Darwin-Awards: Preis wird postum jedes Jahr an den spektakulärsten Abgang aus dem Diesseits ins Jenseits verliehen

28. Dezember 2005

Damals, als ich bei Fortunecity.de meine ersten Website-Gehversuche startete, stiess ich auf eine Website, welche so ganz nach meinem Geschmack war. Dort wurden die spektakulärsten Todesfälle, welche sich im irdischen Genpool ereignen, gesammelt und alljährlich prämiert. Zumindest postum verleiht man den „Darwin-Award“.

Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört „Jet-Assisted Take-Off“ – Winner 1995. Ein ehemaliger Sergeant hatte eine Feststoffrakete (Startrakete) auf seinem Shevy Impala festgeschnallt. Er wollte mal so richtig Gas-geben. Er zündete die Feststoffrakete und raste über eine ebene Wüstenstrecke. Das Gefährt samt Raketenantrieb erreichte mehr als 230 mph mit dem Problem, dass jede Strecke ein mal zu Ende ist. In diesem Fall kam eine Felswand auf den dreisten Fahrer zu. Also trat er auf die Bremse. Nachdem sich die Reifen und die Bremsbeläge aufgelöst hatten, flog er wirklich über die Steppe. Und krachte in die Felswand. In einer Höhe von etwa 40 Metern und hinterliess einen rauchenden Krater.

Auch die „urban legend“ über „The Dog and the Jeep“ (1999) lese ich doch immer wieder gerne. Ein Chaot aus Michigan hatte sich zu Weihnachten einen nagelneuen Jeep Grand Cherokee gekauft. Er nahm seinen Jagdhund mit und feierte sein neues Fahrzeug in seiner Stammkneipe. Dabei kamen seine Freunde und er auf die gnadenlose Idee das neue Auto doch mal ausgiebig zu testen. Also fuhren er und 5 seiner bedröhnten Kumpels mit Sixpacks und Pumpguns bewaffnet zu einem nahen zugefrorenen See. Das Problem ist aber, dass auf einem vollkommen zugefrorenen See keine Enten landen. Aber man hatte ja Dynamit dabei (logisch!). Da braucht man nicht lange rumhacken. Die Ehre des ersten Dynamitwurfes gehört natürlich dem neuen Besitzer des stolzen und noch nicht abbezahlten Jeeps. Er nimmt sich eine Stange und sein Zippo, geht ein paar Meter von der Gruppe weg, zündet die Lunte an und rennt so schnell er kann zurück zur Freundestruppe. Dabei kam ihm sein Jagdhund, ein trainierter Labrador entgegen. Der Hund dachte nämlich „Das Herrchen will mit mir spielen!“ und rannte dem Dynamitstäbchen nach, schnappte das rauchende Spielstäbchen und wetzte zurück zum Herrchen. Die Dumpfbacken samt Herrchen hatten das Szenario beobachtet und starrten mit aufgerissenen Augen und Mündern auf den gut trainierten und schnell auf sie zukommenden Labrador. Das betrunkene Herrchen peilte als erster die Lage, riss seine Pumpgun hoch, zielte und feuerte Richtung Jagdhund. Dieser stutzte kurz, blieb stehen und wunderte sich, warum sein Herrchen auf ihn schoss. Das Herrchen schoss nochmal. Dann reichte es dem lieben Hündchen. Blitzschnell überlegt „wo verstecke ich mich?“, Jeep ist in der Nähe, „Toll!“ und spurtete unter den Jeep. In diesem Moment hatte die Lunte das Dynamit erreicht. Der Hund und der Jeep explodierten in einer leuchtenden Wolke und versanken im See. Unnötig noch zu erwähnen, dass das Versenken von Jeeps während einer illegalen Sprengung auf einem zugefrorenen See von keiner Versicherung gedeckt ist.

Viel Spass beim Lesen der vielen Geschichten auf der Website des „Darwin Awards„


Raser bescheren den Kantonen ein fröhliches Jahr – dank mehr Radarfallen.

27. Dezember 2005

Schon im Artikel "Die Schweiz ist tierfreundlich – Man baut an allen Ecken Starenkästen" hatte ich mich über meine Verwunderung geäussert, dass allein in Zürich an jeder Kreuzung und Weggabelung ein Blitzkasten steht. Das fiel mir damals schon bei meiner ersten Fahrt durch Zürich auf – nein, ich wurde selbst nicht geblitzt. Aber bei der Kreuzung Badenestrasse Richtung See hatte es vor mir einen erwischt. Der Fahrer muss heute noch ein Blitztrauma haben und sich unter dem Tisch verstecken. Selbst wenn man nur ein Weihnachts-Erinnerungs-Foto von ihm auf der Weihnachtsfeier schiessen möchte. Sylvester wird für ihn ganz schlimm 😉

Dann kam "Der dümmste Autofahrer Europas – In der Schweiz 4 Mal geblitzt (in 97 Sekunden)" vom 14.11.2005. Wirklich das Highlight in diesem Jahr. Der Kauz konnte einfach nicht glauben, dass bei einer gelb blinkende Ampel geblitzt wird. Na klar: Wegen überhöhter Geschwindigkeit halt!

Und heute schreibt der Tagesanzeiger "Mehr Radarfallen, mehr Geld".  Die Kantone haben im Vergleich zum Vorjahr bis zu 60 Prozent Mehreinnahmen allein durch die Starenkästen! Thurgau zum Beispiel: Die Gelder aus den "Einnahmen aus Bussen durch überhöhte Geschwindigkeit" sind von 4,4 Mio auf  7,7 Mio CHF gestiegen. "Pech" hatten einige andere Kantone, weil die geplanten starr installierten oder mobil genutzte Tempomessgeräte "zu spät" oder gar nicht eingesetzt werden konnten. Der Kanton Bern hatte letztes Jahr 9,5 Mio CHF eingenommen. Die budgetierten 11,8 Mio CHF werden aber um 2,5 Mio CHF übertroffen. Besser ist der Kanton Nidwalden dran. Allein durch die Eröffnung des Kirchwaldtunnels an der A2 und der "Tempokamera" stiegen die Einnahmen von 1 Mio CHF auf 2,7 Mio CHF!

Der Kanton Schwyz hat fünf neue Radarfallen installiert und erwartet für 2006 Einnahmen in Höhe von 6,4 Mio CHF (4 Mio in 2005). In Basel-Stadt wurden 2004 nur 14 Mio CHF eingenommen, konnte die Bussen für 2005 aber auf 16,7 Mio CHF steigern und rechnet für 2006 fest mit 16 Mio CHF. Basel-Land möchte erstmals eine «Abschnittsgeschwindigkeitskontrollanlage» im Belchentunnel der A2 einsetzen. Der Genehmigung liegt aber noch nicht vor.

Nur Zürich und Genf konnten die Einnahmen auch durch mehr Radarfallen nicht erhöhen. In Zürich lagen die Einnahmen für 2005 bei 25 Millionen Franken und beim Spitzenreiter Genf bei 40 Millionen.


Rasender Schweizer Weinachtsmann? Mit 218 Stundenkilometer auf der A1

26. Dezember 2005

Von wegen "Schweizer Gemütlichkeit". Auch Schweizer können zu Rasern mutieren – und das zu Weihnachten. Die NZZ meldet heute: 

Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich hat am frühen Morgen auf der Autobahn A1 in Attikon einen Autofahrer gemessen, welcher mit bis zu 218 km/h unterwegs war.

Eine Verkehrspolizeipatrouille war heute Morgen um 5.21 auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Dabei wurden sie von einem sehr schnell fahrenden Auto überholt. Die anschliessende Nachfahrmessung ergab ein Spitzentempo von 218 km/h.
Der 21-jährige Schweizer gab an, dass er wohl bemerkt habe, dass sich die Tachonadel über der 200 km/h-Marke bewegt habe. Darüber habe er sich aber keine weiteren Gedanken gemacht.

Das bedeutet für ihn eine saftigen Busse (Geldstrafe) und längere Nutzung der Busse (ÖV=öffentliche Verkehrsmittel). Wahrscheinlich hat er ein Halbtax-Abo zu Weihnachten geschenkt bekommen. 😉

Quelle NZZ.ch


Weihnachten in Regensburg – 1. Weihnachtsfeiertag in der Karma-Lounge

26. Dezember 2005

Heute war erst mal Ausschlafen angesagt. Weder Mike noch ich kamen vor Mittag aus den Betten. Mike sowieso nicht, er schlief nämlich im Wohnzimmer auf dem Sofa. Aber wir waren nicht die einzigen, die so fertig vom Weihnachtsfeiern waren. „Felix the Cat“ kam auch nicht aus dem Körbchen. Mike hatte den Korb eigentlich für seine Zeitungen besorgt. Aber Felix anektierte ohne vorher zu Fragen die Örtlichkeit und nahm das neue Bettchen in Beschlag. Aus die Maus!

Katze Felix auf der Fensterbank

Die Katze hat gewählt und ist umgezogen. Felix the Cat: „Wie was Katze! Ich bin ein fauler Kater! Genau wie Ihr! Und nun lasst mich schlafen.. oder höre ich hier das Scheppern von Dosen?“

Da das Fernsehprogramm wenig erquicklich, der Körper jedoch stark erholungsbedürftig war, kamen wir einfach erst sehr spät aus der „horizontalen“ in die „Vertikale“. Aber der Gesundheit wegen, versuchten wir wenigstens noch etwas frische Luft zu erhaschen. Darum entschlossen wir uns des späten Abends bzw. des frühen Morgens (um 0:30 Uhr) noch in die „Karma-Lounge“ zu gehen. Also wir gingen zu Mike`s Auto, welches vor dem Haus stand, fuhren zur Landshuterstrasse/Finanzamt, wo mein Auto noch vom Vorabend stand und gingen dann die paar Meter zum Eingang der „Karma-Lounge“. Im Internet hatte ich zuvor auf der Website gelesen, dass heute die „GlamouroursDiscoNight“ mit „The best of 70ies and 80ies“ laufen würde. Ich war neugierig, ob am 1. Weihnachtsfeiertag (bekanntlich ein Sonntag) überhaupt irgendjemand „unterwegs“ sein wird. An der Menge der Jacken in der Garderobe des „Karma“ konnte man abzählen, dass doch der ein oder andere Weihnachten in einer Disco verbringt. Wir ja auch 😉 Die Musik hatte erst mal gar nix mit 70er oder 80er zu tun. Der DJ schien eher eine Vorliebe für R&B und HipHop hatte. Hmm.. davon stand nix in der Beschreibung.

 Regensburg Karma-Lounge Peter und Mike  

Egal, wir setzten unsere müden Gebeine auf einen der Barhocker an der Bar und beobachten und kommentierten das Partyvolk. Ich kenne mich ja mit R&B bzw. HipHop nicht so aus, da ist eher Mike der „Spezialist“ – Nein eher ein Fan. Aber wenn Mike dann nach der dritten Nummer die Achseln zuckt und keine Ahnung hat, wie der Song heisst…. Je später der Abend, um so mehr füllte sich der Partytempel. Aber so richtig „voll“ wurde es Gottlob nicht. Was mich aber immer wieder fasziniert: Leute, die mit Cocktail und Ziggi auf der Tanzfläche rumstehen. Oder Mädels, die ihren gesamten Hausstand in eine Umhängetasche zwängen können, aber dann das Feuerzeug nicht finden. 😉 Aber sowas hat man(n) ja immer zur Hand. Aber wir kamen dann doch auch mal zum Tanzen – Motto „Uns kennt ja eh keiner“. 😉 Falsch! Prompt traf ich eine Lady, die ich aus den guten alten Zeiten des „Sudhauses“ kannte. Sie war mit ehemaligen Schulkollegen unterwegs. Der „harte Kern“ war nach dem alljährlich stattfindenden Klassentreffen im „Heuport“ noch ins „Karma“ gegangen.

Karma-Lounge Regensburg am 1. Weihnachtsfeiertag

Nach zwei Stunden Anwesenheit versuchte der DJ es dann doch mal mit 80ies, allerdings nur für drei oder vier Songs. Mike meinte, dass es sicher am Alter des DJs liegen würde. Gemein oder? Er war sicher schon 24, zumindest seine Eltern müssen die ein oder andere Venyl zu Hause haben, muss er sich einfach mal ausleihen. Aber vielleicht scratscht er zuviel und bekommt die elterlichen Scheiben deshalb nicht mit, weil seine Eltern keine verkratzten Schallplatten mögen? Es wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. Um 3 Uhr morgens verliessen wir das „Karma“ und fuhren nach Hause. Felix the Cat lag immer noch im Körbchen. Fauler Kater!


Optimierte Geschäftsprozesse erfordern moderne Arbeitsteilung – Ein Beispiel aus der Praxis

24. Dezember 2005

Damit die Arbeitsabläufe und Prozesse in Unternehmen optimiert werden können, benötigt man Prozess-Analyse-Tools, FMEA Tools, Benchmarking, Coaching und Supervison. Nur so erkennt man Schwachstellen und und ist in der Lage diese nachhaltig zu beseitigen. Die Prozesse müssen sich den Menschen anpassen nicht umgekehrt. Ein sehr gutes Beispiel für einen optimalen Prozess und die entsprechende Arbeits- und Aufgabenaufteilung habe ich beim Blog "Schweizer Ansichten" gefunden.


Suchbegriffe 2005 bei 20Minuten: Schnappi, Robbie Williams, Paris Hilton, Tsunami und Fussball-Skandal

22. Dezember 2005

20Minuten meldet heute, dass am häufigsten die Begriffe "Schnappi", "Robbie Williams", "Paris Hilton", "Tsunami" und der "Fussball-Skandal" in der Website-eigene Suchmaschine im Jahr 2005 eingegeben wurden. Na toll. Bei "Schnappi – dem kleinen Krokodil" hatte ich damals im Auto blitzschnell gelernt, wie ich während der Fahrt die Sendersuch-Taste des Autoradios finde. Da der Song aber auf jedem der erreichbaren Sender innerhalb einer Sendestunde mindestens ein Mal lief, erreichte ich dadurch zumindest eine Erhöhung meiner "blind-Sendersuchtaste-drücken-Reaktionszeit".

Diese konnte ich dann im Herbst und Winter wieder sehr gut gebrauchen; denn dann brach die "Robbie-Williams-Hysterie" nach dem Erscheinen seiner neuen Platte CD aus. Ganz extrem wurde es dann, als angekündigt wurde, dass die Tickets für seinen Auftritt in der Schweiz über das Internet und über Bahnhöfe (?) verkauft werden. Gut, der Kerl ist ja ganz in Ordnung. Nur muss man die Songs wirklich jede Stunde spielen? *pfitz-Taste-getroffen* Sicherlich bringt er pünktlich zu Weihnachten (wie so viele Stars und Ex-Stars) eine "Best-Of"-CD raus. Der Trouble um "Paris Hilton" ist zwar wegen Ihrer Millionen (Erbe) und Ihres netten Aussehens verständlich, aber muss es wirklich die Hilton sein? Richtig toll fand ich TV-Werbespot von GoYellow, bei der das Blödchen die bestellten Brötchen geliefert bekam.

Der "Tsunami" vor fast genau einem Jahr war wirklich extrem schlimm. Und forderte mehr Todesopfer als 9/11. Dass es beim Fussball bzw. danach nicht immer sanft abgeht, zeigte das entscheidende Gruppenspiel der Schweizer gegen die Türkei. Die Untersuchungen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Mal sehen, wie die "Vorbilder der sportlichen Jugend" sich dann bei der WM in Deutschland zeigen.

Bei den Suchbegriffen 2005 ging der Platz 1 (wie oben erwähnt) an "Schnappi". Hart gefolgt auf Platz 2 kommt das Suchwort "Unfall", was mich wundert. Kann mich nicht erinnern im Internet einmal nach "Unfall" gesucht zu haben. Auf Platz 3 erscheint dann schon "Sex", was mit "Orgasmus" auf Platz 8 die Frage aufwirft, ob man beides wirklich im Internet findet. Platz 4 geht an "Hund", Platz 5 an "SBB", Platz 6 an "Tsunami" und Platz 7 an "Street Parade" – einem wirklich "weltklasse" Event. Noch musikalischer geht es dann auf Platz 9 (iPod) und 10 zu (Musikstar).

Bei den am meisten gesuchten Persönlichkeiten steht "Robbie Williams" bei den männlichen ganz oben. Wie schon erwähnt, ist die Most-Wanted-Lady "Paris Hilton". Platz 2 teilen sich Mister und Miss Schweiz, gefolgt von "Ueli Maurer" und "Miss Bern" auf Platz 3. Platz 4 geht an "Michael Jackson" und "Madonna". Auf Platz 5 stehen "Jack Johnson" und die nicht mehr so junge "Britney Spears"

Bei den "Storys – Ausland" geht der Platz 1 an "Tsunami-Katastrophe: Touristen-Videos" und bei den "Inland-Storys" an "Fussball-Skandal: Schweizer Spieler im Stadion von Türken angegriffen".

Jahresende ist Rückblickzeit – auch bei Yahoo: Dort hat man die Suchbegriff-Hitliste des Jahres 2005 aufgeführt. So war laut Google Zeitgeist Janet Jackson der beliebteste Suchbegriff auf der Google-News-Seite.


Wer hat`s erfunden? Schweizer Hai zu verkaufen! Monteverdi – Hai 450 SS, BJ1970

22. Dezember 2005

Kaum zu glauben: Es gibt gab Haie in der Schweiz. Und diesen hier können Sie kaufen. Für nur 170000 CHF können Sie einen reinrassigen 2-Sitzer Rennwagen fahren. Mit 450 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 180 MPH (295 km/h) ein Geschoss auf der Landstrasse. Und Sie haben auf jeden Fall ein echtes Unikat „Made in Switzerland“; Auf der ganzen Welt gibt es nur noch 4 Stück vom „Hai 450 SS“. 3 Stück stehen im Monteverdi Museum und eben das 4. steht zum Verkauf.

Der SuperSport-Wagen (SS) wurde erstmals 1970 auf dem Genfer Autosalon gezeigt. Das Auto wurde nach Skizzen von Peter Monteverdi gebaut. Die Kraft von 450 PS holt sich das Leichtgewicht aus einem 7-Liter V8 Chrysler-Motor. Damit sprintet das Teil von 0 auf 100 in nur 4,9 Sekunden. Damit war der Monteverdi „Hai 450 SS“ eines der Glanzlichter auf dem Genfer Autosalon 1970. Damals kostete das superflache Rennfahrzeug 90000 CHF. Also wer sich eine Wertanlage besorgen möchte, sollte sofort zuschlagen. Kreditkarten werden akzeptiert (Visa, Mastercard, AmericanExpress), sollten aber mindestens in der Gold- oder besser in Platinversion vorgelegt werden 🙂


Schweiz vs. Deutschland: Kuriose Verbotsschilder – Hunde NEIN! Kühe JA! (??)

18. Dezember 2005

Angeregt durch den Post „Auch verboten“ meines äqualenten Gegenparts „Geissenpeter“ in seinem Blog „Heidis Welt„, hab ich sofort auf meiner mobilen Festplatte nach einem Foto gesucht. „Geissenpeter“ ist Schweizer und lebt seit 2 Jahren in Hamburg. Er schreibt über seine Beobachtungen „als Schweizer bei den Deutschen“. Gut, die „Fischkopfgegend“ 😉 ist zwar nicht unbedingt repräsentativ für Deutschland, aber seine scharfe Feder Tastatur bringt interessante Texte über absonderliche, witzige und schöne Unterschiede zum Vorschein. Ein Post aus den letzten Tagen nennt sich „Auch verboten„. Dabei geht es um ein „Hier-darf-kein-Hund-sein-Häuflein-hinterlassen“, welches er in seinem Hof fotografiert hat.

Zu meinem Erlebnis:
An einem Sonntag Ende Oktober 2004 wurde ich relativ früh durch ein mir bisher in Schlieren unbekanntes Geräusch geweckt. Da ich wenn es die Temperaturen zulassen bei offenem Fenster schlafe, vermutete ich schlaftrunken, dass diese nicht aus meinem Schlafzimmer ergo vom Wecker/Radio kommen konnten. Es waren „Kuhglocken“! Am Sonntag mitten in Schlieren – ungewöhnlich. Ich rieb mir die Augen und die Ohren und rappelte mich hoch, schritt auf den kleinen Balkon und blickte verwundert auf die Wiese links von mir. Dort wo sonst Kinder spielten, war das Terrain mit Viehzaun (elektrisch) abgesperrt. Vor einer zur Tränke umfunktionierten Blechbadewanne standen zwei Rindviecher. Das musste dokumentiert werden. Digitalcamera gesucht, gefunden, zurück zum Balkon und fotografiert. Gut, dass mich (hoffentlich) keiner gesehen hat, denn in Unterhose und T-Shirt mit verwurschtelten Haaren, mit Digitalcamera in der Hand hätte ich sicher auch ein „kurioses Foto“ abgegeben 😉 Aber es musste schnell gehen. Ergebnis siehe unten.

Auf dem Verbotsschild steht übrigens:
„Das Betreten der Anlage mit Hunden, sowie das freie Laufenlassen von Hunden ist verboten!“

Ergo: „Hunde verboten – Rindviecher erlaubt!“ oder „Hundesch… NO – Kuhdünger YES!“

Beachtet man das „Einfahrtsverbotsschild“ links, zusammen mit den Kühen und dem „Hundeverbotsschild“ könnte die freie Assoziation lauten: „Liebe Kühe! Der Weg ist für Euch hier zu Ende! Der Metzger wartet. Schliesslich dürfen Hunde hier auch nicht spielen!„


Mojito „Schneebar 2005“ mit Rodelcontest „Crazy Slide“ – Die Bilder

18. Dezember 2005

Am gestrigen Samstag 17.12.2005 fand zum 9. Mal die „Schneebar 2005“ beim Gaswerk in Schlieren statt. Das Lokal „Mojito“ richtete dabei den 6. Limmattaler Rodelcontest „Crazy Slide“ aus. Wir waren dabei.

Ich hatte vorher bei mir zum Spagetti-Plausch geladen. Petra und André (frisch verheiratet), Ralph und Luca trudelten der Reihe nach gegen 19 Uhr bei mir ein. Wir ratschten und nahmen als Grundlage die Spagetti zu uns. Nach dem obligatorischen Kaffee machten wir uns gegen 21 Uhr zu Fuss „auf die Socken“ ins Gaswerk-Areal. Es schneite schon den ganzen Tag mehr oder weniger stark. Dazu pfiff ein kalter Wind (Schw.dt.: Biese). Ralph hatte eine schwarze Sturmhaube auf, was uns beim Überqueren der Zürcherstrasse interessierte Blicke aus einem Restaurant bescherte. Wir kamen aber ohne sonstige Probleme locker und nur wenig durchfroren im Partyareal an.

Wir besorgten uns eine „Tageskarte“. Auf dem Areal waren links ein paar Fressstände aufgestellt (Pizza und Pasta, Servelat). Rechts ein grösseres Zelt mit langer Bar, DJ und Tanzfläche. Rechts ein kleineres Zelt mit langer Bar und Stehtischen. Zusätzlich waren noch ein paar mobile Holzhütten aufgestellt. Wir betraten das grosse Zelt und ich stand im Nebel: Brille beschlagen. Macht nix, mit geringer Kurzsichtigkeit kann man auch gut ohne leben. Ich sah mir die Getränkekarte an und vermisste so einige „typischen Schneehüttendrinks“! Kein Jagatee, kein Lumumba, kein Wodka-Feige, nur CaféLuz. Dafür waren Longdrinks (z.B. „Gummibärlisaft mit Vodka) und Cocktails wie z.B. „Sex on the Beach“ gelistet. Moment Mal? Bin ich hier falsch? Ok, dann bestell ich halt einen. Ralph ebenso. Luca, Petra und André zogen das einzige erhältliche Bier vor „Corona“ – das synthetische Bier gebraut nach keinem Reinheitsgebot. War der einzige Hauptsponsor für Bier. Wir kämpften uns in eine Ecke neben der Box an einen Stehtisch. Die Musik war typisch Schneehütten-mässig latein-amerikanisch bis „hiphopig“. (??)

Der Start für das Finale des Rodelcontests „Crazy Slide“ war für 22:30 Uhr angesetzt. Somit begaben wir uns eine halbe Stunde eher zu einem offenen Zelt auf der linken Seite vor der Rampe. Wir ergatterten einen Teil eines Stehtisches und dachten einen relativ ruhigen Platz erwischt zu haben. Das war auch Anfangs so, bis die Durchsage des Moderators kam, dann herrschte rege Lauferei und Drängelei vor. Dazu kam, dass links hinter der Rampe die einzige Toilette aufgestellt war. Also nicht nur eine der bekannten Dixi-Klo`s – es waren mehr. Aber jeder „muss ja mal für kleine Mädchen oder Jungs“. Und das erforderte a) Durchkämpfen durch die Menge und b) starke Selbstkontrolle bei den Mädels, da lange Schlange und c) Spikes an der Fusssohle wegen Glättegefahr. Punkt b) sollte von den Organisatoren bei der nächsten Veranstaltung dringend geändert werden, denn die Mädels konnten sich nur dadurch behelfen/erleichtern, wenn sie die Dixis im Herrenbereich nutzten. Schon um diese Uhrzeit waren der Toilettenbereich besser belagert, als so manche Bar.

Es schneite mittlerweile reichlich. Doch zwischen den Lagerhallen war man gut windgeschützt. Was gut für die Veranstalter war; denn am Tag zuvor (am Freitag) schüttete es heftig wie aus Eimern, was die Vorentscheidung zum Rodelcontest erschwerte. Auch kann ich mir gut vorstellen (ich war in meiner warmen Wohnung geblieben), dass es für die Zuschauer nicht grad angenehm war im strömenden Regen zu stehen. Der Moderator stellte die 11 kreativ gestalteten Schlitten vor. Diese wurden mitten durch die Menge zur Schanze geschoben. Ausserdem erzählte der Moderator von den Begebenheiten aus der Vorentscheidung. Ein Rodel hatte ein Rad (!) verloren, einen anderen hatte es nach dem Sprung über die Schanze komplett zerlegt, einer der Schlittenfahrer meinte während des Sprungs aufstehen zu müssen. Ergebnis: Nasenbeinbruch und 3 Stiche. Er war aber wieder von der Partie – nach Angaben des Moderator half der Alkohol die Schmerzen zu lindern.

Dann ging es los. Der Rodel, welcher am Tag zuvor ein Rad verloren hatte, war der Erste. Slide perfekt, Landung perfekt, Besatzung wohlauf. So kamen die Rodel einer nach dem anderen mit mehr oder weniger Moderation und Performance die Schanze herunter. Die Namen der Teams waren auch interessant: „Crazy Nuts“ ritten auf einem überdimensionalen Dildo, „ShotBar“ verfügte tatsächlich über eine Bar, bei „Fire and Ice“ funktionierte leider das „Fire“ nicht, „CoolRunning“ wurde von „Jamaikanern“ gesteuert, sogar ein Mädelteam, als Weihnachts-Girls bekleidet, war dabei. Bewertet wurde von der Jury: Outfit der Fahrer, Bauart des Schlittens, Stabilität und der Jump über die Rampe.

Gleich im Anschluss erfolgte die Siegerehrung: 1. „NullNullNuen!“ 2. „CoolRunning“ 3. „irgendwas mit „Stern““ (Sorry, falls jemand den richtigen Namen weiss, bitte per Comment mitteilen). Für den ersten Platz gab es für das Team ein „Heliskiing-Weekend“. Das zweitplatzierte Team erhielten einen „Skidive aus 4000m Höhe“, Das Team auf Platz Drei bekommt ein „Canyoning-Weekend“. Nach der Preisverleihung verteilten sich die Zuschauer auf die Zelte und Hütten. Wir kämpften uns zum kleiner Zelt auf der linken Seite durch. Typische Beobachtung: Die Leut stehen direkt am Eingang, dahinter ist genug Platz – nur erst mal durch kommen. An die Bar kommt man auch nur mit Körpereinsatz. Aber wir fanden schliesslich ein Plätzchen. Die Tischkollegen waren echt gut drauf. Es stellte sich heraus, dass die beiden Jungs eher auf Metal als auf Partymusik standen. Auf HipHop schon gar nicht. *lach*. Die Freundin des einen Kollegen allerdings schon. Tja, Gegensätze ziehen sich an 😉 Je später der Abend, umso ausgelassener die Gemeinde. An den Augen so manches Gastes konnte man erkennen, dass die Ursache für unkontrollierte Bewegungen nicht nur beim Alkohol liegen konnte.

Luca hatte sich schon kurz vor dem Rodelcontest verabschiedet. Ralph hatte eine SMS seiner Angebeteten erhalten, welche Ihn direkt nach dem Rodelcontest zur Verabschieden bewog. Somit nahmen Petra, André und ich noch das ein oder andere Corona zu uns und tanzten, wenn es die Musik zuliess. Direkt neben uns war eine Truppe Jungs so richtig „unterwegs“. Mit Ziggi in der linken und Longdrink in der rechten Hand wurden zwei Mädels angebaggert, was das Zeug hält. Je später der Abend, umso kleiner wurden die Augen. Somit verabschiedeten wir uns vom Gelände gegen 3 Uhr morgens und wanderten zurück in meine Wohnung. Nach einem Kaffee und dem Betrachten der Bilder gingen wir schlafen.

Resümée: Event gelungen. Patienten leben. Auf ein Neues!


Produktmarketing für Blogs – Ein Beispiel aus der Praxis: Der Leumund.ch

17. Dezember 2005

Produktmarketing – in der Managersprache "Merchendising" genannt – wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Merchendising ist eine Massnahme, um den Bekanntheitsgrad eines Produktes über Werbung und Marketing zu fördern. Eine Massnahme ist das sog. "Branding". Auch der Trend zu "Corporate Identity (CI)" führt durch den Wiedererkennungseffekt zur Förderung der Bekanntheit.

In der Bloggerwelt sind alle drei Untergruppen der Corporate Identity nutzbar: Corporate Communication (CC), Design (CD) und Behaviour (CB). Alle drei Teilaspekte prägen das einheitliche, prägnante Erscheinungsbild des Blogs.

Der Blog "Leumund.ch" greift diese Möglichkeit des Merchendising auf und bietet seit heute diverse Produkte aus verschiedenen Lebensbereichen in seinem Shop zu "fairen Preisen" 😉 zum Kauf an. Wer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für Sie oder Ihn gefunden hat, kann sich noch schnell zugreifen. Ich möchte mich hier nur auf zwei modische Artikel aus der pfiffigen "Underwear-Collection" beschränken:

Mehr unter www.leumund.ch oder direkt im Shop!