20.02.2010 – Laserwaffe gegen Stechmücken – WMD (Weapon of Mosquito Destruction)

20. Februar 2010

Nachdem schon im Jahr 2008 erste Experimente von Jordin Kare beim Versuch erfolgreich waren, Moskitos im Flug zu erfassen und mit Lasern schwacher Leistung abzuschießen, scheint dies nun sogar ganz ohne Spezialtechnik zu funktionieren. Dieser jedes Jahr und besonders an lauen Sommerabenden wiederkehrende Traum aller technikaffinen Anwohner von Gewässern hat allerdings nicht nur als heiß ersehntes Gegenmittel mitteleuropäischer Stechmücken Konjunktur, sondern könnte sich eines Tages durchaus als ernsthafte Ergänzung zum Moskitonetz zwecks Bekämpfung von Malaria in tropischeren Gefilden eignen.

Unter der Bezeichnung WMD (Weapon of Mosquito Destruction) wurde so ein Apparat schließlich von Wissenschaftlern der Firma Intellectual Ventures in Seattle entwickelt. Weiter interessant ist, dass Bill Gates im Rahmen seiner Kampagne für die Malaria-Bekämpfung einer der Financiers des Projekts ist. Es werden übrigens nur die Weibchen „gegrillt“ – die Männchen werden verschont.

Vodpod videos no longer available.

more about „20.02.2010 – Laserwaffe gegen Stechmü…„, posted with vodpod


14.02.2010 – Schweizer, das musst Du haben: Wenger Offiziermesser Giant

15. Februar 2010

Gerade bekomme ich von Klaus eine E-Mail mit der Frage, ob ich dieses praktische Alltagssackmesser besitze. Ich klicke auf den Link und traue meinen Augen nicht. Das „Wenger Schweizer Offiziermesser Giant (mit Schatulle)“ besitzt wirklich alles, was man sich im täglichen Leben wünscht.

Der Klassiker. Das legendäre Schweizer Offiziersmesser für Sammler. Als weltweit gültiges Symbol für genialen Erfindergeist hat sich das echte Schweizer Messer als -kleinste Werkzeugtasche der Welt- und unerlässlicher Helfer in allen Lebenslagen durchgesetzt. Ob für Biker, Angler, Golfer, Pfadfinder oder Wanderer. Das Sammlermesser Giant verfügt über 87 Werkzeuge mit 141 Funktionen. Es wird zusammen mit einem Zertifikat in einer dekorativen Schatulle geliefert. Maße: Heftlänge 8,5 cm, Gesamtbreite 24,0 cm.

Was nicht neben den wirklich gigantischen Ausmassen von 8,5 x 24 cm erwähnt wird: Der Alleskönner unter den Schweizer Messern besitzt ein Gesamtgewicht von 1,4 Kilogramm. Somit passt es schon mal wegen der Grösse nicht in den handelsüblichen Hosensack und das Gewicht würde die bei dauerhaftem „am Körper tragen“ wohl die Nähte platzen lassen. Auch der Preis „platzt“ aus allen Nähten, zwar hat Amazon das gute Stück bereits um 227 Euro gesenkt, aber mit 651 Euro ist das Wohnmöbel wohl doch kein Schnäppchen.

Dementsprechend fallen auch die Kommentare aus. Dem einen fehlt ein Notstromagregat (wasserdicht), eine Repetierarmbrust für den Distanzkampf, mehr Stauraum für 6 Kästen Bier oder für das knitterfreie Aufhängen der Anzüge nebst Hemden. Hingegen lobt man den neu integrierten Teilchenbeschleuniger, sowie den Schutzschildgernerator. Auch der Antigrav besticht durch seine Leistungsfähigkeit (300 Tonne auf 1 Meter Höhe). Auch die Garantie von 4 Jahren besticht.

Wie erwähnt, ist das gute Stück mit dem Namen „Schweizer Offiziermesser Giant“ u.A. bei Amazon erhältlich.

Hier geht’s zur Website von Wenger und zu mehr Infos zum „Giant“


13.02.2009 – KNX Gebäudeautomation für eine 100 Quadratmeter Eigentumswohnung

14. Februar 2010

KNX Interessierte Häuslebauer, aber auch Integratoren und Elektroinstallateure, fragen regelmässig nach dem „Preis“ für eine KNX-Installation in Ihrem eigenen Projekt. Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Wichtig ist hierbei, welche Funktionalität zu integrieren ist. Damit ist gemeint, welche Leuchten gedimmt oder geschaltet werden sollen, wieviel Storen, Jalousien, Markisen angesteuert und wie viele Heizkreise für die Raumtemperaturregelung involviert sind.

Beispiele aus der Praxis verdeutlichen hierbei am Besten, welcher Aufwand (wenn überhaupt) zu erwarten ist, welche Funktionalität man bekommt und was das dann kostet. Das aktuelle Beispiel bahnte sich vor zwei Jahren an. Ein Kollege sprach mich an, weil er eine 100 Quadratmeter Wohnung gekauft hatte.

Die Wohnung
Der Raumplan ist offen gestaltet; das bedeutet, dass Wohnzimmer/Esszimmer/Küche durch keine Mauern versperrt ist – also offen. Auch gibt es keine Tür von diesem Bereich zum Flur hin. Der WZ/EZ/KÜ-Bereich besitzt drei grosse Fenster, welche mit Jalousien/Storen beschattet werden. Der Flur ist abgewinkelt und verbindet den Eingangsbereich mit dem Schlafzimmer, Kinderzimmer, Badezimmer, WC mit Dusche und dem „Reduit“, welcher einmal als Technikraum und als Waschraum genutzt wird.

Die Ausstattung
Im Wohnzimmer befinden sich Halogen-Deckenspots, welche in zwei Gruppen aufgeteilt sind und gedimmt werden. Im Esszimmerbereich existiert eine Deckenbeleuchtung und eine Gruppe Halogen-Deckenspots, welche geschaltet werden. Ebenso wie die Deckenspots in der Küche. Zwei Steckdosenstromkreise sind geschaltet ausgeführt. Drei grosse Fenster zum Süden hin lassen viel Licht in die Räumlichkeiten. Diese Fenster sind mit Jalousien ausgestattet. Ebenso die Räumlichkeiten zum Norden hin. Das Schlafzimmer und das Kinderzimmer besitzen jeweils ein Fenster mit elektrischen Jalousien. Die Einzelraumtemperaturegelung steuert die Ventile der Fussbodenheizung in den einzelnen Räumen autark. Die Lüftungsanlage ist über die integrierte 3-Stufen-Steuerung integriert und sorgt so unabhängig für ein angenehmes Klima.

Die Anforderung
Bei der KNX-Automation sollte möglichst auf „Tasterorgien“ verzichtet werden. Sinn und Zweck der Automation ist es ja möglichst viele lästige Bedienung vom Nutzer „wie von selbst“ ablaufen zu lassen. Daher kommt meine Empfehlung in möglichst vielen Räumen KNX Präsenzmelder zu verwenden. In diesem Projekt kommen diese Präsenzmelder im Flur, im Bad und im Gäste-WC (mit Dusche) zur Anwendung. So fällt nicht nur die Schalterinstallation im Flur weg, sondern hiermit ist immer dann Licht geschaltet in den entsprechenden Räumlichkeiten, wenn der Benutzer dies wünscht. Sind die Präsenzmelder mit einer Helligkeitserkennung ausgestattet, so schalten diese nur dann das Licht, wenn tatsächlich künstliches Licht benötigt wird – in den Abendstunden und in der Nacht.

Gänzlich auf „Schalter“ zu verzichten ist nicht immer möglich und es sollte auch ein Rest an „gewöhnlicher“ Haptik erhalten bleiben. Daher ist im Wohnzimmer eine 4fach-Kombination vorgesehen. Darin ist jedoch ein KNX-RF-Empfänger eingebaut, der die Bedienung vom Wohnzimmersessel aus mittels Funk-Fernbedienung zulässt. So hat der Bewohner auf einfache Art die Bedienung kompakt in der Hand – von überall in der Wohnung. Taster werden somit nur noch im Schlafzimmer und im Kinderzimmer benötigt. Hiermit bedient der Nutzer die Deckenbeleuchtung, die Jalousie und die schaltbare Steckdose. Im Schlafzimmer ist beim Bett ein sog. „ZentralTaster“ montiert. Über „langen Tastendruck“ schaltet man damit zentral die Beleuchtung und die nicht mehr benötigten Steckdosenstromkreise ab und mit der zweiten Wippe fährt man ebenso über langen Tastendruck sämtliche Jalousien nach unten – oder morgens nach oben.

Die Einzelraumtemperaturregelung und die Sicherheitsfunktionen (Rauchmelder) übernimmt eine SyncoLiving-Automation, welche über die Wohnungszentrale an den KNX-Bus kommuniziert. Die Raumbediengeräte und die Raumtemperatursensoren geben die Messwerte an die Wohnungszentrale per KNX-Funk weiter. Diese steuert per KNX Funk den Stellbefehl des Heizkreisverteilers, der wiederum die elektrischen Heizventile ansteuert. Eingebunden in das System ist eine Meteozentrale, welche die Werte für Raumtemperatur und Luftdruck aufnimmt und an die Wohnungszentrale übermittelt.

Die Umsetzung
Beleuchtung/Steckdosen/Jalousie über KNX-TP:

  • 2x Dimmen: 2x N528/02 (WZ Spots Wand/WZ Spots Fenster)
  • 14 x Schalten: 1x N567/22 (4x Stkd. / 10x Leuchten)
  • 5 x Jalousien: 2x N523/02 (Reserve für 1x Markise Balkon)
  • 1x USB
  • 1x N125/01 160mA Spg.Versorgung

Taster/Präsenzmelder/Fernbedienung:

  • Wohnen: 3x DELTA-BA 116/11 + 1x WaveKoppler für Fernbedienung Funk
  • Reduit: 1x DELTA-BA 116/01 (wird später gegen Bewegungsmelder getauscht)
  • Flur: 1x Präsenzmelder UP258/21
  • Bad: 1x Präsenzmelder UP258/21
  • WC/Dusche: 1x Präsenzmelder UP258/21
  • Schlafzimmer: 2x DELTA-BA 116/11 (Tür: Decke/Jalousie; Bett: Zentraltaster für „LichtAus/JalousieZentral“ (lang) und Decke/Jalousie (kurz))
  • Kinderzimmer: 1x DELTA-BA 116/11 (Decke/Jalousie)
  • 1x Fernbedienung GammaWave

Die Installationszonen sind sauber geteilt: Die KNX-Taster sind auf 115cm / Die Steckdosen auf 30cm / Die SyncoBediengeräte kommen auf 145cm (noch nicht angeschraubt). Als Designoberfläche ist das Glasprogramm DELTAmiro gewählt.

Raumtemperaturregelung SyncoLiving:

  • Wohnungszentrale QAX910 neben der HausTür
  • Meteosensor Terrasse
  • 2x Rauchmelder DELTA Reflex + Rauchmelder-Runkmodul KNX-RF
  • 2x Raumfühler mit Display (Wohnen/Bad)
  • 2x Raumfühler ohne Display (SZ/Kinderzimmer)
  • 1x 8Kanal Thermoantriebsgerät im Heizkreisverteiler
  • 1x SyncoLiving Lüftungsanbindung (Lüftung noch nicht installiert)

Das Bild oben zeigt den Blick vom Wohnzimmer/Esszimmer/Küchenbereich in den offenen Flur. Auf der linken Bildseite erkennt man die vier Dosen für die Tasterkombination. Auch ist klar zu erkennen, dass nur eine Busleitung in die Dosen geführt ist, welche nun nur noch durchgebrückt werden muss. Die Installationszonen sind klar getrennt. Die Steckdose ist im 30cm-Bereich. Die Businstallation der Sensoren im 115cm-Bereich. Hinten rechts installiert der Bauherr und Elektroplaner gerade den Präsenzmelder für den Flurbereich.

Hier ein Bild von der Decke im Gäste-WC. Auch hier genügt die Busleitung und eine Unterputzdose.

Im Schlafzimmer ist ein KNX-Taster an der Tür und der ZentralTaster beim Bett vorgesehen. Auch hier sind die Installationszonen klar geteilt: KNX-Taster und -Installation auf 115cm, Schweizer Steckdose auf 30cm Höhe.

Im Bild oben die Schalterdose mit den beiden abgemantelten Busleitungen. Nur die rote und die schwarze Ader wird für die Buskommunikation benötigt. Die gelbe und die weisse Ader dient als Reserve, falls eine der Adern bei der Installation unterbrochen wurde, was aber selten der Fall ist.

Dieses Bild zeigt die erforderliche Installation im Kinderzimmer. Die Tasterdose nimmt später den 2fach KNX-Taster auf. Nicht mehr erwähnt braucht die Tatsache, dass die Installationszone schön aufgeteilt ist.

Hier die Dose an der Decke im Bad für den KNX-Präsenzmelder. Nie mehr mit feuchten Fingern einen Schalter bedienen. Sobald jemand das Bad betritt, schaltet sich automatisch das Licht ein. Auch braucht man nicht mehr daran denken das Licht auszuschalten; denn nachdem das Bad verlassen wurde, schaltet sich dieses nach einer kurzen Wartezeit von 10 Minuten automatisch wieder aus.

Hier im Bild der Elektroverteiler der 100qm Wohnungsprojektes aus der Schweiz. Der Bauherr ist ehem. Kollege und arbeitet nun als Elektroplaner. Die Planung fand im Jahr 2008 statt – die Ausführung im Februar 2010.
Der Elektroverteiler: Links Fehlerstromschutzschalter und Leitungsschutzschalter. In der Mitte die KNX-Geräte. Von Oben: Spannungsversorgung und USB-Schnittstelle, zwei Jalousieaktoren 4-fach für Storen und die Markise, ein 16-fach Aktor für Beleuchtungen (schalten) und Steckdosen, darunter zwei Dimmaktoren für die Wohnzimmerspots an der Wand und am Fenster.

Der Elektroverteiler geschlossen und das Kommunikationsfeld für TV-Telefon-Internet und WLAN.

Der Heizkreisverteiler mit noch nicht befestigtem und angeschlossenen SyncoLiving Ventilantrieb. Dieser kommuniziert mit der SyncoLiving Zentrale an der Haustür, welcher die die Temperaturwerte von den Bediengeräten mit integriertem Temperaturfühler erhält. Der Verteiler ist im „Reduit“ (Technikraum/Waschraum) untergebracht. In der Schweiz werden die Verteiler massgefertigt. Direkt darunter befindet sich der Heizkreisverteiler. Das SyncoLivingVentilansteuerungsGerät ist noch nicht befestigt.

Unter dem Elektroverteiler ist ein Kommunikationsfeld vorgesehen für TV-Internet-Telefon-WLAN. Der Elektroverteiler ist vom Elektroinstallateur verdrahtet worden. Die 230V-Leitungen sind flexibel ausgeführt. Lediglich die Busbrücken sind nicht korrekt geführt. Es fehlt der isolierende Mantel. Dies ist ist in die wirklich extrem kurze Mängelliste eingetragen und wird korregiert.

Durch die optimale Planung wird nur eine kleine 160mA Spannungsversorgung für die gesamte 100qm Wohnung benötigt, was zusätzlich Kosten spart.

Die Schalterdosen sind entweder in „Kaiserdosen“ (4 Stück Kombination im Wohnzimmer) oder NIS International (Taster in den Zimmern und Präsenzmelder Decke) ausgeführt. Die Montage ist deutlich einfacher, als bei konventioneller Installation. Man muss nur die beiden Adern der Busleitung in die Busklemmen der Bustaster einführen und den Bustaster festschrauben.

Fertig montiert und mit den Wippen und dem Rahmen versehen, sieht das Ganze dann so aus.

Hier mein Spickzettel für die Inbetriebnahme hängt nur für das Foto an der Tasterkombination. Das obere Wippenpaar ist für die Bedienung des Dimmens der Halogenspots im Wohnzimmer. Der zweite 2fach-Taster bedient die beiden Leuchtengruppen im Esszimmerbereich, das Terrassenlicht und die schaltbare Steckdose. Der dritte 2fach-Taster bedient die drei Jalousien in zwei Gruppen. Eine Taste die beiden Jalousien im Esszimmerbereich und die andere Taste die Jalousie im Wohnzimmerbereich. Darunter ist der KNX-RF/TP-Koppler eingebaut. Dieser besitzt eine Tastfunktion vor Ort mit der die Küchenbeleuchtung geschaltet wird. Über den KNX-RF/TP-Koppler ist die Bedienung von Funktionen via Funk-Fernbedienung möglich.

Der Präsenzmelder im Flur erkennt nun die beiden Seiten des Flurs vom Eingang her und vom Wohnzimmer her.

Hier das Kinderzimmer mit dem KNX-Taster.

Nein, man benötigt für KNX keine „Bedienungsanleitung“ für die Tasterbedienung des Zentral-Tasters neben dem Bett im Schlafzimmer. Dies ist mein Spickzettel für die Inbetriebnahme, den ich an den Taster gehängt habe für das Foto. Mit dem kurzen Tastendruck links schaltet man die Deckenbeleuchtung im Schlafzimmer, Kurzer Tastendruck rechts fährt die Jalousie im Schlafzimmer. Mit dem langen Tastendruck rechts unten schaltet man sämtliche Leuchten und Steckdosen auf einen Schlag in der Wohnung aus, langer Tastendruck oben schaltet alles ein (Panikfunktion). Drückt man lange rechts oben, so fahren sämtliche Jalousien in der Wohnung hoch. Drückt man unten links lange auf die Wippe, so fahren alle Jalousien nach unten.

Neben der Eingangstür ist die SyncoLiving Wohnungszentrale installiert. Sie kommuniziert per Funk mit den Raumfühlern und dem Heizkreisaktor, sowie der Meteostation und den Rauchmeldern. Via KNX-TP-Anschluss kann bidirektional bedient und beobachtet werden.

Und so freut sich ein Bauherr und Besitzer einer Wohnung mit KNX-Installation.

PS: Wäre es ein Haus mit mehreren Etagen, so hätte ich für die KNX-Aktoren in der entsprechenden Etage einen weiteren Verteiler empfohlen. So spart man Kabelwege und die Installation bleibt übersichtlich und kostensparend. Auch der Heizkreisverteiler wäre wieder unter der Etagenverteilung angebracht. So bleibt die Technik in der Steigzone. Perfekte Kooperation zwischen Planer, E-Gewerk und HLK-Gewerk.

Sämtliche Bilder können hier angesehen werden.

Links:


14.11.2009 – Smart Living: Wie von Geisterhand mit dem Zauberstab – Kymera Magic Wand Remote Control

14. November 2009

Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich seit fast zwei Jahrzehnten mit dem Thema „Intelligent Wohnen“ bzw. mit „Gebäudeautomation“ beschäftige – beruflich, wie auch privat. Für innovative Lösungen bin ich immer offen und aufgeschlossen und probiere diese auch nach allen Richtungen aus. „Schalter“ sind mir ein Gräuel im Zusammenhang mit Gebäudeautomation. Das Haus oder „Der Raum“ soll sich gefälligst komplett automatisch steuern lassen, sonst ist das Thema „Automation“ verfehlt. Manchmal geht es aber nicht ganz „ohne Schalter. Per Zufall bin ich heute auf eine absolut aussergewöhnliche Bedienungsmöglichkeit gestossen.

Kymera-Magic-Wand-Universal-Remote_11

Heute fand ich eine absolut granatenmässige Art der Steuerung von Multimedia-Devices, welche sich auch für die Gebäudeautomation zu Hause eignen könnte: „Kymera Magic Wand“. Dabei handelt es sich um einen „intelligenten Zauberstab“ – al a Harry Potter. Einen Zauberstab als Fernbedienung. Das ist so aussergewöhnlich, dass ich mir die Angelegenheit näher ansehen musste. Via Webrecherche fand ich dazu einige Videos und Informationen.

Wie es funktioniert? Man nimmt den Zauberstab in die Hand und ähnlich wie mit der Spielkonsolenfernbedienung der Wii löst man per Handbewegungen durch Kippen und Schwenken in die Richtung des zu bedienenden Gerätes (z.B. Fernseher, Verstärker, SAT-Receiver, IR-Empfänger von Laptops, IR-Taster) vorher eingelernte Befehle aus.

„The Wand Company“ vertreibt die „Zauberstab-Fernbedienung“ in England. Und man kann dort dieses Teil bestellen. Eine andere Quelle fand ich nicht. Also orderte ich kurzerhand die Universalfernbedienung dort für schlappe 60 Pfund.


10.11.2009 – „Serenity – Flucht in neue Welten“ immer wieder gern gesehen

10. November 2009

Unser alter Yamaha-Verstärker gab vor ein paar Wochen den Geist auf und starb übel riechend den Hitzetod. Seit dem sahen wir DVDs in Stereo über den DVD-Player. Nicht gerade begeisternd für feinfühlige Ohren. Auch die Bedienung der Anlage (DVD-Player, HD-Recorder, Fernseher) mit mindestens 3 Fernbedienungen und die Verkabelung von hinten über das linke Ohr zum vorderen Nabel konnte nur als abenteuerlich bezeichnet werden.

Nun nahm Mike aus den heimatlichen Kellergewölben den lange vermissten Dolby-Surround Verstärker mit – natürlich Yamaha – und heute Abend installierten wir das Schmuckstück. Und schon brummt es auf’s Trommelfell. Und man kommt mit zwei Fernbedienungen aus. Effektlautsprecher eingepegelt und Fensterkit-Test bestanden. Da macht es richtig Laune den wohl besten Science-Fiction-Film zu sehen, zu hören, zu spüren und zu riechen. Letzteres muss noch erfunden werden. Aber wir arbeiten daran. Es handelt sich um „Serenity – Flucht in neue Welten„.

Vodpod videos no longer available.

more about „10.11.2009 – „Serenity – Flucht in ne…„, posted with vodpod

 


30.09.2009 – Mallorca: Zweiter Teil – KNX-Training und die Erfindung des „WLAN-Kabel“

30. September 2009

Der Tag nach dem Race-Training stand im Zeichen der intelligenten Gebäudeautomation. Und das in einem besonderen Rahmen; denn die Finca von Tom ist komplett damit ausgestattet. So konnte die Visualisierungssoftware und Hardware-Schulung am lebendigen Objekt durchgeführt werden. Nach dem ausgiebigen Frühstück funktionierten wir den grossen Esstisch zur Laptop- und Rechnerarena um. Auch die Terrasse wurde praktischerweise voll vernetzt. Dabei wurde das „WLAN-Kabel“ erfunden – Reichweite 30 Meter egal ob im Freien Felde oder durch Terrassentüren! Es funktionierte rasend schnell!

DSC_8774
DSC_8775
DSC_8776

Jede Steckdose in greifbarer Nähe fand Verwendung für ein Laptopnetzteil und es entstand das übliche Kabelchaos, wenn Tom und wir aufeinander treffen.

DSC_8778
DSC_8779
DSC_8780

Während am Esstisch die KNX-Produkt-Test-Fraktion platz nahm, lief auf der Terrasse die Visualisierungsschulung. Aber eine klare Trennung gab es nie; denn es fand ein reger Kommunikationsaustausch statt. Neue Erkenntnisse wurden umgehend mitgeteilt, bewundert und diskutiert.

DSC_8781
DSC_8782
DSC_8784
DSC_8785
DSC_8787
DSC_8791
IMG_7192
IMG_7197
IMG_7196

Das Bild unten in der Mitte zeigt Chrigel, wie er die Schweizer Stecker der Netzteile fachmännisch „ver-europäisiert“ – der Erdanschlussstift wird kurzerhand mit der Metallsäge abgelängt – so wird ein Eurostecker draus – ohne Adapter.

IMG_2769
DSC_8796
DSC_8808

Gegen Abend stand die Siegerehrung an – dachte ich – dabei wurde ich zur „Pistensau“ von Mallorca gekürt, weil ich trotz Überholverbot gleich drei Mal überholt hatte. Danke!!! Ich werde weiter trainieren – auf Schweizer kurvenreichen Strassen – und dem Rest der Gang beim nächsten Ganztages-Fahrertraining zeigen, wo der Hammer hängt! (Zitat Walter Röhrl). Während Tom das Weissbier im Pool einweichte, heizte Helga den Grill an.

DSC_8807
DSC_8802
DSC_8821
DSC_8809
DSC_8810
IMG_2783

Und somit liessen wir den Samstag bei einem üppigen Abendmahl gemütlich ausklingen und sassen bei angenehmen Temperaturen unter dem Halbmond auf der Terrasse und liessen es uns schmecken bis die Nähte platzten.

DSC_8833
DSC_8834
DSC_8835

Wir diskutierten über den gestrigen Renntag, die Produkte und Software, „dem Claus sein Haus“, die LED-Poolbeleuchtung, den Vermarktungsmöglichkeiten des WLAN-Kabels, mögliche Umbaumassnahmen und Anekdoten aus dem Leben eines Bauherren. Es wurde noch ziemlich zünftig bis spät in die Nacht. Den Organisatoren des kombinierten Race-/KNX-Weekends gebührt ewiger Dank. Ich bin gespannt, wann ich die Pfunde wieder abtrainiert habe.

Sämtliche Bilder von diesem Tag findet man auf dem Server.


05.09.2009 – Roomba 560 – Staubsaugroboter zieht in die Sperlix-Brothers-WG ein

6. September 2009

Wir leben in einem Männerhaushalt. Auch bei uns fällt somit Hausarbeit an. Da wir etwas technik-affin sind, schwebte mir schon länger ein bestimmtes Gadget vor, um bei der lästigen Hausarbeit zu helfen: Einen Staubsaugroboter!

Tom und ich gingen am Samstag auf die Messe „Bauen und Modernisieren“, um unsere Kollegen aus der Branche Gebäudeautomation zu treffen. Auf unserer Messetour kam uns ein Pärchen entgegen, welches ein Paket mit Henkel trugen. Darauf war der „iRobot Roomba 560“ abgebildet. Im Forum, sowie hier im Blog wurde über dieses Teil bereits gesprochen.

Und so fragte ich den Herren, wo er den Staubsaugroboter her hätte – aus der Halle 1 im Erdgeschoss. Dort hätte man sogar einen Messepreis bekommen. Also machten sich Tom und ich auf den Weg hinab in die Halle 1 und suchten den Messestand von „iRobot“ und fanden ihn. Wir liessen uns die Funktion zeigen und schlugen zu. Mit je einem Paket bewaffnet begaben wir uns zurück zu den Kollegen und beendeten bei anregenden Diskussionen den Samstag auf der Messe.

Zuhause angekommen packten Tom und ich die „iRobot“ aus und bauten die Ladestation auf. Nach dem der Akku voll war, liessen wir die beiden einen Paarlauf vollführen und binnen einer Stunde war die Wohnung staubfrei. Perfekt!


08.04.2009 – Zürich: Unterwasserbilder im Aquarium mit der Olympus mju Touch 8000

9. April 2009

Morgen fliege ich nach Koh Samui. Dort ist am nächsten Wochenende „Songkran“ – das Thailändische Neujahresfest. Dieses Fest wird mit viel Wasserspritzen begangen. Ausserdem ist meine „Canon IXUS 750“ durch die fast tägliche Benutzung schon etwas betagt. Meine Nikon D80 werde ich zwar in den Kurzurlaub mitnehmen, aber wasserfest ist diese nicht. Auch kann ich diese nicht einfach in die Hosentasche stecken, wie meine „Alte“- die Canon. Daher ist der Zeitpunkt günstig eine neue kleine Kompaktdigitalkamera zu besorgen. Neulich fand ich „genau mein Ding“: Die „Olympus mju Touch 8000″Dieses kleine Wunderding kaufte ich heute im „MediaMarkt“ in Kriens. Warum? Das Teil ist wasserdicht bis 10 Meter! So tief werde ich nie tauchen, aber zumindest hält die Digitalkamera die Wasserschlacht zum Songkran locker aus. Neben der Wasserresistenz steckt die Digicam auch harte Schläge weg; denn sie ist bis zu einer Fallhöhe von 2 Meter zugelassen. Letzteres möchte ich eher nicht ausprobieren.

ABER: Die Wasserdichtigkeit erprobte ich in kleinem Rahmen gleich einmal in einem meiner Aquariumprojekte: Unterwasserbilder im „Thairiver“. Die Paradieser zeigten sich von den plötzlich im Wasser befindlichen Gegenständen (rechte Hand mit Digicam) etwas verwirrt und wollten einfach nicht stillhalten. Nur der kleinste der 5 Paradieser schwamm immer ganz nah an der Kamara. Er wollte einfach nicht auf Distanz gehen. Und so musste ich ihn förmlich immer wieder verscheuchen. Gut, die Bilder sind nun nicht unbedingt als Musterbeispiele zu bezeichnen. Es handelt sich ja schliesslich um die ersten Aufnahmen in verschiedenen Modis. Am Ende gelang mir sogar ein ansehnliches Bild einer Garnele und einer Anetome Helena im Säulenaquarium.

090408_Unterwasser_00008090408_Unterwasser_00009
090408_Unterwasser_00010
090408_Unterwasser_00005090408_Unterwasser_00001
090408_Unterwasser_00011

090408_Unterwasser_00007090408_Unterwasser_00006
090408_Unterwasser_00002
090408_Unterwasser_00004090408_Unterwasser_00003

Somit ist die „Olympus mju Touch 8000“ der ideale Reisebegleiter für jede Gelegenheit. Die Eigenschaften werde ich im Kurzurlaub auf Koh Samui sofort einsetzen. Schliesslich möche ich überprüfen, ob diese Digicam das Prädikat „tropenerporbt und wüstengetestet“ verdient!


25.03.2009 – Parke Deinen Porsche doch unter der Erde!

25. März 2009

Manu schickt täglich Funmails und heute war neben den lustigen Dingen auch etwas wirklich Interessantes dabei. Wer schon einmal in der Schweiz einen Parkplatz gesucht hat, kennt das Problem. Es hat viel zu wenige. Sie besitzen ein Haus mit einem Garten, einen schönen Porsche, aber keinen Parkplaz? Ein findiger Brite löste das Problem mit einer vollkommen automatisierten Garage – unter dem Garten vor dem Haus.

Porsche Parking

Der Besitzer entschied kurzerhand, dass er seinen 911er nicht der harten Umwelt, wie Regen und Sturm, aussetzen kann, während er selbst in einem gut beheizten Heim sitzt.

Parking Porsche

Somit verband er zwei Ideen: Einen Garten vor dem Haus und einen 911er „Six feet under“. Nur sollte man vor dem automatischen Versenken des Fahrzeugs die Lebenspartnerin auf dem Beifahrersitz nicht vergessen.

Übrigens: Habt ihr die Wandwiese im Hintergrund gesehen?

Quelle autorevolution.com via Manu


14.02.2009 – Sinnvolle Valentinstags-Geschenke oder „ein schöner Abend zu Zweit“

14. Februar 2009

Heute ist Valentinstag. Der Tag der Liebe, der Liebsten, der Romantik und sicheres Zeichen für Floristen, dass Weihnachten vorbei ist. Christa’s Eintrag aus dem Jahr 2006 nahm ich damals als Anlass etwas über Valentinstag-Geschenke zu schreiben. Damals gefiel mir die Idee „Schokki und Rosen“ extrem gut. Dieses Jahr machte ich mich auf die Suche nach etwas andere Geschenke; denn „Rosen-Schenken“ ist meiner Meinung etwas ideenlos. Hier also meine Top-10 Valentinstags-Geschenken für einen gemütlichen Abend zu Zweit:

  1. „Frag-mich-was“
    Ein Spitzenspiel zur Einleitung des Abends mit 300 Karten. Schliesslich reden manche Paare seit Jahren nicht mehr miteinander.
  2. „USB-Fondue-Set“
    Plaudern macht hungrig. Deshalb empfehle ich das wirklich sinnfreie Fondue-Set mit USB-Anschluss. Mich wundert nur, dass sich eine Firma „Fondue“ als Trademark reserviert hat. Aber was soll’s. Dies kann den original Schweizer Valentinstag nicht schmälern.
  3. „Valentins Wein“
    Zum Fondue wird original Valentin-Wein gereicht. Der stimuliert den Gaumen und lockert die Stimmung. Prost!
  4. „geflötetes Liebeslied auf Broccoli“
    Auf den ersten Blick tönt die Überschrift wie ein Nachtisch zum Fondue. Aber es ist alles ganz anders. Es geht um ein ganz besonderes Geschenk für die liebe Lebensabschnittgefährtin. Das Stück auf der Broccoli-Flöte heisst: „Angel we have heard on high“. Wirklich speziell. Nach dem Lied darf das Gemüse gegessen werden.
  5. „Schokki-Brunnen“
    Für die Süsse etwas Süsses? Schokolade einlegen, einschalten und nach wenigen Minuten sprudelt der leckere Nachtisch. Schokolade macht glücklich! Na, denn.
  6. „Glovers“
    Nach dem Essen folgt etwas Bewegung. Draussen liegt Schnee, es ist saukalt, aber man möchte auf den gemeinsamen Valentinstag-Spaziergang inklusive Händchenhalten nicht verzichten? „Glovers“ wäre dann das ideale Geschenk für Sie und Ihn.
  7. „LED-Duschkopf“
    Nach dem Spaziergang in der Kälte bietet sich ein wärmendes Duschbad an. Moni und Anne besitzen das Teil schon. Allerdings heisst es bei den beiden wegen des Farbspiels des Wasserstrahls eher „LSD-Duschkopf“.
  8. „Massage Geschenkset“
    Und schon hält ER das nächste Geschenk für SIE in der Hand. Das Set ist billiger, als ein Wellness-Wochenende und ausserdem könnte SIE ja auch IHN damit massieren das restliche Jahr. Wer Nachhilfe benötigt, der könnte das Buch noch dazu legen. Aber  bitte ausserhalb der Dusche nachschlagen, was zu tun ist.
  9. „Herz-Bettflasche“
    Spazierengehen, Duschen, Massieren. Wenn die Dame dann noch friert, schlägt die Stunde der „Herz-Bettflasche“. Und schon friert die Holde auch im Bett nicht mehr an den Zehen – oder sonst irgendwo.
  10. „Kantonswappen-Tanga“
    Die Zehen sind warm, nur unten herum ist noch ein Fleckchen frei? Hier hilft dieses winzige Stoffteil mit sinnigem Aufdruck sämtlicher Wappen inklusive Namen aller Kantone der Schweiz. Eventuell hat der Mann die Anzahl, die Namen der Kantone und die Wappen ja beim Fragespiel von Platz 1 schon richtig beantwortet. Wenn nicht, dann kann er ja noch einmal im Kartenspiel nachsehen