Los Dos y Companeros – Salsa und Kubanische Musik mit Oberpfälzer Texten

8. Juli 2006

Cubanische Musik und Oberpfälzer Texte – passt das überhaupt zusammen? Die 11-köpfige Guerillos-Combo mit Namen „Los Dos y Companeros“ aus Amberg heizt mit heissen Rythmen jede Fiesta ein. Kein Auge bleibt trocken und kein Muskel unbewegt. Karibische Klänge kombiniert mit bayerischer Mundart – genauer gesagt „oberpfälzer Dialekt“. Schlagartig riecht es nach Rum, Tabak, Bratwürstl und Sauerkraut.

Na dann hört doch mal rein. Hier ein paar Ausschnitte im MP3-Format:

Wou hanna dei:

Kannt ma dau niat oina sogn wau d`Weiba san
wau hanna dei, de souchat ma
kannt ma dau niat oina sogn wa d`Weiba san,
de Weiba, de souchat ma 

mir stehn rum wia fremde Inder, ja wos kannt ma denn dau dou
wau kimma de Weiba finna, schauma in die Discos nau
dau sans a niat des hoat, sogoar die Klofrau hot an Boart 

kannt ma dau niat oina sogn wau d`Weiba san
wau hanna dei, de souchat ma
kannt ma dau niat oina sogn wa d`Weiba san,
de Weiba, de souchat ma

Hey Anne:

Hey Anne, des is woi früia,
mir is, als heide de gestern as letztemal xeng.
Hey Anne, des is wei früia,
woistas nu, damals, wir zwoa,
des wor doch recht schei.

Da Franze:

da Ander hot a deire Anlach fier sei Auto kafft,
der hod halt gmoint das sei Karrn damit nu besser lafft.
blos wia as oschlissn wollt dau is dahie ganga
nix funktioniert mehr und er traut se nimma hielanga wau kannt ma des repariern?
wau, wau, wau, wau, wau, wau, wau? dau geist zum Franze, zum Franze,weil der Franze der konns
dau geist zum Franze, zum Franze,
weil der Franze der konns

Ganzer Titel bei Track4.de „Da Franze“ in Hifi

Was is da lous:

Ja geits eitz dau niat ball weida
wos is dau lous
i mou wau hie und zwar heit nu
wos is eitz dau lous…

am Montoch fräi beim Metzga
i sollt a Brotzeit fier die Baustell holn
dau steiht vor mir d`Frau Schwetzer
doch des is guat wal dei wüll grod zohln owa na na na sie braucht nu 100 Gramm Bierschinknga 
owa na na na sie braucht nu 100 Gramm Bierschinknga


Marathon-Mike und der Sommerlauf in Bernhardswald

18. Juni 2006

Mike mutiert langsam zum Tier. Heute war ich bei Fercho zum Grillieren eingeladen. Grad als das Fleisch auf dem Teller landete, klingelte das Natel. Brüderchen Mike war dran. Er erzählte mir, dass er heute beim 21. Sommerlauf – einem Halbmarathon – in Bernhardswald zusammen mit seinem Freund und Kollegen "Somali"-Peter mitgemacht hatte. Respektabel bei den heissen Temperaturen. Ausserdem kenne ich Berhardswald und dessen Umgebung eben nicht als ebenes Gelände, sondern eher als Berg-auf-Berg-ab-Gegend (Laufstrecke als PDF mit Höhenkennlinie). Er schilderte mir die Laufstrecke als Feldweg mit Stock-und-Stein und Steigungen/Gefälle bis 18 Prozent. Respekt! (Laufstrecke als Flug-Film-avi)

Da fällt es dann auch weniger ins Gewicht, dass die beiden mit einer respektablen Zeit von 2:40:00 den Halbmarathon auf Platz 152 (Mike) und 153 (Somali-Peter) gelaufen sind (von 153 Teilnehmern). Mike erreichte in seiner Altersklasse (67-71; M35) den respektablen 15. Platz. Die beiden Freunde haben sich der schweren Aufgabe gestellt die zurück fallenden Läufer anzufeuern. Auf der Wegstrecke stand zum Trinken auch nur Wasser und zum Essen Energieriegel oder Bananen bereit. Weder das angeforderte "Radler" noch "Wiener-Schnitzel mit Pommes" konnte zur Stärkung der beiden Kämpfer gereicht werden, was der Motivation nur wenig Auftrieb gab. Zwischendurch unterhielten sich die beiden mit Läuferschönheiten, welche sich aber nur kurz aufhalten liessen und schlanken Schrittes davon zogen.

Mike und Peter die Marathon-Kämpfer

Marathon-Mike und Somali-Peter nach dem 21. Sommerlauf in Bernhardswald


Nachschlag Pic U-Bar Regensburg

16. Juni 2006

Soeben hab ich meinen Geldbeutel ausgeräumt und von Kassenzetteln und dergleichen befreit. Dabei fand ich auch eine Karte von Cityoffers.de . Ja, da war doch was? Stimmt, am ersten Wochenende im Juni war ich in Regensburg, mit Chris, Beat und Mike unterwegs. In der U-Bar! Und da hat uns ein Fotograph von Cityoffers.de abgelichtet. Hier also der Nachschlag:

Cityoffers.de Peter, Chris, Beat und Mike in der U-Bar

Beat, Mike, Peter und Chris in der U-Bar (Regensburg)


30.04.2006 – Fotoshooting im Regensburger Hafen – Katze im Trafohäuschen und Hitzler-Werft

30. April 2006

Brüderchen Mike fuhr heute – Sonntag – mit zwei Kollegen zu einer Trafostation im Gelände der Hitzler-Werft. Die Trafostation musste abgeschaltet werden, da eine Reinigung anstand. Er rief mich an, ich solle meine Digicam mitnehmen, eine tote Katze wäre in der Trafostation. Makaber, aber ich fuhr trotzdem hin. Das „Katzen-Shooting“ entwickelte sich dann aber in eine Fotodoku mit dem Thema „Hitzler-Werft vor dem Abriss“; denn die Schiffsbauhallen werden demnächst abgerissen und sollen einer Lagerfläche für Schrottmaterial eine Händlers weichen.

Die Katze lag dort schon länger und musste einem Stromschlag bei 11 KV zum Opfer gefallen sein.

CSI-mässig wurde der Leichenfund vermessen und dokumentiert, um den Unfalltathergang zu rekonstruieren. Wie kann auch eine Katze so unvorsichtig sein, sich in den Traforaum zu wagen ohne den Hauptschalter zu betätigen. Tja….

Die Schalttafel auf im Werkraum muss ungefähr aus dem Jahr 1946 stammen. Man fühlt sich direkt in den Film von Charlie Chaplin „Moderne Zeiten“ oder an Jules Verne`s Klassiker „Die Reise zum Mond“ versetzt.

Amperemeter, riesige Hauptschalter, Drehräder für die Trafospannung – alles antik. Ich konnte gar nicht glauben, dass diese Gerätschaften tatsächlich noch intakt und noch in Gebrauch und Funktion sind.

Die Schalttafel Marke „antik“ steht in einem alten verlassenen Schweissraum auf dem Gelände der Hitzler-Werft.

Da wir auf den Rewag-Mann warten mussten, der die Anlage nach der Reinigung wieder einschalten sollte, ging ich das kurze Stück hinunter zur Donau. Dort liegt ein Betankungsschiff festgemacht direkt vor der Marina-Regensburg.

In der Marina-Regensburg liegen kleine und grössere Sportboote vor Anker.

Nachdem der Trafo wieder zugeschaltet war, begutachteten Mike, Kollege Peter (genannt „Somali“) und Willi die funktionierende, prähistorische Elektroanlage.

Ich dreht schon mal am Rad, welches die Trafospannung dereinst veränderte. Links die Maschine ist ein Notstromdiesel.

Anschliessend sahen wir uns noch die Schiffbauhallen der Hitzler-Werft an, welche demnächst der Abrissbirne zum Opfer fallen. Im Grunde genommen bin ich der Meinung, dass diese der Nachwelt als Industriedenkmal erhalten werden sollte. In Zürich hat sich der Schiffbau ja auch zu einem kulturell sehr wertvollen Bestandteil der Stadt entwickelt.

In der zweiten Schiffbauhalle liegen Anker herum und die Elektrik ist stark renovierungsbedürftig.

Im Ersatzteillager stapeln sich die Requisiten und sogar ein Biotop entdeckte ich in einer Ecke der Halle: Pilze spriessen bei den klimatischen Verhältnissen schon im April hier.


Kuriose Hinweisschilder – Kifferklinik

11. April 2006

Ja sowas! Die Kifferklinik gibt es tatsächlich!

Und zwar in Erlangen…


Kuhstall Live-Webcam – Sehen wo die Milch herkommt

5. April 2006

Hier sehen Sie live den Kuhstall der Familie Bäumler. Die Kamera steuert automatisch im 30-Sekundentakt einen anderen Ort im Stall an.

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Crazy Harry – oder wie organisiert man sich ein Handy

3. April 2006

Mit meinem Kumpel Harry hatte ich mich am Samstag Nachmittag in Regensburg am Neupfarrplatz vor dem "Alex" getroffen. Er hatte ein nettes Erlebnis nach dem anderen. Es herrscht ja momentan Hochwasser – die Donau ist somit ein begehrtes Ausflugsziel. Auch Harry wanderte am Donnertag mit seiner Freundin an die Donaustrudel an der Steinernen Brücke. Er erhielt einen Anruf und telefonierte rege. Als das Telefonat beendet war, steckte er das Handy in seine Jacke. Im festen Glauben dieses in die innere Jackentasche gesteckt zu haben, liess er es los. Die Jacke hatte aber ein herausnehmbares Innenfutter und steckte eben nicht in der Innentasche. Es flutschte aus der Jacke, schlug auf dem Boden auf und machte einen geraden Satz in die Donau – das Handy verschwand in den dunklen Fluten.

Am Freitag kam Harry auf die gnadenlos gute Idee "Da geh ma doch zur Telekom und da hol ich mir a neue Karte, weil die Nummer will ich behalten". Also stapfte Harry – unterstützend begleitet von seiner lieblichen Holden – zum T-Punkt. Die Blondie hinter der Theke grüsste freundlich und fragte nach Harry`s Begehr. Er erzählte die Story vom Tauchgang des Handy`s und bat um eine Doppelkarte. Da die Telekom-Blondie in Wirklichkeit zwar dunkle Haare, aber noch blonder als Stroh war, fragte sie "Können sie wirklich nicht mehr auf die alte Karte zugreifen?". Harry schaute die Dame mit offem Mund und Augen an, überlegte kurz, ob es sich lohnen würde eine Taucherausstattung zu leihen und in die reissenden Fluten der Donau zu tauchen. Schliesslich gibt es ja Möglichkeiten die Stadt Regensburg aus aktuellem Anlass um eine weitere Attraktion zu bereichern "Diving Crazy Harry". Dann erklärte er dem Dummchen den Verlust des Handy`s und den aktuellen Standort dessen auf eine einfacher zu verstehendende Weise: "Handy einsteck, Jacke Loch, Handy rausrutsch, Bumm-Platsch, Handy in Donau, Karte auch, kapiert?" Die Teledoof-Lady verstand und nickte. Nach etwas Schreibkram in doppelter Ausführung inklusive Kohlepapiersuche bekam Harry die Doppel-SIM-Karte ausgehändigt.

Nur ein Problem besteht weiterhin. Crazy Harry hatte die Telefonnummern im Handy und eben nicht auf der Karte gespeichert. Das ist äusserst tragisch, wenn man Harry kennt und bedenkt, dass 99% seiner 200 Handynummern weibliches Klientel umfassen. Ausser der Nummer vom "Alex" und meiner natürlich. Daher ist es momentan etwas schwierig für Harry bei einem Anruf zu erkennen, wer denn nun letztendlich am Phone ist. Aber Harry hat vorgesorgt – er hat sich eine speziellen Organizer konfiguriert. Auf Karopapier mit edelstem Kugelschreiberblau beschreibt er nun jede eingehende und erkannte Nummer mit Namen. So halten sich die Verwirrungen in Grenzen.  

PS: Crazy Harry legt des wochenends in der Rockdisco "PeterPan" in Plattling auf.  


1. April 2006 – Hochwasser in Regensburg (I)

1. April 2006

Das Auto parkte ich am Fischmarkt. Es hat Hochwasser und die Enten begutachten die Lage. Im HIntergrund das Museumschiff, der Salzstadl und die Steinerene Brücke.

Vom eiserenen Steg aus fotografiert: Dom, Museumsschiff und rechts der Salzstadl mit der Wurstkuchl.

Lady mit DigiCam. Die Donau fliesst in den Garten.

Der Regensburger Dom und im Vordergrund die Donau.

Die einzelnen Donauarme sind zusammen gewachsen. Im Hintergrund die Steinerne Brücke.

Aber die Enten stört das wenig.


Funny Pix – Neulich in der Drogerie

31. März 2006

Neulich beim "Pöstele". Es lohnt sich die DigiCam immer bei sich zu haben. Auf dem Einkaufszettel steht "Fruchtschalen", "Essigessenz" und "Zahnpaste". Habe zwar in der Drogerie nur letzteres bekommen, aber zusätzlich noch folgende Aufnahmen geschossen:

 

In der DM-Drogerie im Einkaufszentrum "Arcaden" in Regensburg. Schon interessant wie die Ware angeordnet ist. Oben rechts "Präser", gleich rechts daneben der Schwangerschaftstest, links unten Desinfektionsmittel und rechts daneben Vitaminpillen in allen Schattierungen. Das in der Mitte ist übrigens ein Kirschkernsäckchen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 🙂

Auch in der DM-Drogerie in den "Arcaden" aufgenommen. Mike und ich hörten zwei Mädels kichern. Da ich die Digicam eh griffbereit hatte, schoss ich eine der Damen gleich mal beim Reiten ab. 😉 "Ich will doch nur spiel`n….". Da macht man sich so seine Gedanken, odrrr?


Some Pix – Driving Home for the Weekend

31. März 2006

Stürmicher April? Auf der Autobahn A3 Nürnberg-Regensburg stürzte zwischen Laaber und Nittendorf ein Baum auf die Autobahn. 3 Kilometer Stau. Wäre ich nur 10 Minuten eher dran gewesen…

Aufgenommen beim "Uniberg" über Regensburg. Die Wolken lassen schlagartik ihre Last los, als sie mit der wärmeren Luft über Regensburg kollidieren.

Das Bild bekommt etwas "Weltuntergangsstimmung" bei dem Himmel. Im Hintergrund die Regenfront.

Das Lagergebäude rechts war der Drehort der Schlussszene "Zwei zum Fressen gern".