13.05.2009 – Thairiver: Paradiesischer Nachwuchs im Mai 2009

13. Mai 2009

Es wird Frühling! Die Bäume schlagen aus. Die Hormone spielen verrückt und die Paradiesfische (Macropodus opercularis) vermehren sich. Schon seit etwa 3 Wochen gibt es eine richtige Schaumnestbau-Rallye. Die beiden Männchen übertrumpfen sich im Blasenschlagen – der eine in der linken Ecke und der andere in der rechten Ecke des „Thairiver“-Aquariums. Und dann fand ich letzte Woche in beiden Schaumnestern gleichzeitig kleine Eier.

Nach ersten Erfahrungen dauert es somit ein bis zwei Tage bis aus den Eiern stecknadelkopf-grosse Paradiesnachwuchs schlüpft. Anfänglich zwar meist auf dem Rücken hängend, halten sich ganze Scharen unter dem Nest auf – immer bewacht vom Paradiesfisch-Gockel. Vom letzten Wurf im Herbst letzten Jahres brachte ich doch glatt sechs Zöglinge durch. Diese halten sich momentan im „GreenGras“-Aquarium zusammen mit einem Kampffisch-Pärchen und sechs roten Neon auf – immer hungrig.

Vorgestern schöpfte ich dann mit einer gewöhnlichen Suppenkelle einen Teil der Zwergerl unter den Nestern ab und beförderte diese langsam und vorsichtig in das daneben stehende „BambusBecken“. In diesem Aquarium tummeln sich bisher unkontrolliert vermehrende rote Zwerggarnelen. Somit kann ich mir einerseits sicher sein, dass die Paradiesfisch-Zöglinge nicht gefressen werden und andererseits gibt es nachweislich Infusorien in diesem Becken.

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Heute Abend fand ich Zeit ein paar Bilder mit der Nikon im Makromodus zu schiessen. Wer genau hinsieht, der entdeckt die immer noch durchsichtigen Individuen. Noch schwimmen die Winzlinge nicht frei und hängen in den Schwimmpflanzen oder am Beckenrand an der Wasseroberfläche. Aber es dauert sicherlich nicht mehr lange und sie erobern sich das Becken.


03.03.2009 – Thairiver: Katzenfutter für Fische oder „verkehrte Aquaristik-Welt?“

4. März 2009

Meine etwas anderen Aquaristikprojekte „Thairiver“, „GreenGras“, „Säulenaquarium“ und „BambusBecken“ entwickeln sich hervorragend. Auch wenn ich auf Technik weitgehend verzichte und gängige Aquaristikgewohnheiten vollkommen ausser Betracht lasse bzw. „gegen den Strom schwimme“. Dass die Becken alle samt auf Rollen stehen ist noch das Wenigste. Gewöhnlich trohnen Aquarien auf massiven Unterschränken, die dann die Technik und das Zubehör beherbergen. So einen fest verwurzelten Schrank mit dem schweren mit Wasser gefüllten Aquarium bewegt keiner mehr. Somit entschied ich mich für „Fische auf Rädern“. So kann ich diese leicht verschieben, wenn ich möchte. Männer denken praktisch; denn das Wischen des Fussbodens klappt so auch perfekt.

Technik benötige ich auch (fast) keine. Heizstab, Blubberpumpe und Filterpumpe mit der Grösse eines 10 Liter Eimers, sowie ein aufgelegter Leuchtbalken entfällt ganz. Im „Thairiver“ mit um die 400 Liter Fassungsvermögen läuft ein selbst gewickelter Schaumstofffilter mit zwei kleinen Lufthebern leise vor sich hin. In den anderen Becken tröpfeln kleine Hängefilter. Und Licht? Bis auf das „Säulenaquarium“ stehen die restlichen drei Becken an den Fensterfronten. Aber auch beim erstgenannten schaltet sich die Klemmbeleuchtung erst am späten Nachmittag ein und um 22 Uhr wieder aus. Auf dem „Thairiver“ steht auf der mittleren Verstrebung eine Tischleuchte mit 11 Watt Niedrigenergiebirne, welche auch mit einer Zeitschaltuhr läuft. Beim „Bambusbecken“ steht eine Halogen-Tischleuchte und beim „GreenGras“ eine LED-Lampe von IKEA, die ich nach der Arbeit bei Dunkelheit einschalte. Schliesslich will ich die Bewohner ja noch sehen abends.

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Aber nun kommt ein weitere interessante Revolution – oder auch nicht – welche aus purem Zufall entstand. Wie der aufmerksame Leser weiss, besucht uns ein Nachbarskater regelmässig. In letzter Zeit zwar nicht mehr so oft, vielleicht einmal pro Woche, aber wir haben vor Monaten eine Schachtel Katzentrockenfutter gekauft. Als ich die Inhaltsstoffe des Katzentrockenfutters mit den Inhaltsstoffen der Fischfutterflocken verglich, stellte ich damals ungeahnte Gemeinsamkeiten fest. Diese veranlassten mich zu einem Experiment: Was passiert mit Katzentrockenfutter, wenn ich es den Fischen und den Garnelen „vorwerfe“?


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Dieses Experiment im Oktober letzten Jahres verlief ungeahnt erfolgreich. Jeweils ein Stück warf ich in je ein Becken. Das Garnelen „Allesverwerter“ sind war mir bekannt, aber dass sich diese roten kleinen Viecher im „Bambusbecken“ zielgerichtet auf den Brocken stürzen und diesen zuerst schwimmenden dann durch das gemeinsame Gewicht nach unten schwebenden Happen vernaschen, überraschte mich doch ziemlich. Auch die Paradiesfische und die siamesischen Rüsselbarben hatten ihren Spass am Katzenfutter. Sie balgten sich förmlich um den Happen. Anfangs schwimmt dieses Katzenleckerli an der Oberfläche und die Paradieser reissen sich um das langsam aufweichende Teil. Sinkt es dann zu Boden bekommen die Rüsselbarben „Oberwasser“ und saugen sich daran fest.


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Im „Säulenbecken“ befinden sich neben den gelben Garnelen und deren vielfältigem Nachwuchs in allen Grössen ein paar „Killerschnecken“. Diese tauchen dann aus dem weissen Sand auf und schleichen zum gedeckten Katzenfuttertisch. Im „GreenGras“ befinden sich folgende Unterwasserbewohner: Ein Kampffischmännchen (seine blaue Majestät), ein Kampffischweibchen (!), 6 verbliebene Paradiesfisch-Zöglinge, 7 rote Neon und etwa 8 rote Garnelen nebst einer unbestimmten Anzahl diverser Schnecken. Dass sich ein Kampffischpärchen in einem kleinen 60 Liter Becken verträgt ist schon eine kleine Revolution. Aber auch dort freut sich Gross und Klein über die Katzentrockenfutter-Beigabe. Nach Rangordnung füllt sich die Gemeinde die Mägen. Den Rest genehmigen sich die Garnelen – also das Aufräumkommando.

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Natürlich gönne ich den Unterwasserlebewesen ein abwechslungsreiches Mahl. Aber auch hier versuche ich ausserhalb der Aquaristik-Gewohnheiten zu bleiben. Beim Coop kaufte ich ebenso vor Monaten eine Packung tiefgefrorene „Bio Cocktail Crevetten – gekocht und geschält“. Für alle Nichtschweizerdeutsche: Crevetten sind Shrimps, also Garnelen. Das kann nur gesund sein, schliesslich kommen diese direkt aus Ecuador. Diese Packung liegt im Tiefkühlfach des Kühlschranks. Regelmässig entnehme ich genau eine der Crevetten und schnipple diese in mehr oder weniger kleine Stücke. Dann wird dieses Frischfleisch gleichmässig auf die Becken verteilt. Und wieder versammelt sich die gesamte Unterwasserfauna um den gedeckten Tisch. Warum sollte ich also Fischfutterflocken kaufen?

Übrigens: Meine Untermieter haben 10 Tage ohne Futter locker weggesteckt. Wir waren ja nach Weihnachten über Sylvester auf Mallorca. Die Garnelen vermehrten sich sogar still und heimlich und nach meiner Rückkehr wimmelte es nur so vor Nachwuchs. Wer auf dem letzten Bild ganz genau hinschaut, der entdeckt einen der Winzlinge am unteren Bildrand in der Mitte auf dem Pflanzenast sitzen.

Siehe auch:


09.11.2008 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekt – Bilder bei Tageslicht

12. November 2008

Nach den Bildern der Aquarien am Abend fand ich nun am Wochenende bei schönstem Wetter Zeit ein Fotoshooting bei Tageslicht durchzuführen.

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Auf dem grossen Bild sieht man „ThaiRiver“ auf der linken Seite und das „Bambusbecken“. Darunter ein paar Aufnahmen vom „ThaiRiver“.

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Und hier das Projekt „GreenGras“ vor dem grossen Ostfenster.

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Oben ein paar „NearShots“ vom Projekt Säulenaquarium. Aus dem Coop besorgte ich am Samstag tief gefrorene Garnelen, die ich fein portioniert den gelben Garnelen und den Amentome Helena (räuberische Turmdeckelschnecken) verabreichte. Man sieht deutlich, dass es beiden Tierarten so richtig schmeckte. Der 400 Gramm Beutel reicht sicher ein paar Monate. Auch die Paradiesfische im „ThaiRiver“ stürzen sich mit Begeisterung auf die leckeren Häppchen.

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Zum Schluss noch ein paar Nahaufnahmen aus dem „BambusBecken“. Auf den beiden grossen Bildern sieht man den Garnelennachwuchs, der nur wenige Millimeter gross ist. Zwischen den beiden grossen Bildern sind auf den beiden Aufnahmen die kleinen Paradiesfischerl zu sehen.


05.11.2008 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekte – Aktueller Stand nach dem Urlaub

5. November 2008

ThaiRiver: Vor dem Urlaub entdeckte ich Blattläuse auf den Schwimmpflanzen. Diese vermehrten sich rege. Letzten Samstag fischte ich die gesamten Schwimmpflanzen heraus, verfrachtete diese in einen Eimer (vorher mit Aquarienwasser gefüllt) und behandelte diese mit Insektizit. Anschliessend nahm ich einen Müllsack und stülpte diesen Luftdicht über den Eimer. Zwei Tage gewartet und dann die Schwimmpflanzen im Spülbecken gut gewässert und „abgespült“. Die Blattläuse sind weg (hoffentlich) – zumindest entdecke ich seit Samstag keinen einzigen (Filz-)Laus mehr im Becken.
Es hat keinen Nachwuchs mehr im ThaiRiver. Die grossen Paradieser scheinen trotz sehr guter Fütterung im Urlaub (u.A. mit Katzentrockenfutter) die kleinen Zwergerl restlos verputzt zu haben. Neben dem Katzenfutter gab es Flockenfutter und Spirulinatabs.

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Projekt „ThaiRiver“ mit 5 Paradiesfischen und 5 siamesische Rüsselbarben. Der selbstgebastelte Luftheber-Mattenfilter ist auf „schwache“ Durchlüftung eingestellt. Die Leuchte brennt erst ab 18 Uhr momentan. Oben das „Katzenfutter“ nebst Spirulina und Flockenfutter. Ausser den Apfelschnecken sind keine weiteren zu sehen. Ich vermute mal schwerstens, dass sich noch ein paar „räuberische Turmdeckelschnecken“ im Bodengrund befinden und die unregelmässige „Impfung“ mit Blasenschnecken kurzerhand vertilgen.

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Projekt „BambusBecken“ mit etwa 10 weissen und 10 roten Zwerggarnelen. Dazu noch ungefähr 10 Stück vom Paradiesfisch-Nachwuchs (Bild unten rechts). Rechts am Becken hängt der auf kleine Stufe (rieseln) eingestellte Aussenfilter. Die Beleuchtungskonstruktion nebst Eimer steht nur zum Fotografieren da. Die Teichpflanze sowie das Zyperngras ist eingegangen. Ich habe diese aber nicht aus dem Wasser entfernt. Die Schnecken (TDS, Blasenschnecken, Apfelschnecken und eine Posthornschnecke) vertilgen zusammen mit den Garnelen die Blätter und Stile langsam. Die Turmdeckelschnecken (TDS) graben sich bis zu den Wurzeln vor und lassen sich diese schmecken. Mit Freude entdeckte ich zufällig, dass ich mehrfacher Papa geworden bin. Die RedFire-Garnelen haben Nachwuchs bekommen.

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Projekt „GreenGras“ mit einem Siamesischen Kampffisch-Bock und seit gestern mit etwa 10 roten Neon. Das Becken läuft meiner Meinung am besten. Das Sumpfgras habe ich schon einmal zurückgeschnitten, weil es dermassen aus dem Becken wucherte. „GreenGras“ läuft komplett ohne Technik. Die Schnecken (TDS, Blasenschnecken und Apfelschnecken) räumen das Aquarium auf und halten die Scheiben und Pflanzen algenfrei. Die Beleuchtung steht nur wieder zum Fotografieren auf dem rechten Elefantenhocker. Jetzt steht dort wieder eine weisse Diamantorchidee im grossen Windlicht-Biotop.

Auf dem oberen Bild links auf dem Elefantenhocker (aus Koh Samui importiert) steht das „BeginnerGlas“. Dieses war das erste „Aquarium“ – komplett ohne Technik. Es durchlief sämtliche Algenstadien (ich wollte es schon ausräumen), bis irgendwann Blasenschnecken damit begannen die Grünalgen von der Scheibe zu putzen. Auch das Moos sieht wieder wesentlich besser aus. Dorthinein zog eine der Kampffisch-Damen aus dem Säulenaquarium.

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Projekt „Säulenaquarium“ mit etwa 12 gelben Zwerggarnelen und einer unbekannten Anzahl Anentome Helena (räuberische Turmdeckelschnecke, umgangssprachlich „Killerschnecke“) . Die Garnelen liessen sich einfach nicht fotografieren (Licht und kein Stillhalten), fressen seit gestern mit Wonne die braunen Algen von Scheiben und Pflanzen und das verwitterte Seemandelbaumblatt. Ein Aussenfilter auf kleinster Stufe sorgt für Wasserbewegung und eine Klemmleuchte für braune Algen an den Schwimmpflanzen und am hinteren Eck.

Gestern bekam ich von Guido zum Geburtstag die gelben Zwerggarnelen geschenkt Somit zogen die beiden Kampffisch-Weiber aus. Eine ins „BeginnerGlas“ und eine in das grosse „Einweckglas“ (rechts im Bild). Zusammen wollten die beiden offensichtlich nicht in ein Glas. Die beiden jagten sich gegenseitig. Wahrscheinlich war man sich nicht über die karge Einrichtung einig (Zicken? *lach*). Eventuell ziehen beide dieses Wochenende in das dann geleerte „Aussenbecken“ an einen neuen Platz irgendwo in der Küche oder im Arbeitszimmer – natürlich komplett techniklos, dafür mit vielen Pflanzen.

Mehrwert:

Natürlich ist die „ThaiRiver-Webcam“ immer noch online.


19.09.2008 „ThaiRiver“ und „Säulenaquarium“ – Ein paar Schnappschüsse

20. September 2008


Links oben das „Säulenaquarium“, rechts oben „ThaiRiver“. Unten links „Siamesische Rüsselbarbe“ und rechts ein „Paradiesfisch Männchen“.


03.09.2008 – „Thairiver“ – Paradiesischer Nachwuchs (Fotos)

4. September 2008

Anbei zwei Bilder vom Nachwuchs der Paradiesfische (Macropodus opercularis). Als Grössenvergleich dient die an der Scheibe hängende Turmdeckelschnecke an der rechts unten eine Blasenschnecke hängt.


Heute fing ich etwa 40 Stück mit der „Kelle“ aus dem „ThaiRiver“ und versetzte diese in das „BambusBecken“. Mal sehen wie es mit den Zwergerln weitergeht.


02.09.2008 – „ThaiRiver“: Paradiesischer Nachwuchs Teil 2

2. September 2008

Heute Abend schaute ich nach, was eigentlich aus dem zweiten Nest des „Konkurrenten“ geworden ist. Es ist deutlich kleiner und hängt mickrig an einer Wasserhyazinthe beim Filter. Ich rückte die auf der Mittelstrebe befindliche Schreibtischlampe zurecht und nahm die Taschenlampe. Dann leuchtete ich hinein ins Nest und: Da wuselt doch was!


Sofort schnappte ich mir die neue DigiCam und schoss eine Serie mit unterschiedlichen Zoomstufen. Erst auf dem Bild konnte ich die Winzlinge erkennen. Speziell in den Blasenlücken sind die kleinen reflektierenden Augen zu erkennen. Ich hab‘ zum zweiten Mal „paradiesischen Nachwuchs“!


01.09.2008 – „ThaiRiver – Das etwas andere Aquarium“ – Neue Untermieter ziehen ein

2. September 2008

Wie erwähnt, kann ich zu den 4 Paradiesfischen (plus Nachwuchs) keine Zwerggarnelen setzen. Ich „kann“ schon, aber: Ich nehme an, dass die Garnelen als Vorspeise für die Paradieser herhalten müssten. Somit suchte ich nach einer Alternative, um den Bodengrund zu durchpflügen, Pflanzenreste zu verwerten und den wenigen Algen den Garaus zu machen.

Gut, etwa 6 mittlere Apfelschnecken fressen sich seit etwa 14 Tagen durch das „ThaiRiver“ und verrichten ihren Job anstandslos. Das war schon einmal ein Anfang. In verschiedenen Websites, Foren und Beiträgen las ich in den letzten Wochen bereits einiges über einen „Algenfresser“ – allerdings recht Kontroverses und Widersprüchliches.

Einerseits las ich gleichwohl positive und negative Beiträge und Kommentare über diesen asiatischen Schwarmfisch. Die einen empfehlen diese Art gegen Algen, die anderen sehen darin einen Missbrauch. Die einen meinen er sei verträglich, die anderen meinen, dass er eher kämpferisch und revierbildend ist.

Die Informationen auf der wirklich sehr interessanten Seite „Algenhilfe“ vom Zierfischforum.at bewegten mich dann zum Kauf von 5 „Siamesischer Rüsselbarben“. Mal sehen, ob die Paradieser Untermieter aufnehmen.

Übrigens bekam ich im „Qualipet“ in Buchs/SG einen Zettel mit, der die generelle Rückgabe von dort gekauften kranken Fischen innert 8 Tagen garantiert – tod oder lebendig. Ein netter Zug.


Zuerst legte ich den Beutel mit den 5 etwa 5 Zentimeter langen/grossen Fischen 15 Minuten ins Becken, um die Temperatur anzupassen. Dann nahm ich einen sauberen Eimer, liess mit dem Schlauch etwa 5 Liter in den Eimer ab und entleerte den Inhalt des Beutels in den Eimer. Nach weiteren 15 Minuten kescherte ich die 5 Siamesischen Rüsselbarben ins „ThaiRiver“.

Die Paradieser-Weibchen kümmerten sich gleich „rührend“ um die neuen Gäste indem sie diese ein wenig durch’s Becken jagten – die „Rüssler“ sind aber recht flink und schlagen wenn es sein muss so viele Haken, dass den Paradieserweibern schwindlig wird.

Dann warf ich etwas Flockenfutter ins Becken, um die Paradieser auf andere Gedanken zu bringen. Und siehe da, man verträgt sich. Die Rüsselbarben sind nun in der Gruppe und „gründeln“ gemeinsam durch das „ThaiRiver“. Nun ist „unten“ im Becken auch „was los“. Aktuell ist nach dem Füttern Ruhe. Die Paradieser lassen die Rüssler in Frieden und umgekehrt.

PS: Die Siamesische Rüsselbarbe (Crossocheilus siamensis) wird bis zu 10 Jahre alt und bis zu 15 Zentimeter gross. Wasserwert scheinen dem Fisch ziemlich egal zu sein. Ebenso scheint er bei der Temperatur ebenso recht tolerant zu sein. Der eine schreibt, dass er lieber bewegtes Wasser möchte, der andere, dass der Fisch auch in stehenden oder gering fliessenden Gewässern vorkommt. Wie sich die 5 „Rüssler“ bei mir in den nächsten Tagen/Wochen machen werden, wird sich zeigen und berichtet.


29.08.2008 – ThaiRiver Fotoshooting Paradiesfisch Nachwuchs

30. August 2008

Heute probierte ich meine Nikon ein wenig aus. Was dabei herauskam? Ein paar Fotos vom Nachwuchs der Paradiesfische.


Hier könnt Ihr Euch die anderen Fotos ansehen.


28.08.2008 – Paradiesisches Treiben im „ThaiRiver“

29. August 2008

Seit gestern Abend balzt das zweite Paradiesfischmännchen. Und heute entdeckte ich zufällig beim Blick auf die Webcam, dass sich wohl das zweite Pärchen im „ThaiRiver“ gefunden hat. Die beiden trieben es vor laufender Kamera.

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Mal sehen, ob bei diesem Wurf wieder in zwei bis drei Tagen „Zwergerl“ entstehen.

  • 17.05.2008 – „Local River“ oder „Anregungen für Einrichtungsideen“
  • 18.06.2008 – „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?
  • 07.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die Story beginnt
  • 09.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die erst Bepflanzung
  • 13.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
  • 14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
  • 16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand
  • 20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium
  • 23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online
  • 13.08.2008 – Projekt „GreenGras“ und „BambusBecken“
  • 20.08.2008 – „ThaiRiver: Paradiesische Paarung“ und „Nikon D80 Kit als Schnäppchen“
  • 23.08.2008 – Paradiesischer Nachwuchs im „ThaiRiver“ – Zufällig entdeckt beim Fotografieren
  • 25.08.2008 – Paradiesfisch-Zwergerl – aktueller Stand
  • Bilder zu „Thairiver – The Story“ auf Picasa
  • Bilder zu „Paradiesische Paarung“ auf Picasa
  • Forum bei Aquarium.ch