Weihnachten in Regensburg – 1. Weihnachtsfeiertag in der Karma-Lounge

26. Dezember 2005

Heute war erst mal Ausschlafen angesagt. Weder Mike noch ich kamen vor Mittag aus den Betten. Mike sowieso nicht, er schlief nämlich im Wohnzimmer auf dem Sofa. Aber wir waren nicht die einzigen, die so fertig vom Weihnachtsfeiern waren. „Felix the Cat“ kam auch nicht aus dem Körbchen. Mike hatte den Korb eigentlich für seine Zeitungen besorgt. Aber Felix anektierte ohne vorher zu Fragen die Örtlichkeit und nahm das neue Bettchen in Beschlag. Aus die Maus!

Katze Felix auf der Fensterbank

Die Katze hat gewählt und ist umgezogen. Felix the Cat: „Wie was Katze! Ich bin ein fauler Kater! Genau wie Ihr! Und nun lasst mich schlafen.. oder höre ich hier das Scheppern von Dosen?“

Da das Fernsehprogramm wenig erquicklich, der Körper jedoch stark erholungsbedürftig war, kamen wir einfach erst sehr spät aus der „horizontalen“ in die „Vertikale“. Aber der Gesundheit wegen, versuchten wir wenigstens noch etwas frische Luft zu erhaschen. Darum entschlossen wir uns des späten Abends bzw. des frühen Morgens (um 0:30 Uhr) noch in die „Karma-Lounge“ zu gehen. Also wir gingen zu Mike`s Auto, welches vor dem Haus stand, fuhren zur Landshuterstrasse/Finanzamt, wo mein Auto noch vom Vorabend stand und gingen dann die paar Meter zum Eingang der „Karma-Lounge“. Im Internet hatte ich zuvor auf der Website gelesen, dass heute die „GlamouroursDiscoNight“ mit „The best of 70ies and 80ies“ laufen würde. Ich war neugierig, ob am 1. Weihnachtsfeiertag (bekanntlich ein Sonntag) überhaupt irgendjemand „unterwegs“ sein wird. An der Menge der Jacken in der Garderobe des „Karma“ konnte man abzählen, dass doch der ein oder andere Weihnachten in einer Disco verbringt. Wir ja auch 😉 Die Musik hatte erst mal gar nix mit 70er oder 80er zu tun. Der DJ schien eher eine Vorliebe für R&B und HipHop hatte. Hmm.. davon stand nix in der Beschreibung.

 Regensburg Karma-Lounge Peter und Mike  

Egal, wir setzten unsere müden Gebeine auf einen der Barhocker an der Bar und beobachten und kommentierten das Partyvolk. Ich kenne mich ja mit R&B bzw. HipHop nicht so aus, da ist eher Mike der „Spezialist“ – Nein eher ein Fan. Aber wenn Mike dann nach der dritten Nummer die Achseln zuckt und keine Ahnung hat, wie der Song heisst…. Je später der Abend, um so mehr füllte sich der Partytempel. Aber so richtig „voll“ wurde es Gottlob nicht. Was mich aber immer wieder fasziniert: Leute, die mit Cocktail und Ziggi auf der Tanzfläche rumstehen. Oder Mädels, die ihren gesamten Hausstand in eine Umhängetasche zwängen können, aber dann das Feuerzeug nicht finden. 😉 Aber sowas hat man(n) ja immer zur Hand. Aber wir kamen dann doch auch mal zum Tanzen – Motto „Uns kennt ja eh keiner“. 😉 Falsch! Prompt traf ich eine Lady, die ich aus den guten alten Zeiten des „Sudhauses“ kannte. Sie war mit ehemaligen Schulkollegen unterwegs. Der „harte Kern“ war nach dem alljährlich stattfindenden Klassentreffen im „Heuport“ noch ins „Karma“ gegangen.

Karma-Lounge Regensburg am 1. Weihnachtsfeiertag

Nach zwei Stunden Anwesenheit versuchte der DJ es dann doch mal mit 80ies, allerdings nur für drei oder vier Songs. Mike meinte, dass es sicher am Alter des DJs liegen würde. Gemein oder? Er war sicher schon 24, zumindest seine Eltern müssen die ein oder andere Venyl zu Hause haben, muss er sich einfach mal ausleihen. Aber vielleicht scratscht er zuviel und bekommt die elterlichen Scheiben deshalb nicht mit, weil seine Eltern keine verkratzten Schallplatten mögen? Es wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. Um 3 Uhr morgens verliessen wir das „Karma“ und fuhren nach Hause. Felix the Cat lag immer noch im Körbchen. Fauler Kater!


25.12.2005 – Weihnachten in Regensburg – Feiern und Tanzen im „Zap“

25. Dezember 2005

Schon seit vielen Jahren findet im „Zap“ traditionell die Weihnachtsparty nach der Bescherung statt. Schon im Artikel „Weihnachten – Das bayerische Mahl und das Thema Geschenke“ hatte ich das erwähnt. Mike und ich machten uns also um 22 Uhr für den Abend bereit. Wir hatten mit Mam vereinbart, dass wir zuerst mit dem Taxi bei ihr vorbei kommen, um Sie abzuholen und anschliessend zum „Zap“ fahren würden. Also versuchten wir telefonisch ein Taxi zu bekommen. Keine Chance – entweder belegt, oder es meldete sich nur der Anrufbeantworter. Scheinbar wurden sämtliche Taxis für die Messe im Regensburger Dom benötigt. Als um 22:30 Uhr immer noch kein Kontakt zum Taxidienst zustande kam, entschlossen wir uns doch mit dem eigenen Auto zu fahren. Auf dem Weg dorthin meldete sich Mam per Handy – sie wolle nun doch zu Hause bleiben. Kommt nicht in Frage. Sie hatte sich eh schon für den Ausgang hergerichtet und so war es eh kein Problem. Wir stiegen gemeinsam ins Auto und ich fuhren in die Innenstadt. Gewohnheitsmässig fuhr ich zum Domplatz, aber da war alles voll geparkt – logisch: Es fand gerade die Weihnachtsmesse im Dom statt. Somit versuchte ich in der Obermünsterstrasse einen Parkplatz zu finden. Auch erfolglos. Also liess ich Mam und Mike vor dem „Zap“ aussteigen und versuchte es am Emmeramsplatz. Tja, bei der Fürstin Gloria in der Emmeramskirche ist auch „Christmett`n“. Vierspurig alles verparkt. Weiter Richtung Maximilianstrasse und von dort zurück zum Finanzamt. Da war dann endlich was frei. Zu Fuss ging ich das Stück zurück zum „Zap“.

Chris wünscht Frohe Weihnachten

Am Augustinerplatz angekommen, traf ich auf Christian, der zu Fuss von zu Hause in die Stadt gelaufen war. Chris und ich gaben die Jacke an der Tür ab, begrüssten den gemütlichsten Türsteher Regensburgs (Michel) und stiegen die Treppe hinab in die Gewölbe. Mein Bruder Mike, Mam, Chris älterer Bruder Thom, Beat und Markus (Teddy) hatten sich nahe der „hinteren Bar“ nieder gelassen. Jeder hatte an der Tür einen Jägermeister und ein Überraschungsei (Was süsses, was zum Basteln und was zum Naschen) bekommen. Mit dem Jägermeister wurde angestossen, dann bastelte ich nach Mam`s Anweisungen ein Paar Ostereier-Figuren zusammen. Anschliessend besorgte ich bei Alf(-red) an der „Mittleren Bar“ Getränke (3 Radler und ein Wasser).

Mike und Markus

Mike und Markus diskutieren über die Weihnachtsgeschenke.

Mam tanzt mit dem Weihnachtsmann im Zap

Das „Zap“ füllte sich nur langsam. Chris gab mir den Hinweis, dass Thom ab Null Uhr Geburtstag hat. Also wechselten wir kurz vorher den Platz und gratulierten pünktlich. Der Platz war wesentlich besser: Gute Aussicht und nah an der „Quelle“. Dann stupste mich Harry an. Harry war mit seiner Freundin Susi gekommen. Wir hatten uns schon bei meinem letzten Abstecher nach Regensburg getroffen, da er damals vor hatte für 11 Tage nach Teneriffa zu fahren. Natürlich bekam er Tipps von mir und er erzählte mir von seinem Urlaub dort, dass es ihm und seinem Freund klasse gefallen hatte. Harry und ich kennen uns noch aus meiner „aktiven“ Zeit als DJ und LJ. Wir hatten vor 14 Jahren zusammen in der „Ranch“ in Pielenhofen gearbeitet. Harry legt heut noch auf; und zwar im „PeterPan“ bei Deggendorf – einer Rock-Disko, die zum „MGM-Komplex“ gehört.

Das weihnachtliche Zap

Die Gewölbe füllten sich langsam mit Partygästen und sogar Mam ging mal auf die Tanzfläche mit Mike. Sie hatte einen Weihnachtsmann ergattert und liess diesen nicht mehr los. 😉 Die Musik, die der DJ auflegte, war diesmal wieder weltklasse: Rock und Pop aus den 80ern.

Harry Susie Mike und Mam

Es waren noch einige Freunde aus der „guten alten Zap-Zeit“ da: „Bobesch“, Mane und Tina, sowie Peter Burger. Wir ratschten (pläuderlen) und lachten viel. Aber auch der schönste Abend neigt sich irgendwann dem Ende zu. Chris und Beat verabschiedeten sich dann gegen 2 Uhr. Thom ging wenig später auch. Markus brachte dann Mam nach Hause und Mike und ich blieben noch auf ein Radler. Wir beobachteten und kommentierten noch eine Weile den Abend und das Weihnachtsvolk. Dann, gegen 3 Uhr, holten wir unsere Jacken aus der Garderobe und verabschiedeten uns von „Michel“ – natürlich nicht ohne den Abend mit einer Runde „Tex“ beschlossen zu haben.


Weihnachten – Das bayerische Mahl und das Thema Geschenke

24. Dezember 2005

„Oh Du fröhliche…“ Gerade sind Mike und ich bei Mam gewesen. Es gab ein bayerisches Mahl und den Austausch der Geschenke. Mam hatte was feines gekocht: „Sau`re Zipfel“ mit schlesischem Kartoffelsalat. Hatte ich schon lange nimmer. Ganz fein! Mutti hatte den Tisch wieder feierlich dekoriert mit vielen Kerzen und dem Festtagsgeschirr. Anschliessend wurden bei einem Kaffee die Geschenke gereicht und ausgepackt. Nach der „Al Bundy-Folge: Weihnachten“ sind wir zu Mike nach Hause gefahren. Nun liege ich auf dem Sofa und verdaue den üppigen Festtagsschmaus. Anschliessend bestellen wir uns ein Taxi, holen Mam ab und fahren dann auch zur „Weihnachtsparty“. Derweil ruhe ich mich etwas aus und mach mich gleich fertig für den traditionellen Weihnachtsabend im „Zap„. Chris und Beat haben schon gemeldet, dass sie auch dazu kommen. Markus fährt auch direkt dorthin. Wird sicher wieder lustig, bzw. ein „geruhsamer Weihnachtsabend“ mit open-end 😉

Bayrischer Festtagsschmaus zu Weihnachten - Saure Zipfel

Bayerischer Festtagsschmaus zu Weihnachten – „Sau`re Zipfel“


Driving home for Christmas – On my way to Regensburg

24. Dezember 2005

Freitag vor Weihnachten hatte ich mir vorsorglich frei genommen. Aber aus meinem Vorsatz schon vor mittags zu starten wurde nichts. Die Bettdecke wollte mich einfach nicht loslassen und ich konnte mich erst um 11 Uhr davon befreien. Kaffee-Kochen, Duschen und Packen. Dann hatte ich noch Bankgeschäfte zu erledigen. Also packte ich meine Habseligkeiten ins Auto und startete um 13 Uhr. Bei der Gelegenheit fuhr ich noch beim Coop in der Badenerstrasse vorbei, besorgte noch Schweizer-Schokki für die Lieben zu Hause. Dabei stellte ich fest, dass der Baumarkt unter dem Coop einem "Otto`s" gewichen war. Ich lud meine Einkäufe ins Auto und schaute mich noch bei "Otto`s" um. Auf einem Schild über einem Klamottenständer las ich "Exklusiv – Lederjacken aus der Mercedes Collection". Ich dachte "Meine Grösse wird sicher nicht dabei sein…". Falsch gedacht. Anprobiert, gefällt, gekauft. So schnell kaufe man(n) ein. Also hatte ich schon mal ein Weihnachtsgeschenk für mich. 😉 Ein Schnäppchen für 149 CHF. Echtes feines Leder mit herausnehmbarem Innenfutter.

(Mercedes Lederjacke, ehemaliger VP 569 CHF, bei "Otto`s" für 149 CHF)

Um 14:30 Uhr war ich auf der Autobahn. Der von mir erwartete Massenverkehr blieb aus. Bis ich an der Ausfahrt St. Margreten beim Zoll ankam. Dort staute es sich. Auch durch Bregenz verlief der Verkehr eher zäher. 2 Stunden nach Abreise in Zürich erreichte ich meinen obligatorisch Zwischenstopp: McDonald in Lindau. Kaffee, Fischmäc und Pommes war mein Frühstück/Mittagessen. Dann liess ich den Motor warmlaufen, trat das Gaspedal durch und startete auf der Autobahn A96 Lindau-München. Bis zum ersten Autobahnende, dort staute es sich wieder. Es wird echt Zeit, dass die beiden Bundesstrassen-Teilstücke durch Autobahnen ersetzt werden. Sonst wurde ich nur von Gelegenheits-Autofahrern aufgehalten, welche mit 120 km/h einen LKW überholten. Nach knapp 4 Stunden erreichte ich München, Mittlerer Ring, Olympia-Stadion, Schwabing und am neuen Allianz-Arena der Bayern entlang. Die Aussenhülle leuchtete heute weiss – also kein Fussballspiel am Freitag. Die neue 4-spurige Autobahn scheint von der Masse der Kraftfahrer gehirnmässig nicht verarbeitbar zu sein. Die beiden linken Spuren sind komplett belegt bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100 km/h. Eine Stosstange an der anderen. Die 3. von links ist spärlich befahren und für die ganz rechte interessiert sich kein Fahrer(!?) – Da fährt überhaupt keiner. Bis zum Kreuz-Erding klappte das hervorragend ohne besondere Vorkommnisse. Dann teilt sich die Strecke und es geht weiter Richtung Nürnberg. Wenig LKWs, dafür viele "Ganz-Links-Fahrer". What shells, es sind ja nur noch ein paar Kilometer bis Holledau. Dort gehts runter Richtung Regensburg. Der Beschleunigungsstreifen ist zum Beschleunigen da. Vom Vordermann ansaugen lassen, rausziehen, und vorbei, hinunter den Berg nach Wolnzach. Berg wieder hoch und dann ganz brav 120km/h einhalten – da wird gern geblitzt. Aber das langsam dahin "crusing" ändert sich ja gleich wieder vor Siegenburg. Bei Nieselregen das letzte Stück wieder fast Vollgas durch das Hopfenanbaugebiet. Nach genau 4 3/4 Stunden erreichte ich das Regensburger-Dreieck. Noch ein Stück die Passauer-Autobahn bis Burgweinting, dann kann sich der Motor wieder abkühlen.

Um 19:30 Uhr rollte ich am Hafenbecken vorbei, parkte das Auto, schleppte meine Habseligkeiten (2 Laptops und eine grössere Sporttasche) in die Wohnung von Mike. Er war nicht da, also rief ich mit dem Natel (Handy) an. Mike ist auf noch auf der Weihnachtsfeier in der Hafenverwaltung. Ich solle rüber kommen. Alles klar. Also ging ich die paar Meter hinüber zur Hafenverwaltung. Markus, Hans, Herbert, Willi und noch ein paar Kollegen von Mike sassen im Kerzenschein um einen Tisch in der "Kantine". Zusätzlich noch eine neue Teamassistentin Namens "Susi". Ich setzte mich dazu, Mike brachte eine halbe Bier im Steinkrug. Die Crew war scho leicht "lustig". An den verschiedenen ausgetrunkenen Gläsern und Flaschen am Tisch konnte man die Ursache erkennen (Prosecco, Williams, Whisky, etc.) – Gute Mischung 😉 Wir alberten bis etwa 23 Uhr herum, dann startete der "harte Kern" zu Mike in die Wohnung auf einen Kaffee.

Ich wollte aber noch in den Ausgang und mal sehen, wie es momentan am Freitag so abgeht in Regensburg. Mike und Wille waren mit von der Partie, wir riefen ein Taxi mit dem Ziel "Zap". Das "Zap" war aber leider nur wenig besucht, ausserdem stimmte das M/F-Verhältnis überhaupt nicht, dafür aber der Promille-Gehalt der Mehrzahl der Gäste. Dies veranlasste uns den Laden schon nach einer Radler (Willi ein grosses Wasser) die Lokalität wieder zu verlassen. An der Tür oben (!) kam uns Ali vom "Oma Plüsch" entgegen. In der "Oma" sei Weihnachtsfeier und wir sollten noch vorbei schauen. Das taten wir im wahrsten Sinne des Wortes. Das "Oma" war gut gefüllt, die Gäste auch. Thom, der Chef, war leider nicht zu sehen, also "Absatz-Kehrt" wieder raus – war die einstimmige Meinung. Mike schlug das "QU" vor, da wäre heute "HipHop" (na toll!). Ich schlug die "Karma-Lounge" vor. Mike wurde überstimmt. Das ist das tolle an Regensburg, man fällt zwei Mal auf die Strasse und ist im nächsten Lokal – nur das "QU" wäre zu Fuss zu weit gewesen; denn es liegt im Stadtteil Königswiesen. "Zap", "Oma Plüsch" und "Karma-Lounge" sind grad mal 500 Meter auseinander.

Die Musik war überraschenderweise eine Mischung aus House und Rave. Hoppla, hat sich die Musik auch in Regensburg angesiedelt? Nach dem Motto "Es kennt uns eh keiner mehr" bewegten sich Mike und ich gleich Richtung Tanzfläche. Offenbar war kurz vorher ein Tablett mit Gläsern genau dort zu Bruch gegangen; denn ich hatte laufend irgendwelche Glas-Scherben an und in den Sohlen. Der DJ verpasste nur regelmässig einen sauberen Übergang von einem Song zum nächsten zu erreichen, was längere Tanzpausen nach sich zog. Gut, dabei konnte man sich im Dämmerlicht wenigstens mal die "Umstehenden" etwas genauer ansehen. Publikum altersmässig/klamottenmässig bunt gemischt, M/F-Verhältnis ausgeglichen. Sogar ein paar ganz hübsche Exemplare dabei. Der zweite DJ des Abends hatte sich auf Effekte spezialisiert. Genauer gesagt die "Hallmaschine" hatte es ihm extrem angetan. Bei jedem Titel kam diese mindestens 3x zum Einsatz. Was sich beim ersten Mal noch gut anhört, nervt dann beim 5. Mal und beim 10. Mal hat man es gehört. 😦 Auch liessen die wirklich tanzbaren Stücke zum Ende des Abends dann stark nach. Zudem scheint die Soundanlage "unlastig" eingestellt zu sein; denn die Boxen kamen je später der Abend immer mehr an ihre Grenzen und liessen das am "Durchschlagen" erkennen.

Aber im Grossen und Ganzen kann man die "Karma-Lounge" empfehlen. An diesem Freitag war es nicht ganz so voll wie beim letzten Mal. Auch die Musik war etwas besser. Hoffentlich hört das Pfeiffen in den Ohren auch mal wieder auf 😉

Gegen 3:30 Uhr verliessen Mike und ich die Lokalität. Wir wanderten zurück zu Mikes Wohnung, was uns Frischluft und Zeit zum Plaudern brachte. Nun "schau mer a mal" wie der "Heilige Abend" morgen heute abläuft. Mam (ja wirklich!) will nämlich morgen ins "Zap" zur Weihnachtsparty mitgehen. Da führen die beiden "Juniors" die "Mam" zu Weihnachten in die Disko aus! Mal sehen, ob es wieder so gemütlich und lustig wird, wie vor zwei Jahren. 😉

Links:


Vom langsamen Ende der Tram in Zürich – Die Cobra kommt

23. Dezember 2005

Die NZZ meldet heute, dass, nach der langen Pannenserie, die erste von 68 Cobras fertig gestellt worden ist. Die Cobras werden in Villeneuve beim Bombardier/Alstom-Konsortium gebaut. Ab März 2006 sollen jeden Monat zwei bis drei neue Cobras an Zürich ausgeliefert werden. Der Verkehrsrat hatte sich vor gut 9 Jahren für die neuen Fahrzeuge entschieden. Vor fast 5 Jahren wurde der erste Prototyp ausgeliefert. 6 Fahrzeuge fahren derzeit auf den Schienen in Zürich für die Linien 4 und 9. Bis 2009 soll die Flotte komplett sein. Auch so genannte "Sänften" werden beschafft. Diese sind im Mittelteil weiter abgesenkt und ermöglichen den Einstieg ohne Treppensteigen.

Der Bahnhofsplatz

Die gute alte Tram der Linie 2.

Cobra-Tram am Hauptbahnhof Zürich

Wer sich für die Geschichte der Tram in Zürich interessiert, sollte dringend das "Tram-Museum-Zürich" in der Limmattalstrasse besuchen.

Weiter Infos:

Übrigens: Auch in Regensburg gab es mal eine "Tram". Das Bild unten zeigt die Linie 1, welche damals vom Pürkelgut nach Prüfening und zurück fuhr. In Prüfening bin ich übrigens aufgewachsen.

Es gibt sogar einen Eintrag bei Wikipedia über die "Strassenbahn in Regensburg". Die erste Strassenbahn in Regensburg wurde 1903 in Betrieb genommen. Dieselbusse ersetzten diese nach und nach. 1964 wurde die letzte Teilstrecke des Strassenbahnnetzes in Regensburg still gelegt. Heute fahren Diesel- und Erdgasbusse durch die Stadt. Einige Fahrzeuge entgingen der Stahlpresse.

Von der stillgelegten Straßenbahn in Regensburg wurden vier Triebwagen, in Darmstadt als ST 6' mit den Nummern 86 – 89 erworben. 1990 wurde Tw 88 nach Regensburg zurückgegeben, der Rest wurde dann zwischen 1989 und 1992 verschrottet.


Kennen Sie „Crazy Banana“? – Die Anfänge des Kults um das Snowboard

16. Dezember 2005

Am Wochenende bei der Hochzeit von Petra und André in Lech am Arlberg haben wir über die Anfänge des Snowboardkultes diskutiert. Damals waren die Snowboarder oder Bügelbrett-Fahrer noch echte absolute Exoten. Und gestern fielen mir zufällig Bilder (richtige Papierabzüge) in die Hände – im Schrank im Wohnzimmer – die hab ich sofort einscannen müssen.

Wie kam ich zum Snowboarden? Ich surfte damals auf dem Guggenberger-Weiher in Neutraubling mit meinem Windsurfing-Gerät. Einem Urgestein – ein unsinkbares Gerät mit Schwert und schwerem Segel. Rainer, ein Kollege und Freund von mir, hatte damals schon einen Laden in Regensburg und im Winter hatte es dort immer „Flaute“ im Geschäft.

Bis die ersten Snowboard und Swingbows aufkamen. Ich durfte diese neumodischen Geräte zusammen mit Rainer und „Lupo“-Wolfi am Arber im Bayerischen Wald (Google-Earth) testen. Zu dieser Zeit gab es auch den sogenannten „Monoski“, aber das war uns sofort suspekt, da man mit parallel festgeschnallten Skistiefeln auf einem überdimensionalen Ski stand. Die Stöcke störten zusätzlich.

Das Swingbow war ähnlich konzipiert, wie die damals üblichen Skateboards: Man stand auf einer Platte, welche zwei Fussschaufen besass. Darin stand man mit den damals modischen Moonboots oder Wanderstiefeln – heute würde man „Softboots“ dazu sagen. Skateboardfahren konnte ich etwas, also dachte ich, Swingbow ist auch nicht so schwierig. Über zwei Gelenke wurden zwei kurze Ski bei einer Gewichtsverlagerung in die Kurve gezwungen. Das Problem war allerdings, dass durch die erhöhte Platte der Schwerpunkt des Fahrers ebenso angehoben wurde. Somit brauchte man nicht lange zu warten, bis sich das Swingbow in die eine Richtung und der Fahrer in die andere Richtung bewegte. Noch dazu besass es keine Halte- oder Bremsvorrichtung, welches das Swingbow bei einem Abstieg vom „Brett“ festgehalten hätte. So kam es vor, dass entweder ich oder der Kollege regelmässig hinter dem gute Stück den Berg hinunterliefen. Resümeé: Swingbow macht überhaupt keinen Spass.

Somit testeten wir das „Snowboard“. Das erste Snowboard was ich unter den Füssen hatte war ein „Sims„. Aber ich hab dann auch mal ein „Hooger Booger“-Board ausprobiert. Mit meinen Schnallen-Skistiefeln passte ich hervorragend in die Plattenbindung mit Federzug, welche hinten zu verschliessen war. Das war etwa so, wie bei meinen ersten Ski. Die hatten auch eine Federzug-Bindung. Das Brett war damals hauptsächlich noch aus Holz und die Kanten bzw. die Verleimtechnik stammte noch aus der Skitechnik, wo das Übergerät der Renntiger war. Damit das Teil sich bei einem Sturz mit sich öffnender Bindung nicht selbständig machte, gab es einen Fangriemen, welchen ich mir um den Unterschenkel band. Wir gingen mit dem Bügelbrett unter dem Arm den Hang hinauf und rutschten mit für uns schon atemberaubender Geschwindigkeit den Berg wieder hinuter. Der Hang war aber sehr sehr flach. 😉

Nach Mittag und nach ein/zwei Bier entschlossen wir uns frohem Mutes den Tellerlift zu nehmen, was sich anfangs als Fehler erwies. Wir blockierten nämlich den Tellerlift für die Knirpse aus dem Skikurs, da wir die erste halbe Stunde unerwartet aus dem Schlepplift fielen. Aber irgendwann kamen wir dann doch oben an. Mein Gott war das hoch oben – der Anfängerhang. Na gut. Hingesetzt. Brett angeschnallt. Mit den Armen versucht wieder hochzukommen. Übergewicht bekommen. Brett machte eine halbe Umdrehung um den Kopf im Schnee. Wieder von vorne das Ganze. Schweisstreibend auf jeden Fall. Bis kurz vor Liftabschaltung ging das in etwa. Dann kurz vor Abfahrt das Erfolgserlebnis: Komplette Abfahrt vom Babyhang ohne Sturz. Klasse, gleich wieder rauf. Und es klappte wieder sogar mit einem Bogen mehr. Wieder rauf. Hurra! Es klappt! Patschnass – teils vom Schnee und mehr vom Schweiss – latschten wir fachsimpelnd zum Auto. Nächstes Wochenende geht es gleich wieder mit dem Brett zum Arber – auf jeden Fall.

Nach etwa drei Wochenenden die Mutprobe: Zum Bredlwaschn nach Mayrhofen im Zillertal (Google-Earth). Die Ski nahm ich sicherheitshalber mit. Mittlerweile hatte ich mir ein leuchtend gelbes „Crazy Banana“-Board gekauft. Nein, nicht tailliert und auch nicht mit asymetrischen Seiten, sondern mit „Schwalbenschwanz“!

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Auf geht`s! „Muata low me aufe aufn Berch!“ „Na Buah! Geh ned! Da Vatta is a scho drom bliebm!“ Die berühmten Zeilen aus „Der Berg ruft“ motivierten uns enorm. Ich packte meine frisch gekauften neongelben ELHO-Klamotten ein (gibt es heute noch, aber nimmer so grell Neonfarben), dazu meine enge graue Skihose und wir fuhren ins Zillertal – für eine ganze Woche zum „Bredlwaschn“ – also im Frühjahr. Nach dem Motto „runter kommen wir immer – und sei es mit dem Sanka“ bestiegen wir am nächsten morgen die Gondel in Finkenberg und fuhren hinauf zum Penken. Das war wesentlich einfacher als mit dem Tellerlift. Und von der Mittelstation geht es dann weiter mit dem Doppelsessellift. Klasse! Welch eine Aussicht! Was für ein „Panonorma„! (Kurzform von „Enormes Panorama!“ nach zwei Erdinger Weizen). Brett angeschnallt, abgestossen und die rasende Fahrt endete nach 10 Metern im Pappschnee. Aufrappeln, Brille im Schnee gesucht, mit Tempotaschentuch geputzt, aufgesetzt und weitere 10 Meter sogar mit einer Kehre „frontside“ durchfahren, bis zur nächsten Sitzposition. Der „Frontside-Turn“ klappte nach etwa 300 Metern hervorragend ohne dass es mich in den Schnee warf, aber der „Backside“ war so ein richtiges Problem. Irgendwie verhedderten sich die „Schwalbenschwänze“ meines „Crazy Bananas“ immer im Schnee. Ergebnis „Plumps“ und Schneekontakt. Bei der Mittelstation angelangt erntete ich hämische Blicke der Skifahrer. „Immer dieses neumodische Zeugs“ war nur einer der freundlicheren Sätze. „Nur kein Stress“ dachte ich „bis hierher bist Du gekommen, dann schaffst des auch nochmal bis der Lift abschaltet.“ Am späten Nachmittag schaffte ich dann doch mal 2 bis 3 Frontsides und 2 Backsides ohne Sitzeinlage. Und bis zum Ende der Woche brauchte ich nicht mal mehr die letzten Meter bis zum Lift zu gehen, sondern konnte genau vor der Einstiegsstelle des Doppelsessellifts bremsen (ohne auf dem Hintern dahin zu gleiten). Meistens zumindest. Hier die Bilder vom „Bredlwaschn“:

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Nun fragt ihr Euch wann das war? Hinten auf den Bildern steht „Mai `88“! Seit ich das erste Mal auf einem Snowboard gestanden bin, hab ich nie wieder Skier benutzt. Mittlerweile fahre ich das 5. Brett. Das „Crazy Banana“ hat irgenwann einen Flügel des Schwalbenschwanzes verloren. Dann kam ein Hooger Booger und ein Niedecker-Brett. Das Hooger Booger hab` ich beim Anbremsen an einer Liftabsperrung geschrottet. Beim Niedecker ist mir eine Plattenbindung geplatzt. Ich kann mich noch an Obertauern erinnern. Da meinte ein Schleppliftbesitzer, dass wir mit dem Snowboard nicht befördert werden, da wir die Skispur kaputt machen würden. Damals waren wir echt noch Exoten, aber heut? Auch heute gibt es jedes Jahr noch Diskussionen über Skifahrer und Snowboarder „Die liegen oder sitzen ja eh nur im Schnee herum“. Und dann fahre ich wieder mal ein kleines Rennen mit den Herrschaften aus. Hinsetzen? Ne!? scho länger nicht mehr. Ja mei, die Zeit vergeht… odrrr? 

Snowboard Sims Hooger Booger Crazy Banana

Übrigens: Die „Carver“ bzw. die „Schaufelform“ der Ski wurden vom „Freestyle-Board“ geklaut. Damals gab es die ersten taillierten Snowboard, welche extrem schnell und eng drehen konnten. Das haben die Skihersteller dann schnell mal abgekupfert. Mehr über Snowboards hier.


Goldsegen aus der Schweiz – Michael Mittermeier mit Paranoid „Swiss Edition“

15. Dezember 2005

Er wollte schon immer an die Schweizer Goldreserven und jetzt hat es der Michl wieder geschafft! 

Der Michael Mittermeier wird unter dem Weihnachtsbaum ein ganz besonders glänzendes Geschenk vorfinden! Innerhalb kürzester Zeit nämlich, hat sein Album “Paranoid- Swiss Edition die Farbe gewechselt und Goldstatus erreicht!

Die CD hält sich seit Wochen in den Top 10 der Schweizer Album Charts, Kritiker und Medien sind voll des Lobes. Der Gold Award wird in bester Gesellschaft an Michl´s Wand hängen, hat er doch schon Gold und Platin für seine früheren CD´s und DVD´s von “Zapped – Ein TV-Junkie knallt durch und “Back to Life eingeheimst. Nicht nur Michl freut´s – mich natürlich auch!!


Papstbesuch steht: Wird Benedikt XVI. in Regensburg wohnen?

8. Dezember 2005

Deutschland steht Kopf. Bayern flippt aus. Was passiert dann erst in Regensburg? Papst Benedikt XVI. kommt vom 10. bis 15. September 2006 nach Bayern. Das teilte der Münchner Erzbischof und Kardinal Friedrich Wetter am Donnerstag mit. Auf dem Programm stehen laut Wetter München, Regensburg und der Altötting. Na das sollte man sich als nichtkonservativer katholischer Erdenbürger nicht entgehen lassen. In den Medien wird schon rege spekuliert, wo der Papst die jeweiligen heiligen Messen abhalten wird. In München steht das Olympiastadion im Gespräch. In Altötting wird man den Platz um die Wallfahrtskirche nehmen. Aber in Regensburg? Der Dom würde aus allen Nähten platzen und die Bänke würden bei EBAY höhere Preise erzielen, als die Tickets für Robbie Williams oder sicherlich ein Vielfaches eines Tickets für die Fussball-Weltmeisterschaft. Das Jahn-Stadion würde aus Altersschwäche zusammen brechen. Bleibt nur noch die Donau-Arena. Aber die fasst auch grad mal knapp 6000 Betende. Ausserdem nehmen die Medien an, dass Benedikt sicherlich bei seinem Bruder nächtigen wird. Man darf gespannt sein.


ET goes Skiing – Ab ins Zillertal – Webcam und Visionen

21. November 2005

Könnt Ihr Euch vorstellen mit 41 Arbeitskollegen ein Wochenende zum Skifahren aufzubrechen? Aus ganz Europa kommen die Kollegen zusammen und fallen im Zillertal ein. Genauer gesagt in Vorderlanersbach. Angefangen hatte es vor Jahren mit 3 Autos und 9 Personen. Mittlerweile ist die Freizeitveranstaltung zu einem Arbeitstreffen ausgeartet. Einige Regeln sollten eingehalten werden. Als Link noch ne Webcam zum Dessert.

Und das Unwahrscheinliche dabei ist: Versucht mal 41 Arbeitskollegen gleichzeitig auf einen Termin zu bringen. Der Organisatorin zolle ich höchsten Respekt und volle Anerkennung. „Caro“ (wie nur ich Sie nennen darf) muss die unterschiedlichsten Wünsche, und was noch schwieriger ist, Charaktere unter einen Hut bekommen. Eigentlich wollte ich dieses Mal nicht mitfahren. Grund: Ich bin dann diese Woche eigentlich nur noch unterwegs. Eigentlich benötige ich einen Learjet, aber ich arbeite noch dran. Am Mittwoch Abend starte ich von Zürich nach Regensburg zu einem Workshop. Dort bleibe ich dann bis Freitag. Freitag-Abend stelle ich mich dann mit vielen anderen in den…

  1. Freitags-Wahnsinn-Wochenendverkehr Richtung München und
  2. da der erste Schnee gefallen ist in den „Schnell-mal-auf-die-Piste“-Stau weiter Richtung Kufstein.

Caro hat eine detailierte Mail mit sämtlichen Infos an die Teilnehmer verteilt – einfach weltklasse.
Allerdings werd ich eventuell keine 2 Tages-WE-Ski-Karte nehmen. Grund:

  1. Freitag wird scho mal bis spät (oder früh) diskutiert…
  2. dabei das ein oder andere Bier getrunken…
  3. für mich ist Skifahren eh nur Nebensache…
  4. weil ich eh Snowboarder bin…
  5. das WE nicht in Stress ausarten soll…
  6. und dazu gehört ausschlafen…
  7. und gemütlich frühstücken…
  8. und der erste am Lift bin ich eh nie…
  9. die Liftkarte ist ja scho bezahlt…
  10. und wenn das Wetter so ist wie heut…
  11. ist es eh viel besser in der Hütte…
  12. falls es stahlblauen himmel und Sonne gibt…
  13. ist ein Lumumba in der Sonnenliege viel entspannter..
  14. als Anstehen am Lift..
  15. mit hunderten von Ski-Verrückten…
  16. welche die Liftkarte ums Verrecken ausnützen müssen…
  17. mir dann nur auf dem Bügelbrett stehen…
  18. und ich muss mich eh schonen für den Samstag-Abend…
  19. weil der sicher wieder spät (oder früh) wird…
  20. und dann steh ich am Sonntag (Tag des Herren) garantiert ned um 7 Uhr auf…
  21. sondern erst kurz vor Ende der Frühstückszeit…
  22. ist das Wetter so mies und neblig wie heute (Webcam)…
  23. fahr ich gegen 11:30 Uhr höchstens rauf in die Hütte (Mittelstation etc.)…
  24. ist das Wetter schön…
  25. fahr ich 11:30 Uhr mit Brett rauf …
  26. und schau, ob man lange anstehen muss…
  27. ist dies der Fall,…
  28. dann leg ich mich in die Sonne…
  29. und versuche mich vom Abend vorher zu erholen…

Was letztes Jahr der absolute Sonntags-Wahnsinn war: In einer Karawane ein Auto hinter dem Anderen wieder aus dem Tal heraus zu fahren, um dann Richtung Vorarlberg wieder irgendwie in die Schweiz aus dem Stau heraus zu kommen. Dessen hab ich dieses Mal vorgebeugt. Ich nehme mir mal den Montag vorsorglich frei. ist das Wetter schlecht, dann fahre ich schon Sonntag-Abend. Passt das Wetter einigermassen, dann bleibe ich bis Montag und fahre dann gemütlich über Kufstein-München-Ammersee zu meiner „Mam“. Die ist nämlich aktuell dort am Ammersee auf Kur.

Solltest Du Dich (lieber Leser) für das Ski-WE eingetragen haben, bitte beachte:

  • Ein Satz über ein Arbeitthema oder eine Frage dazu kostet ein Bier (für alle, die zuhören mussten),
  • Zwei Sätze über ein Arbeitthema oder Fragen dazu kosten einen Wodka-Feige (für alle, die zuhören mussten)
  • Drei Sätze über ein Arbeitthema oder Fragen dazu führen zum Entzug der Liftkarte inkl. Entwertung. (jeder, der zuhören musste reisst ein Stück der Liftkarte ab)
  • Wiederholungstäter bzw. Unbelehrbare werden von weiteren Einladungen zum Skiweekend ohne Vorwarnung für mindestens ein Jahr ausgeschlossen.

Damit Ihr Euch gleich mal einen Eindruck vom Pistenzustand und vom Wetter machen könnt, hier ein paar Links auf Webcams:


Und einen Link zur Website „Hintertuxer-Gletscher“

Grüassli aus Züri (hier liegt überhaupt noch kein Schnee, falls jemand fragt)