Es wird Zeit, dass der Sommer kommt!

28. Januar 2008

Sommer-Sonne-Sonnenschein! Wenn uns am Wochenende nicht die Bett-Aufbau-Umbau-Ausräum-Aktivitäten so lange beschäftigt hätten, wäre der Boxster schon da aus der Garage befreit worden. Nun, heute Mittag holte ich das gute Stück aus dem dunklen Bunker. Und brachte ihn ans Licht der Sonne.

Da werden Erinnerungen wach! An den Ausflug zum Säntis über kurvenreiche Strassen. Der Ausflug zum Vierwaldstätter-See mit anschliessender Schlauchbootfahrt.

Am liebsten hätte ich das Dach aufgemacht und wäre am Parkplatz vorbei Richtung Albispass und dann weiter um den Zuger-See gefahren. Dann entweder nach Oberägeri oder rechts weiter zum Vierwaldstätter-See. Bei Weggis dann eine Pause am See in der Sonne eingelegt. Und dann gemütlich mit der Fähre übergesetzt, um auf der Autobahn über Luzern wieder zurück zu fahren.

Aber noch ist es „erst“ 10 Grad warm und zweitens musste ich Nachmittags dann doch noch das ein oder andere im Büro erledigen. Auf jeden Fall musste man mir heute das Lächeln nach der Ankunft in der Arbeit aus dem Gesicht massieren.

Es wird wirklich Zeit, dass es Sommer wird! Ganz dringend!


Freitag 25.01.2008 – Gelbes Curry und Club Amber

27. Januar 2008

Freitag 25.01.2008 – Gelbes Curry und Club Amber

Am letzten Freitag stand die Neueröffnung eines Clubs in Zürich auf dem Programm. Der Club heisst „Amber„, aber zuerst kam die Einladung zum „Gelben Curry“-Essen bei Anne und Pat. Die beiden hatten uns und Monika zum Essen eingeladen – um 19:30 Uhr. Tja, aber Mike und Monika kamen „etwas“ später. Monika fand den Weg nicht gleich – und Mike kam einfach nicht rechtzeitig von der Arbeit weg. Deshalb empfing ich ihn mit der geeigneten Züchtigungswaffe.

Peter empfängt Brüderchen MikePat kocht gelbes Curry

Als dann alle Eingeladenen den Ort der Gemütlichkeit glücklich erreichten, fing Pat an in der Küche ein köstliches Mahl zu bereiten. Dies passte angeblich vorzüglich in den Diätplan. „Gelbes Curry“ mit nur „leicht“ scharfem Fleisch.

Weihnachtsbaum bei Anne und Pat

In der wirklich geschmackvoll eingerichteten Wohnung von Anne und Pat steht das ganze Jahr der Weihnachtsbaum. Allerdings wird dieser irgendwann im Januar abgeschmückt.

Anne und Moni warten auf das gute EssenGelbes Curry

Während die Mädels schon am Tisch vor sich hin hungerten, fuhr Pat das Essen auf. Es schmeckte vorzüglich! Und diente als Grundlage sozusagen für die darauf folgende Visite im neuen Zürcher Club „Amber“. Dorthin fuhren wir gegen 22 Uhr.

Anne mit FreundinnenMoni und Prosecco

Der Club „Amber“ liegt am „Bahnhofsquai“ und wie der Name der Strasse bereits vermuten lässt: Direkt am Zürcher Bahnhof. Na gut, eine Kollegin von Pat hatte eine Lounge reserviert und dort fanden wir ausreichend Platz und Aussicht. Tja, eigentlich stellt man sich einen Club etwas anders vor mit Tanzfläche und so – und etwas grösser. Aber im Club „Amber“ liegt der Schwerpunkt sicherlich anders. Es wurde – zumindest das was ich überblicken konnte – eher geredet. Die Musik war anfänglich etwas eintönig, wurde dann aber im Verlauf des Abends besser. Züritypisch ist, dass der Clubbesuch grösstenteils zum „Ratschen“ verwendet wird. Man kommt sich vor, als ob sich die Leute lange nicht mehr gesehen hätten. Wir gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach: Beobachten und Kommentieren. 🙂

Mike im Club Amber

Ein absolutes Highlight war unsere Drinkassistentin „Sarah“. Hübsch, flink, nett, zuvorkommend und immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen servierte die blonde Lady uns durch den Abend. Welchen wir gegen 3 Uhr dann beendeten.

Sarah die schnelle BedienungPeter und Pat

Mal sehen, ob sich der Club „Amber“ in Zürich etabliert. Wer gerne bei einem guten Drink, angemessener Musik und netter Bedienung ein wenig mit seinen Freunden ratschen möchte, ist dort auf jeden Fall gut aufgehoben.


Bilder und Bericht – Denner Superdiscount Party vom 19.01.2008

21. Januar 2008

 Nachdem schon einige via Suchmaschinen auf der Suche nach Party-Bildern über meine Event-Ankündigung von der „Denner Superdiscount Party“ gestolpert sind, hier eine kleine Auswahl meiner Pix.

So, und nun zum Bericht: Schon das letzte Mal war die „Denner Superdiscount Party“ etwas Aussergewöhnliches. Nur dieses Mal war es noch verrückter. Eines als Tipp für das nächste Event: Lasst das Auto stehen! Es kann nur bitter enden, wenn man nichts trinkt und miterleben muss, wie sämtliche Deca-Dance-Besucher nach dem Motto „von 0 auf 100 in 2.8 Promille“ abheben. Für die zuletzt genannten Partygänger mag es die günstigste Party Zürich sein – für andere gibt es noch eine weitere Motivation. Nur dann muss man ganz dringend schon um 22 Uhr an der Kasse anstehen: Es gibt Dennerware umsonst!

„Dekadenz (v. frz.: décadence; < lat.: de- ab, cadere fallen) beschreibt einen kulturellen Niedergang. Der Begriff setzt voraus, dass es objektiv bessere oder wünschenswertere gesellschaftlich-kulturelle Zustände gebe.
….
Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz oder dekadentes Verhalten überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. Oft wird der Begriff kritisch angewandt auf das Verhalten von Personen mit Vorbildfunktion, also Personen des öffentlichen Lebens, Medienstars u.ä.“

Nach dem Motto „In der Regel wissen wir was billig ist“ bringt Denner zum Beispiel Damenbinden unter das weibliche Volk. In einer extra eingerichteten roten corporate design Regalecke findet der Früh-Party-Gänger von der Zahnpasta bis zum 10 Kilo Waschmittel und von der Papierrolle bis zur Packung Kartoffelchips alles was das Herz begehrt – kostenlos! Auch die erwähnten Damenbinden liegen zwischen der Familienpackung Babywindeln und der Grosspackung Salzstangerl. Dementsprechend packen die Leute zu und füllen die bereit liegenden Papiertragetaschen bis zum Grenzbereich der Tragekraft des Oberarmknochens – oder bis die Trageriemen feine Schnitte in die Handballen ziehen. Egal, geiz ist geil und für 8,95 CHF Eintritt muss ja schliesslich etwas „rausspringen“ – und wenn es das Ellbogengelenk ist.

Wir – Mike und ich – verabredeten uns mit Steve kurz nach Mitternacht, schlenderten zum Eingang und standen erst einmal an. Dort kamen uns die letzten schwer bepackten Schnäppchenjäger mit der oben erwähnten Fülle an Dennerware entgegen. Ähnlich beladen wie die Packesel Richtung Himalaja schlurften sie Richtung Hardbrücke. Die Schlange mit Wartenden wanderte zügig auf die beiden Kassen zu – stilechte Dennerkassen hinter welchen je eine Dame sass. Steve lud uns ein und die Dame kam fachmännisch ins Grübeln. „Was ergibt 3 Personen mal 8,95 CHF?“. Ein kurzer Blick auf den bereit gelegten Spickzettel ergab 26,85 CHF. Strichcodes oder ein Etikett am Handgelenk hätte man leichter über den Laserscanner ziehen können, aber man kann ja nicht alles im Kopf haben. Dafür wurden wir am Unterarm mit einem riesigen Denner-Stempel abgestempelt. Gut, dass ich nur schwarze Klamotten trug – Stempelfarbe ist der Tod für Weiss! Was mich wieder an das Waschmittel denken lässt. Hätte ich vielleicht doch … ? Egal.

Während Mike und ich die Jacken vorsorglich in dieser lauen End-Januar-Nacht im Auto beliessen, trug Steve seinen warmen Mantel zur Garderobe. Aber nicht nur dort staute sich bereits das Partyvolk. Mike dachte, er könnte währenddessen 3 Bier für sage und schreibe je 1,95 CHF organisieren. Kam aber nach wenigen Minuten unverrichteter Dinge mit den Worten „Die stehen dreireihig an der Bar an – Kai Schanze!“ wieder zurück. Auch Steve’s Versuch den Mantel abzugeben endete glücklos. Die Kapazitätsgrenze der Garderobe war erreicht. Kein Bier – aber dafür einen Mantel zuviel. OK, Spurwechsel! Wir wanderten durch die wabernde Masse auf die andere Seite der grossen Halle. Schätzungsweise 4000 Leute bewegten sich Züri-typisch mit Drink in der einen und oft mit Ziggi in der anderen Hand mehr oder weniger zum Sound aus der Anlage – und wir mittendrin. Zeitweise verloren wir uns aus den Augen, fanden uns aber vor den komplett leer geräumten Umsonst-Regalen ein.

Hier überblickten wir die Masse am besten. Mike startete einen zweiten Besuch bei der Bar. Die Bar ging über die gesamte Hallenlänge. Etwa ein Dutzend mehr oder weniger geübte Serviertöchter und -Söhne versuchten dem Andrang Herr zu werden. Ohne Erfolg. Mike erwischte, wie ich später feststellte, einen ganz speziellen Barman – den direkt an der Ecke. Für zwei Fronten zuständig (eben am Eck) arbeitete dieser stoisch von rechts nach links die in der ersten Reihe stehenden Personen ab. Und die Bestellungen sind teilweise abenteuerlich. Anstatt einfach 6 Bier zu bestellen (für 3 Leute), gab es da folgendes: 2 Whisky-Cola, aber ohne Eis, 1 Gin-Tonic, 1 Wodka-Energy, 4 Chübli (Prosecco) und ein Wasser. Klar, die Dame war blond. Und der Barman bei 89 Dezibel einfach überfordert.

So dauerte es geschlagene 20 Minuten, bis Mike mit 6 Bier vollkommen entnervt zurück kam – mit ein Paar Flaschen in der Hand. Es gab „Denner-Spezial-Bier“ – Ein „Kopfwehbier“, wie sich später herausstellte. Steve packte seine Jacke in eine Denner-Papiertüte und legte diese ins Regal. Kurz darauf trafen sich neben uns am gemütlichen Regal 4 Damen. Drei der Ladies trugen mit zwei Händen vier Wodka-Lemmon. Die Letzte der vier zitterte vier Chübli zum Regalfach. Dann vernichteten die Ladies je vier Drinks in insgesamt 30 Minuten – handgestoppt! Ob es an der ausgeprägte Saugfähigkeit der Denner-Damenbinden lag? Wir werden es wohl nie erfahren. Hossa die Waldfee!

Während ich als Fahrer an meinem Denner-Spezial-Bierchen zuzelte, verdrängten Steve und Mike mit rollenden Augen ob der weiblichen Saugkraft den Hopfensaft aus dem kleinen grünen niedlichen Glasfläschchen. Dann probierte ich mein Glück an der Bar – in der dritten Reihe. Ich versuchte es eher in der Mitte. Musste mich aber dafür durch die am Rand Tanzenden vorsichtig bewegen. Was gar nicht so einfach ist; denn man weiss nie, ob sich derjenige, welcher gerade versucht seiner Tanzpartnerin das Ohr abzukauen, plötzlich von John Travolta inspiriert umdreht, mit mir zusammenstösst und den Inhalt seines Plastikbechers entleert.

Ich stehe also an. Vor mir noch ein „Auf seinen ganz einfachen Drink“-Wartender. Und ich hab den besten aller Barman erwischt. Aus der „Wirtschaft“ schien dieser nicht zu kommen. Er nimmt einen „Longdrink“-Becher vom Stapel, schaufelt mit einer Kelle einen Eiswürfel nach dem anderen in den Becher, zählt dabei scheinbar mit aller Kraft bis 4 (kein Spickzettel in der Nähe), stellt den Becher vor sich auf ein dünnes aber vollkommen durchnässtes Tuch, sucht die Wodka-Flasche, findet diese bei der Kollegin neben ihm (es ist ihre), schenkt mit zusammengekniffenen nivellierenden Augen 4,2549 Zentiliter ein, stellt die Flasche ab, sucht die Lemmonflasche, findet keine, überlegt kurz, nimmt sein eigenes Proseccoglas, leert dieses, dreht sich um, holt eine neue Flasche aus dem grossen Kühlschrank hinter sich, öffnet diese, kneift die Augen wieder zusammen und schenkt den Becher voll. Dann nimmt er den Becher und stellt diesen auf die Theke vor den Typen direkt vor mir. Dieser schaut den Becher an, dann den Barman und meint „Ich han an Whiskchy-Chola wolle!“. Der Barman schaut in die Runde und schiebt den Becher dem Nächsten hin. Dem ist es mittlerweile egal, was er bekommt, Hauptsache etwas Flüssiges und er zahlt den mit viel Liebe zubereiteten Wodka-Lemmon.

Nach diesem mitreissenden Beispiel fachmännischer Handwerkskunst wechsle ich nach rechts direkt in die erste Reihe an die Theke. Dort befindet sich der Einzugsbereich der wirklich flinken Kollegin des Hardcore-Barman’s. Ratzfatz bekomme ich 5 Bier und schlängle mich zurück zu Mike und Steve, die schon mit trockener Kehle und am Gaumen klebender Zunge halb besinnungslos sehnsüchtig am Rande der Austrocknung auf meine Rückkehr von der Tränke warten.

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Waschmittel und die Familienpackung Damenbinden

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 Es kommen bestimmt mal harte zeiten  Dennerwerbung kann so schön sein

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Die Notreserve  Volle Halle

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Ewigi Liebi  Steve mit Jacke, Bier und Ziggi

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Maag-Hall Denner-Party  Let’s dance!

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Mike mit Becher  Deca-Dance

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 Mülltrennung: Bierflaschen im Einkaufswagen und Plastikbecher im Container. Sauba sag i!  Isch dasch es Cheidi?

Wir entschlossen uns frisch nachgetankt und mit ausreichend Reserven versehen erneut gestärkt (durch den ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt) die Stellung zu wechseln. Die Ladies neben uns befanden sich gleichwohl in erheiterter Stimmung bereits leicht angezählt in der zweiten Vierer-Drink-Runde. Aber gut, dass man (Frau) einen Becher (oder mehrere) Wodka-Lemmon zum Festhalten hat. Ob die Damen Runde 3 erreichten oder mit Dennertüten bepackt das Weite suchten und fanden, konnten wir nicht mehr in Erfahrung bringen. Wir suchten ein weiteres ruhigeres Plätzchen, um etwas das Tanzbein zu schwingen.

Was einfacher gesagt war, wie getan; denn der Bodenbelag der Tanzfläche hatte sich auf wundersame Weise in ein Gemisch aus Cornflakes-Waschpulver-Energydrink-Wodka-Whisky-Cola-Flaschen-Becher-Gemisch verwandelt. Wegwerfgesellschaft par excellence. Tja, die vom Veranstalter bereit gestellten „Mülltrennungsbehältnisse“ quollen über. Ob es im alten Rom bei Gelagen auch so ausgesehen hat? Nein, dort gab es sicher mehr Tonscherben auf dem Boden. Plötzlich setzte die Musik aus. Zuerst kurz, dann länger. Der Menge machte das aber nichts aus; denn man konnte noch leise im Hintergrund den Song hören. Und so sangen die Leute einfach selbst mit – und tanzten weiter.

Gegen 4 Uhr morgens verliessen wir die heiligen Tempel der „etwas anderen Party“ und schlenderten zurück zum Parkhaus. Nicht ohne dass Mike und Steve noch die „Heidi“ fanden – direkt neben dem Matterhorn – im Treppenhaus der Tiefgarage. Sachen gibt’s…

Weiter Bilder von der Denner Superdiscount Disco Party gibt’s auf der Website www.sddp.ch


Katrin Wilde ab Mitte Januar bei Antenne Bayern

14. Januar 2008

„Geht eine Tür zu, dann gehen zwei Türen auf“ heisst ein Sprichwort. Nachdem Katrin Wilde im Oktober 2007 nach persönlichen Bedrohungen gegen ihre Person beim Miniradiosender „Energy Zürich“ auszog, erfreut mich die Meldung vom presseverein.ch „Wilde wieder onair“. Dort ist zu lesen, dass die 22-jährige Saarländerin ab Mitte Januar beim erfolgreichsten Radiosender Deutschland’s „Antenne Bayern“ arbeiten wird. Und „Mitte Januar“ dürfte doch morgen sein? Sicherlich wird sie dort mehr machen dürfen, als nur das Wetter ablesen.

Ich bin mir sicher, dass sich die junge Lady in München/Ismaning sofort auf Anhieb wohlfühlen wird. Berge hat’s da. Seen hat’s da. Ein sauberes Nachtleben! Münchner Weisswürst! Knackige Bretzn! Ein echtes Oktoberfest! Und Bayern hat’s da erst recht 🙂 Auf diesem Weg wünsch‘ ich der Katrin viel Spass und Erfolg!

Alle, die Katrin auch in der Schweiz hören möchten, sei der Livestream von Antenne Bayern empfohlen.


Fernsehsender in Zürich – Sendertabelle und Kanäle

4. Dezember 2007

Jedes Mal suche ich mir wieder „einen Wolf“, wenn ich die Sendertabelle für das Kabelfernsehen in Zürich suche. Jetzt habe ich mich wieder einmal hingesetzt und die Sender einzeln per Fernbedienung durchlaufen lassen. Diese stelle ich jetzt dahin, wo ich diese sofort finde: In mein virtuelles Gedächtnis. Falls ich einen Fernsehsender übersehen habe, so bitte ich um „Meldung“. Vielleicht ist diese Liste ja auch für den den ein oder anderen in Zürich hilfreich. Wer weiss.

Sendertabelle TV Fernsehen Schweiz Zürich

Fernsehsender Tabelle Kanäle für Zürich Kabelnetz


Löhne in der Stadt Zürich – Zahlen des Bundesamtes für Statistik (2006)

3. Dezember 2007

Schon im Oktober hatte ich den kurzen Artikel „Löhne in der Schweiz“ zitiert. Dieser enthielt einen Lohnrechner des Schweizer Gewerkschaftsbundes. Heute fand ich einen Artikel in der NZZ: „Volle Lohntüten in der Stadt Zürich – Gehälter liegen deutlich über den Werten für die ganze Schweiz„. Hier ein Zitat:

Zürich ist nicht nur der Wirtschaftsmotor der Schweiz, in Zürich werden auch vergleichsweise hohe Löhne bezahlt. Dies geht aus der Lohnstrukturerhebung 2006 des Bundesamts für Statistik (BfS) hervor, das erstmals detaillierte Zahlen für die Stadt Zürich präsentiert. Demnach liegen die Bruttomedianlöhne der Beschäftigten in der Stadt Zürich im zweiten Sektor bei 6449 Franken und im dritten Sektor bei 7143 Franken. Diese Werte liegen 12,3 Prozent über den Medianlöhnen des Produktivsektors für die Gesamtschweiz und markante 28,7 Prozent höher als die durchschnittlichen Gehälter für die Schweiz im Dienstleistungssektor.

Löhne Zürich

Link zum Artikel:


Geständnis: 21-jähriger Schweizer erschoss 16-Jährige an Bushaltestelle

27. November 2007

Soeben kam ich nach Hause und sah sofort auf polizeinews.ch nach, ob es neue Erkenntnisse im Tötungsdelikt der 16-jährigen Lehrtochter gibt. Das Mädchen war am letzten Freitag-Abend an der Bushaltestelle Hönggerberg tödlich getroffen zusammengebrochen. Der Fall scheint aufgeklärt.

Der am Montag vorläufig festgenommene 21-jährige Schweizer hat die Tat während einer Vernehmung zugegeben. Offensichtlich hatte ein Zeuge die Polizei auf die richtige Fährte gebracht. Er beobachtete nämlich kurz vor der Tat eine Person mit Tarnjacke und Sturmgewehr. Der daraufhin ermittelte Schweizer chilenischer Abstammung 1) hatte am selben Tag seine Rekrutenschule abgeschlossen.

Nach dem Geständnis wurde der 21-Jährige direkt dem Haftrichter unterstellt und in Untersuchungshaft eingewiesen. Bei der Tatwaffe handelt es sich um das zuvor aufgefundenen Schweizer Sturmgewehr.

Das Motiv und der Tathergang sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Ältere Artikel zum Thema:

1) Schweizer? Oder Chilene?


Events in Zürich – 05.10.07 „Back to the 80’s“ im Club X-TRA

5. Oktober 2007

Die 80’s sind Kult! Musik, die gute Stimmung macht! Tanze zu den Dancefloor-Krachern und Rockhits von Cindy Lauper, U2 und vielen mehr!

Back to the 80’s – auf Grossleinwand
Die monatliche Back to the 80’s Party im Zürcher X-TRA gilt als das Original. Es wurde seit 1999 x-fach kopiert, aber nie erreicht. Neben den ausgewählten Hits aus den 80’s machen die unzähligen, auf Grossleinwand gezeigten Original-Videoclips die Party zum Treffpunkt für junge Nostalgiker.

Back to the 80's - X-Tra

 In den 80er-Jahren sang Prince „1999“. Pete Greub erfand 1999 die bis heute erfolgreichste Schweizer 80er-Party: Back to the 80’s!
Greub bewies mit dem Format seine grosse Szene-Affinität. Denn das Konzept seiner simplen 80’s Party dient häufig als Vorbild für ähnliche Anlässe. In Anlehnung an den The Buggles-Knaller „Video Killed The Radio Star“ brachte Back to the 80’s auch den Videoclip zurück in die Club-Kultur. Die teils raren Original-Clips aus dem umfangreichen, digitalisierten Clip-Archiv von Pete G laufen in bestechender Qualität über die Grossleinwand. Die Clips lassen die 80’s mit all ihren modischen Verbrechen noch eindrücklicher aufleben und sorgen bei so manchem Besucher für ein A-ha-Erlebnis – und das nicht nur mit dem meistgespielten Video „Take on me“.
(Quelle: Pressemitteilung)

DJs C-Side und Urs Diethelm

  • Was? Back to the 80’s
  • Wann? Freitag 05.10.07
  • Wo? Club X-TRA
    Limmatstrasse 118; 8031 Zürich

Events in Zürich – Original bayerisches Oktoberfest am Bauschänzli vom 11.10. bis 11.11.2007

3. Oktober 2007

Während in München das absolute Original sämtlicher auf der Welt momentan gefeierten Oktoberfeste jeden Tage einem weiteren Höhepunkt zuwabert, bereitet man sich mitten in Zürich an idyllischer Lage direkt an der Limmat mit herrlichem Blick auf den Zürisee auf ein spezielles Spektaktel vor. Zum 12. Mal findet auf dem Halbinselchen namens „Bauschänzli“ das original Zürcher Oktoberfest statt. Und das einen ganzen Monat lang.

Schon seit Mai 2007 sind Gerüchten zufolge die verfügbaren Sitzplätze praktisch ausgebucht. Seit Mai? Ja, 5 Monate vor der offiziellen Eröffnung des Oktoberfestes am Bauschänzli muss reserviert werden. Sonst schaut’s angeblich schlecht aus mit dem Festl-Feiern. Leider findet man auf der Website dieses Jahr keine Informationen zum Programm, zur sicherlich bayerischen Speisekarte oder zum Umfang der musikalischen Untermalung.

Aber ich denke, dass es sicherlich genauso wie das letzte Mal abgehen wird. Mit exklusiven Speisen, zünftiger Musik und ausreichend Bier in Masskrügen.

Dirndl für das Oktoberfest am Bauschänzli 2007

Wenn der Dame noch die original bayerische Tracht – das Dirndl – fehlt, so besteht auch in der Schweiz die Möglichkeit sich damit einzukleiden. Zum Beispiel beim Schweizer Online-Auktionshaus „Ricardo.ch„. Dann sollte „Frau“ sich aber beeilen; denn das Oktoberfest auf dem Bauschänzli in Zürich beginnt am 11.10.2007. Und dann heisst es genau einen Monat „Ozapftis!“ bis zum 11.11.2007.

Website: http://www.bauschaenzli.ch/


29.09.2007 – „Herbstfest“-Party im Provitreff Zürich – Kurzbericht und Bilder

30. September 2007

Deniz informierte mich bereits am letzten Wochenende und empfahl als Geheimtipp das „Herbstfest“ am Samstag 30.09.2007 im Provitreff in Zürich. Die Location „Provitreff“ kannte ich eigentlich nicht wirklich. Aber als ich im Internet am Samstag Nachmittag die Website besuchte, fiel es mir wieder ein. Das ist der Flachbau auf der Strasse vom Escher-Wyss-Platz zum Bahnhof an der Limmat entlang. Die Location „Provitreff“ kann man mieten – steht auf der Homepage. Und das „Herbstfest“ scheint eine eingebürgerte festverankerte Veranstaltung zu sein; denn auf der Homepage sind Bilder von den letzten Jahren vorhanden. Ein „Frühlingsfest“ gibt es offensichtlich auch. Am Provitreff war ich schon so oft vorbei gefahren. Alles klar – das sehen wir uns an.

Gesagt – getan. Gegen 22 Uhr machten Mike und ich uns „Ausgangs-fertig“, stiegen in den „kleinen Schwarzen“ und fuhren Richtung Hardbrücke. Die Förlibuckstrasse ist komplett gesperrt – bereits die 2. Nacht – um Teerarbeiten auszuführen. Hoffentlich wird endlich eine der vielen Baustellen in Zürich abgebaut. Dann beim Escher-Wyss-Platz vorbei zum Sihlquai weiter. Doch hier stand die Frage „Wo ist ein Parkplatz“?. Wir bogen zur Limmatstrasse ab und suchten dort. Die Gegend um die Limmatstrasse ist autotechnisch eine reine Katastrophe: Sackgassen und Einbahnstrassen. Einmal reingefahren, fühlt man sich im Kreis geführt und gefangen. Die Schweller auf der Strasse sind hoch und meine flache Flunder setzt dort fast überall auf. Nach langer Suche fanden wir zufällig einen Parkplatz.

Es regnete leicht und für September ist es empfindlich kalt, so beeilte wir uns zum „Provitreff“ zu gelangen. Ich öffnete die Stahltür und uns empfing eine fantasievolle Dekoration. Rollrasen auf dem Boden, darauf Kerzen und überall Sonnenblumen. Am Eingang stand ein Tisch und dahinter sassen zwei der Organisatoren (denke ich). Unüblich: Zuerst bekamen wir den obligatorischen Stempel auf den Unterarm und dann forderte man die Eintrittspauschale von kommoden 10 Franken.

Im Partyraum steht ein Töggelikasten (Kicker) im Eck. Dann folgen niedrige Ledersofas und ein paar Stehtische. Auf der gegenüberliegenden Seite ist über die ganze Breite eine Bar, welche auch mit Rollrasen belegt ist. Darauf echte Champignons, Kerzen und sonstige nette Herbst-Dekos. An den Wänden sind weitere Sonnenblumen und Maispflanzen angebracht. Eine Spiegelkugel und Schwarzlicht-Neon vervollständigen das Bild. Aus dem Tanzraum dringt wummernd Musik aus den 80ern. Mike und ich fühlten uns in die Zeiten der Jugendzentrums-Parties zurück versetzt.

Noch war die Location locker gefüllt – etwa 100 zahlende Gäste. So fiel es leicht sich umzusehen – und Deniz zu finden. Wie üblich mit Handtasche, Zigarette und der ersten Bierflasche bewaffnet, stand sie in der Nähe der Theke in einem eher ruhigen Eck. Wir begrüssten uns und plauderten über dies und das. Das Ambiente empfanden wir als extrem angenehm.

Provitreff_Herbstfest_02Provitreff_Herbstfest_04
Provitreff_Herbstfest_05

Gegen Mitternacht füllte sich der „Provitreff“ zusehends mit Gästen. Es war aber trotzdem überschaubar. Gedränge gab es eigentlich nur an der Tür, welche den Bar-Chillout-Bereich vom Tanzraum trennte. Hier stellte sich wieder heraus, dass es tatsächlich Leute gibt, die es für sich am sinnvollsten halten direkt im Türbereich ihren Stammplatz zu markieren. Es konnten auch wieder „Um-Taschen-auf-Boden-Tanzer“ gesichtet werden – ähnlich sich bewegend, wie dereinst die Indianer um das Lagerfeuer. Hinzu kam: Je später der Abend, desto mehr verschob sich das Alkohol-zu-Blut-Verhältnis, umso grösser wurde der Mut auf der Tanzfläche Bewegungen auszuführen, die mit dem eigentlichen Takt nichts mehr zu tun hatten. Aber Hauptsache man/frau fühlt sich „cool“ 🙂 und hält ein Getränk in der Hand.

Zwei DJs standen hinter dem Pult mit aufgeklappten Laptops und legten überwiegend durchgängig stimmige Musik aus den 80ern auf. Sämtliche Musikrichtungen wurden hierbei berücksichtigt, was viel Abwechslung brachte und eigentlich für jeden etwas dabei war. Viele Songs hatte ich schon ewig nicht mehr gehört. Anfänglich konnte sogar das Tanzbein geschwungen werden. Aber wegen der oben erwähnten Gruppierung der Gäste um Taschen und der Gefahr über den eigenen Haufen gerannt zu werden, unterliess ich dass je mehr, je später es wurde und je dichter und unkontrollierter das Gedränge wurde.

Wir verlagerten uns mehr auf das Geniessen der Musik und zogen uns später in den Chillout-/Barbereich zum Plaudern zurück. Gegen 3 Uhr morgens lichteten sich die Reihen der Gäste und auch wir entschlossen uns gegen halb Vier von der „Herbstparty“ den Heimweg anzutreten.

Die Veranstalter haben sich sichtlich Mühe gegeben und damit eine interessante Alternative zu den „grossen Parties“ geschaffen. Es regnete immer noch leicht, als wir den Provitreff verliessen. Und es immer noch deutlich zu kühl für September. Aber die „Herbstfest“-Party ist wirklich ein Geheimtipp!