Bosham by Boat – Impressionen eines Bootsausfluges

28. Juli 2006

 

England West Sussex Bosham Sailing Boat Sea England West Sussex Bosham Sailing Boat Sea Chichester

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>> Ohne Worte <<


A visit to Chichester

28. Juli 2006

 Heute morgen nach dem Frühstück checkte ich aus der B&B-Bleibe aus. Colin holte mich ab und wir fuhren zu einem EIB-Projekt. In einem Gewerbeobjekt einer neuen Firma für Satelliten-Receiver gab es ein Problem mit einem Präsenzmelder und einem Linienkoppler. Beide Probleme behoben wir recht schnell. Der Präsenzmelder war zu nah an einer Leuchte montiert und der Linienkoppler besass nicht die richtige Adresse.

 

Auf dem Weg nach Chichester besuchten wir den berühmten „Goodwood Racetrack“ – die älteste Rennstrecke in Grossbritannien. Hier finden jedes Jahr Autorennen mit antiken Rennwagen aller Generationen statt. Auch Morgen – Samstag – ist so ein Renntag.

 

Danach hielten wir vor den neuen Produktionsgebäuden non Rolls-Royce und sahen uns kurz im Visitorcenter um.

  

Schliesslich stellten wir unsere Autos in Chinchester auf einem Parkplatz ab. Colin fuhr weiter in sein Büro und ich machte mich zu Fuss in die Altstadt von Chichester auf.

   

Die Fussgängerzone ist belebt und jeder scheint am Freitag-Mittag noch schnell Wochenendbesorgungen erledigen zu müssen.

  

Ich nehme mir Zeit die Kathedrale zu besuchen, in welcher ich ein Chagall-Fenster entdecke.

   

Gegenüber sah ich die „West-Bar“. Diese Lokalität befindet sich in einer Zweischiffigen ehemaligen Kapelle mit gotischen Pfeilern und kunstvollen Glasfenstern. Das Gewölbe besteht aus einer hölzernen Kasettendecke. Lederne Sitzmöbel laden zum Verweilen rund um die Theke, welche das Zentrum bildet.

  

Nach einer Cola und einem Kaffee machte ich mich auf den Weg zurück nach Bosham. An einem Verkehrskreisel las ich „Chichester Marina“. Bei dem Wetter – Sonne ohne Ende – versprach der Hafen etwas Abkühlung. Also abgebogen und ab zur Marina!

  

Boote mit kuriosen Namen „Miss Behaving“ und schwimmende Häuser lagen vor Anker. Aber natürlich auch die gehobene Londoner Oberklasse mit den entsprechenden schwimmenden Nussschalen.

Sogar „Disabled“ dürfen abgestellt werden, schöne alte Engländer kann man kaufen und neue Bayern sind trockengelegt.

 

Nach einer ausgiebigen Fototour und einem anschliessendem Kaffee, fuhr ich zurück nach Bosham. Dort checkte ich im „Millstream Hotel“ ein. Naja, das Zimmer ist nicht so schön, aber ich bin ja nimmer lang da. Vielleicht bin ich aber auch etwas verwöhnt 🙂

  

Dann schlenderte ich die Strasse zum Hafen hinunter. Die Uferstrasse wird übrigens regelmässig von der Tide überschwemmt. Touristen parken gerne auf dem Kies und wundern sich dann nach ein paar Stunden, dass nur noch die Fenster rausschauen. Die Kisten muss dann die Feuerwehr herausziehen. Kein Scherz. (Bilder). Das gleiche passiert auch mit wanderwütigen Touristen, die mal schnell eine Abkürzung durchs Watt machen wollen. Die Abkürzung dauert dann länger, wenn die Herrschaften im Schlick hängen bleiben.

   

Apropos Tide: Der Tidenhub (also für Stoapfälza wie mich: Differenz Ebbe/Flut in Metern) beträgt übrigens bei Bosham über 3 Meter (!). Da kann man dann schon mal gemütlich sein Segelboot im Hafen stehen lassen oder den Hund getrost alleine auf dem Schiff lassen und in den Sailor-Club gehen. Nach 3-4 Stunden hat man dann wieder genügend Wasser unter dem Kiel. Aber bis dahin geht nix.

Eigentlich ist Bosham ja ein gemütliches, ruhiges verschlafenes Städtchen am Meer. Wenn da nicht die Enten wären, die meist in Rudeln oftmals aber auch alleine gefährlich auf den Verkehr einwirken würden. Und scheinbar haben sich sie Schwäne den Enten angeschlossen. 🙂