31.07.2026 – Auch das ist die Schweiz – Gemeinde Untersiggenthal


Da vergewaltigt ein SVP Politiker unter Einwirkung von K.O.Tropfen seine Haushälterin und deren Tochter, filmt und fotografiert das. Das Opfer kündigt und zeigt die Tat an. Das Opfer die Haushälterin ist somit arbeitslos. Bekommt von der Gemeinde aber nur Nothilfe und das Migrationsamt leitet die Ausweisung ein.

Erst als der Tagesanzeiger darüber berichtet: Über den nun zurückgetretenen SVP Grossrat und seine Opfer und die Ungerechtigkeit, welche die Opfer erfahren mussten von Ämtern und der Gemeindeberichtet. Erst dann reagiert die Gemeinde und das Migrationsamt sofort. Das Kantonsgericht hat zudem einer Klage der Opfer Bestand gegeben. Die Opfer bekommen nicht nur Nothilfe sondern Sozialhilfe. Das Migrationsamt verlängert die Aufenthaltsgenehmigung. Mehr Infos unten.

Quelle Tagesanzeiger: Der damaliger Aargauer Grossrat soll Paula L. und Iwona L. betäubt und gefilmt haben, während er sie sexuell missbrauchte. Nur wenige Tage, teils sogar wenige Stunden nach der Berichterstattung dieser Redaktion über das Leiden der beiden Frauen legten die Aargauer Behörden eine 180-Grad-Kehrtwende hin.⁠

Sowohl bei der geringen Unterstützung durch die Gemeinde Untersiggenthal als auch bei der Frage der Wegweisung entschied der Kanton nun das Gegenteil von dem, worauf die Behörden fast drei Jahre lang beharrt hatten.⁠

Mehr dazu liest hier: https://www.tagesanzeiger.ch/missbrauchsfall-in-untersiggenthal-kanton-korrigiert-gemeinde-435188248171

Text: Oliver Zihlmann⁠
Bilder: Sabina Bobst⁠, Patrick Gutenberg

Brauchst du professionelle Hilfe? ⁠
Die Opferhilfe ist in der ganzen Schweiz unter der kostenlosen Nummer 142 erreichbar.

Bitte hinterlasst einen Kommentar!