BMW.de muss draussen bleiben – Google schmeisst Website aus dem Index in die Kloake

6. Februar 2006

Als ich die ersten Beiträge in den Blogs (Google kickt BMW, Google fährt nicht BMW, Suchmaschinenspam bei BMW, BMW fliegt aus Google-Index) las, konnte ich es noch gar nicht glauben. Ja sag`mal, sind die Admins von so renomierten Firmen-Websites zu blöde naiv, um die entsprechenden Seiten zu anständig zu schreiben (Metatags etc.) und so legal zu ranken? Mir ist zwar bekannt, dass bei den verschiedensten grossen Firmen scheinbar DAUs schlechtbezahlte Mitarbeiter an den Websites bauen (ja ich weiss, es gibt Ausnahmen), aber das ist ja die Höhe. Nein, nicht die Google-Kick-Aktion, sondern die gnadenlose Dummheit Ahnungslosigkeit der BMW-Webverantwortlichen. Dabei kann sich der werte Webadmin bei Self-Html schlau machen, wie das mit dem Ranking am besten und legalsten funktioniert. Ich muss doch mal ernsthaft über eine Dozentenstelle nachdenken. Und die Stunde wird dann so richtig teuer; denn was die Firmen teilweise ausgeben, um ganz oben zu stehen, geht auf keine Webpage.

BMW flog sogar mit Ankündigung aus dem Google-Index. Wie das ablief, kann man hier nachlesen. Das von den BMW-DAUsProfis verwendete Verfahren nennt sich „Cloaking“ – ein passender Name, wie ich finde; denn nun sind die Sites allesamt aus dem Ranking genommen und dort gelandet, wo sie hingehören. Und BMW hatte einen der höchsten Pageranks in Deutschland überhaupt. Jetzt darf sich die Webbastelcrew Webdesignfirma neu hinsetzen und schnellstmöglichst die Websites an die  «webmaster quality guidlines» anpassen. Manche Blogs schliessen schon Wetten ab, wie lange es dauern wird, bis BMW wieder von Rank „0“ (dahin wurden diese Sites von Google manuell verbannt) wieder auf der Suchmaschine Google zu finden sind. Somit steckt BMW tatsächlich in der Sackgasse.

Welch eine „positive“ Werbung für BMW: Heise, Focus-Online und ZDF-Heute.de berichten bereits! Aua, ich würde jetzt gerne `ne Webcam im PR-Büro von BMW sitzen haben. „Monday, bloody Monday…“


Schnee in Nordspanien und seit 52 Jahren wieder in Lissabon

30. Januar 2006

Die anhaltend niedrigen Temperaturen in Nordspanien haben sich nun heute 29.01.2006 auch in starkem Schneefall ausgewirkt. In Reinosa hat ein Autofahrer eine alternative Methode ausgesucht, um an seinen Arbeitsplatz zu gelangen. Mit dem Auto war er an einer Steigung hängen geblieben.

Auch eine spanische schwarze Katze spielt das erste Mal im weissen Schnee; und zwar in Paracuelles in der Region Cantabria. Die tiefen Temperaturen welche von Nordwesten her über ganz Europa hereingebrochen sind wirken sich nun auch auf Portugal aus. Dort musste wegen vereisten Strassen der Verkehr auf der Autobahn zwischen Lissabon und Porto gesperrt werden.

Wie in den meisten nördlichen europäischen Ländern bereits in den Tagen davor, hat es nun nach auch wieder in Portugal geschneit. Viele Städte in Portugal haben seit Jahrzehnten keinen Schnee mehr gesehen – so auch Lissabon. Dort fielen nach 52 Jahren die ersten Schneeflocken.

In Lissabon werden in den nächsten Tagen bis minus 4 Grad vorher gesagt. Deshalb hat der Stadtrat (Camara de Lisboa) von Lissabon beschlossen einige U-Bahnstationen die ganze Nacht geöffnet zu halten. Die Polizei wurde angewiesen Obdachlose aufzugreifen und in Soziale Einrichtungen zu verbringen. So möchte der Stadtrat verhindern, dass es zu Todesfällen durch die anhaltenden Tiefsttemperaturen kommt. (Quelle)

Die A6 musste wegen Strassenglätte komplett gesperrt werden. Dies ist die Autobahn zwischen Lissabon und Porto. Am Nachmittag des 29.01.2006 konnte die Autobahnpolizei zwar eine Teilfreigabe der Autobahn erreichen, konnte aber noch keine Angaben zur vollen Freigabe geben, da es erneute starke Schneefälle gab. Das nationale meteorologische Institut bezeichnete die Schneefälle als phänomenal; denn Schneefälle und anhaltende Kälte in diesem Ausmass hätte es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. (Quelle)


Ein Samstag in Regensburg – Bodega Vinos y Tapas und Club Scala

29. Januar 2006

Am Samstag Abend fuhren die Brother-Sperlichs in die Stadt. Wir parkten am Donaumarkt und latschten ohne wirkliches Ziel an der Porta Praetoria vorbei Richtung Altes Rathaus. Aus der „Galerie“ wummerte Musik auf die Strasse. Drei Leute standen in der Kälte und telefonierten vor der Tür mit dem Natel. Es war empfindlich kalt, aber das schien die nicht zu stören. Letztes Wochenende hatte ich gesehen, dass in den ehemaligen „Hallen“ der Disko Sudhaus hinter dem Hotel Orphée ein neues Lokal eröffnet hatte. Es nennt sich „Bodega vinos y tapas“. Also schwenkten wir hinter dem Hofbräuhaus nach links und betraten das Lokal. In der ehemaligen Tanzhalle ist es nun nicht minder laut, aber schön eingerichtet. An qadratischen Holztischen, an Weinfässern und an der Theke sitzen die Gäste und diskutieren. Am Eingang links steht eine Glasvitrine, in der die leckeren Tapas zum Ansehen und späteren notieren auf einen Zettel, bereitliegen. Wir ergatterten ein Weinfass mit zwei Barhockern und orderten je ein Glas Rotwein, wobei die Wahl sehr schwierig ist; denn die Auswahl ist riesig.

Regensburg Bodega Vinos y Tapas IRegensburg Bodega Vinos y Tapas IIRegensburg Bodega Vinos y Tapas III

In Erinnung an das feine Hafenlokal auf Tenerife in Las Galletas und als Unterlage für den Wein ging ich zur Vitrine und schaute mir die herrlichen Tapas an. Ich nahm 2x die Nummer 60 (Hackfleischbällchen in scharfer Tomatensosse) und 2x die Nummer 68 (Rindfleisch in Rotweinsosse). Dazu reichte man Weissbrot und wir liessen es uns schmecken. Nach dem zweiten Glas bezahlten wir und verliessen das wirklich gelungene Lokal.

Da wir bei der Kälte nicht erst lange rumlaufen wollten, gingen wir Richtung Haidplatz und bogen in die Rote-Hahnen-Gasse ein. Dort schwenkte wir in die „Schinkenstrasse“ (Pustetpassage) und schlenderten in den „Club Scala„. Ein Plakat an der Tür zeigte, dass es heute „Independent and Electronic Music“ geben würde. Na dann schauen wir halt mal rein auf ein Bier. Wir bezahlten je 5 Euro Eintritt und stiegen die Treppe hinauf in die Tanzhalle. Um kurz vor Mitternacht waren noch nicht recht viel Gäste anwesend, so setzten wir uns an die Bar und bestellten zwei Bier. Die Musik war überraschend angenehm und die Lokalität füllte sich zunehmend. Es wurde aber nicht drückend voll.

Regensburg Club Scala IRegensburg Club Scala IIIRegensburg Club Scala II

Es passiert immer etwas kurioses. Deshalb sollte man immer seine DigiCam dabei haben. Rechts von Mike drängelte sich ein junger Kerl an die Theke. Er orderte ein Bier, bekam es, griff in die Tasche und zählte dem Ober lauter „Zehnerl“ auf die Theke. Dieser sah dem Kerl eine Weile zu und wurde immer ungeduldiger. „Sind wir hier im Aldi?“ – Mike lachte. Gegen 3 Uhr morgens verliessen wir das „Scala“ und machten uns auf den Weg ins warme Bett.


Mam hat eine kleine Perser-Katze

28. Januar 2006

Mama-Pan hat sich eine kleine Perser-Katze von der aus dem Tierheim priv. Tierhilfe Regensburg besorgt. Die sieht eher aus, wie eine Pudel-Katzen-Kreuzung. Aber das kommt daher, weil der Vorbesitzer das Tier nicht gepflegt hat. Das Fell war total verfilzt und die deshalb wurde die kleine „Gina“ geschoren (wie ein Schaf).

Katze von Mam IKatze von Mam II

Nun sieht die ganz liebe Katze halt noch etwas zerzaust aus. Ausserdem ist die Katze knochenmager. Aber Mam päbbelt die Katze bestimmt schnell wieder auf.


Ein Wochenende in Regensburg – Donauhafen Regensburg zugefroren

28. Januar 2006

Dieses WE halte ich mich wieder in meiner Heimatstadt Regensburg auf. Ich wohne bei meinem Bruder Mike in dessen Wohnung am Donauhafen Regensburg. Die Sonne scheinte, aber es war trotzdem recht kalt. Da es seit ein paar Tagen beständig Minustemperaturen hat, friert das Hafenbecken des Westhafens langsam zu.  

Regensburger Hafen zugefrorenRegensburger Hafen Impression
Hase unter dem Boot im HafenSchleppkahn im Eis

Hier ein paar Impressionen vom zugefrorenen Westhafen. Sogar einen kleinen Hasen hab ich geschossen – mit der Digitalkamera.


Felix the Cat hat einen eigenen Blog

28. Januar 2006

Seit gestern hat Felix the Cat einen eigenen Blog. Ich bin extrem neugierig, was der Kater so alles aus seinem faulen Leben und speziell von seinem Herrchen zu berichten hat.

Felix ist hungrig IFelix ist hungrig IIMike ist hungrig

Link zum Felix-the-Cat-Blog


Cowboystiefel – Wie Männer ticken

22. Januar 2006

Bei Welti gibt es grad eine angeregte Diskussion über Männer und Cowboyboots. Unter dem Motto "Wie Männer ticken" wird diskutiert "Weshalb tragen Männer Cowboystiefel? Was wollen sie uns damit sagen?"

Zitat: "Er ist ein gegen seinen Willen domestizierter Wilder. In seinen Träumen sieht er sich an einen Feuer sitzen und nicht am Küchentisch. Die Stiefel sind ein Symbol für alles, was er vermisst. Alles klar?"

Da muss ich natürlich mitdiskutieren 😉 Gut, die Lagerfeuerromanze klingt sehr verlockend und hierfür würde ich sicherlich auch die Stiefel tragen. Allerdings fehlt mir irgendwie aktuell die Gelegenheit dazu. Die Teile sind einfach schick, strapazierfähig und unkaputtbar. Ausserdem benötigen anständige Cowboystiefel selten Pflege – ab und zu mal etwas Schuhwichse und schon glänzen sie wie neu. Ich bin seit Anbeginn (meiner) Zeit ein absoluter Fan davon; denn wenn schon echte Cowboys ihre Fussbekleidung jederzeit trugen und sogar in ihnen begraben werden wollten, ja dann passen die auch in die Alltagswildnis, odrrr?


Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg

22. Januar 2006

Die Ü30-Parties in den Regensburger Uni-Mensen jeden ersten Samstag im Monat sind mittlerweile „Kult“. Schon im Mai letzten Jahres hatte ich über eine dieser Party-Besuche in meinem ersten Blog berichtet. Es passiert immer was kurioses. Und leider hatte ich bisher nie eine Digicam dabei. Aber das wird sich das nächste Mal ändern. Wie einige Leser wissen, bin ich in Regensburg aufgewachsen. Und auf den Parties trifft man immer Bekannte aus „der guten alten Zeit“. Jaja! Ich weiss, manchmal kommt es mir aber eher so vor, als wäre ich einer der beiden alten Käuze auf dem Balkon der Muppet-Show – kann mich bloss nicht entscheiden, ob ich nun Statler oder Waldorf heisse 😉

Ü30er Party Regensburg Flyer Info Uni Mensa Universität 

Auf jeden Fall findet die nächste Ü30er-Party am Samstag 04.02.2005 ab 21 Uhr statt. Ob ich selbst dort sein werde, weiss ich noch nicht, da ich am nächsten Donnerstag schon mal geschäftlich in Bamberg bin und von dort aus dann das WE in Regensburg verbringe. Somit müsste ich das übernächste Wochenende nochmal extra nach Regensburg fahren. Mal sehen.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte über die Regensburger Ü30er-Parties, der schaut hier vorbei.

Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa


Aktion Schrottauto – Polizeigewerkschaft Bayern sucht dienstältestes Fahrzeug

20. Januar 2006

Eine meiner Lieblingssendungen ist „QUER“ des Bayerischen Rundfunks mit Christoph Süss (scharf „s“). Ich liebe die kritisch, ironischen und witzig kommentierten Beiträge aus dem Land der Bayern. Genau nach meinem Geschmack. Selbst die Sendung „Scheibenwischer“ muss da hinten anstehen. Nur der Nockerberg könnte „QUER“ karikaturistisch gefährlich werden.

Dieser Beitrag vom 19.01.2006 liess mich wieder extrem schmunzeln:
Die bayerische Polizeigewerkschaft schlägt Alarm: „Die Polizeifahrzeugflotte ist vollkommen veraltet“. Da verrecken Audis mit 320 000 Kilometer beim Einsatz mitten auf der Landstrasse – Ursache Lichtmaschine (und das mitten in der Nacht). Da springt eine alte Mühle nicht mehr an und die Beamten können nicht zum Einsatz fahren. Der gesamte Fuhrpark der Polizei in Bayern sieht eher aus wie ein Schrotthaufen, allerdings in weiss/grün mit blauen Lämpchen am Dach, die auch nicht immer funktionieren.

Deshalb hat die die Polizeigewerkschaft Bayern (GdP) nun die Aktion „Schrottkiste“ lanciert. Die Gewerkschaft der Polizei sucht bayernweit den noch im Einsatz befindlichen Dienstwagen mit dem höchsten Kilometerstand. Die GdP bittet alle Kolleginnen und Kollegen, den Kilometerstand des Dienst-PkW zu prüfen und gegebenenfalls Fahrzeuge mit mehr als 300.000 km samt Kennzeichen, Baujahr und Standort der GdP-Landesgeschäftsstelle mitzuteilen. Meldeschluss ist am 1. März.

Die GdP München führt eine eine Rangliste der eingesendeten Dienstwägen.

In der Führunggruppe liegt die Polizeidienststelle Amberg/Opf. (meine Geburtsstadt) mit einem VW LT 28 – von den Beamten auch liebevoll „Rostlaube“ genannt. Der Spitzenreiter ist in Amberg allerdings ein Audi mit über 575000 557000 Kilometer. Und der Audi läuft und läuft und läuft.

Die Gewinner bekommen einen BMW Z4 Roadster, damit sie auch mal ein neues gutes Auto fahren können. Allerdings nur für ein Wochenende lang. Danach dürfen die Beamten wieder in ihre Rostlaube steigen.


Umfrage – Wo gibt es in Züri die Bayerische Brezn?

19. Januar 2006

Eine Bayerische Errungenschaft: "Die Brezn". Die "wilde" Hilde hat mich heut an etwas erinnert, was mir so gar nicht mehr aufgefallen ist. Hilde kommt aus "Nembersch" – also der Hauptstadt des Frankenlandes. Die Diskussion, ob nun Franken zu Bayern gehört ist schon so alt, wie das Laugengebäck, um welches es in diesem Beitrag geht. Sie fragte mich, ob ich "einen Geheimtipp" hätte, wo es die krossen bayerischen Brezn gibt, und nicht (Zitat) "das Labberzeug".

"Stimmt!" dachte ich. Es gibt in Zürich zwar Bäckereien, welche Brezeln, Brezen, Bretzeln etc. herstellen, aber die sind weich! Die Brezn in Bayern sind kross. Zumindest aussen, denn trocken dürfen die auch wieder nicht sein. Innen müssen die weich sein. Ofenfrisch – also noch warm – schmecken die am besten. Falls ein Bäcker das Rezept sucht, das gibt es natürlich hier.

Und starte ich mal eine Umfrage und bitte um Mithilfe: "Wo gibt es in Züri und Umgebung Bayerische Brezn?"