuseum und Flugplatz Dübendorf

29. April 2008

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Der jeweils am ersten Sonntag im Mai stattfindende (ausser 2005)  «Love Ride» Switzerland ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten muskelkranker und behinderter Menschen. Der erzielte Erlös aus der Veranstaltung, sei es aus dem Ticket- und Souvenirverkauf oder durch die Essens- und Getränkeabgabe usw., kommt vollumfänglich den muskelkranken und behinderten Menschen zugute. Dies ist nur dank den ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern am Veranstaltungswochenende und mit der grosszügigen Unterstützung von zahlreichen Sponsoren möglich.

Ein besonderes Schmankerl für Rockfans wird der Auftritt der in den 90er-Jahren sehr bekannten schweizer Rockband „CHINA“ sein. („China“ bei Wikipedia, mehr Infos bei Roger’s Metallschädel-Blog)

Live on Stage:
09.00 Uhr Offizielle Eröffnungmit Vorstellung des «Love Ride Eagle»
09.15 Uhr REASE
10.15 Uhr ANGY BURRI & THE APACHES
11.00 Uhr NEULAND
15.00 Uhr CHINA

 Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007
Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007
Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007

Der Love Ride Switzerland ist sowohl die grösste Benefizveranstaltung dieser Art in Europa wie auch der grösste Anlass der schweizerischen Harley-Davidson-Szene. Herzlich willkommen sind jedoch auch Fahrerinnen und Fahrer anderer Marken sowie Besucherinnen und Besucher ohne Motorrad. Den Höhepunkt des Tages bildet die Ausfahrt der Bikes, der eigentliche «Love Ride».

«Love Ride 16»

Wann? Sonntag 04.05.2008

Fliegermuseum und Flugplatz Dübendorf

8 Uhr Türöffnung Love Ride 16, Switzerland
11 Uhr Start zum  «Love Ride»
17 Uhr Ende der Veranstaltung

Ticket mit Pin für Biker und Sozius
je CHF 20.–
Zuschauerticket CHF 20.–
Autoticket (P) CHF 20.–
Behinderte und Kinder bis 16 Jahre gratis


20.04.2008 – Bilder vom „Grand Prix Mutschellen 2008“

21. April 2008

„Einige Bilder“ müsste es heissen; denn ich hab über 500 Fotos geschossen und wieder ein paar Videos gedreht. Diese Bilder vom Bergrennen „GP Mutschellen 2008“ vom heutigen Sonntag sortierte ich aus und bearbeitete ich nun nach. 310 Bilder sind übrig geblieben, von denen ich mich nicht trennen kann. Die Videos muss ich noch zusammen schneiden und ebenso online stellen.

Leider besitzen wir derzeit noch keine schnelle Internetverbindung in unserer neuen Wohnung. Brüderchen Mike geht mit UMTS online und so dauert es ein wenig bis die Bilder alle auf dem Picasa-Server geladen sind. Die restlichen Bilder folgen somit in den nächsten Tagen. Auch der etwas ausführlichere Bericht zum wirklich tollen Event.

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Sogar das Wetter spielte ab Mittag mit und die Sonne schickte wärmende frühlingshafte Strahlen auf die Sportwägen, Motorräder, Gespanne und Oldtimer.

Grand Prix Mutschellen 2008

UPDATE: Das Video vom Bergrennen „Grand Prix Mutschellen 2008“ ist nun ebenso online!

Wer Abzüge mit Originalauflösung haben möchte, einfach kurze Mail an mich.

UPDATE: Nun sind sämtliche Bilder auf Picasa online. Viel Spass!


Events um Zürich – 20.04.2008 „Grand Prix Mutschellen 2008“ – Motorsport am Bergrennen der Extraklasse

18. April 2008

Auch die dritte Auflage des GP Mutschellen (Sonntag, 20. April 2008) verspricht ein riesiges Spektakel für die über 10 000 erwarteten Zuschauer zu werden: Gemeldet haben sich mehr als 300 Besitzer von attraktiven Motorrädern und Rennfahrzeugen. Aus Kapazitätsgründen konnten leider nur 190 Piloten in die Startliste aufgenommen werden. Gastmarke am GP 08 Mutschellen ist MG: Sechs besonders heisse Rennwagen der legendären Sportwagenmarke befinden sich im Starterfeld. Und im Rahmen des Jubiläums «60 Jahre MG Car Club Switzerland» zeigen 100 Besitzer von MG-Fahrzeugen ihre Lieblinge dem grossen Mutschellen-Publikum in einem speziellen Corso auf der Rennstrecke.

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Zahlreiche Attraktionen – zum Beispiel die Teilnahme des mehrfachen Motorrad-Weltmeisters Luigi Taveri, der auch mit fast 80 Jahren noch tüchtig Gas gibt, oder der Einsatz des winzigen, aber überaus leistungsstarken Legend-Car von Peter Studer aus Widen – machen den GP Mutschellen mit Sicherheit auch 2008 zu einem Erlebnis.

Was läuft wann? Zeitplan. Sonntag, 20. April 2008
8.00 Uhr Start beim Bahnhof Rudolfstetten
Start zum GP 08 Mutschellen in den folgenden Kategorien:
• Motorräder (Solomaschinen), Vorkrieg
• Renndreiräder und Gespanne
• Rennwagen, Vorkrieg
• Motorräder (Solomaschinen), Nachkrieg bis 1965
• Renntourenwagen, Nachkrieg
• Motorräder (Solomaschinen), Nachkrieg ab 1966
• Renn- und Rennsportwagen, Nachkrieg
• Attraktionen und Show
ca. 17.00 Uhr
Schluss der Rennveranstaltung

Rahmenprogramm:
10.15 bis 10.45 Uhr
(Motorenruhe)
Ökumenischer Gottesdienst im Fahrerlager beim Bahnhof Rudolfstetten
ca. 12.40 Uhr
Start zum MG-Corso auf der Rennstrecke


Nateldiebstahl auf der Überholspur der A96 bei Landsberg am Lech

2. April 2008

Nachdem ich soeben den Artikel in der „Augsburger Allgemeinen“ gefunden habe, darf ich nun auch in einem Beitrag über die wohl kurioseste Story meines Lebens berichten. Heute fand die Hauptverhandlung am Amtsgericht Landsberg vor dem Verkehrsgericht statt und ich war dort als Zeuge vorgeladen.

Ich muss dazu sagen, dass ich keineswegs auf der Jagd nach Verkehrsündern bin, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Nur der geneigte Stamm-Leser und meine Freunde und Kollegen kennen mich: Ich hab immer die Digitalkamera in der Hosentasche; denn jeden Tag passiert irgendetwas Kurioses. Und da man sich nicht mehr alles merken kann, was rund um mich herum alles passiert, lichte ich das dann ab. Üblicherweise entstehen dann Bilder von Landschaften, Tieren, Pflanzen, Veranstaltungen und sonstigen Erlebnissen – und eben Kuriositäten.

Aber am 27.08.2007 geschah etwas Einmaliges, Aussergewöhnliches, absolut Verrücktes: Ich befand mich auf der Rückfahrt von Deggendorf zurück nach Zürich. Auf der A96 München-Lindau bei Eching am Ammersee fuhr ein Kleintransporter mit offener Ladefläche ganz nah auf mein Heck auf. Ich überholte noch das neben mir fahrende Fahrzeug und wechselte nach rechts.

Dicht vor mir wechselte auch der Kleintransporter auf die rechte Spur, beschleunigte dann und zog an einer Kolonne im Tunnel rechts überholend vorbei. Auf einen LKW aufschliessend zog er unvermittelt nach links. Dadurch musste ein ebenfalls den LKW überholdender BMW stark bremsen. Nach dem Tunnel wird die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben und es geht bergauf. Auf den folgenden circa 12 Kilometern bis zur nächsten 120er-Zone vor Landsberg Ost holte ich den Kleintransporter wieder ein und liess ihn hinter mir.

Nach dem 120er-Schild fuhr ich rechts, legte den Tempomat ein und öffnete das Fenster ein Hand breit. Dann zündete mir eine Zigarette an und tuckerte gemütlich dahin. Bis ich plötzlich im Rückspiegel zwei Kleintransporter – einen auf der linken und einen auf der rechten Spur – von hinten parallel auf mich zukommen sah. In diesem Moment löschte ich die Zigarette und nahm die Fotokamera vom Beifahrersitz, stellte mit dem Daumen auf „Filmen“ und drückte auf den Auslöser. Der auf meiner rechten Spur hinter mir fahrende Kleintransporter mit offener Ladefläche schloss dicht zu mir auf und zog dann knapp hinter dem auf der linken Spur fahrenden Kleintransporter an mir vorbei. Ich folgte mit der Digicam in der Hand dem Geschehen.

Scheinbar lieferten sich insgesamt drei Kleintransporter ein privates Rennen im dichten Berufsverkehr gegen 17 Uhr. Zwei der Transporter verliessen dann die Autobahn bei Landsberg Ost. Der mit der offenen Ladefläche fuhr mit etwa 120 km/h weiter auf der A96 auf der linken Spur. Aber nur bis wenige 100 Meter nach dem Beschleunigungsstreifen der Zufahrt Landsberg Ost.

Nateldiebstahl auf der Autobahn

Denn dann wurde ich auf der Autobahn A96 auf der Überholspur nach der Ausfahrt Landberg Ost ausgebremst. Der Kleintransporter setzte die Warnblinkanlage, bremste bis zum Stillstand ab. Ich dachte zuerst, dass einen Stau vor uns gibt, drückte auf den Knopf der Warnblinkanlage, verringerte zuerst sanft die Geschwindigkeit und bremste dann stark ab, bis ich neben der linken Leitplanke versetzt hinter dem Kleintransporter zum Stehen kam.

Ich  legte die Digicam auf den Beifahrersitz zurück. Es gab aber keinen Stau – zumindest vor uns nicht. Der Fahrer stieg aus und kam auf mein Auto zu. Ich nahm das Mobiltelefon vom Beifahrersitz. Bei der Beifahrertür angekommen, griff er plötzlich durch den Spalt des Seitenfensters nach meinem auf dem Schoss liegenden Mobiltelefon, nahm es an sich, lief zurück zu seinem Kleintransporter und stieg wieder in den Kleintransporter ein! Dann fuhr er im fliessenden Verkehr mit eingeschalteter Warnblinkanlage nach rechts über die rechte Spur auf den Standstreifen und verliess die Autobahn bei Landsberg Nord.

Richtig gelesen: Handyklau auf der Überholspur! So konnte ich nicht anders, als den Übeltäter anzuzeigen. Und das Tollste an der Angelegenheit: Ich filmte das eigentliche Vergehen mit meiner Foto-Digitalkamera. Die Polizisten staunten nicht schlecht, als ich vor einem halben Jahr auf die Frage „Was liegt den vor“ meine Aussage mit dem Titel „Diebstahl eines Mobiltelefons auf der Überholspur der A96“ einleitete und sie dann das Video auf der Dienststelle ansahen. Der Richter präsentierte dieses Video auch heute in der Hauptverhandlung.

Am Ende stand dann das Urteil für den Fahrer des Kleintransporters fest: Gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr, Nötigung und „Veränderung von Datenmaterial“. Strafe: 10 Monate auf Bewährung (3 Jahre Bewährung), 20 Monate Führerscheinentzug (ab Urteil), 120 Stunden gemeinnützige Arbeit, Tragen der Gerichtskosten. (ohne Gewähr auf korrekte rechtliche Schreibweise).

Der öffentlichen Hauptverhandlung wohnten zwei Pressemitarbeiter bei. Auf die Frage, warum beide anwesend seien, meinten diese, dass so etwas, wie dieser Fall, wohl einmalig sei. So findet man nun die Kurzform der Angelegenheit eben bei der „Augsburger Allgemeinen“ unter dem reisserischen Titel „Duell auf der Autobahn„. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht.


30.03.2008 – Cabrioausfahrt in den Frühling

31. März 2008

Seit früh morgens sendete die Sonne die wärmsten Strahlen. Blauer Himmel und Temperaturen um die 18 Grad liessen uns nicht lange in der Wohnung bleiben. Als ich das Natel in die Hand nahm, um eine SMS von Bruno beantworten, klingelte das Telefon. Erich meldete sich auf der anderen Seite.

Ob wir uns schon fertig gemacht hätten, um mit ihm und Mäggy auf eine kleine Frühlingsausfahrt zu gehen. Na klar! Auf geht’s. Wir vereinbarten uns in 30 Minuten zu treffen. Wir sprinteten zur Garage und liessen den „kleinen Schwarzen“ heraus rollen. Oben angekommen, drückte ich den Knopf und das Dach fuhr sanft nach hinten und gab den Blick auf den strahlend blauen Himmel frei. Dafür schien uns die Sonne ins Gesicht! Perfekt!

Mäggy erklärte sich bereit als Routefinder mit der Landkarte bewaffnet die schönsten kurvigen Strassen zu finden. Dann rollten die beiden mit ihrem amerikanischen überbreiten Schmuckstück vor uns her – bis zur Geschwindigkeitsbeschränkung. Dann drückte Erich das Gaspedal durch und eine kleine dunkle Wolke aus den beiden Rohre liess erkennen, dass der Motor nun die Reste des Öls sauber verbrannte. Dann hiess es für mich runterschalten und nach Walter Röhrl Manier (der Tipp kommt wirklich von ihm) nutzte ich, wenn der Gegenverkehr dies zuliess, die Strasse aus.

Wohin es ging? Keine Ahnung. Irgendwo durch das Aargau. An Muri vorbei. Egal. Hauptsache kurvige Strassen. Das Verkehrszeichen mit dem „S“ darauf ist mein Lieblingsschild. Mike hatte mitunter Schwierigkeiten mit der Fliehkraft – trotz der handgenähten Sportsitze. Er konnte aber trotzdem ein paar Bilder vom Co-Piloten-Sitz aus schiessen und sogar einige Sequenzen filmen. Aus den Bruchstücken bastelte ich soeben einen kleinen Film der unten zur Verfügung steht.

Hier also nun schnell das Video, das Mike unter teils erschwerten Bedingungen doch noch mit einigermassen ruhiger Hand gedreht hat:

Da Mike aus lauter Begeisterung lieber Filmsequenzen drehen wollte, fanden nur wenige Bilder den Weg in die Kamera:

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Gegen 19 Uhr trafen wir wieder in heimischen Gefilden ein. Mäggy und Erich luden uns anschliessend noch zum BBQ ein. Beide zauberten ein hervorragendes Essen (Nachtisch: Erdbeeren!) und wir plauderten dann bei einem Glas Wein noch bis spät in die Nacht. Ein wirklich ganz toller gelungener Tag ging so zu Ende.