Brüderchen Mike zog vor 9 Jahren in seine Wohnung – auch Käpt’n Hooks Baumhaus genannt – am Hafen Regensburg um. Schon beim Neubau der Hafenverwaltung zeichnete sich Mike für die Planung und Ausführung der KNX-Technik verantwortlich (Hafenverwaltung, Regensburg (Deutschland) Flexibilität im Neubau ). Somit stand für ihn fest „In meine Wohnung muss KNX/EIB rein!“. Somit plante und installierte er schon damals zusammen mit seinen Arbeitskollegen alles was nötig war, um sein Ziel von der intelligenten Wohnung mit allen Finessen der modernen Technik realisieren zu können. Schritt für Schritt wurde seit dem in seiner Wohnung die Funktionalität erweitert. Eine IR-Fernbedienung wurde ebenso im Laufe der Zeit nachgerüstet, wie Bewegungsmelder in den beiden Fluren.
Letztes Wochenende montierten wir nun die KNX-Raumtemperaturregelung im Wohnzimmer und im Bad; denn die konventionellen Thermostatventile sind immer gleich eingestellt und heizen auch dann, wenn Mike nicht zu Hause ist. Somit wird unnötig Heizenergie verschwendet. Dem wollte er ein Ende setzen. „Pimp my House“ war angesagt.



Mike hatte bei der Installation der Elektrotechnik schon alles „Jean-Pütz-mässig“ soweit vorbereitet, dass nun nur noch der Blinddeckel entfernt werden musste. An dessen Stelle montierten wir neben der Tür den Raumtemperaturregler. Die „dummen“ Thermostatventile im Wohnzimmer, im Flur und in der Küche tauschte er gegen elektrothermische Stellantriebe aus und verband diese mit der Schaltleitung zum KNX-Aktor in der Verteilung. Da die Tür der Küche ausgehängt ist und die Tür zum Wohnzimmer eh immer offen steht, wirkt die Regelung auch in diesen Räumlichkeiten.



Das Bad sollte allerdings eine eigene KNX-Raumtemperaturregelung erhalten. Somit flog der bisherige KNX-Taster raus und ein KNX-Multifunktionstaster nahm dessen Stelle ein. Im Gegensatz zu den Räumen Wohnzimmer, Flur und Küche schraubte er einen KNX-Stellmotor auf das Ventil des Badheizkörpers.


Und zur Krönung bauten wir noch eine KNX-Bedien- und Anzeigeeinheit in der Küche neben die Tür. Nun hat Mike die Raumtemperaturen im Griff und kann diese nach Belieben anpassen. Verlässt Mike morgens die Wohnung, so drückt er auf den „Zentral-Aus“-Taster neben der Wohnungstür. Sämtliche Lichter werden gelöscht und die „Standby-Temperatur“ von 19 Grad wird für die Raumtemperatur vorgegeben. Liegt die aktuelle Temperatur in den Räumen darüber, so schliessen die Ventile automatisch und öffnen erst dann wieder, wenn die Temperatur von 19 Grad unterschritten ist. Kommt Mike nach getaner Arbeit zurück in seine Wohnung, so erkennt dies die Haussteuerung und stellt die Komforttemperatur von 21 Grad ein. Die Ventile öffnen und Heizen die Räume bis eben zu dieser Temperatur wieder auf. So wird effektiv Heizenergie gespart und wir sind gespannt auf die nächste Heizkostenabrechnung.