Nach jahrelangem Engagement hat die UNESCO die Altstadt von Regensburg als 32. Welterbestätte in die UNESCO-Liste der Denkmäler von „außergewöhnlichem universellen Wert“ aufgenommen. Die Entscheidung wurde vom Welterbekomitee in Litauens Hauptstadt Vilnius getroffen. Als besterhaltene mittelalterliche Großstadt in Deutschland ist Regensburg von der Unesco zum Welterbe erklärt worden.
Die von den Römern gegründete Donaustadt hat einen fast komplett erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit 1.400 denkmalgeschützten Häusern. Wahrzeichen sind der gotische Dom und die im Jahre 1146 fertig gestellte Steinerne Brücke über die Donau, die damals als Weltwunder galt. Einzigartig sind auch die von reichen Fernhändlern nach Vorbildern aus der Toskana erbauten Wohntürme.
Neben Regensburg sind unter den Neuaufnahmen auch das italienische Genua, Minen in Chile und Großbritannien, die Jahrhunderthalle („Hala Ludowa“) des deutschen Architekten Max Berg in Breslau sowie die Brücke Vizcaya im spanischen Bilbao. Ferner wurden Stätten in China, Iran, Oman und Syrien ausgewählt.
Veröffentlicht von PeterPan 





