28.04.2008 – Endlich! Unsere thailändischen Schnitzerei-Kunstwerke aus Koh Samui sind da!

28. April 2008

Nach einer langen Odyssee rund um den Globus trafen heute endlich die in Koh Samui gekauften thailändischen Holzschnitzereien in unserer neuen Wohnung ein. Am 06.03.2008 suchten Mike und ich unter der tatkräftigen Unterstützung von Nanee in Chaweng bei einem Schnitzereibetrieb die Kunstwerke aus. Zuerst wollten wir nur zwei kleinere Wandbilder mitnehmen. Dann wurde es ein ganzer Kubikmeter Ware, der einen kleinen Holz-Container füllte.





Mike und mir gefiel damals ein grosses fünfteiliges Wandbild extrem gut. Aber das Teil hatte eine Grösse von 150×150 Zentimeter und passte somit nicht mehr in einen der Koffer. Sperrgut fiel weg. Der Chef des Schnitzereibetriebes meinte dann, warum nicht Verschiffen lassen? Wir fragten nach, was die kleinste Containergrösse wäre: 1 Kubikmeter. Was hätten wir momentan? Die zwei kleinen Wandbilder und das grosse quadratische würden 0,2 Kubikmeter ausmachen. Mike und ich schauten uns an, rauchten eine und entschlossen uns so richtig einzukaufen.

Das Ergebnis sieht man nun oben auf den Bildern. Es kamen noch zu den zwei kleineren Wandbildern mit Tänzerinnen und dem grossen fünfteiligen Wandbild hinzu: Zwei Elefantenhocker, zwei runde Schnitzereien, die „thailändische Mona Lisa“, ein quadratisches dreiteiliges Wandbild mit 7 Elefanten drauf, ein goldfarbenes dreiteiliges Buddha-Bild, zwei Buddha-Hände auf Ständern und eine Tonmaske.

Eigentlich handelt es sich bei den grösseren quadratischen Schnitzereien um Elemente für Deckentäfelungen und bei den beiden runden Teilen um Schnitzereien, die um Leuchtenauslässe an die Decke geschraubt werden. Aber ich denke, dass sich die auch recht gut an der Wand sehen lassen.

Nur an welche Wand? Darüber waren Mike und ich uns heute noch nicht ganz einig. Das muss wohlüberlegt sein; denn wir sind ja noch nicht ganz eingerichtet mit Möbeln. Das muss wohl überlegt sein. Auch sollten die Kostbarkeiten sauber aufgehängt werden. Die grösseren Quadratischen Elemente stellen wir uns mit Abstand zur Wand vor. Und dafür besorgen wir uns noch Wandhalterungen.

Die Ware wurde sauber stossgeschützt verpackt und kam unbeschädigt an. Die lange Seereise im Sammelcontainer von Bangkok nach Hamburg überstand sie tadellos. Von Hamburg ging es dann im LKW/Cargoflieger via München nach Zürich zum Airport und weiter nach Embrach zu einem Spediteur. Von dort holte Elvis den Holz-Container ab und brachte ihn nach Jonen. Gegen 18 Uhr trafen wir uns bei der neuen Wohnung und packten die edlen Stücke aus.

Für Interessierte: Die Ware kostete inkl. Verpackung und Fracht bis München 950 Franken (450 Ware + 400 Cargo). Der Transport von München nach Zürich dann noch mal inklusive Verzollung 700 (330 Transport + 370 Zoll und Handling) Franken. Also alles in allem glatte 1650 Stutz.


26.04.2008 – Aufmöbeln bei IKEA oder „Einrichten modular“

27. April 2008

Mike und ich kamen heute erst spät in die Gänge. Erst gegen 15 Uhr starteten wir nach Dietikon zum Einkaufen der wichtigsten Lebensmittel im Gewerbegebiet. Anschliessend fuhren wir zum IKEA nach Spreitenbach. Mike hatte sich schon Tage zuvor eine Liste zusammengestellt mit den Möbelstücken, die er sich für sein Arbeitszimmer besorgen wollte. Irgendwie lief uns aber die Zeit beim schauen und aussuchen davon. Oder lag es daran, dass ich seit Silke wieder traf?

Auf jeden Fall sassen wir im Raucherkämmerchen mit Silke bei Kaffee und Kuchen und plauderten über die letzten Ereignisse. Auch sie war mittlerweile umgezogen und wohnt nun in Birmensdorf in einer schönen grossen Wohnung. Erst gegen 19 Uhr starteten wir den finalen Raubzug durch die Hochregale und kamen schliesslich kurz nach Ladenschluss um 20 Uhr an der Kasse mit zwei „Tiefladern“ beladen an.

Dann fuhren wir in die Tiefgarage und luden den „Krimskrams“ in den Boxster und die grossen Kartons in den „Omega“, der immer noch trotz hohem Alter über eine grosse Klappe verfügt. Beim Einladen bemerkte Mike, dass eine der Schachteln mit Zwischenböden für seinen Kleiderschrank bereits angeschlagen waren. Er sprintete zurück und kam wenige Minuten später wieder mit einer neuen Schachtel zurück. „Völlig umkomplizierter Umtausch“ meinte er nur kurz. Grandios nach Ladenschluss.

Ikea neue Möbel 01

Wir bekamen gerade so die „Päckchen“ auf der Ladefläche unter. Dann schaukelten wir gemütlich nach Hause und entluden die Fahrzeuge.

Ikea neue Möbel 02

Gut, dass wir genug Platz in der Wohnung haben. Nach und nach entstanden aus Platten und Brettern, sowie viel Kleinmaterial ein Regal, ein Schreibtisch, ein Kleiderschrank und ein Haufen Verpackungsmaterial. Nur die Scharniere für die Tür des Kleiderschrankes liegt noch bei IKEA. Egal, Mike muss sowieso noch einmal am Montag hin fahren. Der Deckel vom Regal „Expedit“ hat eine Original-Schramme. Scheinbar sollte der Staplerfahrer bei IKEA zu etwas mehr Vorsicht beim Beladen der Hochregale walten lassen.

Mike’s Arbeitszimmer sieht nun zumindest schon etwas wohnlicher aus. Ich denke nächstes Wochenende ist dann meines dran. Muss mir aber zuerst die passende Möbelkonstellation aussuchen. Dann geht es weiter mit „Einrichten modular“.


26.04.2008 – POD Picture of the Day „Unsere neuen Nachbarn“

26. April 2008

Das schöne Wetter lockt unsere Nachbarn an die Sonne. Hier drei Fotos:

Unsere Nachbarn 1
Unsere Nachbarn 2
Nachbarn
Nachbarn 03

Unser Sitzplatz ist auf jeden Fall schwer beliebt und oft belegt. Vielleicht schaut auch der ein oder andere Nachbar mal auf ein „Whiskas“ vorbei. 🙂


19.04.2008 – „Männerwirtschaft beim Umzug“ oder „Brothers like to move“

20. April 2008

Freitag morgen. 9:00 Uhr. Das Mobiltelefon klingelt. Damir ist dran und erkundigt sich nach dem Weg zu mir. Er ist bereits in Schlieren nur eine Kreuzung weiter weg von unserer Wohnung. Brüderchen Mike und ich sitzen beim Kaffee und warten. Dann rollt der 3-Tonner vor. Es kann losgehen. Ein Möbelstück nach dem anderen wird fachmännisch von Damir und Elvis in den LKW verladen und platzsparend geschlichtet. Bereits um 12 Uhr ist ein Grossteil der Möbel und „Bananekischtli“ im Lastwagen verstaut. Auch Mike’s Omega kann noch einmal seine Stärke im hohen Alter beweisen: Die Ladefläche!

Wir fahren gemeinsam in die noch leere neue Wohnung in Jonen – gleich mit drei Autos. War es in der „alten Wohnung“ noch ein Stockwerk, dass treppenmässig zu schaffen machte, so parkte Damir den LKW rückwärts direkt vor die Terrasse der neuen Wohnung. Nachmieteranwärter und Kollege aus Mike’s Nachbarbüro – Frank – kam kurz vor Mittag und half ebenso wie Namensvetter Tom die Möbel und Kisten von der Ladefläche in das neue Wohnzimmer zu schaffen. Wie am Fliessband lief das teils schwere Umzugsgut vom Lastwagen in die Wohnung. „Ratzfatz“ war die Sache erledigt und wir setzten uns in die von Mam bereits organisierten Gartenmöbel.

Dann ging es zurück nach Schlieren, um die zweite Ladung abzufertigen. Aber vorher gab es eine „Brotzeit“. Vom besten Pizzabäcker im Raum Zürich – Jojo in Schlieren – organisierte ich eben „Pizzen“ und ein paar Getränke. Schliesslich klappt das nur mit gut ernährten und kräftigen Helfern. Nach einem Kaffee und einer Zigarette drängte Damir zum erneuten Verladen der Ware, welche wir dann auch wieder in Jonen bei der Wohnung ausluden.

Eigentlich planten wir zwei Tage – Freitag und Samstag – für den Umzug ein. Aber es reichte bei der tollen Truppe und den flinken Helfern ein Tag. Gegen 19 Uhr verabschiedeten wir uns dankend von den Helfern. Dann ging es bereits wieder ans Auspacken, Aussortieren und Verräumen. 

Aber ohne den richtigen Sound geht gar nix. Wie so bei uns üblich, stellten wir zuerst die saubere Stereoanlage auf. Dann erst suchten wir die richtige Sitzposition vor der Anlage für die Wohnzimmersitzgarnitur davor aus. Aus dem MacBook tönte nach wenigen Minuten das erste Musikstück und erst dann ging es so richtig los mit dem Verräumen und Aufräumen.

Die letzten leeren Kisten für Freitag fanden gegen 1 Uhr morgens den Weg in das rote Gartenhäuschen. Dann fielen wir ins Sofa und relaxten noch etwas bevor es ins Bett ging. 

Am Samstag morgen klingelte erneut das Mobiltelefon: Moni meldete sich an und fragte nach dem Weg. Gegen 10 Uhr traf sie dann bei uns ein, um uns beim Umzug zu helfen. Sie wunderte sich, dass wir schon so viel eingerichtet hatten. Wenig später kam auch Martin dazu. Wir pflanzten uns beim schönsten Wochenendwetter mit viel Sonne und wenig Wolken zuerst auf die Terrasse, nahmen den ein oder anderen Kaffee und fingen dann gemütlich an die nächsten Kisten auszuräumen.

Während Moni und Mike den Schlafzimmerschrank zusammen bauten, organisierten Martin und ich die Küchenutensilien nach „Männerwirtschaft“-Art. Gegen Mittag überfiel Moni der Hunger und wir wanderten die paar Meter ins Dorf, um eine Gastwirtschaft aufzusuchen. Doch diese hatte aus einem nicht erfindlichen Grund bereits geschlossen.

Somit überfielen wir daraufhin den „Volg“ und durchstöberten den Dorfladen nach Essbarem. Eigentlich wollte ich nur „Müllsäcke“ besorgen. Aber schliesslich kamen wir mit Tüten, welche die Nahrungsgrundversorgung enthielten, bepackt wieder heraus – und ich hatte immer noch keine „Müllsäcke“. Also noch einmal zurück und die Tüten mit Müllentsorgungsgebühr besorgt. 

Die Wohnung ist soweit eingerichtet. Laut neuesten Informationen trifft am Montag der Container mit unseren Mitbringseln aus Koh Samui ein. Die bringt dann Damir im Laufe der Woche mit in die Wohnung samt „Hilti“, um die Holzkunstwerke an die Wand zu schrauben. 

Besten Dank an Moni, Damir, Elvis, Frank, Martin und Tom für die tatkräftige Unterstützung! Ohne Euch hätte das nie so toll geklappt! 🙂


17.04.2008 – „I like to move it“ oder „Umzug in der Schweiz“

18. April 2008

Oder sollte ich den Beitrag „Die Männerwirtschaft zieht um“ nennen? Tja, Mike und ich sind dabei unsere Sachen in Umzugskartons und „Bananekischtli“ zu packen. Es sieht aus wie nach einem Bombenanschlag. Morgen früh um 9 Uhr geht es los. Zwei Freunde kommen mit dem LKW und helfen uns freundlicherweise. Wir ziehen um – oder auf Züridütsch „zügeln“! In eine grössere Wohnung. Und auf’s Land! Ja, ins Aargau nach Jonen! Nein, nicht „Jona“ liebe Freunde und Kollegen.

Ich hatte schon die tollsten Reaktionen in den letzten Tagen. Jonen kennen offensichtlich die Wenigsten meiner Kollegen. Scheinbar stellt für einen „Zürcher“ der Einkauf in Spreitenbach bereits eine Expedition dar. Dabei liegt der Kanton Aargau gleich wenige Kilometer neben Schlieren. Keine Ahnung – die Ursache dieser Unwissenheit wird gerade erforscht von mir.

move it

Die Wohnung fanden wir kurz vor unserem Urlaub und waren sofort von den Räumlichkeiten und der Lage begeistert. Mal sehen, ob die Liegenschaftsverwaltung auch so nett ist, wie unsere bisherige. Ansonsten wird hier berichtet 🙂

Schon das Wappen von Jonen ist für uns als Regensburger bereits sympathisch. Es enthält einen Schlüssel auf rotem Grund. Zusätzlich noch die Farben „Weiss und Blau“. Das Regensburger Wappen besitzt zwei überkreuzte Schlüssel auf rotem Schild. Tja, und wir sind bekanntlich Bayern. Host me? (Nein, ich will nicht gehostet werden. Das ist bayerisch für „verstehst mich?“)

Wer nicht weiss, wo Jonen liegt, der klicke bitte auf Map.Search.ch. Oder geht auf die Website von Jonen. Vielleicht trägt das zur Aufklärung bei. Über Hilfe während der nächsten beiden Tage freuen wir uns enorm!