11.05.2007 80ies-Party im Club Scala in Regensburg

12. Mai 2007

Nach unserer Chillout-Phase in der „Oscar Bar“ wanderten Mike und ich durch die „Schinkenstrasse“ mit dem Ziel „Club Scala“. Dort fand die mittlerweile schon legendäre freitägliche „80ies-Party“ statt. Dass es eine heisse Party werden würde, erkannten wir bereits am Eingang: Wir bekamen „Eis am Stiel“ angeboten. Nachdem wir die Treppe hinauf in den Tanztempel erklommen, wussten wir, es wird eine volle Party. Dicht gedrängt standen die Gäste in der gesamten Location. Wir schwammen eher mit der Menge Richtung Tanzfläche. Dort angekommen bogen wir links ab, um auf das erhöhte Podest in der Nähe der DJs zu gelangen. Aber das war nicht ganz einfach und dauerte etwas.

80ies-Party im Club Scala in Regensburg 80ies-Party im Club Scala in Regensburg

Die Stimmung war gnadenlos gut. Die Menge sang die guten alten 80er-Titel mit. Wie man allerdings auf die Songs tanzen kann, bei dem Andrang ist mir ein absolutes Rätsel. Es war wirklich proppevoll. Was mich persönlich freute, viele ehemalige Sudhaus-Stammgäste waren anwesend. Da man sich teilweise Jahre nicht mehr gesehen und gehört hatte, gab es viel zu plaudern. Erst um 4 Uhr Morgens verliessen wir das „Scala“, aber da war es immer noch zum Bersten voll.


Ratschen und Chillen in Regensburg – Oscar Bar

12. Mai 2007

Auf dem Weg von der Regensburger Dult in die Altstadt waren wir nicht alleine. Tausende von Menschen strömten über die Brücken der Donau. Aus Gesprächsfetzen entnahmen wir, dass die Leute alle auf dem Weg zum „Bus“ waren. Sind die extra wegen der Dulteröffnung mit dem Reisebus oder besser „mit Reisebussen“ angereist? Der Hammer!

Wir bogen am Arnulfsplatz in die Ludwigstrasse Richtung Haidplatz ab – und es wurde deutlich ruhiger. „Verhältnismässig“ müsste es heissen; denn schon am Freitag ist die Regensburger Altstadt mit all den Kneipen, Pubs, Restaurants und Clubs gut besucht. Wir sehnten uns nach dem Dult-Trubel nach einer etwas ruhigeren Location und entschieden uns in die bereits vorgestellte „Oscar-Bar“ zu gehen.

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Wir hatten Glück; denn der „Platz zur guten Aussicht“ gleich rechts etwas erhöht am Bogenfenster war frei. Wir rückten Tischgarnitur etwas zurecht, damit wir gemütlich sassen und das Ambiente samt sehr gemütlicher House-Musik geniessen zu können. Mike und mich faszinierte der Weinflaschenhalter. Nein, nicht wegen des Inhaltes (nur Luft) der Flaschen, sondern der Gesamtwirkung von Farbe und Licht. Ach ja, und die hübsche Lady mit langer Glasperlenkette an der Bar faszinierte mich etwas mehr (*miaooouuu*). What shells! Wir bestellten zuerst je ein Bier und lehnten uns in die Stühle, legten die Füsse hoch und gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach: „Beobachten und Kommentieren“.

Das Lokal „Oscar-Bar“ ist wirklich eines meiner Lieblings-Locations. Woran das liegt? Tja, ich bin einfach dort mit der Gesamtsituation zufrieden. Noch dazu, wenn die sonst schon nette Bedienung uns nach dem Bier darauf aufmerksam machte, dass „Happy-Our“ anstand. Und ob wir lieber anstatt des Bieres einen Cocktail haben wollten. Na klar! Mike bestellte einen „Singapore Sling“ in Erinnerung an Bali und „Deja Vu“ und ich orderte einen (ich kann mir den Namen nie merken) – irgendwas „Babbiges“ mit Ananas und Sahne. Bei dem Drink fällt mir immer zuerst Batida de Coco und Ananas ein. Das Leben ist zu kurz, um lange darüber nachzudenken.

Gegen 1:30 Uhr zahlten wir und gingen in die „Schinkenstrasse“. So nenne ich die Pustet-Passage, welche von der Roten-Hahnengasse zur Gesandtenstrasse reicht – gesäumt von Lokalen. Ziel: „Club Scala“. Dort steigt alle 14 Tage eine weitere 80ies-Party. Na denn schau mer mal.


11.05.2007 – Bilder von der Regensburger MaiDult 2007

12. Mai 2007

Wie bereits im vorangegangenen Thread beschrieben, waren Mike und ich am Eröffnungsfreitag am Abend auf der Regensburger Dult. Die Videos vom Hahn-Zelt und vom Glöckl-Zelt sind ja bereits online – und hier kommen die Bilder von der Maidult.

Regensburg Dult 2007 Bilder Pictures Fotos Glöckl Zelt Hahn Mass

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Zwei Bilder vom Hahn-Zelt.

Regensburg Dult 2007 Bilder Pictures Fotos Glöckl Zelt Hahn Mass Regensburg Dult 2007 Bilder Pictures Fotos Glöckl Zelt Hahn Mass

Die Bedienungen können die Massen gar nicht schnell genug zu den Massen bringen. Ja und Allgäuer Emmentaler samt Brezn hat es auch genug. Allerdings sollte man auf den Salzgehalt der Portion achten und ggf. selbst nach Geschmack würzen. Sonst helfen auch noch so viele Massen nicht den anschliessenden Durst zu löschen.

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Das linke Bild zeigt eine Fischbraterei. Hier gibt es eine weitere Regensburger Dult-Spezialität, die man nicht auslassen sollte.

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Derndl in Dirndl sah man am Eröffnungsabend einige. Die hübschen Jungfern waren am traditionellen Umzug dabei, den wir wieder einmal verpasst haben. Tja, man kann nicht alles haben.

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Die beiden Bilder oben stammen vom Glöckl-Zelt. Ich sie zeigen die Stimmung im Zelt recht eindrücklich.

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Bei der Runde zurück, kommt man nicht nur an der Geisterbahn vorbei, sondern auch an einem Fahrgeschäft, das wir schon aus frühester Kindheit kannten. Nun ist mir klar, warum ich mir schon damals ein Cabrio gewünscht habe.

Regensburg Dult 2007 Bilder Pictures Fotos Glöckl Zelt Hahn Mass Regensburg Dult 2007 Bilder Pictures Fotos Glöckl Zelt Hahn Mass

Es waren Tausende von Leuten auf der Dult unterwegs und wen trifft man? Willy mit Tochter Emily. Und Emily hing sofort im wahrsten Sinne des Wortes an Knuddelbär Mike und zog ihm die lange Nase lang.

Wir beschlossen im Hahn-Zelt eine Radler-Mass zu genehmigen. Willy besorgte den oben erwähnten Emmentaler mit Brezn, den Emily gleichmässig an die anwesenden verfütterte. Allerdings war eine Unterhaltung im Zelt fast nicht möglich. Die Band heizte den Anwesenden gehörig ein. Somit verabschiedeten wir uns von Willy und Emily nach der Mass und wanderten mit Unmengen von Menschen über die Donaubrücken zur Innenstadt.

Die Videos von der Stimmung in den Festzelten gibt es im vorangegangenen Thread.


11.05.2005 – Eröffnung der Dult in Regensburg 2007

11. Mai 2007

Ich hab noch sooo viel von letzter Woche „nachzuschreiben“. Der Hammer! Aber schön langsam und immer mit der Ruhe. Also, am Freitag stand die offizielle Eröffnung der Regensburger Maidult an. Mike und ich kamen erst recht spät weg. So liessen wir den Umzug vom Haidplatz wieder einmal sausen und ruhten uns auf dem Sofa aus. Schliesslich wollten wir nach der Dult noch in die Innenstadt.

Erst um 21:30 Uhr schwangen wir uns ins Auto und fuhren zum Eisstadion – zum Parkplatz des alten Eisstadions wohlgemerkt. Was hinterher betrachtet vollkommen schwachsinnig war, weil das kurze Stück hätten wir auch laufen können. Unterwegs war uns nämlich eingefallen, dass zum Feuerwerk um 22 Uhr immer „die Hölle los“ ist und Parkplatz-mässig hat man dann rund um die Dult überhaupt keine Chance.

 Dult 2007 Regenburg Bilder Videos

Glücklicherweise fanden wir überhaupt einen Parkplatz beim Eisstadion – direkt bei der Haltestelle des „Dult-Busses“, der vom Festgelände die einzelnen „Park-and-Ride“-Plätze abfährt. Ich lehnte an einer Laterne und hielt eine Zigarette. Der Bus stand bereits da, nur der Busfahrer fehlte. Mike rempelte mich an und sagte: „Den kennst Du doch!“. Klar! Es war „Cat“! „Cat“ kenne ich schon seitdem ich „unterwegs“ bin in Regensburg. Er gehört zum harten Kern der Clique, welche seit Urzeiten vom durch die Häuser zogen. „Laternchen“, „Rock-Cafe“, „Factory“, „Tangente“, „Zap“ und Guggenberger-Weiher waren das Stammgebiet. Aber das ist einige Zeit her.

Nach einem kurzen Ratsch bestieg „Cat“ den Fahrersitz und wir zusammen mit weiteren Fahrgästen den „Dult-Bus“. Fast pünktlich fuhren wir ab. Über die Nibelungenbrücke fuhren wir zur Haltestelle des „DEZ“. Dort stiegen weitere Dultgänger ein. Dann ging es links weg am KFC vorbei in die Frankenstrasse stadtauswärts. Als wir über die Regenbrücke fuhren, begann das Feuerwerk – es war 22 Uhr.

Schon per Funk bekam „Cat“ mitgeteilt, dass die Brücke über den Donau-Kanal abgesperrt war. Somit endete unsere Fahrt an der Kreuzung zur „Alten Nürnbergerstrasse“. Wir stiegen aus und verabschiedeten uns. Die letzte Rakete stieg zusammen mit einem Böller in den Himmel. Das Feuerwerk war zuende. Uns kamen Unmengen von Menschen entgegen. Wir gingen über die Brücke und ich schoss noch ein paar Fotos von der nächtlichen Dult. Dann stiegen wir die Treppe hinab und betraten das „Hahn-Zelt“. Das Zelt war dichtgedrängt mit lauter fröhlichen Menschen, welche zur Gaudimusik schunkelten oder auf den Bänken standen.

Dann verliessen wir das Zelt und schlängelten uns durch die Menschenmassen Richtung „Glöckl-Zelt“. Auch dort war „die Hölle los“. Viele Mädel mit Dirndl liefen noch herum. Die waren sicher beim Festumzug dabei gewesen. Zusammen mit ihren feschen Lederhosen-tragenden Jungs. Auch im „Glöckl-Zelt“ stand die Mehrheit des Publikums auf den Bänken und hielt mehr oder weniger sicher die Bierkrüge („a Mass“) in den Händen.

Wir entschlossen uns aber die Dult in der allgemeinen Marschrichtung (links herum) zu verlassen. Wir hatten noch etwas vor.


POD – Wild, Geflügel, Fische, Männer

11. Mai 2007

Das Angebot an Spezialitäten und Lokalitäten in Regensburg ist mannigfaltig und abwechslungsreich. Eines der wohl ältesten Spezialitätenläden in Regensburg befindet sich direkt beim Kornmarkt in der Nähe des Denkmals von „Don Juan de Austria“ – dem Retter des Abendlandes und uneheliche Sohn von Kaiser Karl V. und der Regensburger Gürtlerstochter Barbara Blomberg.

Nein, hier hat es keine „Männer“ im Angebot, sondern lediglich Wild, Geflügel und Fische.


Locations in Regensburg – Boston Coffee Community

11. Mai 2007

Mittwochabend. Mike und ich hatten uns mit Chris verabredet um 21:30 Uhr. Treffpunkt „Boston Coffee Community“. Das Lokal liegt am Ende der Unteren Bachgasse beim Kohlenmarkt. Direkt gegenüber ist der Ratskeller des Alten Rathauses von Regensburg. Es regnete wie aus Eimern. Wir parkten das Auto im Parkhaus Dachauplatz. Wir schlenderten trotz des Regens durch die Fussgängerzone am Horten vorbei über den Neupfarrplatz und durch die kleinen Gässchen zum Kohlenmarkt. Chris hatte seinen Schirm dabei und stand beim Brunnen vor dem „Bosten Coffee“. Wir betraten das Lokal. Es war fast leer. Auf den Barkockern im Eingangbereich sassen etwa 4 Leute.

Regensburg Boston Coffee Rathaus Regensburg Boston Coffee Rathaus Regensburg Boston Coffee Rathaus

Regensburg Boston Coffee Rathaus

Wir stiegen die Treppe zur Bar hinauf und bestellten uns je einen der Kaffeespezialitäten. Dann stellten wir fest, dass der untere Bereich für Raucher, der Barbereich Nichtraucher und der 1. Stock wieder für Raucher ausgewiesen war. Wir gingen die Holztreppe hinauf und pflanzten uns auf bequeme flache Ledersitzgelegenheiten, stellten die grossen Kaffeetassen ab und ratschten. Aus den kleinen billigen Lautsprechern kam gemütliche Musik. Die Dekoration ist ideenreich gestaltet und stimmig. Hier kann man es aushalten.

Boston Coffee Community
Untere Bachgasse 1
Regensburg


10.05.2007 Besuch in Deggendorf – DoschauherTV, „Goldener Engel“ und „Woidboyz“

11. Mai 2007

Bei RogerRabbit hatte ich Slideshare das erste Mal gesehen. Mit Slideshare ist es möglich Bilder, welche in eine Powerpoint-Präsentation eingebunden sind, hochzuladen. Anschliessend stellt Slideshare eine Datei aus den Bildern als Applet zur Verfügung, welche man dann einfach in seinen Blog – sogar WordPress – einbinden kann.

Soeben fand ich Slideshare bei Patchworker und klickte einfach auf den Link. Das musste ausprobiert werden. Zum Testen lud ich die Bilder vom Besuch in Deggendorf vom letzten Donnerstag in eine Powerpoint-Präsentation. Anschliessend testete ich die Angelegenheit gleich einmal in meinem Blog. Hier das Ergebnis: 

Zur Story: Am 10.05.2007 düste ich mit Chris und Robert nach Deggendorf. Zuerst stand die Sendung von DoschauherTV an. Anschliessend gingen wir gemeinsam zum Stammtisch in den „Goldenen Engel“ am Deggendorfer Marktplatz. Dort stand ein gelber Boxster im Rahmen einer Promotiontour herum. Im Boxster selbst possierten einige Deggendorfer Schönheiten vor der Kamera. Zum Schluss besuchten wir die „Woidboyz“ Uli und Andi im Lokal gegenüber, bevor Chris und ich wieder mit Highspeed zurück nach Regensburg fuhren.

Ergo: Somit ist Slideshare das dritte Tool, welches ich neben Flickr und Youtube für meinen Blog nutze.

Und hier kommen die Bilder (fast) in Originalgrösse:

Deggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel Woidboyz

Deggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel WoidboyzDeggendorf DoschauherTV FH Fernsehen Marktplatz Goldener Engel Woidboyz


Events in Regensburg – Maidult vom 11.05. bis 28.05.2007

9. Mai 2007

Mike erinnerte mich gestern, dass am nächsten Wochenende die „Dult“ anfängt. „Dult“? werdet Ihr jetzt fragen? Aber nur wenn Ihr nicht in der Region um Regensburg wohnt/lebt. Der Ursprung der „Dult“ ist eigentlich ein Kirchenfest. Beispiel hier „Martinsfest“ entspricht nun der „Mai-Dult“. Das Wort kommt soweit ich weiss aus dem „ostgotischen“ *lach* Erinnert mich an Asterix. Ursprünglich wurden bei diesem „ausgelassenen Fest“ (Dult) Waren aller Art feilgeboten. Der „Funfaktor“ mit Fahrgeschäften war dereinst ein Nebeneffekt. Der Begriff „Jahrmarkt“ kann nicht ganz zutreffen, da die Regensburger Dult zwei Mal im Jahr stattfindet – wohl eher „Volksfest“. Einmal im Mai – eben nächstes Wochenende geht es los – und einmal Ende August (24.08. bis 09.09.2007). Die heutige Dult verdanken wir den Stadtamhofern. Stadtamhof liegt auf der anderen Donauseite.

In Regensburg selbst schaffte der damalige Bürgermeister Stobäus die eigene Dult nämlich ab (1875), weil sie nicht mehr zeitgemäss sei. Die Stadtamhofer liessen sich nicht beirren und feierten jedes Jahr zwei Mal „Dult“. Erst mit der Eingemeindung von Stadtamhof (1924) vereinigte man die Kräfte und feierte mit gutem Gewissen gemeinsam auf dem Protzenweiher und in den Strassen von Stadtamhof. Als 1972 der Rhein-Main-Donaukanal und hinter Stadtamhof die Schleuse gebaut wurde, musste die „Dult“ umziehen. Aber nur ein paar Meter. Das Festgelände befindet sich nun zwischen Donau-Kanal und altem Donauarm. Das Auto sollte man zu Hause lassen. Erstens wegen des guten Bieres und zweitens findet man eh keinen Parkplatz. Fahrrad oder Motorroller wäre besser, aber selbst da kontrolliert die Polizei ja bekanntlich und der Schein ist bei überschreiten des Pegels ebenso weg. Wie war der Spruch? „Nehmts a Taxi!“

Geschichten zur Dult fallen mir viele ein. Wo fange ich an. Bei den TOPSIS (Auftritt immer Montags im Glöckl-Zelt) und dem legendären Hit „Da is a Pinguin in meinem Kühlschrank“? Die Gong-FM-Band animiert im Glöckl-Zelt eher die Jugend. Ob die wieder spielen, konnte ich nicht herausfinden. Auch im Hahn-Zelt geht es sicher wieder mächtig ab. Kulinarische Empfehlungen: „Schweins-Haxn“, „Kneitinger-Bier“, „Steckerlfisch“ und zum Abschluss „Fischsemmel“ mit viel Zwiebel.

Leider musste ich feststellen, dass ich nicht ein Bild von vorangegangenen „Dulten“ 🙂 in digitaler Form besitze. Das muss geändert werden. Wer sich das aber jetzt schon ansehen will, was da so in den Bierzelten und Drumherum abgeht, der kann auf der Bildarchivseite der Website nachschauen. Oder gleich die Filme zur Regensburger Dult herunterladen oder im Web ansehen.

Am Freitag geht’s los um 18 Uhr mit einem Festzug vom Haidplatz am Rathaus vorbei über die Steinerne Brücke nach Stadtamhof zum Festgelände. Die Schausteller verteilen Geschenke (diesmal keine Forellen, sondern Brezen, Bierkrüge *aua* und Frei-Chips). Dann sticht der Regensburger Bürgermeister gegen 19 Uhr das erste Fass an und die Anwesenheit beim Feuerwerk um 22 Uhr ist sowieso Tradition und gehört zum Pflichtprogramm.

Regensburger Maidult
vom 11.05. bis 28.05.2007
„Vergnügungsdult“: 13 Uhr bis 23 Uhr
Warendult: 11 Uhr bis 22 Uhr
Zeltprogramme gibt es hier


Feiern im Mai – Ü30er-Party an der Uni-Mensa Regensburg

7. Mai 2007

Ja, Mai! Es war wieder soweit. Traditionell traf man sich an der Ü30er-Party in Regensburg an der Universität in der Mensa. Aber der Reihe nach. Mike und ich fuhren gemütlich von Zürich nach Regensburg. Start-Zeit irgendwann gegen halb Zwei Uhr nachmittags. Es schüttete wie aus Eimern. Die Wischer des Boxster brachten das Wasser gar nicht so schnell von der Scheibe, wie es vom Himmel wieder drauffiel. Und die Wischerblätter sind scheinbar auch nur Sonne gewohnt und hinterliessen Schlieren auf der Frontscheibe. So fuhren wir zuerst ins Glatt-Zentrum – einem Einkaufstempel im Norden von Zürich. Der Migros hat eigentlich alles. Sogar Bosch-Wischerblätter. Aber genau die Nummer, welche mein Boxster benötigt war nicht vorrätig. Somit behandelten wir die Wischerblätter und reinigten diese mit etwas Erfolg. Rauf auf die Autobahn Richtung St. Margreten. Die Fahrt verlief vollkommen reibungslos. Auch durch Bregenz ging es recht zügig. Kein Stau. In Lindau dann die erste „Pinkelpause“ bei McDonalds samt Burgerfassen. Zwar liegen die Teile immer schwer im Magen, aber der Laden liegt halt so günstig. Neuerdings kann man ja dort auch Kuchen und Kaffee bekommen, eine interessante Alternative.

Der Ausbau der A96 Lindau-München schreitet nun endlich messbar voran. Ich denke, dass 2008 das letzte Teilstück abgeschlossen sein wird, was die Fahrzeit nach Regensburg an die 3-Stunden-Grenze bringen wird. Vor München – genauer gesagt beim Wörthsee – plötzlich eine dunkle „Wasserwand“ vor uns. Gerade als ich Mike erzähle, dass ich so etwas schon einmal gesehen hatte, auf der Fahrt von Zug nach Zürich, und da hagelte es schrecklich, begann es schon zu hageln. Ich heulte laut auf und versuchte irgendwie die nächste Brücke zu erreichen. Aber da war keine! Es schüttete wie aus Eimern. Man sah gar nichts mehr. Geschwindigkeit gegen 50 km/h. Schritttempo. Aber Gott sei Dank hörte der Hagel nach nur wenigen Sekunden wieder auf, aber es regnete heftigst. Wir erreichten die Fürstenfelder-Umfahrung und es hörte auch schlagartig wieder zu regnen auf. Die Sonne kam durch und die Strasse war salztrocken. Hier hatte es überhaupt nicht geregnet. Das hiess „Fuss aufs Gaspedal“ und im Rahmen der Geschwindigkeitsbeschränkungen Zeit wettmachen. Wir hatten ja noch einen Termin heute: Die Ü30er-Party.

Wir erreichten Regensburg gegen 20 Uhr und fuhren bei der Uni von der Autobahn. Ein kurzer Schlenker zum Porschehändler auf eine Zigarette, um die neuen und gebrauchten Fahrzeuge der Ausstellung anzusehen. Wie so oft schauten wir uns die Kisten an. Das neue Design mit den wieder runden Scheinwerfern gefällt uns recht gut. Dann fuhren wir auf den Parkplatz von „Lidl“ und kauften im Laden die notwendigsten Lebensmittel ein, um über das Wochenende zu kommen: Kaffee, Brot, Streichkäse, Orangensaft – reicht. Anschliessend ging es zum Westhafen. Wir luden die Habseeligkeiten aus und machten uns „partyfertig“.

Das Taxi kam gegen 22 Uhr an und brachte uns schnurstracks zur Regensburger Uni. Es standen kaum 5 Leute am Kassenwagen an. Sind wir zu früh dran? Auch die Belegung der Räumlichkeiten zeigte uns, dass wir so früh wie noch nie in der Mensa waren. Wir gaben unsere Jacken ab und besorgten uns ein Bier für die Suche nach der „Coolen Gang“. Annette, Bettina, Karina und Regina hatten sich per Mail mit uns verabredet. Und tatsächlich, am Stammplatz vom letzten Mal standen die vier und waren schon recht gut gelaunt. Wir ratschten und blödelten eine Weile. Annette hielt missmutig die Wasserflasche in der Hand – heute war sie der „Pfarrer“ äh „Fahrer“ der Mädels. Dafür hatte Tina ihren neuen Freund dabei und grinste über beide Ohren.

Nachdem der DJ endlich etwas tanzbare Musik auf den Plattenteller legte, eroberten wir uns ein Plätzchen auf der Tanzfläche und bewegten unsere Knochen mehr oder weniger zum Takt. Aber eigentlich plauderten wir auf der Tanzfläche weiter und blödelten herum. Der DJ schien ein eingeschränktes CD-Portfolio eingesteckt zu haben und die 80er-Musik nur vom Hörensagen zu kennen; denn was da an teils langweiliger und untanzbarer Musik aus den Boxen quoll, bewog uns zu längeren Pausen. Macht nix. Wir besorgten uns getränkemässigen Nachschub und lachten viel über uns und manchmal über andere.

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Mike kreierte einen neuen Massentanz – frei nach „Alles ist wie immer – nur schlimmer!“ Bernd das Brot. Die Bewegungen dazu sind leicht erklärt. Man nehme die Arme unter die Achseln und strecke die Hände zur Seite. Dazu bewege man sich unbeholfen möglichst ausserhalb des Taktes. Siehe Bild oben links in einer kurzen Momentaufnahme der Choreographie von Mike. Diese neue Tanzmasche fand regen Anklang unter den Anwesenden und somit viele Nachahmer. Dass die Bewegungen und Schritte nicht ganz so einfach nachzumachen sind, wie es aussieht, erkennt man am Bild oben rechts. Gell, Regina 🙂 Aber das üben wir das nächste Mal bis zur Perfektion.

Gegen halb Zwei Uhr morgens lichteten sich die Reihen im „Mainfloor“ schon deutlich und Regina und ich schwangen das Tanzbein – Discofox in Reinnatur. Die Hebefigur kam wieder nicht zustande. Nein, nicht weil wir es nicht konnten, sondern weil der DJ einfach den Song von „DirtyDancing“ nicht dabei zu haben schien. Nachdem wir ein paar Löcher in das Parkett gedreht hatten, benötigten wir eine kurze Verschnaufpause und genehmigten uns einen Kaffee im „Chillout-Bereich“. Dabei stellten wir fest, dass ein Zelt aufgebaut war. Man konnte sich dort massieren lassen. Prompt fiel uns die Story von Bali ein „We don’t need a Taxi and we had a massass yet!“ Tatsächlich, es gibt Leut‘ die sich auf der Ü30er-Party massieren lassen. Cooool! 😉

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Nach der Kaffeepause „strömten“ wir zurück in den „Mainfloor-Bereich“ und tanzten bis die Lichter angingen. Nur Tina verabschiedete sich „komischerweise“ recht früh. Sie war ja sooo müde 😉 hähä. Wir verabschiedeten uns und Karina fuhr Mike und mich freundlicherweise nach Hause. Gegen halb Sechs morgens fielen wir ins Bett. Es war wieder ein toller Abend und hat viel Spass gemacht. Man sieht, hört und liest sich!

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  • Ein Sonntag in Berlin – Von Frechspatzen, Bayern und Bier

    23. April 2007

    Gestern (Sonntag) flog ich mit der Lufthansa vom Airport Zürich nach Berlin Tegel. Montag und Dienstag steht eine Tagung im „Hotel Spreebogen“ in Alt-Moabit gelegen an.

    Somit bestieg ich gegen 15 Uhr die kleine Maschine und traf nach einer Stunde in Berlin Tegel ein. Mit dem Bus fuhr ich weiter zum „Hotel Spreebogen“.

    Auf dem Weg zum Hotel begrüsste mich freundlich ein original Bayer. Auch das Lokal neben dem Hotel zeigt, dass sich bei den „Preissn“ Qualität durchsetzt. Da fühlt man sich doch fast wie zu Hause.

    Ich checkte ein und auf dem Weg zum Hotelzimmer fand ich ein Foto, welches die „Sperlingsgasse im Bezirk Mitte von der Jungfernbrücke“ aus dem Jahre 1931 zeigt.

    Na das verstärkte doch mein Heimatgefühl. Hier war ich also herzlich willkommen.

    Das Wetter zeigte sich erneut von seiner besten Seite und ich entschloss mich auf die Hotelterrasse vor dem Hotel Platz zu nehmen. Auf dem Nebentisch erwischte ich doch sogleich einen Frechspatz (gemeiner Haussperling) und Namensvetter, wie er sich an einem Teller an den übrig gebliebenen Krumen labte.

    Dadurch animiert, bestellte ich nicht etwa bei der Saugstelle, sondern bei der netten Bedienung standesgemäss ein „Erdinger Weissbier“.

    Und das in Berlin Mitte Bezirk Alt-Moabit. Prost!