Die Zickenjäger haben ein Zuhause – Die Zickenstube

6. Februar 2006

Heute habe ich ein tolles Geschenk bekommen – von Petra und André. Nun haben die Zickenjäger ein Zuhause: Die Zickenstube!! Die beiden waren im MIGROS und Petra ist dort über das Schild gestolpert, hat sofort an die Zickenjäger gedacht und André hat es mir heute mitgebracht. Klasse!

Das Heim der Zickenjäger

Die nächsten Termine sind schon gebucht (Streetparade 2006 und Tenerife 2006). Aber jetzt schwelgen wir erst mal in Erinnerungen und ich freue mich über das Schild.

Danke Ihr Zwei! War ganz lieb von Euch!


BMW.de muss draussen bleiben – Google schmeisst Website aus dem Index in die Kloake

6. Februar 2006

Als ich die ersten Beiträge in den Blogs (Google kickt BMW, Google fährt nicht BMW, Suchmaschinenspam bei BMW, BMW fliegt aus Google-Index) las, konnte ich es noch gar nicht glauben. Ja sag`mal, sind die Admins von so renomierten Firmen-Websites zu blöde naiv, um die entsprechenden Seiten zu anständig zu schreiben (Metatags etc.) und so legal zu ranken? Mir ist zwar bekannt, dass bei den verschiedensten grossen Firmen scheinbar DAUs schlechtbezahlte Mitarbeiter an den Websites bauen (ja ich weiss, es gibt Ausnahmen), aber das ist ja die Höhe. Nein, nicht die Google-Kick-Aktion, sondern die gnadenlose Dummheit Ahnungslosigkeit der BMW-Webverantwortlichen. Dabei kann sich der werte Webadmin bei Self-Html schlau machen, wie das mit dem Ranking am besten und legalsten funktioniert. Ich muss doch mal ernsthaft über eine Dozentenstelle nachdenken. Und die Stunde wird dann so richtig teuer; denn was die Firmen teilweise ausgeben, um ganz oben zu stehen, geht auf keine Webpage.

BMW flog sogar mit Ankündigung aus dem Google-Index. Wie das ablief, kann man hier nachlesen. Das von den BMW-DAUsProfis verwendete Verfahren nennt sich „Cloaking“ – ein passender Name, wie ich finde; denn nun sind die Sites allesamt aus dem Ranking genommen und dort gelandet, wo sie hingehören. Und BMW hatte einen der höchsten Pageranks in Deutschland überhaupt. Jetzt darf sich die Webbastelcrew Webdesignfirma neu hinsetzen und schnellstmöglichst die Websites an die  «webmaster quality guidlines» anpassen. Manche Blogs schliessen schon Wetten ab, wie lange es dauern wird, bis BMW wieder von Rank „0“ (dahin wurden diese Sites von Google manuell verbannt) wieder auf der Suchmaschine Google zu finden sind. Somit steckt BMW tatsächlich in der Sackgasse.

Welch eine „positive“ Werbung für BMW: Heise, Focus-Online und ZDF-Heute.de berichten bereits! Aua, ich würde jetzt gerne `ne Webcam im PR-Büro von BMW sitzen haben. „Monday, bloody Monday…“


Der Bloggerkettenbrief – das Stöckchen

1. Februar 2006

Jetzt hat es mich auch erwischt – Danke Welti (Philippe) 😉 Und am 06.02.06 gleich nochmal von Martin aka Kritische Masse 😮

Diese Blogger-Kettenbriefe – Stöckchen genannt – sind eine Art etwas mehr über den Autor des entsprechenden Blogs zu erfahren. Die Idee zu einem Stöckchenthema hat ein Blogger – er formuliert dann auch die Unterpunkte aus. Diese reicht er an andere Blogger weiter, welche dann wiederum das "Stöckchen" an mehrere Blogger weiter geben. Gut, man muss nicht alles mit Links versehen 🙂 So und jetzt bin ich das erste Mal fällig.

Vier Jobs in meinem Leben:

  • Systembetreuer
  • Fertigungsplaner
  • Dozent/Ausbilder
  • Produktmanager

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:

Es gibt aber noch viel mehr: "Notting Hill", "Die Schweizermacher", "Robin Hood" (Cevin Kostner), "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Die Unbestechlichen",  etc.

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:

Vier TV-Serien, die ich sehr gern sehe:

Vier Orte an denen ich Urlaub gemacht habe:

Vier meiner Lieblingsgerichte:

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:

Vier Blogger, die das mitmachen sollen:


Horoskope lügen – Beweis Skorpion in 20min vom 30. Januar 2006

30. Januar 2006

Alles wird gut - Skorpion-Horsoskop vom 30.01.06 in 20Minuten

Ja klar! Alles wird gut 🙂 Und über das „befruchtend“ hätte ich mit Ihnen – lieber Horoskopverfasser – auch noch ein Wörtchen gesprochen! (Quelle 20Minuten.ch vom 30.01.2006)


Blogcasting – Schweiz sucht den 0,5-Promille-1-Glas-ist-OK-Star

25. Januar 2006

Heute bin ich bei Rouge über die 0,5 Promille-Kampagne des bfu gestolpert. Seit 1.1.2005 gilt in der Schweiz die neue gesetzliche Alkohollimite von 0,5 Promille. Die bfu will diese Alkoholgrenze im Bewusstsein der Bevölkerung verankern und Motorfahrzeuglenkende, die Alkohol konsumieren, daran erinnern, dass sie ab sofort die 1-Glas-Regel befolgen sollen- und zwar "0,5 Promille = 1 Glas ist O.K.!"

Dazu präsentiert man auch den passenden Werbespot mit den entsprechenden Statements der Gecasteten.

Deshalb schlage ich vor ein Gegenstück zu DSDS ein Blogcasting zu veranstalten "Schweiz sucht den 0,5-Promille-1-Glas-ist-OK-Star". Votings werden ab sofort unter Comments angenommen.

Die Videos der Kandidaten für "SS0,5OKS" sind HIER zu finden.

Wünsche frohes Blog-Voten!


Die perfekte Elektroinstallation eines Schreiners

18. Januar 2006

Es gibt nichts was es nicht gibt. Als in der Elektrobranche beschäftigter Werkstätiger stolpert man ja öfter mal über so einige fantasievolle Installationen. Etwa unterwasser stehende Kabelkanäle, frei in der Elektroverteilung schwingende Diodengleichrichter, aber das hier schlägt dem Fachmann auf den Magen.

Hier hat scheinbar ein Schreiner versucht eine Steckdose zu basteln. Wie ich auf den „Schreiner“ komme? Einmal liegt dieses Kunstwerk auf einer hölzernen Trittschalldämmung. Zum anderen wurden Spaxschrauben als Leiterfixierung verwendet. Mit Spaxschrauben/Schnellmontageschrauben befestigt man üblicherweise Rigibsplatten an Blechständern. Ausserdem sind die Brettchen fein sauber gesägt. Ergo: Schreiner.

Kuriose Elektroinstallation fantasievolle Steckdose

Dafür sind sämtliche elektrotechnischen Normen „übersehen“ worden.

  • Unzulässige Verbindung von elektrischen Betriebsmitteln
  • Offener Anschluss der berührbaren aktiven stromführenden Teile
  • Aufheben der Schutzisolierung
  • verantwortungsloser, gröbst fahrlässiger Anschluss von ortsveränderlichen Betriebsmitteln
  • Steckdosenkindersicherung nicht montierbar 😉

Nun benötigt man nur noch einen Lehrling, der mit dem feuchten Finger testet, ob diese mörderische Konstruktion unter Spannung steht.


Ich fasse es nicht – 4 Goldfische beim Formations-Schwimmen

18. Januar 2006

Das Video hab ich grad beim Männerblog gefunden. Nicht zu fassen! In Japan gibt es nicht nur Cois, sondern auch Goldfische, welche die Balletschule besucht haben müssen. Nein, nicht nur zwei Fischlein schwimmen in Formation – es sind gleich vier! Und nix animiertes! Echte Goldfische im echten Aquarium mit echtem Wasser.


Zigarettenpreise sollen sinken – BAG hält dagegen – Aufkleber zum Download

17. Januar 2006

Philip Morris senkt als erster die Zigarettenpreise. Um ganze 50 Rappen pro Päckli. BAG und Finanzdirektion im „Knatsch“. Das sind die Schlagzeilen der Medien von heute.

Das „Päckli Ziggis“ kostet in der Schweiz derzeit um die 6 Franken. Seit der letzten Steuererhöhung im Jahre 2004 ist die Anzahl der Raucher deutlich gesunken – im letzten Jahr wurden geschätzte 10 Prozent weniger Marken-Glimmstengel verkauft. Aber auch die Nochraucher kaufen immer mehr ihren „Stoff“ bei Discountern wie Denner, Coop, oder (neu) Aldi. Bei letzteren sind die Billigzigaretten rund ein Viertel günstiger als Markenprodukte. Nun setzt Philip Morris ein Zeichen: Bis zu 50 Rappen möchte der Zigarettenhersteller das Päckchen mit 20 Zigaretten verbilligen und sieht den Grund eben bei den Harddiscountern. Ausserdem fördere die Hochpreispolitik den illegalen Schmuggel im grossen Stil. Den Raucher freut es – das BAG (Bundesamt für Gesundheit) ärgert es. Denn durch diese Ankündigung wird nach Meinung des BAG die Prävention untergraben. Das Amt plädiert wenig überraschend hingegen für eine weitere Preiserhöhung. Man darf also gespannt sein.

Wem übrigens die trauerflorumrandeten Warnhinweise zu wenig eindringlich sind, der kann sich hier ein PDF-File herunter laden. Denn als ich eines Tages in einer Tankstelle die wirklich hässlichen Überzieher für die Zigarettenschachteln sah, welche doch tatsächlich zum Kauf angeboten wurden, da hab ich mich hingesetzt und so alles aufgeschrieben, was mir so witziges in den Sinn kam.

Diesen ersten „Wurf“ an Zigarettenetiketten stelle ich allen Rauchern und Nichtrauchern hiermit zum Download zur Verfügung. Einfach ausdrucken, ausschneiden und auf die Zigarettenschachtel aufkleben. Es sind so viele Sprüche geworden, dass man für jeden Tag des Monats eine Schachtel bekleben kann (oder 2 oder 3, aber dann wird’s wirklich ungesund). Die Etiketten passen für die „Small-Packs“ und für die „Big-Packs“; und zwar wie die Faust aufs Auge auf die schwarz umrandete Fläche.

 


Schluss mit den Grauen Mäusen!

17. Januar 2006

Pat Says Now ist der erste Hersteller individueller Computermäuse aus der Schweiz. Der Firmenhauptsitz ist Zürich. Die Firma entwirft, produziert und vertreibt PC-Mäuse in allen Formen und Farben. Dabei verbindt man Schweizer Qualität mit innovativen Konzepten und kreativer Umsetzung. So bringt Pat Says Now mit kultigen Mäusen mehr Farbe ins graue Leben im Büro und zu Hause. Die Firma möchte die Wertigkeit und Vielfalt in der Welt der Computer-Accessoires erhöhen. Auch besteht so die Möglichkeit als auffälligen Werbeträger zu nutzen. Einen Shop gibt es übrigens auch.

Ich bin nur vollkommen hin- und hergerissen. Soll ich das "Swiss-Müsli" oder die "Bayerische Hof-Ratz" nehmen? Oder doch eine ganz andere?? Die von Rouge ist schon eine "Sexy Mouse"! Die "Chilly" sieht auch scharf aus. Die Kreuzung "Coi-Maus" ist was für Aquarianer und Sammler. "The Brain" eher was für Denkakkrobaten. Auch für Klabautermänner gibt es was: Design "Pirat". Und die "Cow"-Mouse eher für den Agrarökonomen. Auch für frisch Verliebte gibt es den passenden Mauszeigerbeweger.

(Gefunden bei Rouge)

PS: Die Computermaus wurde übrigens 1981 in der Schweiz erfunden. Von der Firma "Logitech" (Jean Daniel Nicoud/ Daniel Borel). Also eine typische Schweizer Errungenschaft. "Wer hat`s erfunden?"


Mein nächstes Urlaubsreiseziel: Molwanien – Land des schadhaften Lächelns

17. Januar 2006

Da ich mir für meinen nächten Urlaub ein besonders aussergewöhnliches Ziel ausgesucht habe, bekam ich von meinem Bruder Mike zu Weihnachten einen Reiseführer geschenkt: „Molwanîen – Land des schadhaften Lächelns„.

Molwanien ist sicherlich das kleinste Land in Europa – und das ärmste; denn es kann sich nicht mal einen Eintrag auf der Europakarte leisten. In diesem kleinen Land beschriften noch Bäuerinnen im örtlichen Supermarkt die Eier per Hand mit dem Verfallsdatum. Die grösste Popsensation, Olja, verbindet heisse Latin-Sounds mit der Rhetorik des kalten Krieges.

In geographischer Hinsicht ist Molwanien ein Land der Gegensätze: Von den felsigen, grösstenteils unfruchtbaren Bergen im Norden bis hin zu den steinigen, grösstenteils unfruchtbaren Ebenen im Süden. Das Schwein gilt allgemein als Molwaniens Symbol der Fruchtbarkeit. Da sie vielen als heilig gelten, dürfen diese Tiere nur von Montag bis Samstag geschlachtet werden. Molwaniens Schweine finden im gesamten Land gründliche Verwendung und liefern Fleisch, Milch und – in entlegenen Gebieten – Gesellschaft. Die Rinder der Molwanischen Alpenregion wurden schon 1954 genetisch modifiziert, so dass sie nur zwei Beine haben (die vorderen). Das verringert zwar den Fleischertrag, erleichtert aber das Hüten erheblich.

Hochzeiten sind in Molwanien Ereignisse von grosser gesellschaftlicher Bedeutung. Der Tradtion gemäss beginnen die Feierlichkeiten damit, dass Braut und Bräutigam 24 Stunden fasten. Anschliessend darf die Braut das Haus nicht verlassen, während ihr zukünftiger Gatte ausgeht, um sich endlos zu betrinken. Dann badet man die Braut in duftenden Ölen, entfernt ihre gesamte Körperbehaarung mit Hilfe von heissem Wachs und Pinzetten (was mehrere Tage dauern kann). Die Hochzeit selbst ist eine lange und muntere Feier, gefolgt von einem Festmahl bzw. Gelage. Danach werden die glücklichen frisch Vermählten in getrennte Zimmer gebracht, um ihre Verbindung zu vollziehen.

Molwanische Weine werden weltweit exportiert – aus gutem Grund: Kein Molwanier würde sie freiwillig trinken. Einses der beliebtesten Getränke ist turpz, ein mit Eichenharz aromatisierter Weisswein. An diesem fruchtigen Trank muss man sich zuerst gewöhnen, danach mag man allerdings kaum noch darauf verzichten, was zum Teil daran liegt, dass turpz Nikotin enthält. Auch kullinarisch hat Molwanien einiges zu bieten. Eine der begehrtesten Delikatessen ist ovza, der hiesige Kaviar aus den Eiern des Süsswasserkarpfens. Der säuerliche Rogen hat einen leichten bitteren Nachgeschmack und wird normalerweise gesalzen, gekocht, eingeweicht und dann mehrere Jahre in Öl aufbewahrt, ehe man ihn als dekorative Garnierung sparsam serviert. Molwaniens Gastwirte setzen auch oft Volksmusiker ein, um die Gäste nach dem Mahl zum Verlassen des Lokals zu ermutigen.

Theoretisch gibt es auf Molwaniens einziger Autobahn keine Geschwindigkeitsbeschränkungen; die zahlreichen Schlaglöcher und unbefestigten Streckenteile machen aber alles über 70 km/h unwahrscheinlich. Der zulässige Blutalkohol beträgt 1,2 Promille (1,5 Promille am Wochenende); man braucht sich aber keine Sorgen um den Führerschein zu machen, da die in Russland hergestellten Atemtestgeräte bei Gericht nicht zugelassen sind.

Molwanien nimmt, wie jedes Europäische Land, jedes Jahr am European Song Contest teil. Allerdings kam der letztjährige Song „The Conclave“ nicht über die Vorentscheidung hinaus. Die Single verkaufte sich allerdings auf dem Schwarzmarkt wie „warme Semmeln“ und wird heute noch unter der Biertheke gehandelt.

Wer mehr über dieses noch vom Tourismus unentdeckte und somit unbefleckte Land Molwanîen erfahren möchte, folge bitte diesem Link.