Nachdem ich nun endlich das Video auf Youtube raufladen konnte – es dauerte ewig – stelle ich es hier gleich mal rein. Als Nachtrag zur letzten Ü30er-Party an der Uni-Mensa in Regensburg vom 03.02.2007.
Video – Bali 2006 Maharania Bar Kuta
24. Februar 2007Auf meinen Youtube-Account lud ich vor Wochen ein Video von unserem Urlaub in Bali. Es zeigt einen kurzen Ausschnitt der Musik und des Ambientes der „Maharania Bar“ in Kuta – unserem Stammlokal am Abend.
Nachtrag – Bilder von der Ü30er-Party in Regensburg
7. Februar 2007Ich hatte ja versprochen, dass ich etwas mehr fotografiere auf der nächsten Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg. Sooo viele Bilder sind es dann leider doch nicht geworden. Aber hier kommt der Nachtrag – also die Pics.
Zusammen mit Claudia und Klaus fuhren Brüderchen Mike und ich zur Uni. Das war gegen 22 Uhr. Vor den Parkhäusern stauten sich die Fahrzeuge.
Und es ging schon gut los. Im Parkhaus kamen uns gleich 3 Autos entgegen! Die Herrschaften hatten die Hinweisschilder „Ausgang“ und „Ausfahrt“ verwechselt, dafür aber das „Einfahrt verboten“-Schild übersehen.
Es war wieder einmal witzig und wir trafen einige gute alte Bekannte.
Zuerst besorgten wir uns ein Bier und ratschten im Foyer. Bis es uns zu voll wurde. Dann schlängelten wir uns durch den Kaffee-Bereich zum „Mainfloor“. Dort trafen wir auf Wolfgang, der noch immer ein harter Rockmusiker ist. Er spielt heftig in der Cover-Band „Staid as Quo“ und der Gaudiband „Die 7 Sinalcos„. Und der Ulli war auch wieder auf der Jagd.
Dann traf ich die schüchterne 🙂 Marion wieder und Claudia, Klaus, Mike und ich wanderten zur Bar im hinteren Bereich um einen „Prosecco“ zu trinken. Klaus und Claudia wechselten zum GinTonic – Mike besorgte sich ein Bier.
Ralph ist eigentlich auch immer dort, wo man sich trifft. Ob Zap oder Altstadtfest oder Ü30. Einfach „A-da-bei“ 🙂 Nachdem die Musik unserem Geschmack entsprach, schwangen wir das Tanzbein.
Allerdings schienen immer dann genau sämtliche Gäste ebenso auf die Tanzfläche strömen zu müssen – dementsprechend eng ging es zu.
Gegen 3 Uhr checkten wir den Rockbereich, welcher sich mittlerweile personenmässig bequem gelichtet hatte. Auch die Musik war diesmal wieder hörenswert. Gruss an „Cousine Dani“! 😉
More Posts:
Events in Regensburg – Ü30er Party an der Unimensa am 03.02.2007
30. Januar 2007Ja, liebe im Web-Suchende aus Regensburg und den angrenzenden Landkreisen. Es ist wieder soweit. Schon ist wieder ein Monat vergangen. Das Partyvolk wartet gespannt auf das berühmt-berüchtigte Event in Regensburg, welches die Dorfdisko leerfegt, weil die Märchenprinzen sich in den Mercedes-Diesel setzen und in die Grossstadt fahren. Die wohl angesagteste „Hin-Und-Mit“-Location in der Region Niederbayern/Oberpfalz wird am nächsten Samstag den den 03.02.2007 wieder proppevoll sein: Die Mensen an der Universität Regensburg rüsten sich mit ausgefallener Dekoration (der Fasching naht unaufhaltsam) und die drei Dancefloors (Rock, Pop, Fox) sind frisch gewischt, das Bier ist kaltgestellt und die DJs sammeln die letzten heissen Scheiben aus den 70ern bis heute zusammen. Es ist Zeit für die Ü30er-Party – das Original, an dem sich Singles und natürlich auch Pärchen treffen und es so richtig krachen lassen. Bügelt die Hemden und bringt die Jeans in die Reinigung! Es wird höchste Zeit!
„Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock, E-Werk Erlangen) sowie unserer neuen Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan.“ Mal sehen, ob die Jungs etwas drauf haben.
Kult.de das Party-Portal verlost noch bis zum 01.02.2007 genau 20×2 Karten für die Ü30er-Party. Also muss man sich beeilen, um noch welche zu ergatter. Man muss nur Mitglied sein bei Kult.de.
Eigentlich wollten Mike und ich dieses Mal aussetzen, aber da ich am Montag einen geschäftlichen Termin in Regensburg habe, schauen wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit doch auf der Ü30er-Party vorbei. Und ich verspreche, dass ich dieses Mal so richtig viele Bilder schiessen werde. So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Hossa!
Mehr Beiträge zu den Ü30er-Parties an der Regensburger Uni-Mensa
- Nachtrag: Bilder von der Ü30-Party in Regensburg
- Events in Regensburg – Ü30er Party an der Unimensa am 03.02.2007
- Events in Regensburg – Ü30er-Party Uni-Mensa
- PeterPan`s Geburtstag – Bilder von 2 Parties
- Coming Home und Bilder von der Ü30er-Party an der Uni-Mensa in Regensburg
- Ü30er Party in der Regensburger Uni-Mensa
- Regensburg ich komme – auch zur Ü30er-Party in der Uni-Mensa
- Ü30er-Party in der Uni-Mensa in Regensburg
Ein Wochenende in Regensburg – Deggendorf, Christkindlmarkt, Doschauher.tv, DEZ, Arcaden, Fürstin Thurn&Taxis, Kneitinger
17. Dezember 2006Schon vor Wochen vereinbarten Chris mit mir an einem der Dezemberwochenenden nach Regensburg zum Christkindlmarkt zu fahren. Dieses Wochenende war es dann soweit. Seine Frau nette Frau Jacky war natürlich mit von der Partie und verband den Wochenendausflug mit einer ausführlichen Shoppingtour durch Regensburger Einkaufszentren. Aber der Reihe nach:
Am Freitag den 15.12.2006 starteten wir gegen 13 Uhr von Wallisellen bei schönstem Wetter. Unterwegs rief dann Robert an und wir entschlossen uns einen Schlenker über Deggendorf zu fahren.
Der Navigator lotste uns Zielsicher zum Haus von Robert in Deggendorf. Nach einem Begrüssungs-Kaffee wanderten wir zum kleinen feinen malerischen Deggendorfer Christkindlsmarkt. Dort genehmigten wir uns einen Heidelbeerglühwein und eine Wurstsemmel.
Anschliessend zeigte uns Robert das Fersehstudio von Doschauher.tv in der Nähe der Fachhochschule Deggendorf.
Dort baute eine Rockgruppe gerade das Set um, damit ein Musikvideo gedreht werden konnte. Danach verspürten wir Hunger und Robert führte uns in die Gewölbe des Deggendorfer Rathauskeller zum Essen aus.
Frisch gestärkt verabschiedeten wir uns von Robert und Deggendorf und fuhren nach Regensburg weiter. Jacky begeisterte sich sofort für die Wohnung für Mike. Nach ein wenig Plaudern gingen wir früh zu Bett – gegen Mitternacht. Jacky wollte sich ja am Samstag in den Weihnachtstrouble stürzen und ausgiebig „schöppelen“ gehen.
Schon um 9 Uhr standen Jacky und Chris auf und begaben sich in das Donau-Einkaufs-Zentrum in Regensburg. Mike und ich schliefen uns aus und stiessen dann in den Regensburger Arcaden zu den beiden „Schöppeler“. Dann liessen wir das Auto in den Arcaden stehen und gingen zu Fuss am Peterstor vorbei – Ziel der Weihnachtsmarkt im Hof des Fürstlichen Schlosses von Gloria von Thurn&Taxis. Das Auto in den Arcaden stehen zu lassen, war die richtige Wahl. Vor dem vollkommen überfüllten Peterstorparkhaus staute sich der Verkehr bis zur Maximilianstrasse hinauf.
Dort bezahlten wir 3,50 Euro pro Person Eintritt und schauten uns um.
Vor den vielen Ständen und im Innenhof des Schlosses tummelten sich massenweise Touristen und versorgten sich mit Ess- und Trinkbarem.
Vom Schloss wanderten wir die Obere Bachgasse entlang. Jacky entdeckte neben einem „Kinder-Second-Hand“-Shop (gibt es nun schon gebrauchte Kinder) einen netten kleinen Laden. Dort lag in der Auslage eine Schweizer Nateltasche, für welche sie sich sofort begeisterte und diese erstand.
Anschliessend stürzten wir uns in den Regensburger Christkindlmarkt am Neupfarrplatz und besorgten uns je eine original „Regensburger Knackersemmel mit allem“ zusammen mit einem weiteren Glühwein. Jacky suchte auf dem Weg zurück noch das ein oder andere Schuhgeschäft auf, konnte aber leider kein passendes paar Schuhe für sich finden.
Gegen 18 Uhr begaben wir uns auf den Nachhauseweg, um uns für den Abend ein wenig auszuruhen; denn um 20 Uhr würde uns Markus mit dem Auto abholen.
Zum Abendessen führte ich Jacky, Chris, Markus und Mike in das Traditionslokal Kneitinger aus. Das Kneitinger-Bier ist legendär und über die bayerischen Landesgrenzen bekannt. So liessen wir uns eine Halbe zusammen mit 6 Bratwürstl auf Kraut schmecken.
Am späten Abend stiess dann Martina – die Freundin von Markus – zu uns dazu und wir entschlossen uns auf den ein oder anderen Cocktail in die „Oscar-Bar“ in der Roten-Hahnen-Gasse zu gehen. Dort ergatterten wir den Fensterplatz und plauderten bis kurz 1 Uhr Morgens.
Dann verabschiedeten wir uns von Martina und Markus und besorgten uns nach einer kurzen Wanderung durch die altehrwürdige Altstadt von Regensburg am Domplatz ein Taxi zurück zu Mike’s Appartement.
Am heutigen Sonntag um 13 Uhr beluden Jacky, Chris und ich das Auto und verliessen Regensburg. Die Fahrt zurück verlief vollkommen reibungslos – ohne Stau, nur regnete es ohne Ende. Aber das konnte den Gesamteindruck der Schweizer Gäste nicht trüben: Es war wieder ein fantastisches vorweihnachtliches Wochenende in Regensburg.
Nun kommt die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr auf mich zu. Am kommenden Samstag „sattele ich die Hühner“ und reite wieder nach Regensburg. Weihnachten und Sylvester stehen an.
Hot-News zum Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ aus erster Hand
15. Dezember 2006Heute bekam ich von den Woidboyz einen Kommentar zu meinen Thread „Woidboyz – The Muh Vieh„, in welchem sie mir mitteilten, dass sich die URL geändert hätte: http://www.woidboyz.com/ . Natürlich wollte ich mehr über den aktuellen Stand des Films erfahren und klickte die Seite an. Leider stellte ich fest, dass lediglich der mir schon bekannte Trailer zu „Woidboyz – The Muh Vieh“ vorhanden war – allerdings als Flash. Dann sah ich mir den Quellcode der Seite an. Vielleicht steht da ein Autor drin? Nein, leider nicht. Keine Metatags. Dafür fand ich heraus, dass das Trailer-Flash auf einer anderen Domain gehostet wird: www.muff-music.com. Das ist die Website einer Rockband namens „Muffdivers“: Hans Ebnet (Bass), Simon Vogl (Guitar), Ulrich Schöpe (Drums) und Andreas Weindl (Vocals).
Muffdive? Das war der Lieblingsdrink in der Regensburger Rockdisco „Factory“. Die ist doch seit einiger Zeit wiedereröffnet worden? Gibt es zwischen den Woidboyz, der Rockband „Muffdivers“, der Rockdisco „Factory“ eine Verbindung? Also auf der Website www.muff-music.com mal auf „News“ geklickt.
Tatsächlich, die Jungs sind in der „Suite15“ am Peterstor aufgetreten – am 27.04.2006. Die „News“ sind allerdings nicht mehr ganz aktuell. Keine weiteren Gig-Termine. Weiter zu den „Pics“. Hmm… nicht sehr aussagekräftig. Zwar scheinen die Jungs ganz schon abzurocken und klasse feiern zu können, aber einen der Woidboyz zu erkennen, fiel mir schwer.
Also weiter zu „Media“. Auf einen der Musiksamples geklickt: „Silent Mile – Muffdiver“ und „You Rockstars – Muffdiver“ rocken ja ned schlecht! Leider ist das Dokument zur Bio der Band „verstorben“. Eine Sackgasse? Also weiter suchen. Die Links unter „Links“ sagen mir nix. Also dann bleibt nur noch der direkte Kontakt.
Outlook gestartet und schnell eine Mail an Simon Vogl und Andreas Weindl geschrieben – und kurze Zeit später bekam ich eine Mailantwort: Der Mailserver von Simon ist nicht erreichbar. Dann 20 Minuten später antwortete Andreas Weidl. Hier also exklusiv „The latest News about the Woidboyz„:
- Andreas Weindl von „Muffdiver“ hat nicht nur gute Kontakte zu den „Woidboyz“ – er ist einer von ihnen!
- Der Trailer-Flash ist nur vorübergehend auf der Domain der „Muffdiver“ gehostet und wird demnächst auf www.doschauher.tv umziehen.
- Die Band „Muffdiver“ hat allerdings den (noch nicht veröffentlichten) „Woidboyz-Titelsong“ gemacht, der ungefähr mit erscheinen des Films zu haben sein wird.
- Der Film „Woidboyz – The MuhVieh“ wird voraussichtlich irgendwann im Januar fertig werden.
- Premiere ist dann, zunächst in Deggendorf (Kino Schwali) in Zusammenarbeit mit DonauTV.
- Eventuell gibt es einen „Woidboyz-Abend“ in Regensburg in der Suite15 – was allerdings noch nicht offiziell ist.
- Bei der nächsten Doschauher-Sendung am 21.12.2006 (ab 18 Uhr) gibts auch ein „Woidboyz-Weihnachtsspecial„, das dann auch kurz darauf auf der Homepage, YouTube, usw. zu sehen sein wird.
Auf meine Frage, ob es eine „Woidboyz-Serie“ beim Bayerischen Fernsehen geben wird, antwortete Andreas: „Leider glaube ich, das das Bayerische Fernsehen noch nicht so viel von uns gehört hat. Deswegen wirds, bis es soweit ist noch ne Weile dauern. 😉 “
Zu „Muffdiver„:
- Der nächster Gig ist eigentlich am 23.12.2006 in der Alten Mälzerei in Regensburg, wo auch der andere Woidboyz mit von der Partie ist. Allerdings ist der Gig momentan wegen eines plötzlichen Todesfalls in der Familie eines Bandmitglieds noch nicht sicher.
Ein Wochenende in Regensburg – Walhalla, Honigmet, Papst, Orphee, Heuport, Vino, Tapas, Zap, Christkindlmarkt
12. Dezember 2006Letztes Wochenende begleitete mich Moni nach Regensburg. Wir fuhren gegen 18 Uhr in Zürich ab. Der Verkehr auf der Nordtangente behinderte uns aber erheblich – zähfliessend ging es bis hinter Winterthur und wir verloren fast eine Stunde. Dann lief es aber vollkommen reibungslos weiter über St. Gallen, St. Margreten und Bregenz. In Lindau stand der der obligatorische Stopp bei McDonalds an. Dort hatte man das Konzept ergänzt und einen McCafe mit gemütlichen Loungesesseln, Kaffee und Kuchen eingerichtet. Wir nahmen drei Tiramisu-Stücke mit und einige Burger zur Stärkung für unterwegs. Dann begann es zu regnen, aber das hielt uns nur kurz auf. Nach genau 5 Stunden erreichten wir Regensburg. Wir verliessen bei Prüfening die Autobahn und ich fuhr für Moni eine Sightseeing-Tour durch die Innenstadt – am Dom vorbei und am Emmeramsplatz. Anschliessend rief ich Mike an und bestellte den obligatorischen Begrüssungs-Kaffee.
Felix nahm sofort Moni in Beschlag und liess sich verwöhnen. Danach genehmigtenwir uns eine gute Flasche Wein und planten die Ziele für Samstag.
Am Samstag regnete es englisch. So fuhren wir gegen Mittag nach Donaustauf zur „Ruhmeshalle der Teutschen – Die Walhalla„. Erbaut über der Donau von König Ludwig den I. im Stil eines griechischen Tempels. Als Vorbild diente das Parthenon auf der Akropolis in Athen. Wir standen allerdings erst mal eine halbe Stunde vor verschlossener Tür – wir waren zu früh dran. Erst um Punkt 13 Uhr öffnete sich die schwere Kupfertür und man liess und ein in die Marmorhalle. In der Walhalla sind über 120 Köpfe und 64 Tafeln berühmter Persönlichkeiten der deutschen Geschichte verewigt. Die Reihe der Büsten beginnt mit dem deutschen König Heinrich I. (»der Finkler«) und endet vorerst mit Sophie Scholl (Mitglied der »Weißen Rose«; Aufnahme der Büste: 22.02.03). In den warmen Monaten trifft sich auf unter den Säulen auf den Stufen mit herrlichem Blick über die Donauauen die Jugend – aber auch für Frischverliebte ist dieser romantischer Fleck ein beliebtes Ziel. Auf der Rückfahrt nach Regensburg schilderten Mike und ich einige Begebenheiten aus früheren Zeiten. 😉
Dann nahmen wir das DEZ – das Donaueinkaufszentrum – in Augenschein. Während ich mir einen Haarschnitt verpassen liess, gingen Moni und Mike „schöppelen“. Wir trafen uns im im Stamm-Café „Café-Centro“. Gegen 14 Uhr fuhren wir in die Innenstadt und fanden in all dem vorweihnachtlichen Einkaufswahnsinn zufällig im Innenhof der Regierung der Oberpfalz einen Parkplatz. Wir schlenderten durch den Regen mit dem Ziel den Regensburger Christkindlmarkt am Neupfarrplatz zu besuchen.
Es regnete immer noch und so war der Christkindlmarkt bedeckt von unzähligen Regenschirmen. Wir wanderten kurz durch die Stände und zogen es dann vor zum Lucrezia-Markt beim Alten Rathaus zu gehen. Der Lucrezia-Markt ist der Kunsthandwerk-Christkindlmarkt in Regensburg. Dort genehmigten wir uns zum Aufwärmen einen heissen Honigwein (Met) und sahen uns die verschiedenen schönen Marktstände an.
Als es langsam dunkel wurde, gingen wir bei der „Bodega Vinos y Tapas“ vorbei. Wir wollten für den Abend einen Tisch reservieren, was sich als etwas schwierig heraus stellte. Es wurde uns dann vorgeschlagen, etwas später am Abend zu kommen – da wäre dann sicherlich etwas frei. OK, kein Problem. Wir schwenkten durch das „Hotel Orpheé“ und bewunderten die lustigen Wandplakate und das interessante Angebot Miesmuscheln und Champagner zu geniessen. Der Regen und die Kälte, sowie der Hunger trieben uns in trockenere Gefilde. Wir hatten die Entscheidung zwischen „Kneitinger“ und „Gravenreuther“. Wir entschieden uns zu letzterem, was sich später als Fehler herausstellte. Das Schild „geschlossene Veranstaltung – graue Panther“ hätte uns warnen sollen. In der gemütlichen Gaststube war alles reserviert – sogar die „Sonntagsmaler“ waren da. So mussten wir mit dem Wintergarten Vorlieb nehmen. Auch war die Bedienung scheinbar etwas gestresst. Hinzu kam, dass es keine „Pfannengerichte“ mehr gab. Aber Schweinebraten gab es noch – und den wollten wir haben – mit Kraut und Reiberknödl. Leider hatte es nur „Bischofshof-Bier“. Dafür am Tisch sassen im Eck scheinbar „die, die immer da sitzen“ und da war eine echte Stoiber-Karikatur dabei.
Vor dem Abend wollten wir uns zuerst etwas vom Ausflug erholen und ausruhen. Auf dem Nachhauseweg fuhren wir noch beim C&C-Meister vorbei. Ich besorgte noch eine Kiste Weltenburger Weissbier und Mike fand für die Betriebsweihnachtsfeier einen Weihnachtsmann „mit Gebläse“ für gerade 20 Euro.
Der sich selbst aufblasende Weihnachtsmann wurde während sich Moni in die Decke einmummelte sofort ausgepackt und im Wohnzimmer vor dem Fenster ausprobiert. Mit einem Kaffee wärmten wir uns auf und legten eine Pause ein. Erst um 21 Uhr rappelten wir uns auf und machten uns für den Abend fertig. Mit dem Taxi fuhren wir zum Domplatz.
Wir besuchten das „Haus Heuport“ und genossen das Ambiente bei einem Chüpli bzw. zwei Bier. Das „Heuport“ liegt genau gegenüber der Hauptportale des Doms und befindet sich in einem mittelalterlichen Patriziergebäude (erbaut im 12. Jahrhundert) mit grossem Innenhof. Glücklicherweise konnte um 1900 verhindert werden, dass das Gebäude einer Strassenbaumassnahme zum Opfer fiel und so erstrahlt das Gebäude nach mehreren Restaurierungen wieder im alten Glanz. Zum Lokal „Heuport“ zählt der grosse Ballsaal – der gotische Festsaal.
Gegen 23 Uhr wechselten wir die Location und gingen in die „Bodega Vinos y Tapas„, welche sich im ehemaligen Club „Sudhaus“ befindet. Moni bestellte an der Theke die Tapas in ausreichender Stückzahl und wir nahmen einen Rotwein dazu. Dann liessen wir uns es so richtig schmecken. Wir verratschten uns unendlich und so bemerkten wir beinahe nicht, dass wir auf einmal die letzten Gäste waren.
Wir verliessen die spanische Beiz und wechselten ins „Zap„. Das „Zap“ ist eine Institution im Nachtleben von Regensburg. Die Parties legendär. Edo legte gute Musik auf, Barkeeper Alf versorgte uns durchgehend mit Getränken und Türsteher Michl war etwas grantig, weil er keinen Tex trinken durfte, was auf einen aussergewöhnlichen Termin bei der Staatsmacht am Morgen zurückzuführen war. Auch hier blieben wir bis zum Badeschluss gegen 5 Uhr morgens und wanderten zum Kornmarkt mit dem Ziel „Würstl-Toni“. Allerdings belagerte eine Hundertschaft ausgehungerter Partygänger den Würstlstand, was uns bewog gleich das nächste Taxi zu besteigen und zu Mike’s Hütte zu fahren.
Moni fand ihren Lieblingsplatz gemütlich und schlummerte nach kurzem Aufbäumen bald ein. Mike hielt etwas länger durch, was man ihm am nächsten Morgen Mittag ansah.
Ich hatte mich mit Andrea verabredet und so holten wir sie gegen 15 Uhr ab. Von Regen keine Spur und nur wenige Wolken verdeckten die Sonne. Wir fuhren wieder in die Innenstadt, um diesmal wirklich den Christkindlmarkt zu geniessen. In der Arnulfsplatz-Tiefgarage fand ich glücklicherweise einen der begehrten Parkplätze. Die Strassen füllten Unmengen an Sonntagsausflüglern, aber es hatte eigentlich nie ein grösseres Gedränge. Zuerst stärkten wir uns mit je einer Knackersemmel „mit allem“ (sau’re Gurkerl, süsser Senf und Meerrettich). Anschliessend führten wir uns noch je ein Paar Bratwürstl mit Kraut in ein original Regensburger Schwarzer Kipferl gezwängt zu Gemüte. Glühwein liessen wir aus. Stattdessen zogen wir es vor dem Trubel zu entgehen und ins „Café Paletti“ etwas auszuspannen.
Gegen 18 Uhr brachen. Wir fuhren Andrea und Mike nach Hause. Dann packten wir unsere sieben Sachen und starteten auf die Heimreise nach Zürich. Leider war das Wochenende in Regensburg viel zu kurz. Aber nächstes Weekend begleiten mich Jacky und Chris und dann „schau mer amal“.
Events in Zürich – Mezzanotte im Kaufleuten (11.12.2006)
11. Dezember 2006Mezzanotte: Für tanzfreudige Leute ab 30. Die DJ’s Andy Bee und Richi legen für euch in den Bereichen Disco, Funk, House, Latino und Black auf. Der Eintritt ist gratis. Eine heisse Nacht zum Wochenstart.
Beginn 22:00
Kaufleuten
Pelikanplatz
8001 Zürich
Weitere Mezzanotte-Termine im Kaufleuten:
- 11.12.06, 20.00 h richi, andy bee
- 25.12.06, 20.00 h micheline, andi burri
- 01.01.07, 20.00 h micheline, andy bee
- 22.01.07, 20.00 h djani, andi burri im festsaal
Event in Schlieren – Mojito Crazy-Slide Rodelcontest (15.12. und 16.12.2006)
8. Dezember 2006Wie jedes Jahr richtet „Mojito Bar and Restaurant“ in Schlieren den „Crazy-Slide Rodelcontest“ aus. Der Termin dieses Jahr: 15.12. ab 18 Uhr und 16.12.2006 ab 20 Uhr.
Auf dem Geländer der Möbeltransport AG und der Zaugg AG wird eine Aprés-Ski-Party Landschaft mit beheizten Zelten und Bar-Holzhäusle aufgebaut. Der Hauptevent jedoch ist der Wettbewerb „Crazy-Slide“. Dabei rutschen 2er-Teams in selbstgebauten fantasievollen Rodeln eine 25 Meter lange und 6 Meter hohe Skischanze herunter. Bewertet wird neben dem Outfit der mutigen Fahrer, der Schlitten, die Abfahrt und natürlich die Landung. Eine Jury bewertet die gesamte Performance und am Ende kristallisiert sich der „Lord of the Ramp“ heraus.
Wer mutig genug ist und mitmachen möchte, der kann sich noch zum Rodelcontest anmelden! Für alle Teams gibt es neben einem Aufwärm-Apéro in der VIP-Lounge, Pullis von Sun Vallet und 4 free Friends-Tickets.
Auch dieses Jahr winken für die drei Erstplatzierten wieder interessante Preise:
- Platz: 2 Flugtickets nach Kanada (Vancouver und Calgary)
- Platz: Sky-Diving (Accelerated Free Fall) aus 4000 Meter höhe oder Tandemsprung
- Platz: Hydrospeed Riverboogie – Bäuchlings durch das Wildwasser
Tickets für den „Crazy Slide“ bekommt man natürlich an der Abendkasse für 25 CHF. Neu ist jedoch die Möglichkeit über www.starticket.ch die Eintrittskarten online zu posten. Dann beläuft sich die Tageskarte auf 22 CHF und der 2-Tages-Skipass auf 38 CHF.
Event: „Limmattaler Rodelcontest Crazy Slide“
Ort: Mojito Schlieren bzw. Gewerbegebiet gegenüber
Termin: Fr. 15.12. und Sa. 16.12.2006
Website: http://www.mojito.ch/schneebar
03.12.2006 – Zürich: Ein Sonntag in der Stadt – Augenblicke am 1. Advent in Zürich
5. Dezember 2006„Etz kummt die Zeit, die i so mog – de stade Zeit…“ Ja, es kommt die Weihnachtszeit: Leise rieselt der Schnee, man zieht sich dick an wie das Michelin-Männchen oder streift sich Kleidungsstück für Kleidungsstück nach dem Zwiebelprinzip über, der Atem kondensiert in der frierenden Luft, es riecht nach Plätzchen und Glühwein, das erste Kerzlein brennt, *quiiiieetsch*
Nachtrag: Sonntag, 03.12.2006, 1. Advent: Die Sonne scheint ins Wohnzimmer, der Himmel wolkenlos, gegen 14 Uhr ziehe ich meine Harley-Boots an, nehme die Jacke vom Haken, schnappe mir den Töffschlüssel und verlasse die Wohnung. Ich schliesse die Tür zur Garage auf und sperre den Topcase auf, setze den Helm auf, lege den Nierengurt an und streife die leichten Lederhandschuhe über die Hände. Dann schwinge ich mich auf die Kiste und drehe den Zündschlüssel um. Bei der gemütlichen Fahrt über die Badenerstrasse klappe ich den Sonnenschutz des Helms herunter – die Sonne blendet.
„Ziemlich viel Verkehr!“ denke ich, als ich Richtung Hardbrücke abbiege. Als es nur noch Stop-and-Go an der Limmat entlang geht, fällt mir ein „verkaufsoffener Sonntag“. Der Kühlerlüfter – liebevoll „Kaffeemaschine“ genannt – schaltet sich regelmässig ein und versucht so den Vierzylinder unter der Überhitzungstemperatur zu halten. Die Autos stehen wie auf einer Perlschnur aufgereiht. Wenn es der Gegenverkehr zulässt, fahre ich an der Kolonne Stück für Stück vorbei. Am Bürkliplatz und Umgebung steht eigentlich in alle Himmelsrichtungen alles. Ich entschliesse mich hinter dem Kongresshaus zu parken. Den Rest zum See gehe ich zu Fuss.
Langsam geht die Sonne hinter dem Uetliberg unter – dafür kommt von der gegenüberliegenden Seite der Vollmond heraus. Ich schiesse eine grössere Serie von der Statue, wie diese den Vollmond hält. Dann entschliesse ich zum Töff zurück zu gehen mit dem Endziel in der Nähe des Landesmuseums zu parken.
Keine Chance. Der Verkehr ist vollends zusammen gebrochen. Ich komme bis zur Urania. Die Strassen rund um den Bahnhof sind vollkommen verstopft. Wieder stelle ich die Kiste ab und wandere die Bahnhofstrasse entlang. Diese kommt mir wenig besinnlich, aber dafür wie ein Ameisenhaufen vor. Geht die Welt unter? Hat es eine Katastrophenwarnung gegeben? Darf man nur heute Geschenke einkaufen? Wirft hier jemand grössere Geldnoten auf die Strasse? Gibt es irgendwo irgendwas umsonst. In den Katakomben des Bahnhofs – Railcity genannt – sieht es nicht besser aus. Die Leute hasten kreuz und quer meist mit Tüten oder noch besser mit Rücksäcken und Gepäckwagen durch die Gänge. „Nix wie raus hier“. Ich nehme die Treppe zum Landesmuseum und durchschreite das Eingangstor.
*beeeaaammm* Leise, gemütliche Musik, keine Hektik, blaue Sterne auf den Fassaden, Nadelbäume mit Lichtern und roten Glaskugeln, es riecht nach Glühwein und Cervelat, auf der bunt beleuchteten künstlichen Eisfläche hält sich „Gross und Klein“ auf mehr oder weniger wackeligen Füssen. Um die Eisfläche stehen Leut‘, Glühwein-haltend und „pläuderlen“. An der „Icebar“ bestelle ich mir einen Glühwein und stelle mich an einen Stehtisch. Mit der einen Hand ziehe ich die Digitalkamera aus der Tasche, mit der anderen nestele ich meine Zigaretten heraus. Eine Ruheoase mitten im Einkaufstrubel.
Dann schlendere ich um die Eisfläche und schaue den Eisläufern zu. Zwergerl schubsen Pinguine als Skatelernhilfe vor sich her. Den ein oder anderen brettert es mehr oder weniger unsanft auf den Hintern – ich grinse. Wann war ich das letzte Mal auf dem Eis gestanden? Muss lange her sein. Auf einem Wochenendausflug nach Tschechien hatten sich Mike und ich „richtige“ Eishockey-Schlittschuhe, samt Schläger und Pucks gekauft. Auf dem zugefrorenen Guggenberger Weiher bei Neutraubling stellten wir dann fest, dass das „auf den Kufen stehen“ wohl doch mit dem Material zusammen hängt. Beim „Discolauf“ im alten Regensburger Eisstadion an der Nibelungenbrücke lieh ich mir sonst nämlich immer ausgelatschte Schlittschuhe aus. Auf den Teilen kam ich eher X-beinig daher und wenig elegant. Ich nahm mir vor zu Hause die Schlittschuhe im „Gruschkämmerchen“ zu suchen.
Langsam wurde es dann doch frisch. Der Himmel sternenklar – keine Wolke. Ich schlenderte die Treppe hinauf zur Lounge. Angenehme Wärme empfing mich, als ich die Tür öffnete. Die Lounge war nur locker besetzt, aber im hinteren Bereich bei den Sofas und Sesseln – meinem letztjährigen Lieblingsplatz war alles belegt. So blieb mir einer der Bistrotische mit der guten Aussicht auf den Innenhof. Ich bestellte einen Kaffee. Allerdings klappte die Technik nicht ganz. Die Espressomaschine zog zu viel Strom – die Kühlschränke fielen aus – jedes Mal, wenn die Lady auf den Knopf drückte. So bestellte ich kurzerhand eine Cola ohne Eis.
Nach etwa einer Stunde beschloss ich mich auf den Weg zurück zum Töff zu machen. Durch das Eingangstor wanderte ich Richtung Bahnhof, aber diesmal ebenerdig, denn ich wollte mir den Weihnachtsmarkt noch ansehen. Das war ein Fehler. Menschenmassen empfingen mich in der Bahnhofshalle. Also nichts wie raus hier. Ich kämpfte mich durch die Stände und erreichte die Tramstation. Dort stellte ich fest, dass die Einkaufsmassen auf der Bahnhofstrasse immer noch „pulsierten“. Ich schlängelte mich durch die entgegenkommenden Grosseinkäufer und erreichte schliesslich mein Töff. Nichts wie ab nach Hause.
Related Links:
Veröffentlicht von PeterPan 






























































































































