19.04.2010 – Was der Vulkan Eyjafjallajökull mit der Klimaerwärmung zu tun hat?

19. April 2010

Island: Die zweitgrösste Insel Europas, Land der Vulkane, Fjorde, Wasserfälle und Gletscher,  Weigerung der Rückzahlung von 4 Milliarden Euro wegen des Bankrotts der Icesave-Bank. Seit dem 20.03.2010 weiss jeder Tageszeitungsleser, wo Island liegt. Irgendwo im Meer zwischen Europa und Grönland. UND: Es hat Vulkane dort, die sogar das gesamte moderne europäische Flugverkehrssystem für Tage lahmlegen können.

Vulkane? Die hat es doch nur im Fernsehen! Der Ätna ist doch auf Sizilien! Wieso hat es da noch mehr? Und „Eyjafjallajökull“ – was ist das denn für ein Name? Ätna ist kurz und prägnant. Kein Fernsehsprecher spricht den umständlichen Namen aus – und redet nur von „dem Vulkan auf Island“, der immer noch Asche ausspuckt. Dabei heisst Eyjafjallajökull einfach und harmlos „Inselbergegletscher“. Aufhörchen lässt allerdings die Tatsache, dass er zuletzt im Jahre 1821 ausgebrochen ist. Und diese Eruption dauerte zwei (in Ziffern „2“) Jahre! Ausserdem brach er seit der Landnahme um 870 n. Chr. erst ganze dreimal aus. Also ein eher ruhiger Vulkan. Aber da hat es doch noch einige „Schlummernde Riesen“. Befinden die sich etwa auch an der gleichen Grenze der Tektonischen Platten, wie der – ach wie schreibt man den – was soll’s – „Island Vulkan“?

Was mich an meine Besuche auf Lanzarote erinnert. 1730 kam es auf Lanzarote zu schweren Vulkanausbrüchen. Am 1. September bildeten sich auf einer Strecke von 18 Kilometern 32 neue Vulkane. Die Ausbrüche, die von dem Pfarrer von Yaiza, Don Andrés Lorenzo Curbelo, bis 1731 detailliert dokumentiert wurden, dauerten insgesamt 2.053 Tage und endeten im Jahr 1736. Am Ende hatte die Lava rund ein Viertel der Inselfläche unter sich begraben, darunter die fruchtbarsten Böden der Insel und mehrere Dörfer und Gehöfte. Stattdessen entstanden an dieser Stelle hundert neue Vulkane, die den Namen Montañas del Fuego (Feuerberge) erhalten haben. Im Jahre 1824 kam es zu einem erneuten Vulkanausbruch im Bereich von Tiagua, der aber bei weitem nicht so schlimm war wie die Ausbrüche in den Jahren 1730 bis 1736. 1974 wurde hier der Timanfaya-Nationalpark gegründet.

Oder den höchsten Berg Spaniens: Den Teide auf Teneriffa. Der Pico del Teide ist mit 3.718 Metern die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel Teneriffa und ebenfalls höchster Berg auf spanischem Staatsgebiet. Der Teide ist der dritthöchste Inselvulkan der Erde. Der letzte Ausbruch ereignete sich 1798 mit den Narices del Teide, die Teil des Nachbarvulkans Pico Viejo (3.134 m) sind und westlich des eigentlichen Pico de Teide liegen.

Beide Vulkane besuchten wir bereits mehrmals und dachten nicht im Traum daran, dass der Berg eventuell noch etwas „heiss“ sein könnte – heisser als man denkt. Aber lassen wir das. Blenden wir lieber in die Politik über: Der Vulkan speit seit Tagen ohne Erlaubnis Aschepartikel in die Luft, die sogar den Flugverkehr zum Erliegen bringt. Fragen wir uns doch bitte, ob der Vulkan eine Umweltplakette besitzt und diesen Ausstoss vorher angemeldet hat! Auch das CO2, was der Vulkan da rücksichtslos in die Umwelt bläst, wird nicht sich negativ auf die Isländische Wirtschaft auswirken; denn die Regierung muss nun CO2-Zertifikate kaufen, um hier gegenzusteuern.

Aber vielleicht legen die Europäischen Nationen ja hierbei zusammen und gründen einen CO2-Island-Fond für die Soforthilfe, da Island ja bekanntlich vollkommen pleite und dem Staatsbankrott nahe ist. Die Führung könnte Angela Merkel übernehmen. Aber auch Greenpeace und der WWF sollten schnellstens zusammen mit einem Bierhersteller eine gross angelegte Medienmarketing-Massnahme anstossen; denn nach der erfolgreichen Rettung des Regenwaldes im Amazonas muss dringend den Gletschern geholfen werden. „Mit jedem Kasten Bier erhalten Sie gratis einen Quadratmeter Gletschereis“.

Welche Auswirkungen der Vulkanausbruch wohl noch haben wird? Wir sind auf jeden Fall gespannt. Die Diskussion um die Südanflüge des Aiports in Zürich ist auf jeden Fall momentan ebenso zum Erliegen gekommen. Und wegen des Aschestaubes in der Luft ist man sich zumindest auf wissenschaftlicher Basis einig: Der Feinstaub ist schädlich oder auch nicht.

Zeitschleife der Eruptionen des Eyjafjallajökull Vulkans auf Island geschossen von der Mulakot Webcam am Mulakot Airport.

Achja: Und was der Eyjafjallajökull mit der Klimaerwärmung zu tun hat? Rein gar nichts!


19.04.2010 – Bilder von der Light+Building 2010 – Vom Aufbau bis zum Abbau

19. April 2010

Die Kernmesse für Lichttechnik und Gebäudeautomation ist Vergangenheit. Zum 6. Mal nahm ich an dieser Messe teil und zum ersten Mal dokumentierte ich die gesamte Messe vom Aufbau bis zum Abbau. Wobei vom Abbau nicht viele Bilder vorhanden sind, da dieser recht hektisch aber geordnet und gut organisiert dank der Kollegen ablief. Messe ist immer Ausnahmezustand und die Besucher bekommen gar nicht mit wie viel Aufwand und Organisation im Vorfeld dahinter steckt. Aber alles lief rund und alles funktionierte. Es hat wieder richtig Spass gemacht.

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08.04.2010 – Light+Building 2010 – Aufbau (Donnerstag)
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09.04.2010 – Light+Building 2010 – Aufbau (Freitag)
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10.04.2010 – Light+Building 2010 – Aufbau (Samstag)
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11.04.2010 – Light+Building 2010 – 1. Messetag (Sonntag)
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12.04.2010 – Light+Building 2010 – 2. Messetag (Montag)
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13.04.2010 – Light+Building 2010 – 3. Messetag (Dienstag)
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14.04.2010 – Light+Building 2010 – 4. Messetag (Mittwoch)
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15.04.2010 – Light+Building 2010 – 5. Messetag (Donnerstag)
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16.04.2010 – Light+Building 2010 – 6. Messetag (Freitag) und Abbau
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17.04.2010 – Light+Building 2010 – Abbau (Samstag) und Besuch bei Anja und Markus (Stuttgart)

Vom Abbautag am Samstag habe ich keine Bilder, weil alles recht hektisch ablief und keine Zeit blieb zum Fotografieren. Während der Messebauer den Stand demontierte, räumten wir mit der Hattersheimer Crew die Gerätschaften ab, luden diese in den Transporter und fuhren ins Lager Hattersheim. Dort packten wir das Equipment wieder aus und sortierten diese auf Paletten. Gegen 14 Uhr waren wir fertig und ich fuhr nach Stuttgart.

Dort besuchte ich die durch das Flugverbot wegen Vulkanstaub gestrandeten Freunde Helga und Thom. Immer wieder schoss es mir dann durch denn Kopf: „Ich muss nicht mehr an die Messe denken!“; denn nur langsam registrierte ich, dass der Messestress abebbte und ich nichts mehr zu organisieren hatte. Besten Dank an alle, die mitgewirkt haben. Besten Dank an alle, die uns unterstützt haben. Besten Dank an alle, die uns besucht haben. Es hat wieder richtig Spass gemacht.

Alle Bilder sind hier zu finden – im Album


18.04.2010 – Die ersten Bilder von der Light+Building2010 von der KNX-Crew

18. April 2010

Nein, die sind von mir, sondern von Vento alias Micha. Bin grad erst nach Hause gekommen, nehme noch ein Bad und dann mach ich mich an das Aussortieren der über 1000 Bilder von der Light+Building 2010 in Frankfurt. Anbei also die ersten vom Kollegen Micha:

Bilder von der KNX-Crew auf der L+B2010


09.04.2010 – Just married: „Phattarida and Michael“

16. April 2010

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Originally uploaded by PeterPanCH

Sie haben sich getraut. Phattarida und Mike sind seit Freitag verheiratet. In beiden Zeitrechnungen sieht das dann so aus:

„09.04.2553-09.04.2010-11:15AM“

Aber es gab gleich eine Doppelhochzeit: Chris und Dee heirateten nämlich am gleichen Tag zusammen mit dem Sperlix-Pärchen in Samut Prakan. Herzlich willkommen in der Familie! Wir gratulieren. Und: Es klappt sicher im 3. Anlauf 🙂

Hier kann man übrigens nachlesen, wie alles zwischen Muay und Mike begann – das erste Aufeinandertreffen im Samui Reisetagebuch vor über zwei Jahren bei unserem allerersten Urlaub in Thailand:

Urlaub Koh Samui 10.03.2008 – Strandtag am Chaweng Noi und „Wie das Leben so spielt“.


03.04.2010 – Events: Thailändisches Dinner auf dem Vierwaldstättersee

4. April 2010

Jeden Freitag vom 02.04. bis 21.05.2010 und im Herbst vom 17.09. bis 15.10.2010 ist es möglich sich „die Sinne verzaubern“ zu lassen auf dem Thai-Schiff auf dem Vierwaldstättersee. Wenn man bis 15 Uhr reserviert hat, darf man sich um 19:12 Uhr in Luzern bei der Brücke 1 einchecken lassen. Dann wartet ein thailändisches Buffet a discretion inklusive Starter auf den Besucher. Ausserdem geniesst man eine schöne Fahrt auf dem Vierwaldstättersee. Ohne Halbtaxabo kostet die Fahrt 34 Franken plus 48.50 Franken für das Thai-Mahl.

Mehr Infos: Das Thai-Schiff


01.04.2010 A380 der Singapore Airlines startet vom Airport Zürich (Video)

2. April 2010

Mike fliegt nach Thailand und natürlich gleich als einer der Ersten mit dem brandneuen A380 der Singapore Airlines von Zürich aus. Seit 28.03.2010 startet der A380 der Singapore Airlines von Zürich aus nach Bangkok. Unwesentlich zu erwähnen, dass Mike den Ausbau der Landebahn in seiner alten Firma geplant und begleitet hat – bis spät nachts; denn der Umbau passierte immer zur Ruhezeit am Airport.  Somit war es für ihn gleich eine doppelte Premiere. Eigentlich ein blitzsauberer Hattrick: Mike ist nämlich heute zusätzlich genau 1 Jahr bei der neuen Firma.

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Mam und ich brachten Mike heute morgen zum Flughafen Zürich. Nach dem Einchecken nahmen wir noch in der „Smokers Bar“ im Terminal 2 gemütlich einen Kaffee und verabschiedeten uns. Während Mam und ich noch für den Karfreitag einkauften, tingelte Mike durch die Sicherheitsbarrieren und den Ganzkörperscan (nein, sicher nicht). Anschliessend parkten wir das Auto aus und führen auf die gegenüber liegende Seite – nach Rümlang; denn dort hat es einen schönen Platz zum Beobachten für die Starts und Landungen auf der Bahn 16-34.

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Doch das schöne Wetter und der Feiertag (Karfreitag) lockte ganze Völkerscharen von Flightwatchers an den Zaun. So gestaltete sich bereits das Parken recht schwierig. Wenn Mike wüsste, dass die rechten beiden Reifen seines peinlichst blitzblank gepflegten und hochglanzpollierten Audi A3 (Quattro, V6, 250 PS) auf der morastigen Wiese stehen mussten.. oh Jammer.

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Mam und ich schlenderten gegen 11:30 Uhr gemütlich zum schwerstens bevölkerten Maschendrahtzaun und warteten. Und warteten. Und warteten. Denn der eigentlich für 12:10 Uhr geplante Start verzögerte sich ein wenig. Ich wünschte mir auf dem Pistenkreuz, wie dereinst, zu stehen und freie Sicht auf die Landebahn zu haben. Aber schliesslich öffnete sich ein Loch im Zaun und ich konnte pünktlich meine Digicam durch das Loch halten, um ein paar Fotos und ein kurzes Video vom Start zu drehen.


01.04.2010 – ORF Serie „Gipfelzipfler“ mit Christian Tramitz und Hannes Ringlstetter

2. April 2010

Beim Durchzappen durch die Programme blieben wir beim ORF hängen. Ein Druck auf die Textinfoseite verrät, das was da läuft nennt sich „Gipfelzipfler“ und soll eine neue ORF-Serie sein – nach eigenen Aussagen eine „Echtzeit-Sitcom“. Wir schauen eine Weile zu. Die Dialoge sind dämlich. Aber schon wieder so dämlich, dass es Spass macht zuzuhören. Alles scheint irgendwie improvisiert und vollkommen unorganisiert.

Highlight ist Christian Tramitz alias Frank Rensing als volkstümlicher Sänger. Er und ein heruntergekommener Gittarist (Roland Düringer alias Mick Praller), der Intelligenz für ein Hobby hält, sollen in einer Volksmusiksendung auftreten. Ohne vorher eine Gage ausgehandelt oder gar ein Lied einstudiert zu haben, trifft sich das ungleiche Paar in der Garderobe der „Gipfelzipfler“. Alles eingefädelt vom  selbsternannte Manager Damir. Aber der Sendeplatz ist noch belegt von einer Volksmusikband mit dem findigen Namen „Almabtreiber“.

Einer der „Almabtreiber“ kommt mir bekannt vor. Ist das nicht der Hannes Ringlstetter? Der Schinderhannes Ringlstetter, der mich vor über 20 Jahren mal im Regensburger Regional TV nach meinem „Chat-Weltrekord“ interviewt hatte und mir bei jedem Regensburger Altstadtfest über den Weg läuft? Ein wenig Webrecherche und es stand fest. Er ist es. Zumindest als Gastdarsteller, der Kokain schnupft 🙂

Mehrwert:

Hier noch als Zugabe ein kleiner Sprachkurs von und mit Hannes Ringlstetter live bei „Otti’s Schlachthof“ in Sachen Oberpfälzisch

Und zusätzlich den einzigen Trennungsglücksong der Musikszene von und mit Hannes als Howard Carpendale: