28.07.2010 – Only in Thailand: Bäcker kreiert Brot in Form von Körperteilen

28. Juli 2010

Nachdem ich bereits über so viele thailändische Eigenarten gestolpert bin, habe ich mich entschlossen eine neue Kategorie einzuführen: „Only in Thailand“. Dies ist ist der erste Beitrag aus der neuen Serie.

Einen etwas ausgefallenen Einfall hat ein thailänder Bäcker aus Ratchaburi. Kittiwat Unarrom bezeichnet sich als Künstler und gestaltet aus Brot lebensechte Körperteile, wie Köpfe, Hände, Arme, Füsse aus Brot. Die Brote sehen tatsächlich aus, als würden sie aus dem Leichenhaus kommen. Seiner Aussage nach ziehen seine essbaren Kunstwerke täglich hunderte von Kunden aus Nah und Fern an.

Quelle Shortnews und Youtube


23.07.2010 – Kino-News: Hangover 2 wird in Thailand gedreht

23. Juli 2010

Die wohl beste Komödie 2009 war meiner Meinung „Hangover“. 4 Cracks feiern Junggesellenabschied in Las Vegas. Mit Nebenwirkungen; denn keiner der Akteure kann sich hinterher an die Nacht erinnern. Filmriss – Hangover eben. Traumhaft: Bei Produktionskosten von 35 Mio US Dollar spielte der Film 400 Mio. ein – bisher.

Und nun wird natürlich Teil 2 gedreht. So wie die Gerüchteküche verkündet sieht es so aus, dass der Drehort in Thailand liegt. Dort werden die 4 Freunde sicherlich wieder „heisse“ kuriose Abenteuer erleben. Mal sehen, ob der Film genauso gut wird wie Teil 1. Und ob Mike Tyson wieder zuschlägt? Schaumermal. Hier nochmal der Trailer zu „Hangover“ (Teil 1)


02.06.2010 – PODs – Pictures of Mai: „The Best of – Going to Thailand“

2. Juni 2010

Es ist gar nicht leicht über 1000 Bilder auszusortieren, um die besten in einem Album zu präsentieren. Nanee meinte noch, ich hätte dieses Mal nicht so viele Bilder geschossen. Und fast unmöglich ist es sich dann zum Ziel zu setzen für jeden Tag nur ein Bild im Beitrag einzubauen, um einen Überblick über die 16 Tage in Thailand zu bieten – sozusagen: „The Best of – Going to Thailand“. Es ging übrigens dieses Mal von Bangkok aus nach Koh Samet und dann weiter nach Koh Chang.


The Best of – Going to Thailand

Mehr Stories zu „Thailand im Mai 2010“


08.05. – 24.05.2010 – Pictures of Thailand: Bangkok – Koh Samet – Koh Chang – Bangkok

24. Mai 2010

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, von den Unruhen in Bangkok haben wir direkt nichts mitbekommen. Ich war sogar einmal direkt bei den Absperrungen, als ich bei der Schweizer Botschaft etwas zu erledigen hatte. Als es dann „losging“ und das Militär die Barrikaden räumte, waren wir auf der Insel Koh Chang – weit im Süden. Nur regelmässige Newssendungen brachten auf allen Kanälen die Neuigkeiten aus Bangkok.

Gut, was gibt es zu erzählen? Viel! Man könnte viel schreiben, zum Beispiel über die Kosmetikindustrie: Europäerinnen rösten sich in der Sonne, um braun zu werden und Thailänderinnen geben Unsummen aus, um weisshäutig zu werden. Oder das Thema: Thailänder können mehr Wärme vertragen, als Europäer. Ja klar! In klimatisierten Hotels und Taxis und Einkaufszentren lässt es sich die Wärme draussen aushalten. Aber ich kann auch von menschenleeren Stränden berichten, Badewannen-warmes Wasser, hammermässigen Abendstimmungen in traumhaften Restaurants mit direktem Meeresanschluss.


Flight to Bangkok: A Brandnew Day


Bangkok: Sukhumvit Hotel Le Fenix – On Top of the „Nest“


Bangkok: Sunset over „The Park“ at „Central Plaza Shopping Mall“


Bangkok: Taking a Ride with a Boat on the River


Bangkok: Wine Red at the „Baan Klang Nam Restaurant“


Bangkok: Traffic through the Red Shirt Barricade


Bangkok: Sometimes hungry Girls 🙂


Koh Samet: Walking on Water


Koh Samet: Stars and Boats


Koh Samet: A Beach-Restaurant is a Restaurant at the Beach


Koh Samet: Go to the Beach?


Koh Samet: Don’t want to kiss a Wave!


Koh Samet: Paint a Picture


Koh Samet: Never stop smiling…


Koh Chang: Don’t pay the Ferryman


Koh Chang: The Water has gone to Europe


Koh Chang: Storm is rising


Koh Chang: Sleeping in the Morning


Koh Chang: How to catch Crabs? Goto Shopping-Center!


Koh Chang: It means Love!


Koh Chang: My Shadow never leaves you alone.


Koh Chang: My Name is „Little steamed Rice“ and my favourite Food is „Gung“!


Ferry back to Chantaburi: I like Soja-Milk and love you!


Ferry back to Chantaburi: „Gate to Koh Chang“


Bangkok: Man in the Mirror


Bangkok: Watching a Watchdog

Wer Lust und Zeit hat, kann sich sämtliche 850 Bilder im Album ansehen:

Mehr Stories zu „Thailand im Mai 2010“


19.05.2010 – Thailändische Regierung verhängt nächtliche Ausgangssperre für Bangkok

19. Mai 2010

Wir sind gerade von einem Ausflug an die Südspitze von Koh Chang zurück gekommen. Nach dem Duschen schaltete Nanee den Fernseher ein, um sich über die aktuelle Situation in Bangkok zu informieren. Ihr Eltern hätten sie schon mindestens 10x angerufen, da sie wissen, dass wir eventuell diese Tage in Bangkok verbringen könnten – was aber nicht ist. Wir sind in Koh Chang! Das einzige was für mich gefährlich ist: Die Sonne! Ich hab mir an den Armen einen Sonnenbrand geholt. Mal sehen, wie er sich heute Nacht entwickelt.

ABER: Zur Lage in Bangkok und immer aktuell (siehe unten)

Ein Regierungssprecher teilte soeben in Englischer Sprache mit, dass heute Abend ab 20 Uhr bis morgen Früh 6 Uhr eine AUSGANGSSPERRE (Curfew) für Bangkok ausgesprochen wird – zum ersten Mal in der Geschichte Thailands. Ausserdem wird das Fernsehprogramm auf sämtlichen zur Verfügung stehenden Fernsehsendern gleichgeschaltet, damit jeder immer über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden ist.


Lad Prao Live Webcam Bangkok 18:40 Uhr
Weitere Webcam HIER

Aktuelle Verkehrssituation in Bangkok MIT Webcams HIER

Man solle sich als Thailänder möglichst nur in dringendsten Fällen auf die Strasse begeben. Darüber hinaus werde speziell für die Sicherheit der ausländischen Bürger und Reisenden gesorgt. Wenn Urlauber in dieser heutigen Nacht (19.05. auf 20.05.) von 20 Uhr bis 6 Uhr Ortszeit in Bangkok unterwegs sein müssten (wegen Transfer etc.), so sind auf jeden Fall REISEPASS und TICKETS griffbereit zu halten, damit die Abfertigung an den Strassensperren zügig von Statten gehen können. Es bestehe kein Grund zur Sorge. Die Transferrouten seien speziell abgesichert. Die Truppen und Volunteers würden heute Nacht überall in Bangkok Poste beziehen und Strassenkontrollen durchführen.

Die Situation eskalierte heute am frühen Morgen gegen 6 Uhr, als Regierungstruppen mit gepanzerten Fahrzeugen und Baggern die Barrikaden rund um das Konsularviertel Silom beseitigten. Dabei sei es vereinzelt zu Schusswechseln und Molotowwürfen gekommen. Der itialienischer Photojournalist Fabio Polenghi aus Milano kam dabei ums Leben. Die Redshirt-Demonstranten hätten Reifenbarrikaden entzündet, worauf das Militär vorrückte. Bei einer gezielten Operation seien vier leitende Führer der Redshirts festgenommen worden.

Daraufhin zündeten versprengte Demonstranden Teile des Einkaufszentrums CENTRAL WORLD PLAZA an und behinderten die Rettungskräfte und anrückenden Feuerwehren das Feuer zu löschen. Die Sendestation des Fernsehsenders HSTV Thai TV Color Ch3 im MALONEEN TOWER (3199 Maleenon Tower, Rama-4 Road, Klongtoey, Bangkok) wurde von den Redshirts gestürmt, besetzt und teilweise in Brand gesetzt – aktuell sendet er nicht – Mattscheibe. Während der Maloneen Tower brannte, wurden über die Helikopterplattform Menschen gerettet. In einigen Gebäuden und Strassenzügen fällt der Strom ganz oder teilweise aus.

Ebenso betroffen ist die THAI STOCK EXCHANGE im selben Viertel. Das Gebäude wurde gestürmt und angezündet. Auch das Areal rund um den Lumpini Park (Nightmarket) steht teilweise in Flammen. Darüber hinaus existieren Bericht von mindestens 5 weiteren nördliche Provinzen neben Bangkok. Dort wurden zeitgleich mehrere Gebäude der Regierung gestürmt, besetzt und beschädigt. 7/11-Geschäfte und Bankfilialen in Bangkok sind dem Redshirt-Feldzug zum Opfer gefallen.

Wärend es in den Urlaubsgebieten sehr ruhig zugeht und nichts von den fernen Ausschreitungen zu spüren ist, kann von Ruhe in Bangkok leider nicht mehr gesprochen werden – zumindest ist jetzt unsicherer, als bis heute Morgen, als man noch wusste, wo sich die Redshirt-Demonstranden aufhalten. Ausserdem fehlen ihnen nun die Führer, die regulierend eingreifen könnten und der Mob regiert. Oder es handelt sich um eine von langer Hand eingefädelte und geplante Aktion nach dem Motto: „Wenn wir gefangen werden, dann stehen 10x so viele auf!“. Das wird sich noch zeigen. 

Gerade wird berichtet, dass die THAI STOCK EXCHANGE und ALLE BANKEN in THAILAND am Donnerstag und am Freitag schliessen werden.

Ich werde versuchen die aktuellen Ereignisse zeitnah hier zu ergänzen.

18:25 Uhr: Es wird von mindestens 20 brennenden Gebäuden in Bangkok gesprochen. Das Fernsehbild zeigt menschenleere Strassen und nur vereinzelt Fahrzeuge.

Update 20.05.2010: In Bangkok scheint weitgehend Ruhe eingekehrt zu sein. Recht eindrucksvolle Bilder zeigt der Tagesanzeiger in einer Online-Serie. Das grösste Einkaufszentrum Thailands (das zweitgrösste Süd-Ost-Asiens) – das Central World Plaza – ist komplett ausgebrannt. Der Lumpinipark gleicht einem ehemaligem Schlachtfeld. Die Rama IV-Road ist von abgebrannten Reifenstapeln in Mitleidenschaft gezogen und von Müll übersäht.

Die Ausgangssperre für Bangkok wurde mittlerweile bis Samstag (Quelle) auf weitere 23 Provinzen ausgedehnt (Quelle). Insgesamt wurden seit Beginn der Proteste Mitte März 82 Menschen – darunter ein italienischer Photojournalist – getötet und rund 1800 verletzt. 45 51 der 82 Menschen starben bei im Zeitraum der Ausschreitungen.

Update 15:41 Uhr: Die Bankfilialen in Thailand werden am Freitag wieder geöffnet sein, nachdem Beschwerden eintrafen, weil dadurch Zahlungen und Buchungen über Tage nicht mehr durchgeführt werden könnten. Die Tourismusbehörde vermutet mittlerweile einen Verlust im Tourismussektor bis zu 120 Milliarden Baht (120 billion baht in revenue). (Quelle)

Update 21:03 Uhr: Der Bangkok Skytrain und die Subway werden am Freitag 21.05.2010 den Betrieb einstellen. (Quelle)

Kommentar:
Welche Auswirkungen die anhaltenden Unruhen auf die Wirtschaft und den Ruf von Thailand – das Land des Lächelns – haben wird, ist noch unabsehbar. Manche Quellen sprechen bereits von einem Schaden von über 3 Milliarden US-Dollar allein für die Tourismusindustrie, welchee 15% des Bruttosozialproduktes von Thailand ausmacht und woran auch Tausende von Arbeitsplätzen hängen. Auch wenn es in den südlichen Urlaubsgebieten ruhig ung gelassen zugeht, wird sich dies in den Buchungszahlen niederschlagen; denn für die Reiseanbieter ist es ein absolutes Übel Reisende in ein unsicheres Land zu senden bzw. ein unruhiges Reiseland zu empfehlen. Quellen sprechen z.B. von Buchungsrückgängen von über 20% im Vergleich zum Vorjahr, in welchem die Gelbhemden schon einmal den Hauptflughafen Thailands für Tage blockierten. Zuerst der Tsunami und nun politische Zerwürfnisse mit einem noch noch nie dagewesenen aufeinandertreffen von Demonstranden und Militär wird das Land für Jahre im Schockzustand behalten.


04.02.2010 – Volketswil: Anklage gegen vier Schüler, die monatelang eine 15-Jährige Thailänderin vergewaltigten

3. Februar 2010

Gut, dass man einen Newsreeder hat, sonst wäre diese Meldung wohl komplett untergegangen.

Eine 15-jährige Austauschschülerin aus Thailand soll vor einem Jahr über Monate hinweg in Volketswil (Kanton Zürich) von mehreren Mitschülern im Altert von 14 bis 16 Jahren vergewaltigt worden sein. Es wurde angeblich auch ein Video des sexuellen Missbrauchs angefertigt. Die vier Jugendlichen wurden verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage erhoben. Den mutmaßlichen Vergewaltigern drohen Geldstrafen oder bis zu Zehn Monaten Haft. Quelle shortnews.de

Geldstrafen und bis zu Zehn Monate Haft für monatelange Vergewaltigung einer Mitschülerin inkl. Videodreh? „Schwanz ab!“ müsste das Urteil lauten. Natürlich waren es grösstenteils „Schüler mit Migrationshintergrund“ – bis auf zwei Schweizer – und sie hat es sicher freiwillig über sich ergehen lassen; denn der Tagesanzeiger meldet bereits am 19.03.2009:

Vier Schüler türkischer, irakischer und schweizerischer Nationalität hätten zwischen Spätsommer und Weihnachten 2008 mit dem Mädchen mehrfach sexuelle Handlungen getätigt. «Zurzeit wird abgeklärt, ob es sich dabei um Vergewaltigung, also Geschlechtsverkehr gegen den Willen des Opfers, oder um Nötigung handelte», sagt der Leitende Jugendanwalt Chris Weilenmann. … Die 15-Jährige soll Mühe mit der deutschen Sprache gehabt haben und eine Aussenseiterrolle gespielt haben. Das sagen Mitschülerinnen und -schüler, die sich in der Migros im Einkaufszentrum zum Mittagessen trafen. Sie können nicht verstehen, dass die vier Verhafteten zu einer Vergewaltigung fähig waren. «Sie haben sicher nie gegen den Willen des Mädchens etwas mit ihr gehabt», sagt ein Schüler. Dem pflichten auch andere Mädchen bei, die vom angeblich schlechten Ruf des Opfers berichten. Ein Mitschüler eines Täters kann sich aber vorstellen, «dass das Mädchen Nein gesagt hat und die Burschen dann weitergemacht haben». Bei einem der vier Burschen soll es sich um den Ex-Freund des Opfers gehandelt haben, sagt eine Mitschülerin. Für Jugendanwalt Chris Weilenmann ist klar: «Das Mädchen betrachtet sich als Opfer.»

Mehr Aktuelles beim Blick.ch, der heute als einzige Zeitung über die Anklage berichtet. Sonst ist es über diesen Fall still im Schweizer Blätterwald. Mal sehen, was dabei herauskommt.


18.01.2010 – Kino : „Same Same but Different“ basierend auf einer wahren Geschichte

18. Januar 2010

Als Titel des neuen Kinofilms von Detlev Buck könnte man ihn als augenzwinkernde Reminiszenz an seinen ersten großen Erfolg verstehen: „Wir können auch anders“. Das gilt auch für Bucks neue Regiearbeit, die Verfilmung der wahren Liebesgeschichte zwischen dem jungen deutschen Backpacker Benjamin Prüfer und dem HIV-positiven Bargirl Sreykeo. Es ist eine außergewöhnliche Liebe, die Prüfer in seinem Buch „Wohin du auch gehst“ aufgeschrieben hat und für die Detlev Buck sehr schöne und überraschend unschrullige Bilder findet. Buck, den liebevolle Spötter einst als „Kuh-Regisseur“ einordneten, offenbart hier auch sein Faible für Elefanten, gedreht wurde in Phnom Penh und Hamburg.

Kinostart am 21.01.2010

Interview mit Benjamin Prüfer zum Film „Same Same but Different“

Weiteres Interview für den Spiegel

Web http://samesame-themovie.com

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07.01.2010 – Dumm, dümmer, Drogen auf Rückflug von Thailand

7. Januar 2010

Spiegel-Online meldet soeben:

Aufruhr über den Wolken: Auf einem Flug von Bangkok ist eine Gruppe von Niederländern ausgerastet. Die acht jungen Männer und Frauen sprangen über Sitzreihen und konsumierten offen Drogen. Am Zielflughafen Düsseldorf wartete schon die Polizei. Die sichtlich überraschten Rowdys seien festgenommen worden. Bei ihnen wurde die Droge Rohypnol entdeckt. Die Fluggesellschaft setzte die Truppe auf eine „schwarze Liste“ unerwünschter Passagiere. Gegen sie wird zudem wegen Beleidigung, Drogen-Vergehen und Verstößen gegen die Luftsicherheit ermittelt. Nach Zahlung von 1600 Euro Kaution durften die Niederländer die restliche Heimreise antreten.

Hätte man die Blödel bereits in Bangkok mit Drogen erwischt, wäre die Reise jäh zu Ende gegangen und ein Hotel mit Eisenstangenvorhängen wäre die nächste komfortable Bleibe geworden. „Ohne Holland fliegen wir zurück, fliegen wir zurück, fliegen wir zurück…“


21.12.2009 – Bayern meets Thailand: Die Top 5 Dialoge zwischen Josef und Narumol aus Bauer sucht Frau

21. Dezember 2009

Abschied nehmen muss das Millionenpublikum von Narumol und ihrem Milchbauern Josef. In der letzten Folge spielten beide nochmals eine Hauptrolle. Josef hatte zusammen mit seiner Nachbarin die Dorfapelle mit roten Rosen und zahlreichen Kerzen geschmückt. Die symphatische Thailänderin ahnte bei Ihrer Rückkehr in Bayern noch nicht, was sie erwartet. Verwundert war Sie allerdings, weil ihr Josef einen schicken Anzug bei ihrer Ankuft trug. Als beide in der Dorfkapelle ankamen und beide vor dem Altar der Kapelle standen, verschlägt es Narumol die Sprache. Ihr Josef fragte doch tatsächlich: „Willst Du mich heiraten?“. Ein Heiratsantrag vom frommen Josef! Er musste ein zweites mal fragen: „Willst Du mich?“. Narumol brachte nur ein „Ja“ raus und fiel dem Milchbauern in die Arme. Beide waren überglücklich. Das Traumpaar der diesjährigen Staffel von „Bauer sucht Frau“ hat sich also gefunden. Mehr Infos bei RTL.

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08.12.2009 – European Tolerance Award 2009 an Menschenrechtsaktivist Dirk Weeber-Arayatumsopon in Bangkok, Thailand verliehen

8. Dezember 2009

Das Kultur Forum Europa verleiht seit 1992 den European Culture Award (Europäischen Kulturpreis), der seit fünf Jahren durch die Kategorie European Tolerance Award (Europaeischer Toleranzpreis) erweitert wurde. Damit werden Personen ausgezeichnet, die sich besonders um Minderheiten im Europäsichen und Europäisch-Internationalen Verhältrnis verdient gemacht haben, deren Engagement dazu beiträgt, soziale und kulturelle Barrieren im zwischenmenschlichen Bereich abzubauen, Vertrauen zu schaffen und im Sinne des Europäischen Gedankens ein positives Signal in die EU und darüber hinaus zu senden.

In diesem Jahr wurde der ueberwiegend in Thailand (Chiang Mai), aber auch Deutschland lebende Rheinland-Pfaelzer Dirk Weeber-Arayatumsopon (35, Rhein-Pfalz-Kreis, Birkenheide) für sein Engagement im sozialen Bereich, darunter für den Einsatz um behinderte Kinder und HIV-Prävention in förderndem Zusammenstehen mit dem Thailändischen Königshaus ausgezeichnet. Er unterstützt seit vielen Jahren nicht nur das Wirken von Prinzessin Soamsawali, der Nichte der Thailaendischen Koenigin Sirikit, sondern arbeitet damit auch stetig am positiven Bild Europas und besonders Deutschlands in Thailand. Dies, indem er sich besonders gegen Kinderprostitution einsetzt, oder das Medizinalfach – Berufsfeld „Podologie“ (Lehre und Wissenschaft des Fusses), als erster Mensch ueberhaupt, nach Thailand spedierte und damit vielen Menschen mit Fußproblemen hilft. Darüber hinaus sind durch sein Engagement auch eine Blindenschule, Tsunami-Waisen und Flüchtlingskinder aus Bergdörfern ohne Anerkennungsstatus finanziell und durch Sachspenden unterstützt worden. Ein wichtiger Beitrag zum sozio-kulturellen Verhältnis zwischen Europa und Thailand. Einige dieser Projekte stehen unter der Patronage des Thailaendischen Koenigs Bhumipol, der den Einsatz von Weeber-Arayatumsopon ebenfalls wuerdigte.

Selbst im Krankenhaus, liess er eine zusaetzliche Thailaendische Auszeichnung durch Prinzessin Soamsavali, die man auch als „Diana“ Thailands bezeichnet, an den neuen European Tolerance Award Preistraeger 2009, in Form einer gravierten Kristallglasplastik uebergeben.

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