Das zweite Grounding der Swissair? Freispruch für alle Angeklagte im Swissair-Prozess

7. Juni 2007

Der Prozess um die grösste Pleite der Schweizer Wirtschaftsgeschichte, den Zusammenbruch der Swissair, hat am Donnerstag mit Freisprüchen für alle 19 Angeklagten geendet. Auch der Hauptangeklagte Mario Corti kam ungeschoren davon. Die meisten Angeklagten erhalten Entschädigungen. Das Publikum reagierte teils verärgert. (Quelle BAZ.ch)

Wir erinnern uns: Ende 2001, als die weltweite Airline-Industrie nach dem Anschlag auf das World Trade Centre in New York in eine Flaute geraten war, musste Swissair Konkurs anmelden und hinterließ 17 Milliarden Franken Schulden. Zahlreiche Swissair-Kleinaktionäre mussten Verluste hinnehmen und viele Angestellten verloren ihre Arbeit. Das sogenannte „Grounding der Swissair“ traf die Schweizer Nation hart.

Die Nachfolgegesellschaft „Swiss“ wurde mit Millardenkrediten der Banken und Zuschüssen des Schweizer Staates gegründet. Die Lufthansa kaufte anschliessend die Swiss für rund 310 Millionen Euro und gehört nun zur Star Alliance.


Paris Hilton aus Gefängnis entlassen – nach nur drei Tagen

7. Juni 2007

Gerade lese ich mich Begeisterung das Gefängnistagebuch von Paris Hilton (bei Ghost Dog) und lache mich kringelig, als ich mitbekomme, dass Paris Hilton nach nur 3 Tagen aus dem Gefängnis entlassen wurde. Ich glaube es nicht!

Scheinbar aus „Gesundheitlichen Gründen“ wurde die Hotelerbin nach Hause geschickt. Allerdings trägt sie nun wenig erotische Fussfesseln – elektronische – und verbüsst nun so wesentlich angenehmer die Reststrafe von noch 40 Tagen. Sie tauscht nämlich die 9 Quadratmeter Zelle in Lynwood gegen ihre Villa in West Hollywood. Mit einem zulässigen Aktionsradius von 1 Kilometer hat sie dort auch wesentlich mehr Auslauf.

Die insgesamt 45 Tage Gefängnisstrafe bekam Paris Hilton aufgebrummt nachdem sie zu schnell fuhr und ohne Führerschein von der Polizei geschnappt wurde. Den Führerschein verlor sie zuvor wegen Trunkenheit am Steuer und rücksichtslosem Fahren.

Paris Hilton besitzt einen Eintrag im Guinnes-Buch der Weltrekorde – als „am meisten überbewertete Persönlichkeit“ (lt. Wikipedia)

Ghost Dog notiert die Entlassung aus Sicht von Paris 😉


07.06.07 Pillow Fight 2007 – Mega-Kissenschlacht im Hof des Schweizer Landesmuseums

7. Juni 2007

Seit einigen Wochen sind nun Gerüchte über dieses Event im Umlauf, heute ist es offiziell! Nach Dallas, London oder Paris und Lausanne, kommt das verrückte Konzept der Kissenschlacht nun auch in die Deutschschweiz!

… Die gigantische Pillow-fight findet im Innenhof des Landesmuseums in Zürich am Donnerstag 07.06.2007 statt!

Wir freuen uns, euch in dieser spektakulären Kulisse zahlreich begrüssen zu dürfen!

Let’s pillow-fighting! – starting 17:30

Keep in touch!

UPDATE: Tja, so viele wie in NYC sind es nicht geworden: Gerade 200 Leute schlugen sich die Kissen um die Ohren.

UPDATE: Auf MyBluewin sind mittlerweile einige Bilder von der Kissenschlacht in Zürich abgelegt.


Events in Regensburg – 08.06.07 Remember the 80ies Party im Club Scala

7. Juni 2007


Humanity – Hour 1 – The Scorpions are back!

6. Juni 2007

Preisfrage: Wer war die erste Band, die auf dem roten Platz in Moskau live rockte? Wer kennt die Songs dieser Kultband nicht? Ich kann es ja fast nicht glauben! Gerade habe ich zufällig im Web folgende News gefunden: Die „Scorpions“ are back! Die letzte Scheibe „Unbreakable“ liegt 3 Jahre zurück. Das neue Album „Humanity – Hour 1“ ist seit 25. Mai 2007 in den Läden.

Scorpions - Humanity - Hour 1

Auf der Website der „Scorpions“ kann man in einige Stücke reinhören.


Walking with High Heels – Wie man richtig mit Stöcklschuhen geht

6. Juni 2007

Weil ich es immer so lustig finde, wenn Mädels – speziell am Uusgang – mit High Heels durch die Gegend stolpern, präsentiere ich dieses Fundstück. Ganz lustig sehen die weiblichen Zeitgenossen aus, deren Kopf bei jedem Schritt auf- und abwippt. Man(n) wird seekrank, wenn man(n) nebenher geht. 🙂

(Gefunden bei Swissmiss)


Flatpanel-Fernseher – Was kostet der eigentlich mehr Strom pro Jahr?

5. Juni 2007

Es fehlte auch der Hinweis, dass große Plasma-TVs bis zu viermal mehr Strom benötigen als LCD-Fernseher. Da die Zahl neuer Geräte steige, würden sich die Stromzusatzkosten je Haushalt auf über 200 Euro pro Jahr summieren.

Zitiert aus einem Artikel (BUND)


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Sisal-Reinigung Hardcore

4. Juni 2007

Brrrrr.. es ist kalt geworden. Hoffentlich kommt bald der Sommer.

Und ich hab das erste Mal in 4 Jahren Schweiz eine Erkältung. Nein, das zweite Mal. Im Januar hatte es mich nach dem Arbeitsurlaub auf Mallorca das erste Mal erwischt. Heute Mittag fing es an. Die Nase fing an zu laufen und das Niesen. Brrrr! Es ist zu kalt! Und jetzt sitz ich gut eingemummelt auf meinem Sofa und trinke Früchtetee.

Aber: Der Sisal-Matte hab ich es heute nach der Arbeit so richtig gegeben. Ok, nach dem Apero. „Apero“ ist „Schweizer gemütliches Beisammensein und irgendwas feiern“. Heute hatte ein Kollege 50. Geburtstag und da sassen oder standen wir ab 18 Uhr gemütlich bei Wein und Bier zusammen und es wurde geratscht und geblödelt. Erst geben 20 Uhr fuhr ich dann gemütlich nach Hause. Da war schon rund um Zürich eine Gewitterfront aufgezogen. Per Natel (Händi) hatte ich eine Unwetterwarnung erhalten. Hagel und Starkregen wurde angekündigt. Es blies auf dem Weg nach Hause zwar kräftig, aber scheinbar drückte die warme Luft das Unwetter an Zürich rechts und links vorbei.

Nun zurück zur IKEA-Sisal-Matte. Wie erwähnt: „Der hab ich es gegeben!“ Es ist schon unverschämt von IKEA eine Vorlegematte aus Sisal offensichtlich mit Pflanzenschutzmittel zu imprägnieren. Auf dem Etikett stand nix davon. Und so ist mein 1. „Mehr-Grün!-Projekt“ so richtig im wahrsten Sinne des Wortes „eingegangen“. Kein Gräslein spriesst nach 14 Tagen bester Hege und Pflege. „Na gut!“ dachte ich „entweder ich schmeiss das Teil weg oder wasche die Erde raus und benutze das Teil als das was es eigentlich sein soll – einen Vorleger für den Balkon“. Aber wenn ich das Teil dann schon auswasche, dann richtig.

Zuerst beutelte ich die nun trockene Erde samt „Wiesenblütensamen“ auf dem Balkon aus. Dann kehrte ich die Reste mit meinem Besen aus und packte das Teil in die Badewanne. Und nun griff ich zu rigorosen Reinigungsmitteln: „Vanish Oxi Action Max“! Davon hatte ich noch etwas in petto. Die Sisal-Matte sollte nicht nur sauber, sondern klinisch rein werden. Aus die Maus mit „Imprägnierungen“. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen *Harharhar!*

Zuerst mit der Dusche die feine Erde raus gewaschen – das Wasser schön heiss aufgedreht. Dann die Matte in der Wanne ausgelegt und mit „Vanish Oxi Action Max“ bestreut. Anschliessend wieder mit der Dusche heisses Wasser drauf. Das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Mal erledigt – und ich hoffe damit auch die Imprägnierung erledigt zu haben. Der Sisal quillt auf jeden Fall schön auf. Und ich überlege mir abschliessend noch mit Essigessenz dem Rest der Imprägnierung den Garaus zu machen.

Anschliessend teste ich Morgen dann noch einmal die „Wandwiese Teil 1“ sozusagen „Das zweite Experiment“. Ich gebe dem Teil dann genau 10 Tage – voraussichtlich. Wächst dann überhaupt nix oder nur unzureichend etwas Grün, dann schmeiss ich das Teil „über den Jordan“ oder zünde es an – ganz feierlich. Wenn die Sisalmatte das wüsste, so würde der Sisal selbst zu blühen anfangen. Ganz ohne „Wiesenblütensamen“. Odrrrrr?


Urlaub in Bayern – ein fröhlicher Schulferienbericht

4. Juni 2007

Letztes Jahr im Sommer waren wir in Urlaub in Bayern. Meine grosse Schwester Jessica, meine Eltern und unser Hund Burgsmüller. Ich war auch dabei und ich heisse Torsten und bin sieben Jahre alt. Meine Eltern waren schon öfters in Bayern, aber für mich war es der erste Urlaub im Ausland, weil ich bisher nur in Bibione war. Bayern wäre eigentlich sehr schön, aber man sieht es kaum, weil überall Berge davor stehen und es verdecken.

Sehr cool sind manche Häuser. Sie sind tätowiert, zum Beispiel mit einem Hirsch, einem Berg oder einem Baum. Aber weil die Bayern das Wort „Tattoo“ noch nicht kennen, sagen sie „Lüftlmalerei“ dazu.

Die Bayern sind lustige Menschen und lachen viel mehr wie die Leute bei uns zu Hause. Sie mögen uns sehr, denn wenn sie uns sehen, lachen sie noch mehr. Viele heissen Sepp, die meisten jedoch „Hä“ (1). Das lustige in Bayern ist die Sprache. Manche können deutsch, aber nicht alle. Der Ort, wo wir in einer Pension gewohnt haben, war da, wo Bayern „Oberpfalz“ heisst und da ist die Sprache echt krass. Als wir einmal gewandert sind, sind wir an einem Bauerhof vorbeigekommen und davor sass ein alter Mann auf einer Bank, ass ein Stück Torte und trank dazu eine Flasche Bier. Mein Vater sagte zu ihm, dass schönes Wetter ist und der Mann meinte „Loumameirouh“ (2)! Das heisst wahrscheinlich „Guten Tag“. Ich wollte es gleich ausprobieren, ob ich die Sprach auch kann und sagte zu dem Mann „Loumameirouh“ (2)!. Er blickte aber sehr böse und sagte zu mir „Saubougejblosszou“ (3). Da sagten wir lieber nichts mehr und gingen weiter, weil wir ihn nicht reizen wollten. Der Mann stand dann auf, stöhnte und sagte: „Ohboudescheissschouh“ (4). Das heisst wahrscheinlich „Tschüss“ oder so.

Gut gefallen haben wir in Bayern die Feste. Irgendwo ist immer eines. Da sitzen dann die Bayern und trinken Bier aus gläsernen Eimern, die sie „Mass“ nennen. Die Frauen haben kleinere Eimerchen, die heissen „Halbe“. Normale Gläser gibt es nur für Kinder oder ganz alte Frauen. Wir sind auf einem Fest gewesen, und es war sehr schön. Ich habe Pommes mit Ketschup gegessen, meine Schwester Jessica nichts wegen der Kalorien und meine Mutter ein halbes Hähnchen namens „Hendl“. Der Papa hat weisse Spiralen gegessen, die „Radi“ hiessen und dazu einen Einem Bier. Er sagte, das Radi rumort ganz doll in seinem Bauch und als er rülpste, fiel meine Mutter beinahe das Hähnchen hinunter.

Wenn die Bayern einige Eimer Bier getrunken haben, schlafen sie ein oder sie reden in einer Geheimsprache, die man nicht versteht. Es sind nur sehr kurze Wörter und mit dessen reizen sie sich gegenseitig, bis sie raufen.

Auf dem Fest, bei dem wir waren, konnte man dies sehr schön beobachten. An unserem Nachbartisch im Bierzelt sassen einige Bayern mit ihren Eimern. Zuerst lachten sie und guckten zu uns herüber. Einer von ihnen konnte sogar italienisch, den er sagte zu meiner grossen Schwester immer „Dipackiano“ (5). Sie verstand ihn aber nicht, weil sie nicht italienisch spricht. Plötzlich kam ein anderer Bayer am Nachbartisch vorbei und schon spielten sie das lustige Spiel: „Erst reden, dann raufen“. Einer von denen, die am Tisch sassen, sagte zu dem, der vorbeiging: „Hä“ (1)! Darauf sagte der Vorbeigehende: „Wos hä“ (6)?, worauf der andere ziemlich böse meinte: „Hä, gell hä“ (7)! Das hätte er vermutlich nicht sagen sollen, denn der Vorbeigehende sagte nur mehr: „Pass fei aaf, hä“ (8) – und schon rauften sie. Obwohl es ziemlich lustig war, gingen wir, denn meine Mutter mag keine Gewalt.

Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen in Bayern. Bayern reden nicht so gerne wie wir. Manche sind beinahe stumm. Dies kann man am besten im Wirtshaus sehen. Eines Abends ging mein Vater mit mir ins Dorfwirtshaus und wir bestellten Bratwürste mit Kraut, die sehr lecker schmeckten. Es waren ausser uns nur zwei Einheimische da. Diese sassen am Stammtisch, tranken Bier und schwiegen. Mein Vater sagte freundlich zu ihnen: „Die Bratwürste schmecken hervorragend, meine Herren“! Sie aber schwiegen weiter. Sie sagten zu meinem Vater nichts, zu mir nichts und zu sich auch nichts. Wenn sie nicht ab und zu vom Bier getrunken hätten, hätte man meinen können, sie seien tot. Plötzlich, nach ungefähr einer Stunde, tat sich etwas. Einer von den beiden seufzte „jamei“ (9), und wir dachten jetzt beginnt ein Gespräch. Doch der andere sagte nur „owa ehrlich“  (10), und das war es dann.

Mein Vater machte noch einen Versuch und rief hinüber: „Es gefällt uns sehr gut hier bei Ihnen in Bayern! Wir waren auch schon auf dem Feuerwehrfest! Da gab’s eine zünftige Rauferei! Haha! Waren Sie auch schon auf dem Fest, meine Herren“? Da sagte ein Bayer zum anderen: „Eam schaug o“ (11). Dann war es wieder ruhig. Dies war meinem Vater dann doch unheimlich und wir zahlten und verliessen den stillen Ort. Beim Hinausgehen sagte Papa noch zu den Männern: „Gute Nacht, die Herren! Ich wünsche noch einen schönen Abend“! Sie wünschten uns nichts.

Aber die Bayern sind nicht immer so mürrisch. Zum Beispiel sind sie richtig lustig, wenn sie sich gegenseitig beleidigen. Das gefällt ihnen scheinbar sehr. Als mein Vater und ich einmal in unserem Urlaubsort in der Dorfmetzgerei einkauften, kam ein Bayer herein und sagte zum Metzger: „Servus Hans, du oider Hunzkrippl“ (12)! Da lachte der Metzger und sagte: „Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher“ (13)! Sepp, der Berner, freute sich sehr über die nette Begrüssung. Als noch ein weiterer Bayer hereinkam, wurde die Stimmung immer besser. Er begrüsste die anderen beiden mit einem herzlichen „Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen“ (14)!

Auch Hans, der Hunzkrippl und Sepp, der Berner, begrüssten den Neuankömmling und riefen: „Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter“ (15)!

Franz Suffbeutel war total begeistert und lachte über das ganze Gesicht. Dann sagte Sepp, der Berner, zu Hans, dem Metzger bzw. Hunzkrippl: „Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger“ (16)! Metzger Hans meinte dazu: „Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer“ (17)!

Es gibt scheinbar nicht schöneres für einen Bayern, als beleidigt zu werden, denn sowohl Hans, der Leutebescheisser als auch Sepp, der Berner und Bauernfünfer und Franz Suffbeutel waren in einer Super-Stimmung und lachten herzhaft.

Mein Vater meinte zu mir: „Pass auf Jochen, jetzt mache ich auch mit bei dem Spass“! Dann sagte er zum Metzger: „Geben Sie mir bitte hundert Gramm von ihrer verfaulten Salami, sie Vollidiot“!

Plötzlich lachte keiner mehr und alle sahen meinen Vater an, sogar die alte Frau, die im Laden war. Der Metzger sagte mit finsterem Gesicht: „Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“! (18)

Das habe ich zwar nicht genau verstanden, aber es hörte sich nicht gut an und wir verliessen ohne Wurst die Metzgerei. Wahrscheinlich ist „Vollidiot“ eine Beleidigung die die Bayern nicht kennen und deshalb freuen sie sich nicht darüber.

Sonst war es in Bayern sehr schön, besonders die Pommes und das Eis. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich durfte abends immer mit vier Jungs aus dem Dorf Fussball spielen. Die bayerischen Jungs sind echt nett, sie liessen mich sogar den Ball holen, wenn er in Nachbarsgarten geflogen war und sagten, das ist eine grosse Ehre für mich. Als ich den Ball wieder herausgeholt hatte, sagten sie, dass es nicht nur eine grosse Ehre, sondern auch ein grosses Glück für mich war, weil heute scheinbar der Kampfhund nicht zu Hause ist. Das ist doch voll lustig, oder?

Ich habe mir extra die Namen der Jungs notiert, damit ich ihnen nach dem Urlaub schreiben kann. Sie heissen Ülcgür, Ferdl, Erdal-Alois und Kilian. So, das war’s. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Bayern, weil Bayern ist voll cool. Vorher kaufe ich mir noch ein Wörterbuch.

(Danke Ruedi!)

Lost in Translation oder „Oberpfälzisch für Anfänger“

  • „Hä“ (1) = Freundliche Bayerische Frageform wie „Was bitte?“, „Was meinen Sie?“ oder „Wer genau?“
  • „Loumameirouh“ (2)! = „Lass mir meine Ruhe“
  • „Saubougejblosszou“ (3) = „Saujunge geh‘ bloss weg“ oder „Kümmere Dich um Deine Angelegenheiten“
  • „Ohboudescheissschouh“ (4) = „Oh Junge! Diese scheiss Schuhe!“ Ursächlich schmerzen offensichtlich die neuen Schuhe.
  • „Dipackiano“ (5) = „Dich pack ich auch noch“ oder „Mit Dir könnte ich mir ein Schäferstündchen vorstellen“.
  • „Wos hä“ (6) = Was heisst hier „Wie bitte?“ Höfliche Bayerische Gegenfrage.
  • „Hä, gell hä“ (7)! = „Wie bitte“ heisst halt „Wie bitte“, oder?
  • „Pass fei aaf, hä“ (8) = „Passen Sie jetzt genau auf, (dann gibt es kein) „Wie bitte“ mehr“
  • „jamei“ (9) = Ja, so ist das eben.
  • „owa ehrlich“  (10) = „Aber ehrlich“ oder „Genau, so ist es“
  • „Eam schaug o“ (11) = „Schau Dir diese Person genau an“, aber hier eher sinngemäss „Als ob diese Person wüsste, worum es geht“.
  • „Servus Hans, du oider Hunzkrippl“ (12)! = Grüss Gott Hans, Du alter Hundskrüppel
  • „Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher“ (13) = Grüss Gott Sepp, Du Bär, Du hässlicher!
  • „Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griass Eich, ehs Schlawiner, es elendigen“ (14) = Ja da schau her. Der Sepp und der Hans, Ihr Schlawiner Ihr elendige
  • „Ja griassde Franz, oider Suffbeidl, stingerter“ (15)! = Ja, Grüss Gott Franz, alter Saufbeutel, stinkender!
  • „Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pflälzer, du Leitbscheisser, du windiger“ (16)! = Hallo Hans, gebe mir drei Paar von Deinen hässlichen Pfälzer (Würsten), Du Leutebescheisser (Betrüger), Du windiger (verwegener)
  • „Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmisshandler, du grausamer“ (17)! = Für Deinen Saumagen taugen die immer! Na, Du mit geschwollenem Kopf herumlaufender Bauernfünfer, Du staubiger Bulldogmisshandler, Du grausamer
  • „Schau bloss dass du weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter“! (18) = Schau bloss, dass Du weiter kommst, Du Preussenkopf, Du *piep*

Google Maps neuestes Feature: Street View

4. Juni 2007

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Es sieht einfach gut aus.

Wie die Google-Crew das geschafft hat? Das wurde auch bereits enthüllt.

Hier gehts zu Google Maps Street View