bin grad auf einem geburtstagsessen eingeladen. teste onlinepodcast, daher alles klein geschrieben. dabei faellt mir wieder auf: die schweizer eigenheit – mehrmonatige ferien. petra war letzes jahr mit ihrem fründ 10 monate auf weltreise. tja, wer kann der kann. bilder von der weltreise unter www.unsereferien.ch/time-out
Urlaub in Bayern – ein fröhlicher Schulferienbericht
4. Juni 2007Letztes Jahr im Sommer waren wir in Urlaub in Bayern. Meine grosse Schwester Jessica, meine Eltern und unser Hund Burgsmüller. Ich war auch dabei und ich heisse Torsten und bin sieben Jahre alt. Meine Eltern waren schon öfters in Bayern, aber für mich war es der erste Urlaub im Ausland, weil ich bisher nur in Bibione war. Bayern wäre eigentlich sehr schön, aber man sieht es kaum, weil überall Berge davor stehen und es verdecken.
Sehr cool sind manche Häuser. Sie sind tätowiert, zum Beispiel mit einem Hirsch, einem Berg oder einem Baum. Aber weil die Bayern das Wort „Tattoo“ noch nicht kennen, sagen sie „Lüftlmalerei“ dazu.
Die Bayern sind lustige Menschen und lachen viel mehr wie die Leute bei uns zu Hause. Sie mögen uns sehr, denn wenn sie uns sehen, lachen sie noch mehr. Viele heissen Sepp, die meisten jedoch „Hä“ (1). Das lustige in Bayern ist die Sprache. Manche können deutsch, aber nicht alle. Der Ort, wo wir in einer Pension gewohnt haben, war da, wo Bayern „Oberpfalz“ heisst und da ist die Sprache echt krass. Als wir einmal gewandert sind, sind wir an einem Bauerhof vorbeigekommen und davor sass ein alter Mann auf einer Bank, ass ein Stück Torte und trank dazu eine Flasche Bier. Mein Vater sagte zu ihm, dass schönes Wetter ist und der Mann meinte „Loumameirouh“ (2)! Das heisst wahrscheinlich „Guten Tag“. Ich wollte es gleich ausprobieren, ob ich die Sprach auch kann und sagte zu dem Mann „Loumameirouh“ (2)!. Er blickte aber sehr böse und sagte zu mir „Saubougejblosszou“ (3). Da sagten wir lieber nichts mehr und gingen weiter, weil wir ihn nicht reizen wollten. Der Mann stand dann auf, stöhnte und sagte: „Ohboudescheissschouh“ (4). Das heisst wahrscheinlich „Tschüss“ oder so.
Gut gefallen haben wir in Bayern die Feste. Irgendwo ist immer eines. Da sitzen dann die Bayern und trinken Bier aus gläsernen Eimern, die sie „Mass“ nennen. Die Frauen haben kleinere Eimerchen, die heissen „Halbe“. Normale Gläser gibt es nur für Kinder oder ganz alte Frauen. Wir sind auf einem Fest gewesen, und es war sehr schön. Ich habe Pommes mit Ketschup gegessen, meine Schwester Jessica nichts wegen der Kalorien und meine Mutter ein halbes Hähnchen namens „Hendl“. Der Papa hat weisse Spiralen gegessen, die „Radi“ hiessen und dazu einen Einem Bier. Er sagte, das Radi rumort ganz doll in seinem Bauch und als er rülpste, fiel meine Mutter beinahe das Hähnchen hinunter.
Wenn die Bayern einige Eimer Bier getrunken haben, schlafen sie ein oder sie reden in einer Geheimsprache, die man nicht versteht. Es sind nur sehr kurze Wörter und mit dessen reizen sie sich gegenseitig, bis sie raufen.
Auf dem Fest, bei dem wir waren, konnte man dies sehr schön beobachten. An unserem Nachbartisch im Bierzelt sassen einige Bayern mit ihren Eimern. Zuerst lachten sie und guckten zu uns herüber. Einer von ihnen konnte sogar italienisch, den er sagte zu meiner grossen Schwester immer „Dipackiano“ (5). Sie verstand ihn aber nicht, weil sie nicht italienisch spricht. Plötzlich kam ein anderer Bayer am Nachbartisch vorbei und schon spielten sie das lustige Spiel: „Erst reden, dann raufen“. Einer von denen, die am Tisch sassen, sagte zu dem, der vorbeiging: „Hä“ (1)! Darauf sagte der Vorbeigehende: „Wos hä“ (6)?, worauf der andere ziemlich böse meinte: „Hä, gell hä“ (7)! Das hätte er vermutlich nicht sagen sollen, denn der Vorbeigehende sagte nur mehr: „Pass fei aaf, hä“ (8) – und schon rauften sie. Obwohl es ziemlich lustig war, gingen wir, denn meine Mutter mag keine Gewalt.
Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen in Bayern. Bayern reden nicht so gerne wie wir. Manche sind beinahe stumm. Dies kann man am besten im Wirtshaus sehen. Eines Abends ging mein Vater mit mir ins Dorfwirtshaus und wir bestellten Bratwürste mit Kraut, die sehr lecker schmeckten. Es waren ausser uns nur zwei Einheimische da. Diese sassen am Stammtisch, tranken Bier und schwiegen. Mein Vater sagte freundlich zu ihnen: „Die Bratwürste schmecken hervorragend, meine Herren“! Sie aber schwiegen weiter. Sie sagten zu meinem Vater nichts, zu mir nichts und zu sich auch nichts. Wenn sie nicht ab und zu vom Bier getrunken hätten, hätte man meinen können, sie seien tot. Plötzlich, nach ungefähr einer Stunde, tat sich etwas. Einer von den beiden seufzte „jamei“ (9), und wir dachten jetzt beginnt ein Gespräch. Doch der andere sagte nur „owa ehrlich“ (10), und das war es dann.
Mein Vater machte noch einen Versuch und rief hinüber: „Es gefällt uns sehr gut hier bei Ihnen in Bayern! Wir waren auch schon auf dem Feuerwehrfest! Da gab’s eine zünftige Rauferei! Haha! Waren Sie auch schon auf dem Fest, meine Herren“? Da sagte ein Bayer zum anderen: „Eam schaug o“ (11). Dann war es wieder ruhig. Dies war meinem Vater dann doch unheimlich und wir zahlten und verliessen den stillen Ort. Beim Hinausgehen sagte Papa noch zu den Männern: „Gute Nacht, die Herren! Ich wünsche noch einen schönen Abend“! Sie wünschten uns nichts.
Aber die Bayern sind nicht immer so mürrisch. Zum Beispiel sind sie richtig lustig, wenn sie sich gegenseitig beleidigen. Das gefällt ihnen scheinbar sehr. Als mein Vater und ich einmal in unserem Urlaubsort in der Dorfmetzgerei einkauften, kam ein Bayer herein und sagte zum Metzger: „Servus Hans, du oider Hunzkrippl“ (12)! Da lachte der Metzger und sagte: „Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher“ (13)! Sepp, der Berner, freute sich sehr über die nette Begrüssung. Als noch ein weiterer Bayer hereinkam, wurde die Stimmung immer besser. Er begrüsste die anderen beiden mit einem herzlichen „Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen“ (14)!
Auch Hans, der Hunzkrippl und Sepp, der Berner, begrüssten den Neuankömmling und riefen: „Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter“ (15)!
Franz Suffbeutel war total begeistert und lachte über das ganze Gesicht. Dann sagte Sepp, der Berner, zu Hans, dem Metzger bzw. Hunzkrippl: „Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger“ (16)! Metzger Hans meinte dazu: „Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer“ (17)!
Es gibt scheinbar nicht schöneres für einen Bayern, als beleidigt zu werden, denn sowohl Hans, der Leutebescheisser als auch Sepp, der Berner und Bauernfünfer und Franz Suffbeutel waren in einer Super-Stimmung und lachten herzhaft.
Mein Vater meinte zu mir: „Pass auf Jochen, jetzt mache ich auch mit bei dem Spass“! Dann sagte er zum Metzger: „Geben Sie mir bitte hundert Gramm von ihrer verfaulten Salami, sie Vollidiot“!
Plötzlich lachte keiner mehr und alle sahen meinen Vater an, sogar die alte Frau, die im Laden war. Der Metzger sagte mit finsterem Gesicht: „Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“! (18)
Das habe ich zwar nicht genau verstanden, aber es hörte sich nicht gut an und wir verliessen ohne Wurst die Metzgerei. Wahrscheinlich ist „Vollidiot“ eine Beleidigung die die Bayern nicht kennen und deshalb freuen sie sich nicht darüber.
Sonst war es in Bayern sehr schön, besonders die Pommes und das Eis. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich durfte abends immer mit vier Jungs aus dem Dorf Fussball spielen. Die bayerischen Jungs sind echt nett, sie liessen mich sogar den Ball holen, wenn er in Nachbarsgarten geflogen war und sagten, das ist eine grosse Ehre für mich. Als ich den Ball wieder herausgeholt hatte, sagten sie, dass es nicht nur eine grosse Ehre, sondern auch ein grosses Glück für mich war, weil heute scheinbar der Kampfhund nicht zu Hause ist. Das ist doch voll lustig, oder?
Ich habe mir extra die Namen der Jungs notiert, damit ich ihnen nach dem Urlaub schreiben kann. Sie heissen Ülcgür, Ferdl, Erdal-Alois und Kilian. So, das war’s. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Bayern, weil Bayern ist voll cool. Vorher kaufe ich mir noch ein Wörterbuch.
(Danke Ruedi!)
Lost in Translation oder „Oberpfälzisch für Anfänger“
- „Hä“ (1) = Freundliche Bayerische Frageform wie „Was bitte?“, „Was meinen Sie?“ oder „Wer genau?“
- „Loumameirouh“ (2)! = „Lass mir meine Ruhe“
- „Saubougejblosszou“ (3) = „Saujunge geh‘ bloss weg“ oder „Kümmere Dich um Deine Angelegenheiten“
- „Ohboudescheissschouh“ (4) = „Oh Junge! Diese scheiss Schuhe!“ Ursächlich schmerzen offensichtlich die neuen Schuhe.
- „Dipackiano“ (5) = „Dich pack ich auch noch“ oder „Mit Dir könnte ich mir ein Schäferstündchen vorstellen“.
- „Wos hä“ (6) = Was heisst hier „Wie bitte?“ Höfliche Bayerische Gegenfrage.
- „Hä, gell hä“ (7)! = „Wie bitte“ heisst halt „Wie bitte“, oder?
- „Pass fei aaf, hä“ (8) = „Passen Sie jetzt genau auf, (dann gibt es kein) „Wie bitte“ mehr“
- „jamei“ (9) = Ja, so ist das eben.
- „owa ehrlich“ (10) = „Aber ehrlich“ oder „Genau, so ist es“
- „Eam schaug o“ (11) = „Schau Dir diese Person genau an“, aber hier eher sinngemäss „Als ob diese Person wüsste, worum es geht“.
- „Servus Hans, du oider Hunzkrippl“ (12)! = Grüss Gott Hans, Du alter Hundskrüppel
- „Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher“ (13) = Grüss Gott Sepp, Du Bär, Du hässlicher!
- „Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen“ (14) = Ja da schau her. Der Sepp und der Hans, Ihr Schlawiner Ihr elendige
- „Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter“ (15)! = Ja, Grüss Gott Franz, alter Saufbeutel, stinkender!
- „Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger“ (16)! = Hallo Hans, gebe mir drei Paar von Deinen hässlichen Pfälzer (Würsten), Du Leutebescheisser (Betrüger), Du windiger (verwegener)
- „Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer“ (17)! = Für Deinen Saumagen taugen die immer! Na, Du mit geschwollenem Kopf herumlaufender Bauernfünfer, Du staubiger Bulldogmisshandler, Du grausamer
- „Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“! (18) = Schau bloss, dass Du weiter kommst, Du Preussenkopf, Du *piep*
Events in Regensburg – 02.06.07 Das BR3 Party Schiff legt um 20 Uhr am Donaumarkt ab
1. Juni 2007Los geht’s jeweils um 19.00 Uhr mit einer kleinen Vor-Party am Kai, dort kann jede(r) hinkommen und auch ohne Partyticket mitfeiern. Um 20.00 Uhr legt das Bayern 3-Partyschiff dann von den jeweiligen Halteplätzen ab, dreht eine große Partyrunde auf der Donau bzw. dem Main-Donau-Kanal und legt gegen 0.30 Uhr wieder an der gleichen Stelle an.

An Bord wird abgefeiert in drei Party-Areas: Mega-Disco mit den Bayern 3-DJs im Unterdeck, entspanntes Abhängen und Flirten in der Lounge im Mitteldeck und heiße Open-Air-Sommerparty auf dem Oberdeck!
Die letzte Partystation am Samstagabend in Regensburg ist leider ausverkauft – hier wird es keine Abendkasse geben.
Germany’s Next TopModel – Die Ambergerin Barbara gewinnt
26. Mai 2007Heute ist offensichtlich die Model-Casting-Serie „Germany’s Next TopModel“ zu Ende gegangen. Ich muss zugeben, ich hab‘ nicht eine Folge gesehen. Gemerkt habe ich „das Ende“ der Serie über die Blogwelt. Die Top-Beiträge bei WordPress handeln allesamt von genau diesem Thema.
Den Anreiz dann doch etwas über die Geschichte zu schreiben, bekam ich erst, als ich bei der Website der „Mittelbayerischen Zeitung“ einen Artikel mit der Überschrift „Oberpfälzerin gewinnt: Barbara ist „Germany’s Next TopModel““ fand. Da wurde ich dann neugierig und wollte herausfinden, woher die Dame denn nun kommt. Ja, was! Aus Amberg? Aus meiner Geburtsstadt? Naja, auch gut. So erfährt der Rest der Welt wenigstens, dass es Amberg gibt 🙂
16.05.07 ab 23 Uhr – Sudhaus Revival in Regensburg
16. Mai 2007Die Regensburger Disko-Legende kehrt zurück! Für eine Nacht – und zwar am 16.05.2007 um 23 Uhr treffen sich die „alten“ Sudhausgänger und -Stammgäste im ehemaligen Gloria-Kino in der Simadergasse 2A. Das original Sudhauspersonal serviert original Sudhaus-Drinks zu original Sudhaus-Preisen. Und: Natürlich gibt es original Sudhaus-Musik auf die Ohren! Schade, dass ich nicht dabei sein kann 😦
Event: Sudhaus Rivival
Wann: Mittwoch 16.05.07 ab 23 Uhr
Wo: Gloria, Simadergasse 2A in Regensburg
An alle die hingehen: Trinkt ein/zwei Bier für mich mit!
POD – Zwei lange Braune mit allem beim Würstltoni in Regensburg
13. Mai 2007Wenn ich meinen Kollegen in Zürich vom „Uusgang“ in Regensburg erzähle, dann spielt der „Würstltoni“ oftmals eine tragende Rolle. Schon allein, dass man morgens „Würstl“ isst, stösst auf Unverständnis. Dabei ist der morgendliche Gang zum „Würstltoni“ und der Verzehr von der Regensburger Spezialität „Zwei lange Braune mit allem“ seitdem ich „unterwegs bin“ Tradition. „Pommes rot/weiss“ stehen zwar mittlerweile auch auf dem Speiseplan des „Würstltoni’s“, aber das bestellen nur die Nordlichter und Preissn. Ebenso „Currywurst und Pommes“. Für einen „Rengschburger“ ist allein schon der Gedanke daran schrecklich. Besser ist das:
Pünktlich um 5 Uhr öffnet die wohl bekannteste Wurstbude Regensburgs „Schmidl’s Wurstbraterei“ oder kurz „Würstl-Toni“ genannt. Die ersten hungrigen Partygänger treffen allerdings schon meist eine halbe Stunde vorher ein. Öffnen sich die Läden, so scheinen die Massen die Bude umwerfen zu wollen, so beliebt sind die Schmankerl.
Was gehört nun zu einer standesgemässen Morgenmahlzeit, um die Sinne zu wecken. Also zuerst sollte man sich Zeit lassen. Vor 5:30 Uhr geht eigentlich kein Stammgast zu den drei Ladies vom Grill. Der Andrang wäre zu gross und der Kaffee würde sich nicht lange auf einem der Tische halten können. Die korrekte Bestellung lautet dann wortgemäss: „Zwoa lange Braune mit allem, a Stangerl und an Kaffee, bitte!“ Alles andere wird von einer der Ladies im besten Dialekt wortreich kommentiert. Ausserdem sollte man das Geld möglichst schnell und passend bereit halten. Verzögerungen oder gar dumme Sprüche werden nicht akzeptiert und die „Knacker mit allem“ (neben dem „Schmidl-Burger“ eine andere Spezialität) ist ratzfatz an den Nächsten verkauft. Wer sich als absoluter Neuling, Turnbeutelvergesser, Märchenprinz oder Uni-Späteinschreiber outen möchte, der ordert frech „A Bier hätt i gern!“. Er empfängt mit Sicherheit verwunderte Blicke und in minder schweren Fällen ein „hamma ned! Foa hoam!“
Aber am besten bestellt man das, was oben abgebildet ist. „Zwoa Braune“ sind angebratene Wiener, „mit allem“ steht für die Garnierung mit sauren Essiggurken, Kren (Meerrettich) und original Händlmeier-Senf. „Kaffee“ versteht sich von selbst. „Des Stangerl“ ist ein Laugengebäck und leider nicht auf dem Foto. Warum da noch „a Bratwurst“ drauf liegt? Ja, das erklärt sich aus dem Begriff „Extrawurst“.
12.05.2007 „Woidboyz – The Muh Vieh“ im Regina-Kino Regensburg
13. Mai 2007Wie bereits angekündigt, stieg gestern die Premiere in Regensburg: „Woidboyz – The Muh Vieh“ – der Heimatfilm – lief zur besten Sendezeit um 21:15 im Regina-Kino in Regensburg an. Zur Feier des Tages erschienen die Darsteller Ulli, Andi, Bastian und Tom und feierten mit den zahlreich erschienen Kinogästen den Einstand des Films in der Oberpfälzer Hauptstadt. Die Filmvorstellungen in Deggendorf waren gleich viermal ausverkauft und zeigte so den grossen Erfolg des Films auf.
Diese Geschichte durften wir uns also nicht entgehen lassen. Mit dem Taxi erreichten Mike und ich das Regina-Kino gegen 20:45 Uhr. Vor dem Kino versammelten sich bereits ca. 50 Gäste und ich war froh, dass ich die Kinokarten noch telefonisch reservieren liess. Kollege Chris erschien ebenso mit zwei Freunden und so besorgten wir uns wie die meisten zum „Warm-Up“ ein Eichhofener Gebräu, standen bei bestem Premierenwetter vor dem Kino und harrten der Dinge, die da kommen sollten.
Kurz nach 21 Uhr strömten die Gäste in den Kinosaal. Anschliessend stellte Herr Goldermann – der Geschäftsführer des Regina-Kino’s – die Woidboyz auf der Bühne vor. Nach einer kurzen Einleitung und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Film’s durch die Darsteller startete die Vorführung mit den bekannten Kurzfilmen, welche auf Youtube Berühmtheit erlangten und den Ansporn für den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ gaben.
Der Film selbst erzählt die Geschichte, wie die Woidboyz sich hart den Traum vom Besuch des Münchner Oktoberfestes im Bayerischen Wald erkämpfen. Dabei werden lange geheim gehaltene Hintergrundinformationen zum Bayerischen Wald selbst, Flora und Fauna, Waldgeister und Feen, der Ursprung so mancher kulinarischen Seltsamkeit, wie „Neger, Russ und Radler“ und sogar äusserst private Geheimnisse („Wer sind die Väter der Woidboyz“), sowie über die Verwandschaft gelüftet.
Der Film schien das zahlreich erschienene Publikum (ca. 120 Gäste) begeistert zu haben; denn keiner stand direkt nach dem Film auf, sondern alle blieben sitzen und sahen sich den Abspann an und hörten der Filmmusik zu. Es gab anschliessend rauschenden Applaus und das Publikum feierte den Film und die Darsteller. Diese hatten vorsorglich Premiere original „Woidboyz T-Shirts“ machen lassen, welche im Foyer für einen geringen Unkostenbeitrag erstanden werden konnten. Als besonderes Schmankerl unterschrieben die Darsteller die T-Shirts.
Herr Goldermann zeigte sich vom Erfolg des Filmes und der Premierenveranstaltung anhand der Besucherzahlen sehr zufrieden. Für ein als „Heimatfilm“ angekündigtes Erstlingswerk Deggendorfer Medientechnik-Studenten übertraf die Resonanz die Erwartungen vollkommen. Auch die Begeisterung und das Engagement der Darsteller wurde hoch angerechnet. Leider musste die spontane After-Premiere-Party im Lokal „Klappe“ ausfallen, da die „Woidboyz“ allesamt anschliessend dringend nach München weiterfahren mussten.
Wer also die Premiere verpasst, verschlafen oder vergessen hat und sich den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ noch ansehen möchte, hat noch diese Woche Gelegenheit dazu. Vom 17.05. bis 19.05.2007 läuft der Film jeweils um 19 Uhr als „Dult – Warm-Up“ im Regina-Kino. Soweit mir bekannt ist beläuft sich das Eintrittsticket „Parkett“ 4 Euro und „Balkon“ 5 Euro. (Ohne Gewähr). Die Mass auf der Dult kostet 6 Euro 40 (auch ohne Gewähr). Reservierung (natürlich die Tickets und nicht das Bier) entweder online über die Website des Regina-Kino’s oder telefonisch unter 0941 / 4 16 25.
PS: Ich von den Darstellern gebeten richtig zu stellen, dass die Aussage im Artikel der „Regensburger Rundschau“ falsch ist, dass die gesamten Gelder aus den Kinovorführungen direkt an die „Woidboyz“ gehen würden. Dem ist nicht so.
PS2: Falls Jemand die Bilder in Originalauflösung und -Format haben möchte, bitte ich um kurzes Feedback (Kommentar).
PS3: Falls Jemand ein original „Woidboyz – T-Shirt“ kaufen möchte – ebenso. Ich leite die Anfrage an die „Woidboyz“ weiter.
PS4: In Straubing läuft ebenso der Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ in diesen Tagen an. Leider habe ich bisher keine weiteren Informationen dazu.
Veröffentlicht von PeterPan 














































