Eigentlich ist Montag nicht mein Tag, weil „es is eh koa Dog ned„. Fercho hatte mich angerufen gegen 19 Uhr. Er wollte entweder zum Kloster Waid oder an den See etwas entspannen. Eigentlich bin ich immer für sowas zu haben, aber irgendwie war ich heut nicht dieser Laune. Sorry Fercho, noch dazu, weil ich mich dann um 21:30 Uhr dann doch ärgerte bei dem schönen lauen Abend auf dem Sofa zu dösen.
Also rappelte ich mich auf, schnappte mir die Moppedschlüssel und düste planlos stadteinwärts. Am Abend vorher hatte ich den RonOrp-Newsletter gelesen und dort war vermerkt, dass bei der Reithalle – Gessnerallee – in „Stall 6“ ab 21 Uhr gemütliche Reggae-Musik ertönen würde. Ich muss gestehen: Ich war noch nie in der Reithalle, Schande No. 2. Das muss geändert werden. Also steuerte ich das Töff beim Bahnhof vorbei, Richtung Sihlquai. Auf Anhieb fand ich den Bau und parkte die Mühle, verstaute Helm und Jacket in den Koffern und schlenderte „in den Stall“ – leer, nix los. „OK, dann schaust Dir halt die Reithalle an“ dachte ich – geschlossen! Ein Schild „Zum Biergarten hier lang“ lockte mich weiter zu gehen.
Und da war der Biergarten – ein echter Biergarten. Holztische, Sonnenschirme, Linden, SelbstabholerTheke, sogar ein Flüsschen (die Sihl der Schanzengraben) umrahmte das gekieste und gepflasterte Areal. „Heureka„! Na denn besorge ich mir ne Stange – „A Platzerl is immer frei„. Oder wie der Schafbauer einst sprach „Setz`n`s erna scho mal hi – an Stui bring i glei„. Ja mei is des griabig! Und de Leit – so zünftig. Empfehlenswert! Fercho, sorry, ich tue`s nie wieder 🙂


Veröffentlicht von PeterPan 

















































