Urlaub Koh Samui 02.03.2008 – Merke: Wenn der grosse Regen kommt, sorge für leiblich Wohl und gesunden Körper

3. März 2008

Morgens um 14:30 Uhr. Mike steht auf und zieht die Vorhänge zur Seite. Er öffnet die Balkontür und steht draussen. Es schüttet wie aus Eimern. Ich nehme die Digicam vom Nachttisch und schiesse das erste Foto des Tages. Für das Frühstück ist es zu spät und mit „Strand-Sonnenbaden“ wird das so nichts. What to do? Aufstehen, Kaffee machen und Duschen.

Ergo steige ich mühselig aus dem Bett. Warum bin ich so müde? Mike meint, dass es sich hier einfach gut schläft – speziell wenn es regnet. Nachdem wir uns angezogen haben, überlegen wir kurz, was zu tun wäre: a) Wäsche in die Wäscherei bringen b) etwas Essen und c) Schau mer amal was Chris macht.

Wir packen die zu waschende Wäsche in einen Plastiksack und trippeln in einer Regenpause die Treppe hinab, durchwandern die Eingangshalle des Hotels und biegen rechts ab. Auf der Strasse stehen grosse Pfützen. Die Autos und Roller fahren langsam hindurch. Wir versuchen möglichst auch auf dem nur feuchten Asphalt zu bleiben. Gerade als wir die Brücke über die Lagune überqueren, fängt es erneut zu regnen an. Erst leicht und dann immer mehr fällt das feuchte Nass aus den Wolken.

Die Mädchen aus unserem Stammmassagesalon winken uns zu, wir sollen uns bei ihnen hinsetzen. Wir laufen unter den Vordächern bis zu ihrem Laden. Setzen uns dazu. Ob wir was trinken möchten, werden wir nett gefragt. Tja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Wir bekommen je einen Kaffee und ich beobachte den Verkehr, der nur noch sehr gering (spärlich) durch die Lamai Beach Road dahin fährt. Der Regen wird immer stärker und entwickelt sich zu einem fulminanten Wolkenbruch. Das Wasser rinnt in Wasserfällen von den Dächern und die Strasse ist zentimeterhoch bedeckt. Trotzdem fahren ab und zu teils verpackte, teils beschirmte Rollerfahrerinnen vorbei. So entstehen die beiden Bilder des Tages oben.

Als der Regenguss abflaut, bedanken wir uns bei den Mädels für den Kaffee und wandern unter den Vordächern soweit als möglich vom Regen geschützt zur Wäscherei. Dort geben wir den Plastiksack ab und ich schreibe auf einen Zettel, Name, Hotel und Zimmernummer. Dann meint die Dame nur „Tomorrow?“. Also morgen ist die Wäsche fertig. Alles klar.



Doch es fängt erneut wieder heftiger zu regnen an. Ok, dann denken wir als nächstes an das leibliche Wohl. Gegenüber von unserem Motorradverleiher – der Motocross Champion – befindet sich ein nettes familiengeführtes Thailändisches Restaurant mit allerlei leckeren Sachen. Es heisst „Sri Nuan – Thai Food & Sea Food“. Wir nehmen an einem Tisch mit Sicht auf die Strasse Platz und bestellen zuerst je einen Kaffee und einen Mangosaft. Dann bestellt sich Mike einen „Chefsalat“ und ich nehme ein „green Chicken-Curry“ mit „Steamed Rice“ dazu. Es schmeckt hervorragend „weltklasse“ – allerdings ein wenig scharf – aber so wie ich es mag.

Gerade, als wir zu essen beginnen, wird der Fisch für heute samt Eis in Säcken angeliefert. Die beiden Bedienungen sortieren die Ware und legen diese stilecht in die Auslage. Von Haifischflosse bis Winkerkrabbe ist alles, was das Meer so hergibt und zu leckeren Speisen verarbeitet werden kann, vertreten. Wir lassen uns unser Essen schmecken und verzichten auf die Zigarette danach; denn es ist in diesem Lokal verboten im Gastraum zu rauchen. Macht nichts. Wir sind im Urlaub und haben Zeit.

Auf dem Rückweg – es regnet inzwischen nicht mehr – sehe ich ein paar Leute auf der Brücke über die Lagune stehen und fotografieren. Was ist das Fotoobjekt? Ein Waran schwimmt quer über die Wasserfläche. Dann krabbelt er durch die Vegetation und versteckt sich schliesslich unter grösseren Steinen. Bessere Fotos konnte ich leider bei den Lichtverhältnissen nicht schiessen. Aber vielleicht klappt es ja noch in den nächsten Tagen.

Anschliessend klopften wir bei Chris. Seine Schuhe standen vor dem Bungalow. Nur niemand öffnete. Vielleicht hatte er sich erst hingelegt. Wir setzten uns ins Strandrestaurant und tranken noch einen Kaffee. Sogar bei diesem Wetter ist das Meer und der Strand samt Umgebung mit Palmen von besonderem Reiz. Wir blieben sitzen bis die Sonne unterging und es dunkel wurde.

Gegen 20 Uhr klopft Chris an der Tür unseres Zimmers. Er grinste über beide Ohren und erzählte, dass er bereits um 9 Uhr aufstand an diesem Tag. „Aber es hat doch geregnet!“ Chris entgegnete, dass es morgens zeitweise recht schön war. Die Verteilkämpfe um die besten Liegen wären wie sonst immer abgelaufen. Aber wir hätten sehen sollen, wie plötzlich eine schwarze Unwetterwand am Himmel auftauchte und es schlagartig zu regnen begonnen hätte. Wie die „Handtuchwerfer“ auf einen Schlag aufsprangen, ihre Sachen packten und dann sich gemeinsam ins Trockene retteten, wäre ein kurioses Schauspiel gewesen.

Was wäre für den Abend geplant? Na, wenn das Wetter nicht mitspielt, dann komme nur eine Massage in Frage, war die Antwort. Alles klar. Nachdem Mike und Chris sich bereits im Massagesalon auf der Lamai Beach Road mit eine Ölmassage beglücken liessen und sehr zufrieden waren, ging ich diesmal mit. Wir schlenderten durch die nassen Strassen den kurzen mittlerweile bekannten Weg hinüber und wurden lachend empfangen.

Dann hiess es hinlegen und entspannen. Eine volle Stunde dauerte das Aloa-Vera-Massage-Programm. Im Hintergrund hörte man nur leise Entspannungsmusik und es duftete herrlich. Ich stelle immer wieder fest, dass ich Verspannungen an Muskeln habe, die ich durch den Büroalltag eigentlich nie brauche. Aber nicht nur mir ging es so. Bei Chris, Mike und mir knackte es zeitweise pausenlos. Sichtlich entspannt, bekamen wir noch einen Kaffee angeboten und plauderten vor dem Laden mit den Ladies.

Der Regen hörte endlich auf und wir entschlossen uns noch durch die Lamai Beach Road zu gehen. Der sonst belebte Strassenzug zeigte sich deutlich ruhiger. Auch mal schön an den sonst so geschäftigen Läden vorbei zu gehen ohne auf die vielen Roller und Taxis aufpassen zu müssen. Wir kehrten noch im „Bauhaus“ auf ein Abschlussbier ein. Lachten über zwei Engländer, von denen der eine ein Präservativ mit der Nase aufblies und zum Platzen brachte. Tja, das hatte die Thailänderin sicher noch nie gesehen 🙂

Gegen Mitternacht beschlossen wir den Tag für heute. Wir planten für den nächsten Tag eine Tour durch das Innere der Insel mit den Motorrädern. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

PeterPan’s Link-Tipps für Koh Samui:

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Sri Nuan – Thai Food & Sea Food
Lamai Beach Road 139/40
Lamai
(von Chaweng kommend das McDonald’s-Schild beachten und abbiegen auf die Lamai Beach Road. Nach der Kreuzung mit dem gelben Blinklicht anhalten und dann gleich das erste Lokal rechts)

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 01.03.2008 – Ein Erkundungsritt durch Flora und Fauna und eine Italienerin ohne Mobile Phone

2. März 2008

Nachdem das Thema „Wie spät ist es bei Euch eigentlich?“ eventuell geklärt ist, nun weiter im Text des heutigen Tages. Wie der Stammleser vielleicht noch weiss, hatte ich letzte Nacht überhaupt nicht geschlafen. Nein, wir waren nicht im Ausgang. Oder doch, eigentlich schon, aber wir sind recht früh wieder ins Hotel gekommen. Nur schlafen konnte ich trotzdem nicht. Also schrieb ich den Reisebericht von gestern und einen Teil von heute. Genug Verwirrung 🙂

Ich sass also schon seit 7:20 Uhr im Strandrestaurant und frühstückte. Nebenbei tippte ich bei schönstem Wetter das morgendliche Ritual, welches sich scheinbar jeden Tag abspielt: Der Reservationskampf um die besten Liegeplätze. Um etwa 9 Uhr erschien dann Christan auf der Bildfläche. Und er wunderte sich ziemlich, dass ich schon am Tisch sass und nur noch Kaffee trank und am Laptop tippelte. Er weckte dann Mike ganz sanft. Nach wenigen Minuten kam Chris zurück und setzte sich, liess sich Kaffee einschenken und besorgte sich ein Omelette vom Feinsten. Das Eiergericht rief aber noch einen der vielen Mitesser auf den Plan. Ein Kater schlich herum, und kümmerte sich etwas ängstlich um eventuelle Überbleibsel der Frühstückenden. (Fauna No. 1)

Chris sah rein äusserlich vollkommen verwandelt aus. Ich ahnte, dass es am Wetter lag. Er grinste über beide Ohren und kribbelte innerlich vor Tatendrang. Genüsslich zündete er sich eine Zigarette an und lehnte sich zurück. Dabei bliess er den Rauch beim Ausatmen nach oben aus. „Jetzt fehlt nur noch Mike und dann geht’s ab!“. Chris – unser „Private Travel Agent“ (PTA) – brannte förmlich darauf uns per zweirädrigen Untersatz die schönsten verborgenen Flecken der Insel zu zeigen. Raus aus dem Touristenort Lamai und ab in die Flora!

Mike liess sich Zeit und kam sichtlich nicht ganz ausgeschlafen zu uns an den Tisch. Er brauchte erst eine ganze Weile, bis der Bootvorgang nach dem Aufstehen komplett abgeschlossen war und frei nach „Per Anhalter durch die Galaxis“ die „Normalität wieder vollständig erreicht ist“. Aber mit jedem Schluck starken Kaffee kam er aus dem Stadium der Unwahrscheinlichkeit in die Realität zurück. Ja, es scheint tatsächlich die Sonne. Ja, es weht nur ein laues Lüftchen. Ja, ich bin auf Koh Samui. Das könnten seine Gedanken an diesem Morgen gewesen sein. Nur die Reihenfolge könnte variiert haben.

Planung für heute: Motorräder ausleihen und ab in die Fauna! Ergo, zogen wir uns schnellst möglichst nach dem Frühstück in die bedachten Räumlichkeiten zurück, um die nötigen Vorkehrungen zu treffen: Sonnenschutzkreme auftragen. Pech für mich: Ich erwischte zuerst einmal die fast baugleiche Autan-Pumpspray-Flasche. Als ich das Missgeschick entdeckte dachte ich: „Gut, also Mücken werden mich während der Fahrt auf dem Töff schon mal nicht stechen.“ Dann holte ich das Badehandtuch vom Wäscheständer auf dem Balkon. Dabei entdeckte ich eine „Monsterschabe“ direkt vor der Schiene der Schiebetür wehrlos auf dem Rücken liegend. Die muss gestern mit Karacho gegen die Fensterscheibe gerast sein, um dann bewusstlos auf dem Rücken zu landen. Was lernen wir daraus? Kakerlaken dieser Welt ergebt euch! Wir wissen nun, wie wir euch loswerden! Einfach auf den Rücken drehen 🙂

Wir trafen uns mit Chris gegen 11 Uhr in der Eingangshalle und wanderten Lamai auswärts die wenigen Meter an Massageläden vorbei zu einem Motorradverleiher, den wir schon an einem der ersten Tage entdeckt hatten. Wir klopften und ein etwa 38-jähriger stämmiger Thailänder hinkte zur Schiebetür. „We want to rent a Motorbike“. Er erkundigte sich für wie lange und wie viele und wir handelten einen Preis für zwei Tage aus (600 Baht pro Tag und Nase). Er benötigte allerdings den Reisepass, den wir nicht dabei hatten. Dieser lag schön aufgeräumt in einem Schliessfach an der Rezeption. Also wanderten Mike und Chris noch mal zurück zum Hotel. Währenddessen liess mich der Thailänder vor dem Geschäft an der immer belebten Lamai Beach Road nieder.

Hinten im Geschäft sah ich ein ganzes Regal voll mit Pokalen. Ich fragte, ob er diese gewonnen hätte. Er antwortete, dass er professionell Motocross gefahren sei. Hätte sich aber vor fast genau einem Jahr einen Knöchelbruch zugezogen und der Arzt hätte ihm ein Jahr lang verboten sich auf ein Motorrad zu setzen. Was er natürlich nicht einhielt. Deshalb hinkte er noch ein wenig. Er würde ausserdem in Koh Samui und in Thailand professionelle Motocross-Rennen organisieren. Ende März wäre er auf einer Veranstaltung in Bangkok und Ende Mai sogar in Schweden. Da würde er aber nur zusehen.

Mike und Chris brachten nach wenigen Minuten die beiden Pässe von mir und Mike. Ich füllte das entsprechende Formular aus und wir gaben dem Herren die Pässe. Ich fragte, ob er die kopieren könnte und mir zurück gibt oder diese behält und dann kopieren lässt. Er lachte und meinte, dass er diese gut verschliesst, bis wir mit den Motorrädern wieder zurück kämen. Keine Sorge. Ich fragte, warum keine Heckkennzeichen montiert seien. Er antwortete, dass es genau vier Maschinen diesen Typs auf der Insel geben würde – und das wären seine. Er zahlt monatlich die Gebühren und Versicherungen. No problem! Diese Voraussetzung (nur vier Maschinen auf der Insel) würde es auch einen Diebstahl ausschliessen. Jeder wisse, dass die vier Honda XR 250 mit dieser Ausstattung ihm gehören. Der Dieb wäre schnell mit Mund-zu-Mund-Weitersagen gefunden. Verstecken geht nicht.

Mike hatte sich sofort die einzige schwarze Honda XR 250 ausgesucht. Diese besass Strassenbereifung und einen anderen Auspuff, als die anderen drei Roten. Diese waren mit Bestollung unterwegs und mit dem Standardauspuff – vermutete ich zumindest zuerst. Es stellte sich sofort heraus, dass es sich bei der „Schwarzen“ um einen Spezialumbau handeln musste. Der Auspuff röhrte bereits bei tieferen Drehzahlen gehörig laut und kraftvoll, bei hohen Drehzahlen ging erst so richtig die Post ab. Wir drehten eine Proberunde mit den beiden Gelände-/Strassen-Töffs. Bei den hohen Kisten stellt sich anfänglich das Problem ein, dass man die Mühlen um die Kurve lenken möchte. Dabei reicht auch hier etwas Körperschwerpunktverlagerung und eine lockere unverkrampfte Lenkerhaltung, damit das Gefährt schön sanft in die Kurve schwingt. Es gilt übrigens Linksverkehr, was ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Man spricht sich vor jeder Fahrt am besten mindestens 10 Mal laut vor: „Links fahren und rechts schauen!“ Glaubt mir, das wirkt! Andernfalls winkt bestenfalls ein langer Aufenthalt in einem örtlichen Spital. Und das sind dann keine schönen Aussichten.

Anmerkung der Redaktion: Es gibt genug Verleihmöglichkeiten für Roller (125er) an jeder Ecke oder vor den Hotels. Chris hat für einen Tag 250 Baht bezahlt. Auch diverseste Strassenmaschinen und Chopper sind erhältlich. Wir hielten es aber bei den Strassenverhältnissen eher für sinnvoll eine Geländekiste abzugreifen. Besser ist das. Ausserdem ist die Honda XR 250 schön leicht zu handhaben. Versucht mal eine Harley auf einem schmalen Feldweg zu wenden, wenn rechts und links der Fahrbahn nur feiner Sand oder Morast vorhanden ist. Mehr Power als so ein seichter Roller ist eh vorhanden. Für Überholmanöver unseres Erachtens bei den Verkehrsverhältnissen ein wichtiges Argument. Und: Gute Bremsen sollte man haben! Es geht kreuz und quer auf den Strassen zu. Und so etwas wie eine regelmässige gesetzliche Fahrzeugprüfung oder gar einen TÜV kann es hier bei den von uns gesehenen Fahrzeugen nicht geben. Russfilter? Unbekannt! CO2 oder Feinstaub? Es gibt hier genug Grobstaub auf der Strasse, den man möglichst nicht einatmen sollte. Helmpflicht soll es geben. Aber bei der Kontrolle gestern Abend vor unserem Hotel suchten die Polizisten nach Drogen und Waffen. Mit oder ohne Helm. Egal. Übrigens: Es gilt „Null-Alkohol“! Never drink and drive! Das wird zwar nicht ganz so heftig bestraft, wie Drogenbesitz, aber im Urlaub ist so eine Angelegenheit immer unangenehm.

Allerdings schwang meine nicht geradeaus. Diagnose: Gabel verzogen. Zusätzlich soff mir der Karren sofort nach dem Loslassen des Gasgriffes richtig schon ab. Bei einem „Eintopf“ im niedrigen Drehzahlbereich und Bremsvorgang nicht gerade von Vorteil. Also, die Kiste ist nix für mich und es ging zum Umtauschen zurück. Ich fragte, ob die Mühle einen leichten Unfall hatte. Er verneinte zuerst und grinste dann aber. Anstandslos gab er mir die Nummer „2“. Das steht tatsächlich seitlich drauf. Hier passte dann alles bei der Probefahrt. Also fuhren Mike und ich bei der zweiten Probefahrt bei der nahen Tankstelle vorbei.

Dort an der Tankstelle ein seltsames Bild (Unwahrscheinlichkeitsdrive ein?): Etwa sechs bis acht junge Thailänder mit roten Uniformjacken lagen neben den Zapfsäulen teils mit hinter den Kopf gelegten Händen. „Komischer Service hier?!!?“ dachte ich. Als ich neben der Zapfsäule anhielt, riefen die Jungs mir etwas zu. „no powder, no powder!“. Ähm, was? Egal, ich meinte „Thanks a lot“ und dampfte zurück zum Verleiher, den sofort fragte, was bitte „no powder“ bedeutet im Zusammenhang mit „Tanken!“. Er überlegte kurz und meinte dann: „No Energy! They have no Power! That happens sometimes“. Wie gesagt, das Thai-Englisch ist gewöhnungsbedürftig.

Der Motorrad-Motocross-Meister schwang sich verbotenerweise (vom Arzt siehe oben) auf eine der übrig gebliebenen zwei Maschinen und fuhr uns voraus zu einer anderen Werkstatt. Dort stand eine gute alte mechanische einarmige „Güllepump“ Baujahr vor Christus. Der hinzueilende Mechaniker fragte, wie viel ich denn haben möchte. Preis pro Liter Sprit übrigens 55 Baht (an der Tankstelle aktuell 31,75 Baht ohne Pumpen und Scheibenreinigen, allerdings auch ohne Strom). Der Mech hatte die Kiste offensichtlich noch nie gesehen. Bei Rollern schien er das erforderlichen Nachfüllvolumen am Klang des vorderen Schutzblechs zu erkennen. Aber in diesem Fall füllte er ganz vorsichtig einen Liter nach dem anderen in den komplett leeren Tank. Da wir heute noch etwas anderes als „Tanken“ vorhatten, hielt ich den Mech bei fünf Versuchen und fünf Litern an. Er solle doch bitte den gleichen Anteil in den Tank von Mike füllen. Das war dann einfacher, denn 5 Liter sind genau die Maximalmenge des oberen Schauglases. Sichtlich erleichtert pumpte und füllte der Mech vor sich hin.

Dann bekam ich noch einen Halbschalenhelm vom Vermieter an den Unterarm gehängt. Aufsetzen möchte ich den nicht unbedingt. Nicht, weil ich den Fahrtwind in meinem oben kurz geschnittenen Haar spüren möchte, oder ein Sicherheitsabneiger wäre. Der Helm ist nach dem Aussehen her locker so alt, wie ich, passt nicht, das Schloss ist verrostet und hakelt, und wer weiss wessen Kopfhaut da schon bestens in das vormals schwarze Futter hinein transpiriert hat. Lecker! Eventuell hilft der ja gegen Kokosnussschlag. Wusstet ihr, dass in Thailand mehr Menschen durch von Palmen fallende Kokosnüsse getötet werden, als von Schlangengift? Mehr dazu weiter unten.

So, nun konnte es endlich losgehen. Nur noch schnell zum Hotel und die Taschen geholt. Handtuch, Digicam, Hautschmiermittel, Geldbeutel, Töffschlüssel, Wasserflasche (für die Mundspülung zwischendurch), Sonnenbrille. Wir sind komplett! Ich behielt im Gegensatz zu Chris und Mike meine lange Jeans an. Einmal der senkrechten Sonneneinstrahlung wegen und zweitens habe ich keine Lust bei Verwendung einer schicken, lässigen, kurzen Hose meine verbrannte rote Oberschenkelhaut dann auch noch vom schmierigen Creme-Strassenstaub-Dieselruss-Gemisch per Handschrubber und Kernseife zu befreien. Auch überlegte ich beim Ankleiden kurz ein langärmeliges T-Shirt oder ein Hemd mitzunehmen. Aber schliesslich möchte ich ja doch irgendwann einmal etwas (rot-)braune Farbe bekommen. Auch wenn die Verfärbung der Haut dann an den Oberarmen schlagartig von „blüten-büro-weiss“ in eventuell „feuerrot“ mit scharfem Abschluss in Bizepsnähe übergeht. Wir werden es sehen – am Abend.

Wir drehten die Zündschlüssel um, und stürzten uns in den Mittagsverkehr in und um Lamai. Chris fuhr voraus. Mike in der Mitte und ich als Abschlussfahrzeug immer den hinter mir sich mal mehr oder weniger chaotisch bewegenden Verkehr per Rückspiegel im Auge. Chris und Mike hatten beide eine Baseball-Cap auf. Ich vermutete schon beim Start des Ausflugs, dass die Dinger nicht lange auf dem Kopf halten sollten. Nach etwa einem Kilometer verlor Mike seine Schildmütze vom Kopf. Er stellte die Mühle ab und ging die Kopfbedeckung von der Strasse holen. Aufsitzen, Cap aufsetzen und weiter. Nach weiteren 500 Meter flog mir das Teil schon wieder entgegen. Diesmal winkte Mike nur kurz ab und fuhr weiter. Nun liegt eine Schildmütze der Bayernhafen AG irgendwo bei Lamai und erfreut eventuell einen Baseball-Cap-Sammler.

Wir verliessen Lamai und fuhren durch Palmenhaine auf sich dahin schlängelnden Beton-Strassenbelag. Wie dieser „gebaut“ wird, stellten wir auf einer der Nebenstrassen zu einem Strandrestaurant fest. Man stelle sich einfach vor, dass ein Strassenstück über die gesamte Breite neu frisch betoniert vor einem liegt. Die „Sicherungsmassnahme“ resp. „Absperrvorrichtung“ besteht aus maximal 3 Pylonen  und dahinter gekreuzt auf den Boden gelegten Palmwedeln. Die Ausweichroute ist gut beschildert: Man fährt einfach durch das Dickicht dort, wo schon mal jemand eine Spur auf den Boden gezogen hat – mit dem Roller oder Töff. Für Autos, Transporter oder gar LKW’s heisst es an der Position der gekreuzten Palmwedel dann entweder „Ende der Schicht“ und Warten bis der Beton einigermassen Tragfähig ist oder „Wende sofort im unbefestigten Palmenhain. Fahre dabei aber bitte keinen an eine Palme angebundenen Ochsen tot!“. (Fauna 2)

Übrigens zum Thema „Sicherheitsbestimmungen“: Auf offenen Pritschenwagen sitzen oder stehen doch mal so an die 12 Personen. Nein, nicht nur die Personen befinden sich dort auf der Ladefläche, sondern auch gleich das lose Baumaterial, wie etwa T-Träger oder Armierungsgitter, Betonsäcke und allerlei Werkzeug. Buddha hat sicher viel zu tun, um seine schützende Hand über all seine Schäfchen zu breiten. Nun verstehe ich auch, warum es Götter mit vielen Händen und/oder Flügeln gibt.

Wir legten im „Seafood Restaurant Bang Kao“ eine Kaffee-(Mike und ich) und Cola-(Chris) – Pause ein. Durch den erhöhten Kaffeegenuss und die durch den fehlenden Schlaf zusammen mit der aufregenden Fahrt verbundenen Hormone funktionierte mein Körper eh schon vollkommen selbstständig. So zückte meine linke Hand sofort voll autonom die Kamera, um den ein oder anderen Urlaubsschnappschuss festzuhalten.

Während Mike mit einem Fernglas russischer Herkunft in die Ferne spähte und Chris sich durch das handgestrickte Fotoalbum mit Schorchelfischbildern wühlte, ging ich auf die Jagd nach toten und lebenden Tieren. Rechts von Mike suchte sich eine Riesenkillerhornissenwespe ohne von ihm beachtet zu werden eine neue Kinderstube in den gelochten Ziegeln der Säulen, die das kunstvolle, hölzerne Verandadach trugen. Über mir hingen tote, aufgeblasene Kugelfische in zwei Grössen. Und hinter der Sitzgelegenheit von Mike und Chris balancierte ein Makake auf einem Hanfseil und sortierte die Flöhe nach Grösse und Alter. (Fauna 3 bis 5)

Nach der Bezahlung der Rechnung von 3 Getränken über ganze 60 Baht, setzten wir unser Abenteuerentdeckungsfahrt fort. Es ging zurück an Lamai vorbei Richtung Chaweng. Bevor wir uns einem beliebten Strandabschnitt zuwandten, um im Schatten zu liegen und unser Haut im frischen Salzwasser von den Strapazen zu reinigen, stand noch ein „Tourist Attraction“ erster Kajüte an: Der Wasserfall von „keine Ahnung – muss Reiseführer Chris fragen“ mit der Möglichkeit auf dem Rücken von sonst Palmen geketteten Elefanten (Fauna No. 6) einen Dschungelritt zu „geniessen“. Nein, keiner von uns wollte diesen Hauptmenüpunkt des Standardtouristen auskosten. Nachdem wir unsere Motorräder auf dem Touristenparkplatz nach Einweisung eines weiblichen, wohlgrundeten, Dauertelefonierenden Parkplatzwächter-Etwas abgestellt hatten, gingen wir zum Wasserfall, der doch mal so um die 40 Meter hoch ist. Ich schoss ein paar „War-auch-dort-Bilder“ und wir legten eine Zigarettenpause ein. Damit die Lunge auch mal etwas anderes bekommt, als Feinstaub und Russ. Eben: Nikotin, Feinstaub und Russ.

Die Luft war erfüllt von einem ohrenbetäubenden Lärm: Ein durchdringendes Pfeifen. Zuerst dachte ich, dass mein Koffeingehalt im Blut zusammen mit dem Strassenlärm einen Tinnitus ausgelöst hätte. Aber plötzliche beidohrige Anfälle sind wissenschaftlich erwiesenermassen eher selten. Dann vermutete ich, dass eine Alarmanlage eines Fahrzeugs auf dem Parkplatz ausgelöst hätte. Aber die Lautstärke und die Dauerhaftigkeit der Dissonanzen schlossen auch dies aus. Dann fiel es mir ein: Zikaden in der Balz? (Fauna No. 7) Die Pfeifen? Ich fragte Chris und er bestätigte: „Irgendwelche Viecher in den Bäumen!“. Ich legte den Wahlhebel der Digicam auf „Filmen“ und nahm das Szenario auf. Also, wenn jemand glaubt ein Flugzeug beim Startmanöver macht Krach, der sollte sich das Video (noch nicht auf dem Youtube-Account) ansehen und anhören.

Dann verliessen wir diese „edle“ Touristenattraktion. Wir wollten endlich ins Wasser springen! Bei Sonne! Wenig Wellengang! Klarem Meerwasser! Mit diesen Zielen vor Augen ging die Fahrt weiter Richtung Chaweng. Beim „Cliff“ – einem Pass-Stück mit recht guter Steigung, dann ein Stau. Zwei Fahrzeuge vor uns hatte sich ein alter klapperiger LKW (Muldenkipper?) festgefahren. Damit die Fuhre bei der steilen Steigung nicht nach hinten wegrollt, hatten zwei mitfahrende Arbeiter offensichtlich Grössere Steine hinter die hinteren Zwillingsreifen gelegt. Dann gab der Fahrer Vollgas. Er musste Altöl getankt haben; denn dunkle Rauchschwaden vernebelte uns die Sicht und nahm den Atem. Er liess die Kupplung schnalzen und der Motor heulte auf. Die Klapperkiste bewegte sich im Schritttempo bergaufwärts. Die Steine lagen aber noch da und versperrten die Fahrbahn. Der Kleinlaster vor uns nahm gleich mal einen mit und schon diesen mit dem Vorderrad leicht zur Seite. Dann schlängelten wir uns durch. Anfahren am Berg sollte man im Griff haben! Aber die Steine lagen immer noch auf der wohlgemerkt linken Fahrbahnseite. Wenn da ein Roller etwas schneller um die Kurve kommt, dann macht Buddha Überstunden!

Gut, dass wir im richtigen Moment an der Problemstelle vorbei kamen, Minute später mit etwa 60 km/h wäre die Angelegenheit heikel geworden. Hossa! Kurz nach der Passstrecke öffnet sich linkerseits eine wunderschöne Bucht in Sichelform. Das war der von Chris beschriebene Strand. Wirklich traumhaft. Wir stellten die Motorräder am Strassenrand ab und schlenderten durch den feinen Sandstrand zu einer etwas schattigeren Stelle. Mike und Chris legten am schnellsten die lästige grossflächige Bekleidung ab und rannten ins Meer. Aber der Strand fällt sehr flach ab. Auch nach 50 Metern steht man immer noch maximal bis zum Bauchnabel im Wellengang. Ich wartete bis die beiden zurück kamen und sprang ins Wasser. Es fühlte sich kühler an. Ob wir schon akklimatisiert sind?

Wir flaggten uns auf die Handtücher und beobachteten die Umgebung. Chris erzählte, dass er vor zwei Jahren mit Bruder Mario in einem Hotel etwas weiter vorne den letzten Urlaub hier verbrachte. Zwei der Hotels seien damals noch nicht errichtet gewesen. Direkt unter dem „Cliff“ entsteht offenbar ein weiteres. Es passte bisher mit seinen betonartigen kubischen Bauten überhaupt nicht in das Ambiente. Ich schnappte mir die Digitalkamera und ging auf Streifzug den Strand entlang.

Zwischen ein paar Felsen hatte sich Meerwasser von der Flut gesammelt. In dem nun von der Aussenwelt abgesperrten Naturaquarium schwammen ein paar kleine Fische und Welse labten sich am Unterwassergrün. Dann entdeckte ich eine grosse bunte Krabbe, die vorsichtig seitlich aus einer Spalte heraus krabbelte 🙂 Als ich die Kamera hochhob, verschwand sie sofort wieder. Also stand ich verstarrt da, und wartete bis die Krabbe wieder hervor kam. Dann schoss ich eine ganze Serie. Erwischt! (Fauna No. 8)

Chris war mir nachgekommen und beobachtete die Krabbe ebenso. Wir gingen gemeinsam weiter den Strand entlang. Chris wollte sich die Hotelanlage von vor zwei Jahren noch mal ansehen. Er erzählte, dass er leider für dieses Hotel keine Reservierung mehr erhalten hatte. Es zum Zeitpunkt unserer Buchung bereits komplett besetzt. Wir betraten das Gelände der Hotelanlage und sahen uns im Aussenbereich um. Chris meinte, dass sich zumindest hier nichts verändert hatte. Der Strandbereich ist wesentlich grösser. Der Pool auch. Die Anlage sieht neuer und gepflegter aus, als unsere Bleibe. Dafür liegen wir mehr am Rande des Zentrums von Lamai. Von diesem Hotel aus kommt man aber schneller nach Chaweng. Na, wer es mag.

Wir wanderten zurück. Chris war schneller als ich, weil ich immer nach einem weiteren Motiv Ausschau hielt. Etwa 20 Meter von Mike, der noch auf dem Handtuch lag und vor sich hin genoss, blieb Chris plötzlich stehen und winkte mir. Er meinte, ich solle neben ihm auf den Boden schauen. Da lag ein Samsung-Mobil-Telefon! Chris fragte mich, was er tun sollte!? Ich hob es auf und klappte den Deckel auf. Es funktioniert noch. Also hat es erst vor kurzem hier jemand verloren. Wir sahen uns um, aber weit und breit keine Menschenseele mehr. Wir gingen gemeinsam zu Mike. Er kennt sich mit den Samsung-Klapp-Handys besser aus. Vielleicht hat derjenige, welcher es verloren hatte bereits angerufen. Dies war aber nicht der Fall. Wir beschlossen das Telefon mitzunehmen und in unserem Hotel entweder herauszufinden, ob eine Visitenkarte hinterlegt ist, oder anderweitig den Besitzer zu kontaktieren.


links: Fitnesscenter Marke „selbstgegossen“
rechts: Arbeiter bei der Jagd nach den Rohstoffen für das Abendessen

Nachdem die Sonne kurz nach dem Fund des Natels hinter dem Berg verschwand und den Strand mit seine Schatten einhüllte, packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren die wenigen Kilometer zurück nach Lamai. Die Steine auf der Strasse waren zwischenzeitlich auf die Seite geschoben worden und lagen nun neben der Strasse. Wir erreichten das Hotel gegen 18 Uhr, stellten die Motorräder ab und gingen noch auf einen Kaffee (Mike und ich) und ein Cola (Chris) in unsere Strandbar. Auf dem Weg zurück zum Zimmer klingelte das gefundene Natel in Mike’s Rucksack. Eine Lydia meldete sich auf englisch ganz aufgeregt. Mike versuchte sie zu beruhigen und erklärte ihr, dass wir ihr Telefon gefunden hätten. Sie könne es im Hotel bei uns gerne abholen, was die weibliche Stimme sofort bestätigte. Sie würde in wenigen Minuten bei uns eintreffen.

Wir warteten in unserem Hotelzimmer, als das Telefon erneut klingelte. Lydia würde das Hotel nicht finden, ich erklärte ihr den Weg von Chewang zu uns. Man müsse lediglich auf das grosse „McDonalds“-Schild achten und dann links abbiegen. Direkt hinter der kleinen Brücke über die Lagune wäre unser Hotel. Zehn Minuten später trafen wir uns mit dem Ehemann von Lydia in der Hotelhalle und übergaben das Telefon dem sichtlich erleichterten Mann, der sich als Ricardo vorstellte. Seine Frau wäre völlig aufgeregt, weil sie hätten gerade das Hotel „Marco Polo Resort + Restaurant“ in Chaweng Noi neu eröffnet und sämtliche Kontaktdaten der Lieferanten und der wichtigen Kunden befinden sich auf eben diesem Mobiltelefon. Ob er uns auf einen Drink einladen könnte. Wir lehnten möglichst freundlich ab; denn wir wollten eigentlich nichts als Finderlohn. Wir wüssten wie wichtig so ein Teil mittlerweile wäre und welche Aufregung bei uns der Verlust des Mobiltelefons produzieren könnte.

Er zog zwei Visitenkarten heraus und lud uns in das neu eröffnete italienische Lokal im Hotel mit original italienischen Speisen ein. Er und seine Frau kämen ja aus Italien, was wir am Akzent und an seinem Vornamen bereits bemerkt hatten. Wir nahmen die Visitenkarten und die Einladung gerne an, müssten uns aber noch mit Chris abstimmen. Er wäre der eigentliche Finder des Mobiltelefons. Wir verabschiedeten uns und gingen auf unser Zimmer. Dort informierten wir Chris, der sich über die Einladung zum „Italiener“ auf Koh Samui ebenso freute, wie wir. Wir verabredeten gegen 20 Uhr aufzubrechen. Aber vorher sollte noch der leicht einsetzende Sonnenbrand an den von der Expedition in die Flora und Fauna an den ungeschützten und von der Schutzemulsion übersehenen Körperflächen gepflegt werden.

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 01.03.2008 – Wenn früh am Morgen die Handtücher (f)liegen

1. März 2008

Guten Morgen! Ja, habe die Ehre. So früh war ich glaub ich noch nie in einem Urlaub wach. Eigentlich ist es eher so, dass ich überhaupt nicht schlafen konnte. Ob es am späten Kaffee lag, den ich noch nach der Rückkehr vom Date mit Janine und Olivia getrunken hatte, oder ob es an den beiden Mädels lag. Keine Ahnung. Ist auch egal. Ich schrieb dann einfach am Reisebericht weiter und schwupps standen die Zeiger der Uhr auf 4 Uhr morgens. Die restlichen paar Stunden war es mir dann entweder zu kalt, wenn ich die Klimaanlage einschaltete und ganz schnell wieder zu warm, wenn mich das Rauschen störte und ich das Teil wieder ausschaltete. Mike ging es ähnlich, aber er ratzte irgendwann ein.

Um 6 Uhr fingen die Vögel an zu zwitschern. Wohlgemerkt: Man hörte das Pfeifen durch die geschlossene Terrassentür. Kurz darauf vernichtete ich mit dem elektrischen Fliegentennisschläger eine Mücke, bevor sie mich piesacken konnte. An „bei offenem Fenster schlafen“ ist hier niemals zu denken. Sobald man die Tür einen Spalt öffnet, fliegen die blutsaugenden Stukas an einem im Tiefflug vorbei und warten versteckt auf ihre Opfer. Mit elektrischen Hochspannungsmückenvernichtern – die mit dem bläulichen Licht – könnte man hier sein Geschäft des Lebens machen. Dann ging die Sonne langsam auf und ich schaute mir den blauen Himmel an. Somit entschloss ich mich dann gegen 7 Uhr etwas leicht genervt aufzustehen.

Ich ging ins Bad und wusch mich. Geduscht hatte ich ja bereits vor wenigen Stunden. Dann zog ich mich an, schnappte mir den Laptop und die Digicam und wanderte zum Strandrestaurant hinunter. Mam würde an jedem Strauch und Busch stehen bleiben und sich die Flora genauer ansehen. Hier blüht übrigens schon der Hibiskus. Und zwar nicht im Topf sondern als Grundstücksumrandung wuchert das Grünzeug hier ohne Ende. Ich ging zum Strand hinunter und schoss ein paar Fotos. Das Meer war gestern Abend schon wesentlich ruhiger und nur ein leichtes Lüftchen wehte vom Wasser herüber. Nur leichte Wellen bewegen das Meer. Darüber blendet die Sonne und nur in der Ferne sind ein paar wenige Wolken zu sehen.

Somit ist für heute Lichtschutzfaktor 20 oder mehr angesagt. Schon die letzten Tage sahen wir einige Touris durch die Lamai Beach Road wandern, die so richtig knallige Verbrennungen im Gesicht und/oder an den Füssen mitnahmen. Und dass, obwohl die Sonne durch die Wolkenschleier nur wenig durch kam. Dann ist nämlich tagelang nichts mehr mit „an der Sonne braten“. Somit heisst das Motto „Gut geschmiert hält sich’s länger“. Erst recht, wenn wir heute dazu kommen und fahrbare Untersätze ausleihen. Ich kann mich noch gut an meinen Urlaub auf Kreta erinnern.

Da hatte ich eine Honda XL ausgeliehen. Ich war schon extrem dunkelbraun und mit T-Shirt, kurzer Hose, Sony-Walkman in den Ohren (ja genau, den gelben! Rod Stewart-Kassetten gehört), Rucksack und Espandrillos unterwegs. Tja, damals durfte man das noch ohne Probleme. Oder besser: Es hat niemanden gekümmert. Auf der Fahrt nach Vai kamen mir an einer Kreuzung standen zwei Holländer und studierten die Strassenkarte. Ich hielt an und fragte, ob sie Hilfe bräuchten. Da sah ich, dass beide erhebliche Sonnenbrände auf den Oberschenkeln hatten und diese versuchten mit feuchten Handtüchern zu kühlen. Wir fuhren ein ganzes Stück nach Ierapetra gemeinsam. Und kehrten in so manchem Hotel unterwegs ein, um den Pool zur Abkühlung zu nutzen und etwas Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Es hatte damals locker um die 38 bis 40 Grad.

Zurück zum Thema: Ich betrat das Strandrestaurant gegen 7:20 Uhr. Aber was, ich war nicht der einzige Frühaufsteher. Sechs Leute sassen bereits und Frühstückten. Ich legte meinen Laptop an einem Tisch ab und besorgte mir einen Teller, welchen ich mit Schinken und Ei und Brot und Konfitüre leicht füllte. Viel Hunger konnte noch nicht aufgekommen sein; denn wir sassen ja erst vor wenigen Stunden mit Janine und Olivia beim Essen. Den Kaffee brachte eine nette hübsche Bedienung, die die Tasse auch momentan immer wieder auffüllt.

Nach und nach kamen weitere Gäste des Hotels „Samui Laguna“. Was mir zuerst gar nicht auffiel war. Bevor die Leute das Strandrestaurant betraten, legten sie ihre mitgebrachten blauen Handtücher auf die Holzliegen davor. Erst danach gingen sie zum Frühstücken. Schade, dass ich meines nicht dabei hatte 🙂 Oder gleich mehrer! Ich stellte mir die Gesichter vor, wenn die Leut feststellen, dass auf allen Liegen bereits blaue Handtücher liegen würden und ich so ihr morgendliches Ritual durchbrechen würde.

Kurz vor 9 Uhr kam Christian aus seinem Bungalow mit den Worten „Bist Du scho da?“ und er grinste über beide Ohren. „Was sagst zu dem Wetter? Ist doch herrlich, oder?“. Tja, Chris geht es wieder gut; denn das Wetter ist jetzt so, wie er sich das vorgestellt hatte. Und jetzt weckt er Mike. Wir haben heut ja noch einen Ausflug vor. Es wird weiter berichtet.

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 29.02.2008 – Zum Date zu Mr. Samui und Billard im Bauhaus

29. Februar 2008

Ja, heute gestaltete sich das „Aufstehen“ etwa schwierig. Mit schwerem Kopf versuchte ich meine Erinnerungen zu sortieren. Mike neben mir schnorchelte noch leise vor sich hin. Ich rappelte mich auf und griff im Plastikbeutel vor dem Korbstuhl nach der Wasserflasche. Ich nahm einen tiefen Schluck, um den komischen Geschmack in meiner Mundhöhle zu vertreiben. Hatte ich gestern einen alten Putzlappen zum Abendessen? Nein, es war doch grünes Chicken-Curry bei Mr. Samui. Der Bootvorgang meines Grosshirns neigte sich dem Ende zu. Ich schob den Vorhang zur Seite. Zwar zeigten sich Wolken am Himmel, aber die Sonne fand ihren Weg hindurch. Dann sah ich auf die Uhr. Oh mein Gott! Nur noch drei Stunden bis zum „Date“ mit Janine und Olivia.

Ich suchte das Natel, um eine SMS an Chris zu schreiben. Wir würden zum Abendessen gehen und ob er mitgeht. Er antwortete kurz darauf, dass er erst gerade zurück gekommen sei und sich hinlegen würde. Dann bestieg ich die Dusche um den Bootvorgang zu beschleunigen. Währenddessen rappelte sich Mike hoch. Er setzte sich in den Korbsessel und versuchte augenscheinlich ebenso seine Hirnzellen zu motivieren die Handgriffe zum „Kaffeewasser erhitzen“ zu animieren ohne dabei Aussetzer in der Grobmotorik zu produzieren.

Seine Worte, als ich aus dem Badezimmer kam „Wie spät ist es?“. Meine Antwort: „Viel zu spät“. Er nippte an der Kaffeetasse und steckte sich eine Zigarette an. Dann erhob er sich leicht ächzend aus dem Sessel. Oder war es der Sessel der ächzte? Dann zog ich die Jeans an. Die war ja nass! Wieso das denn? Memory overflow! Ah, ja! Wir waren ja gestern Nacht zum Abschluss noch im Pool. Aber ich hatte doch keine Jeans an. Egal. Ich öffnete die Terrassentür und legte die Jeans über die Lehne des Plastikstuhls. Gut, dass ich noch eine zweite Jeans dabei hatte.

Mike kam aus der Dusche und suchte sich Klamotten zum Anziehen aus dem Schrank. Ich sass auf dem Bett und betrachtete die Bilder vom gestrigen Abend mit Janine und Olivia. Hübsch sind die beiden – und die Fotos sind lustig. Tja, da muss man nach Koh Samui in den Urlaub fahren, um dann im Sammeltaxi zwei nette Mädels aus Zürich/Schlieren kennen zu lernen. Sachen gibt’s, die gibt es gar nicht. Die Welt ist doch ein Dorf. Und gleich gehen wir gemütlich zum Essen mit ihnen. Auch ned schlecht, odrrr?

Ich schicke eine SMS an Janine, dass wir im Restaurant neben ihrem Hotel auf die beiden warten werden. Wenige Minuten später sind wir auch schon unterwegs. Beim Vorbeigehen an einem Bekleidungsladen winkt uns jemand. Es ist Olivia. Beide schauen sich die Klamotten dort an. Wir begrüssen uns und machen uns auf den Weg zum „Mr. Samui“. Olivia erzählt, dass kaum, als sie im Bett waren schon wieder der Wecker klingelte. Sie fuhren um 10:30 Uhr in die Berge von Koh Samui, um eine „Treetop“-Expedition zu machen.

Wie? „Treetop“? Was ist das denn? Olivia erklärt, dass man ein Klettergeschirr umgeschnallt bekommt. Damit geht es hinauf auf eine Plattform, welche an einem Baum befestigt ist. Dann hängt man sich in ein Seil an und gleitet daran durch die Baumwipfel. Es wäre toll gewesen, auch wenn sie kaum geschlafen hätten. Respekt!

Wir schlendern durch die Lamai Beach Road und halten ab und zu an ein paar Läden. Nach etwa einer viertel Stunde Fussweg kommen wir beim Restaurant „Mr. Samui“ an. Wir ziehen unsere Schuhe aus und suchen uns einen schönen Platz zum Essen im hinteren Bereich des Restaurants. Kurz darauf kommt die Bedienung und bringt die Speisekarten. Die Ladies möchten Rotwein trinken. Ich frage, welchen Rotwein es hat. Der Ober meint „Redwine or Whitewein“. Ich blättere die Karte durch, finde aber keine Auflistung der Weine. Der Ober zeigt mir die Seite in der Speisekarte. Und da steht tatsächlich „Redwine or Whitewine“! Sonst nix!

Da die Auswahl „so riesig“ ist bestelle ich lächelnd „Redwine“ und etwas Wasser sin Gas dazu. Dann suchen wir die Speisen aus. Janine braucht nach der Party gestern „etwas leichtes“ und bestellt Gemüse mit Reis. Mike bestellt wieder „green Chicken-Curry“ und Olivia und ich nehmen „red Duck-Curry“. Dann erzählen die Mädels die Story vom Treetop-Ausflug ausführlicher und Olivia zeigt die Fotos auf der Digitalkamera. Auch ihre Bilder vom gestrigen Partyabend sorgen für so manchen Lacher in der Runde. Olivia ist total begeistert von den smaragdfarbenen Halsketten und probiert eine an.

Irgendwann kommt die Bedienung und bringt unser Essen. Wir lassen es uns schmecken und diskutieren ausgiebig. Auch wenn ich merke, dass die beiden Hübschen ganz schön müde sind und ihnen etwas leicht der Schlaf fehlt. Doch beide wollen sich nichts anmerken lassen. Nach dem Essen nehmen wir noch einen Kaffee und geniessen das Ambiente. Dann bezahlt Olivia als Gegenleistung für unsere gestrigen Drink-Einladungen bei der „Escape“-Party in Chaweng, was ein wirklich feiner Zug ist und wir verlassen das Restaurant.

Olivia hatte gelesen, dass im „Bauhaus“ eine Schaumparty steigen würde. Dort wollte sie noch vorbei schauen. Alles klar, das sind nur ein paar Meter. Im „Bauhaus“ angekommen, stellen wir fest, dass noch nicht viele Gäste eingetroffen sind. Vom Schaum finden wir auch keine Spur. Deshalb entschliessen wir uns einen Billardtisch zu besetzten. Janine spielt gerne Billard – Olivia weniger. Beendet dann aber das Spiel mit einem tollen Stoss auf die schwarze Acht ins richtige Loch. Dann wechseln wir den Platz und setzen uns an die Theke mit Blick auf die Strasse. Irgendwann läuft ein Asiat mit einem kleinen Affen/Makaken und Janine lässt sich das Tier auf die Schulter setzen. Der Asiat möchte sie fotografieren, aber Janine lehnt dankend ab. Als dann ein paar Rosen verkaufende Kinder vorbei laufen, greifen Mike und ich zu und kaufen den beiden Hübschen ein paar Rosen als Dankeschön.

Gegen 23 Uhr verlassen wir das „Bauhaus“. Eigentlich wollte ich noch in die Strandbar „Chill-In“, aber die beiden Mädels wollten den verlorenen Schlaf der letzten Nacht nachholen und möchten den morgigen Tag noch für einen Ausflug nutzen. Somit würden die Mädels gerne ins Hotel zurück. Wir begleiten die beiden; denn uns ist es andererseits auch ganz recht, wenn wir heute etwas eher in die Falle kommen. Vor dem Hotel „Big Bell“ verabschieden wir uns. Dann gehen auch wir zurück zum Hotel. Wir beschliessen aber noch bei Chris vorbei zu schauen. Wir hatten ihn heute den ganzen Tag noch nicht gesehen oder gehört.

Am Bungalow von Chris angekommen, klopfe ich an der Tür. Kurz darauf öffnet Chris ganz verschlafen. Er hatte sich schon hingelegt, kommt dann aber mit auf die Holzterrasse vor seinem Bungalow und erzählt, dass er sich heute einen Roller ausgeliehen hatte gegen Mittag und auf der Insel herum gefahren wäre. Ganze 150 Kilometer sei er gefahren, hätte den Sichelstrand aufgesucht, auf dem er schon vor zwei Jahren mit seinem Bruder Mario gewesen sei, und hätte sonst einiges erlebt. Wir sassen auf der Terrasse und nahmen noch ein Wasser aus der Zimmerbar. Anschliessend verabschiedeten wir uns und vereinbarten morgen doch mal wieder zum Frühstück zu kommen. Eventuell leihen wir uns auch eine „Kiste“ aus und erkunden die Umgebung.

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Baan Soi Gemstones / Mr. Samui
124/156 Lamai Beach (South of the Road)
Koh Samui, Suratthani
Tel.: +66 77 424630
Fax: +66 77 424265
Mail: sukitjap@hotmail.com

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 28.02.2008 – Thai-Curry bei Mr. Samui und „Escape“ in Chaweng Bay

29. Februar 2008

18 Uhr: Was machen Männer, wenn es am Strand aufgrund des Wetters ungemütlich ist? Logisch! Schoppen! Nur sieht das a bisserl anders aus, wie beim weiblichen Geschlecht. Während Mädels vor Schmuckläden, Krimskrams, Handtaschen und Kleidern hängen bleiben und erst einmal alles gaaaanz genau ansehen (befummeln) müssen, sieht das bei uns drei folgendermassen aus: 1.) Rein in den Laden 2.) im Regal nach dem Teil gegriffen, das auf Anhieb gefällt 3.) ggf. anprobieren 4.) bezahlen 5.) raus aus dem Laden. Im speziellen Fall (CD/DVD-Kauf) reduzieren sich die Punkte auf genau 3. Somit war der Kauf für heute bereits erledigt.

Dann ging es noch zum „Seven-Eleven“ gegenüber vom „Bauhaus“, um etwas Getränkenachschub (Säfte) und Milch für den Kaffee zu besorgen. Kaum waren wir im Laden, fiel auch schon der Strom aus. Typisch! Aber nach etwa zwei Minuten war der Strom wieder da. Die Kassen scheinen eine USV zu haben.

Auf dem Rückweg fiel mir ein „Thailand Krimskramladen“ auf. Ich hielt die anderen beiden an, um hinein zu gehen. Seit Bali bin ich von den thailändischen Einrichtungsgegenständen „angefressen“. Der Thailandladen war grösser, als angenommen und erstreckte sich über vier Räume inkl. Bar. Dort schien zuerst nur Kaffee angeboten zu werden. Nachdem ich länger nicht mehr auf der Strasse erschien, kamen Mike und Chris nach. Überall an den Wänden, Regalen, Vitrinen und Tischen hingen und standen thailändische Kunstgegenstände. Es sieht aus, wie in Aladins Höhle: Schnitzereien, Gold- und Silberschmuck, Ketten, Buddaköpfe, Figuren und so weiter. Mir gefiel eine etwa 2×2 Meter grosse Liege auf. Darauf stand mittig ein flaches Tischchen. Darin eine Getränkekarte und ein Aschenbecher. Kann man hier etwas Trinken? Wir fragten nach und man bestätigte uns dies. Wir sollten Platz nehmen, wo es uns gefällt. Wir sahen uns um und entschlossen uns auf der Liege Platz zu nehmen. Dann bestellten wir Mango- bzw. Papayasäfte und machten es uns bequem.


Offensichtlich hielten auch die anderen Touristen, die in den Laden kamen, den Laden eben für einen Laden und nicht für ein Café oder Restaurant. Erst bei näherer Betrachtung der Karte stellte sich heraus, dass es sich um eine Kombination „Bar, Restaurant, Geschenkeladen, Einrichtungsladen und Internet-Café“ handelt. Tolle Kombination! Wir genossen das Ambiente, die Getränke und die Chillout-Musik, welche schön gleichmässig den Raum durchdrang. Wenig später betraten zwei Asiatinnen den Laden, sahen sich um und nahmen auf einer anderen flachen Holzliege Platz. Sie bestellten sich etwas. Wenig später brachte eine der Bedienungen die Getränke und sehr schön angerichtete Speisen. Die Asiatinnen fotografierten die Räumlichkeit und sogar das Essen, so wie ich auch mache. Ergo: Die zwei Mädels sind ebenso Touristen auf Urlaub.

Ich meinte zu Chris und Mike, dass wir auch langsam etwas essen könnten. Chris entgegnete, dass dass Essen der beiden Mädels gut ausgesehen hatte. Zumindest aus der Ferne. Ich fragte eine der Bedienungen nach der Karte und als er diese brachte, nach dem Essen der beiden Mädels. Es handelte sich um „Thai Chicken Curry“. Gute Idee! Wir drei bestellten das gleiche! Nur wir müssten uns woanders hinsetzen; denn der Tisch auf unserer Liege ist etwas zu klein. Wir wechselten also zu einem grösseren flachen Tisch vor einem grossen Wandbrunnen, der eine sich badende Thainixe zeigte.


Die Bedienung erzählte beim Servieren der nächsten Runde Säfte, dass das kleine Mädchen mit den Dreadlocks, welches ab und zu herumlief aus der Schweiz kommen würde. Wir sahen uns verwundert an. Die Bedienung sprach ein paar Worte „Schwiizerdütsch“. Als das kleine thailändische Mädchen (etwa 6 Jahre alt) vorbei lief, rief ich ihr etwas aus Schwiizerdütsch zu. Sie stutzte und antwortete schüchtern. Sie sei in Bern geboren. Wo? Bei ’s Mami! Wir lachten und plauderten über den Zufall. Mike kam vom obligatorischen Toilettengang zurück und schwärmte von der Einrichtung des WCs. Er wollte schon gar nicht mehr zurück kommen.

Dann brachte eine der Bedienungen unser Essen – Thai Chicken Curry in der einen Schale und auf einem Teller eine Portion Reis. Schon beim ersten Probieren stellten wir fest, dass es diesmal gut scharf (hot!) gewürzt war. Aber es schmeckte vorzüglich hervorragend „weltklasse“.

Eigentlich hätten wir es gerne noch länger ausgehalten in diesem Laden-Bar-Restaurant-Internet-Café, aber wir planten noch am gleichen Abend nach Chaweng zu fahren. Dort stieg eine grosse Freiluftparty – die „Escape“. Also zahlten wir die Rechnung (etwa 1000 Baht) und schlenderten durch das belebte Lamai zurück zum Hotel, um uns ausgangsfertig zu machen.

Gegen 21 Uhr trafen wir uns mit Chris in der Eingangshalle des Hotels und hielten auf der Strasse direkt ein Sammeltaxi an. Es war ziemlich viel los auf der Strasse, deshalb kamen wir nur langsam vorwärts. Dann stoppte das Sammeltaxi, um zwei weitere Fahrgäste mitzunehmen. Zwei hübsche Mädels setzten sich zu uns auf die „Ladefläche“. Aus Gesprächsfetzen hörte man schwiizerdütschen Dialekt heraus. Ich fragte, wo die beiden her seien. Tatsächlich! Die beiden sympathischen Mädels kommen aus der Schweiz, genauer: Aus Zürich!. Wo es hinginge, fragte ich. Ziel der beiden ebenso – auf die „Escape“-Party in Chaweng. Dann hielt das Sammeltaxi erneut. Eine Familie mit zwei Kindern stieg zu. Auch bei der Familie hörte man, dass sie sich auf schwiizerdütsch unterhielten. Woher sie kommen? Aus Thun! Und sie seien auf per „Backpacker“ unterwegs. Die beiden Mädels ebenso. Erst gestern wären sie angekommen in Lamai. Es entwickelte sich eine nette Unterhaltung und wir stellten uns gegenseitig vor. Die rötlich-blonde heisst Janine und die dunkelhaarige Lady heisst Olivia

Und es kommt noch besser: Olivia wohnt seit kurzem in Schlieren gar nur ein paar Querstrassen weg von uns. Und während des Gespräches kommt noch heraus: Janine ist in der Nähe unseres Stammlokals „In der Ey“ aufgewachsen – in Albisrieden. Tja, wir sollten doch öfter mit dem Sammeltaxi fahren *lach*. Nach kurzer ruckeliger Fahrt über die kurvigen Strassen kamen wir in Chaweng an. Das Taxi hielt vor dem Eingang des „Escape“-Geländes. Rechts und links vom mit Absperrgittern versehenen Eingang standen je ein Zeltpavillon. Dort waren die Kassen und wir bezahlten 300 Baht pro Mann und Nase. Wir erhielten Tickets welche wir am Eingang gleich wieder abgaben. Dann gingen wir durch einen von hohen beleuchteten Palmen gesäumten sich zum Hauptgelände hinunterschlängelnden Weg. Vor uns öffnete sich eine grosse Rasenfläche, die mit bunten Lichtskulpturen erleuchtet wurde.



Auf der Eingangsseite gegenüber befindet sich ein Fressstand, rechts vom Eingang zwei Getränkebars. Zum See hin eine erhöhte Holzkonstruktion auf der Sonnenliegen und flache Holztischchen standen. Auf der anderen Seite eine grosse Bühne auf welcher der DJ sein Set eingerichtet hatte. Er spielte beste Tanzmusik: House und Trance. Wir waren offensichtlich die ersten Gäste um 22 Uhr. Zuerst besorgten wir uns an der Bar zur Bühne hin Getränke. Die Mädels das Züritypische Wodka-Redbull und wir je ein Singa-Bier. Wir entschlossen uns auf der Holzkonstruktion zum See hin ein paar Sonnenliegen zurecht zu rücken und dort Platz zu nehmen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Sisha-Stand vorbei. Olivia besorgte eine der orientalischen Rauchapparate mit Apfeltabak, welche aber nicht auf Anhieb funktionierte. Doch den undichten Seitenluft ziehenden Kopf reparierte der Sishaverkäufer sachkundig und umgehend. Er nahm einen anderen auf den Gummi passenden und schon qualmte es richtig.


Olivia und Janine erzählten von ihren Erlebnissen ihrer Backpackertour und was sie noch alles vor hätten. Allerdings ginge es bald wieder zurück nach Bangkok. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Gegen Mitternacht füllte sich das Gelände zusehends. Chris meinte, dass ab 2 Uhr die Bars und Discotheken in Chaweng schliessen würden und dann viele noch auf die „Escape“ kommen. Na, mal abwarten. Noch war das Gelände recht locker mit Gästen gefüllt. Ein paar wenige Tanzten auf den Plattformen vor dem DJ-Pult. Der Sound war grossartig. Zumindest von der Anlage her. Der Sound kam schön gleichmässig und voluminös. Aber man konnte sich trotzdem gut unterhalten.

Nachdem sich Janine und Olivia einen kleinen Eimer mit einer einheimischen heftigen Getränkemischung besorgten, wechselten wir gegen 1 Uhr die Position weiter zur besandeten Tanzfläche hin.

Olivia schlug vor an die Bar zu gehen und einen Tequila zu trinken; denn dann würde sie eher tanzen. Ok, nach je drei Tequila tanzte auch ich ganz von allein. Mike und Janine befanden sich zwischenzeitlich schon auf einer der Plattformen auf der rechten Seite der Bühne und schwangen das Tanzbein.







Wir tanzten bis uns die Füsse weh taten und wir gegen 4 Uhr langsam den Rückzug antraten. Im Eingangsbereich setzten wir uns an einen Tisch und plauderten. Mike und Janine hatten es mit den jungen Hunden auf dem Gelände. Ständig war einer oder mehrere der vierbeinigen Feuchtnasen in der Nähe.


Weniger später verliessen wir das Gelände und gingen wieder den geschlängelten Weg durch die Palmen hinauf zum Eingang. Dort schnappten wir uns ein Taxi und fuhren gemeinsam zurück nach Lamai. Vor dem Hotel fragten die beiden, ob unseres einen Pool hätte, weil ihre Bleibe hätte nämlich keinen. Wir gingen durch die Eingangshalle zum Pool. Ohne viel zu überlegen sprang Janine in den Pool. Ok, so eine Abkühlung wäre nun ganz recht. Wir entledigten uns der grossflächigeren Bekleidungsteile und sprangen hinterher. Nach etwa einer halben Stunde planschen und blödeln entstiegen wir dem angenehmen Nass und verabschiedeten uns brav von den beiden Hübschen, welche nicht mehr weit zu ihrem Hotel hatten (Big Bell). Wir verabredeten uns für den nächsten Abend für ein gemütliches Essen bei Mr. Samui. Da waren wir ja heut schon einmal. Mike besorgte den Zimmerschlüssel. und oben angekommen fielen wir zuerst ins Bett und dann sofort in den Schlaf.

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Baan Soi Gemstones / Mr. Samui
124/156 Lamai Beach (South of the Road)
Koh Samui, Suratthani
Tel.: +66 77 424630
Fax: +66 77 424265
Mail: sukitjap@hotmail.com

PeterPan’s Ausgangs-Tipp:

Party „Escape“
Chaweng Lake

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 28.02.2008 – Frühstücken um 15 Uhr und aktuelle Wetterlage

28. Februar 2008

Die „Putze“ weckte mich. Mike war schon länger wach, aber auch noch nicht fit. Wir riefen der Putze durch die verschlossene Tür zu „10 Minutes“. Ich verschwand im Badezimmer und versuchte das unbekannte Gesicht im Spiegel zu erkennen. Meine Haare standen nach allen Seiten. Ich sah auf die Uhr: 14:30 Uhr. Warum hatte ich so lange geschlafen? Ach klar. Gestern schrieb ich ja recht lange den gesamten Tag zusammen. Erschwerend kam gestern hinzu, dass sich scheinbar das schlechter werdende Wetter auf die WLAN-Verbindung auswirkte. Immer wieder brach diese zusammen. Mittlerweile kannte ich das Login und das Passwort auswendig.

Ich zog mich an und wir entschlossen uns die Laptops unter den Arm zu nehmen und zum Strandrestaurant zu gehen. „Durchgängig bewölkter Himmel und leichter Nieselregen bei 25 Grad Lufttemperatur“ vermeldete mein autarkes Kleinhirn während ich den Weg zum Strand dahinschlurfte. Zwei Touris liessen sich von den Masseurinnen durchwalken. Die Damen grinsten freundlich zu mir herüber. Ich sah noch nicht alles. Auf meiner Brille befanden sich noch die feinen Salzspuren von der abschliessenden Strandsession gestern Abend.

Mike und ich setzten uns zu unserem „Stammplatz“ im vorderen Bereich des Strandrestaurantes mit Blick auf das Meer. Wie meinte Chris? „Vor zwei Jahren war das Meer blau und spiegelglatt“. Na gut, dann hat sich in der Zwischenzeit etwas daran geändert. Es rollten Wellen mit zwischen einem und zwei Metern auf den Strand zu. Es sei noch angemerkt, dass es hier offensichtlich keinen Tiedenhub gibt. Der „Wasserstand“ bleibt immer gleich. Nur die Wellen werden mal grösser und mal kleiner.

Wie üblich bestellten wir „Kaffee und Mangojuice“ zum Wachwerden und den Vitaminausgleich zu schaffen. Ausser uns sassen noch zwei Pärchen im Lokal. Auf den Strandliegen flätzten doch tatsächlich Sonnenhungrige. Komisch, die Sonne scheint doch gar nicht? Sollte ich die Herrschaften darauf aufmerksam machen? Ach was. Wir stellten die Laptops auf den Tisch und checkten die Mails.

Nach dem ersten Kaffee klopfte Mike bei Chris an der Tür. Er hatte noch etwas Schlaf nachgeholt. Nun sitzen wir gemeinsam im Strandrestaurant und geniessen die Aussicht auf das „rollende Meer“.

Besten Dank an die Comment-Schreiber (Tom, Falki, Steve) für die Tipps betreffend Koh Samui. Wir werden sicher nicht alles schaffen, aber die ein oder andere Location sicher besichtigen.

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 27.02.2008 – Arche Noah, Strand, schönes Haar, Massage und Krabben in Bambus

27. Februar 2008

Es ist 2:30 Uhr bei uns in Koh Samui. Also bei Euch 20:30 Uhr. Während Mike bereits genüsslich im Bett liegt und vor sich hin rüsselt, nehme ich mir die Zeit den heutigen Tag zusammen zu fassen. Morgens und 8 Uhr wachte ich durch ein Rauschen auf. Ich stand schlaftrunken und leicht genervt auf und wollte die Klimaanlage ausschalten. Der Schalter stand aber bereits auf „Aus“! Was rauscht dann bitte so laut?

Ich ging zur Balkontür und schob den Vorhang zur Seite. Es schüttete wie aus Eimern! Während ich mir die Kamera schnappte und die Balkontür zur Seite schob, erwachte Mike und fragte mich verschlafen, was denn los sei. Ich meinte nur „Ich glaub wir sollten aus den vorhandenen Holzteilen der Möbel im Zimmer eine Arche bauen!“ Mike sah sich den Wasserfall vor unserem Fenster an und entgegnete: „Wahrscheinlich hat es Chris mit seinem Bungalow ins Meer getrieben.“ Ich fantasierte weiter: „Der hat sich aus dem Bettlaken McGyver-mässig ein Segel gebaut und ist sicher auf dem Weg nach Bali!“

Da ich schon mal wach war, entschloss ich mich gleich unter die Dusche zu gehen. Kurzzeitig überlegte ich, ob ich mich nicht gleich neben den Pool stelle und einseife – sozusagen als „klimaverträgliche und Grundwasser sparende Alternative“. Doch nach kurzer Zeit hörte es auf zu regnen und die Sonne lugte zwischen den Wolken hervor. Nur der Wind blieb.

Wir zogen uns an und watschelten durch den frisch gegossenen Tropengarten zum Strandrestaurant. Der Bungalow von Chris stand noch da. Im Restaurant sass Chris bereits an einem Zweiertisch – sichtlich etwas genervt. Als er uns sah, deutete er auf einen gedeckten 3er-Tisch und wir setzten uns. Die Bedienung brachte Kaffee, Mike und ich besorgten uns vom Buffet je ein frisches Spiegelei, das uns eine Koh-Samui-anerin auf der Pfanne speziell anrichtete. Dann erzählte uns Chris, was seine Stimmung schon früh morgens verhagelt hatte.

Er kam ins Restaurant, sass noch gar nicht richtig, da kam einer der Österreicher und nahm sich von seinem Tisch das zweite Gedeck. Ohne zu fragen oder nur mit der Wimper zu zucken. Er bat den Haberer dann in feinster oberpfälzer Freundlichkeit das doch bitte zu unterlassen, schliesslich gäbe es ja dafür die netten und zuvorkommenden Bedienungen, um neu aufzudecken. Na, und das mit dem Wetter kam noch dazu.

Der Wind bliess ordentlich und die herab gelassenen seitlichen Markisen konnten den Wind nur mit Mühe von der Restaurant-Terrasse abhalten. Dann das nächste Schauspiel: Kaum konnte man in der Ferne die ersten Wolkenaufhellungen erkennen, sprangen die Touris von der Terrasse und reservierten mit ihren Handtüchern und Strandtäschchen die Holzliegen. Wir schüttelten nur noch den Kopf. Besonders, weil der Wind teils die Handtücher davon fliegen liess. Und zwar in den frischen feuchten Sand. *chichiiii*

„Egaal, mir ham koan Stress – weil, mir san im Ualaub!“ Wir bestellten erst einmal Kaffeenachschub und diskutierten die Lage. Mike und Chris planten „Einkaufen“ zu gehen. Mike braucht neue Badeschlappen; denn seine nagelneuen 70 Euro teuren Markenschlappen von GEOX „Respira“ hinterlassen zwischen der grossen und der nächsten Zehe nicht nur schmerzende Druck-, sondern auch noch offene Scheuerspuren. Also müssen neue besser passende, wenn auch gefakte, her. Chris stellte fest, dass offensichtlich nicht nur das Hautpflegeöl ausgelaufen war und einen Teil seiner Wäsche infiltrierte, sondern zusätzlich seine elektrische Zahnbürste im Koffer während des Fluges eingeschaltet war. Die letzten Tage putzte er aus Mangel an Batterieladung mit der elektrischen auf die alte manuelle Art. Ergo: Batterien kaufen!

Und ich plante mein wenig wind- und wetterangepasstes Haar kürzen zu lassen. Den Frisör entdeckte Chris schon zwei Tage zuvor in der Nähe. Wir beendeten das Morgenmahl und wanderten durch die Hotelanlage, dann rechts über die Brücke, gleich wieder links abgebogen und kamen nach nur 100 Metern beim Frisör an. Die Lady meinte im typisch schwer verständlichen Thai-Englisch, dass die Friseuse erst gegen 14 Uhr wieder eintreffen würde. Na gut, dann tippe ich den gestrigen Tag im Hotelzimmer – Mike und Chris gehen derweil Einkaufen. Die Wolken liessen nun doch die Sonne durch und es wurde sofort merklich schwüler.

Um 11 Uhr klopfte es an meiner Zimmertür. Mike und Chris waren nach nur 45 Minuten wieder eingetroffen. Ich lud den gestrigen Urlaubsbericht samt Bilder ins Netz. Dann schnappten wir uns die Badesachen und gingen wieder hinunter am Strandrestaurant vorbei und ich blickte auf’s Meer. Als ich mich umdrehte, waren Chris und Mike verschwunden. Beide diskutierten mit den Masseurinnen und grinsten über beide Backen. Chris deutete mir an, dass er und Mike sich einer Ölmassage unterziehen. Ok, dann suche ich mir eine Liege im Schatten aus und ruhe etwas aus. Nur von was ist die Frage 🙂

Die „Schlacht um die Sonnenliegen“ mit dem typisch eigentlich deutschen Handtuchwurf ausgeführt von Österreichern schien umsonst gewesen zu sein; denn nur wenige Liegen waren tatsächlich von sich sonnenden Personen belegt. Ganz in der Nähe der Massageeinrichtung – einer grossen flachen überdachten und vom Wind geschützten Massage-Holzliege – konnte ich mich im Schatten niederlassen. Schatten finde ich in den ersten Tagen besser; denn die feine ganzjährige Büroblässe muss sich erst wieder langsam an die hier fast senkrechte Sonneneinstrahlung gewöhnen.

Grinsend verfolgte ich, wie zwei der Masseurinnen Mike und Chris so richtig durchwalkten und verbogen. Tja, das muss einfach gesund sein. Eine Stunde kostet übrigens im Schnitt 300 Baht (etwa 6 Euro). Zur Info für alle Wellnessfans. Ich schnappte mir die Kamera und schoss ein paar Bilder von der Behandlung.

Während die beiden Companieros im sanft-harten Griff der Thailänderinnen lagen, wanderte ich den Strand entlang. Offensichtlich tobte weit draussen ein heftiger Sturm; denn das Meer schäumte und die etwa zwei Meter hohen Wellen schwemmten allerhand Material an den Strand. Tags zuvor las ich in einer örtlichen Zeitung von der Initiative „Haltet den Strand sauber“. Tja, wenn das Meer halt nicht so hinterhältig wäre und den ganzen zuvor eingesammelten Plunder wieder unversehens zurück ans Land spucken würde. Aber die Natur holt sich auch vieles wieder zurück. So finden Muscheln es scheinbar witzig sich an Plastikflaschen zu kleben.

Etwas weiter fand ich ein etwa 3 Meter langes Bambusrohr mit etwa 10 Zentimeter Durchmesser. Meertang hing an der Aussenseite. Ich dachte noch „das wäre doch ein hervorragender Unterschlupf für Krebse und/oder Krabben“, bückte mich und sah in das eine offene Ende. Ha! Tatsächlich, zwei kleine Krabben lugten ängstlich hervor. Digicam eingeschaltet und mehrfach abgelichtet. Ich fotografierte auch ein grösseres Treibholzstück mit unzähligen Muscheln darauf. Nach etwa einer halben Stunde drehte ich um und latsche dort im Sand entlang, wo das Meer schäumend auf das Land trifft.

Auch Chris und Mike kam von der Massage herüber. Beide grinsten immer noch über beide Ohren und benötigten zur Beruhigung einen Kaffee samt Zigarette. Wir entschlossen uns dann die Stellung zu wechseln und bis in den späten Nachmittag unter einem grossen Baum zwischen Restaurant und Strandbar etwas zu Relaxen. Ich ging sogar kurz ins schäumende Meer! Aber ich kam mir vor, wie in der Waschmaschine: Unten kommt die Strömung von der zurück fliessenden Welle, während oben die nächste dicke Welle anrollt. Man hüpft und taucht und rudert ohne Ende. Gut, dass es so flach ist. So hat man fast immer festen Boden unter den Füssen. Übrigens: Rettungsschwimmer hat es keine. Zumindest nicht in unserem Strandabschnitt. Chris meinte auch, dass es die sonst auch nicht braucht. Das Meer wäre um diese Jahreszeit sonst „brett’l-eben“, blau und klar.

Kurz nach 14 Uhr entfernte ich mich vom Strand, um den Friseurladen „um’s Eck“ aufzusuchen. Die junge Lady liess mich auf dem Stuhl Platz nehmen, wickelte den Umhang über meine Schulter, wusch mein Haar (samt Kopfhautmassage) und ich versuchte zuerst auf Englisch, dann mit den Fingern die gewünschte Haarkürzung zu erklären. Die Konversation gestaltete sich interessant; denn ich verstand das wenigste Thai-Englisch. War da nicht etwas mit dem „r“? Deshalb machte ich mir den Spass den Spiess umzudrehen. Ich fragte, die Friseuse antwortete. So erfuhr ich, dass sie seit 5 Jahren auf Koh Samui lebte und eigentlich vom Festland an der Grenze zu Malaysia käme, ihr der Job einigermassen Spass macht und hinten im Nebenraum betreibt sie mit einer Kollegin eine Wäscherei. Dabei deutete Sie durch die Tür zur Waschmaschine, davor sass die Kollegin und sortierte einen Haufen mit Klamotten. (1 kg Wäsche für 30 Baht inkl. Bügeln). Der Haarschnitt passte, gefiel und war mit 150 Baht plus Trinkgeld nach 30 Minuten erledigt.

Frisch und schön schlenderte ich zurück zum Strand und besorgte mir als erstes einen Kaffee im Restaurant. Dann legte ich mich zu Chris und Mike in den Halbschatten des grossen Baumes. Als die Sonne langsam hinter den landeinwärts sich auftürmenden Wolken verschwand, packten wir unsere Sachen und zogen uns auf die Zimmer resp. in den Bungalow zurück. Apropos „Bungalow“: Bei der Gelegenheit sei der elektrische „Hausanschlusskasten“ und der „Hauptsicherungsautomat“ erwähnt. Den Anschlusskasten hat sich auch die Natur zurück geholt. Es wächst irgendwas blumiges heraus. Und dem Hauptschalter schalten nur Wagemutige.

Wir trafen uns gegen 20 Uhr in unserem Zimmer. Frisch geduscht und zum Abendessen hergerichtet. Diesmal planten wir eine lokale Lokalität aufzusuchen – in Lamai. Dort hatten wir uns vorgestern untergestellt, als es zu regnen begann. Also wanderten wir die wenigen Meter zu diesem Lokal (Name folgt noch) und platzierten uns an einem Tisch zur Strasse hin. Eine Bedienung brachte die Speisekarte und nahm während wir diese studierten die Getränke auf. Mike nahm einen Kokos-, ich einen Mangosaft und Chris wie üblich ein Cola.

Da es sich um ein original thailändisches Lokal handelte und wir in Thailand Urlaub machen, wäre es Blödsinn gewesen italienische Nudeln oder Pizza zu bestellen (welche es auch auf der Karte hatte). Wir wählten natürlich etwas gutes Thailändisches – logisch „spicy!“. Und uns wurde wirklich warm beim Essen. Da half kein kühlender Windhauch, der ab und zu durch das Lokal wehte und kein Lutschen irgendeines Eiswürfels. Durchhalten Männer! Rechnung für drei Personen mit jeweils einer Vor- und Hauptspeise samt Getränken etwa 700 Baht (zum Selbstumrechnen).

PeterPan mit Thaifood abgefüttert und wer erkennt es? Mit kürzeren Haaren! (genau hinsehen! oben!)

Nach dem schon wieder üppigen Mahl – mir hätten eigentlich die 4 grossen Frühlingsrollen gereicht – schrie der Körper förmlich nach Bewegung. Aber ganz langsam und gemütlich. Wegen der schwülen Luft (und gefüllten Bäuchen) gingen wir nur sehr langsam die Hauptstrasse in Lamai entlang. Als wir noch im Restaurant sassen, fuhr mehrmals ein Werbeträgerkleintransporter vorbei. Auf dem Plakat stand, dass es im „Club Bauhaus“ Cocktails für 99 Baht geben würde. Na gut. Überredet! Das Ziel wäre ausgemacht.

Das Gesamtszenario in Lamai ist allerdings deutlich ruhiger und wesentlich überschaubarer, als in Chaweng. Weniger Touri-Krimskramsläden mit dem sich wiederkehrenden Warenangebot, weniger Massagesalons, weniger pakistanische Massschneider, überhaupt ist alles sehr gemütlich für einen Urlaubsort. Wenn da nicht der groteske Platz mit den Mädchenbars wäre, könnte man sich fast dran gewöhnen. Aber „Sex sells“ und wo ein Markt ist, braucht man auf das Angebot nicht zu warten.

Wie alt ist die Parodiestory von Gerhard Polt? „Mai Ling“ (zum Video 1979)? Über 15 Jahre? Ja habe die Ehre! Und es ist grösstenteils wirklich hammermässig hinter welchen Gestalten die teils wirklich ansehnlichen Mädels da wenig motiviert dreinlaufen. Aber auf der anderen Seite gibt es auch positive Beispiele. Ich will da gar nix abstreiten. Kenne da selbst ein Pärchen in Regensburg, welches mittlerweile über 20 Jahre zusammen lebt und geschäftlich soweit ich weiss auch ein kleines Thai-Imperium aufgebaut haben. Aber die beiden haben sich sicher nicht hier kennen gelernt. Und wenn ich da an Silla aus Bodrum denke.. Aber das ist auch mehr als 20 Jahre her, waren komplett andere Randbedingungen und das gehört nicht hierher, odrrr? 😉

Backflash: Von der „Cocktailparty“ ist im Club „Bauhaus“ selbst nicht viel zu spüren. Verschiedenste Touristen und einheimische Gäste unterschiedlichstem Alter und verschiedenster Nationalitäten sitzen vor den Bartheken. Unser Platz vom letzten Mal an der Theke mit Aussicht ist frei und wir entschliessen uns dort Platz zu nehmen. Mike bestellt seinen obligatorischen „Singapore Sling“, ich den „kann ich mir schon wieder nicht merken, ich sag immer Batida de Coco, ist es aber nicht“ und Chris ein „Singa-Bier“. Wir hören der heute etwas gemischteren Musik zu und beobachten das Szenario. Eigentlich ein guter Platz mit Aussicht; denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass jeder irgendwann mal in den „Seven Eleven Laden“ gegenüber zum Einkaufen geht/fährt. Und wir erkennen auch den ein oder anderen wieder vom letzten Mal, als es so schwer regnete. Aber irgendwie will heute keine Stimmung aufkommen.

Dann bringt ein Werbungsverteiler einen Flyer vorbei und legt diesen vor uns auf die Theke. Morgen Donnerstag findet die „Escape“-Party an der Lagune in Chaweng statt. Chris kennt die Freiluftveranstaltung von vor zwei Jahren und erzählt darüber. Das schauen wir uns morgen auf jeden Fall an. Und am Freitag ist „Halbmondparty“. Naja, die Abende scheinen gerettet zu sein. Wir zahlen und verlassen das „Bauhaus“. Chris meint, er hätte in einem Reiseführer von einem Club in Lamai gelesen „Super Sub“ oder so ähnlich. Wir fragen an einem Taxistand zwei Fahrer. Beide verstehen zuerst uns nicht und als diese uns verstehen, verstehen wir sie fast nicht. Aber soweit wir die Worte interpretieren können, schein der Club gegenüber dem grotesken Mädels-Bar-Platz zu sein. Gut, machen wir uns auf die Suche.

Auf der Suche nach dem Club „Super Sub“: Wir kommen an besagter Stelle an. Zwei schillernd verkleidete Transen stehen am Eck und drücken uns einen weiteren Flyer in die Hand. Gleich in der Bar, dort wo wir das „Super Sub“ vermuten, wäre eine Cabaret-Veranstaltung. Na, das brauchen wir jetzt wirklich nicht. Aber wir müssen da vorbei. Egal, beim Passieren des Lokals sehen wir ganze Touri-Familien samt Kind und Kegel (um kurz vor Mitternacht?) an den Tischen sitzen. (???). Dann müssten wir eigentlich den Ort erreicht haben. Vom „Super Sub“ aber keine Spur. Kein „Sie haben die Zielstrasse erreicht“ ist zu hören. Vor uns ein anderer Club namens „Seed“ (spannender Name).

Davor auf einem Barhocker eine junge Thailänderin. Ich geht zu ihr und frage nach dem „Club Super Sub“. Sie deutet mir an, dass sie kein Englisch versteht. In diesem Moment kommt ein junger Thailänder mit einer Art Uniform die Treppe herauf. Ich frage, ob er Englisch versteht. Er verneint. Ich denke „Tolle Einstellungsvoraussetzungen“. Dann ruft mich Chris und winkt. Direkt neben dem „Seed“ hinter Gebüsch eine Reklametafel – unbeleuchtet. Darauf steht „Super Sub“. Nicht nur das Schild sieht etwas mitgenommen aus, auch der gesamte Vorhof (ehem. Parkplatz) ist mit mobilen Absperrung begrenzt. Da lebt nichts mehr. Der junge Thailänder mit der Uniform kommt zu uns und zeigt auf das Gelände „Super Sub closed“. Dafür drückt er uns Gutscheine des „Seed“ in die Hand. Beim „Seed“ scheint es sich um eine Tabledance-Bar zu handeln. Wir bedanken uns freundlich und lehnen ab.

Jetzt ist aber „Ende Patente!“. Wir gehen zum Hotel zurück. Auf dem Weg dorthin besorgen Mike und ich noch den gestern angesprochenen „Notfall-Pack“ (3 Singa-Bier) in einem der „Seven Eleven Läden“. Wir lassen den Abend an der hoteleigenen um diese Zeit nicht mehr geöffneten Strandbar mit Blick auf das rauschende Meer ausklingen. Teils sitzen wir nur das Ambiente geniessend da, teils lassen wir das heute Geschehene Revue passieren und teils befassen wir uns mit dem, was morgen eventuell ansteht. Denn das Wetter soll so wechselhaft bleiben und in der ferne blitzt es bereits. Aber das macht nix; denn wir sind spontan, odrrr?

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 26.02.2008 – Besser Dinieren in Chaweng – oder „Wer suchet der geniesst“

26. Februar 2008

Heute schliefen wir wirklich lang. Wenn ich dann einmal erwachte, sah ich aus der gläsernen Terrassentür, erblickte blauen Himmel und den Sonnenschein auf dem Dach des Hotels „Patio“ gegenüber, merkte, dass Mike auch noch schlief, sah auf die Uhr, egal, und nickte erneut ein. Mike muss zwischendurch auch immer wieder erwacht sein; denn er erzählte hinterher, dass er das „Do not disturb“-Schild an die Tür gehängt hatte. So blieben wir verschont von der „Putze“. Chris meldete sich gegen Mittag. Er sei am Strand – die Sonne scheint. Seit gestern vermutet er kleine Haustiere im Bungalow zu haben und die Glühbirne im Bad hätte sich laut krachend beim Einschalten verabschiedet.

Mike und ich schliefen weiter. Erst gegen halb zwei rappelten wir uns die Augen reibend hoch. Zuerst ging ich duschen, Mike machte Kaffee und dann wechselten wir uns ab. Vor der Abreise packte Mike geistesgegenwärtig den löslichen Kaffee ein. Die Milch dazu kauften wir in einem Laden in Lamai schon gestern. Ohne Kaffee geht gar nix am Morgen – äh – nach Mittag.

Wir packten unsere Badesachen zusammen und verliessen das Hotelzimmer, schlenderten den Weg zum Strand durch die Bungalows entlang. Unten angekommen, blickten wir zuerst über das Meer hinaus. Mike meinte nur „Is des scheee!“. Wir wandten uns dem Strandrestaurant zu „Erst mal einen Kaffee“ und setzten uns in die erste Reihe an den schweren Holztisch und ich legte die Füsse auf den Stuhl neben mir. Die hölzernen Sonnenliegen im Schatten vor dem Strandrestaurant waren vollständig bis auf wenige gefüllt mit sich sonnenden mehr oder weniger ansehnlichen Personen. Einige davon schienen schon länger hier zu sein – eher braun – und einige erst vor Kurzem angereist – blass oder mittlerweile leicht rötlich. Auf jeden Fall durchgängig europäisch.

Mike winkte dem Ober und bestellte zwei Kaffee. Ich klappte meinen Laptop auf und versuchte mich ins WLAN einzuwählen, was auch sofort funktionierte. Das gesamte Areal des Hotelkomplexes schien komplett WLAN-vernetzt zu sein. Während ich begann die Bilder von gestern von der Speicherkarte auf den Laptop zu speichern, servierte der Ober den Kaffee. Langsam gewöhnt man sich an dessen Stärke. Mit viel Milch und Zucker steht man davor ihn zu lieben. Besonders am Morgen. Sorry, es war etwa halb drei Uhr nachmittags.

Von Chris fanden wir keine Spur. Er war sicher auf die andere Seite der Lagune gewandert. Dort ist die bessere Musik und eventuell nicht so viel los. Ich tippte den Reisebericht von gestern schnell in den Laptop und kopierte das Ganze ins Web. Mike genoss derweil das Ambiente bei der ein oder anderen Zigarette. Zwischendurch genehmigten wir uns für den Flüssigkeitshaushalt und die Vitamine einen Mangojuice – frisch gekühlt. Über der Meerseite der Insel scheinte die Sonne mit blauem Himmel. Doch auf der Landseite hingen Wolken. Die Sonne verschwand dann irgendwann gegen 16 Uhr dahinter. Es kühlte aber trotzdem nicht ab. Jedoch lichteten sich die Reihen der Sonnenanbeter auf den Holzliegen.

Chris kam tatsächlich von der anderen Strandseite herüber. Er wollte sich auf’s Ohr hauen, denn er hatte sich das „komplette Programm“ gegeben. Zuerst Wasser testen, dann Ganzkörper-Ölmassage, und dann Sonne tanken. Wir verabredeten uns für später und der verschwand in seinem Bungalow neben dem Restaurant. Als ich den gestrigen Bericht im Web abspeicherte, entschlossen wir uns selbst das Meer anzutesten. Wir packten unsere Taschen auf je eine der frei gewordenen Liegen und sprangen in die leichten Wellen. Das Wasser ist gut gesalzen und „woacherl-warm“ (bayerisch). Die Uferzone verläuft flach ins Wasser. In gut 50 Metern steht man immer noch auf dem Sandgrund. Wir liessen uns treiben und genossen. Im weiten Umkreis waren wir fast die einzigen im Meer.

Nach etwa 30 Minuten Treibenlassen „flaggten“ (bayerisch für „liegen“) wir uns auf die Liegen und liessen uns vom warmen leichten Wind trocknen. Anschliessend packten wir wieder unsere Sachen und zogen uns auf das Zimmer zurück. Duschen und Herrichten war die Devise; denn gegen 19 Uhr kam Chris bei uns vorbei. Seine Planung: Auf nach Chaweng mit dem Sammeltaxi. Somit schlossen wir das Zimmer ab und kletterten die Treppe zur Eingangshalle hinab. Ein angenehmer warmer Wind kam vom Meer her. Es roch nach Salzwasser. Der Pool leuchtete blau. Vor dem Hotel winkten wir einem Sammeltaxi. Chris machte den Preis klar für die Fahrt nach Chaweng (300 Baht).

„Sammeltaxis“ sind halboffene bunt beleuchtete Kleintransporter. Die Dinger halten nach einem Winken an jeder Ecke und fahren die Gäste nach Wunsch. Hinten auf der Ladefläche befinden sich zwei Sitzbänke quer zur Fahrtrichtung. Das Heck ist offen und dient als Ein- oder Ausstieg. Seitenfenster gibt es nicht. Aber ein Dach in dessen Mitte zwei Relings zum Festhalten eingebaut sind. Der Federungskomfort ist erträglich, man sollte sich aber gut festhalten.

Zuerst führte uns die Fahrt weiter nach Lamai hinein. Nach dem „Club Bauhaus“ bog das Taxi rechts ab und fuhr durch eine Strasse, welche uns Tags zuvor wärmstens empfohlen wurde. Die Strasse säumen unzählige offene Animierschuppen. Na toll. Gute Empfehlung. Mit schneller Fahrt ging es weiter hinaus aus dem Ort auf die Umgehungsstrasse, welche sich dann irgendwann am Meer entlang den Hang hinaufschlängelt. Chris erzählte, dass die ganzen neuen Häuser am „Cliff“ vor zwei Jahren da noch nicht standen. Es wären aber schöne Plätze, um auf das Meer hinaus zu schauen und gemütlich etwas zu essen.

Wir schaukelten weiter und erreichten irgendwann Chaweng – den grössten Ort auf Koh Samui. Das Taxi fuhr langsamer durch die Beach Road. Einen Strand sieht man aber von der Strasse aus nicht. Chris meinte, der wäre gleich hinter der Häuserzeile. Wir stiegen irgendwo in der Mitte der Beach Road aus und schlenderten auf ihr entlang. Chaweng kann man sich vorstellen, wie jeden anderen durch Tourismus entstandenen und gewachsenen Ort. Alles künstlich. Man könnte hier alles kaufen, von Bekleidung bis zu DVDs, Handtaschen für die Dame und natürlich Schuhe. Unzählige Läden und Basare säumen die Strasse auf beiden Seiten. Leuchtreklame, Strassenbeleuchtung, und lärmende Bars. Zusammen mit den Rollern, den hupenden Taxis und den Touristen eine faszinierende Mischung.

Nach etwa 30 Minuten Herumwandern entdeckte Chris ein interessantes Lokal. In den offenen Fenstern rieselte Wasser auf halber Höhe aus langen Blumengefässen heraus, welche mit einer Art Gras bewachsen waren. Aus dem inneren erklang gemütliche Jazzmusik von einer Livekombo. Wir entschlossen uns das Restaurant näher anzusehen. Und es gefiel. Gediegene Einrichtung. Ein gläserner „Weinkeller“ in der Mitte des Lokals. Eine Dame führte uns zu einem Tisch mit Ausblick auf die Strasse. Die Karte versprach ein feines Essen. Es handelt sich um das „Red Snapper Bar & Restaurant„.

Es schien wie eine Ruheoase inmitten des Troubles zu sein. Wir lehnten uns zurück und lasen die Speisekarte durch. Die Entscheidung gestaltete sich schwierig. Lauter leckere Sachen. Mike bestellte sich einen Cesar-Salad, Chris Chickensticks in the Box und ich eine Mushroom-Suppe mit Garlic. Anschliessend nahm Mike ein Stroganow auf Kartoffel, Chris hatte Red Snapper und ich bestellte mir „White Prawn on Whitewine and Rice“. Alles nach Erinnerung. Die genauen Beschreibungen sind seitenlang.

Und: Das Essen schmeckte vorzüglich, delikat, grandios, extrem lecker! Die Bedienungen waren perfekt, freundlich, zuvorkommen. Und das Lokal verdient 5 PeterPan-Sterne in Gold. Nur den Sänger würde ich auswechseln. Die Sängerin war erstklassig. Eigentlich wäre eine Zigarre das Richtige für „Danach“ gewesen. Aber Chris drängte uns zum Aufbruch. Vor zwei Jahren fand er sich immer nach der Disco in einem Lokal direkt an der Beach Road – es nennt sich „Solo Bar“.

Die „Solo Bar“ ist eigentlich nicht zu übersehen – besser „zu überhören“. Der Techno-/House-Sound ist von guter Distanz zu hören. Die JBL-Boxen geben dem hohen offenen Raum eine extrem gleichmässige Beschallung. An einer Abzweigung gelegen, öffnet sich die im hinteren Teil 2-etagige Bar eben nach zwei Seiten – ohne Fenster oder ähnlichem. Unten stehen flache Sitzmöbel und im hinteren Teil der prophylaktische Billardtisch. Dazwischen nimmt der DJ seine Fläche in Beschlag. An der Decke hängen ein paar Gobo-Scanner. Vor der Bar nehmen wir Platz (zur guten Aussicht). Das Publikum ist durchwachsen – jedes Alter und unterschiedlichste Alkohol-/Blutkonzentrationen. Vor uns nehmen zwei stark durchtrainierte und schwerstens tätowierte den Drink gleich in Eimern mit. Neben Chris an der Ecke der Bar lassen sich drei Ladyboys wild kichernd, hampelnd und kreischend nieder. Wir bleiben beim Bier aus Flaschen.

Die Musik ist extrem gut. Vor dem Eingang jongliert eine Bedienung mit allem was man so zum Servieren eines Drinks braucht – Flaschen, Gläser, Mixer, sogar Flambieren kann er im Flug. Von unserer Position lässt sich das Lokal gut überblicken. Aber die Aussicht ist durchwachsen.

Nach je zwei Bier verlassen wir die „Solo Bar“ wieder und schnappen uns gegen 1 Uhr ein Sammeltaxi, das uns zurück zum Hotel bringt. Ich schlage vor noch an den Strand hinunter zu gehen. Die beiden Jungs nicken und gehen leise diskutierend den Weg zwischen den Bungalows hinunter. Wir lassen uns auf der Liegefläche der Massagedamen nieder, welche nun ganz verlassen ist. Wir schauen auf’s leicht wellenschlagende Meer. Vom Mond scheint die untere Hälfte abgeschnitten worden zu sein. Die Strandbar hat leider geschlossen, sonst hätten wir uns einen Absacker besorgt – nur der Nachtwächter sitzt noch dort. Wir sollten uns einen kleinen Vorrat für den Notfall anschaffen. Man weiss ja nie.

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Red Snapper at Chaweng Regent
Chaweng Beach Road, Chaweng Center
155/4, Moo 2, Tambon Bo Phut
84320 Koh Samui, Suratthani, Thailand
Tel: 0 7742 2008-10, 0 7742 2389-90, 0 7723 0391-400 Ext.557
Fax: 0 7742 2222, 0 7723 1013
E-mail: admn@chawengregent.com 
Website: http://www.chawengregent.com

PeterPan’s Link-Tipp:

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

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Urlaub Koh Samui 25.02.2008 – Am Abend thailändisch Essen und Tanzen im Patio und der grosse Regen in der Trockenzeit

26. Februar 2008

Nachdem wir uns etwas ausruhten, holte uns Chris ab. Er erzählte uns von der etwas unruhigen Nacht. Wir zogen uns um und machten uns ausgehfertig. Dann gingen wir die Treppe hinunter zum Pool und durch den Haupteingang des Hotels. Zuerst etwas Essen war geplant. Das Hotel „Patio“ nebenan schien die richtige Wahl zu sein. Ansehen kostet ja nichts. Wir stiegen die breite Treppe hinauf und durchschritten die sehr schöne offene Eingangshalle, begrüssten die Damen an der Rezeption und liefen die Treppe auf der anderen Seite der Eingangshalle wieder hinab.

Das Hotel „Patio“ besitzt seinen Namen zurecht. Um einen Innenhof gruppieren sich zwei Langhäuser mit hohen Türen. Dahinter befindet sich ein kleiner Garten, der vor den eigentlichen Wohnräumlichkeiten liegt. Sehr schön im thailändischen Architekturstil eingerichtet. Wir durchschritten den Hof und erreichten den Restaurationsbereich, welchen ein Garten mit Teichen einfasst und man über Brücken betritt. Auf quadratischen hellen Steinsäulen trohnt die hölzerne achteckige Kuppel. In der Mitte befindet sich eine ebenso achteckige Bar. Das Restaurant selbst ist wieder ein eigenes offenes Gebäude, allerdings quadratisch. Dazwischen befindet sich eine Pagode und davor ein quadratisches Becken mit grossen metallischen Gefässen, die wie überdimensionale Blumentöpfe aussehen. Der gesamte Restaurationsbereich öffnet sich mit einer die gesamte Breite der Anlage umfassenden Treppe dem Strand bzw. Meer hin. Es sieht alles sehr edel und durchdacht angelegt aus.

Wir werden von einem Rezeptionisten empfangen, der uns nach der Reservierung fragt. Natürlich besitzen wir keine und er fragt bei einer Dame hinter einem Stehpult nach, wo noch Platz sei. Er führt uns zu einem Tisch im Barpavillon nebenan. Wir haben einen schönen Blick auf das flache Becken und die quadratische Pagode. Kurz darauf bringt der Ober die Getränke- und Speisenkarten. Für den Durst entscheiden wir uns für je einen Mangoshake. Dann sehen wir uns die Karte an. Diese scheint für europäische Gäste angepasst zu sein. Erst nach Teigwarengerichten und Pizzas finden wir thailändische Speisen. Wir wählen als Vorspeise Frühlingsrollen mit Gemüse- und Fischfüllung. Als Hauptgang Hühnchen und Reis auf Gemüse (Mike), Fischfilets süss/sauer auf Reis (Peter) und Mixed Fish auf Reis (Chris).

Dann erfahren wir, warum man uns nach einer Reservation fragte. In der Pagode zwischen Restaurant und Bar nehmen vier Musiker auf dem Boden Platz. Die beiden vorderen sitzen hinter einer Art hängendes Xylophon, die hinteren beiden Musiker spielen Schlaginstrumente – eine Art Bongo. Während wir die Vorspeise geniessen, treten dann in traditionelle Gewänder gehüllte Tänzerinnen auf. Das rechteckige Wasserbecken dient als Tanzfläche. Das Wasser bedeckt eine grosse Granitplatte nur wenige Zentimeter. So sieht es aus, als würden die Tänzerinnen auf dem Wasser stehen.

Die Tänzerinnen ziehen sich mehrmals um und es gelingt mir ein paar tolle Fotos in diesen grandiosen Ambiente zu schiessen. Wir geniessen das sehr gute Essen und den Glücksgriff dieser Veranstaltung beiwohnen zu dürfen. Nachdem die Tanzdarbietung beendet ist, nehmen wir noch einen Kaffee und verlassen den Ort über die grosse Treppe zum Strand hin.

Die Lufttemperatur liegt bei etwa 26 Grad – also ein lauer Abend. Vom Meer her kommt eine leichte Briese zu uns herüber. Die Sterne leuchten, nur der Mond fehlt heute. Immer wieder steigen gelb leuchtende „Wunschballons“ in der Ferne auf. Das ist ein thailändischer Brauch einen Papierballon steigen zu lassen. Unten hängt eine Kerze als Wärmequelle – sozusagen ein Miniheissluftballon. Ausser uns sind nur ganz wenige weitere Personen am Strand. Wir geniessen die Ruhe und das Rauschen des Meeres und wandern immer weiter von unserem Hotel weg. In diesem Strandabschnitt scheint es lediglich ein paar wenige Strandbars zu geben. Und wenn, dann gehören diese zu einer Bungalow-Anlage und nur ein paar Gäste sitzen davor oder darin. Wir entdecken das „Chill-In“. Es soll eine bekannte Lokalität in Lamai sein, direkt am Strand. Auch hier nur wenige Gäste und die Musik ist nicht unbedingt unser Ding. Wir wandern weiter und entschliessen uns schliesslich durch eine Hotelanlage zur Hauptstrasse zu gehen. Vielleicht ist dort mehr los.

Wir schlendern durch die Hotelanlage, die als Gartenanlage mit hohen Palmen und Farnen, wie ein Urwald erscheint. Dann erreichen wir die Hauptstrasse mit den vielen Geschäften und Bars. Auch hier ist nicht unbedingt „die Hölle“ los. Ein paar Roller und Taxis kommen uns entgegen. Chris schlägt den „Club Bauhaus“ vor und wir suchen diesen. Nach wenigen Metern dringt etwas lautere Musik an unser Ohr und tatsächlich. Gegenüber eines „Seven-Eleven“ befindet sich das „Bauhaus“ Ein paar wenige Gäste sitzen um 22 Uhr darin. Die Musik ist hörbar und so entschliessen wir uns auf vorerst ein Bier dort zu verweilen. Wir setzen uns an die Theke zur Strasse hin, um das Treiben zu beobachten. Eine Bedienung bringt uns je eine „Singa-Bier“ und wir schauen uns um. Heute – Montag – soll eine Schaumparty angesagt sein, steht auf einem grossen Plakat am Eingang. Na denn mal abwarten.

Zuerst nieselt es nur eine zeitlang leicht. Aber plötzlich beginnt es wie aus Eimern zu schütten. Die wenigen Leute auf der Strasse suchen einen Unterstand oder flüchten in angrenzende Bars oder unter Schirme. Strassenhändler versuchen schnell ihre Ware in Sicherheit zu bringen.

Trotz des kräftigen Regens fahren immer wieder Roller vorbei. Teils in Plastikumhänge gehüllt, teils mit aufgespannten Schirmen. Von den Dächern und den Regenrinnen läuft der Regen wie aus Wasserfällen herunter.

Nach etwa einer Stunde ist der Spuk vorbei. Wir trinken unser Bier aus und entschliessen uns zurück zum Hotel zu gehen. Es ist etwa 1 Uhr morgens. Wir kommen an interessanten und teils bizarren Bars vorbei. In einer spielt eine Live-Band Rockmusik. In einer anderen gegenüber tanzen zwei Mädchen an je einer Stange. Kurios dabei ist jedoch, dass nur etwa fünf oder acht Gäste an der Theke sitzen, zusätzlich zu etwa zehn weiteren thailändischen Mädchen. Wir schlendern weiter und erreichen einen extrem unrealen Ort. Auf einem Platz stehen unzählige gleich gebaute offene Bars. Aus jeder einzelnen dicht an dicht schalt eine andere laute Musik. Der gesamte Platz strahlt von der Leuchtreklame her rötlich/violett. Rund um die Bars und darin zahllose Thai-Mädchen. Freundlich, aber bestimmt wehren wir nette „Einladungen“ ab. Nein, das ist nix für uns. Nur kein Stress im Urlaub.

Wir wandern die Strasse weiter und je weiter wir kommen um so verlassener und dunkler wirken die Gebäue. Vereinzelt noch auf der einen oder anderen Strassenseite eine Bar oder ein Massagesalon. Aber sonst sind die Läden geschlossen – kurz nach Mitternacht. Auch an der Billard-Bar vom Nachmittag kommen wir vorbei. Dieser ist noch geöffnet gegen halb Zwei. Auch hier rufen die Mädels herüber. Wir winken und gehen weiter. Lieber noch ein Bier an unserer Strandbar. Das ist etwas ruhiger und gemütlicher.

Im Hotel angekommen, begleiten wir Chris zum Bungalow. Die Strandbar ist geschlossen, aber im Restaurant an der Bar sitzen noch 3 Personen. Wir gesellen uns dazu und bestellen noch je ein Bier. Wir kommen mit den aus Wien beziehungsweise aus Mainz angereisten Stammgästen ins Gespräch. Somit nehmen wir noch ein Bier und geniessen das ruhige gemütliche Ambiente direkt am Meer. Gegen 3 Uhr fallen wir ins Bett. Morgen soll die Sonne sich endlich zeigen. Abwarten.

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Urlaub Koh Samui 25.02.2008 – Sandstrand, Palmen, Meer und Regen?

25. Februar 2008

Nachdem schon eine besorgte Anfrage aus Regensburg bei uns ankam: „Regnet es wirklich pausenlos? Ist das Wetter wirklich so mies?“ hier nun ein kleiner Update zum Thema „Wetter auf Koh Samui“:

Also, das letzte Mal so richtig Sonne gesehen haben wir a) in Zürich b) in Regensburg c) in München und d) in Bangkok. Wie bereits berichtet, hängen tagsüber Wolken über Koh Samui. Aber, es bleibt zu erwähnen, dass es uns nicht schlecht geht. Mike und ich ärgern uns überhaupt nicht, kein Blödsinn, ehrlich. Wie ich der Fragestellerin (keine Namen nennen, ratet, beginnt mit „A“ und hört mit „A“ auf) bereits am Freitag mitteilte, geht es uns Dreien um „Erholung“! Das ist doch langweilig? Nein, mit Nichten! Wir schlafen lange, Frühstücken gemütlich, wandern bei weniger oder keinem Regen durch Lamai, sitzen irgendwo bei einem Kaffee, oder Abends in einer der vielen Bars, wenn es regnet und gehen unserer Lieblingsbeschäftigung dabei nach: Beobachten und Kommentieren!

Nun aber zur aktuellen Wetterlage in Koh Samui, dem Ausblick und wie ist es denn eigentlich statistisch gesehen? Hierzu bemühe wir die aktuelle Satellitenkarte.


Source kohsamui-spas.com

So, sieht es momentan aus. Schwere Regenfälle ziehen von links unten nach rechts oben. Offensichtlich regnet das Meiste davon bei Thailand ab. Hinter Thailand – der kleine winzige schwarze Fleck rechts neben Thailand – das ist Koh Samui. Ich glaub ich male noch einen roten Kreis drum herum. Es kommt kein Wind zu uns herüber. Nur der Rest der Regenwolken. Deshalb regnet es bei uns nicht so stark (siehe linke Seite von Thailand die violetten Flecken). Nur ab und zu erwischt es uns halt zeitweise.

Nun sehen wir uns den Forecast – die Vorhersage für die nächsten 24 bzw. 48 Stunden an:


Source samuixl.com

Heute hat es also leicht geregnet. Stimmt! Es hat am Abend sogar richtig tropisch geschüttet – ganze 20 Minuten lang. Bilder gibt es morgen. Bei „kühlen“ 25 Grad Luft- und „saukalten“ 27 Grad Wassertemperatur. Also, falls es uns an der Luft zu kalt ist, dann wärmen wir uns im Wasser auf :-). Für morgen – Dienstag – sieht es folgendermassen gut lesbar aus: „allgemein sonnig, vereinzelt Gewitter möglich“. Wir sind also guter Hoffnung, dass morgen doch mal die Sonne zumindest zeitweise zwischen den Wolken herauskommt. Wie auch jetzt um 3 Uhr Nachts die Sterne bei voller Windstille durchscheinen. (siehe auch Bilder vom Mond – ich glaube gestern?). Und genauso soll das Wetter auch in den nächsten Tagen sein: sonnig, gewittrig, bei Lufttemperaturen um die 27 Grad.

Zuletzt noch ein Blick in die Wetterstatistik für Koh Samui.


(Draufklicken zum Vergrössern)
Source samuixl.com

Das rötliche ist die Lufttemperatur und das blaue (erraten!) die Niederschlagsmenge im Durchschnitt der letzten Jahre. Wir sind im Februar. Da steht in der Statistik „9 mm“! Also so gut wie nix! Temperatur so um die 26 Grad. Stimmt! Nur die 9 mm Regenmenge hatten wir heute am frühen Abend in 2 Minuten. Aber: Wir sassen in einem Lokal in Lamai, welches sich sinnigerweise „Club Bauhaus“ nennt und zwar trockenen Fusses mit Blick auf die Strasse bei einem gemütlichen Singa-Bier vor uns auf dem Tresen. Ich fotografierte vorbeifahrende Roller-Fahrer und -Fahrerinnen im strömenden Regen 🙂 Also, keine Sorge – uns geht’s gut. Aber trotzdem besten Dank der Nachfrage. Und: Andrea, es wird alles gut, wenn Du hier demnächst Urlaub machst 😉 Wir sind die Regenmacher, wenn Engel reisen, dann scheint die Sonne, odrrr?

PS: Übrigens: Mam ist endlich erfolgreich online! *jubel* Per extreme Fernwartung bekamen wir das Problem irgendwie in den Griff!

UPDATE 26.02.2008: Nach einer heftigen Beschwerde bei der Reiseleitung und dem Hotelmanagement, welche dann die örtliche Regierung spät nachts aufweckte, um die aktuelle Wetterlage in einer Eilsitzung zusammen mit den obersten religiösen Führern zu besprechen, versprach man uns direkten Kontakt mit Petrus aufzunehmen. Das Ergebnis: Heute scheint die Sonne!

Koh-Samui-2008-Tag03-147

Weitere Links:

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