17.01.2020 – Das Haus Heuport in Regensburg und die allegorische Figurengruppe der törichten Jungfrau und des Edelmannes

17. Januar 2020

Das Haus Heuport in Regensburg selbst und die Treppe nebst Stallungen daneben sind ein fester Bestandteil meiner (privaten) Stadtführungen für meine Freunde und Kunden, die Regensburg so direkt noch nicht kennen.
Dabei kommt auch immer die Figurengruppe vor. Bei der Figur links war ich bisher der Meinung, dass es sich um einen Bischof oder Priester handeln würde, was auch die Nähe zum Bischofssitz gegenüber erklärt hätte. Denn das „Haus an der Heuport“ war Sitz der Kurböhmischen Gesandtschaft von Seidewitz. Dort wurden im Tanzsaal rauschende Feste gefeiert, an welchen auch gerne die Priester und Bischöfe der gegenüber liegenden Liegenschaft teilnahmen.
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Ein Priester – Auch anhand des Gewandes wegen. In der linken Hand hielte er die Bibel verdeckt und in der rechten den Apfel der Verführung; denn just in diesem dargestellten Moment gibt sich der Bischof seinem teuflischem Verlangen hin und möchte das Mädchen verführen. Das teuflische Verlangen bzw. die Verführung (welche anschliessend die Vertreibung aus dem Paradies erzwingt) wird in der Bibel ebenso durch Schlange und Apfel dargestellt. Das Mädchen zeigt sich nicht abgeneigt und bringt neben der Wolllust und Fruchtbarkeit (Hand an der Brust) gleich die Mitgift (Beutel mit Dukaten) mit. Das Zölibat (unvermählt lebend) gilt übrigens seit 1073 nur für Priester, die zum Zeitpunkt der Weihe noch unverheiratet sind. Somit sollte das Bildnis vielleicht eher eine Warnung an die jungfräulichen Mädchen sein, die bei den Festen die Treppe hinaufstiegen.
Bildquelle https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10215919957816475&set=gm.2646186005429925&type=3&theater&ifg=1

11.01.2020 – Der hat wohl nen Vogel!?!

11. Januar 2020

Nachbarn rufen Polizei, weil da wohl jemand um „Hilfe“ schreit und ständig „Lass mich raus“ ruft!

Polizisten stürmten zu einem Haus in Florida, nachdem Nachbarn gemeldet hatten, eine Frau schreien zu hören – nur um einem grünen Papagei namens Rambo vorgestellt zu werden, dem beigebracht worden war, „Hilfe! Hilfe! „Und“ Lass mich raus! “

https://nypost.com/2020/01/05/see-it-florida-neighbor-calls-911-after-mistaking-parrot-for-woman-screaming/


11.01.2020 – Diesel, CO2, Feinstaub, Steuer, Plastik

11. Januar 2020

Ganz generell, weil das gerade wieder chaotisch wird:

Beim Klimawandel geht es um CO2, Methan und Lachgas.

Bei Dieselfahrverboten geht es um NOx.

Feinstaub entsteht primär im Straßenverkehr, in Holzöfen und der Landwirtschaft.

Plastikverpackungen spielen bei alledem kaum eine Rolle.

Wenn also jemand schreibt, dass Greta ihm verbieten will, mit einem Diesel in Stuttgart rumzufahren, dass die DUH gemeine CO2-Steuern forciert oder dass ihr Feinstaub kein Problem sei, weil sie ihr Gemüse in mitgebrachten Stoffbeuteln verpacken, zeigen sie nur, dass sie das nicht kapiert haben.

Ja, Kunststoff besteht in der Regel aus Erdöl und landet leider zu großen Teilen in der Müllverbrennung, was auch CO2 emittiert. Es ist nur ein so kleiner Faktor, dass die Fahrt in einem Benzinauto zu einem Unverpackt-Laden mehr emittiert als wenn man zu Fuß Plastik einkauft.

Die klimafakten.de haben das schön aufgearbeitet:

[EDIT: Man kann natürlich trotzdem versuchen, Plastikmüll zu vermeiden. Mache ich selbst auch, aus mehreren Gründen. Es ist nur kein probates Mittel, den eigenen Klimaimpact effektiv zu verringern.]

https://www.klimafakten.de/meldung/umweltverbaende-und-umweltbundesamt-halten-augenscheinlich-wenig-von-gutem-marketing

Quelle: Für sehr gut befunden und 1:1 geklaut bei „Graslutscher


09.01.2019 – Ich bin 64 und ich bin müde, Amerika!

9. Januar 2020

Amerika, entschuldigen Sie, wenn ich Ihren letzten Krieg aussetze. Nennen wir es die Kampfmüdigkeit der Bürger. Sie sehen, ich bin 64 Jahre alt und alt genug, um diese Nation im Krieg erlebt zu haben. Keiner von ihnen endete besonders gut. OK, vielleicht war Grenada ein Erfolg, egal um was es ging.
Der Rest meiner Exkursionen in meinem Leben, von Korea nach Vietnam, nach El Salvador und Nicaragua, in den Irak (zweimal!), Nach Afghanistan (hallo, immer noch da!) Und jetzt in den Iran, sind einfach Wiederholungen desselben verdammten Missverständnisses Unternehmen, die verkohlte Leichen hinterlassen, ausgehöhlte Dörfer, tausende obdachlose Flüchtlinge und unser eigenes Land mehr denn je gespalten.
Mit jedem gescheiterten außenpolitischen Plan, der im Namen eines Mythos über die Verbreitung der amerikanischen Demokratie durchgeführt wird, sind wir zu einer Nation im ewigen Krieg geworden. Es könnte unsere Waffenfabriken auf Hochtouren halten, unser aufgeblähtes Militärbudget vergrößern und Requisiten für Präsidentschaftskampagnen abrufen, aber zu welchem Preis? In den späten 1970er Jahren, als ich in Nordkalifornien lebte, wo das Wetter mild genug ist, um draußen zu leben, sah ich die obdachlosen und umherziehenden verrückten Vietnam-Veteranen, die die Küste heimsuchten. Damals waren sie noch jung und standen vor einer miserablen Zukunft, von der wir heute wissen, dass sie nur wenig Unterstützung für die psychische Gesundheit bieten würde. Heute sind unsere Städte und Krankenhäuser mit ähnlichen jungen Überlebenden von zwei Golfkriegen gefüllt, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung und schrecklichen körperlichen Verletzungen leiden. Auch ihre Zukunft ist ungewiss. Das Ausmaß an Leiden, Todesfällen und dauerhaften Störungen in den Ländern, die wir bombardieren und besetzen, ist jedoch noch größer. Wir bereinigen das Trauma, indem wir es „Kollateralschaden“ nennen. Ich nenne es den Tod unschuldiger Frauen und Kinder.
Wirklich, ist irgendetwas davon wert? In Bezug auf den Vietnamkrieg sagte der frühere Verteidigungsminister Robert McNamara am 7. Juli 2009: „Wir von den Kennedy- und Johnson-Verwaltungen, die an den Entscheidungen über Vietnam teilgenommen haben, haben nach unseren Vorstellungen die Grundsätze und Traditionen dieser Nation befolgt . Wir haben unsere Entscheidungen im Lichte dieser Werte getroffen. Trotzdem haben wir uns geirrt, schrecklich geirrt. «Kein Scherz. Im vergangenen Monat führte die Washington Post eine Reihe aufschlussreicher Ermittlungen zu unserem 18-jährigen Krieg in Afghanistan durch. Zusammenfassend zeigte der Bericht, der sich auf 400 „Insider“ stützte, dass die amerikanische Öffentlichkeit (erneut) belogen wurde, wie weit die Fortschritte in diesem schwierigen Land fortgeschritten sind. Zu diesen Insidern gehörte der Drei-Sterne-General Douglas Lute, der sowohl in der Bush- als auch in der Obama-Regierung tätig war und gestand: „Wir hatten nicht die geringste Ahnung von dem, was wir unternahmen.“ Ich hätte nie gedacht. Bin ich der einzige, der hier ein Muster wahrnimmt?
In der vergangenen Woche, zwischen den Golfrunden mit Freunden in Florida, genehmigte Präsident Trump eine Aktion, die uns in einen längeren Krieg hineinziehen könnte – wo sonst? Mittlerer Osten. Die Beamten des Pentagons waren Berichten zufolge „fassungslos“, als sie von seiner Entscheidung hörten, Irans stellvertretenden General Soleimani zu töten. (Ich finde es aufschlussreich, dass die Beamten des Pentagons nicht fassungslos genug waren, um aus Protest gegen Trumps Befehle zu protestieren, aber in Washington sind steife Stacheln in diesen Tagen Mangelware.) Lag es am Tod eines amerikanischen Auftragnehmers? War es wegen des Angriffs auf die amerikanische Botschaft in Bagdad? War es, weil die Amtsenthebung die Nachrichtenzyklen beherrschte? Kann Donald Trump überhaupt auf einer Karte auf den Iran zeigen? Sollte ich heute mehr Vertrauen in unsere sogenannten Führer haben als vor 50 Jahren? Versammle ich mich um einen Präsidenten, der stündlich lügt, der die Außenpolitik über einen Twitter-Account steuert und der, den abscheulichen Beispielen der Taliban und der Isis folgend, 52 kulturelle Stätten im alten Persien auszulöschen droht? Glaube ich, dass der Präsident, wenn er sagt, alles, was er sehen möchte, eine „Deeskalation der Spannungen“ ist, Stunden nachdem er solche Drohungen ausgesprochen hat? So hier sind wir. Es ist Groundhog Day. Déjà vu noch einmal. Wehre die kleinen Fahnen. Cue die Paraden. Ziehen Sie die riesigen Patriotismus-Shows für die NFL-Playoffs heraus. Hand aufs Herz. Danke für Ihre Dienstleistung. Bomben weg!
Auf einer kürzlichen Reise nach Toronto sah ich einen Autoaufkleber mit der Aufschrift „All War Is Terrorism“. Vier Worte, die in dem Jahr, in dem ich geboren wurde, wahr waren und heute noch wahrer.

Stephen J. Lyons ist Autor von vier Büchern über Essays und Journalismus. Sein letztes Buch ist „Going Driftless: Lebenslektionen aus dem Kernland für enträtselte Zeiten“.

Originaltext in Englisch aus „The Independent“

Aus Zeitnot automatisch übersetzt mit Gurgel Translate.


04.01.2019 – Koh Samui: Japaner, Medikamente, Beach, Thai Musik,

4. Januar 2020

Beim MK im BigC zum Essen: super. Nanee very hungry!!
Aber es lief pausenlos der „MK Song“. Ich geh nie mehr dorthin!!
Man muss nicht die Leute für MK mit pausenloser Werbung besudeln, die eh schon dort essen. Marketing? Ganz falsch!!
https://youtu.be/SpaEk37g_yk

What’s wrong with you? Winter in Koh Samui.

Auf Koh Samui bekomme ich IMMER Bindehautentzündung! Früher dachte ich es käme vom Motorradfahren (Staub, Wind), aber jetzt denke ich, dass es einfach ne Allergie gegen irgendwas ist.
Medikamente bekommt man in jeder Apotheke oder im Boots. Für Augentropfen und Antihistamine habe ich 170 Baht (ca. 5 CHF) bezahlt. (BigC). Mal sehen, ob es hilft.
Auch sonst kann man gut einkaufen. Doppelpackung Paradontax Grosse Tube 150 ml kostet 295 Baht (etwa 9 CHF). Reicht dann das ganze Jahr 😁

Wer etwas sehr viel mehr luxuriöser unterwegs sein will, der Bucht sich und seine ganze Familie in private Resorts ein. Hier sitzen dann vornehmlich Russische Obligarchen um den Pool und starren ins Mobiltelefon. Mit meiner Bierkugel passe ich vollkommen dazu. Nein, ich hab mich getäuscht. Es sind Franzosen.
Es ist ausgesprochen ruhig, man hört das Meeresrauschen. Das ist auch so gewollt, wenn man die Pool regeln beachtet. Kinder sollten hier ganz leise Schreien. Was so ne Banyan Villa kostet, will das Internet nicht ausspucken. Aber vier Wochen übersteigen sicherlich das Budget meiner gesamten Weltreise.
BTW: Ausnahmslos Alle Strände sind öffentlich auf Koh Samui. Es gibt (bis auf illegale) Ausnahmen keine privaten Strandabschnitte. Das heisst umgekehrt: Man kann überall rumlaufen und sich hinlegen. Auch da, wo es „exclusive“ aussieht.

Es gibt sie noch diese „unknown Places“. Hier beim „La Perla“ bei Maenam hat man die Sonne etwas länger. Der Strand ist nicht verbaut. Das Bier ist kühl. Zudem „Happy Hour“ 2for1. Verdammt! Geheimtipp! Psssst!!

Wo die Thai Jugend und der Staff am Samstag nach Feierabend hingehen? Ma-Ha-Tea in Chaweng heist der Live Musik Schuppen. Es wird zwar auch tatsächlich Tee getrunken, aber der kühle Hopfentee überwiegt ganz klar.


04.01.2019 – Bonpflicht: Die harte Realität

4. Januar 2020

Wer an der Realität interessiert sein sollte, hier harte Fakten:

Das Gesetz
Bereits 2016 wurde das Gesetz zur Regelung der Bonpflicht vom Bundestag verabschiedet, in dem auch geregelt ist, dass es ab dem 1. Januar 2020 eine „verpflichtende elektronische Belegausgabe bei elektronischen Aufzeichnungssystemen“ gibt.

Interessanter Punkt:

„Der Beleg kann elektronisch oder in Papierform zur Verfügung gestellt werden. Mit der Belegausgabepflicht entsteht für den am Geschäftsvorfall Beteiligten aber keine Pflicht zur Mitnahme des Belegs.“

Sprich: Es ist überhaupt gar nicht vorgeschrieben, dass Belege in Papierform ausgedruckt werden müssen, es können auch digitale Bons erstellt werden, die aber vom Käufer nicht in Empfang genommen werden müssen, weder in Papierform, noch in digitaler Form. Die Händler sind nur verpflichtet, einen Kassenbon zu erstellen (in Papierform oder digital) und diesen bei Prüfungen vorweisen zu können.

Und noch eine Ausnahme gibt es:

„Eine Ausnahme von der Einzelaufzeichnungspflicht besteht aus Zumutbarkeitsgründen bei Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen gegen Barzahlung.“

https://www.mimikama.at/allgemein/die-kassenbonpflicht/


01.01.2020 – Koh Samui: Entspannt am Neujahrstag

2. Januar 2020

Da es gerade „ein wenig“ regnet, habe ich genug Zeit ein paar Zeilen vom gestrigen Tag zu schreiben. Im Süden von Thailand ist ja grad die Monsoonzeit (September bis Ende Dezember).

Somit muss man damit rechnen, dass es ab und zu eben mal regnet. Das ist nicht so schlimm – nur für die Sonnenanbeter in diesem Moment – weil es nur kurz aber heftig regnet. Es wird dafür aber auch etwas angenehmer von der Temperatur her – so um die 25 Grad.

Nanee hatte eine Buchung für die erste Januarwoche erhalten. Sie kocht nun seit gestern ein Lunch und ein Dinner jeweils für eine Familie, die sich in der Nähe von Bang Por in eine Villa eingemietet hat. Somit verabredeten wir uns in der Pause zwischen Einkaufen in Nathon und Vorbereitung des Dinners bei Franz im „Armando’s Beach Restaurant“ bei Bang Por.

Nanee und Ommi probierten den Spicy Seafood Salad mit Reisnudeln. Ich bestellte mir Vegetable Rice mit Chicken und einem Spiegelei oben drauf. Sie brachten mir eine Spezialität aus Nathon vom Markt mit. Die Süssigkeit nennt sich „Ga-Ra-Mae“ und besteht aus viel Zucker, „Sticky Rice, Kokosnussmilch und verschiedenen Geschmacks-Beimischungen. Das Grüne ist zum Beispiel Banane. Etwas Sesam dazu. Es lässt sich aus der Verpackung „zuzeln“ oder man entpackt es und isst es als Ganzes.

Als Nanee und Ommi wieder aufbrachen, um das Dinner für die Villa herzurichten, startete ich in die andere Richtung. Es war etwa 17 Uhr und von Bang Por aus kann man den Sonnenuntergang nicht verfolgen. Somit fuhr ich Richtung Nathon über den Pass am „Four Seasons“ vorbei. Als es dann wieder bergab ging, bog ich an der ersten Gabelung rechts ab. Es ging durch Kokosplantagen eine schmale Strasse am „The Passage Samui Villas“ und am „Mai Samui Beach Resort“ entlang. Kaum zu glauben, dass in diesen total abgelegenen Luxusresorts jemand Urlaub machen möchte. „There is nothing!“ Aber gut, andere Menschen haben andere Bedürfnisse.

Hinter mir fuhr die ganze Zeit ein Roller. Also musste diese Strasse „irgendwohin“ führen, auch wenn ich mittlerweile auf Schotter durch tiefe Strassenlöcher fuhr. Und schliesslich „war da auch was“. Es parkten etwa 5-6 Roller und 2 Autos wild in der Pampa. Rechts stand ein Steinhaus und links hinter verwachsenen Palmen stand ein Holzhaus an der Bucht mit Terrasse, Stühlen und Tischen, welches sich nach Recherchen als „Beryl’s Bar“ herausstellte. „Ordentlich“ ist zwar anders, aber „what shells“. Ich sah mir erst mal den kleinen steinigen Strand an.

Leider konnte man von hier aus auch nicht den Sonnenuntergang sehen; denn da war ein Kap im Weg – eine kleine Anhöhe, die durch einen schmalen wild verwachsenen Bereich mit dem Festland verbunden war. War das ein weisses Pferd? Tatsächlich! Ein kleines Pferd war an einem Baum mit einem langen Strick angebunden. Der Hengst (bei näherer Betrachtung) hatte sich in diversen Gebüschen und Gestrüpp verfangen. Aber ich wusste nicht, ob er „freundlich“ war, also beliess ich es beim Fotografieren.

Ich überlegte kurz, ob ich ein kleines „Chang“ nehmen sollte. Im Internet stand bei den Bewertungen, dass es ein „Geheimtipp“ wäre und man dort den Sonnenuntergang gut sehen könnte, aber umgehauen hat es mich nicht. Es sieht wirklich nicht gerade einladend aus. Und um den Sonnenuntergang zu sehen, müsste man das Kap wegbaggern. Ergo setzte ich mich wieder ins Auto und fuhr die schmale Strasse an den beiden Luxushotels wieder zurück. Immer hoffend, dass mir keiner entgegenkommt. Aber das passierte seltsamerweise trotz Abgelegenheit der Location gleich 4x!

Ich bog rechts ab, was an der 4-spurigen Strasse über den Pass nicht ganz ungefährlich ist, da die „Kollegen“ gerade hier mal etwas schneller fahren, als 50 km/h. Es ging am von mir sonst favorisierten „Jawat Seafood Restaurant“ vorbei, bis ich am Tempel „Wat Si Thaweep“ vorbeikam. Dort stellte ich das Auto in den Hof und ging über die Strasse.

Die Gegend am Bangmakham Strand selbst scheint mir im Gegensatz zu den anderen Orten (Chaweng, Lamai, Bophut) etwas vernachlässigt zu sein. Es sieht so aus, als würde man hier „einfach mal vorbeifahren“, wenn man zur Fähre nach Nathon oder zurück zum Resort in die Urlaubszentren fährt. Das ist sehr verwunderlich, weil hier sind somit die Strände vollkommen unberührt. Muscheln und Korallen liegen hier in Massen rum. (Bitte auf keinen Fall mitnehmen! Hohe Strafen, wenn man erwischt wird!). Es gibt hier viele kleine Fishrestaurants direkt an der Strasse mit einem tollen Blick auf das Meer.

Somit spazierte ich ein wenig am Strand entlang. Ein europäisches Pärchen sass mit den spielenden Kindern am Strand und beobachtete den Sonnenuntergang. Ein paar Fischer sassen unter einer Palme und zündelten an einem Feuer herum. Ein paar Hühner scharrten im Sand. Sonst? Gar nichts! Super! Also schoss ich ein paar unvermeidliche Sundowner Bilder mit den üblichen Palmenblättern und ein paar Fischerbooten drauf. 🙂 Anschliessend wanderte ich an der Strasse entlang zurück zum Tempel.

Ich dreht um und fuhr zurück über den Pass an Bang Por vorbei Richtung Bophut. Vor mir staute es sich und ich erinnerte mich daran, dass vor Maenam ein Markt ist auf der rechten Seite. An diesen Märkten decken sich die Thais üblicherweise mit ihrem Tagesbedarf ein. Aber auch so mancher Restaurant-Chef bedient sich der frischen Ware für das Abendessen seiner Gäste, sofern er es sich nicht gleich liefern lässt. Die Märkte haben sich natürlich auch ein wenig auf Touristen eingeschossen. Man kann dort frisches „Fingerfood“ probieren. Bei Ware, die nicht bepreist ist, sollte man aber aufpassen. Dort wird dann mal gerne nach „Gefallen“ der Preis gestaltet.

Der Markt in Maenam ist eher klein. Einen grösseren Markt gibt es nach Nathon Richtung Lamai auf der linken Seite. Man kann die Märkte eigentlich nicht verfehlen. Es gibt dort immer Stau auf der Strasse wegen parkenden und abbiegenden Fahrzeugen oder weil Fussgänger über die Strasse wollen.  🙂 Einfach mal anhalten und ansehen.

Armando’s Beach Restaurant

Mae Nam, Ko Samui District, Surat Thani 84330

31.12.2019 – Koh Samui – Beim Treehouse und im Fisherman’s Village

31. Dezember 2019

Bophut Fisherman’s Village. 21:40 Uhr, 27 Grad, leichter Wind, Tiefenentspannung. Beim Chang gemütlich ein paar Zeilen schreiben.

Am Nachmittag schaute ich mich etwas in der Nachbarschaft von Maenam um. Ich bog einfach mal wieder vor Maenam ab Richtung Strand und fand mich auf einem hoppeligen Weg wieder. Eigentlich dachte ich schon es ginge nicht mehr weiter und ich könnte mit dem Auto nicht mehr umdrehen. Aber dann las ich ein Schild an einer Palme „Moon Huts“ und „Angela’s Restaurant“. Wenn man schon mal da ist, dann kann man sich ja den Strand ansehen und frühstücken. Leider habe ich davon keine Fotos, aber so toll war es da auch nicht.

Somit fuhr ich wieder zu meinem Lieblings Platz. Das Treehouse ist nämlich gleich ums Eck. Dort hatte es noch zwei Liegen direkt am Strand für mich

Bevor die Mücken pünktlich kurz nach Sonnenuntergang aus ihren Löchern kommen und penetrant werden, packte ich zusammen und fuhr nach Hause.

Dort erwartete mich eine kleine Überraschung. Wie die Blumen dahin gekommen sind, weiss ich zwar noch nicht, aber das bekomme ich noch raus. Danke Tirak! Ich duschte und wollte mich grad etwas hinlegen, als mich Nanee anpingte.

Ob ich ihr helfen könnte, sie benötigt noch Erbsen in der Dose für ihre Küche heute in der Villa Maya (mit 9 verschiedenen Gerichten). Sie schickte mir ein Foto und ich düste los zum BigC ums Eck. Kurz vor 20 Uhr noch einkaufen? Ich wusste gar nicht, dass die Läden noch so spät offen haben an Sylvester. Ich besorgte zwei Dosen Bohnen und fuhr los ans äußerste Ende der Insel Plai Laem Soi 7. Man fährt gut 20 Minuten bis dorthin. Die Villa liegt auf einem Cap hoch oben. Aber ich möchte da nicht jeden Abend über schmale gewundene Strassen hin und her fahren.

Es hat sich über die Jahre sehr viel geändert in Bophut. Grosse luxuriöse Restaurants eroberten sich den Strandabschnitt mit der Krönung „Coco Tam’s“. Aber ein/zwei Perlen haben tatsächlich überlebt. Wer Gelegenheit hat, sollte das kleine „Fisherman & Restaurant Thai Food“ suchen und besuchen. Es liegt etwas versteckt, aber direkt am Strand unter einem grossen Seemandelbaum. Der Strandbereich ist gemütlich und das Essen sehr fein. Es lohnt sich.

หมู่ที่ 1 12/2 ตำบล แม่น้ำ Ko Samui District, Surat Thani
88/9 Ko Samui District, Surat Thani 84320

30.12.2019 – Verkehrstote in Thailand rund um das Neujahresfest

30. Dezember 2019

An den ersten beiden der „7 Days of Death“ starben in Thailand 109 Menschen im Strassenverkehr.

Die 7 Tage umfassen die Tage rund um das Neujahresfest, an welchen die Thais traditionell zu ihren Familien nach Hause fahren, feiern, Party machen, trinken, Roller oder Auto fahren… Es sind die gefährlichsten Tage im ganzen Jahr.

Quelle Bangkok Post


27.11.2019 – Koh Samui: Night Markets

27. Dezember 2019

Wenn man auf Koh Samui Ferien macht, wird man früher oder später auf die sog. „Night Markets“ stoßen. Man muss aber hier unterscheiden zwischen den wöchentlich stattfindenden und den täglichen festen Märkten. Da ich selbst immer nicht weiss, wo, wann, was stattfindet: Hier ein kleiner Reminder.

Das Angebot ist nach meiner Erfahrung immer gleich. Günstiges landestypischen Fastfood ebenso, wie gefakte Bekleidung und Konsumelektronik. Die Elefanten-Batik-Pluderhosen gibt es immer noch. Neben Seifenschnitzereien, T-shirts, Schmuck und Holzschüsseln findet man aber noch vereinzelt lokale Ware. Honig zum Beispiel, aber auch Malerei, und kunstvolle „Traumfänger“.

Am besten besucht sind die Cocktail-Stände. Billiger Alkohol kommt bei den Europäern immer gut an. Wo wir auch gleich beim Publikum wären: Ausschliesslich Touristen Vergnügen sich auf den Nachtmärkten. Für die Einheimischen sind alle Waren schlicht viel zu teuer. Sie bedienen sich für den täglichen Verbrauch in den Strassen Märkten, wo sich wiederum selten ein Tourist hinverirrt.

Nur im Nightmarket in Nathon ist das Publikum gemischt. Dann gibt es aber auch meist zwei Preisklassen. Der Markt in Nathon ist meiner Meinung nach der Größte und Beste.

Donnerstags in Maenam
Die Maenam Nightmarket findet jeden Donnerstag von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr statt. Von der Ringroad aus läuft man durch den Chinesischen Bogen bis zum Peer, weiter an einem sehr schönen Chinesischen Tempel vorbei im Bogen zurück zur Ringroad. Es hat dort zwar Live Musik, aber die beiden spielen eher aus Spass, als aus Können.

Wer mal Krokodilfleisch probieren möchte, kann das auf den Nachtmärkten gerne tun.

Der farbenfrohe Chinesische Tempel in Maenam ist nicht nur bei Nacht sehenswert.

Freitags im Bophut Fisherman’s Village

Der Nachtmarkt in Bophut dürfte der populärste sein.

Vor Jahren wollte man den Markt künstlich professionalisieren und vergrößern. Hierzu entwickelte man „The Wharf“ – einen grossen Parkplatz und ein Hüttendorf aus soliden Ladengeschäften. Allerdings wollte offensichtlich niemand die Läden mieten und so verkommt das „Shopping Center“ zum Geisterdorf.

Direkt am Parkplatz befindet sich ein großer Bereich mit Getränke- und Foodständen. Hier gibt es auch bis spät nachts gute Livemusik.

Sonntags nach Lamai.

Der angeblich größte Nachtmarkt findet Sonntags in Lamai statt. Hierzu wird die gesamte Beachroad bis zur Kreuzung beim „Laguna Beach Resort“ gesperrt und die vielen Stände laden zum Schlendern ein.

Thanon

Had Lamai
Maret, Amphoe Ko Samui, Surat Thani 84310, Thailand
https://maps.app.goo.gl/wLRp7WJfqQif72EQ8

Wann der Nightmarket in Nathon ist? Muss ich noch in Erfahrung bringen