27.04.2026 – 40 Jahre Super-GAU Tschernobyl

27. April 2026

Vor exakt 40 Jahren passierte der GAU im Russischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Am 25.04.1984 um 23:32 Uhr (MEZ). Jeder weiss heute noch wo er an diesem Tag war und was er gemacht hatte. Ich war am Guggenberger Weiher bei Obertraubling. Wir spielten Volleyball und sonnten uns in der Frühlingssonne. Erst Tage später gaben die Russen zu, dass eine radioaktive Wolke über Europa hinwegzog und gerade auch über uns während eines Gewitter abregnete. Herzlichen Glückwunsch!

Heute diskutieren Politiker wieder auf Atomkraftwerke zu setzen. Was Blödsinn ist, weil es gar keine ausgebildeten Fachkräfte mehr gibt. Es dauert mindestens 10 Jahre um Neue auszubilden. Deutschland besitzt weder nennenswerte Uranvorkommen noch Anreicherungsanlagen. Uranstäbe kommen aus Russland, Kanada und Australien. Tatsächlich gehen aber russische Heizstäbe an Frankreich. Atom? Nein Danke!

ZDF Bericht zum 40-jährigem Jubiläum

Wer betreibt heute noch Atomkraftwerke vom Typ tschernobyl:

Atomkraftwerke vom Typ RBMK-1000 (der Reaktortyp, der in Tschernobyl verwendet wurde) werden heute ausschließlich in Russland betrieben.

Betreiber: Die Kraftwerke werden vom russischen Staatskonzern Rosenergoatom (Teil von Rosatom) betrieben.
Anzahl: Nach aktuellen Daten (Stand Februar 2024) sind noch sieben RBMK-1000-Reaktoren an drei Standorten in Russland am Netz.

Standorte:
Kursk (Kursk I und II)
Smolensk
Sosnowy Bor (Leningrad, nahe St. Petersburg)

Wichtige Hinweise:
Das ursprüngliche Kernkraftwerk Tschernobyl selbst wurde im Jahr 2000 stillgelegt und ist nicht mehr in Betrieb.
Die noch laufenden RBMK-Reaktoren wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl nachgerüstet, um die Sicherheit zu erhöhen.
Der letzte RBMK-Reaktor soll voraussichtlich im Jahr 2034 stillgelegt werden.

Weitere Infos zur Tschernobyl Katastrophe


27.04.2026 – Windparks: Grösster Windpark der USA geht ans Netz, trotz Dump

27. April 2026

Der SunZia-Windpark soll sich laut Medienberichten derzeit in der Testphase befinden. Wann genau der kommerzielle Start der insgesamt 916 Turbinen erfolgen soll, ist nicht bekannt, das Nachrichtenportal E&E News berichtet jedoch, dass damit noch in diesem Quartal zu rechnen sei.

Der Windpark hat eine Kapazität von 3,5 Gigawatt und könnte somit Strom für mehr als 1 Million Haushalte erzeugen. Obwohl der Windpark in New Mexico steht, sorgt eine fast 900 Kilometer lange Hochspannungsleitung dafür, dass der Strom bei Kunden in Kalifornien und Arizona aus der Steckdose kommt.

Das Projekt wurde ursprünglich bereits 2006 vorgeschlagen. Bürokratische Hürden und mehrere Klagen haben das 10-Milliarden-Dollar-Projekt immer wieder verzögert.

Quelle TAZ

Hauptmerkmale und Fakten:

– Standort: Lincoln, Torrance und San Miguel Counties in New Mexico.
Größe: 916 Windturbinen (GE Vernova 3.6 MW und Vestas 4.5 MW).
Kapazität: 3,5 Gigawatt (GW), genug für über 3 Millionen Menschen.
Übertragung: Eine fast 900 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) transportiert den Strom nach Arizona und Kalifornien.


Inbetriebnahme: Die kommerzielle Inbetriebnahme der Windturbinen wird für 2026 erwartet, wobei die Übertragungsleitung Ende 2025 fertiggestellt werden sollte.

Wirtschaftliche Bedeutung:
Investition: Über 11 Milliarden US-Dollar.
Wirtschaftliche Gesamtauswirkung: Das Projekt soll insgesamt 20,5 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen Vorteilen bringen.

Arbeitsplätze: Über 1.000 Arbeitsplätze in der Bauphase.

Quelle RETA und Wikipedia


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