In der Arbeit tippe ich zu 99,9% nur auf der Tastatur des Computers oder auf der Tastatur des Telefons herum. Zu Hause eigentlich auch. Nur gerade eben schreibe ich mit einem Kugelschreiber. Und fülle das heutige Datum in kleine Kästchen – voll konzentriert. Als ich fertig bin betrachte ich das Ergebnis, halte kurz inne und wundere mich. Da steht 20.06.2006.
Skyscrapers and Megaprojects – HammerPix aus Dubai
20. Juni 2006Da surfe ich zuerst in meiner Statistik rum, finde unter SearchEngineTerms den Begriff "Burj Dubai", gebe diesen selbst in Google ein und finde das "SkyscraperForum". Darin blättere ich dann nach Dubai und finde aktuelle Bilder vom höchsten derzeit im Bau befindlichen Gebäude dieses Planeten. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten:
- Bilder vom Skyscraper Burj Dubai
- Bilder Grössenvergleich der Skyscraper
- Bilder von der Dubai Waterfront
- Bilder von Dubailand inkl. SnowDome, City of Arabia und FalconCity
In der Falcon City of Wonders sollen die Weltwunder der Antike und Moderne vereint nachgebaut werden:
- Dubai Eiffel Tower
- Dubai Grand Pyramid
- The Tower of Pisa
- Dubai Taj Mahal
- Dubai Hanging Gardens of Babylon
- Town of Venice
- Dubai Light House
Auch die "Dubai Palm Projects" sind im Forum mit Bildern vertreten:
Das Verkehrsproblem möchte man mit Highspeed-Zügen mindern, welche die Flughäfen von Abu Dhabi und Dubai verbinden.
Das Rennen um den höchsten Skyscraper ist eröffnet:
- Mubarak Tower in Kuwait (1001 Meter)
Er wird in der Mitte der Madinat al Hareer stehen. Gesamtinvest 150 Milliarden US-Dollar - Bahrain doppelt nach mit 1022 Meter
Callboy Torsten oder Geschichten gibt es die gibt es gar nicht
19. Juni 2006Auf meinem täglichen Streifzug durch Web stösst man ja ab und zu mal auf ganz interessante und kuriose Sachen. Und man lernt täglich dazu. Zum Beispiel habe ich heute gelernt, dass mit "Karnivoren" die Gattung der fleischfressenden Pflanzen umschrieben wird. Es gibt sogar einen eingetragenen Verein, deren Mitglieder sich in der Freizeit "mit der Kultur und Erhaltung fleischfressender Pflanzen und der Verbreitung des Wissens über diese befasst". Bei mir ist es dem Verein gelungen das Wissen zu erhöhen. Der Verein nennt sich G.F.P.-e.V. und hat nichts zu tun mit der Gemeinde der fremdgehenden Partner im eheähnlichem Verhältnis. Trotzdem kein schöner Gedanke von einer Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) lebendig verspeist zu werden.
Wenden wir uns etwas ganz anderem zu: Callboy Torsten. Schon mal diesen Namen gehört? Nein? Dann lernt ihr heute auch etwas dazu.
Über den Blog "Mein-Parteibuch.de" stiess ich das erste Mal auf Einträge über den etwas neben der Spur lebenden Homo Sapiens. Beim Blog "Die Memoiren des Josh K. Phisher" fand ich ein Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse über den "Wohl erfolglosesten Callboy aller Zeiten". Im "Das FarliBlog" – Beitrag "Callboy Torsten – Dem ganze Wahrheit" erklärt Callboy Torsten wie alles seiner Meinung nach anfing. Dann geht es weiter auf den Seiten von Udo Vetter. Seines Zeichens Fachanwalt für Strafrecht und Betreiber des LawBlog, welcher einen kleinen Beitrag über "Callboy – Allein im Netz" verfasste. Daraufhin droht Callboy Torsten dem Rechtsanwalt mit einer Anzeige. Worauf Udo Vetter nett zurück bloggt. Dann aber doch eine Anzeige erhält. Die Polizei informiert ihn davon.
Mittlerweile hat ElbeLaw einen Schriftsatz vom Gericht erhalten, mit welchem Torsten eine einstweilige Verfügung erwirken möchte. Dies mit dem Ziel des Berufsverbotes und Domainentzuges. Wirklich lesenswert – auch ohne jegliche Deutschkenntnisse oder Duden neben dem Schreibtisch.
Zitat (Auszug unkorregiert, PISA lässt grüssen): "Sehr geehrte Damen und Heren von Amtsgericht ! Dank Herrn Knoche , Herrn Knoblich und Herrn Vetter bin ich auf mindestens 78 Domainen mit Verleubnungen , Beleidigungen , teilweise Urheberrechtsverletzungen nach § 22 Urhebergesetzt ( das Recht am eignen Bild ) und teilweise mit üblen Nachreden das ich angeblich Pornovideos verschicken soll und mich an unter 16 jährigen Sex haben soll wo ich diese angeblich eine Handykarte dafür geben soll … Mein Antrag daher : Eine Einstweilige Verfügung das keiner der Blogger einen Artikel über mich schreiben darf , es sei denn ich veranlasse das , im Wiederholungsfall im ermessen des Gerichtes eine Geldstrafe sowie das der jenige seine Domainen für immer gesperrt bekommt , alle Domainen die Verleubnungen , Beleidigungen und üble Nachreden beinhalten vorläufig bis sämmtliche Inhalte entfernt sind eine Sperre zu veranlassen ( eine Liste mit fast allen Domainenanbietern sowie welche Domainen betroffen sind ist beigefügt – in der Akte Akteneinlage 15 ) ,eine Unterlassung der T-Shirtsproduktion und Vertrieb – jedes T-Schirt was ab sofort an die Frau oder Mann gebracht wird mit 1000 € Geldstrafe , sowie die Kosten des Verfahrens Herrn Knoche ,Udo Vetter & Jens Knoblich aufzuerlegen …" Den gesamten Wortlaut gibt es hier.
Ich bin überzeugt, dass die Schriften von Callboy Torsten demnächst in die Schulbücher der Grundstufe Einzug halten werden, damit die Lehrer den Kindern die korrekte Orthografie beibringen.
Nun hat Callboy Torsten einen Blogger – den Kollegen von mybigmouth.net – vor Gericht eingeladen. Und zwar am 21.06.06 auf das Amtsgericht Hohenschönhausen. Vorher hat das Gericht Torsten aber gebeten seine Anschuldigungen genauer zu erläutern.
Zitat: “Dem Antragsteller (d.h. Torsten) wird aufgegeben bis zum Termin zu erläutern und glaubhaft zu machen, für welche der angegriffenen Äußerungen der Antragsgegner verantwortlich ist. Ferner ist geordnet darzustellen, welche Äußerungen untersagt werden sollen und warum. Das überreichte Anlagenpaket (Torsten hatte seinem Antrag eine Mappe mit unzähligen Ausdrucken diverser Blogs uvm. beigelegt) ist ungeordnet und als Glaubhaftmachung ungeeignet. Ein Verstoß gegen Urheberrechte ist bisher nicht erkennbar, da offenbar kein Kunstwerk oder Lichtbild geschützt werden soll, welches der Antragsteller (immer noch Torsten) hergestellt hat.” Das Aktenzeichen des Falles ist übrigens 9 C 123/06.
Mittlerweile hat sich eine grosse Fangemeinde eingefunden, welche das rege Treiben in der Angelegenheit "Callboy Torsten" verfolgen – mich eingeschlossen. Sogar eine Spendenaktion zu Gunsten der bisher verklagten Blogs wurde eingerichtet. Der "XSBlog2.0beta" verkauft "Verleubner"-T-Shirts mit dem Aufdruck "Verleubnung" (345 Treffer bei Google 🙂 Torstendeutsch für "Verleumdung"). Die Einnahmen aus dem Verkauf bis Juli kommen den drei Blogbetreibern zu Gute. Wer also unterstützen möchte, kann im Shop ein T-Shirt kaufen…
Mehr zum Thema "Callboy Torsten":
Marathon-Mike und der Sommerlauf in Bernhardswald
18. Juni 2006Mike mutiert langsam zum Tier. Heute war ich bei Fercho zum Grillieren eingeladen. Grad als das Fleisch auf dem Teller landete, klingelte das Natel. Brüderchen Mike war dran. Er erzählte mir, dass er heute beim 21. Sommerlauf – einem Halbmarathon – in Bernhardswald zusammen mit seinem Freund und Kollegen "Somali"-Peter mitgemacht hatte. Respektabel bei den heissen Temperaturen. Ausserdem kenne ich Berhardswald und dessen Umgebung eben nicht als ebenes Gelände, sondern eher als Berg-auf-Berg-ab-Gegend (Laufstrecke als PDF mit Höhenkennlinie). Er schilderte mir die Laufstrecke als Feldweg mit Stock-und-Stein und Steigungen/Gefälle bis 18 Prozent. Respekt! (Laufstrecke als Flug-Film-avi)
Da fällt es dann auch weniger ins Gewicht, dass die beiden mit einer respektablen Zeit von 2:40:00 den Halbmarathon auf Platz 152 (Mike) und 153 (Somali-Peter) gelaufen sind (von 153 Teilnehmern). Mike erreichte in seiner Altersklasse (67-71; M35) den respektablen 15. Platz. Die beiden Freunde haben sich der schweren Aufgabe gestellt die zurück fallenden Läufer anzufeuern. Auf der Wegstrecke stand zum Trinken auch nur Wasser und zum Essen Energieriegel oder Bananen bereit. Weder das angeforderte "Radler" noch "Wiener-Schnitzel mit Pommes" konnte zur Stärkung der beiden Kämpfer gereicht werden, was der Motivation nur wenig Auftrieb gab. Zwischendurch unterhielten sich die beiden mit Läuferschönheiten, welche sich aber nur kurz aufhalten liessen und schlanken Schrittes davon zogen.
Marathon-Mike und Somali-Peter nach dem 21. Sommerlauf in Bernhardswald
Nachschlag Pic U-Bar Regensburg
16. Juni 2006Soeben hab ich meinen Geldbeutel ausgeräumt und von Kassenzetteln und dergleichen befreit. Dabei fand ich auch eine Karte von Cityoffers.de . Ja, da war doch was? Stimmt, am ersten Wochenende im Juni war ich in Regensburg, mit Chris, Beat und Mike unterwegs. In der U-Bar! Und da hat uns ein Fotograph von Cityoffers.de abgelichtet. Hier also der Nachschlag:
Beat, Mike, Peter und Chris in der U-Bar (Regensburg)
12.06.2006 – Kreative Schweizer Elektroinstallation oder „Du sollst nicht mit den Steckdosen sparen“
12. Juni 2006Heute bei einem Hausbesuch:
(Bild 1) Ein „Vervielfacher“ in der ach so sinnigen „Staubsauger-Steckdose“. Darauf wenig gewichtig eine Zeitschaltuhr für die „Anwesenheitssimulation“ mittels Tischleuchte. Berechne die Hebelwirkung.
(Bild 2) Um die halbseiden lose-gedübelte Aussensteckdose dem IP54-Spritzschutz zu verpassen, verwendete man(n) eine Plastiktüte. Aus der Wand führt ein NYM-Kabel in ein Rohr. Dieses geht unter der Terasse weiter durch den Rasen und befeuert eine Mehrfachsteckdosenleiste (wetterfeste Plastiktüte schützt vor Regen), um die Weihnachtsbeleuchtung sicher zu stellen.
(Bild 3) In eine Steckdose wurde ein „Vervielfacher“ eingesteckt. Daran hängt halb eine Stehleuchte inkl. Trafo und sehr kreativ: Ein selbstgebasteltes Verlängerungskabel mit 2×0,5er Leitung. Es lebe der Kabelbrand.
(Bild 4) Kreative Verlängerung: Zur Versorgung einer Tischleuchte wurde an ein 2×0,5er Kabel eine Buchse angeschlossen.
(Bild 5) Kabelkanal führt zur Aussensteckdose Terrasse. Darunter geschaltete Steckdose.
(Bild 6) Von links: TV-Kabelanschluss, Telefonanschluss und 3-fach-Steckdose. Hier alles bestens.

(Bild 7) Schweizer Steckdosen-Stecker-Verlängerungskabel-Installation.
(Bild 8) Schweizer Steckdosenleisten-Elektroinstallation. Wir lernen: „Du sollst nicht mit den Steckdosen sparen!“
(Bild 9) Schweizer Elektroverteilung Baujahr 1979 – Lobenswert: Die Servicesteckdose, die saubere Beschriftung, akribische Handarbeit.
(Bild 10) Schweizer Aufputzschalter – auch Apparat genannt.
Ob bei dieser Elektroinstallation bei der anstehenden Renovation (Renovierung) der Bestandschutz greift?
Free Download – die ersten beiden Opensource-Filme „Route 66“ und „Elephants Dream“
11. Juni 2006Bin soeben zufällig über einen "heute"-Artikel gestolpert. Unter dem Titel "Opensource Film im Weg – Downloade mich" beschreibt der Artikel die Vorzüge des Opensources, welcher "Keinen wundert es" nun auch die ersten beiden kostenlosen Filme hervor gebracht hat.
- Der erste vorgestellte Film "Elephants Dream" ist ein vollständig am Computer animierter Film
- Der zweite Film "Route 66" handelt von 3 Sachsen, die von Hollywood träumen.
Beide Filme sind in DVD-Qualität verfügbar und haben je eine Grösse von etwa 800MB. Viel Spass!
Internet-Steuer – ab 01.01.2007 Gebühr für Internet-PC
11. Juni 2006Noch kann ich nicht genau einordnen, was dieser Quatsch „Made in Germany“ nun wieder soll. Aber wie es aussieht, ist die neue kreative Steuer auf Internet-PCs beschlossene Sache. 17,03 Euro werden ab 01.01.2007 für all die Haushalte fällig, die bisher weder Radio noch TV-Gerät ihr eigen nennen, aber einen Computer mit Internetzugang besitzen.
Bereits am 15.05.06 berichtet Heise über diese Geldmaschine der GEZ. Scheinbar zielt die „GebührenEinzugsZentrale“ auf jene Personen und Haushalte ab, die bisher weder Radio noch Fernsehen nutzen. „Wir bekommen Euch schon noch irgendwie“, scheint der Slogan zu sein. Was nun allerdings die „öffentlich rechtlichen Radio- und Fernsehanstalten (ARD, ZDF etc.)“ mit dem allgemeinen weltweiten Internetangebot zu tun haben wollen, verschliesst sich mir vollkommen. Sie bieten weder die Grundlage hierfür noch sind diese mit irgendwelchen Weiterentwicklungen befasst. Also warum zum Teufel soll nun ein Internet-Nutzer zusätzlich zu seinen Providergebühren auch noch GEZ-Gebühren zahlen? Welche Dienstleistung erbringen die öffentlich rechtlichen Anstalten im Gegenzug? Die Neuregelung trifft insbesondere die Selbstständigen, Handwerker und Gewerbetreibenden mit Internet-PC, die kein Radio- und Fernsehgerät zum Empfang bereithalten. Betroffen sind aber auch zahlreiche Personen, die in ihren Privaträumen ihren Internet-PC nicht ausschließlich für private Zwecke nutzen (z. B. Lehrer, Richter, Studenten, Powerseller). Sie werden ab dem 1.Januar 2007 EUR 17,03 pro Monat für ihre Internet-PCs bezahlen müssen, obwohl sie mit ihrem PC ausschließlich arbeiten und nicht fernsehen. Auch für multimediafähige Mobiltelefone wird die GEZ ab dem 1.1.2007 zur Kasse bitten.
Im Gebührenlexikon der GEZ findet man heute schon unter Abschnitt 20, dass ein „Internet-PC mit TV/Radio-Karte“ bereits gebührenpflichtig ist. Andere Internet-PCs haben noch eine Gnadenfrist bis 31.12.2006. Die GEZ ist eh der Meinung, dass die wenigen Haushalte, welche keinen Fernseher haben, diesen aus religiösen Gründen verweigern. Somit trifft es angeblich eh nur auf wenige Haushalte zu. Aber es gibt auch Gegenstimmen. Die „Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler“ (VRGZ) hat eine Verfassungsbeschwerde gegen die Rundfunkgebühr für Internet-PCs initiiert. Man darf also gespannt sein.
Nebenbei sollten sich die Werbefachleute bei der GEZ mal Gedanken machen. Die Werbung der GEZ erscheint mir nämlich etwas zu dunkel und martialisch.
Update 07.07.2006 (Heise.de) Bund der Steuerzahler kritisiert GEZ-Gebühr für Firmen-PCs als unternehmerfeindlich
Emirates-Chef kritisiert Airbus
11. Juni 2006Der Emirates-Chef Tim Clarke hegt Zweifel an der Termintreue von Airbus. Die in Dubai beheimatete Fluggesellschaft Emirates hatte 45 Flugzeuge A-380 geordert – nur Singapore Airlines bestellte bisher mehr. Der Dubai International Airport Terminal 3 (DXB) wird derzeit speziell für diese Riesenflugzeuge gebaut. Tim Clarke fordert von Airbus die Produktionskapazitäten zu verdoppeln, da er nicht damit rechne, dass Airbus den versprochenen Liefertermin April 2007 einhalten könne.
Bär flüchtet vor Kater auf den Baum
11. Juni 2006Der Kater Jack ist eigentlich ein netter Schmusekater. Nur wenn es um seinen Garten geht, versteht er keinen Spass.
Der Kater ist die Leibwache einer Familie in West Milford (New Jersey). Die Familie wunderte sich, dass der Kater um einen Baum schwänzelte und nach oben blickend wild fauchte. Bei näherem Hinsehen entdeckten die Besitzer des Katers einen 70 Kilo Bären in einer Astgabel sitzen. Erst als der Kater vom Baum weggelockt wurde, traute sich der Bär vorsichtig vom Baum herunter, nur um wenig später vom Kater auf den nächsten Baum gejagt zu werden.
Veröffentlicht von PeterPan 















